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      <title>Hingucker*innen - Die Jugendredaktion by Hingucker*innen!</title>
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      <description>Festival Newsboard</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-03-21 17:41:13 UTC</pubDate>
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         <title>Die Hingucker*innen stellen sich vor</title>
         <author>Jugendredaktion</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hallo! Wir sind die Jugendredaktion von AUGENBLICK MAL! und werden das Theaterfestival mit jeder Menge Beiträge, Kritiken und Statements begleiten, die wir hier auf unserem Padlet posten. Unsere Redaktion findet Ihr gleich im Herzen von Gather.Town. Wir freuen uns, Euch schon bald im virtuellen Raum über den Weg zu laufen. Und hier sind unsere</div><div>Redakteur*innen...</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-21 18:12:02 UTC</pubDate>
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         <title>Selbstportrait Mariella</title>
         <author>mariella_pierza</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1395883514</link>
         <description><![CDATA[<div>Hiho! Mein Name ist Mariella und bin 14 Jahre alt. Wohnen tue ich im wundervollen Berlin. Hier gehe ich in die 8. Klasse eines Gymnasiums und schreibe auch für die Schülerzeitung. Ab und zu traue ich mich sogar an kleine Monologe. Am liebsten lese ich die kleinen gelben Reclambücher. Auch schaue ich mir gerne „typische Theaterstücke“ auf der Bühne an, bin aber auch offen für Neues. Ich spiele selbst Theater, seit ich acht bin. Mit der Materie bin ich schon früh in Berührung gekommen, da meine Eltern selber Musicals inszeniert haben. Ich freue mich auf das Festival!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-08 13:49:35 UTC</pubDate>
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         <title>Selbstportrait Florian</title>
         <author>Florian_augenblickmal</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1396109388</link>
         <description><![CDATA[<div>Mein Name ist Florian, bin 18. Jahre alt und lebe in Berlin.<br>Mein Hobby ist das fotografieren.&nbsp;<br>Da ich meine anderen Hobbys, das Theaterspielen und das Bloggen gerne kombinieren wollte, habe ich entschieden, an der Jugendredaktion des Augenblicksmal! Festivals teilzunehmen.<br><br>Ich freue mich auf viele tolle Inszenierungen und Produktionen und darüber zu berichten. Freut euch also auf harte Kritiken :)<br><br>Beim Theater ist mir die Intention eines Stückes wichtig, ich find es klasse, wenn man als Zuschauer*in zum Nachdenken angeregt wird.&nbsp;<br><br>Was ist Theater für EUCH?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-08 14:32:43 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>Annika_124</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1396382383</link>
         <description><![CDATA[<div>Hey zusammen!<br>Ich bin Annika, 17 Jahre alt, und freue mich sehr hier zu sein.&nbsp;<br>Schon immer fand ich es toll Texte zu schreiben.<br>Nicht nur bin ich fasziniert von darstellenden Künsten, wie Theater und Film, sondern interessiere mich auch für Literatur und Poesie und schreibe eigene Kurzgeschichten und Gedichte.&nbsp;<br>Wenn ich mal nicht für die Schule lernen muss und mich von dem ganzen Corona-Stress ablenken will, probiere ich gerne neue Dinge aus, wie meine Teilnahme an der Jugendredaktion. Dazu liebe ich es in fremde Kulturen einzutauchen und zu reisen.<br>Ich bin gespannt auf viele neue Eindrücke und Erfahrungen.&nbsp;<br>Bis bald!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-08 15:25:47 UTC</pubDate>
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         <title>Kurzbiographie AugenblickMal</title>
         <author>nicoleetschberger</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1397228374</link>
         <description><![CDATA[<div>Hi, ich bin Nicole, 18 Jahre alt, und Regieassistentin. Ich war viele Jahre meines Lebens unglücklich. Aber das ist cool, weil ich dadurch der Mensch geworden bin, der ich heute bin, und die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen weiß.&nbsp; Ich interessiere mich für jede Art von Kunst - von Theater über Musik zu Literatur. Als ich das für mich gefunden habe, hatte ich das erste Mal sowas wie eine Leidenschaft. Theater hat mich aus mir rausgebracht und mir viel Selbstbewusstsein und Spaß gegeben. Außerdem mag ich Nudeln mit Ketchup.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-08 18:30:15 UTC</pubDate>
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         <title>Spiele Schau</title>
