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      <title>Langlebigkeit by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale4</link>
      <description>Wie soll die Bank vorgehen?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-01-13 19:20:53 UTC</pubDate>
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         <title>Was raten Sie der Bank?</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale4/wish/1991083216</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Sparkasse in Los Santos möchte ein neues Finanzprodukt erstellen. Gegen eine Einmalzahlung erhalten die Kunden ab dem Alter von 65 Jahren eine monatliche Leibrente bis zum Lebensende. „In unserem Interesse wäre es jetzt natürlich“, instruiert der Sparkassendirektor seine Mitarbeitenden im Vertrieb, „wenn wir dieses Produkt vor allem solchen Kunden empfehlen, deren Lebensspanne begrenzt ist. Wenn alle 100 Jahre alt werden, zahlen wir drauf.“ – „Dazu bräuchten wir aber eine Gesundheitsprüfung“, meint eine Mitarbeiterin. „Blutdruck- und Cholesterinwerte sagen schon einiges über die Lebensdauer aus“. – Der Direktor winkt ab: „Das sollten wir nicht machen, das bringt uns nur in Verruf. Aber vielleicht helfen uns psychologische Beobachtungen im Beratungsgespräch“.<br><br>Leiten Sie daraus Empfehlungen für das Projekt der Sparkasse ab.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-13 19:20:53 UTC</pubDate>
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         <title>L. Macan Schönleben</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale4/wish/1991083217</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich stimme euch vollkommen zu, dass das Projekt ziemlich makaber ist. Julias Idee zu einem Projekt, dass sich eher auf die Förderung von Gesundheit bezieht finde ich wirklich gut! Ich kann mir gut vorstellen, dass auch das psychologische Beobachten die Bank schnell in Verruf bringen kann, weil aus der Lebensdauer von Menschen Profit schlagen zu wollen ist nun wirklich nicht angemessen. <br>Deswegen würde ich mich anschließen der Bank zu raten, ein „Wir bleiben gesund“-Projekt aufzubauen. Es hat sich gezeigt, dass genetische Determinanten nur für 25% der Variation in der Lebensdauer verantwortlich sind, also 75% abhängig von modifizierbaren Faktoren sind. So reduzieren Faktoren, wie Rauchen oder Fettleibigkeit, bei Männern beispielsweise die Wahrscheinlichkeit einer sehr langen Lebensspanne (90Jahre +) und Faktoren, wie sportliche Betätigung, verbessern sie (Yates et al., 2008). Deswegen finde ich Julias Idee mit der Förderung von sportlichen Aktivitäten wirklich gut. Insgesamt ist es sicherlich nicht schlecht, wenn sich die Bank Gedanken darüber macht, was für Faktoren die Lebensdauer beeinflussen und wie man diese feststellen kann. Aber sie sollten sich eher auf Präventionen konzentrieren und überlegen wie man daraus Profit schlagen kann. <br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-13 19:20:53 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Neben medizinischen Aspekten wie Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Diabetes und Adipositas haben auch psychologische Faktoren einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Langlebigkeit der Bankmitarbeitenden, weil sich diese auf gesundheitsförderliche oder eher schädliche Verhaltensweisen auswirken (siehe Modelle von Chapman et al., 2010). So hat sich besonders Gewissenhaftigkeit als stabiler Prädiktor für einen gesunden Lebensstil und damit ein längeres Leben erwiesen (Kern &amp; Friedmann, 2008; Jackson et al., 2015).<br>Da sich Gewissenhaftigkeit nicht nur auf das eigene gesundheitsbezogene Verhalten, sondern auch die Art und Weise, wie eine Person ihre Arbeit ausführt, auswirkt, vermute ich, dass gewissenhafte Mitarbeitende im Interesse der Sparkasse wären, weil sie ihre Aufgaben wahrscheinlich pünktlicher erledigt haben und weniger Fehler machen. Des Weiteren halte ich den Gedanken der Führungspersonen der Sparkasse, Personen mit einem ungesunden Lebensstil durch eine Leibrente gewissermaßen zu belohnen für moralisch verwerflich. Die Bank sollte lieber die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden unterstützen, zum Beispiel, indem sie in höhenverstellbare Schreibtische investiert, an denen die Arbeitnehmer:innen im Stehen arbeiten können als für ihren eigenen Profit darauf zu zählen, dass ihre Angestellten und ehemaligen Angestellten früh sterben. Eine andere Möglichkeit wäre, die Mitarbeitenden dazu zu motivieren, in der Mittagspause einen Spaziergang zu machen, falls die lokalen Begebenheiten es zulassen oder eine Unternehmenssportgruppe zu bilden. Körperliche Ertüchtigung wirkt sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit aus (u.a. Yates et al., 2008), was wiederum zu weniger krankheitsbedingten Fehltagen führt. Die Bank würde also eher Gewinn erziehlen, wenn sie die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden unterstützte als auf einen frühen Tod zu setzen, um Geld zu sparen.<br>(Janine Wagenbach)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-14 10:55:33 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale4/wish/1992108184</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Idee des Direktors, psychologische Beobachtungen zu nutzen, kann sinnvoll angewendet werden. Psychologische Faktoren können einiges über die Langlebigkeit potentieller Kund*innen aussagen. In Beratungsgesprächen könnte die allgemeine Aktivität der Kund*innen erfragt werden. Menschen die Sport treiben und ein aktives Leben führen, werden wahrscheinlich länger leben als viel sitzende Menschen, die zusätzlich negative Faktoren wie Rauchen oder Diabetes aufweisen.