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      <title>Deutsch Politische Reden by Anton</title>
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      <description></description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-01 06:42:53 UTC</pubDate>
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         <title>Politische Reden</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>-äußere Anlässe, Wendepunkte, Diplomatie<br>-Reden wurden selbst zu Wendepunkten<br>-Symbolkraft<br>-geplante Reden, stilistische Mittel, Mimik und Gestik<br>-sind auf Aktion ausgerichtet / Appelfunktion</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-01 07:03:44 UTC</pubDate>
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         <title>Was können politische Reden auslösen?</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Man kann&nbsp; Reden immer so Interpretieren und darstellen wie es einem passt. Im falle Jenninger gab es nach seiner Rede zwei Positionen. Eine, die den Rücktritt Jenningers forderte und eine, die ihn unterstützte und verteidigte.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-01 07:03:53 UTC</pubDate>
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         <title>Liste von berühmten Reden</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>(Braucht in Qatar eventuell VPN Verbindung)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-01 07:04:01 UTC</pubDate>
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         <title>Dr. Phillip Jenninger - Rede zur Pogrom Nacht 1938</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/xj5hmyef3kk1x14n/wish/1922168063</link>
         <description><![CDATA[<div>Warum ist Jeninger danach zurückgetreten?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-01 07:05:40 UTC</pubDate>
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         <title>Rede in Ausschnitten ab 13m 33s</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/xj5hmyef3kk1x14n/wish/1922168175</link>
         <description><![CDATA[<blockquote>„Für die Deutschen, die die Weimarer Republik überwiegend als eine Abfolge außenpolitischer Demütigungen empfunden hatten, <mark>mußte dies alles </mark><em><mark>(Erfolge Hitlers)</mark></em><mark> wie ein Wunder erscheinen.</mark> Und nicht genug damit: aus Massenarbeitslosigkeit war Vollbeschäftigung, aus Massenelend so etwas wie Wohlstand für breiteste Schichten geworden. Statt Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit herrschten Optimismus und Selbstvertrauen. Machte nicht Hitler wahr, was Wilhelm II. nur versprochen hatte, <mark>nämlich die Deutschen herrlichen Zeiten entgegenzuführen?</mark> War er nicht wirklich von der Vorsehung auserwählt, <mark>ein Führer, wie er einem Volk nur einmal in tausend Jahren geschenkt wird?</mark>“</blockquote><div><br></div><blockquote>„Sicher, meine Damen und Herren, in freien Wahlen hatte Hitler niemals eine Mehrheit der Deutschen hinter sich gebracht. Aber wer wollte bezweifeln, daß 1938 eine große Mehrheit der Deutschen hinter ihm stand, sich mit ihm und seiner Politik identifizierte? <mark>Gewiß, einige ‚querulantische Nörgler‘ wollten keine Ruhe geben und wurden von Sicherheitsdienst und Gestapo verfolgt, aber die meisten Deutschen und zwar aus allen Schichten – aus dem Bürgertum wie aus der Arbeiterschaft – dürften 1938 überzeugt gewesen sein, in Hitler den größten Staatsmann unserer Geschichte erblicken zu sollen.</mark>“</blockquote><div><br></div><blockquote>„Und noch eines darf nicht übersehen werden: Alle <mark>die staunenerregenden Erfolge Hitlers</mark> waren insgesamt und jeder für sich eine nachträgliche Ohrfeige für das Weimarer System. Und <mark>Weimar war ja nicht nur gleichbedeutend mit außenpolitischer Schwäche</mark>, mit Parteiengezänk und Regierungswechseln, mit wirtschaftlichem Elend, mit Chaos, Straßenschlachten und politischer Unordnung im weitesten Sinne, sondern Weimar war ja auch ein <mark>Synonym für Demokratie und Parlamentarismus, für Gewaltenteilung und Bürgerrechte, für Presse- und Versammlungsfreiheit und schließlich auch für ein Höchstmaß jüdischer Emanzipation und Assimilation.