         <author>guschkemina</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1399133662</link>
         <description><![CDATA[<div><br><em>Was wäre, wenn... <br>Was wäre, wenn ich ich wäre? <br>Wenn es wäre, wär dann ich? <br>Was wäre ich, wenn etwas wäre, was nicht <br>ist? <br><br>In Mimik und Gestik wäre ich, wenn auch <br>nicht ganz. Und doch bin ich. <br>Ich wäre ich und doch wär ichs nicht. <br><br>Anders und doch ich. <br>Was wäre, wenn ich spiele? <br>Spiegel ich mich? <br>Ein Spiegelbild? <br>Ein Spiegelbild. <br><br>Der Bruchteil eines Spiegelbilds,<br>Der Bruch in meinem Spiegelbild? <br>Spiegel im Spiegel. <br>Immer verspiegelt, gespiegelt <br>Immer und doch nur ein wenig. <br><br>Der Spiegel der spiegelt, was nicht im Spiegel ist, <br>was nicht im Spiegel wäre. <br>Bin ich der Spiegel, <br>Die Luft um den Spiegel, <br>Der Bruch im Spiegel, <br>Der Spiegel im Spiegel? <br>Und so stellt sich mir die Frage: <br>Wenn ich spiele, spiel’ ich spiegelnd, oder nicht? </em><br><br>Mina Guschke, 18 Jahre, aus Berlin&nbsp;<br>Seit Kindesalter stehe ich auf der Bühne - sei es musizierend oder schauspielend. In den letzten Jahren habe ich auch die Kamera für mich entdeckt und somit drehte ich dieses Jahr meinen ersten eigenen Kurzfilm,&nbsp; bei&nbsp;dem ich in die Rolle der Regisseurin schlüpfte, Kostümbildnerin war und auch das Drehbuch schrieb. Digitale Formate haben es mir angetan, weswegen ich nun sehr gespannt bin, was uns alle beim AugenblickMal!&nbsp;<br>Festival begegnen wird.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-09 08:50:00 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Thalia Schoeller (*15.04.2003)</title>
         <author>thaliaschoeller</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1399639168</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Ich bin in München aufgewachsen und habe mich früh von seinen Kulturhäusern bilden und formen lassen. Seit ich 15 bin, arbeite ich ununterbrochen an Theaterproduktionen und hoffe, noch ein paar Jahre nicht damit aufhören zu müssen. Zum einen, weil ich dankbar für alles bin, was mich mit alten Intellektuellen und Künstler*innen, dieser ganz speziellen Eilte, von der ich als Kind aufgenommen wurde und der ich seitdem in einer ambivalenten Bewunderungshaltung gegenüberstehe, in Kontakt hält, vor allem aber, weil ich durch eine drängende und kompromisslose Liebe zur Kunst eine Weltsicht entwickelt habe, die sich außerhalb von Kunst oft nicht bündeln lässt. Ich freue mich, für euch schreiben zu dürfen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-09 12:41:13 UTC</pubDate>
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         <title>Jana Oehlerking</title>
         <author>janaoehlerking</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1399731807</link>
         <description><![CDATA[<div>Was liebst Du an Theater? Ich -Jana, 17 Jahre aus Kassel – war das erste Mal mit dem Kindergarten im Theater. Die Bühne faszinierte mich schon damals.&nbsp; Die Faszination liegt für mich darin, dass immer wieder aufs neue Welten erschaffen und Lebensrealitäten erzählt werden, wie es kaum ein anderes Medium vermag. Ich liebe Worte, versuche durch sie die Welt zu verstehen.</div><div>Ich bin in der Jugendredaktion von Augenblick!Mal, da ich das gemeinsame Erleben und besprechen von Theaterstücken als eines der großartigsten Dinge an Theater erlebe. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam dieses Festival zu erleben!<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-09 13:06:01 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Meine Biografie                               Amon Wendel</title>
         <author>amonwendel</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1401403764</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Dort unten auf der letzten Stufe unseres Treppenhauses steht ein Junge.</div><div>Er ist wahrscheinlich nicht älter als fünf oder sechs Jahre. Der Junge trägt ein grünes Trikot und eine kurze Hose. In seiner rechten Hand hält er einen Fußball.&nbsp;<br>Über seine dicken Wangen strömen große glitzernde Tränen.&nbsp;<br>Ihm gegenüber stehen drei&nbsp;<br>uniformierte Gestalten- Polizisten.</div><div>Also deshalb weint der Junge- hat er vielleicht eine Packung Kaugummis mit aufgeregt gespieltem Selbstbewusstsein in seine Tasche fallen lassen und wurde infolge dieser kindlich darstellerischen</div><div>Machtdemonstration erwischt?</div><div>Lässt man den Blick ein wenig um die Ecke schweifen, erkennt man ein Dutzend weiterer Personen.</div><div>Was geht denn da vor sich?</div><div>Von den Personen aus fällt ein heller Lichtkegel auf</div><div>die Treppe, den Jungen und die Beamten.</div><div>Neben dem Licht- eine Kamera. Wir sind an einem Filmset.&nbsp;<br>Er weint, weil es der allererste Drehtag in seinem Leben ist.</div><div>Er ist sehr aufgeregt und denkt in genau diesem Moment, dass er nie wieder vor einer Kamera stehen möchte und vor allen Dingen nie wieder etwas mit der Schauspielerei zutun haben möchte.</div><div>Wie ich mich da nur getäuscht hab. Heute bin ich 19 Jahre alt, lebe in Berlin und liebe den Film und das Theater mehr als je zuvor.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-09 19:56:47 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Lena Riemer</title>
