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      <title>Sommerschule Vorarlberg/Tirol 2021 by Jana Groß Ophoff</title>
      <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021</link>
      <description>&quot;Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden.&quot; (Konfuzius)</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-07-22 12:21:07 UTC</pubDate>
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         <title>Arbeitsauftrag für den 3.9.2021</title>
         <author>jana_grossophoff</author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1658258447</link>
         <description><![CDATA[<div>Hier können Sie Ihre kurzen Fallbeschreibungen einstellen. Achten Sie dabei bitte darauf,&nbsp; diese angemessen zu anonymisieren.<br><br>!!! Bitte nennen Sie noch nicht Ihre eigenen Lösungen, sondern beschränken Sie sich auf die Beschreibung des Problems.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-07-22 12:29:32 UTC</pubDate>
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         <title>34 Vorfall in der Pause</title>
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         <description><![CDATA[<div>Die Gruppe machte gerade Pause und gingen somit in der Klasse umher. Dann entstand eine Diskrepanz zwischen den Lernenden und ein Lernender nahm ein gebasteltes Origamitier einer anderen Person der Gruppe und warf dieses aus dem Fenster. Das Tier blieb auf dem Fenstersims liegen, der jedoch aus dem offenen Fenster nicht erreicht werden konnte, da dieser sich relativ weit unterhalb des Fensterrahmens befand. Das Objekt konnte somit nicht sofort zurückgeholt werden und blieb liegen. Die Person, der das Tier weggenommen wurde, war sehr geknickt und verstand das Verhalten der anderen Person nicht. Als Folge zeigten wir dem ersten Lernenden auf, dass dieses Verhalten nicht geduldet werden kann (mit lauter Stimme). Die Person wurde sofort auf den Sitzplatz verwiesen und musste sitzen bleiben.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-01 11:22:17 UTC</pubDate>
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         <title>35 Suali* aus Somalia </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Suali* stammt aus Somalia und besucht die Sommerschule im AGI in Innsbruck. Sie ist 13 Jahre alt und soll ab Herbst in die 2. oder 3. Klasse an einem Innsbrucker Gymnasium gehen. Suali scheint ein sehr offenes und freundliches Mädchen sein, kann aber nur einzelne Wörter in Deutsch. Ihre Muttersprache ist Somali und sie spricht außerdem Swahili, ein wenig Englisch und Italienisch. Mit den anderen in der Gruppe kann sie sich jedoch mündlich kaum verständigen. Wenn sie mit den anderen interagiert, findet es meistens durch Blicke und Körpersprache statt. Prinzipiell interagiert sie mit den anderen jedoch sehr wenig. Zudem sind ihr Wissen und Können in Mathematik und Deutsch (sprechen, schreiben, lesen und verstehen) sehr niedrig anzusetzen. Schreiben, Lesen und Rechnen sind wahrscheinlich mit dem Niveau eines Schulanfängers vergleichbar. Wie kann Suali in die gleichaltrige Gruppe integriert werden und durch ihren besonderen Förderbedarf nicht ganz aus den gemeinsam Gruppenarbeiten/ exkludiert werden?&nbsp;<br><br></div><div>*Name geändert&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-01 12:32:02 UTC</pubDate>
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         <title>36 Die Probleme mit den Kasus</title>
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         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1709921278</link>
         <description><![CDATA[<div>In meinem Unterricht mussten die Schüler*innen in den ersten beiden Tagen kurze Aufsätze schreiben, die ich dann zu Hause kontrollierte. Bei der Durchsicht der Texte ist mir aufgefallen, dass zwei Schüler Probleme mit der Bildung des Kasus haben. Am ersten Tag habe ich die Jugendlichen gefragt, wer eine andere Familiensprache außer Deutsch spricht und es zeigten genau die zwei Schüler auf. Einer sagte, dass bei ihm zu Hause Türkisch, beim anderen Englisch gesprochen wird. Ich fragte während einer Arbeitsphase bei den beiden nochmal genauer nach und fand heraus, dass der Junge, der auch türkisch sprechen kann, in Vorarlberg, der andere, dessen Familiensprache Englisch ist, jedoch im Ausland geboren wurde.&nbsp;<br><br></div><div>Was würdet ihr in meinem Fall machen?</div><div>Sollte man die Kasus mit der ganzen Klasse wiederholen oder nur individuell fördern?</div><div>Welche alternativen Handlungsoptionen hättet ihr gewählt?<br><br></div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-01 13:41:07 UTC</pubDate>
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         <title>33 Schüler x/y stammt aus Rumänien und kann kaum Deutsch</title>
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         <description><![CDATA[<div>Dieser Schüler geht in die 1. Klasse der MS St. Johann in Tirol 2 und wiederholt nächstes Schuljahr die Klasse. Da er kaum Deutsch kann und sich fast nicht verständigen kann, hat er auch in Mathematik Probleme mit den Aufgaben, da er Anweisungen sie "Aufrunden, Abrunden" nicht versteht. Auch beim Spiel Rechenkönig kann er nicht wirklich mitmachen, da er zwar die Rechnungen ausrechnen kann, er aber das ERgebnis nicht auf Deutsch sagen kann.&nbsp;<br>Habt ihr eine Idee, wie man diesen Schüler in den Unterricht integrieren könnte, auch etwa beim Spielen?&nbsp;<br>Wie kann wirklich überprüft werden, ob er die Mathematikaufgaben anhand des mangelnden Deutsch nichtt kann oder weil er auch den Mathematikstoff nicht versteht?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-01 15:12:54 UTC</pubDate>
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         <title>30 Schüler mit Lehrerangst (?)</title>
         <author>angelabrugger</author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1710467009</link>
         <description><![CDATA[<div>Um die SuS kennenzulernen haben mein Tandempartner und ich für die erste Stunde Sprachenportraits vorbereitet. Diese wurden erklärt und von den SuS gemalt und anschließend präsentiert. Das klappte gut, bis ein Schüler präsentierte und sich dabei offensichtlich unwohl fühlte. Er schaute zu Boden, schien Bauchschmerzen zu haben und ihm schien regelrecht übel zu sein, außerdem fing er an zu stottern. Nachdem er sich wieder an seinen Platz setzen konnte schien es ihm wieder gut zu gehen. Nach ein paar Tagen Beobachtung haben wir festgestellt, dass er mit seinen Peers gut zurechtkam und sich normal mit ihnen unterhielt, was unsere erste Vermutung, dass der Schüler einfach sehr schüchtern ist widerlegte. Sobald wir als Lehrpersonen mit ihm sprechen, zeigt er allerdings wieder ein ähnliches Verhalten wie beim Präsentieren. Für uns stellt sich nun die Frage ob dieser Schüler eventuell sehr negative Assoziationen mit Lehrpersonen verbindet oder sogar Angst vor ihnen hat und wie wir damit umgehen können bzw. dem Schüler helfen können?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-01 17:17:05 UTC</pubDate>
