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      <title>Unsere Lieblingsgedichte by Winter, Kim</title>
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      <description>Willkommen liebe Finder im Padlet der 5.2,
wenn ihr auf unser Padlet gestoßen seid, dann habt ihr einen unserer schön bemalten Steine gefunden. Die Klasse 5.2 der Christlichen Schule Dresden sammelt hier die Lieblingsgedichte fremder Menschen für den Deutschunterricht. Bitte schreibt auf unsere Pinnwand eure Herzensgedichte, wir freuen uns schon sehr! </description>
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      <pubDate>2021-01-23 10:49:18 UTC</pubDate>
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         <title>Mondnacht - Joseph von Eichendorff</title>
         <author>kiwinter</author>
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         <description><![CDATA[<div>Es war, als hätt der Himmel<br>die Erde still geküsst,<br>dass sie im Blütenschimmer<br>von ihm nun träumen müsst.</div><div><br>Die Luft ging durch die Felder,<br>die Ähren wogten sacht,<br>es rauschten leis die Wälder,<br>so sternklar war die Nacht.</div><div><br>Und meine Seele spannte<br>weit ihre Flügel aus,<br>flog durch die stillen Lande,<br>als flöge sie nach Haus.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-23 10:55:44 UTC</pubDate>
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         <title>Dunkel war´s der Mond schien helle</title>
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         <description><![CDATA[<div>Dunkel war´s der Mond schien helle, Schnee lag auf dem grünen Flur, als ein Auto blitzschnell langsam um die Ecke fuhr. Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft, als ein totgeschossner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief.<br><br>Auf einer roten Bank, die blau angestrichen war, saß ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar. Neben ihm ´ne alte Schrulle, die kaum erst sechzehn war. Diese aß ´ne Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.<br><br>Droben auf dem Apfelbaume, der sehr süße Birnen trug, hing des Frühlings letzte Pflaume und an  Nüssen noch genug.<br><br>Eine Kuh, die saß im Schwalbennest mit sieben jungen Ziegen, die feierten ihr Jubelfest und fingen an zu fliegen. Der Esel zog Pantoffeln an, ist übers Haus geflogen und wenn es nicht die Wahrheit ist, so ist es doch gelogen. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-25 07:41:17 UTC</pubDate>
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         <title>Lichtung - Ernst Jandl</title>
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         <description><![CDATA[<div>Manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern. Werch ein Illtum!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-25 07:56:59 UTC</pubDate>
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         <title>Oh Du alter Kakadu</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Oh du alter Kakadu! Stehts gedenk ich Kakadeiner, ich mißtraue Kakadir und verwünsche Kakadich.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-25 08:09:42 UTC</pubDate>
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         <title>Ich bin der Welt abhanden gekommen - Friedrich Rückert</title>
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         <description><![CDATA[<div>Ich bin der Welt abhanden gekommen, <br>Mit der ich sonst so viele Zeit verdorben,<br>Sie hat so lange nichts von mir vernommen,<br>Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben!<br><br>Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,<br>Ob sie mich für gestorben hält,<br>Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,<br>Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.<br><br>Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,<br>Und ruh' in einem stillen Gebiet!<br>Ich leb' allein in meinem Himmel,<br>In meinem Lieben, in meinem Lied!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-25 09:23:41 UTC</pubDate>
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         <title>Osterspaziergang                        Vom Eise befreit sind Strom und Bächedurch des Frühlings holden, belebenden Blick.Im Tale grünet Hoffnungsglück.Der alte Winter in seiner Schwäche zog sich in rauhe Berge zurück.Von dorther sendet er, fliehend, nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur.Aber die Sonne duldet kein Weisses.Überall regt sich Bildung und Streben,alles will sie mit Farbe beleben.Doch an Blumen fehlts im Revier.Sie nimmt geputzte Menschen dafür.Kehre dich um, von diesen Höhen nach der Stadt zurückzusehen!Aus dem hohlen, finstern Tor dringt ein buntes Gewimmel hervor.Jeder sonnt sich heute so gern.Sie feiern die Auferstehung des Herrn,denn sie sind selber auferstanden.Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,aus Handwerks- und Gewerbesbanden,aus dem Druck von Giebeln und Dächern,aus der Strassen quetschender Enge,aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht sind sie alle ans Licht gebracht.Sieh nur, sieh, wie behend sich die Menge durch die Gärten und Felder zerschlägt,wie der Fluss in Breit und Länge so manchen lustigen Nachen bewegt,und, bis zum Sinken überladen,entfernt sich dieser letzte Kahn.Selbst von des Berges ferner Pfaden blinken uns farbige Kleider an.Ich höre schon des Dorfs Getümmel.Hier ist des Volkes wahrer Himmel.Zufrieden jauchzet gross und klein:Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!</title>
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         <description><![CDATA[]]></description>
         <pubDate>2021-01-25 10:05:47 UTC</pubDate>