         <author>lena_riemer</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1404123631</link>
         <description><![CDATA[<div>Hey, ich bin Lena! Ich studiere Germanistik und Soziologie unweit der Düsseldorfer Uniklinik, in der ich 2002 geboren wurde, allerdings ohne diese Uni jemals betreten zu haben (Corona halt). Seit ich 14 bin, stehe ich auf den Poetry Slam Bühnen im Düsseldorfer Raum, auf denen ich unglaublich wertvolle Erfahrungen gesammelt habe. Die letzten Jahre habe ich zwischen Theatern und Kulturzentren gelebt, an Lesungen und Literaturwettbewerben teilgenommen. Die größte Auszeichnung für mich ist wahrscheinlich die Teilnahme am 35. Treffen Junger AutorInnen. Ich freue mich darauf, Kultur bald wieder hautnah zu erfahren und erkunde in der Zwischenzeit digitale Formate.&nbsp;<br><br></div><div>&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-11 12:46:44 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Caro Sandleben</title>
         <author>carosandleben</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1408796952</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo, ich bin Caro. Ich bin 14 Jahre alt und gehe in die neunte Klasse eines musischen Gymnasiums in München. Ich bin seit ich klein bin sehr an Theater und Musik interessiert und stand auch schon selber auf der Bühne. Als ich vier war, habe ich bei den „Jungen Chören München“ mit der musikalischen Früherziehung angefangen und habe dann mit acht zu den „Sarré Musikprojekten“, einem Musical-Chor gewechselt. Auf die Jugendredaktion hat mich der Leiter von einem Inszenierungskurs, den ich aktuell besuche, aufmerksam gemacht. Meine anderen Hobbys sind lesen, Trompete und Klavier spielen und ich höre viel Musik, außerdem reise ich sehr gerne mit meiner Familie. Die Stücke vom Festival, auf die ich mich am meisten freue, sind „Fressen“ und „Mr. Nobody“.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-12 18:11:37 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>TAG 1</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1426026938</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Best of gather.talk<br></strong><em>Das Festival geht los - und noch verläuft sich die eine oder der andere in den weiten des virtuellen Raumes... Ein paar der besten Hilferufe, die wir bei dieser Gelegenheit aufschnappen konnten, haben wir hier für Euch gesammelt:</em><strong><br></strong><br>“Irgendjemand hat gerade alles gelöscht!”<br>“Jetzt kann ich nicht mehr laufen”</div><div>“Wo ist Xenia? Xenia!! Sprich!”</div><div>“Was soll ich tun, Batman?”</div><div>“Ich hab die Hoffnung, dass ich im Festsaal bin”</div><div>“Ich kann mich nicht mehr bewegen”</div><div>“Seid Ihr auch das gelbe Plakat?”</div><div>“Ich bin hier bei vielen Leuten”</div><div>“Ich bin im falschen Bild”</div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-16 15:53:48 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Eine Kritik, der es scheissegal ist, dass ihr Inhalt vage ist </title>
         <author>thaliaschoeller</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1427927426</link>
         <description><![CDATA[<div>von Thalia Schoeller<br><br>Ich hätte das Stück bei Tageslicht in meinem Bett liegend angeguckt. Aber mir wurden Anweisungen gegeben, den Raum abzudunkeln und mich auf einen Stuhl zu setzen. Mir wurde die Anweisung gegeben, mir selbst ein Theatererlebnis zu bauen. Ich weiß um die Bedeutung von Theater als Ritual und dennoch hätte ich beinahe darauf verzichtet. Um Zeit zu sparen, die ich frei hatte. Ich habe gestern etwas gesehen, das ich seit Beginn der Pandemie schmerzlichst vermisse: gutes Theater. Mit allem Rituellen, das dazugehört.