<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Arbeitszufriedenheit by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/zuf4</link>
      <description>Was raten Sie Marion?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-01-26 16:37:10 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2022-02-03 14:11:55 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url></url>
      </image>
      <item>
         <title>Marion</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/zuf4/wish/2013974416</link>
         <description><![CDATA[<div>Marion hat endlich einen Arbeitsplatz in der Computerspielbranche gefunden und ist sehr froh darüber. Die meiste Zeit muss sie aber bestimmte Szenen in einem komplexen Spiel in möglichst vielen Varianten durchspielen, um Programmier- oder Graphikfehler zu finden. Kreativität und Fantasie sind leider gar nicht gefragt. Überstunden sind selbstverständlich und die Bezahlung ist nicht besonders üppig. Noch ist Marion optimistisch, aber sie muss schon sehr die Zähne zusammenbeißen.<br><br>Analysieren Sie die Situation von Marion und versuchen Sie ihr einen Rat für ihr weiteres Berufsleben zu geben.</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.spiegel.de/karriere/spieletester-bei-bigpoint-so-wird-onlinespielen-zum-job-a-1052529.html" />
         <pubDate>2022-01-26 16:37:10 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/zuf4/wish/2013974416</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>svenjakorber</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/zuf4/wish/2024286362</link>
         <description><![CDATA[<div>Es gibt einige Studien, die unterschieldiche Foki in der Vorhersage von Arbeitszufriedenheit legen (alleine schon der Unterschied, ob wir hier jetzt von Arbeitsmotivation oder Arbeitszufriedenheit sprechen). Daher wäre mein erster Schritt, in einem Gespräch herauszufinden, was genau ihr Problem (hat sie auf Dauer Schwierigkeiten, sich zu motivieren oder ist sie eher bereits in dem Prozess, sich von der Arbeit zu lösen?)<br>Die beschriebene Situation scheint mir verschiedene Blickwinkel anzubieten, welche unterschiedliche Lösungsvorschläge produzieren würden:<br><br>1. der erste Gedanke, welcher mir kam, war, dass Marion keine "optimale Stimulation" (Hackman &amp; Oldham, 1980) erfährt. Scheinbar sehnt sie sich nach Kreativität und Flexibilität, ist allerdings nur mit Routineaufgaben beschäftigt. Da würde mich jetzt z.B. interessieren, empfindet sie das Fehlen von Kreativität als "es werden nicht alle ihre Fähigkeiten ausgeschöpft bzw. sie hat keine gelegenheiten, alle ihre Skills zu präsentieren" oder mehr als "die Aufgaben sind weniger bedeutsam, als die, von denen sie gedacht hatte, die sie bearbeiten kann".&nbsp;<br><br>2. die zweite Frage, die ich mich gefragt habe: empfindet sie die Aufgaben als unterkomplex (als Moderator für Beziehung zwischen Ziel und Leistung nach Locke &amp; Latham, 1990) oder eher einfach langweilig, weil sie an nichts anderes arbeiten kann? Sind die vielen Überstunden, die sie belegen muss ein Zeichen von Anstrengung? Gäbe es Menschen, die sich diese Aufgaben aufteilen können?<br><br>3. Fehlt ihr ein Gefühl von Selbstwertgefühl innerhalb des Unternehmens oder (nur) das Gefühl von Kontrollüberzeugung?? Beide Punkte würden laut Core-Self-Evaluationsparadigma für Probleme bzgl. der Arbeitsmotivation sorgen (Judge, Heller, &amp; Klinger, 2008).