&nbsp;<br>Bei Männern sind Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit und Offenheit relevant, bei Frauen eher emotionale Stabilität und Verträglichkeit. Durch gezielte (psychologische) Fragen könnte man in Gesprächen einen Einblick erhalten, wie die Kund*innen aufgestellt sind bezüglich dieser Facetten.&nbsp;<br>Außerdem: Frauen leben tendenziell länger als Männer. Sehr grob gesagt und finanziell orientiert, könnte der Direktor entscheiden, sein Produkt nur an Männer zu verkaufen, die zusätzlich bspw. viel rauchen und keinen Sport betreiben.&nbsp;<br>Janines Idee, in die Gesundheit zu investieren, finde ich schön. Je länger Menschen leben und somit auch arbeiten, desto mehr Geld kann "an ihnen" verdient werden (aus Sicht der Bank).&nbsp;<br>(Zoe Gless) &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-14 10:59:05 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>leoniegoetz3</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale4/wish/1992363256</link>
         <description><![CDATA[<div>Sowohl die vorgeschlagene Gesundheitsprüfung der Mitarbeiterin als auch eine mögliche Persönlichkeitstestung finde ich (wie Janine) im Rahmen einer Bankfiliale durchzuführen verwerflich, da damit intime Informationen verbunden sind, die die Bank dann zu ihrem Vorteil nutzen würde.&nbsp;<br><br></div><div>Außerdem bezweifle ich, ob potenzielle Kunden diese Testung freiwillig durchführen lassen, vor allem wenn sie vom Zweck des Testes erfahren. Zudem schätze ich dieses Verfahren grundsätzlich als sehr aufwändig ein.&nbsp;<br><br></div><div>Sowohl hohe Ausprägungen von Neurotizismus als auch erlebte Scheidung wirken sich tendenziell verkürzend auf die Lebensdauer aus. Es wäre zwar möglich beim Kunden zu erfragen, ob sich seine Eltern geschieden haben, aber definitiv moralisch verwerflich. Auch Neurotizismuswerte in einem Test zu sammeln ist zwar möglich, aber nicht gerechtfertigt um möglichst kurzlebige Kunden zu identifizieren.<br><br></div><div>Daher finde ich Janines Vorschlag, den Fokus auf die Gesundheitsförderung zu legen, besser.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-14 14:11:13 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>svenjakorber</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale4/wish/1994253743</link>
         <description><![CDATA[<div>Das meiste, was ich sagen wollte, wurde von meinen Vorrednerinnen bereits erwähnt - inklusive der Kritik an dem Vorhaben der Bank aus moralischer und datenschutzrechtlicher Sicht.&nbsp;<br><br>Ich wollte nur noch hinzufügen, dass auch statistischer Sicht, das Unterfangen nicht so sicher ist, wie sich die Bank das ggf. wünschen würde. Nehmen wir das Beispiel, wie stark Gewissenhaftigkeit mit der Lebensdauer zusammenhängt (Gewissenhaftigkeit, weil es der best erforschtester PSK-Faktor ist).<br>Kern &amp; Friedmann (2008) fanden eine Korrelation von r = .11. Das ist ein sehr kleiner Effekt, der in einer riesen Stichprobe (N = 8.942) gefunden wurde. Selbst angenommen, dass es den Effekt wirklich in der Population gibt und die Alternativhypothese (es gibt einen Effekt von Gewissenhaftigkeit auf Lebenserwartung im realen Leben) nicht nur fälschlicherweise angenommen, dann erklärt Gewissenhaftigkeit gerade mal 1% der Varianz zwischen den Menschen auf. Das ist meiner Meinung nach nicht genug, um so eine finanzschwere Entscheidung zu treffen. Abgesehen davon, wie das bei den Kund:innen ankommt, wenn diese mitbekommen, dass das nur ausgezahlt wird, weil sie davon ausgehen, dass sie bald sowieso sterben werden. Das heißt ja auch im Umkehrschluss, dass in gewisserweise Menschen dafür nicht belont werden, wenn sie sich ihr Leben lang auf sich geachtet haben und deswegen länger leben. Und die Menschen, die eher nicht so auf sich und ihre Gesundheit geachtet haben, bekommen monetäre Unterstützung. Das finde ich eine Verdrehung der Werte. (Svenja Korber)&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-16 13:32:26 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale4/wish/1994421712</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich kann Leonies Meinung nur unterstützen. Beim Lesen des Vorschlags des Bankdirektors bestimmte Produkte nur Kunden anzubieten, deren Lebensspanne begrenzt ist, halte ich erstens für nicht durchführbar und zweitens für moralisch verwerflich. Der Bankdirektor hat schon Recht damit, dass psychologische Faktoren und Persönlichkeitsmerkmale bei der Lebensdauer eine Rolle spielen, wie Kern und Friedman (2008) oder Terracciano et al. (2008) in verschiedenen (Meta-)Studien herausgefunden haben. Jedoch sollte man sich fragen, wie hoch dieser Einfluss ist. Meist handelt es sich maximal um zwei Jahre Differenz. Zudem wird selbst eine erfahrene Psychologin in einem 30 minütigem Beratungsgespräch nicht die komplette Persönlichkeit des Kunden erötern können. Dies wäre nur ansatzweise über unfangreiche Diagnostik möglich und dazu wäre wohl kaum ein Kunde bereit. Zuletzt ist die Frage wo da genau die Grenze gezogen wird. Ab welchen "Werten" würde der Kunde das Angebot bekommen oder nicht? Die Frage lässt sich wohl kaum zufriedenstellend bentworten. (Lara Prigge)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-16 16:06:23 UTC</pubDate>
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