&nbsp;<br>Bis zur Mitte des Stücks war ich genervt. Als jemand, der in der Theater- und Kunstwelt zuhause ist, habe ich viele Versuche Kunst über Kunst zu machen, gesehen. Das ist oft eine elitäre referenzüberladene Reifeprüfung oder ein pseudokindlich pseudonaiver Versuch, die Welt- und Kunstkonstrukte neu zu beobachten. Dabei ist das Hinterfragen von Konstrukten so fundamental nicht kindlich. Das passiert in der Adoleszenz. Und dort passiert es nicht mit großen, neugierigen Augen, sondern mit wahnsinniger Wut und Panik. Wut auf die Konstrukteure, die Eltern, die einen angelogen haben, die weißen alten Männer in den Parlamenten, die eigenen Lehrer*innen. Und Panik davor, in der Auflehnung gegen das, was man als Realität akzeptiert, allein zu sein. Und das zeigt das Stück. Und deswegen war ich dann nicht mehr genervt, sondern sehr ergriffen. Oh ja, juhu, ein wirkliches JUGEND-Stück, mit riesiger, ambivalenter, zersplitterter Wertschätzung der Jugend.&nbsp;<br>Adoleszenz bedeutet Konstrukte entdecken, suchen was echt ist und verwirrt werden, weil alles Konstruierte auch echt ist. Und dann geht es irgendwie nur noch darum zu gucken, in welchen Konstrukten man sich wohl fühlt und ob man bessere findet. Angefangen dabei, sich selbst ein kleines Theatererlebnis zu bauen, wenn unser geliebtes Konstrukt Theater nicht mehr sicher ist. Wo es endet weiß ich nicht. Vielleicht damit, einfach alles doof zu finden. Auf jeden Fall ist der Versuch, sich auszudrücken, etwas, dem ich gern immer wieder zuschaue. Und ich bin froh, dass Carola Elias gesagt hat:<br>Es gibt nicht für alles Worte<br>und man sagt manches und manches nicht.&nbsp;<br>Und dieser Zwischenraum ist auch ganz wichtig.&nbsp;<br>Und du stehst ja auch noch am Anfang.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-17 08:50:28 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>                   (…) ein Stück, dem es scheissegal ist, dass sein Titel vage ist  </title>
         <author>mariella_pierza</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428087364</link>
         <description><![CDATA[<div>Es startet mit einer leeren Parkett-Bühnenfläche. Das Licht geht in den ersten 20 Minuten immer wieder an und aus. Ab und zu hören wir rockige Musik. Und auf einmal wird alles leise... Nee - doch nicht. Die Streaming Seite ist abgestürzt.&nbsp;<br>Das ist es auch, was dem Stück anscheinend fehlt. Die Inszenierung lebt vom Publikum - und genau das war nicht da. Vor dem leeren Theatersaal fühlt es sich teilweise so an, als wollten die Protagonist*innen mit dem Publikum spielen, können es dann aber leider nicht. In der Inszenierung von Jetse Batelaan gibt es keine eigentliche Handlung. Es geht primär um Fragen wie: "Wo bin ich?" oder "Wer bin ich?"&nbsp;<br>Die Spieler*innen sollen Jugendliche darstellen. Ich konnte mich in dieser Charakterisierung aber nicht wiederfinden. Das liegt auch daran, dass nicht jede*r Jugendliche*r gleich ist. Und deshalb wirkt es nur sehr befremdlich, wenn Erwachsene „jugendliches Verhalten“ darstellen. Die Bühne ist größtenteils leer, was den Vorteil hat, dass man sich auf die Schauspieler*innen viel mehr konzentrieren kann und die Vorstellung durch diese leere Bühne auch viel intimer und persönlicher wirkt.&nbsp;<br>Anfangs kritisieren die Figuren sich scheinbar selbst. Es wirkt, als wollte man dadurch ihren Selbstzweifeln auf witzige Art Ausdruck geben. Auch isst eine der Darsteller*innen im Stück Reiswaffeln - was auf mich sehr aus dem Zusammenhang gerissen wirkt.&nbsp;<br>Ich denke, die Inszenierung wollte das Publikum direkt ansprechen und mit ihm spielen, aber das ist leider durch den Livestream verloren gegangen.</div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-17 11:32:22 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Ein Stück, welches EGAL IST?</title>
         <author>Florian_augenblickmal</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428153096</link>
         <description><![CDATA[<div>Im Rahmen des digitalen Augenblickmal-Festivals 2021 fand am Freitag das Stück „Ein Stück, dem es scheißegal ist, ob sein Name vage ist“ von Jetse Batelaan statt. Ich war gespannt, ob der Name Programm dieser Produktion sein würde.<br><br>Auf der Bühne standen drei Performer*innen, die in ihren Klamotten jugendlich gekleidet waren. Sie unterhielten sich über eine Inszenierung, welche sie gemeinsam gesehen, aber nicht verstanden haben.&nbsp;<br><br>Im Verlauf des Stückes wirkt es fast so, als ob die Schauspieler*innen unser Theaterstück anschauen und sie, wie ich selbst zum Anfang des Stückes, ebenfalls fragen, was soll das hier? Was passiert hier? Die Handlung im Stück beschreibt genau die Situation, nachdem man ein Stück besucht hat, und sich fragt, was soll es nur aussagen oder wenn man länger über die Botschaft eines Stückes nachdenkt. Auch wird im Laufe der Vorstellung auf uns Zuschauer direkt zugegangen. Der Kameramann wird gefragt, was er denn hier mache? Dadurch werden wir als Zuschauende direkt angesprochen und sind nicht mehr nur die, die beobachten. Die Distanz, die es normalerweise zwischen Publikum und Performer*innen gibt, wird dadurch aufgehoben und wir erleben eine ganz andere Sichtweise auf diese Inszenierung.