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         <title>29 Problem mit der Textsorte</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1712480554</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Schülerin, um die es sich bei diesem Fall handelt, stammt ursprünglich aus Syrien. Sie ist aber schon länger in Österreich und spricht verhältnismäßig gut Deutsch. Sie spricht sehr leise und wirkt auch immer sehr zurückhaltend. Bei der Ideensammlung zu dem Projekt der Sommerschule zeigte sich, dass viele Schüler und Schülerinnen ein umfassendes Verständnis von Märchen haben und viele Begriffe dazu nennen können. In dieser Übung zeigte sich, dass eine Schülerin, die ursprünglich aus Syrien kommt, Probleme hat zu verstehen, was Märchen überhaupt sind. Als meine Tandempartnerin mit der Übung begann, schrieb sie das Wort Märchen auf die Tafel und bat die Schüler und Schülerinnen an die Tafel zu kommen, um ihre Ideen dazuzuschreiben. Danach versuchten wir die Übung anders zu bearbeiten und versuchten ihr das Konzept "Märchen" zu erklären. Daraufhin haben sich die anderen Schüler und Schülerinnen eingebracht und ebenfalls Beispiele gesucht um es genauer zu erklären. Am Ende verfassten wir eine Begriff-Sammlung zu dem Konzept Märchen an der Tafel, welches jeder Schüler und jede Schülerin in ihr Heft schrieb. Anschließend wurde die Schülerin gefragt, ob es in ihrer Kultur Texte gibt, die diesem Konzept nahekommen und sie zählte verschiedene Geschichten auf. Diese Geschichten wurden dann mit unserem Verständnis von Märchen vereint, um ihr zu veranschaulichen, bei welchen Geschichten es sich um ein Märchen handelt.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 11:09:54 UTC</pubDate>
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         <title>31 Vorfall in der Pause 2.0</title>
         <author>elisabethglettler</author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1712536009</link>
         <description><![CDATA[<div>Ein Schüler hat in der Pause ein Origami einer anderen Schülerin aus dem Fenster geschmissen – schneller passiert als man schauen konnte. Das Origami blieb außen auf der Fensterbank liegen. Natürlich bekam der Schüler, der das Origami aus dem Fenster geschmissen hat, zuhören, dass er nichts aus dem Fenster schmeißen darf und sein Verhalten ganz und gar nicht in Ordnung war und das auch nicht wieder vorkommen darf. Er hat seinen Fehler eingesehen. Einige Schüler*Innen wollten das Origami dann wieder holen, aber ich habe ihnen verboten das zu tun, da das viel zu gefährlich sei. Kurz besprachen wir, dass das Fenster tabu sei und sich dort überhaupt niemand aufzuhalten hätte. Am nächsten Tag erzählte mir dann eine Schülerin, dass ein Schüler das Origami geholt hätte. Ich bin dann zu diesem Schüler hin und habe ihn gefragt, ob das stimmt. Er hat es dann zugegeben und ich habe mit ihm geschimpft, dass das so nicht geht und wir das doch gestern besprochen hätten. Er war dann einsichtig und entschuldigte sich, meinte aber, er wäre nie wirklich in Gefahr gewesen, weil seine Hand ja so lang sei. Trotzdem meinte ich, dass das überhaupt nicht okay sei, weil wir (alle Lehrpersonen) ja die Verantwortung für ihn hätten. Er meinte, dass würde er verstehen und es würde nicht wieder vorkommen.&nbsp;<br><br></div><div>Diese Situation habe ich gewählt, weil sie, denke ich zumindest, sehr typisch für den Schulalltag ist. Gemeinsame Regeln werden besprochen und manche Schüler*Innen halten sich trotzdem nicht daran. Als Lehrperson kann natürlich nicht alles verhindert werden, da man nicht überall gleichzeitig sein kann. Im oberen Beispiel wurde die Aufsichtspflicht immer erfüllt und trotzdem entstand eine gefährlichere Situation. Vor allem, dass das Origami dann ohne Aufsichtspflicht auch noch geholt wurde, ist natürlich nicht optimal. Aber wie soll dann am nächsten Tag darauf reagiert werden? War meine Reaktion darauf richtig oder hätte ich anders reagieren sollen? Der Schüler war sehr einsichtig und aufrecht bei seiner Entschuldigung, weshalb ich weitere Strafmaßnahmen als nicht angemessen empfand. Es würde mich aber interessieren, wie andere Kolleg*Innen darauf reagiert hätten und welche Konsequenzen bei einem weiteren Verstoß angemessen wären.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 11:54:29 UTC</pubDate>
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         <title>32 Gruppenarbeiten ohne Deutschkenntnisse</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1712564726</link>
         <description><![CDATA[<div>In einer Klasse ist ein Schüler, der sehr gut wie keine Deutschkenntnisse besitzt (11 Jahre). Dieser Schüler spricht nur Englisch. Zusätzlich spricht der Schüler von sich aus nicht. Er spricht sehr leise und leider auch sehr undeutlich. Er kann sich mit seinen Mitschüler:innen nicht verständigen. Er besitzt auch wenig Wissen in Mathematik - nur Addition und Subtraktionen.&nbsp;<br><br>Für den Mathematik Unterricht hat der Schüler ein Blatt mit den Zahlen von 1-20 (sowie Zehner-Schritte) in deutscher sowie englischer Ausführung erhalten. Zusätzlich hat er das selbe Blatt ohne die deutschen Begriffe als Arbeitsblatt erhalten. Bei dieser Aufgabe hat der Schüler von sich aus die deutschen Namen vorgelesen und hat im Anschluss auch die deutschen Wörter im Arbeitsblatt ergänzt. Er zeigt dabei großes Interesse am Lernen. Jedoch benötigt er viel Betreuung und Aufmerksamkei von mindestens einer Lehrperson. In Gruppenarbeiten ist er sehr zurückhaltend. Die anderen Mitschüler:innen können leider nicht gut englisch oder trauen sich nicht wirklich englisch zu sprechen (auch nicht nach Aufforderung).<br>Gerade in Gruppenarbeiten egal ob Projekt oder Mathematik kann er dadurch nur wenig beitragen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 12:15:59 UTC</pubDate>
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         <title>28 Peer-Correction</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1712657363</link>
         <description><![CDATA[<div>Ohne zu zögern geht Simon zielstrebig nach hinten und nimmt sich ein Arbeitsblatt vom Tisch. Ein Mitschüler kommt näher und Simon fragt: „Brauchsch du a des?“ („Brauchst du auch das?“). Sein Mitschüler nickt und Simon gibt ihm ein solches Arbeitsblatt in die Hand. Beide schauen nach vorne und suchen einen Platz zum Arbeiten. „Da kennen ma ins hinsetzen!“ („Da können wir uns hinsetzen!“) sagt Simons Mitschüler. Beide holen ihr Federpennal und setzen sich gegenüber voneinander an einen Tisch. „Kann I a bei enk mitmachen?“ („Kann ich auch bei euch mitmachen?“) fragt eine Mitschülerin die beiden und holt sich einen Stuhl. Sie hat sich dasselbe Arbeitsblatt geholt und setzt sich zu ihren Mitschülern. Alle drei beginnen zu schreiben. Dann schaut Simon auf und wirft seinen Blick aus dem Fenster. Er spielt mit dem Lineal und fragt seinen Mitschüler: „Hasch du des schon?“ („Hast du das [eine der anderen Aufgaben] schon?“) Sein Mitschüler nickt und schreibt weiter. Simon beginnt wieder zu schreiben. Dann stoppt er und spielt mit seinem Stift. Er wirft seinen Blick auf das Arbeitsblatt seiner Mitschülerin und lächelt. „Da keat a ‚a‘ hin!“ („Da gehört ein ‚a‘ hin!“). Diese blickt auf und lächelt zurück. Sie bittet Simon um einen Radiergummi und schreibt nachdem sie das Beispiel korrigiert hat weiter.<br><strong><br></strong><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 13:02:03 UTC</pubDate>
