<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Leben und Werke Johann Wolfgang Goethes by Cynthia Celoudis</title>
      <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv</link>
      <description>Klausurersatzleistung</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-03-21 00:14:13 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-11-23 17:44:56 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url>https://padlet.net/icons/png/1f4dc.png</url>
      </image>
      <item>
         <title>Geburt:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333310157</link>
         <description><![CDATA[<div>Johann Wolfgang Goethe wurde am 28. August 1749 am großen Hirschgraben in Frankfurt am Main geboren. Sein Start ins Leben war schwierig, da er durch ein angebliches Ungeschick der Hebamme, die seiner Mutter, Catharina Elisabeth Goethe (1731-1808), bei der Geburt half, fast tot zur Welt kam.<br><br></div><div>Das Geburtshaus kann man auch heute noch besichtigen (<a href="https://www.goethehaus-frankfurt.de/goethehaus">https://www.goethehaus-frankfurt.de/goethehaus</a>).<br><br>Dank der Freien Deutschen Hochstift, gelang es 1863 einem wissenschaftlichen Bürgerverein, das Haus zu erwerben. Es wurde nach dem Vorbild von historischen Quellen und Goethes Lebenserinnerungen wieder eingerichtet und als eine der ersten Dichtergedenkstätten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/85d764347ad59032f55abd26ffe5453b/geburtshaus_frueher.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:17:19 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333310157</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethes Mutter:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333314869</link>
         <description><![CDATA[<div>Seine Mutter, die zur Geburt Wolfgangs 18 Jahre alt war, heiratete ein zuvor Johann Caspar Goethe (1710-1782).<br><br>Sie wurde als selbstbewusste, warmherzige und witzige Frau beschrieben, die sich gut um ihre vielen Freundschaften kümmerte. Sie war eine damalige perfekte Frau, Mutter und Großmutter.<br><br></div><div>Man weiß von 400 geschriebenen Briefen, in denen sie nicht nur ihren positiven Charakter bewies, sondern auch über ihre Einsamkeit schrieb. Ihr Mann starb 26 Jahre vor ihrem Tod. </div><div><br></div><div>Zu Catharina Elisabeth Goethes 100. Todestag wurde für sie ein Denkmal im Frankfurter Palmengarten errichtet. Sie wird dort als liebevolle Mutter mit ihrem kleinen Sohn Johann Wolfgang Goethe dargestellt:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/ac7a5a2d647634d8314ed5b657b11e79/mutter_von_goethe.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:23:55 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333314869</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethes Vater:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333316876</link>
         <description><![CDATA[<div>Johann Wolfgang Goethes Vater, Johann Caspar Goethe, wurde ebenfalls in Frankfurt am Main geboren.<br><br>Als Mann hatte er Möglichkeiten zur Bildung, die er nutzte. Er ging zur Schule und studierte Jura in Gießen und Leipzig. Mit 31 schrieb er auf Italienisch ein Reisebuch über seine Reise nach Italien und kehrte anschließend zurück nach Frankfurt. Seiner Mutter wurden dort, durch den Tod ihres Mannes, zwei nebeneinanderliegende Fachwerkhäuser am Großen Hirschgraben vererbt. <br><br></div><div>Am 16. Mai 1742 erwarb er den Titel eines Wirklichen Kaiserlichen Rathes und blieb daraufhin in Frankfurt. Er konnte sich dank seines Vermögens ein gutes Leben erlauben und verließ nur noch selten die Stadt. Zu dem Zeitpunkt der Hochzeit mit Catharina Elisabeth Goethe war er 38 Jahre alt.<br><br></div><div>Im Jahre 1770 mit 60 Jahren verlor er mehr und mehr seine geistigen Fähigkeiten und wurde zum Pflegefall. Ferner erlitt er 9 Jahre später seinen ersten Schlaganfall, dem ein Jahr später ein zweiter folgte. Daraufhin war er vollkommen gelähmt und starb nach zwei weiteren Lebensjahren im Alter von 71.<br><br>Sein Grab befindet sich auf dem Peterskirchhof in Frankfurt am Main, ebenfalls wie seine Frau. Sein Vermögen hinterließ er seinem Sohn. Es waren rund 90.000 Gulden, die sich schwierig in heutige Euro umrechnen lassen.<br><br></div><div>Johann Caspar Goethe war insgesamt ein ungewöhnlich gebildeter Mensch mit sehr vielseitigen Interessen. Dies zeigt sich bei seiner großen Sammlung zeitgenössischer Malerei, seines Naturalienkabinetts und seiner Bibliothek von etwa 2000 Bänden. Ebenfalls wie seine Frau, führte er einen gastfreundlichen Haushalt.<br><br>Hier ist ein Porträt von Johann Caspar Goethe: </div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/04af2d5a4ecace939ac79e7a60c90f1f/goethes_vater.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:26:25 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333316876</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethes Schwester:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333320547</link>