&nbsp;<br>Etwas besonders sind die Effekte ….. Licht geht im Laufe dieses Stückes mal aus, mal an und mal aus und dann wieder mal an - und das so unzählige Male weiter. Ebenfalls erleben wir als Zuschauer*inne mal leise und mal sehr laute Geräusche auf der Bühne.<br><br>Dieses Stück muss man sich wahrscheinlich 3-mal anschauen, um alles mitbekommen zu haben. Aber das macht den Charm dieser Aufführung aus, wenn man alles mitbekommen möchte, weil so viel passiert.&nbsp;<br>Als Jugendlicher ist es lustig anzusehen, wie Erwachsende versuchen, sich wie Jugendliche zu kleiden und zu verhalten.&nbsp;<br><br>Es ist ein schönes Spiel zwischen Fantasie und Wirklichkeit.	Wir können im Verlauf der Aufführung eine magische Kraft erleben, denn es tauchen Objekte auf, verändern sich oder verschwinden wieder.&nbsp;<br>Dieses Stück lebt normalerweise von der Interaktion mit dem Publikum und der Stimmung im Saal, was im digitalen Raum leider nicht möglich war.&nbsp;<br><br>Um auf die Frage zurückzukommen, nein....., es ist nicht egal. Schaut es euch an!<br><br>Hingucker<br>Florian&nbsp;<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-17 12:41:29 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>(...) Ein Stück dem es scheißegal ist, dass sein Titel vage ist</title>
         <author>Annika_124</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428156411</link>
         <description><![CDATA[<div>In dem Stück, dem es scheißegal ist, dass sein Titel vage ist, stellt man sich schnell die Frage - Was ist hier Realität und was ist Einbildung? &nbsp;</div><div>Zu Beginn sehen wir zwei Jugendliche auf der Bühne stehen: Carola, klein und schmal, und Willemijn, ganz in schwarz gekleidet. Bald darauf stößt Elias hinzu, der einen grünen Trainingsanzug und einen Motorradhelm trägt. Sie begrüßen sich mit einem freundschaftlichen Handschlag. Die Jugendlichen wirken verloren, aber auch unsicher und verpeilt, nicht nur durch ihre meist langsame Rede, sondern sie strahlen dies ebenso durch ihre Körperhaltung aus.&nbsp;</div><div>Zunächst stehen sie inmitten peinlicher Stille auf der Bühne und schweigen. Erst einige Minuten später diskutieren sie gedehnt über die Frage – "Was haben wir gesehen? Was war das?" Doch dabei bleibt unklar, was genau sie meinen. Etwas später fragen sie sich – "Wo ist hier?" doch auch diese Frage bleibt offen. &nbsp;</div><div>Schon bald darauf beginnen die Wahrnehmungen der ProtagonistInnen verrückt zu spielen. Oder ist es doch die Realität? Mal passen ihre Stimmen nicht zu den Mundbewegungen, ein anderes Mal werden diese völlig willkürlich getauscht, sodass man sich die Frage stellt – "Wer ist hier wer und wer ist hier überhaupt anwesend?"&nbsp;</div><div>Einmal ist Carola eine Pappfigur, doch kurz darauf ist sie beides, Pappfigur und Mensch, wodurch ebenso die Abwesenheit, als auch die Einbildung der Situation hervorgehoben wird. Ein anderes Mal sind sie plötzlich unsichtbar, doch immer noch zu hören. Auch hier bleibt die Frage offen – Inwiefern sind sie anwesend, oder sind sie überhaupt anwesend?&nbsp;</div><div>Nicht nur wechselt das Licht willkürlich von hell zu dunkel und von dunkel zu hell, auch die Farben spielen verrückt und erneut steht der Zwiespalt zwischen Realität und Einbildung im Vordergrund.&nbsp;</div><div>Ein paar Mal steigt völlig überraschend und ohrenbetäubend Rauch auf, der die Stille durchbricht, doch niemand scheint dies zu bemerken.&nbsp; Plötzlich steht Willemijn auf zwei Blöcken und sagt, sie sei nicht mehr da, woraufhin Carola und Elias in Panik ausbrechen und die Musik zunehmend dramatischer wird.&nbsp; Auch die anderen beiden wirken zeitweise nicht anwesend, etwa als Elias einen Stuhl aufheben will, doch diesen nicht berühren kann, oder als nur Elias im Licht seines Handys zu sehen ist. An dieser Stelle könnte der Zuschauer vermuten, dass dies eine Anspielung auf unsere heutige digitale Welt ist.&nbsp; Wenn sie nicht anwesend sind, wo sind sie dann?&nbsp;</div><div>Das Stück behandelt durchaus den Zwiespalt zwischen Realität und Einbildung, unter anderem durch die zeitweilige Abwesenheit der Protagonist*innen und den ständigen Wechsel des Bühnenbildes, der Kostüme und des Lichts. Auch, wenn das Stück, nicht nur durch seinen Titel, sondern auch durch sein Bühnenbild, auf den ersten Blick vage erscheint, so lässt es dennoch einen großen Spielraum für Interpretationen, Fragen und Meinungen offen, gerade durch seien ungenaue Handlungsabfolge.&nbsp;<br>~ Annika Derichs</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-17 12:44:30 UTC</pubDate>
