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      <title>Deutsch 1984 by Anton</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-01 15:44:08 UTC</pubDate>
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         <title>November Peter Bichsel 1964</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div><em>Er fürchtete sich und wenn er zu jemandem sagte: ”Es ist kälter geworden”, erwartete er Trost.<br>"Ja, November”, sagte der andere.<br>”Bald ist es Weihnachten”, sagte er.<br>Er hatte Heizöl eingekauft, er besaß einen Wintermantel, aber er fürchtete sich. Im Winter ist alles Schrechliche möglich, Krieg zum Beispiel. Im Winter kann die Stelle gekündigt werden, im Winter erkältet man sich. Man kann sich schützen gegen die Kälte, Halstuch, Mantelkragen, Handschuhe. Aber es könnte noch kälter werden.<br>Es nützt nichts, jetzt ”Frühling” zu sagen.<br>Die Schaufenster sind beleuchtet, sie täuschen Wärme vor. Aber die Kirchglocken klirren. In den Wirtschaften ist es heiß, zu Hause öffnen die KInder die Fenster und lassen die Wohnungstür offen, im Geschäft vergißt man seinen Hut.<br>Man bemerkt nicht, wir die Bäume Blätter fallen lassen. Plötzlich haben sie keine mehr. Im April haben sie wieder Blätter, im März vielleicht schon. Man wird sehen, wie sie Blätter bekommen.<br>Bevor er das Haus verläßt, zählt er sein Geld nach.<br>Schnee wird es keinen geben, Schnee gibt es nicht mehr.<br></em><em><mark>Frierende Frauen sind schön, Frauen sind schön.<br></mark></em><em><br></em><em><mark>”Man muß sich an die Kälte gewöhnen”, sagte er, ”man muß tiefer atmen und schneller gehen.” –<br>”Was soll ich den Kindern zu Weihnachten kaufen?” fragte er.<br></mark></em><em><br>”Man wird sich an die Kälte gewöhnen”, sagte er zum andern. ”Ja, es ist kälter geworden, November”, sagte der andere.</em></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-26 07:52:23 UTC</pubDate>
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         <title>1984 - George Orwell</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:26:21 UTC</pubDate>
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         <title>Das Gift wirkt auch beim Leser</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Kein Charakter wirkt sympathisch. (Winston?, Goldmann?)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:26:42 UTC</pubDate>
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         <title>Intention des Buches</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Gibt dem Leser eine Warnung vor der Tyrannei des Staates. Vorstellung der Idee gegenüber dem Leser und das gleichzeitige verankern dieser Ideen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:26:56 UTC</pubDate>
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         <title>Zitate von George Orwell</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>"My starting point is always from a feeling of injustice."</div><div>"Theres always a lier that I want to expose."</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:27:05 UTC</pubDate>
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         <title>Genre</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Roman der Ideen, Dystopie <br><mark>Ideen:<br></mark>-Philosophisch<br>-Sozial<br>-Politisch<br>-Kulturell<br>Dialoge sind lange Absätze die langweilig werden können</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:27:21 UTC</pubDate>
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         <title>Aufbau Ozeaniens </title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>ÓBrien -&gt; innere Partei<br>Winston, Julia -&gt; äußere Partei<br>Bruderschaft -&gt; innere Partei??? Proles???<br><br>Großer Bruder -&gt; Idee/Prinzip<br>Innere Partei -&gt; 2%<br>Äußere Partei -&gt; 13%<br>Proles -&gt; 85%</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:27:40 UTC</pubDate>