         <description><![CDATA[<div>Johann Wolfgang Goethe folgten sechs weitere Kinder, jedoch erreichte nur Cornelia Friederica Christiana Goethe das Erwachsenalter, die am 7. Dezember 1750 ebenfalls in Frankfurt am Main geboren wurde.<br><br>Johann Wolfgang, der 15 Monate älter als sie war, ist zusammen mit ihr aufgezogen worden. Statt Cornelia, wie es in den damaligen Zeiten üblich war, auf die Rolle als Ehefrau und Mutter vorzubereiten, lernte sie zunächst lesen und schreiben und dann gemeinsam mit ihrem Bruder, Johann Wolfgang Goethe, Latein, Griechisch, Französisch, Englisch, Italienisch, Rechtswissenschaft, Geographie, Mathematik und Schönschreiben, außerdem nahm sie Gesangs- und Klavierunterricht sowie Zeichenunterricht. Das war jedoch noch nicht alles. Sie wurde ebenfalls im Tanz und weiteren sportlichen Aktivitäten gelehrt. Ihre Kindheit lief nach einem sehr strengen Plan, wodurch sie zu der wichtigsten Ansprechpartnerin ihres Bruders wurde. Trotz der sehr guten Ausbildung, war es ihr jedoch als Frau nicht möglich, studieren zu gehen. <br><br></div><div>Das anfangs moderne Frauenbild ihres Bruders, mit dem er versucht hat sie zu ermutigen etwas zu erreichen, hat sich mit der Zeit verändert. Er wollte ihr plötzlich die extremen Unterschiede zwischen Mann und Frau klarmachen und sie auf ihre weiblichen Pflichten aufmerksam machen, wie zum Beispiel auf die Kochkunst und auf die Ehe. <br><br>Hier ist ein Porträt von Friederica Christiana Goethe:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/ee4c76145d7b116d44c731273a4560f0/goethes_schwester_besser.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:31:45 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333320547</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Friederica Christianas Ehe:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333325206</link>
         <description><![CDATA[<div>Obwohl sie sich die Ehe nie als Ziel setzte, heiratete sie mit 23 den Juristen Johann Georg Schlosser, einen Freund ihres Bruders. Sie zogen aufgrund einer hohen Beamtenstelle Johann Georgs nach Emmendingen. <br><br>Cornelia Schlosser fühlte sich anfangs in der Rolle als Ehefrau wohl, obwohl sie nicht wirklich aus Liebe heiratete. Aber sie wollte sich niemals einen Mann hingeben, da sie sich davor ekelte und auch schon bald zeigte sich, dass sie diese kalte und neutrale Ehe doch nicht glücklich machte.<br><br></div><div>Ihr Mann hörte nach einer Zeit auf, sich zu bemühen, ihr Liebe zu zeigen und sah in ihr nur noch eine Hausfrau, die für ihn Verpflichtungen erfüllen sollte. Cornelias Ansichten und die ihres Mannes passten nicht zusammen. Er sah Frauen, demnach sie, als untergeordnete Geschöpfe. Cornelia kränkte dies und führte ihren Haushalt nur widerwillig. <br><br></div><div>Im Jahre 1774 starb sie fast bei der Geburt ihrer ersten Tochter. Sie lag danach noch zwei Jahre lang im Bett. Nach dem Erholen wurde sie 1776 wieder schwanger. Diesmal schaffte sie es jedoch nicht mehr und starb vier Wochen nachdem sie der zweiten Tochter das Leben schenkte. Sie wurde nur 26 Jahre alt.<br><br>Hier ist ein Porträt von Johann Georg Schlosser:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/44b6222142782a6d2a92c684f343d4e3/JohannGeorgSchlosser.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:38:13 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333325206</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Beginn Goethes Karriere:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333331287</link>
         <description><![CDATA[<div>Johann Wolfgang von Goethe wurde in seiner Kindheit nicht nur gefördert, sondern auch gefordert. Angeregt durch die vielen erlernten Sprachen, begann er als Zwölfjähriger einen mehrsprachigen Roman, in dem in buntem Durcheinander alle Sprachen zur Geltung kamen. Seine exzellente Ausbildung war ein wichtiger Grundstein für sein späteres Lebenswerk, denn in der Kindheit zeigte sich schon sein literarisches Talent. Der junge Goethe wuchs in einer christlich geprägten Familie auf, weshalb der Glaube eine wichtige Rolle spielte. <br><br></div><div>Nach dem Privatunterricht durch seinen Vater, den Umgang mit Frankfurter Künstlern, Freizeitinteressen wie Theater und Puppenspiel, sowie nach dem Siebenjährigen Krieg, als ein bedeutender Offizier in seinem Elternhaus lebte, trennte sich Johann Wolfgang Goethe im Alter von 16 Jahren von einer tollen Kindheit – Jugend mit seiner Schwester. So ließ er seine Schwester zurück und studierte im Alter von 16-18 auf Anweisung des Vaters Jurisprudenz in Leipzig.<br><br>Hier ist ein Bild kurz vor seiner Zeit als Student in Leipzig:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/e7d7ae259548ed8970f09403b008340d/goethe_kurz_vor_seiner_studentenzeit_in_leipzig.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:46:47 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333331287</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethe als junger Student:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333334053</link>