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         <title>Gefunden                                          Ich ging im Walde                             So für mich hin,                              Und nichts zu suchen,                   Das war mein Sinn.                          Im Schatten sah ich                        Ein Blümchen stehn,                      Wie Sterne leuchtend,                   Wie Äuglein schön.                         Ich wollt es brechen,                       Da sagt es fein:                               Soll ich zum Welken             Gebrochen sein?                              Ich grub&#39;s mit allen                        Den Würzlein aus.                         Zum Garten trug ich&#39;s                     Am hübschen Haus .                     Und pflanzt es wieder                    Am stillen Ort;                                Nun zweigt es immer                    Und blüht so fort.                    Johann Wolfgang von Goethe(1813)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-01-25 10:33:53 UTC</pubDate>
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         <title>Der Erlkönig (Kurzfassung)</title>
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         <description><![CDATA[<div>Vadda und Kind reiten im Wind.  Kommt´n Mann quatscht se an ob der Kleene nich mitkomm´ kann.<br>Vadda sacht: Nee<br>Kind: Wehweh<br>Vadda nach Haus Kind tot</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-26 11:07:33 UTC</pubDate>
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         <title>Piraten, Piraten</title>
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         <description><![CDATA[<div>Piraten, Piraten schießen mit Tomaten. Tomaten sind zu rot, dann schießen sie mit Brot. Brot ist zu teuer, dann schießen sie mit Feuer. Feuer ist zu heiß, dann schießen sie mit Eis. Eis ist zu kalt, dann fahrn sie in den Wald. Der Wald ist zu grün, da fahrn sie nach Berlin. Berlin ist zu groß, da kaufen sie sich ne Hos. Die Hos ist zu eng, da macht die Hose peng. (aus der Kita :)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-26 14:12:38 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Blumen<br>Der Pessimist sieht die Dornen und der Optimist sieht die Rosen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-26 15:49:46 UTC</pubDate>
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         <title>Freude der Schiffbrüche </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Und plötzlich nimmst du die Fahrt wieder auf <br>wie <br>nach dem Schiffbruch<br>ein überlebender Seebär<br><br>Guiseppe Ungaretti</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-26 15:56:17 UTC</pubDate>
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         <title>Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,<br>Ein Birnbaum in seinem Garten stand,<br>Und kam die goldene Herbsteszeit<br><br></div><div>Und die Birnen leuchteten weit und breit,<br>Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,<br>Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,<br>Und kam in Pantinen ein Junge daher,<br>So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«<br>Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,<br>Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«<br><br></div><div>So ging es viel Jahre, bis lobesam<br>Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.<br><br></div><div>Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,<br>Wieder lachten die Birnen weit und breit;<br>Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.<br>Legt mir eine Birne mit ins Grab.«<br>Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,<br>Trugen von Ribbeck sie hinaus,<br>Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht<br>Sangen »Jesus meine Zuversicht«,<br>Und die Kinder klagten, das Herze schwer:<br>»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«<br><br></div><div>So klagten die Kinder. Das war nicht recht -<br>Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;<br>Der neue freilich, der knausert und spart,<br>Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.<br>Aber der alte, vorahnend schon<br>Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,<br>Der wußte genau, was damals er tat,<br>Als um eine Birn' ins Grab er bat,<br>Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus<br>Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.<br><br></div><div>Und die Jahre gingen wohl auf und ab,<br>Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,<br>Und in der goldenen Herbsteszeit<br>Leuchtet's wieder weit und breit.<br>Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,<br>So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«<br>Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,<br>Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«<br><br></div><div>So spendet Segen noch immer die Hand<br>Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-27 08:17:52 UTC</pubDate>
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         <title>Das Fräulein stand am Meere</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Das Fräulein stand am Meere<br>Und seufzte lang und bang,<br>Es rührte sie so sehre<br>Der Sonnenuntergang.<br><br></div><div>Mein Fräulein! seyn Sie munter,<br>Das ist ein altes Stück;<br>Hier vorne geht sie unter<br>Und kehrt von hinten zurück.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-27 08:25:56 UTC</pubDate>
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         <title>Goethe - Wanderers Nachtlied II</title>
         <author>lukaschmier96</author>
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         <description><![CDATA[<div>Ueber allen Gipfeln<br>Ist Ruh',<br>In allen Wipfeln<br>Spürest Du<br>Kaum einen Hauch;<br>Die Vögelein schweigen im Walde.<br>Warte nur! Balde<br>Ruhest du auch.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-28 16:19:05 UTC</pubDate>