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         <title>Personenkonstellation</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:28:10 UTC</pubDate>
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         <title>Schriftliche Personenkonstellation</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Winston ist mit Katherine verheiratet, lebt aber nicht mehr mit ihr zusammen und hat keine aktuelle Beziehung zu ihr. Winston hat eine Liebesbeziehung mit seiner Kollegin Julia, welche allerdings geheim gehalten werden muss, sowie haben sie beide rebellische Ansichten. Julia verrät Winston später und sie haben keinen Kontakt mehr. Des Weiteren hat Winston Bezug zu Goldstein obwohl er nicht weiß ob dieser Existiert. Er bewundert ihn und möchte seiner vermeintlichen Bruderschaft die aus dem Untergrund rebelliert beitreten. Kontakt zur Bruderschaft findet er durch ÓBrien welcher mit ihm Arbeitet. Er bietet ihm Unterstützung und Lektüre. Später stellt sich allerdings heraus, dass er ein Spion der Partei ist und dort eine hohe Position besetzt. Überführt werden Winston und Julia mit Hilfe von Mr. Charrington welcher sich zunächst als Freund herausgegeben hat. Mr. Charrington und ÓBrien arbeiten gemeinsam in der inneren Partei. Winston arbeitet zusammen mit Pason Syme welcher zusammen mit seiner Familie mehr zur illustration der Handlung dient. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:28:15 UTC</pubDate>
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         <title>Wie sah die Welt für Orwell aus?</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Er begann seinen Roman "1984" 1946 zu schreiben und vollendete ihn zwei Jahre später 1948.<br><br>-Auswirkungen des zweiten Weltkriegs<br>-Blockbildung, Einflusssphären: Kommunismus, Kapitalismus<br>-Besatzungsmächte, Versuche Einfluss zu erweitern<br>-innenpolitische Entwicklung in den ehemals alliierten Staaten z.B. Bürgerrechtsbewegung</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:31:38 UTC</pubDate>
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         <title>Desillusionierung; Kommun., Diktatur</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Was ist die Freiheit des einzelnen wert?<br>Kritisiert beide Seiten&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:32:50 UTC</pubDate>
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         <title>&quot;2D&quot; Charaktere</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Charaktere verändern sich kaum und entwickeln sich nicht weiter. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:34:08 UTC</pubDate>
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         <title>George Orwell Biographie</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>George Orwell (* 25. Juni 1903 in Motihari, Bihar, Britisch-Indien als Eric Arthur Blair; † 21. Januar 1950 in London) war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Von 1921 bis 1927 war er Beamter der britischen Kolonialpolizei in Birma. 1936 nahm er auf republikanischer Seite am Spanischen Bürgerkrieg teil. Er schrieb Romane, wie Eine Pfarrerstochter (1935) und Auftauchen, um Luft zu holen (1939), Sozialreportagen, wie Erledigt in Paris und London (1933) und Der Weg nach Wigan Pier (1937), und Essays. Durch seine Dystopien Farm der Tiere (1945), eine satirische Fabel über den Sowjetkommunismus, und 1984 (1949), eine Zukunftsvision von einem totalitären Staat, wurde Orwell weltberühmt. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller der englischen Literatur.<br><br>(https://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:34:12 UTC</pubDate>