         <description><![CDATA[<div>Leipzig war eine Veränderung für den jungen Studenten. Er musste sich an die Mitbürger anpassen. Gleichzeitig verfügte er an viel Geld, das sein Vater im monatlich zuschickte.<br><br></div><div>Schon schnell vernachlässigte er sein Pflichtstudium „Geschichte und Strafrecht“ und besuchte viel lieber Poetik-Vorlesungen, da man dort die Möglichkeit hatte, seine literarischen Werke dem Professor der Vorlesungen zu geben. Goethes Verse kamen jedoch nicht weit. Sie landeten bei dem Stellvertreter, der nichts davon hielt.<br><br></div><div>Johann Wolfgang erweiterte seine künstlerischen Fähigkeiten und machte sich dadurch auch lebenslange Freunde. <br><br></div><div>Er nutzte es aus von seiner Familie getrennt zu sein und besuchte Theateraufführungen, verbrachte die Abende mit Freunden oder unternahm viele Ausflüge in die Umgebung.<br><br>Hier ist ein Bild von Goethes Studentenwohnung in Leipzig:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/11e82ba35e737b21ee3697c7606aeb47/Leipzig_Goethes_Studentenwohnung.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:50:37 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333334053</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Romanze mit Anna Katharina Schönkopf:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333336944</link>
         <description><![CDATA[<div>Auch in der Liebe hatte er die ersten ernsthaften Erfahrungen. Seine Romanze mit Anna Katharina Schönkopf hielt zwei Jahre lang an.<br><br>Er hatte sie aufgrund seiner Eifersucht verloren. Goethe ließ seine Erfahrungen und Gefühle dieser Beziehung in seinem Werk <mark>„Die Laune des Verliebten“</mark> nieder, ein Schäferspiel, also eine Rollendichtung mit Verschmelzungen von lyrisch-musikalischen Elementen, Prosa, Dialogen und kunstvollen Versen. Der Protagonist Eridon spiegelt seine Eifersucht wieder.<br><br></div><div>Durch all den neuen Gefühlen, die Goethe durchlebte, veränderte sich sein Schreibstil. Er wurde freier, stürmischer und erotischer.<br><br></div><div>Im Juli 1768 erlitt Goethe einen schweren Blutsturz als Folge einer Erkrankung. Als er wieder halbwegs reisefähig war, kehrte er ohne akademischen Abschluss zurück ins Elternhaus nach Frankfurt. Sein Vater begrüßte ihn mit großer Enttäuschung.<br><br>Hier ist ein Porträt von Anna Katharina Schönkopf: </div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/94d55e00985bf22db17c79a889135a17/Anna_Katharina_Schoenkopf.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:54:34 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333336944</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Fortsetzung des Studiums:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333340007</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Erkrankung wurde lebensbedrohlich und er brauchte lange um sich zu erholen. Da er nah an dem Tod war und dafür „Zeit" für sich hatte, beschäftigte er sich wieder enger mit dem Christentum.</div><div><br></div><div>Außerdem beschäftigte Goethe sich auch mit mystischen und alchemistischen Schriften und verfasste in dieser Zeit sein erstes Lustspiel <mark>„Die Mitschuldigen“</mark>.<br><br></div><div>Goethe setzte danach sein Studium 1770 im Alter von 20 in Straßburg fort. Diesmal vernachlässigte er es nicht, fand aber trotzdem Zeit sich neue Bekanntschaften zu machen. Dank ihnen hatte er eine bedeutende dichterische Entwicklung. Dies funktionierte, indem er bei täglichen Besuchen seiner Bekanntschaften von Shakespeare und weiteren bekannten Lyriker las und analysierte. <br><br></div><div>Durch einen Studienfreund wurde er in die Familie des Pfarrers Brion in Sessenheim eingeführt. Er lernte dabei die Pfarrerstochter Friederike Brion kennen und verliebte sich in sie.<br><br>Hier ist ein Porträt von Friederike Brion:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/ddcf156b094d6df4c88e2440e73a9f74/friederike_brion.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 00:58:42 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333340007</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Das Ende der Beziehung:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333343075</link>
         <description><![CDATA[<div>Goethe musste jedoch, als er von der Straßburger Universität abging, die Beziehung mit Friederike beenden. Sie erfuhr dies erst durch einen seiner Briefe. Friederike fühlte sich bloßgestellt, da sie Hoffnungen hatte, ihn bald als Verlobten zu sehen. Es war zwar nur eine kurze, aber auch eine sehr heftige Beziehung. Er schrieb ihr noch einige Gedichte:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.youtube.com/watch?v=AFwcjGT-xl8" />
         <pubDate>2021-03-21 01:02:44 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333343075</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethe wird in Europa bekannt:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333345480</link>
         <description><![CDATA[<div>Nach der Beziehung und zurück in Frankfurt, eröffnete Goethe eine kleine Anwaltskanzlei. Er betrieb diese vier Jahre lang. Zu diesem Zeitpunkt war er in seinen Anfang 20er Jahren. Man merkte wie sein Interesse immer mehr nachließ und er nicht viel als Advokat tat. Da ihm der Anwaltsberuf nicht sehr wichtig war, widmete er sich, wie in seinen jüngeren Jahren auch schon, viel lieber der Dichtung. So brachte er innerhalb von sechs Wochen das Drama <mark>„Götz von Berlichingen“</mark> zu Papier. Es wurde 1773 veröffentlicht. Das Stück gilt als ein Hauptwerk des Sturm und Drang. Ähnlich wie sein Götz wollte auch Goethe mit diesem Stück Grenzen einreißen und stellte sich damit gegen die bisherigen Theater-Konventionen. Das Werk wurde begeistert aufgenommen und auch zur heutigen Zeit gibt es dazu lustige Sketche und einige Filme zu dem Werk:<br><br></div><div><a href="https://www.youtube.com/watch?v=G-TFxd2sZgc">https://www.youtube.com/watch?v=G-TFxd2sZgc</a><br><br></div><div><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rr-8Kks27Vk">https://www.youtube.com/watch?v=rr-8Kks27Vk</a><br><br>In den Videos kann man den bekannten „Götz-Zitat“ deutlich raushören: „Er aber, sag's ihm, er kann mich <strong>im</strong> Arsche lecken!