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         <title>Wieso, warum? </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Warum sind tausend Kilo eine Tonne? <br>Warum ist drei mal drei nicht sieben? <br>Warum dreht sich die Erde um die Sonne? <br>Warum heißt Erna Erna statt Yvonne? <br>Und warum hat das Luder nicht geschrieben? </div><div>Warum ist Professoren alles klar? <br>Warum ist schwarzer Schlips zum Frack verboten? <br>Warum erfährt man nie, wie alles war? <br>Warum bleibt Gott grundsätzlich unsichtbar? <br>Und warum reißen alte Herren Zoten? </div><div>Warum darf man sein Geld nicht selber machen? <br>Warum bringt man sich nicht zuweilen um? <br>Warum trägt man im Winter Wintersachen? <br>Warum darf man, wenn jemand stirbt, nicht lachen? <br>Und warum fragt der Mensch bei jedem Quark: WARUM? </div><div>Erich Kästner </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-29 08:20:16 UTC</pubDate>
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         <title>Die Ameisen auf Reisen </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>In Dresden lebten zwei Ameisen, <br>Die wollten nach Australien reisen.<br>Bei Laubegast auf der Chaussee <br>Da taten ihnen die Beine weh,<br>und da verzichteten sie weise <br>dann auf den letzten Rest der Reise.<br><br>frei nach Ringelnatz <br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-29 18:04:11 UTC</pubDate>
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         <title>Verrückte Zeit</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Hat alles auf den Kopf gestellt.<br>Wir lassen uns nicht untertrieben,<br>wir wollen diesen Feind besiegen!<br>Zusammen packen wir es an,Mal wenn<br>wer wen besiegen kann!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-29 18:11:12 UTC</pubDate>
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         <title>Der Wald</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Im Wald,<br>Sind die Bäume alt,<br>Die Luft ist kalt.<br>Meine Stimme schalt.<br>Oh wie schön ist es doch im Wald.</div>]]></description>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-02-05 10:04:36 UTC</pubDate>
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         <title>Du musst das Leben nicht verstehen</title>
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         <description><![CDATA[<div>Du musst das Leben nicht verstehen,<br>dann wird es werden wie ein Fest.<br>Und lass dir jeden Tag geschehen<br>so wie ein Kind im Weitergehen<br>von jedem Wehen<br>sich viele Blüten schenken lässt.<br>Sie aufzusammeln und zu sparen,<br>das kommt dem Kind nicht in den Sinn.<br>Es löst sie leise aus den Haaren,<br>drin sie so gern gefangen waren,<br>und hält in lieben jungen Jahren<br>nach neuen seine Hände hin.<br>(Rainer Maria Rilke)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-07 11:48:24 UTC</pubDate>
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         <title>Die Zeit steht still</title>
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         <description><![CDATA[<div>Die Zeit steht still. Wir sind es, die vergehen.<br>Und doch, wenn wir im Zug vorüberwehen,<br>Scheint Haus und Feld und Herden, die da grasen,<br>Wie ein Phantom an uns vorbeizurasen.<br>Da winkt uns wer und schwindet wie im Traum,<br>Mit Haus und Feld, Laternenpfahl und Baum.<br>So weht wohl auch die Landschaft unsres Lebens<br>An uns vorbei zu einem andern Stern<br>Und ist im Nahekommen uns schon fern.<br>Sie anzuhalten suchen wir vergebens<br>Und wissen wohl, dies ist alles nur Trug.<br>Die Landschaft bleibt, indessen unser Zug<br>Zurücklegt die ihm zugemessnen Meilen.<br>Die Zeit steht still. Wir sind es, die enteilen.<br>(Mascha Kaléko)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-07 11:51:21 UTC</pubDate>
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         <title>Die Dinge singen hör ich so gern</title>
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         <description><![CDATA[<div>Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.<br>Sie sprechen alles so deutlich aus:<br>Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,<br>und hier ist Beginn und das Ende ist dort.<br>Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,<br>sie wissen alles, was wird und war;<br>kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;<br>ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.<br>Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.<br>Die Dinge singen hör ich so gern.<br>Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.<br>Ihr bringt mir alle die Dinge um.<br>(Rainer Maria Rilke)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-07 12:06:06 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<pre><strong>Mascha Kaléko - Resignation für Anfänger</strong></pre><div><br></div><pre>Suche du nichts. Es gibt nichts zu finden,
Nichts zu ergründen. Finde dich ab.
Kommt ihre Zeit, dann blühen die Linden
Über dem frischgeschaufelten Grab.Kommt seine Zeit, dann schwindet das Dunkel,<br>funkelt das wiedergeborene Licht.<br>Nichts ist zu Ende. alles geht weiter.<br>Und du wirst heiter. Oder auch nicht.Zwischen Vergehen und Wiederbeginnen<br>Liegt das Unmögliche. Und es geschieht.<br>Wie und Warum waren nie zu ersinnen.<br>Neu klingt dem Neuen das uralte Lied.Geh nicht zu Grunde, den Sinn zu ergründen.<br>Suche du nicht. Dann magst du ihn finden.</pre>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-07 20:09:08 UTC</pubDate>
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         <title>Wenn jeder eine Blume pflanzte</title>
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         <description><![CDATA[<div>Wenn jeder eine Blume pflanzte,<br>jeder Mensch auf dieser Welt,<br>und, anstatt zu schießen, tanzte<br>und mit Lächeln zahlte statt mit Geld -<br>wenn ein jeder einen andern wärmte,<br>keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,<br>keiner mehr den andern schlüge,<br>keiner sich verstrickte in der Lüge,<br>wenn die Alten wie die Kinder würden,<br>sie sich teilten in den Bürden,<br>wenn dies WENN sich leben ließ,<br>wär´s noch lang kein Paradies -<br>bloß die Menschenzeit hätt angefangen,<br>die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.<br>(Peter Härtling)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-08 16:09:00 UTC</pubDate>
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