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         <title>Manipulationsmittel</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div><mark>Doppeldenk: <br></mark>-Widersprüchliches denken gegen die Regierung<br>-Logik fehlt, Gedanken der Parteimitglieder sind Fehlerhaft und Akzeptanz von Kurswechseln durch die Bevölkerung geschieht schnell<br>-Permanente Propaganda<br><br><mark>Zwei Minuten Hass:<br></mark>-Findet jeden Tag statt<br>-Mitglieder Ozeaniens müssen Filme über die Feinde anschauen<br>-2 Minuten aktiv Hass ausüben<br>-Manipulation durch soziale Situation (unfreiwillig)<br>-Gehirnwäsche<br><mark>Beispiel: Frau wirft neusprech Buch auf Leinwand von Emmanuel Goldstein (Feind)<br></mark><br><mark>Unperson:<br></mark>-Unerwünschte oder schlechte Person <br>-Staat kann das "Ignorier" verordnen (es wird so getan als ob eine Person nie existiert hat)<br><br><mark>Neusprech:<br></mark>-Sprache um mit den Gedanken der Regierung zu korrelieren <br>-Ausdruckmöglichkeiten werden begrenzt (keine Freiheit des Denkens)<br>-Ideologie "Ingsoc" soll im Unterbewusstsein verankert werden<br>-Grammatische Regeln sind eingeschränkt und Vokabular ist kleiner<br><br><mark>Gedankenverbrechen:<br></mark>-Gedanken können als Verbrechen gezählt werden<br>-Umsetzung der Gedanken ist eine Straftat<br>-Gedankenpolizei soll mögliche Gedankenverbrechen aufspüren und bestrafen<br><mark>-Winston: "Gedankenverbrechen ist der Tod"<br>Beispiel: romantische Beziehungen</mark></div><var><br></var><div><mark>Überwachung:<br></mark>-Rund um die Uhr Überwachung mit Teleschirm (kann nicht abgeschaltet werden, nur leiser gemacht werden)<br><br>(Kafu)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:35:25 UTC</pubDate>
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         <title>Ministerien</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>-Ministerium der Liebe (Folter), Friedensministerium (Krieg), Ministerium der Fülle (Hunger), Ministerium der Wahrheit (Lügen). <br>-4 Ministerien Ozeaniens<br>-absichtliche Übungen im Doppeldenken<br><mark>Ministerium der Liebe: <br></mark>-Innenministerium<br>-Erzwingt Loyalität zum großen Bruder (Angst und Manipulation)<br>-Gedankenpolizei<br>-Falsch benannt aber passend<br><mark>Friedensministerium:<br></mark>-Krieg<br>-Marine, Heer<br>-Möglicherweise wichtigstes Organ Ozeaniens <br>-Völkermordkrieg<br>-Richtige Menge an Gewalt wird benötigt um Krieg im Gleichgewicht zu halten<br>-Prinzip des ewigen Krieges (verbrauch von Ressourcen, Bürger in ständiger Not)<br>-Verhindert, dass Menschen lernen ihre natürliche Gesellschaft zu verstehen<br>-"Krieg ist Frieden"<br><mark>Ministerium der Fülle:<br></mark>-Kontrolle der Planwirtschaft<br>-Rationierung von Lebensmitteln<br>-Arme, ignorante Bevölkerung ist einfacher zu kontrollieren<br><mark>Beispiel: "Großer Bruder konnte Wirtschaft steigern" (gelogen)<br></mark>-Verantwortlich für die Aufrechterhaltung von Armut und Knappheit<br>-Will Bevölkerung vom Wohlstand überzeugen<br><mark>Ministerium für Wahrheit:<br></mark>-Propaganda<br>-Fälschung von historischen Ereignissen<br>-Entscheidet über Wahrheit Ozeaniens&nbsp;<br>-Verbreitet Neusprech<br><br>(Kafu)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:35:32 UTC</pubDate>
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         <title>Anklage an ÓBrien</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Heuchler, Verräter und Täuscher. ÓBrien verrät seine eigenen Mitbürger, täuscht eine Rebellion vor um anders denkende zu verleiten und einzusperren. Von Folter zur Gehirnwäsche hat ÓBrien vor nichts zurückgehalten. Er lockt Mitmenschen mit Alkohol, keiner Überwachung und dem Buch von Emmanuel Goldstein, nur um Sie dann mit diesen selben Dingen zu belasten. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:39:46 UTC</pubDate>
