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      <title>Wie fördert Musik Kinder? by </title>
      <link>https://padlet.com/emily_nass_de/yf8loeub6p6m</link>
      <description>Ein Projekt von Emily Nass und Sara Koblitz</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2016-09-06 20:12:29 UTC</pubDate>
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         <title>Das Baby als Musikhörer</title>
         <author>emily_nass_de</author>
         <link>https://padlet.com/emily_nass_de/yf8loeub6p6m/wish/135745107</link>
         <description><![CDATA[<div>Jedes Kind sammelt bereits während des Heranwachsens im Mutterleib erste Erfahrungen mit Musik, Geräuschen und Rhythmen. Es nimmt den Herzschlag seiner Mutter wahr, kann die Tonlage ihrer Stimme erkennen und auch schon auf erste beruhigende Schlaf- und Wiegenlieder, die es zu hören bekommt, reagieren.</div><div>Das liegt daran, dass das Ohr das erste vollständig ausgebildete Sinnesorgan des Menschen ist. Auch die für die Verarbeitung von Klängen zuständigen Nervenbahnen werden im Gehirn früher ausgebildet als jene, welche das Sprachvermögen eines Menschen verwalten. Kinder reagieren bereits im Alter von wenigen Monaten unterschiedlich Dur und Moll und erkennen Melodieverläufe. Auch beim Einschlafen stellen Wiegenlieder große Hilfen zur Beruhigung eines Kindes dar und prägen sich als positive Erinnerungen im Gedächtnis des Kindes ein. Im Alter von zwei Jahren beginnen sie zwischen Sprache und Gesang zu unterscheiden und beginnen spontan selbstständig Melodien nachzusingen oder durch Bewegung auf den Rhythmus eines Liedes zu reagieren.</div><div>Die Faszination von Menschen auf Musik und Reaktionen auf Musik in Form von Tanz oder Gesang sind unabhängig von Kultur und Intelligenz, sie ist eine universelle Sprache und kann von jedem gesprochen werden.</div><div>Wenn der Umgang mit Musik bereits im Kindesalter gefördert wird, so fördert das viele kognitive und kooperative Fähigkeiten eines Menschen. </div>]]></description>
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         <pubDate>2016-11-07 13:11:11 UTC</pubDate>
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         <title>Soziale Kompetenzen</title>
         <author>emily_nass_de</author>
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         <description><![CDATA[<div>Musik ist oftmals eine der ersten sozialen Erfahrungen, die ein Kind macht. Ob gemeinsam singen, musizieren oder einfach  nur zusammen Musik hören, sie lernen bereits im Kindergarten durch Musik, rücksichtsvoll miteinander umzugehen.<br>Das schöne ist: "Beim Sprechen müssen wir uns abwechseln, beim Singen nicht.". Dies meinte der Musikwissenschaftler Gunter Kreuz einst in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.<br>Beim Singen in einer Gruppe lernt man, ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln und empathisch miteinander umzugehen. Wenn ein Kind beispielsweise schüchtern ist und merkt, dass es in der Gruppe Vertrauen zu anderen Kindern aufbauen kann, indem alle gemeinsam zum Gesamtklang des Liedes beitragen, kann es ihm gelingen, sich als Teil der Gruppe zu betrachten und sein Selbstvertrauen auszubauen. Musik hilft außerdem dabei Gefühle auszudrücken beziehungsweise verschiedene Stimmungen von Musikstücken mit Gefühlseindrücken zu verbinden. <br>Weiterführend unterstützt Musik nicht nur das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb einer kleinen Gruppe, sondern dient auch der Identifikation mit der Kultur, in der man aufwächst. Durch berühmte nationale Kinderlieder oder Hymnen entwickelt sich das Bewusstsein eines Volkes. Wer sich bereits in jungen Jahren mit Volksliedern auseinandersetzt, dem fällt dadurch in den folgenden Lebensjahren die Integration in die Gesellschaft leichter. </div>]]></description>