“<br><br></div><div>Goethe beschäftigte sich öfter mit Kindsmorden und im Januar 1772 erlebte er eine Hinrichtung einer Kindsmörderin. Ihr Name war Susanna Margaretha Brandt. Sie tötete ihr neugeborenes Kind und starb als Folge durch das Schwert.<br><br></div><div>Sie war eine der Vorbilder für die <mark>„Gretchen-Tragödie“</mark> im<mark> „Faust“</mark>, an dem Goethe ab Anfang der 1770er Jahre zu arbeiten begonnen hatte.<br><br></div><div>Zu diesem Zeitpunkt heiratete seine Schwester Cornelia, wie schon erwähnt, den Advokaten Johann Georg Schlosser, der als Anwalt an dem Prozess gegen die Kindsmörderin mitgewirkt hatte.<br><br></div><div>Sein Vater gab nicht nach und drängte Johann Wolfgang sich als Praktikant beim Reichskammergericht in Wetzlar einzuschreiben. Wie man es nicht anders von Goethe kennt, schenkte er den juristischen Studien schon wieder fast keine Aufmerksamkeit. Diesmal befasste er sich mit antiken Autoren und verliebte sich ein weiteres Mal. Er lernte auf einem ländlichen Tanzvergnügen Kestners Verlobte, Charlotte Buff, kennen, die Frau, in die er sich verliebte. Goethe freundete sich mit der Familie Buff an und wurde regelmäßiger und willkommener Gast in dem Haus der Familie. Charlotte musste ihm jedoch erklären, dass sie sich bei ihm nicht mehr als Freundschaft vorstellen konnte. Somit flüchtete Goethe aus Wetzlar.<br><br></div><div>Er verarbeitete diese Erfahrung und noch einige andere in dem Briefroman <mark>„Die Leiden des jungen Werthers“</mark>, er schrieb es in nur 4 Wochen Anfang 1774 nieder. Dieses Werk machte Goethe in sehr kurzer Zeit in ganz Europa berühmt.</div><div><br></div><div>Die folgenden Jahre bis zur Abreise nach Weimar zählten zu den produktivsten in Goethes Leben. Es entstanden neben dem Werther noch einige andere weitere Werke; die großen Hymnen, mehrere Kurzdramen, sowie die Dramen <mark>„Clavigo“</mark> und <mark>„Stella. Ein Schauspiel für Liebende“</mark>. Ferner griff Goethe in dieser Zeit zum ersten Mal den Fauststoff auf.<br><br>Goethe besucht Lotte und sieht sie im Kreise ihrer Geschwister. Das Bild hängt im Eingang des Lottehauses. Man kann es in Wetzlar auch besichtigen (<a href="https://www.wetzlar.de/kultur/museen/lottehaus.php">https://www.wetzlar.de/kultur/museen/lottehaus.php</a>):</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/30b39cc087c57c62729e9251e5d0d392/die_leiden_des_jungen_werthers.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:06:02 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333345480</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Lili Schönemann und Johann Wolfgang Goethe:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333353024</link>
         <description><![CDATA[<div>Zu Ostern 1775 verlobte Goethe sich mit der Frankfurterin Lili Schönemann.<br><br>Zu seinen Freunden schrieb Goethe, sie sei die Erste, die er wahrhaftig lieben würde.<br><br></div><div>Lili bot ihm an zu heiraten, aber wie all die Male davor, schreckte Goethe aufgrund seiner Bindungsängste zurück. Außerdem war eine Ehe mit seinen Lebensplänen nicht vereinbar. Das Paar hatte aber noch mit weiteren Problemen zu kämpfen, denn beide Familien gehörten anderen Religionen an. Das war ein großes Problem für die Eltern. Also beschloss sich Goethe durch eine Reise in die Schweiz Abstand zu gewinnen und gewann anschließend dort auch eine lebenslange Freundin. <br><br></div><div>Doch die Verschiedenheiten der Religionen machte Lilis Mutter immer bis zum Ende der Beziehung zu schaffen; im Oktober 1775 wurde die Verlobung durch Lilis Mutter aufgelöst. Goethe litt sehr unter dieser Trennung und nahm in dieser Situation eine Einladung des 18-jährigen Herzogs Carl August zu einer Reise nach Weimar an.<br><br>Hier ist ein Porträt von Lili Schönemann:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/dd3e733a682a8b83b8e39e887a420517/lili_sch_nemann.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:15:43 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333353024</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethe und der Herzog:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333355177</link>
         <description><![CDATA[<div>Goethe wurde am 11. Juni 1776 Geheimer Legationsrat und Mitglied des Geheimen Consiliums. Er gehörte diesem Geheimen Consilium bis zu dessen Auflösung im Jahr 1815 an. <br><br></div><div>Während seines Staatsdienstes, starb seine Schwester Cornelia.<br><br></div><div>Durch den vielen Reisen mit dem Herzog, machte sich Goethe mit dem Land und den Leuten vertraut. Am 5. September 1779 wurde er zum Geheimen Rat befördert. Auch sieht er in der Schweiz Friederike und Lili wieder.<br><br></div><div>Auf Antrag des Herzogs erhielt er am 3. Juni 1782 vom Kaiser das Adelsdiplom. In demselben Jahr schrieb er die Ballade <mark>„Erlkönig“</mark>. Sie gehört zu seinen bekanntesten Werken und wurde unter anderem von Franz Schubert und Carl Loewe vertont. Hier ist ein Spielfilm zu der Ballade mit Franz Schuberts Vertonung:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.youtube.com/watch?v=JS91p-vmSf0" />