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         <title>Verteidigung von Goldstein</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Emmanuel Goldstein. Die einzig Sympathische Person in unserer Welt. Wieso? Ganz einfach: Goldstein ist die einzige Person von der wir wissen, dass sie Gutes im Sinn hat. Er ist der einzige der offen gegen die Partei vorgeht. Rebelliert. Er war Teil der Spitze. Er hatte alles und gab alles auf. Wofür? Für uns. Selbstlos ohne Angst und ohne zurückzublicken. Er gab uns die Bruderschaft. Eine Möglichkeit uns zu wehren uns frei zu verständigen. Eigene Meinungen zu haben. Er opferte sich, machte sich zum größten Feind, für uns. Emmanuel Goldstein ist ein Zeitloses Idol. Er prangert den Verrat an den sozialistischen Ideen der Revolutionszeit an und will eine Konterrevolution entfachen um uns von der Tyrannei der Partei zu befreien. Er gab uns "Das Buch" und gab uns Einsicht in das System. Das System das er mit erschaffen hat und jetzt so sehr verachtet. "Die Theorie und Praxis des oligarchischen Kollektivismus" wirft Licht ins Dunkel und zeigt uns den Weg zur Freiheit.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:39:51 UTC</pubDate>
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         <title>Einleitung Licht und Schatten</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Der Roman "1984" geschrieben von George Orwell erreichte schon kurz nach der Veröffentlichung 1948 Kultstatus in der Bevölkerung. Es handelt sich um eine dystopische Welt mitten im Krieg welche von falscher Hoffnung und Verrat durchwachsen ist. Die Frage nach Schatten und Licht in diesem Werk ist auf mehreren Ebenen zu beantworten. Sei es auf der Ebene eines einzelnen Charakters, der Ebene einer Beziehung zwischen zwei oder mehreren Charakteren miteinander oder ganz oberflächlich und vereinfacht auf die komplette Szenerie der Welt bezogen. Ich werde mich in dieser Erörterung anhand von Analysemitteln und Interpretation auf die zwischenmenschlichen Beziehungen konzentrieren aber auch Beispiele für einzelne Charaktere und ihre inneren Wechsel von Licht und Schatten mit einbeziehen.&nbsp;<br><br>licht- Leute die kontrolliert werden, rebellion, Hoffnung&nbsp;<br>schatten- Leute die kontrollieren, großer Bruder, manipulation<br>Winston wird vom schatten konsumiert / eingenommen<br><br>es gibt die falsche Wahrnehmung von licht (Goldstein?)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:41:42 UTC</pubDate>
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         <title>Inhaltsangabe Teil 1, Winstons Alltag im Überwachungsstaat</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div><mark>Kapitel 1 – Winstons Welt im Jahr 1984<br></mark><br></div><div>-Winston Smith (39) lebt in London (Arbeit: Ministerium für Arbeit)<br>-London = Gebiet Ozeanien (Regiert von der Engsoz-Partei und deren Parteioberhaupt, dem „Großen Bruder“)<br>-Die Welt wird von drei totalitären und verfeindeten Staaten beherrscht, Ozeanien, Eurasien und Ostasien. (Stalinismus, Nationalsozialismus, Kolonialismus) <br>-4. April 1984 kommt Winston von der Arbeit nach Hause. Dort muss er an einer Hetze, dem „Zwei-Minuten-Hass“ der Engsoz-Partei, teilnehmen. <br>-Feindbilder = Emmanuel Goldstein (vermeintlicher Staatsfeind) und Eurasien<br>-Winston hat während des Zwei-Minuten-Hasses zwei Personen beobachtet. <br>-O‘Brien (vermutlich auch gegen Engsoz-Partei)<br>-Julia (körperliche Anziehung, vermutlich Gedankenpolizei)<br>-Winstons Wohnung ist mit einem Teleschirm ausgestattet (Überwachung, 24/7)<br>-In einer nicht erfassten Nische, verfasst Winston ein Tagebuch, in dem er gegen die Partei wettert. <br><br><br><mark>Kapitel 2 – Die Gedankenpolizei</mark></div><div><br></div><div>-Winston fallen Kinder von Mrs. Parson negativ auf (wollen bei Bekanntgabe der Feinde dabei sein)<br>-Bedrohen ihn mit Spielzeugpistole und treffen ihn mit Schleuder in den Nacken<br>-Fürchtet Kinder schwärzen Mutter bald bei der Gedankenpolizei an</div><div>-Sein Frust über das Regime wächst weiter, da die Kinder in einer Organisation entsprechend erzogen werden, der Partei zu dienen und treu zu sein<br>-Hat angst, dass die GP sein Tagebuch findet, fühlt sich alleine mit seinen Gedanken<br>-Führt Tagebuch weiter, widmet es einer Welt wie er sie sich vorstellt: frei und individuell<br>-Deprimiert, spielt mit Selbstmordgedanken<br><br><br></div><div><mark>Kapitel 3 – Die Geschichtsfälschung<br><br></mark>-Winston träumt vom Verschwinden seiner Eltern als er 10 oder 11 war<br>-Traum von Julia im "Goldenen Land" (Winston Utopie)<br>-Fällt eine Friedensphase ein (bis Atombombe)<br>-Seitdem herrscht Krieg zwischen Ozeanien, Eurasien und Ostasien in wechselnden Konstellationen.