&nbsp;<br><br>Generell würde ich ihr vorschlagen, dass sie ein Gespräch mit jemanden führen muss. Die Situation wird sich von alleine (nach bisheriger Evidenz) nicht lösen. Am ehesten wäre der Erfolg vermutlich, wenn sie mit ihrem Manager oder dem Chef des Unternehmens darüber sprechen würde. So ein Gespräch will aber gut vorbereitet sein. Ich denke, lediglich sich zu beklagen, ist weniger erfolgreich, als einen konkreten Vorschlag zu unterbreiten (dazu später mehr). Als neue Kollegin kann das sehr einschüchternd sein. Es kann daher ggf. sinnvoll, sich mit den Arbeitskolleg:innen auszutauschen. So könnte man herausfinden, ob nur sie unzufreiden ist (kann sie von Erfahrungswerten ihrer Kolleg:innen profitieren, die eine ähnliche Verhandlung vielleicht schon hinter sich haben?) oder ist das ein strukturelleres Problem? In einem solchen Fall wäre es dann eventuell auch schlauer, sich zusammenzuschließen. Das könnte dann ein etwas längerer Kampf werden, bei dem man sich gegenseitig auch unterstützen sollte.<br><br>Sollte Marion sich dann doch dafür entscheiden, ein Gespräch mit einer vorgesetzten Person zu suchen, würde ich empfehlen, eine konkrete Anforderung zu haben und diese geschickt im Gespräch einfließen lassen. Daher 1. Situation analysieren: was genau stört sie an den Aufgaben (fühlt sie sich nicht gewertschätzt/gelangweilt/zu wenig in Kontrolle?).&nbsp;<br>2. Was genau müsste passieren, dass das Problem behoben wird? Möchte sie einmal den gesamten Prozess eines Computerspiels erfahren? Möchte sie parallel ein eigenes Projekt anfangen? Wie sehr stressen sie die Überstunden?&nbsp;<br>3. Ich denke, es wäre auch gut in dem Gespräch zu erfahren, ob diese gf. niedrigschwellige Aufgabe damit zusammenhängt, dass sie noch neu in dem Unternehmen wird. Das wäre eine wichtige Information. Sie könnte anhand dessen klären,w as es braucht, damit sie auch andere (abwechslungsreichere) Aufgaben bekommt. Dieses längerfristige Ziel könnte sie motivieren, sich fortzubilden und neue Skills anzueignen, die sie dann befähigen auch andere Aufgaben zu bearbeiten. Vielleicht könnte sie aus diesem Blickwinkel der vorgesetzten Person auch durch die Blume verdeutlichen, welchen Mehrwert sie für das Unternehmen darstellen würde, wenn sie auch wichtigere Aufgaben lösen könnte. Vielleicht gibt es auch eine Lücke in dem Unternehmen, auf welches sie sich nebenbei spezialisieren könnte.<br>4. Sollte sie das Gefühl haben, dass das die Vorgesetzten unwissend darüber sind, welche Auswirkungen es auf die Leistungen des Teams hat, wenn sie auf Dauer unzufrieden sind, könnte sie ihre Kreativität vielleicht nutzen, sie darin aufzuklären. Sie könnte z.B. sich ein Storyboard zu einem Spiel überlegen, in dem die spielende Person das lernt. Oder sie könnte einen gemeinsame Fortbildung organisieren, in dem das gesamte Unternehmen darüber lernt, wie Arbeitsunzufriedenheit zu Absentismus &amp; Fluktuation führt. Je nach Fortschreiten und Frustrationsgrad von Marion, könnte sie auch versuchen auf anonyme Art und Weise die Vorgesetzten zu erreichen (z.B. ein Brief schreiben? Gibt es eine HR-Abteilung?). Oder natürlich es ihnen auch direkt mitteilen.&nbsp;<br>5. Sicherlich kann es auch entlasstend wirken, sich bei anhaltender Frustration nach anderen Unternehmen zu suchen. Wobei das der letzte Schritt sein sollte.<br><br>Bevor konkretes geraten werden sollte, fehlen jedoch noch viele Informationen (z.B. zu ihrer PSK, wie Konfrontationstendenz z.B.). Daher sind die Schritte oben sehr durcheinander und unkonkret. (Svenja Korber)<br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2022-02-01 21:08:09 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/zuf4/wish/2024286362</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
