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      <title>Wie kann man eine ungleiche Freundschaft erklären? by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre3</link>
      <description>Wovon reden die Sprecher eigentlich?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-11-25 19:51:32 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2021-12-03 17:41:47 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Fragestellung</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre3/wish/1913167605</link>
         <description><![CDATA[<div>Der alte, aber steinreiche Methusalix hat eine junge attraktive Freundin. Die Leute aus dem Dorf tuscheln deshalb schon lange. „Die hat sicher einen Vaterkomplex aus ihrer Kindheit“, ereifert sich Sigmundix. „Ich denke eher, ihr Instinkt bevorzugt die Gene für Langlebigkeit zum Vorteil der eigenen Nachkommen“, entgegnet Scharlsdarwinix. „Papperlapapp, sie will nur sein Geld, dafür bekommt er von ihrer Schönheit was ab“, behauptet Utilitarix.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Identifizieren Sie in der Literatur die wissenschaftlichen Positionen der drei Sprecher (das Wiki reicht dafür wohl nicht aus) und legen Sie dar, welcher Position Sie im geschilderten Fall am ehesten zustimmen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-25 19:51:32 UTC</pubDate>
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         <title>Eigenschaften deuten auf Exchange Modell</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre3/wish/1917403736</link>
         <description><![CDATA[<div>Sigmundix vertritt die „Attachment theory“ (Bowlby 1973), nach der die Erfahrungen mit früheren Beziehungen die Bedürfnisse in einer partnerschaftlichen Beziehung bestimmen. Hingegen plädiert Charlsdarwinix für “evolutionary models of social development” (Simpson &amp; Belsky 2016), bei denen möglichst stabile und stressfreie Beziehungen ein guter Prädiktor für den Beziehungserfolg der Nachkommen und damit für die Weitergabe der eigenen Gene sind. Als letztes vertritt Utilitarix die Thesen des „communal/exchange model“ (Clark &amp; Mills 2011) bei dem beide Partner ihre Ressourcen zum beidseitigen Vorteil in die Beziehung einbringen.&nbsp;<br>Welches dieser Modelle die Beziehung der beiden Protagonisten am besten beschreibt lässt sich in diesem Beispiel mangels Informationen nur schwer sagen. Allerdings legen die zur Verfügung gestellten Eigenschaften „alt“, „steinreich“, „jung“ und „attraktiv“ das Communal and Exchange Modell von Clark und Mills (2011) nahe.<br><br>von Valentin R.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-29 08:46:33 UTC</pubDate>
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         <title>Wie kann man eine ungleiche Freundschaft erklären?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre3/wish/1917528677</link>
         <description><![CDATA[<div>Sigmund, Scharlsdarwinix und Utilitarix beziehen hinsichtlich der Erklärung der Beziehung zwischen Methusalix und seiner jungen attraktiven Freundin unterschiedliche Stellungen.&nbsp;<br>Sigmundix's Begründung durch einen Vaterkomplex, lässt sich mit der Bindungstheorie von Bowlby, 1973 gleichsetzen. Diese Theorie geht davon aus, dass die Art und Weise, wie eine Person im Laufe ihres Lebens - insbesondere in der Kindheit - von bedeutenden Bezugspersonen behandelt wird, interne Arbeitsmodelle des Selbst und der anderen hervorbringt, die dann das Denken, Fühlen und Verhalten in späteren zwischenmenschlichen Kontexten, insbesondere in Stresssituationen, bestimmen. &nbsp;<br>Scharlsdarwinix's Begründung durch evolutionäre Instinkte, lässt sich wiederum mit den evolutionären Modellen der sozialen Entwicklung von Simpson &amp; Belsky, 2016 gleichsetzen.&nbsp;<br>Utilitarix's Begründung durch einen Austausch von Vorteilen lässt sich mit dem Gemeinschafts-/Austauschmodell von Clark &amp; Mills, 2011 gleichsetzen.&nbsp;<br><br>Am ehesten würde ich Utilitaix's Begründung zustimmen: Die Beziehung beruht auf einem Austausch von Vorzügen des Partners.<br>Allerdings denke ich, dass auch mehrere Begründungen zutreffen können. Vielleicht hat die die junge attraktive Freundin einen Vater, der dem Methusalix ähnelt, und vielleicht kommt noch dazu, dass sie bereits an das spätere Wohl ihrer Kinder denkt. Das kann allerdings mit den genannten Informationen nicht begründet werden.&nbsp;<br><br>Anna Martini</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-29 10:09:06 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/fre3/wish/1917528677</guid>