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         <title>Es ist zu spät. </title>
         <author>thaliaschoeller</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428168107</link>
         <description><![CDATA[<div>Es ist zu spät. Das ist ein Fakt. Das Stück ist voll von Fakten. Es ist zu spät für Utopien. Wir befinden uns im palliativ-medizinischen Teil der Krisenbewältigung. Ich will nicht mehr mit Menschen sprechen, die das nicht wissen. Es ist herzzerreißend, sie von einer Welt sprechen zu hören, die es nicht geben wird. Aber ich muss ständig mit ihnen sprechen, deswegen musste ich innerlich einen Teil abspalten, der nicht weiß, dass die Welt untergeht. Anders kann ich nicht leben. Dieser Teil kommuniziert mit allen, macht weiter. Arne Vogelgesang zeigt den Teil, der alles weiß, der weiß: es ist Zeit aufzuhören. Der weiß: es ist zu spät. Jeder Mensch in meinem Leben, der Hoffnung hat, ist schlecht informiert, oder hat ebenfalls einen Mechanismus, der dieses Wissen für einen Großteil der Zeit verborgen hält. Der Künstler spricht auch von seinem Mechanismus. Ich weiß nicht wie informierte Hoffnung aussehen soll. Ich weiß, dass ich überleben werde, in dem ich, für den Großteil der Zeit, vergessen werde, dass es dieses Stück gibt. Dieses Stück, als Dokument dafür, wie wir uns gefühlt haben, bevor die Krisen auch auf alltäglicher Basis nicht mehr zu ignorieren waren.&nbsp;</div><div><br></div><div>- Thalia Schoeller&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-17 12:54:08 UTC</pubDate>
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         <title>TAG 2</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428187898</link>
         <description><![CDATA[<div>Das Festival ist in vollem Lauf und auch die HINGUCKER*INNEN sind nicht aufzuhalten, was ihre Reaktionen, Kritiken und Statements zu den Veranstaltungen und Vorstellungen des Festivals angeht.&nbsp;<br>Heute mit Texten u.a. über: ES IST ZU SPÄT, ALARM IM STREICHELZOO und FRESSEN...</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-17 13:12:16 UTC</pubDate>
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         <title>(.....) Ein Stück, dem es scheißegal ist, dass sein Titel vage ist</title>
         <author>carosandleben</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428234389</link>
         <description><![CDATA[<div>„Is this the real life, is this just fantasy?“, mit dem Vers aus dem Queen-Song „Bohemian Rhapsody“ beginnt die Beschreibung des Stücks „(…..) Ein Stück, dem es scheißegal ist, dass sein Titel vage ist“ auf der Website des Künstlerhauses Mousonturm. Sehr viel mehr erfährt man in der Beschreibung auch nicht. Wenn man sich dann nach anfänglichen technischen Problemen auf Gathertown (oder eben doch Vimeo) das Stück angeschaut hat, weiß man vor allem eins: Das Leben ist nicht normal. Denn die SchauspielerInnen des Theaters Artemis zeigen in dieser Produktion, wie komisch manche Dinge sein können, wenn man sich nur darüber Gedanken macht. Da hat der neue Rucksack für die eine die Farbe pink, für den anderen ist er braun. Da tauschen die Schauspieler plötzlich Stimmen, und einer ist verwirrt, weil er es als Einziger hört, und am Ende wird auch noch die vierte Wand durchbrochen, weil die Schauspieler die Kamera entdecken. Obwohl es etwas komisch ist, das Stück zuhause auf dem Bildschirm anzusehen und es wahrscheinlich auch begeisternder wäre, wenn man es im Theater anschauen würde, ist es sehr lustig, einfallsreich und auch ein bisschen verwirrend.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-17 13:51:26 UTC</pubDate>
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         <title>Es ist zu spät</title>
         <author>Annika_124</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428259784</link>
         <description><![CDATA[<div>“Es ist zu spät”. Das sind harte Worte, wenn man bedenkt, dass es dabei um keine Kleinigkeit geht, sondern um uns, unsere Erde, unsere Existenz. Doch genauso nennt es Arne Vogelgesang, der als einzige Person auf der Bühne steht. Im Hintergrund laufen Bilder, die Naturkatastrophen, Flucht und Armut zeigen. Er lobt die Nähe zu uns, den Zuschauern, mit denen er über einen Chat direkt in Kontakt steht. Und ebenso stehen wir, die Zuschauer*innen, in direktem Kontakt zu Arne Vogelgesang.