         <pubDate>2021-03-21 01:18:57 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333355177</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Eine weitere Liebe: </title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333356639</link>
         <description><![CDATA[<div>Im Jahre 1783 gab es wieder einen Fall des Kindsmordes. Goethe votierte für die Hinrichtung der ledigen Mutter Johanna Catharina Höhn, die ihr Neugeborenes aus Verzweiflung getötet hatte.<br><br></div><div>Goethes wichtigste und prägendste Beziehung, während dieses Weimarer Jahrzehnts, war mit der Hofdame Charlotte von Stein (1742–1827). Sie war aber verheiratet und hatte sieben Kinder mit ihrem Ehemann, von denen nur noch drei lebten, als Goethe sie kennenlernte.<br><br></div><div>Goethe war wie besessen von ihr. Er widmete ihr ungefähr 1770 Briefe und zahlreiche Gedichte. Sie brachte ihm höfische Umgangsformen bei, besänftigte seine innere Unruhe und stärkte seine Selbstdisziplin. Man weiß nur nicht, ob es eine „Seelenfreundschaft“ war oder es sich auch um ein sexuelles Verhältnis handelte. <br><br>(Diese Beziehung verblasste mit Goethes Reise nach Italien und wurde dann zu den Zeiten mit Christiane Vulpius beendet.)<br><br>Hier ist ein Porträt von Charlotte von Stein:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/2f3c47fad243089a3b754c01fcdf343a/CharlottevonStein.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:20:57 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333356639</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethes Krise:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333360358</link>
         <description><![CDATA[<div>Goethe geriet in eine Krise. Seine amtlichen Tätigkeiten blieben ohne Erfolgserlebnisse. Ihm wurde schockartig klar, dass von ihm in den letzten zehn Jahren nichts Neues erschienen war. Im Blick auf seine unvollendeten Werke, wie zum Beispiel Faust, verstärkten sich die Selbstzweifel an seiner Doppelexistenz als Künstler und Amtsmensch. <br><br></div><div>Am 3. September 1786 brach er ohne Abschied von einer Kur in Karlsbad auf. Nach dem letzten persönlichen Zusammensein mit dem Herzog, bat er ihn schriftlich um unbefristeten Urlaub. Er gab ihn diesen, ohne weiteren Leuten sein Reiseziel zu verraten. So reiste Johann Wolfgang Goethe unter dem Namen Johann Philipp Möller, um sich ohne Probleme in der Öffentlichkeit frei bewegen zu können.<br><br></div><div>In Rom wohnte Goethe bei dem deutschen Maler Wilhelm Tischbein, der das wohl bekannteste Porträt Goethes (Goethe in der Campagna) malte:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/5b2e3466746a4ef6086a6654f1633dd6/goethe_in_der_campagna.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:25:58 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333360358</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethe und das Zeichnen:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333361652</link>
         <description><![CDATA[<div>Goethe lernte in Italien die Bau- und Kunstwerke der Antike und der Renaissance kennen und bewundern. Er freundete sich mit sehr vielen Künstlern an und übte mit großem Ehrgeiz das Zeichnen; etwa 850 Zeichnungen Goethes sind aus der italienischen Zeit erhalten:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/03f79708f7b8a2391c2bc6703eb3b046/goethes_zeichnung.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:27:36 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333361652</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethes „Wiedergeburt&quot;:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333363318</link>
         <description><![CDATA[<div>Trotz all der Bemühungen erkannte er, dass er nicht zum Künstler, sondern zum Dichter geboren wurde. Also fing er an seine Fragmente fertig zu stellen. Er vollendete den zwölf Jahre zuvor begonnenen <mark>„Egmont“</mark>. Außerdem stellte er das Schauspiel <mark>„Iphigenie auf Tauris“</mark> fertig. Er lebte im Schutze des Inkognitos und machte neue Erfahrungen, wie zum Beispiel erotische.<br><br></div><div>Goethe empfand diese Reise als sehr intensiv, er sprach in Briefen oft von „Wiedergeburt“ und von einer „neuen Jugend“. Er schaffte es auch zu einer Verlängerung des bezahlten Urlaubs.</div>]]></description>
         <pubDate>2021-03-21 01:29:52 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333363318</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Neue Bekanntschaft:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333364491</link>
         <description><![CDATA[<div>Wochen nach seiner Rückkehr, machte Goethe am 12. Juli 1788 Bekanntschaft mit der 23-jährigen Christiane Vulpius.<br><br></div><div>Sie wurde seine Geliebte und bald darauf seine Lebensgefährtin. Schon schnell wurde Christiane hochschwanger. Als Folge dessen, zogen sie zusammen in eine Wohnung vor den Toren der Stadt. <br><br>Hier ist ein Porträt von Christiane Vulpius:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/99a116ee4a4fe23ad11f0fed0e52cd69/christiane_vulpius.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:31:35 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333364491</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Ein emotionsloses Treffen: </title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333366506</link>
