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      <title>Antisemitismus im Mittelalter by </title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-01-12 13:53:31 UTC</pubDate>
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         <title>Quelle 1</title>
         <author>heiligenbrunneralexandra</author>
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         <description><![CDATA[<p><sup>Quelle: Bild von Martyrium des Simon von Trent, Darstellung aus der Nürnberger Weltchronik von Hartmann Schedel, 1493</sup></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-12 13:54:28 UTC</pubDate>
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         <title>Quelle 2</title>
         <author>heiligenbrunneralexandra</author>
         <link>https://padlet.com/heiligenbrunneralexandra/yn6lervbye1gxily/wish/2846939597</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Transkript: Luthers Sieben-Punkte-Programm</strong> (gekürzt)</p><p>„Was wollen wir Christen nun anfangen mit diesem verworfenen und verdammten Volk der Juden? Zu ertragen sind sie für uns nicht, solange sie hier sind und wir solches Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen hinnehmen müssen, auf dass wir nicht mitschuldig werden an all ihren Lügen, Fluchen und Lästerungen. […]</p><p>Ich will meinen wohlgemeinten Rat geben.</p><p>Erstens, dass man ihre Synagogen oder Schulen anzünde und was nicht verbrennen will, mit Erde üherhäufe und überschütte, sodass kein Mensch für alle Zeiten weder Stein noch Schlacke davon sehe. […]</p><p>Zweitens sollte man auch ihre Häuser abbrechen und zerstören, denn sie treiben darin genau das gleiche, wie in ihren Synagogen. Stattdessen mag man sie etwa unter ein Dach oder in einen Stall tun, wie die Zigeuner, damit sie wissen, dass sie nicht Herren in unserem Land sind, wie sie sich derzeit rühmen, sondern im Elend und gefangen, dass sie uns deswegen ohne Unterlass vor Gott anklagen, herumjammern und schreien.</p><p>Zum dritten möge man ihnen alle ihre Gebetbüchlein und Talmude nehmen, in denen solcher Götzendienst, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.</p><p>Zum vierten soll man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbieten, weiterhin zu lehren. Denn ein solches Amt haben sie mit allem Recht verloren, weil sie, die armen Juden mit dem Spruch Moses [5. Mose 17) gebunden sind, der da gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust des Leibes und der Seele, wo doch Mose daselbst klar hinzufügt, was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn, das sollst du halten. […]</p><p>Zum fünften soll man den Juden das freie Geleit auf den Straßen ganz und gar verwehren und verbieten. Denn sie haben nichts im Land zu suchen, weil sie weder Herren, noch Amtsleute, noch Händler oder dergleichen sind. Sie sollen daheimbleiben. […]</p><p>Zum sechsten soll man ihnen Wuchern verbieten, was ihnen schon Mose verboten hatte. Da sie nicht in ihrem eigenen Land sind, können sie nicht Herren über ein fremdes sein. Und man nehme ihnen alle Barschaft und Wertsachen wie Silber und Gold und lege es zur Verwahrung beiseite. Grund dafür ist, dass sie uns alles, was sie haben, wie oben gesagt, durch ihren Wucherzins gestohlen und geraubt haben, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. […]</p><p>Siebtens soll man den jungen und starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Spinnrocken und Spindel in die Hand geben und sie ihr Brot verdienen lassen im Schweiße ihres Angesichts, wie es Adams Kindern auferlegt ist [1. Mose 3). Denn das kann nicht sein, dass sie uns verfluchte Gojim im Schweiße unseres Angesichts arbeiten lassen, und sie, die heiligen Leute, das Ergebnis unserer Arbeit hinter dem Ofen im Müßiggang mit Rülpsen und Furzen verzehren wollen. Und sie prahlen auch noch lästerlich angesichts unseres Schweißes, dass sie die Herren der Christen seien. Man müsste sie notfalls zur Arbeit prügeln. […]</p><p><br></p><p><sup>Quelle: </sup><strong><sup>Luthers Sieben-Punkte-Programm aus</sup></strong><sup>: Martin Luther, Von den Juden und ihren Lügen, Wittenberg 1543, zitiert nach: Karl-Heinz Büchner, Bernd P. Kammermeier, Reinhold Schlotz und Robert Zwilling (Hrsg.), Alibri Verlag, Aschaffenburg 2016,&nbsp; S.247 ff.</sup></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-12 13:57:02 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Quelle 3</title>
         <author>heiligenbrunneralexandra</author>
         <link>https://padlet.com/heiligenbrunneralexandra/yn6lervbye1gxily/wish/2846940915</link>
         <description><![CDATA[<p><sup>Quelle: Lexikoneintrag zu „Judentracht“ aus dem Jüdischen Lexikon Band IV/2 S-Z, S.1010. Online verfügbar: </sup><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/365874"><sup>https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/365874</sup></a></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-12 13:58:05 UTC</pubDate>
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         <title>Recherchetips und Info-corner!</title>
         <author>heiligenbrunneralexandra</author>
         <link>https://padlet.com/heiligenbrunneralexandra/yn6lervbye1gxily/wish/2847333916</link>
         <description><![CDATA[<p>Recherchiert <strong>Ritualmordvorwürfe gegen Juden/Jüdinnen im Mittelalter</strong>, um ein besseres Verständnis für <strong>Quelle 1</strong> zu bekommen.</p><p><br/></p><p>Juden und Jüdinnen mussten im Mittelalter einen <strong>gelben Ring an der Kleidung</strong> tragen, um für andere als solche erkennbar zu sein.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-12 20:31:19 UTC</pubDate>
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