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         <title>25 Frecher Schüler</title>
         <author>simonafischnaller</author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1712819541</link>
         <description><![CDATA[<div>Liam (Name geändert) – elf Jahre alt – hat keine Lust auf die Sommerschule und das lässt er mich und den Standortleiter, der auch in dieser Gruppe unterrichtet, spüren. Er arbeitet absolut nicht mit, er stört den Unterricht ununterbrochen und lenkt dabei noch die übrigen Schüler*innen ab. Außerdem hat er absolut keinen Respekt mir, dem Standortleiter oder seinen Mitschüler*innen gegenüber. Aussagen wie „Halts Maul“, „I F*** deine Mutter“, „Du bisch behindert“ sagt er andauernd zu seinen Mitschüler*innen und auch mir als Lehrperson wurden einige freche Aussagen an den Kopf geworfen. Ich ermahne Liam ununterbrochen, da ich dieses Verhalten nicht akzeptieren kann und ich einen respektvollen Umgang miteinander als das Wichtigste für eine gute Klassengemeinschaft erachte. Das Schimpfen und das Ermahnen sind ihm egal, es prallt jedes Wort an ihm ab, allerdings hat er mittlerweile herausgefunden, dass ich ein solches Verhalten nicht ausstehen kann, und deshalb macht er es nun absichtlich. Wie kann ich ihn also dazu bringen, sich respektvoll zu verhalten?<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 14:03:24 UTC</pubDate>
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         <title>27 Verärgerter Schüler</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1712820669</link>
         <description><![CDATA[<div>Wir haben im Mathematikunterricht Würfel aus Papierquadraten gefaltet. Der Schüler hat seine Faltungen sehr schlecht ausgeführt und hatte Probleme beim Zusammenstecken des Würfels. Sein Endprodukt war nicht so wie es hätte sein sollen, sondern sehr lose und wackelig. Ich habe ihm gesagt er soll versuchen seinen Würfel zu verbessern und ihn richtig zusammen zu bauen. Als es dann kurz vor 12 war und ich zu seinem Platz kam, um zu sehen, wie es ihm mit dem Würfel ging, war er sehr verärgert, weil er den Würfel nicht mehr so wie beim ersten Mal zusammenbauen konnte und er jetzt noch wackeliger war. Ich habe ihm Angeboten es nochmal gemeinsam zu machen, das hat er sofort verneint. Er war richtig trotzig und wütend auf mich, weil ich ihm ja gesagt habe er soll es nochmal versuchen. Auf die Fragen was er jetzt tun möchte und wie ich ihm helfen kann, sagte er, er wolle den Würfel so haben wie beim ersten Mal was aber nicht gehen würde, weil er das nicht mehr hinbekommt. Er hat dann genervt seine Sachen gepackt und ist gegangen, auch ohne sich bei mir zu verabschieden.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 14:03:51 UTC</pubDate>
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         <title>24 Alleine in Pause</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1712955068</link>
         <description><![CDATA[<div>Zwei Schüler (ohne Migrationshintergrund) sind am Dienstag neu in die Sommerschule gekommen und unserer Gruppe zugeteilt worden. Sie haben den Hauptteil des Kennenlernens am Montag verpasst, konnten aber bei einer kurzen Vorstellungsrunde am Dienstag noch mitmachen. Die beiden sind Brüder und beide wirkten von Beginn an sehr schüchtern. Sie melden sich kaum und sprechen sehr leise und zurückhaltend. Die anderen Schüler_innen interagieren wenig mit den beiden. In der großen Pause sind die beiden Schüler allein auf ihren Plätzen sitzen geblieben, während die anderen Schüler_innen vor das Klassenzimmer gegangen sind. Die beiden haben auch miteinander nicht gesprochen und waren die ganze Pause starr auf ihrem Platz. Wie kann/soll man als Lehrperson in einem derartigen Fall reagieren?<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 14:52:07 UTC</pubDate>
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         <title>26 Schüler verwendet durchgehend Schimpfwörter</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1712996223</link>
         <description><![CDATA[<div>Vom ersten Tag an zeigte ein Schüler extreme Auffälligkeiten. Er verwendet durchgehend Schimpfwörter, zeigt null Interesse im Unterricht, hat ein aggressives Verhalten gegenüber anderen Schülerinnen und Schüler und nimmt nie etwas ernst. Wenn man ihn auf seine Fehler aufmerksam macht, macht er die Lehrperson nach und lacht noch darüber. Es wurde bereits eine Absprache mit dem Direktor gehalten. Dieser meinte, dass dieser Schüler immer so auffällig sei und egal was unternommen wird, hilft nicht dagegen. Wir wissen, dass es sehr viele Kinder im Unterricht verschiedene Formen von Auffälligkeiten aufzeigen, jedoch die Schimpfwörter als Lehrperson immer zu hören, ist mühsam, vor allem wenn diese auf der Muttersprache von der Lehrperson zu Wort kommen und ich diese leider auch verstehe. Es ärgert mich sehr und habe leider auch noch keine wirksame Methode dagegen unternehmen können. Ignorieren bringt auf Dauer auch nichts, da die anderen Kinder auch teilweise davon beeinflusst werden.&nbsp;<br><br>Wäre froh, wenn wir einige Handlungsmöglichkeiten zu einer solchen Situation zu hören bekommen. Auf Dauer belastet diese Situation sehr.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 15:08:01 UTC</pubDate>
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         <title>22 Hörproblem</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713027910</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Schülerin hat ein augenscheinliches Hörproblem; hinter ihrem Ohr konnte ich ein Hörgerät entdecken. Auch ist sie eine schüchterne und wortkarge Person. Gespräche und Diskussionen im Klassenverbund nimmt sie kaum wahr; sie träumt vor sich hin und zeichnet auf ihre Unterlagen. Auf Anweisungen und Fragen reagiert sie lediglich mit einem Lächeln und einem Kopfnicken. So recht verstehen kann sie die Fragen und Anweisungen augenscheinlich auch nicht.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 15:20:06 UTC</pubDate>
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         <title>23 Schüler hört bei Erklärung nicht zu </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713036224</link>
         <description><![CDATA[<div>Ein Schüler, fragte mich in einer Einzelarbeitsphase nach meiner Hilfe. Er versuchte gerade Gleichungen im Kopf auszurechnen, was ihm aber nicht wirklich gelang. Ich wollte ihm erklären, wie Gleichungen rechnerisch gelöst werden, aber er schien mit seinen Gedanken nicht anwesend zu sein. Mitten unter meiner Erklärung sagte er dann: „Ich weiß jetzt die Lösung.“ Er hörte mir also gar nicht zu, sondern berechnete währenddessen die Aufgabe im Kopf. Beim nächsten Beispiel fragte er mich aber wieder um Hilfe. Wie soll man jemanden helfen, der oder die nichts Neues lernen will?<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 15:23:16 UTC</pubDate>
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         <title>21 Mohammeds Motivationsproblem</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713184122</link>