         <description><![CDATA[<div>Bevor Goethe mit Schiller erstmals zusammentraf, kannten sie sich schon. Sie kannten jeweils die frühen Werke des anderen. Schiller hat als Schüler mit Begeisterung Goethes Götz und Werther gelesen und ihn bei der Abschlussfeier seines Jahrgangs 1780 als Besucher gemeinsam mit dem Weimarer Herzog stehen sehen. Goethe, der Schiller einst ablehnte, hatte nach seiner Rückkehr aus Italien mit Erstaunen Schillers gewachsenen Ruhm wahrgenommen und ihn später auch schätzen gelernt.<br><br></div><div>Die erste persönliche Begegnung in Rudolstadt am 7. September 1788, arrangiert von Charlotte von Lengefeld, der späteren Ehefrau Schillers, verlief relativ neutral und emotionslos. Schiller war sich nicht sicher, ob sie sich je einander nahe rücken würden.<br><br>Hier ist ein Porträt von Friedrich Schiller:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/83174568d8fe85678e4c8609a6d2307f/Friedrich_Schiller.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:34:18 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333366506</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Julius August Walther von Goethe:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333367866</link>
         <description><![CDATA[<div>Am 25. Dezember 1789 gebar Christiane Vulpius den Sohn Julius August Walther von Goethe.<strong><br></strong><br></div><div>Vier weitere gemeinsame Kinder überlebten die Geburt nur wenige Tage. 1792 stimmte der Herzog endlich dem Umzug ins Haus am Frauenplan zu, welches Goethe und Christiane mietfrei bewohnen konnten. Im Jahre 1794 ging es in Goethes Besitz über aus Dankbarkeit für die Begleitung auf den Feldzügen 1792 und 1793.<br><br>Hier ist ein Porträt von Julius August Walther von Goethe:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/01fade091de417f03020462ef88a6f44/AugustVonGoethe.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:36:07 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333367866</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Eine Freundschaft für&#39;s Leben:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333382898</link>
         <description><![CDATA[<div>Schiller bat Goethe im Juni 1794, dem Herausgeberkreis einer von ihm geplanten Zeitschrift für Kultur und Kunst, beizutreten. Johann Wolfgang Goethe gab ihm eine Zusage und so trafen sich die Beiden einen Monat später in Jena. Für Goethe war es ein positives und glückliches Ereignis. Gleichzeitig war es der Beginn der lebenslangen Freundschaft zwischen Friedrich von Schiller und Johann Wolfgang von Goethe. Im September 1794 lud er Schiller zu einem längeren Besuch in Weimar ein, der sich auf zwei Wochen ausdehnte und einem intensiven Ideenaustausch zwischen ihnen diente. Seitdem gab es häufige wechselseitige Besuche.<br><br></div><div>Beide Dichter teilten gemeinsame Ansichten, wie zum Beispiel in der Ablehnung der Revolution und der Hinwendung zu der Antike. Das führte zu einem intensiven Arbeitsbündnis mit tiefem gegenseitigem Verständnis.<br><br></div><div>Beide Dichter nahmen Anteil an den Werken des anderen. So beeinflusste Goethe Schillers „Wallenstein“, während er die Arbeit an Goethes Roman <mark>„Wilhelm Meisters Lehrjahre“</mark> kritisch begleitete, jedoch auch durch Aufforderung Goethes. Er kommentierte die ihm zugesandten Manuskripte. Außerdem ermunterte Schiller Goethe zur Fortführung des Faust. <br><br></div><div>Trotz einiger Irritationen zwischen Schiller und Goethe blieb ihre Freundschaft bis zum Tode Schillers intakt.<br><br>Es gibt ein Goethe-Schiller-Denkmal, das vor dem Großen Haus des Deutschen Nationaltheaters in Weimar steht:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/19217632a871a3af9aef0358eaf29561/goethe_und_schiller.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 01:57:24 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333382898</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333387639</link>
         <description><![CDATA[<div><mark>„Der Zauberlehrling“</mark> ist eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, die zu seinen populärsten Werken gehört. Entstanden ist sie in der Weimarer Zeit Goethes, im Jahre 1797, dem sogenannten Balladenjahr der Klassik, das in die literarische Geschichte einging. Der Zauberlehrling ist noch heute häufiger Unterrichtsstoff an Schulen. Mittlerweile gibt es die Ballade sogar als Disney-Spielfilm mit Mickey Mouse. Hier ist ein Ausschnitt des Filmes:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.youtube.com/watch?v=ZcesnqVF0us" />
         <pubDate>2021-03-21 02:03:52 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333387639</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Verlust:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333388792</link>
         <description><![CDATA[<div>Als Goethe von Schillers Tod am 9. Mai 1805 erfuhr, stürzte es ihn in einen Zustand der Betäubung. Er schaffte es emotional nicht zu seiner Beerdigung. Er schrieb, er habe einen Freund und mit ihm „die Hälfte meines Daseins“ verloren.<br><br>Schiller auf dem Totenbett:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/b01fae4e93d127a284cb08055835694c/schiller_auf_dem_totenbett.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 02:05:33 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333388792</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethes Ehe:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333391456</link>