&nbsp;<br>-Bündnisse bleiben von Bevölkerung verborgen (Dokumente werden verfälscht, Propaganda)<br>-Die Bevölkerung glaubt diesen Schwindel, nur Winston ist sich sicher, dass ein Krieg vor vier Jahren gegen Ostasien und nicht Eurasien geführt wurde.</div><div><br><br><mark>Kapitel 4 – Das Ministerium für Wahrheit<br></mark><br>-3. April 1984<br>-Winstons Arbeit besteht in der Verfälschung von Dokumenten, Artikeln und Nachrichtenmeldungen<br>-Frühere Aussagen dürfen sich mit dem gegenwärtigen Zustand nicht widersprechen. <br>-Voraussagen der Partei müssen sich im Nachhinein immer als richtig herausgestellt haben. <br>-Namen von Personen, die der Staat hat verschwinden lassen hat, müssen komplett aus den Aufzeichnungen entfernt werden<br>-Alte Dokumente gegen neue ausgetauscht und vernichtet<br>-Winston behauptet gerne zur Arbeit zu gehen<br><br><br><mark>Kapitel 5 – Neusprech<br></mark><br>Winston trifft in der Mittagspause in der Kantine den Philologen Syme. Dessen Hauptaufgabe ist die Umgestaltung der normalen Sprache in „Neusprech“. Neusprech soll das freiheitliche Denken aufheben und die von der Partei befürchteten „Gedankenverbrechen“ nicht mehr sprachlich umsetzbar machen, damit sie letztendlich vollkommen aus den Köpfen der Menschen verschwinden. Winston mag es zwar in Symes Nähe zu sein, nicht zuletzt wegen dessen hoher Intelligenz und Charismatik, allerdings fürchtet er, dass dieser ein Spion ist und ihn an den Pranger stellen könnte.<br>Ã„hnliches empfindet Winston gegenüber seinem Nachbarn Parson. Abscheu bereiten ihm vor allem die Schilderungen Parsons, auf welche Weise dessen Kinder die Partei in ihren jungen Jahren schon unterstützen würden. Im weiteren Gespräch kommen die Männer auf den herrschenden Lebensstandard zu sprechen. Während Parson der Partei glaubt, dass dieser steigt, fragt sich Winston, wann das Leben weniger trostlos war. <br>Auch Julia ist in der Kantine und beobachtet Winston. Dieser glaubt aber, dass sie ihn nur ausspioniert.<br><br><br><mark>Kapitel 6 – Verbot von Freude<br></mark><br>Winston ist wieder in seiner Wohnung und schreibt in seinem Tagebuch über den Sex mit einer Prostituierten vor drei Jahren. Diese gehörte den Proles an, die gesellschaftlich unterste Schicht im Staat. Besuche von Prostituierten sind verboten, allerdings muss nicht mit schweren Strafen gerechnet werden. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Geschlechtsverkehr keine Freude bereiten darf. Es wird sogar vorgeschrieben, dass auch in einer Ehe die Ehepartner keine Lust beim Sex empfinden dürfen. Winston glaubt, dass die Partei versucht, Sex auf die reine Kinderproduktion zu reduzieren.<br>In diesem Zusammenhang muss Winston an seine Frau Katharine denken. Von dieser ist er allerdings nicht geschieden, da die Engsoz-Partei die Scheidung verbietet. Problematisch an der Ehe zu Katherine war für Winston die Treue gegenüber der Partei und der unbefriedigende Geschlechtsverkehr, da Katherine Sex gehasst hat. Winston sehnt sich nach einer neuen sexuell erfüllenden Bekanntschaft. Er sieht darin einen möglichen Weg gegen das System zu rebellieren.<br><br><br><mark>Kapitel 7 – Die Rebellion<br></mark><br>Winston ist in seiner Wohnung und schreibt in seinem Tagebuch. Er macht sich Gedanken, welche Möglichkeiten es geben könnte, einen Umsturz des Systems herbeizuführen. Dabei betrachtet er auch die unterste soziale Schicht. Die Proles machen 85 % der Bevölkerung aus und leben in Armut. Sie werden von der Partei nicht stark überwacht, aber entsprechend manipuliert. Winston hat große Zweifel, dass die Proles einen Sturz des Systems herbeiführen könnten. Er liest außerdem in einem Geschichtsbuch für Kinder, um sich der Verfälschung der Vergangenheit durch die Partei bewusst zu werden. Er ist unsicher, was wahr ist und was nicht. Denn er selbst hat nur in Form eines Fotos einmal den Beweis besessen, dass die Partei die Vergangenheit verfälscht. Letztendlich denkt Winston darüber nach, O‘Brien einen Brief zu schreiben. Er weiß zwar nichts über ihn, aber er fühlt eine innere Verbundenheit und glaubt, dass O‘Brien ähnlich denkt. Daraufhin widmet er ihm sein Tagebuch.