         <description><![CDATA[<div>Mohammed ist ein nettes und aufgewecktes Kind. Er spielt gerne Fußball – allerdings nur in der Verteidigung, weil er, nach eigener Aussage, für den Sturm zu langsam und zu dick sei. Er erzählt auch gerne von Filmen, die er schon gesehen hat und ist völlig begeistert, wenn Kahoot gespielt wird.&nbsp;</div><div>Wird allerdings eine Aufgabe in Einzelarbeit gestellt, auf die er gerade keine Lust hat, (beispielsweise einen Text schreiben oder ein Arbeitsblatt ausfüllen) dann stellt er sich quer und streikt. Er beschwert sich lautstark über die Aufgabe, beginnt andere Kinder mit Stiften zu bewerfen oder legt seinen Kopf auf den Tisch und rührt sich nicht mehr (einmal für fast eine halbe Stunde). Weder bitten noch streng werden lassen ihn dazu bewegen, mit der Aufgabe zu beginnen. Nein, er werde diesen Text bestimmt nicht schreiben, schließlich sei er ja freiwillig hier in der Sommerschule...&nbsp;</div><div>Fallen euch Möglichkeiten ein, wie Mohammed dazu motiviert werden kann, auch Aufgaben zu erfüllen, die er nicht so gerne macht?&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 16:21:41 UTC</pubDate>
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         <title>20 Schwierigkeiten mit der Fachsprache</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Einige SchülerInnen haben ein Problem im Umgang mit der Fachsprache bzw. dem Fachvokabular, welches für den Mathematikunterricht jedoch unumgänglich ist.<br>Sofern man den SchülerInnen die Begriffe in Alltagssprache erklärte oder umschrieb oder an der Tafel bildlich darstellte, wussten sie zumeist, was gemeint ist, jedoch konnten sie sich unter den Fachbegriffen nichts vorstellen und merkten sie sich auch nicht vom einen zum anderen Mal.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 16:38:43 UTC</pubDate>
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         <title>19 Kann nicht selbstständig Arbeiten</title>
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         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713225630</link>
         <description><![CDATA[<div> In meiner Klasse ist ein Mädchen, das jetzt in die 6. Klasse kommt. Es tut sich sehr schwer, allein Aufgaben zu bearbeiten. Wenn man dem Mädchen ein Arbeitsblatt gibt, dann sitzt es über dem Blatt und tut so, als würde es gerade überlegen. Nach zehn Minuten, steht noch immer nichts da. Ich habe ihr ein Arbeitsblatt zum Thema „Nomen“ gegeben. Die erste Aufgabe bezog sich auf die Artikel in den verschiedenen Fällen. Ich habe ihr bei einigen Punkten weitergeholfen und gesagt, den Rest solle sie selbst machen. Allerdings hat sie nichts weiter ausgefüllt. Schließlich habe ich ihr gesagt, sie solle die nächste Aufgabe zur Groß- und Kleinschreibung versuchen. Doch als ich das nächste Mal auf ihr Blatt schaute, hat sie nichts gemacht. Ich half ihr also noch immer bei der ersten Übung, doch sie konnte die Artikel nicht in die unterschiedlichen Fälle setzen. Am Ende der Stunde hatte sie lediglich eine Aufgabe erledigt. Und das auch nur mit meiner Hilfe. In Mathematik ist es sehr ähnlich.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 16:40:12 UTC</pubDate>
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         <title>18 Differenzierter Unterricht  - ja gerne aber wie?</title>
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         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713282657</link>
         <description><![CDATA[<div>Differenzierter Unterricht – aber wie??</div><div>Ich bin alleine für insgesamt elf Schüler*innen zwischen neun und fünfzehn Jahren zuständig. Soweit ist das ja noch in Ordnung – nur war mir nicht klar, dass manche davon Förderbedarf in Englisch haben, andere sich ausschließlich für die Mathematikstunden der Sommerschule und einige wenige sich für das Unterrichtsfach Deutsch angemeldet haben. Ich habe die Schüler*innen gleich zu Beginn gebeten, mir eine Liste zu schreiben, welches Fach und welche Themen sie noch einmal wiederholen und üben möchten. Auf der Basis dieser Liste, versuche ich nun für jede*n, ganz individuell, geeignete Arbeitsblätter (dabei achte ich sehr darauf, dass diese möglichst sprachsensibel und selbsterklärend sind.) zu erstellen, wofür ich in den letzten Tagen meist bis spät abends vor dem PC gesessen bin. Dazu kommt, dass ich mich mit dem Stoff in Mathematik selbst nochmal beschäftigen muss und unser Innsbruck-Projekt weiterplanen sollte. Viele der Lernenden haben einen unheimlichen Bewegungsdrang, der ebenfalls gestillt werden will – was ich nur zu gut nachvollziehen kann. Ich habe deshalb auch versucht, Arbeitsaufträge zu verteilen, bei welchen sich die Schüler*innen bewegen müssen – dafür wäre ich auch gerne auf die Räumlichkeiten im Gang ausgewichen – doch, so wurde mir gleich am ersten Tag deutlich gemacht, darf dieser nur in den Pausen und für den Gang auf das WC genutzt werden, des Weiteren ist es im gesamten Schulgebäude, ausgenommen dem Turnsaal, strikt verboten zu laufen oder sich laut zu unterhalten. Ich bin eine große Verfechterin von differenzierten Unterrichtsangeboten und bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass dies einer der besten Wege ist, das Interesse und die Motivation von Schüler*innen zu erlangen. Doch die letzten Tage in der Sommerschule haben gezeigt, dass diese Art zu unterrichten, eine große Herausforderung für mich darstellt. Kaum habe ich die Aufgaben an die einzelnen Lernenden verteilt und allen erklärt, worum es dabei geht und was sie zu tun haben, zeigten die ersten schon wieder auf und hatten eine Frage – meist waren das auch Fragen, die nicht mit einem „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden konnten, sondern weiteren Erklärungen bedurften. Dabei ging viel wertvolle Lernzeit verloren, denn oft warteten die Lernenden mehrere Minuten, bis ich bei ihnen sein konnte. Gerne hätte ich den PC in der Klasse genutzt, um Online-Lernressourcen in den Unterricht integrieren zu können, doch auch das wurde uns verwehrt. <strong>Nun frage ich mich, wie ich den Unterricht differenziert gestalten könnte, dabei aber möglichst wenig Zeit für Organisatorisches verloren geht.&nbsp;</strong></div><div>Was ich an dieser Stelle unbedingt noch hinzufügen will: Ich habe ein Riesenglück mit meinen Schüler*innen und es macht mir großen Spaß mit ihnen zusammenzuarbeiten – ich durfte schon so viel von ihnen lernen – nicht nur, was den Schulstoff oder die neusten Jugendtrends wie Tiktok anbelangt, sondern auch wie schnell eine Gemeinschaft entstehen (die Lernenden kannten sich vor Beginn der Sommerschule nicht) und wie flexibel auf Planänderungen reagiert werden kann.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 17:05:44 UTC</pubDate>
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         <title>16 Schülerin verweigert aufgrund schlechter Deutschkenntnissen laut vorzulesen</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713284605</link>
         <description><![CDATA[<div>Eine 13-jährige Schülerin aus Italien, die erst ein Jahr in Österreich ist und deren Deutschkenntnisse als „Ungenügend“ eingestuft wurden, verweigert laut vor der Gruppe vorzulesen. Alle Schüler und Schülerinnen der Gruppe lesen abwechselnd die einzelnen Absätze eines Textes laut vor, als sie an der Reihe ist sagt sie an die Lehrpersonen gerichtet mit Tränen in den Augen „Ich nicht vorlesen, bitte!“.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 17:06:37 UTC</pubDate>