         <description><![CDATA[<div>1806 entschied Johann Wolfgang Goethe sich dazu, Christiane Vulpius zu heiraten. Er entschied sich sehr spontan und plötzlich, da sie ihm das Leben gerettet hatte. Goethe wurde am 14. Oktober 1806 von einem plündernden französischen Soldaten bedroht und Christiane griff ein. Nach 5 Tagen dieser Bedrohung wurde die Ehe geschlossen. Als Gravur für die Ringe wählte Goethe das Datum der Schlacht und seiner Rettung in der Schreckensnacht.<br><br>Die Trauringe des Ehepaares Goethe wurden neben vielen anderen persönlichen Sachen im Goethe-Nationalmuseum ausgestellt. Sie wurden jedoch 1913 gestohlen und sind bis heute verschwunden geblieben:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/0f047d668d2becc36eb130740dd19ae9/ring_goethe.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 02:08:58 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333391456</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Fertigung eines Fragmentes:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333396608</link>
         <description><![CDATA[<div>Als Nachwirkung von Schillers Tod, nahm Goethe die Arbeit am Faust wieder auf. Die achtbändige Gesamtausgabe von 1808 enthielt die erste vollständige Fassung des ersten Teils des <mark>„Faust“</mark>, was die mehreren Erwähnungen des Kindsmordes beinhalten.<br><br></div><div>Hier ist ein 90-sekündiges Video, um zu verstehen, von was der erste Teil des Faust handelt.</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.youtube.com/watch?v=d02oJpQhx3Q" />
         <pubDate>2021-03-21 02:15:51 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333396608</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethe als Ritter der Ehrenlegion:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333400675</link>
         <description><![CDATA[<div>Goethe war bis zu seinem Lebensende von Napoleon fasziniert. Für ihn war Napoleon einer der produktivsten Menschen, der je gelebt hat. Er traf im Jahre 1808 zweimal mit Napoleon zusammen.<br><br></div><div>Das erste Mal empfing der Kaiser ihn und eine weitere Person am 2. Oktober zu einer Privataudienz, auf der Napoleon ihn auf seinen Werther ansprach. Zum zweiten Mal begegneten sie sich auf einem Hofball am 8. Oktober. Goethe wurde danach zu Ritter der Ehrenlegion ernannt. <br><br>Hier ist ein Gemälde, auf dem Goethe und Napoleon zu sehen sind:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/37c626853d6bc890733e1eec115ca8c2/goethe_und_napoleon.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 02:21:29 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333400675</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Neue Vertonungen:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333402858</link>
         <description><![CDATA[<div>Goethe war 1812 mit Beethoven zusammengetroffen. Beethoven hatte bereits mehrere Goethes Verse und Lieder vertont:<br><br>Hier ist ein Beispiel: https://youtu.be/mx8hkjukUjM<br><br>Als Respektbezeugung ließ Beethoven einige der Partituren Goethe zukommen. Goethe mochte diese und traf sich mehrmals mit Beethoven, auf denen er sich von ihm auf dem Klavier vorspielen ließ. Es entstand jedoch keine Freundschaft zwischen ihnen, sondern blieb bei wenigen Briefen, die sie austauschten. <br><br>Hier ist ein Gemälde, auf dem Goethe und Beethoven abgebildet sind:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/48050e9bc10973c7bc37715db493a44a/goethe_und_beethoven.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 02:24:24 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333402858</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Weiterer Verlust:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333405515</link>
         <description><![CDATA[<div>Mit zunehmendem Alter wurde der Gesundheitszustand von Christiane instabil. 1815 erlitt sie einen Schlaganfall und im folgenden Jahr kam unter starken Schmerzen ein Nierenversagen hinzu. Sie starb am 6. Juni 1816 nach einer Woche voller qualvollen Leiden. Ihr Grab trägt Goethes Abschiedsverse:<br>„Du versuchst, o Sonne, vergebens, / Durch die düstren Wolken zu scheinen! / Der ganze Gewinn meines Lebens / Ist, ihren Verlust zu beweinen".<br><br></div><div>Goethe war nicht am Sterbebett oder bei der Beerdigung anwesend. Stattdessen suchte er Flucht und Ablenkung in der Arbeit. Er vermied den Anblick von sterbenden Menschen, die ihm sehr nahe standen. So war es auch bei Schiller.<br><br>Hier ist ein Bild ihres Grabes:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/bfbd43e92ebd03b4305e92e4797ceee7/christianes_grab.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 02:28:07 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333405515</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333407760</link>