<br><br><br><mark>Kapitel 8 – Die Suche<br></mark><br>Winston wandert durch die Londoner Slums, die von den Proles bewohnt werden. In einem Pub trifft er einen alten Mann und erhofft sich von diesem etwas über die Vergangenheit zu erfahren. Allerdings erinnert der Mann sich nur an seine eigene Geschichte, nicht aber an die politischen Geschehnisse. Winston verfällt wieder in Depression, da er einfach keine realen Anhaltspunkte findet.<br>Er verlässt den Pub wieder und kommt an dem Laden vorbei, indem er sein Tagebuch erworben hat. An diesem Tag kauft er einen gläsernen Briefbeschwerer und kommt mit dem Händler, Mr. Charrington, ins Gespräch. Dieser hat angeblich einen Raum, der von den Teleschirmen nicht überwacht wird.<br>Auf seinem Weg nach Hause fällt ihm Julia auf. Er fühlt sich von ihr verfolgt und ist sich sicher, dass sie eine Spionin ist. Winston überlegt, ob er sie nicht töten soll. Er verwirft den Gedanken allerdings.</div><div><br>(https://lyrik.antikoerperchen.de/1984-zusammenfassung-kapitel-george-orwell,text,631.html#C32)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:44:47 UTC</pubDate>
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         <title>For Real - Okkervil River</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Schon im Roman taucht immer wieder ein Lied auf, dass Winston begleitet. Er selbst kennt es nicht aber scheinbar alle anderen. Für unsere Inszenierung hat sich Mirko Schombert das Lied "For Real" von der Band "Okkervil River" ausgesucht. <br><br>Some nights I thirst for real blood,<br>For real knives, for real cries.<br>And then the flash of steel from real guns<br>In real life really fills my mind.</div><div>I really miss what really did exist<br>When I held your throat so tight.<br>And I miss the bus as it swerved from us<br>Almost came crashing to its side.</div><div>Some nights the blood from real cuts<br>Feels real nice when it's really mine.<br>And if you want it to be real,<br>Come over for one night,<br>And we can really, really climb.</div><div>Those blue bridge lights<br>Might really burn most bright<br>While we watch that dark lake rise.<br>And if you really want to see<br>What really matters most to me,<br>Just take a real short drive.</div><div>It's just a drive into the dark stretch,<br>Long stretch of night,<br>Really stretch this shaking mind.<br>And this room, unlit, unheated,<br>And the ceiling striped,<br>And the dark black blinds...<br>I want to know this time</div><div>If you're really finally mine<br>I need to know that you're not lying,<br>So I want to see you tried.<br>And I don't want to hear you say<br>It shouldn't really be this way,<br>Because I like this way just fine.</div><div>Cause there's nothing quite like<br>The blinding light<br>That curtains cast aside,<br>And no attempt is made to explain away<br>Things that really, really, really really really are behind.<br>You can't hide.<br>You can't hide.<br>You can't hide.<br>You can't hide...</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:45:44 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:46:31 UTC</pubDate>
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         <title>Nicolas Büchse - Emigranten: Hotel Lux</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:47:20 UTC</pubDate>