</mark>“</blockquote><div><br></div><blockquote>„Das heißt, Hitlers Erfolge diskreditierten nachträglich vor allem das parlamentarisch verfaßte, freiheitliche System, die Demokratie von Weimar selbst. Da stellte sich für sehr viele Deutsche nicht einmal mehr die Frage, welches System vorzuziehen sei. Man genoß vielleicht in einzelnen Lebensbereichen weniger individuelle Freiheiten; aber es ging einem persönlich doch besser als zuvor, <mark>und das Reich war doch unbezweifelbar wieder groß</mark>, ja, <mark>größer und mächtiger als je zuvor</mark>. – Hatten nicht eben erst die Führer Großbritanniens, Frankreichs und Italiens Hitler in München ihre Aufwartung gemacht und ihm zu einem weiteren dieser nicht für möglich gehaltenen Erfolge verholfen?“</blockquote><div><br></div><blockquote>„Und was die Juden anging: <mark>Hatten sie sich nicht in der Vergangenheit doch eine Rolle angemaßt</mark> – so hieß es damals –, <mark>die ihnen nicht zukam?</mark> <mark>Mußten sie nicht endlich einmal Einschränkungen in Kauf nehmen?</mark> <mark>Hatten sie es nicht vielleicht sogar verdient, in ihre Schranken gewiesen zu werden?</mark> Und vor allem: <mark>Entsprach die Propaganda</mark> – abgesehen von wilden, nicht ernstzunehmenden Übertreibungen – <mark>nicht doch in wesentlichen Punkten eigenen Mutmaßungen und Überzeugungen?</mark>“</blockquote><div><br></div><blockquote>„<mark>Und wenn es gar zu schlimm wurde, wie im November 1938</mark>, so konnte man sich mit den Worten eines Zeitgenossen ja immer noch sagen: <mark>‚Was geht es uns an? Seht weg, wenn euch graust. Es ist nicht unser Schicksal.‘</mark>“</blockquote><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-01 07:05:47 UTC</pubDate>
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         <title>Wirkung der Jenninger Rede</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/xj5hmyef3kk1x14n/wish/1922168278</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Rede des Bundestagspräsidenten Philipp Jenninger zum 50. Jahrestag der Novemberpogrome löste einen Skandal aus. Mehrere Abgeordnete verließen aus Protest den Plenarsaal. Inhaltlich war an der Rede wenig zu beanstanden, doch das komplizierte Manuskript überforderte den Politiker.<br><br>Jenninger wollte zum 50. Jahrestag der Novemberpogrome 1938 eine Rede halten, die Zeichen setzen sollte. Die Absicht misslang vollständig, sie machte ein klassisches Problem deutlich, die Diskrepanz zwischen elaboriertem Text und politischem Ritual.<br><br>Kritik und Bestürzung des Auditoriums kristallisierten sich dann an eintönig vorgetragenen Zitaten aus dem Wörterbuch des Unmenschen, an scheinbar affirmativen Wendungen, an nicht eindeutig erkennbarer Distanz zum dargestellten historischen Befund, wenn der Bundestagspräsident vom Faszinosum der Jahre 1933 bis 1938 sprach, vom "politischen Triumphzug Hitlers", von "den staunenerregenden Erfolgen", die eine "nachträgliche Ohrfeige für das Weimarer System" gewesen seien. Und schließlich die rhetorischen Fragen an die Juden, die das Publikum missverstehen musste wegen der Unzulänglichkeit des Vortrags: "Hatten sie sich nicht in der Vergangenheit doch eine Rolle angemaßt, die ihnen nicht zukam? Mußten sie nicht endlich einmal Einschränkungen in Kauf nehmen? Hatten sie es nicht vielleicht sogar verdient, in ihre Schranken verwiesen zu werden?"<br><br>Die Zuhörer mochten glauben, der Redner hätte sich diese Denkfiguren zu Eigen gemacht. Nicht wenige Parlamentarier verließen demonstrativ den Saal. Jenninger trat am folgenden Tag aus dem Amt. Er bedauerte, dass seine Rede missverstanden worden sei. Seine persönliche Integrität stand jederzeit außer Zweifel. Tief enttäuscht ergriff er im Bundestag nie mehr das Wort.<br><br>Der Bundestagspräsident wollte 1988 nicht nur eine emblematische Rede halten wie Bundespräsident Richard von Weizsäcker drei Jahre zuvor anlässlich des 40. Jahrestags des Endes nationalsozialistischer Herrschaft. <br><br>Sieben Jahre später berichtete Ignatz Bubis eher beiläufig anlässlich einer Podiumsdiskussion, er habe 1989 Passagen der Rede Jenningers bei zwei Gelegenheiten vorgetragen, bei Gedenkfeiern in der Frankfurter Synagoge zur Befreiung von Auschwitz und zu den Novemberpogromen. Bubis‘ volkspädagogische Usurpation war die Bestätigung, dass es bei der Gedenkarbeit wesentlich darauf ankomme, wer etwas sage, nicht was gesagt werde. <br><br>In seiner Rücktrittserklärung sagte Jenninger, die Reaktionen auf seine Ansprache vor dem Bundestag hätten ihn erschreckt und bedrückt. Er bedauere zutiefst, dass seine Rede von vielen Zuhörern nicht so verstanden worden sei, wie er sie gemeint habe. Es tue ihm leid, wenn er andere in ihren Gefühlen verletzt habe. Es war ihm aber auch wichtig, seine persönliche Integrität zu betonen. Während seiner