         <description><![CDATA[<div>Sein Leben gehörte nun allein noch der Arbeit. Er nahm also wieder die Arbeit am zweiten Teil des <mark>„Faust“ </mark>auf. Er schrieb jedoch kaum noch selbst, sondern diktierte. <br><br></div><div>1828 starb Goethes Freund, der Großherzog Carl August und dann im November 1830 sein Sohn August. In demselben Jahr schloss er die Arbeit am zweiten Teil des Faust ab, jedoch erschien es erst nach seinem Tod.<br><br></div><div>Hier ist ein Trailer zu einer Theateraufführung des zweiten Teils des Faust:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.youtube.com/watch?v=Sg4NHaOixhs" />
         <pubDate>2021-03-21 02:31:10 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333407760</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Goethes Ende:</title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333408710</link>
         <description><![CDATA[<div>Am 22. März 1832 starb Goethe im Alter von 82, man vermutet an einem Herzinfarkt. Angeblich seien Goethes letzte Worte „Mehr Licht!“ gewesen, aber man ist sich dessen nicht sicher. Dies wurde von seinem Hausarzt mitgeteilt, der sich jedoch im betreffenden Moment nicht im Sterbezimmer aufhielt. Vier Tage später wurde er in der Weimarer Fürstengruft bestattet.<br><br>Man kann Goethes Wohnhaus, sowie sein Gartenhaus in Weimar besichtigen.<br>(https://www.klassik-stiftung.de/goethe-nationalmuseum/goethes-wohnhaus/ &amp; https://www.klassik-stiftung.de/goethes-gartenhaus/)<br>Hier ist ein Bild von dem Zimmer in dem Goethe starb:</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1073590832/f5b10c425aea2a518cfe057661331e17/johann_wolfgang_von_goethe_tod.jpg" />
         <pubDate>2021-03-21 02:32:26 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333408710</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>cynceloudis</author>
         <link>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333410999</link>
         <description><![CDATA[<div><a href="http://lzr.zum.de/wiki/Goethe/Goethes_Geschichte">http://lzr.zum.de/wiki/Goethe/Goethes_Geschichte<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Catharina_Elisabeth_Goethe">https://de.wikipedia.org/wiki/Catharina_Elisabeth_Goethe<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Caspar_Goethe">https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Caspar_Goethe<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Goethe-Haus">https://de.wikipedia.org/wiki/Goethe-Haus<br></a><br></div><div><a href="https://www.goethehaus-frankfurt.de/goethehaus">https://www.goethehaus-frankfurt.de/goethehaus<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cornelia_Schlosser">https://de.wikipedia.org/wiki/Cornelia_Schlosser<br></a><br></div><div><a href="https://www.weimar-tourist.de/johann-wolfgang-von-goethe/timeline-zeittafel.html">https://www.weimar-tourist.de/johann-wolfgang-von-goethe/timeline-zeittafel.html<br></a><br></div><div><a href="http://www.friedrich-von-schiller.de/goethe/zeittafel.htm">http://www.friedrich-von-schiller.de/goethe/zeittafel.htm<br></a><br></div><div><a href="http://www.johann-wolfgang-goethe.net/kindheit-und-jugend.shtml">http://www.johann-wolfgang-goethe.net/kindheit-und-jugend.shtml<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Katharina_Sch%C3%B6nkopf">https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Katharina_Sch%C3%B6nkopf<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4ferdichtung">https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4ferdichtung<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Laune_des_Verliebten">https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Laune_des_Verliebten<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friederike_Brion">https://de.wikipedia.org/wiki/Friederike_Brion<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_von_Berlichingen_(Goethe)">https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_von_Berlichingen_(Goethe)<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Faust._Der_Trag%C3%B6die_zweiter_Teil">https://de.wikipedia.org/wiki/Faust._Der_Trag%C3%B6die_zweiter_Teil<br></a><br></div><div><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Sg4NHaOixhs">https://www.youtube.com/watch?v=Sg4NHaOixhs<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberlehrling">https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberlehrling<br></a><br></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erlk%C3%B6nig_(Ballade)">https://de.wikipedia.org/wiki/Erlk%C3%B6nig_(Ballade)<br></a><br></div><div><a href="https://tour-de-kultur.de/2019/08/20/eine-traumschoene-stadt-und-eine-liebesgeschichte-2-kulturwoche-dienstag/">https://tour-de-kultur.de/2019/08/20/eine-traumschoene-stadt-und-eine-liebesgeschichte-2-kulturwoche-dienstag/<br></a><br></div><div><a href="https://www.weimar-lese.de/persoenlichkeiten/p/pennewitz-manfred/graveurmeister-manfred-pennewitz/">https://www.weimar-lese.de/persoenlichkeiten/p/pennewitz-manfred/graveurmeister-manfred-pennewitz/<br></a><br></div><div><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/wie-johann-wolfgang-von-goethe-unsere-welt-verliess-15275980.html">https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/wie-johann-wolfgang-von-goethe-unsere-welt-verliess-15275980.html<br></a><br></div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2021-03-21 02:35:31 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cynceloudis/zlf5fjzi6nfmxjcv/wish/1333410999</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