&nbsp;</div><div>Das erzeugt ein ganz anderes Gefühl von Theater, nein, viel mehr das Gefühl einer informativen Rede oder eines Poetry Slams. </div><div>Passend zu den im Hintergrund laufenden Bildern nennt uns Arne Fakten – Fakten, die jeder von uns kennt, oder zumindest kennen sollte. Diese reichen von Naturkatastrophen, wie den Folgen der globalen Erwärmung, bis hin zu den riesigen Flüchtlingsströmen oder dem Artensterben. Gleichzeitig läuft ein früheres Video von ihm, damals noch mit Zuschauer*innen, in derselben Aufführung, mit eben jenen Fakten, die er zur gleichen Zeit auch uns erzählt. Was will uns Arne Vogelgesang damit sagen? Reicht es denn nicht diese erdrückenden Fakten einmal zu hören? Nein, denn gerade durch das ältere Video wird deutlich – es hat sich nichts verändert. Es sind heute, wie damals die gleichen und erschreckenden Fakten, die Vergangenheit und Gegenwart umfassen, jedoch immer noch dieselben sind.&nbsp;</div><div>Gleichzeitig kritisiert er die Rolle des Theaters, denn dieses sei eine “Maschine”, die immer weiterlaufe und, vor allem aufgrund der Digitalisierung, an Wert und Bedeutung verloren habe. “Wir müssen damit aufhören!”, sagt er, sowie “Was kann Theater schon machen? Nichts!”. Gerade das Wort “Nichts” verdeutlicht unsere Hilflosigkeit gegenüber all den Krisen, die es zu bewältigen gibt. Obwohl Arne Vogelgesang immer mal wieder ironisch wird und die Inszenierung damit stellenweise eine gewisse Leichtigkeit mit humorvollem Beigeschmack bekommt, bleibt ein bedrückendes Gefühl. Denn mal ehrlich: Fühlen wir uns nicht alle schuldig und gleichzeitig hilflos, wo unsere Zukunft doch in unseren Händen liegt, aber immer noch nichts passiert ist, um sie zu retten? Diese ergreifende und berührende Aufführung bringt das Gefühl der Machtlosigkeit und Hilflosigkeit ganz deutlich hervor. Wir wollen etwas tun, doch wir sind machtlos gegen uns selbst. Es ist zu spät.&nbsp;<br>~ Annika Derichs</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-17 14:12:07 UTC</pubDate>
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         <title>„Die Flamme der Panik wird erstickt durch die Schwerkraft der Verhältnisse“ – Ein Monolog über die Welt, das Theater und unsere Machtlosigkeit</title>
         <author>lena_riemer</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428632518</link>
         <description><![CDATA[<div>von Lena Riemer<br><br>Ein schwarzer Kasten, ein Mikrofon im Zentrum des Bildes. Im Chat teilen ZuschauerInnen noch fröhlich das Wetter in den Heimatorten, als ein junger Mann vor die Kamera tritt. Arne Vogelgesang – Regisseur, Schauspieler und Monologist für die nächsten 60 Minuten – erklärt das Prinzip seiner Inszenierung: Er stellt ein Video nach, das er 2019 für seine UnterstützerInnen aufnahm, parallel wird besagtes Video abgespielt. Über den Chat kann das Publikum entscheiden, welche Version es gerade sehen möchte. So weit, so gut… oder doch nicht? Denn der lächelnde Kerl mit den zerzausten Haaren beginnt zwar mit der Schilderung seiner Zeit in einer Künstlerresidenz, mit der Entscheidung, sich einen üppigen Rauschebart wachsen zu lassen und wie dieser in jedes seiner künstlerischen Projekte über politische Konflikte gut reingepasst hat, doch auch wie jeder politische Konflikt gut in den Bart passte. Eine Metapher, die in der Inszenierung einen zentralen Platz einnimmt und schnell zeigt sich: Das hier ist mehr als ein Millenial, der über den Sinn seines Lebens und den Beton auf seinen Schultern redet. Es geht um den Kern des Betons, um seinen Ursprung, um den Sand, der in anderen Teilen der Welt gestohlen wird und der das wahre Thema offenbart: Die Klimakrise und ihre Auswirkungen. Es folgt eine halbe Stunde, die - angereichert mit Schaubildern und Statistiken – zwar einen Einblick in sämtliche Probleme des Planeten bietet, aber mich als Zuschauerin einfach nicht mitreißen kann. Ich habe kaum Zeit, über die Bedeutung der genannten Zahlen nachzudenken und als Teil der „Fridays-for-Future“-Generation habe ich Sätze wie „Was soll ich meinen Kindern für eine Welt zeigen?“ schon etliche Male gehört. Ich frage mich, wann und ob die Reproduktionsphase enden soll. Doch schließlich kommt unser Monologist zu einer entscheidenden Frage: „Was kann Theater tun?“ Die Antwort: „Nichts“. Vogelgesang lässt sein Publikum in ein beeindruckendes Loch fallen. „Theater kann das Dargestelltsein der ganzen Welt nicht darstellen.“ Es wird mit einem Medium abgerechnet, das nur noch von sich selbst konsumiert wird, dessen Einfluss nicht über den höflichen Schlussapplaus hinaus geht. Mit dem Entschluss: „wir müssen aufhören, bevor es zu spät ist“. Arne Vogelgesang rasiert sich den Bart ab, in dem kein Platz mehr für Probleme ist und erschafft durch diese eigentlich oft gesehene Darstellung einen schockierend niederschmetternden Moment. Zum ersten Mal ist Zeit, sich zu fragen: „Stimmt das? Ist die Katastrophe wirklich das Ziel?“&nbsp;<br><br></div><div>„Es ist zu spät“ kommt über einen langen Umweg der Reproduktion zu einem beeindruckenden Abschluss. Insbesondere als wortgewaltige Konstruktion werde ich es in Erinnerung behalten, denn Sätze wie „die ganze Welt ist unsere Bühne und ihr Kollaps ein Genuss“ lassen sich nicht mehr so schnell vergessen.<br><br></div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-17 18:40:23 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Alarm im Streichelzoo(m)</title>