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         <title>17 Ein Schüler weint</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713461759</link>
         <description><![CDATA[<div>Heute haben wir theaterpädagogische Übungen gemacht und es war viel Bewegung in der Klasse. Die Stimmung war gut, alle haben mitgemacht und alle haben Körpereinsatz gezeigt. Die Jungs, alle zwischen 11 und 12, waren ein bisschen aufgedreht und haben herumgeblödelt, es wirkte aber harmlos. Bei einer der letzten Übungen saßen wir in einem Sitzkreis. Ich habe nicht genau mitgekommen was bei den zwei betroffenen Jungs passiert ist, aber auf alle Fälle hat ein Junge begonnen zu weinen. Ich habe gesehen, dass der andere Junge seine Mütze heruntergeschlagen hat und zwei Tage vorher habe ich mitbekommen, dass der Junge seine Mütze umbedingt auflassen will. Ich bin zu den weinenden Jungen und habe gefragt ob er kurz nach drausen gehen will. Er meinte dann nein und hat erzählt warum er weint (alle anderen haben es auch gehört): Der andere Junge mobbe ihn schon die ganze Zeit und er müsse sich immer verteidigen. Diesen Eindruck hatte es gar nicht erweckt, es wirkte eher so, als ob sie sich gut verstehen würden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 18:29:15 UTC</pubDate>
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         <title>15 Chinesisch - fast kein Deutsch - eine Hürde für den Mathematikunterricht? </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713487503</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Fallbeschreibung Sebastian und Lukas<br></strong><br></div><div>In der folgenden Fallbeschreibung wurden die Namen Sebastian und Lukas frei erfunden. Sebastian und Lukas sind zwei Schüler aus China, die in einer meiner Gruppen sind. Sie sind erst seit einem Jahr in Österreich und hatten davor keinen Kontakt zur Sprache Deutsch. Meines Erachtens ist ihr Deutsch dafür, dass sie erst seit einem Jahr hier sind, nicht schlecht. Im normalen Unterricht verstehen sie allerdings sehr wenig. Da ich am zweiten Tag (wo die beiden erst dazugestoßen sind) gleich die IKM-Testung durchgeführt habe, bemerkte ich schnell, dass die beiden sehr gut in Mathematik sind. Bei dieser Testung habe ich ihnen einen Online-Übersetzer zur Verfügung gestellt, da es ihnen sonst nicht möglich war die Textaufgaben und die persönlichen Fragen zu beantworten.&nbsp;<br><br></div><div>Die beiden sind wegen ihrer sprachlichen Barriere nicht besonders gut in der Klasse integriert und verbringen ihre Zeit ausschließlich miteinander. Auch die anderen Kinder suchen keinen Kontakt zu ihnen. Bei theoretischen Inputs merkt man, dass sie fast nichts verstehen, auch wenn man sehr langsam und in kurzen Sätzen spricht. Wenn ich ihnen einzeln was erkläre, muss ich meist viele verschiedene Varianten probieren, bis sie mich verstehen.&nbsp;<br><br></div><div>Bei mathematischen Spielen gehen die beiden richtig auf. Sie lachen dann viel und sprechen auch mit MitschülerInnen.&nbsp;<br><br></div><div>Mein Kollege, der Deutsch unterrichtet, ist der Meinung, dass die beiden nicht am normalen Unterricht teilnehmen können, und schickt sie in einen extra Raum, wo Lernbetreuer mit ihnen üben. Als sie jedoch in meinem Unterricht nicht da waren war ich darüber eher schockiert und habe sie sofort in den Klassenraum zurückgeholt. Ich bin der Meinung, dass ich meinen Unterricht so gestalten kann, dass auch die beiden etwas dazulernen können (sowohl in Mathematik als auch in Deutsch) und finde es vor allem für die Gruppengemeinschaft äußerst schwierig, wenn sie nur den halben Tag dabei sein dürfen.&nbsp;<br><br></div><div>Nach Absprache mit dem Direktor wird es nun so gehandhabt, dass sie in Mathematik in der Klasse bleiben und in Deutsch die Klasse verlassen und separat arbeiten. Ich frage mich, wieso die Lernhelfer nicht in die Klasse kommen und die beiden dort unterstützen.<br><br></div><div>In diesem Zusammenhang würde ich es wichtig finden noch mehr Möglichkeiten zu finden, die beiden gut in meinen Unterricht zu integrieren.&nbsp;<br><br></div><div>(meine Lösung, wie ich probiere die Beiden in den Unterricht  mit einzubeziehen, zu fördern und zu fordern folgt)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 18:42:20 UTC</pubDate>
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         <title>11 Konflikt während Partnerarbeit im Deutschunterricht</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713551669</link>
         <description><![CDATA[<div>Heute habe ich in unserem Deutschunterricht (Teamteaching) einen Konflikt zwischen zwei Schülern erlebt, der sich zunehmend verschärfte.&nbsp;</div><div>Der Konflikt entstand während einer Partnerarbeit. Persönlich war ich recht überrascht, da die beiden Jungen vorab ganz gut miteinander zu sympathisieren schienen. Die Auseinandersetzung ist im Kontext kooperativer Arbeits- und Lernmethoden zu verorten: Die beiden Jungen hatten bezogen auf die dafür erforderlichen sozialen Kompetenzen Schwierigkeiten, einen produktiven Umgang zueinander zu finden, um der gemeinsamen (!) Aufgabenstellung gerecht zu werden. So kam es folglich, dass sie sich regelrecht weigerten, weiterhin zusammen zu arbeiten. Die Jungen wünschten sich nämlich, in Einzelarbeit fortzusetzen, wenngleich das im Widerspruch zum sonstigen Wunschzustand unserer Klasse steht, bei sämtlichen Tätigkeiten gemeinsam arbeiten zu dürfen. Überdies begannen sich die beiden Schüler, gegenseitig zu beleidigen.</div><div>Dazu ist zu erwähnen, dass es bisher keinerlei Probleme bei kooperativen Arbeitssettings gab. Besonders hinsichtlich des Projektunterrichts, den wir für nächste Woche angesetzt haben, gibt mir dieser heutige Vorfall einige Bedenken – vor allem deshalb, weil wir bereits relativ oft angemessene Vorgehensweisen bei Partner- und Gruppenarbeiten im Sinne der Förderung sozialer Kompetenzen mit den Lernenden thematisiert haben.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<br><br></div><div>Welche Ratschläge könnt ihr uns diesbezüglich geben?&nbsp;</div><div>Dankeschön im Voraus!</div><div>&nbsp;</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 19:20:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>12 Heterogene Klasse</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713558661</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich möchte&nbsp;die Situation in meiner Klasse vom ersten Sommerschultag beschreiben. Grundsätzlich hatte ich für diesen Tag einige Spiele zum Kennenlernen und zum Einstieg geplant, die ich auch durchgeführt habe. Zudem haben wir auch Spiele zum Thema „Wie waren deine Ferien?