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         <title></title>
         <author>neleschoefisch</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre3/wish/1920678378</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich stimme meinen Kommiliton*innen zu, dass uns noch Informationen fehlen. Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass es auch weitere Einflüsse gibt. Wie im Wiki dargestellt, kann es auch sein, dass die beiden sich ähnlich sind und sich daher zueinander hingezogen fühlen. Ein weiterer Einflussfaktor, der bei Beziehungen eine Rolle spielt, ist Nähe. So konnten Festinger, Schachter und Back (1950) in einer Studie im Wohnheim zeigen, dass es einen derartigen Propinquity-Effekt gibt. Vielleicht waren die beiden zuvor Nachbarn und hatten dadurch ohnehin viel Kontakt. Dies könnte dann eine Basis für ihre entstehende Beziehung gewesen sein.<br><br></div><div>Nach Adams (1963) suchen Personen in sozialen Beziehungen nach fairen Gegenleistungen für den eigenen Einsatz, den sie in einer Beziehung zeigen („Equity-Theorie“). Dies ist bei den beiden möglicherweise gut ausgeglichen.<br><br>Am ehesten würde ich zur Utility-Theorie tendieren, jedoch mit dem Hinweis, dass dies nicht nur für diese spezifische Beziehung gilt. Eine gewissen Kosten-Nutzen-Analyse zieht sich durch zahlreiche Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen (Payne, Bettman &amp; Johnson, 1988).<br><br></div><div>Festinger, L., Schachter, S., &amp; Back, K. (1950). <em>Social pressures in informal groups; a study of human factors in housing.</em> Harper.<br><br></div><div>Payne, J. W., Bettman, J. R., &amp; Johnson, E. J. (1988). Adaptive strategy selection in decision making. <em>Journal of experimental psychology: Learning, Memory, and Cognition</em>, <em>14</em>(3), 534.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-30 15:29:58 UTC</pubDate>
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         <title>ungleiche Freundschaft</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre3/wish/1920837264</link>
         <description><![CDATA[<div>Grundsätzlich stimme ich ebenfalls meinen Komoliton*innen zu und möchte genannte Informationen nicht wiederholen.<br><br>Hinzufügen würde ich noch, dass viele Informationen, die die beiden eventuell verbinden, nicht genannt werden. Es kann also sein, dass beispielsweise gemeinsame Hobbys, Erfahrungen oder auch Einstellungen (Aronson &amp; Worchel, 1966) eine große Rolle spielen und bei den beiden sehr gut passt. Auch könnten sie charakterlich sehr ähnlich sein.<br><br>Nach Regan und Berscheid (1997) bewerten Männer und Frauen die Wichtigkeit der Attraktivität ebenfalls unterschiedlich. So ist sie für Männer deutlich wichtiger als für Frauen.<br><br>Es kann also sehr wohl sein, dass Methusalix und seinse Freundin mehr verbindet als nur das Geld und die Attraktivität.&nbsp;<br><br>(Lara Jahnke)&nbsp;<br>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-30 16:28:21 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/fre3/wish/1920837264</guid>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre3/wish/1921251617</link>
         <description><![CDATA[<div>Den Ergebnissen von Tenney et al. (2008) folgend kann man festhalten, dass Personen mit ähnlichen Persönlichkeitsmustern einander mehr mögen als Individuen mit unähnlichen Mustern. Demnach kann eine begründete Wahl für eine Position der Sprecher eigentlich nur stattfinden, wenn man die Persönlichkeitsmuster von Methusalix und seiner Freundin kennt. Aus diesem Grund würde ich mich für den Sprecher entscheiden, der die beiden am besten kennt. Die Beziehung kann dabei beispielsweise auch durch Gelegenheiten und Motivationen für eine gegenseitige Abhängigkeit aufgebaut worden sein und so tendenziell die kognitive, affektive, motivationale oder verhaltensbezogene Verschmelzung zwischen den Partnern erleichtern, auch wenn sie an sich nicht in soziale Netzwerke oder ein kulturelles Milieu eingebettet ist, da sie offensichtlich den vorhandenen Normen, Praktiken und Traditionen widerspricht, die die Art und den Verlauf dieser Beziehungen eigentlich prägen würden (Finkel et al., 2017).<br><br>A.Busch</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-30 19:27:13 UTC</pubDate>
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