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         <pubDate>2016-12-05 13:18:31 UTC</pubDate>
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         <title>Motorik</title>
         <author>emily_nass_de</author>
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         <description><![CDATA[<div>Rhythmen lernt jedes Kind schon im Mutterleib kennen. Die ersten Schwingungen, die es dort wahrnimmt, entstehen durch den Herzschlag der Mutter. Mit diesem macht sich der Fötus vertraut und kann sie verarbeiten. So spürt er die Aufregung seiner Mutter und die damit einhergehende erhöhte Herzfrequenz, sowie eine Verlangsamung des Pulses, sobald die Mutter schläft. Ein Kind sammelt außerdem bereits während der ersten Lebensjahre Erfahrungen zu Rhythmen in Kombination mit Bewegungen. Dadurch, dass es zum Einschlafen gewiegt oder gleichmäßig gestreichelt wird, eignet es sich die Verarbeitung dieser rhythmischen Bewegungen an.</div><div>Wenn ein Kind lernt, ein Instrument zu spielen, wirkt sich das ungemein auf seine motorischen Fähigkeiten aus. Aber auch seine Reaktionen auf gehörte Musik, wie etwa im Rhythmus zu klatschen oder den Melodieverlauf durch Handbewegungen zu visualisieren, fördert seine motorischen Fähigkeiten. </div><div>Kommt ein Kind in seinem Leben früh und oft mit Musik in Berührung, so können Rhythmen in dem dafür zuständigen Bereich im Gehirn mit der Zeit genauer verarbeitet werden. Das Kind lernt, sie auseinanderzuhalten und durch klatschen oder wippen zu imitieren. Je öfter es Musik zu hören bekommt, desto genauer prägt das Kind diese Verarbeitungsmöglichkeit aus.</div><div>Auch beim Tanzen zu Musik erfolgt eine gestärkte körperliche Wahrnehmung und ein verbessertes zeitliches und räumliches Vorstellungsvermögen. Bewegungen werden an den Rhythmus und den Melodienverlauf angepasst und die koordinativen Fähigkeiten des Kindes somit gefördert. Zudem trägt das Tanzen zur körperlichen Gesundheit eines Menschen bei.</div><div>Beim Trainieren der Spielweise eines Instruments fördert ein Musiker die Koordination zwischen Gehirn, Hand und Augen. Wenn beispielsweise Noten vom Blatt abgelesen und gespielt werden müssen, wird die Struktur der Noten vom Gehirn verarbeitet und mit einer räumlichen Position auf dem Instrument in Beziehung gesetzt. Die Umsetzung der gelesenen Noten in Bewegungen fördert die Feinmotorik. Wer die gleichen Bewegungsabläufe oft wiederholt, lernt, diese zu perfektionieren. Im Gehirn festigen sich die Synapsenverbindungen, die bei der Ausführung der Bewegung entstehen, sodass diese Abläufe irgendwann automatisiert werden.</div><div>Im Kindesalter werden Synapsenverbindungen im Gehirn schneller geschaffen und verfügen auch über eine größere Nachhaltigkeit als bei Erwachsenen. Wenn im kindlichen Gehirn viele solcher automatisierter Bewegungsabläufe für die Spielweise eines Instruments gespeichert werden, fällt es dem Kind zunehmend leichter, weitere Bewegungen zu erlernen und zu fördern.</div><div>Jedoch konnte bisher nicht nachgewiesen werden, dass das Beherrschen bestimmter Bewegungsausführungen im musikalischen Bereich, so zum Beispiel eine ausgeprägte Spielweise am Klavier, auch Querverbindungen zur Ausprägung einer anderen Tätigkeit, bei der die Feinmotorik der Finger abverlangt wird, beispielsweise beim 10-Finger-Tippen am Computer, aufweist. </div>]]></description>
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         <pubDate>2016-12-05 13:23:59 UTC</pubDate>