“ gemacht, wie zum Beispiel ein Bingo. Das alles hat relativ gut funktioniert und wir sind erfolgreich gestartet. Beim Zuhören sind mir zum ersten Mal sprachliche Unterschiede bei den Schüler*innen aufgefallen. Diese hatten allerdings keinen oder nur wenig Einfluss auf die Spiele, da diese sprachlich relativ einfach gestaltet waren. Anschließend kündigte ich das Projekt an, das wir durchführen und steig noch mit den Schüler*innen in das Thema ein. Diese Situation möchte ich nun genauer erläutern:&nbsp;<br><br></div><div><em>Ich kündigte an, dass wir im Laufe der beiden Wochen unterschiedliche Themen behandeln (Grammatik, Wortschatz, Beispiele), um das Thema „spannendes Erzählen“ zu üben. Schlussendlich soll eine Sammlung an Abenteuergeschichten entstehen. Zum Einstieg teilte ich den Beginn einer Abenteuergeschichte aus, den wir gemeinsam laut lasen. Bereits während des Lesens merkte ich, wie die Motivation der Klasse schwand. Anhand der zuvor angefertigte Wortliste ging ich mit den Schüler*innen gemeinsam „schwierigere Wörter“ aus dem Abschnitt durch und führte ein Brainstorming in Form eines Think-Pair-Share durch. Die Schüler*innen waren sehr schwer zu motivieren, nur wenige antworteten auf meine Fragen und ich merkte ebenso, dass einzelne Schüler*innen trotz der Wortliste große Verständnisprobleme hatten. In unserer Schule sind wir in der glücklichen Situation, dass jede Klasse einen Buddy (ältere Schüler*innen, die einzelnen Klassen zu gewiesen sind und die Lehrer*innen unterstützen) hat. Demnach bat ich den Buddy, die Schüler*innen zu unterstützen und zu versuchen, ihnen einzelne Wörter zu erklären. Danach endete die Stunde.<br></em><br></div><div>Grundsätzlich ist aus dieser Situation zu schließen, dass es innerhalb der Klasse große Diskrepanzen im Sprachniveau gibt. Dass der Text trotz Wortlisten in diesem Fall zu schwer für einen Teil der Klasse war, konnte ich im Vorhinein leider nicht wissen. Nach meinem jetzigen Kenntnisstand ist es so, dass in der Klasse drei Schüler*innen sind, die kaum Deutsch sprechen oder verstehen. Sie sind alle drei seit weniger als einem Jahr hier. Alle weiteren Schüler*innen sind ebenso relativ heterogen was ihre Deutschkenntnisse und auch ihre Ausgangssprachen betrifft. Zwei Schüler*innen sind außergewöhnlich gut, weitere drei haben vereinzelt Schwächen im Bereich Rechtschreibung und Zeichensetzung und weitere drei größere Schwächen im Wortschatz und in nahezu allen Bereichen der Grammatik. &nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 19:24:10 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>13 Fallbeispiel</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713596184</link>
         <description><![CDATA[<div>Im Zuge des Projektunterrichts wurden zunächst im Plenum verschiedene Ideen gesammelt und die Frage diskutiert, was alles im Projekt mit aufgenommen wird. Nach einer allgemeinen Besprechung im Plenum sollte der Rest des Projekts in Kleingruppen zu je zwei oder drei Personen stattfinden. Für die Gruppeneinteilung wurde eine Losmethode gewählt. Der Name jeder Schülerin/ jedes Schülers wurde auf einem Zettel festgehalten. Jeweils zwei Personen aus der Klasse haben nun jeweils einen Namen gezogen und diese bildeten ein Team. Zum größten Teil verlief die Einteilung der Gruppen reibungslos. Bei der Konstellation einer Gruppe hingegen kam es zu einer Schwierigkeit. Nachdem Person A mit Person B eingeteilt worden war, begann Person A in Richtung der anderen Schülerinnen und Schüler Grimassen zu schneiden.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 19:47:21 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>10 Seit 2 Wochen in Österreich - Differenzierung im Deutschunterricht</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713616382</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Situation ereignete sich während meines Unterrichts für die Sommerschule 2021. Am ersten Schultag erfuhr ich von der Direktorin, dass ich am kommenden Donnerstag in der dritten und vierten Unterrichtsstunde zwei Deutschstunden in der 4. Klasse (8. Schulstufe) halten sollte. Ich fragte die Direktorin, ob sie mir genauere Kontextinformationen und Rahmenbedingungen zur Klassensituation geben könnte. Sie teilte mir mit, dass die Klasse aus 15 Schüler*innen besteht und drei Schüler*innen lediglich in Englisch antworten würden und eine Schüler*in seit zwei Wochen sich in Österreich befindet. Die Schülerin, die sich seit zwei Wochen in Österreich befindet, würde außerdem gut Englisch sprechen. Mit diesen Informationen zur Klassensituation, ging ich in meine Planung, bei der ich von einem unsicheren und mulmigen Gefühl im Hinblick auf "Differenzierung im Unterricht" begleitet wurde.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Wie würden Sie in dieser Situation reagieren? Wie würden Sie den Unterricht vorbereiten? Welche Kompetenzbereiche/Erwerbssequenzen würden Sie bei der Schülerin mit Migrationshintergrund, die sich seit zwei Wochen in Österreich befindet, fördern? Auf welche Materialien und Methoden würden Sie für DaZ zurückgreifen?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 20:01:08 UTC</pubDate>
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         <title>14 Verweigern von Anweisungen</title>
         <author>sonjawohlfahrt</author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713641311</link>
         <description><![CDATA[<div>In unserer Schule herrscht generelles Handyverbot (sogar in den Pausen!). Bereits am Montag haben wir (Mathe- und Deutsch-LP) mit den Schülern Klassenregeln festgelegt und unter anderem auf das Handyverbot hingewiesen. Am Donnerstag war Johannes (Name geändert) im Deutschunterricht mehrfach am Handy. Beim ersten Mal verwarnte ich ihn, beim zweiten Mal forderte ich ihn auf, mir das Handy zu geben. Diese Vorgehensweise ist an unserem Standort so abgesprochen und wurde den SuS auch so kommuniziert. Der Schüler weigerte sich lautstark. Auch mehrfache Aufforderungen und der Hinweis, dass darüber nicht diskutiert wird, halfen nicht. Als ich ihn aufgrund seines Verhaltens zur Direktorin begleiten wollte, weigerte er sich ebenso. Ich war ratlos in der Situation. Die Klasse wurde dadurch sehr aufgewühlt, weil sein Verhalten alle gestört hat. Leider konnte ich die Auseinandersetzung mit dem Schüler, die zudem schlussendlich ca. 30 Minuten(!) (mit Unterbrechungen) gedauert hat, nicht an einen ruhigen Ort verlegen, da der Schüler sich weigerte, von seinem Platz aufzustehen. Weiters äußerte er sich mir gegenüber sehr unangebracht („Jungeeee! Na! I will nit gehen! I will da bleiben!“; „I will dir mei Handy nit geben! Alteeer!“, etc.). Schlussendlich gab er mir sein Handy widerwillig. Im weiteren Unterrichtsverlauf störte er, beleidigte und nervte seine Mitschüler und arbeitete nur sehr wenig und schlampig mit.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 20:19:03 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>7 Fallbeispiel</title>
         <author>madeleinetrutschnig</author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713648297</link>
         <description><![CDATA[<div>In meiner Gruppe gibt es nur ein Mädchen mit Migrationshintergrund. Das Mädchen stammt aus Afghanistan und lebt inzwischen seit zwei Jahren in Österreich. Im letzten Schuljahr wurde sie als 'außerordentliche' Schülerin eingestuft. Ab kommenden Herbst soll sie aber zur ‚ordentlichen‘ Schülerin umgestuft werden. An meinem zweiten Praktikumstag habe ich zum Beginn der Stunde mit der Klasse&nbsp; kurz Kopfrechnen geübt. Das Mädchen bekam, sowie alle anderen Schüler*innen, eine mündliche Kopfrechenaufgabe: „Fünf mal sieben ist …“&nbsp; Ich habe gleichzeitig die Kopfrechenaufgabe auf die Tafel geschrieben. Sie antwortete mir: Dreißigfünf. Die anderen Schüler*innen begannen zu lachen und das Mädchen lief rot an.&nbsp; Wie hättet ihr reagiert? Kennt ihr Methoden bzw. Übungen, mit denen das Mädchen die Zahlennamen übt?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 20:24:40 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>8 schwierige familiäre Situation</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713649463</link>