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         <title>Karat - Der blaue Planet, 1982</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber?<br>Liegt unser Glück nur im Spiel der Neutronen?<br>Wird dieser Kuss und das Wort, das ich dir gestern gab<br>Schon das Letzte sein?<br>Wird nur noch Staub und Gestein ausgebrannt alle Zeit<br>Auf der Erde sein?<br>Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten</div><div>Fliegt morgen früh um halb drei nur ein Fluch und ein Schrei<br>Durch die Finsternis?<br>Muss dieser Kuss und das Wort, was ich dir gestern gab<br>Schon das Letzte sein?<br>Soll unser Kind, das die Welt noch nicht kennt<br>Alle Zeit ungeboren sein?<br>Uns hilft kein Gott unsere Welt zu erhalten</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:48:16 UTC</pubDate>
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         <title>Beantwortung der Fragen im Lied</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>1. War es denn jemals anders?<br>2. Betrachtet man unsere Welt als die Atome aus denen Sie besteht muss man natürlich mit "Ja." antworten. Wenn man die Bedrohung aus nuklearer Kriegsführung betrachten dann muss man definitiv mit "Ja." antworten.<br>3. Natürlich nicht wir reden doch gerade mein Schatz.<br>4. Ultimativ wird unsere Erde als brennender Felsbrocken von der Erde verschluckt. Das ist nicht zu verhindern.&nbsp;<br>5. Nein, Gott hilft uns nicht. Manchen gibt er Hoffnung aber Retten kann er uns nicht falls es ihn gibt. Wir werden so lange schreien bis alles verstummt.&nbsp;<br>6. Lass es die Welt erleben wie Sie ist. Vielleicht findet es gutes darin. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:48:23 UTC</pubDate>
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         <title>Monolog</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>So n' drecks Wetter, da kann ich nich' mal meine Kippe qualmen. Und kalt ist es auch noch. Naja vielleicht hab ich's ja für irgendwas verdient. Wahrscheinlich hab ich mal wieder was falsches zur Anne gesagt. Ich weiß auch nicht was die immer hat. Die soll froh sein, dass ich Arbeite und nicht Sie. Undankbar die Frau. Kann das jetzt mal aufhören zu regnen ich bekomm. hier noch Entzugserscheinungen. Naja dann geh'ich halt kurz in die Kneipe.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:50:26 UTC</pubDate>
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         <title>Erich Kästner - Das Letzte Kapitel, 1930</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Am zwölften Juli des Jahres <mark>2003</mark><br>lief folgender Funkspruch rund um die Erde:<br>daß ein <mark>Bombengeschwader</mark> der Luftpolizei<br>die gesamte <mark>Menschheit</mark> ausrotten werde.<br><br></div><div>Die <mark>Weltregierung</mark>, so wurde erklärt, stelle fest,<br>daß der Plan, endgültig <mark>Frieden</mark> zu stiften,<br>sich gar nicht anders verwirklichen läßt,<br>als alle Beteiligten zu vergiften.<br><br></div><div>Zu <mark>fliehen</mark>, wurde erklärt, habe keinen Zweck,<br>Nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.<br>Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck,<br>man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.<br><br></div><div>Am 13. Juli flogen von Boston eintausend<br>mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort<br>und vollbrachten, rund um den Globus sausend,<br>den von der Weltregierung befohlenen Mord.<br><br></div><div>Die Menschen krochen <mark>winselnd</mark> unter die Betten.<br>Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.<br>Das <mark>Gift</mark> hing gelb wie Wolken über den Städten.<br>Millionen <mark>Leichen</mark> lagen auf dem Asphalt.<br><br></div><div>Jeder dachte, er könne dem Tod entgehen,<br>keiner entging dem Tod und die Welt wurde leer.<br>Das Gift war überall, es schlich wie auf Zehen.<br>Es lief die Wüsten entlang, und es schwamm übers Meer.<br><br></div><div>Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.<br>Andere hingen wie Puppen zum Fenster heraus.<br>Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.<br>Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.<br><br></div><div>Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.<br>Und weder <mark>Weinen</mark> noch <mark>Lachen</mark> war mehr auf der Welt.<br>Die Flugzeuge irrten mit tausend toten Piloten,<br>unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.<br><br></div><div>Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.<br>Zwar war die Methode nicht ausgesprochen <mark>human</mark>.<br>Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte<br>völlig beruhigt ihre bekannte elliptische Bahn.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:52:01 UTC</pubDate>