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         <title>Gedächtnis</title>
         <author>emily_nass_de</author>
         <link>https://padlet.com/emily_nass_de/yf8loeub6p6m/wish/141720840</link>
         <description><![CDATA[<div>Wer Musik hört, bei dem werden im Gehirn mehrere Areale angeregt, die für die Verarbeitung akustischer Reize zuständig sind. Die Analyse eines Hörereignisses erfolgt bei jedem Menschen auf gleiche weise, jedoch beeinflussen spezifische und individuelle Erfahrungen auf eine solche aus. Die semantische und emotionale Verarbeitung von Musik erfolgt bei jedem Menschen individuell und ist stark an vergangene Erfahrungen mit Musik gekoppelt.</div><div>Durch häufiges Musikhören oder sogar Musizieren können die komplexen Strukturen von Musik zunehmend leichter analysiert werden. Wenn bei einem typischen Modell von Kinderliedern beispielsweise mehrere Verse und einen Kehrreim bestehen und ein Kind solche Lieder häufig hört, so gewöhnt es sich an diese Struktur und kann diese in ihm unbekannten Liedern wiederkennen. Das Lern- und Leistungsvermögen des Gedächtnisses wird durch regelmäßiges Musikhören geschult. Es kann Informationen zunehmender Komplexität verarbeiten, so zum Beispiel klassische Musik, die in ihrer Harmonik, ihrem Klangumfang und ihrer Struktur weit vielfältiger ist als Kinderlieder. Des weiteren werden die Konzentrationsfähigkeit und Reize zum Experimentieren beim Hören klassischer Musik ausgeprägt.</div><div>Auch die Sprachentwicklung erfolgt unter anderem durch Musik, beispielsweise mittels des Einprägen von Liedertexten. Wenn ein Kind bei einem Lied mitsingt, lernt es neue Wörter, die seinen Wortschatz folglich erweitern. Außerdem kann es sich die Verknüpfungen mehrerer Wörter innerhalb einer Satzstruktur durch das Singen leichter einprägen. </div><div>Ein weiteres nachhaltiges Training für das Gedächtnis stellt das regelmäßige Spielen eines Instrumentes dar. Durch Spielen werden Synapsen im Gehirn miteinander verknüpft und diese Verbindungen durch häufiges Abfragen gespeichert. Dadurch prägt sich die Musik im Gedächtnis ein. Außerdem wird beim Üben an einem Musikinstrument oder regelmäßiges Abfragen der erlernten Abfolgen die Verbindung beider Gehirnhälften gestärkt. Eine solche gestärkte Verbindung fördert wiederum motorische Fähigkeiten, die im Zusammenhang mit der musikalischen Tätigkeit stehen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2016-12-05 13:24:49 UTC</pubDate>
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         <title>Quellen</title>
         <author>emily_nass_de</author>
         <link>https://padlet.com/emily_nass_de/yf8loeub6p6m/wish/141858919</link>
         <description><![CDATA[<div>http://www.a4k.de/themen/archiv/nach-themen/bildung/mozart-und-musik-schwerpunktthema-juli-2006-der-ueberblick/kinder-brauchen-musik</div><div>http://www.kindergartenpaedagogik.de/1362.pdf</div><div>http://www.sueddeutsche.de/leben/expertentipps-zur-erziehung-wieso-musik-fuer-kinder-wichtig-ist-1.1647957</div><div>http://www.netmoms.de/magazin/kinder/kinderlieder/warum-unsere-kinder-musik-brauchen</div><div>http://www.kompik.de/entwicklungsbereiche/musik/wissenschaftlicher-hintergrund.html</div><div><br></div><div>http://www.infantologie.de/schule/musik.php</div><div>http://www.hgbastian.de/</div><div><br></div><div>https://www.musikschulen.de/medien/doks/projekte/Zusammenfassung-MFE-Studie-deutsch.pdf</div>]]></description>
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         <pubDate>2016-12-05 19:26:59 UTC</pubDate>
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