         <description><![CDATA[<div>Zwei Frauen vom Jugendschutz hatten am Dienstag einen 11-jährigen Jungen, der zuvor auch schon ruhiger und zurückhaltender, aus dem Unterricht herausgenommen. Seither ist der Junge noch distanzierter, rechnet aber (fast immer) richtig mit. Dennoch kann keiner (Lehrpersonen wie auch Schüler:innen) zu ihm Vordringen, er wirkt in sich gekehrt und traurig. Ich möchte ihm eine Lernumgebung geben, in der er sich sicher und geborgen fühlt sowie Freude am Fach empfinden kann. Nun meine allgemeine Frage: Was kann ich tun, um Schüler:innen aus schwierigen familiären Situationen Geborgenheit, Sicherheit und ein gutes Lernklima zu ermöglichen? Liegt dies außerhalb meiner Handlungsmöglichkeiten? Kann ich kleine Impulse geben? Wenn ja, welche?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 20:25:39 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>9 Verständnisprobleme</title>
         <author>juliaputzi96</author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713663451</link>
         <description><![CDATA[<div>SUS ist erst seit einem Jahr in Österreich und spricht sehr wenig Deutsch, spricht aber Englisch und versteht Englisch auch meistens gut. Es gibt aber Momente, in denen man dem Jungen etwas erklärt (deutsch und englisch) und er sagt er habe es verstanden. Bei näherem Betrachten der Übung sieht man aber, dass er es noch nicht&nbsp; verstanden hat. Nach einigen verschiedenen Erklärungen von meiner Tandempartnerin und mir  sagt der Schüler wieder er habe es verstanden und hat es aber vermutlich doch noch nicht verstanden.&nbsp;Wir möchten den Schüler durch die häufigen Erklärungen nicht entmutigen. Was können wir tun?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 20:37:11 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>5 Abwesender Schüler</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713691544</link>
         <description><![CDATA[<div>In unserer Klasse gibt es einen Schüler, der uns gleich aufgefallen ist, da er am ersten Tag im falschen Schulgebäude war und gefehlt hat. Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass er in die Schule gegenüber gegangen war, anstatt in unsere. Wir haben gleich gemerkt, dass er große Schwierigkeiten hat sich auf eine Sache zu konzentrieren. Wenn wir eine Aufgabe erklären, hört er meist gar nicht zu und ist sehr abwesend. Auch wenn man ihn mehrmals auffordert zuzuhören, schweift er gleich wieder ab. Er wirkt sehr müde und teilnahmslos. Er schaut auch nie, was die anderen gerade so machen oder was in seinem Umfeld passiert und bekommt deshalb immer erst als allerletzter mit, was zu tun ist. Am besten hört er zu, wenn man mit ihm allein spricht.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 21:00:08 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713691544</guid>
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         <title>4 Arbeitsverweigerung</title>
         <author>tic_kader57_tac</author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1713735951</link>
         <description><![CDATA[<div>In meiner Gruppe gibt es ein Mädchen, die im ersten Anblick sehr ruhig, aber nach dem Kennenlernen, sich als sehr aktiv und anstrengend erwies. Dieses Mädchen befindet sich gerade in der fünften Schulstufe, spricht die Sprache eigentlich gut und versteht auch das Gesprochene. Aber meiner Meinung nach wird das Gesprochene zwar gehört, aber nicht wahrgenommen. Gerade arbeiten wir in Plenum einige Aufgaben für das Thema „KlaPuStri“ durch. Als ich es drangenommen habe, um die nächste Aufgabe zu lösen, schaut es mich an, dreht sich dann um, redet mit dem Schüler hinter sich und mit dem Schüler, der ganz am hinteren Rand sitzt. Das mehrmalige Rufen seines Namens erwies sich auch als erfolglos. Zudem hat das Mädchen die bisherigen Aufgaben, die gemeinsam ausgerechnet wurden, nicht auf das Arbeitsblatt mitgeschrieben. Es weigert des Öfteren auch das Arbeiten, sitzt auf seinem Platz, schaut durch die Gegend, lenkt die anderen Mitschüler ab, gibt jedem Thema seinen Senf und die Ermahnungen helfen auch nicht viel. Wie soll man solche Schüler für das Arbeiten motivieren? Wie schafft man, dass sie wirklich arbeiten?<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 21:39:18 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>3 Umgang mit team-teaching-Partner</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Mein team-teaching-Partner hält eher viel von "klassischem" Mathematik-Unterricht, also von Tafelvorträgen und Erklärungen der Lehrpersonen. Ich gebe jedoch lieber Aufgabenstellungen, die die Schülerinnen und Schüler etwas entdecken lassen. Dies führt immer wieder etwas zu Reibereien. Meine Frage geht jedoch über die Sommerschule hinaus, nämlich, wie kann man einem solchen team-teaching-Partner umgegangen werden, wenn man so jemanden in einer Regelschule zugeteilt bekommt?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 21:40:26 UTC</pubDate>
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         <title>2 IKM-Aufgabe</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Bei der Informellen Kompetenzmessung in Mathematik kam auch ein Beispiel vor, bei dem die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen einem Zylinder und einem Kreis erklären sollten. Dafür stand ihnen eine grafische Darstellung als Hilfe zur Verfügung. Bei dieser Aufgabe wurden nicht nur das räumliche Vorstellungsvermögen, sondern auch ein entsprechendes Vokabular abgefragt. Bei der Auswertung des Fragebogens musste ich allerdings feststellen, dass bloß drei Schülerinnen und Schüler diese Übung inhaltlich und sprachlich zufriedenstellend gelöst hatten.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-02 21:58:17 UTC</pubDate>
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         <title>1 Mädchen spricht kaum</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1714615068</link>
         <description><![CDATA[<div>In der Gruppe gibt es ein Mädchen, das kaum spricht. Auch im Regelunterricht vermeide es jeden sprachlichen Kontakt und spreche nur, wenn es unbedingt notwendig sei.&nbsp;<br>Beim Leseflüssigkeitstest konnte sie die Verständnisaufgaben nicht lösen, erzielte jedoch beim IKM-Mathetest 70%, obwohl auch für die Lösung dieser Fragen Textverständnis erforderlich war.&nbsp;<br>Das Mädchen sprach beim Lesetheater ihre Rollen zuerst so leise, dass man sie kaum verstehen konnte. Als die LP jedoch demonstrierte, wie laut ein Löwe brüllt, wenn man ihm in die Nase sticht, setzte sie das um und las gewisse Textstellen um einiges hörbarer. Das machte sie vor allem, als sie zu ihrer Freundin in die Gruppe zugeteilt wurde, da dort eine Schülerin ausfiel, weil sie die Klasse wechselte. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-03 04:56:52 UTC</pubDate>