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         <title>Das Letzte Kapitel, Anton </title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Am zwölften Juli des Jahres <mark>gestern</mark><br>lief folgender Funkspruch rund um die Erde:<br>daß ein <mark>Auto</mark> der Luftpolizei<br>die gesamte <mark>Menschheit</mark> ausrotten werde.<br><br></div><div>Die <mark>Party</mark>, so wurde erklärt, stelle fest,<br>daß der Plan, endgültig <mark>Krieg</mark> zu stiften,<br>sich gar nicht anders verwirklichen läßt,<br>als alle Beteiligten zu vergiften.<br><br></div><div>Zu <mark>kooperieren</mark>, wurde erklärt, habe keinen Zweck,<br>Nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.<br>Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck,<br>man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.<br><br></div><div>Am 13. Juli flogen von Boston eintausend<br>mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort<br>und vollbrachten, rund um den Globus sausend,<br>den von der Weltregierung befohlenen Mord.<br><br></div><div>Die Menschen krochen <mark>nicht</mark> unter die Betten.<br>Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.<br>Das <mark>Auto</mark> hing gelb wie Wolken über den Städten.<br>Millionen <mark>Flugzeuge</mark> lagen auf dem Asphalt.<br><br></div><div>Jeder dachte, er könne dem Tod entgehen,<br>keiner entging dem Tod und die Welt wurde leer.<br>Das Gift war überall, es schlich wie auf Zehen.<br>Es lief die Wüsten entlang, und es schwamm übers Meer.<br><br></div><div>Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.<br>Andere hingen wie Puppen zum Fenster heraus.<br>Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.<br>Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.<br><br></div><div>Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.<br>Und weder <mark>du</mark> noch <mark>Tiere</mark> war mehr auf der Welt.<br>Die Flugzeuge irrten mit tausend toten Piloten,<br>unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.<br><br></div><div>Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.<br>Zwar war die Methode nicht ausgesprochen <mark>effektiv</mark>.<br>Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte<br>völlig beruhigt ihre bekannte elliptische Bahn.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 13:52:06 UTC</pubDate>
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         <title>Gedichtanalyse, Erich Kästner - Das Letzte Kapitel</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:55:03 UTC</pubDate>
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         <title>Kollage 1</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:56:10 UTC</pubDate>
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         <title>Kollage 2</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <title>Kollage 3</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:56:19 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:58:04 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:58:16 UTC</pubDate>
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         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:58:28 UTC</pubDate>
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         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2021-12-04 13:58:37 UTC</pubDate>
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