ganzen politischen Karriere habe er sich "in besonderer Weise für die Aussöhnung mit den Juden und für die Lebensinteressen des Staates Israel engagiert". Stets sei er ein kompromissloser Gegner jeder Form totalitärer Herrschaft gewesen, "nicht zuletzt wegen der Erfahrungen meiner Eltern unter dem NS-Regime, die gegen die Diktatur eingestellt waren und dafür Nachteile in Kauf nehmen mußten". <br><br>Dass er nach dem Debakel seiner Rede das Amt des Bundestagspräsidenten aufgeben müsse, wurde Jenninger eindringlich klar gemacht. Dass er den Widerstand so rasch aufgab, spricht für sein Politikverständnis, nicht für seine Einsicht. Denn in der ARD-Sendung "Bericht aus Bonn" hatte der demissionierte Politiker am 11. November 1988, dem Tag des Rücktritts erklärt: "Nicht alles darf man beim Namen nennen in Deutschland".<br><br>Jenninger nahm den Text in eine Sammlung seiner Reden auf und kommentierte ihn im Nachwort wie folgt: "Auf Seite 171 steht der Satz: ‚Unsere Kinder und Enkel werden eines Tages fragen, warum habt ihr den Nationalsozialismus nicht verhindert und warum habt ihr nicht zu einem Zeitpunkt, als Handeln noch möglich war, das Menschenmögliche getan?‘ Genau auf diese Frage versuchte ich in meiner Rede am 10. November 1988 vor dem Deutschen Bundestag eine Antwort zu geben, die aber leider viele nicht hören wollten und die nicht überall Zustimmung gefunden hat."<br><br><mark>Eigene Worte:</mark>&nbsp;Jenningers Rede führte zu einem Landesweiten Missverständnis, welches ihn sein Amt kostete. Er war nicht in der Lage seine Motive und Intention darzustellen und zu erklären. Er war nicht gezwungen zurückzutreten und hätte das amt sicherlich gut weiterführen können, jedoch nahm er seinen Fehler, welcher nicht Inhaltlich war, an und trat aus guter Manier und politischen Verständnis zurück. </div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/171555/ungluecklicher-staatsakt-philipp-jenningers-rede-zum-50-jahrestag-der-novemberpogrome-1938" />
         <pubDate>2021-12-01 07:05:53 UTC</pubDate>
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         <title>Dr. jur. Phillipp Jeninnger Biografie</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/xj5hmyef3kk1x14n/wish/1922168839</link>
         <description><![CDATA[<div>Jurist, Staatsminister, Bundestagspräsident, Botschafter&nbsp;<br>*10. Juni 1932 Rindelbach/Baden-Württemberg&nbsp;<br>†4. Januar 2018 Stuttgart<br><br>Philipp Jenninger hat seiner Partei und seinem Land in vielen Funktionen gedient. Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel nennt ihn einen „christlichen Demokraten aus innerster Überzeugung“.<br><br>-10.06.1932 Geburt in Rindelbach/Baden-Württemberg<br>-1952–1955 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Tübingen<br>-1955 Erste Juristische Staatsprüfung<br>-1957 Promotion<br>-1959 Zweite Juristische Staatsprüfung<br>-1960-1963 Dezernent bei der Wehrbereichsverwaltung V in Stuttgart<br>-1963-1964 Referent bei der Personalabteilung des Bundesministeriums der Verteidigung<br>-1964-1966 Persönlicher Referent und Pressereferent des Bundesministers für besondere Aufgaben bzw. für die Aufgaben des Bundesverteidigungsrates Dr. Heinrich Krone<br>-1966-1969 Politischer Referent des Bundesministers für Finanzen Dr. Franz Josef Strauß<br>-1969-1990 MdB<br>-1973-1982 Parlamentarischer und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion<br>-1982-1984 Staatsminister im Bundeskanzleramt<br>-1984-1988 Präsident des Deutschen Bundestages<br>-1991-1995 Botschafter in Wien<br>-1995-1997 Botschafter beim Vatikan<br><br>Überzeugungen:&nbsp;<br>In Erinnerung bleibt er als gescheiterter Bundestagspräsident, der am 10. November 1988, ein Jahr vor dem Sturz der Mauer, zu Hitler die falschen Worte wählte, nämlich dessen eigene.<br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/philipp-jenninger-v1" />
         <pubDate>2021-12-01 07:06:19 UTC</pubDate>
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         <title>Richard Weizsäcker - 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa, Rede</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/xj5hmyef3kk1x14n/wish/1922170114</link>
         <description><![CDATA[<div>Galt Jenninger als Vorbild für seine Rede zur Pogromnacht 1988</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Richard-von-Weizsaecker/Reden/1985/05/19850508_Rede.html" />
         <pubDate>2021-12-01 07:07:27 UTC</pubDate>
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