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         <title>37. Sommerschule = Nachhilfe</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1715069558</link>
         <description><![CDATA[<div>Die ersten zwei Tage habe ich den Fokus auf das Kennenlernen gelegt. Mir war wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler besser kennenlernen und, dass sie mich als Lehrperson kennen lernen.&nbsp;<br><br></div><div>Am dritten Tag ist einer der Schüler – nennen wir ihn Maxi – nicht mehr erschienen. Der Direktor hat mir die Nummer der Mutter gegeben, da sie in der Früh angerufen hat und um ein Gespräch bat. Ich habe sie gleich angerufen und sie hat mir erklärt, dass ihr Sohn nur in den Bereichen Zeitformen und Satzglieder „Nachhilfe“ bräuchte.&nbsp; Sie war verständnisvoll und freundlich, aber ich habe ihr erklärt, dass ich einen Plan habe und diese Themen im Laufe der Woche (Donnerstag bzw. Freitag) evtl. behandeln werde. Die ersten beiden Tage war mir einfach das Kennenlernen "wichtiger".<br><br></div><div>Die Mutter hatte Verständnis für die Planung und sagte, sie schicke Maxi am Donnerstag und Freitag zur Sommerschule, wenn wir die Themen, in denen er Defizite aufweist, durchmachen. Jetzt habe ich am Donnerstag aber nur das Thema <em>Wortarten</em> gestreift (natürlich haben wir uns nicht den ganzen Vormittag mit diesem Thema beschäftigt). Um das Thema Satzglieder und Zeitformen verständnisvoll aufzubereiten, habe ich viele Arbeitsblätter gestaltet.&nbsp;<br><br></div><div>Der Junge kam am Freitag nicht zur Sommerschule.<br><br></div><div>Ich finde es schade, wenn Eltern die Sommerschule mit „Nachhilfe“ vergleichen und die Kinder nur dann in die Schule schicken, wenn das Thema XY durchgemacht wird. <br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-03 11:47:23 UTC</pubDate>
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         <title>Auffälliger Schüler</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Der Schüler singt während der Stunde, gibt komische Geräusche von sich, wirft Dinge durch die Klasse, beschimpft andere Schüler*innen, verlässt seinen Platz etc. Seine Motivation dem Lernen gegenüber hält sich stark in Grenzen - bzw. hat er gar keine Lust und tut das auch immer wieder kund. Dabei stört er stark das Lernen aller anderen Schüler*innen in der Klasse.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-03 12:13:07 UTC</pubDate>
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         <title>Fallbeispiel Präpositionen</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1715123984</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich durfte im Rahmen meines Schulpraktikums an einer Neuen Mittelschule die fünfte und sechste Schulstufe in Mathematik unterrichten. Das Thema meiner Unterrichtsstunden waren die Brüche, welches ich für zwei Tage in Form eines Stationenbetriebs durchgeführt habe. In der ersten Stunde gab ich den Lernenden einen kurzen geschichtlichen Input zu der Bruchschreibweise und markierte auf der Weltkarte das Land Italien, da wir die Mathematik mit der Geographie verbunden haben.&nbsp; Mitten im Unterricht zeigte mein Schüler auf. Als ich ihn drannahm, sagte er: „Darf ich ins Klo?“. Ich fand es nicht richtig, ihn vor der gesamten Klasse zu blamieren, indem ich ihn auf seinen Fehler aufmerksam machte. Stattdessen meinte ich, dass er kurz warten solle und erklärte eine Aufgabe zu den Brüchen. Nach fünf Minuten nannte ich seinen Namen und meinte: „Du darfst nun AUF die Toilette gehen.“ Die Betonung lag zwar auf dem Wort auf aber dies geschah dennoch unauffällig.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Anlass des Schreibauftrages<br></strong><br></div><div>Wenn ich mir Gedanken über meine eigene Schulzeit mache, fällt mir schnell auf, dass ich nicht mehr die Person bin, die ich einst war. Der Grund dafür ist, dass Lernen für eine ständige Änderung des menschlichen Verhaltens sorgt. Diese Änderung kann sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern.&nbsp;<br><br></div><div>Im Allgemeinen hängt das Erlernen bestimmter Dinge von inneren Prozessen wie Motivation, Emotion, Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen ab.&nbsp; Dies wiederum bedeutet nichts anderes, als dass der emotionale Zustand des Lernenden einen großen Einfluss auf sein Erfassen, Überprüfen oder Erweitern von Informationen hat. Ebenso hat dieser Zustand Auswirkungen auf die Antriebskraft dieses Menschen. In der Oberstufe kam es zu einer Situation, in der ich sowohl für mich als Person als auch für mein Lehrerdasein etwas Signifikantes erworben habe: man kann als schüchterne Person, die kein Selbstvertrauen hat, nichts erreichen. Deswegen sollte stets im Hinterkopf behalten werden, dass die Gefühle ein Motor für Lernmotivation sind und diese sich im positiven Bereich befinden müssen, damit das Erlenen von Fähigkeiten oder Inhalten stattfinden kann. Als Lehrende sind wir dazu verpflichtet, solche Fälle geschickt zu meistern.<br><br></div><div><strong>Lernziele<br></strong><br></div><div>Wie soll jedoch dieses Wissen den Lernenden beigebracht werden? Eins steht fest, dies sollte auf keinen Fall nur in Form eines Fontalunterrichts geschehen. Während die Lehrpersonen als Wissensvermittler erklären und Fragen stellen, haben die Lernenden als Wissensempfänger eine eher passive Aufgabe, nämlich abschreiben, vorlesen und Fragen beantworten. Es sollte ein verstehendes Lernen ermöglicht werden, das für den Lernprozess geeignete und lernanregende Bedingungen erschafft, sodass sich die Neugier und Entdeckungsfreude der Lernenden entfalten und sie dadurch selbstständig tätig sein können. Ziel ist es, das Verstehen und Reflektieren des eigenen Lernens zu ermöglichen. Zudem sollte Wert auf das kooperative Lernen gelegt werden. Die Schüler und Schülerinnen tragen Verantwortung für das gemeinsame Zusammenleben im Klassenzimmer. Partner- oder Gruppenarbeit sorgt dafür, dass sich die Lernenden in ein Gespräch verwickeln. Zum einen regt diese Sozialform das selbständige Denken an, zum anderen ermöglicht sie eine Kommunikation über Verständnisprobleme, individuelle Fehler und Schwächen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-03 12:29:57 UTC</pubDate>
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         <title>Gruppenpräsentation funktioniert nicht</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/jana_grossophoff/sommerschule2021/wish/1715264287</link>
         <description><![CDATA[<div>Im Mathematik Unterricht wurden die SuS aufgefordert, das Thema Gleichungen in Kleingruppen zu besprechen und eine kurze Präsentation gemeinsam vor der Klasse zu halten. Während eine Gruppe fleißig am Tüfteln ist, vertreibt sich die andere Gruppe die Zeit mit Privatgesprächen. Auch nach mehrmaligem Ermahnen ändert diese Gruppe ihr Arbeitsverhalten nicht. Die Präsentation verläuft schlecht, begleitet von lautem Gekicher und fehlender Ernsthaftigkeit.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-03 13:44:02 UTC</pubDate>
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      </item>
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