         <author>mariella_pierza</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1428649654</link>
         <description><![CDATA[<div>Am Anfang beginnt alles sehr niedlich und harmlos, man begegnet drei schlafenden Hamstern, die mit dem Mikrofon aufgeweckt werden können. Aber zunehmend wird man unaufdringlich an ethische Fragen in Bezug auf Haustierhaltung, Tierversuche, Freiheit und Unterdrückung herangeführt. Hält der Pfleger Charley seine Tiere richtig? Darf Frau Doktor Herzfeld die Hamster zum Wohle der Forschung töten? Und wieso dürfen eigentlich die Hamster nichts mitentscheiden? Könnten sie nicht auch frei leben?&nbsp;<br><br>All diese Themen vermag der Theaternachmittag immer wieder so einfach und spielerisch aufzuwerfen. Und diese Fragen sind bei Weitem nicht nur für das junge Publikum.&nbsp;<br><br>Die Burg der Schauburg in München füllt ein Hamsterkäfig. Die Aufführung bedient sich primär des Livestreams. Dabei wird immer wieder zwischen drei Kameraperspektiven gewechselt. Die Zuschauer*innen werden direkt angesprochen.&nbsp;<br><br></div><div>Ich bin in dieses Stück mit wenig Erwartung gegangen, aber es hat mich vollkommen überzeugt. In der Inszenierung geht es um Hamster und um Tierversuche. Des Weiteren geht es um Machtmissbrauch. Das alles kann die Ensemble Produktion, so spielerisch und leichtverständlich darstellen. Auch ist Alarm im Streichelzoo(m) keine Produktion um still sitzen zu bleiben. Es wird besonders viel Wert auf Mitmachen gelegt. So können die Zuschauer*innen helfen, die Hamster aus dem Käfig der bösen Ärztin zu befreien. Zum Beispiel indem sie immer wieder in den Livestream eingeblendet werden und mit den Protagonist*innen sprechen. Oder auch indem sie in den Chat schreiben, wer jetzt eigentlich der Gute und wer der Böse ist. So kursierten in der Vorstellung die Hashtages: #freilasseen #charlydermörder. Manche*r hat sich sogar so involviert gefühlt, dass einige Zuschauer*innen mit einer Demonstration für die Freilassung der Hamster gedroht haben.&nbsp;<br><br></div><div>Eine besondere Erwähnung verdienen die Hamster-Kostüme. Sie sahen so knuffig aus und man wollte sie direkt in den Arm nehmen. Und die Schauspieler*innen unter diesen riesigen Hamsterkostümen haben es geschafft ihre Rolle so authentisch darstellen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-17 18:54:19 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Wir müssen AUFHÖREN, bevor es zu SPÄT ist.</title>
         <author>Florian_augenblickmal</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429607491</link>
         <description><![CDATA[<div><em>Die Inszenierung „Es ist zu spät“ von Arne Vogelgesang wurde im Rahmen des digitalen Augenblickmal-Festival 2021 aufgeführt.&nbsp;</em></div><div><br>Die Aufführung begann, wie sollte es auch anders sein, zu spät. Aber das war eigentlich Teil der Story oder doch nicht?</div><div><br></div><div>Die Produktion handelt von der Klimakrise und deren Auswirkungen. Arne Vogelgesang hat ein Video produziert, wo er unter anderen die Folgen des Klimawandels, wie die Ignoranz eines Teils der Gesellschaft thematisiert. Diesen Film zeigt Arne Vogelgesang im Rahmen der Aufführung seines Monologs. Es folgen im Video Bilder, Statistiken und Schaubilder, die einige der brennendsten Probleme auf der Erde darstellen wie Artensterben, Wasserknappheit, Armut und und und... Er thematisiert, dass durch den Klimawandel nicht nur die Erderwärmung steigt, sondern viele weitere Probleme dadurch ausgelöst oder verschlimmert werden.&nbsp;</div><div>Dabei arbeitet die Inszenierung mit vielen verschiedenen Mitteln, wie wechselnden Kameraeinstellungen und anderen Ablenkungen. Denn wollen und lassen wir uns nicht alle immer schnell von solchen unangenehmen Themen ablenken, um uns damit nicht zu beschäftigen. Die Zuschauer*innen können auch zwischen der Live-Show und einer Aufzeichnung wählen, wodurch Vogelgesang sich in seiner Aufführung absichtlich selbst sabotiert.&nbsp;</div><div>Mit der direkten Ansprache der Zuschauenden ist man auf eine ungewöhnliche Art und Weise stärker in das Stück gesogen und verfolgt es mit anderen Augen.</div><div><br></div><div>Diese Aufführung wirft dem Theater vor, oft die Themen nur zu streifen oder oberflächlich zu behandeln, sich dabei aber widersprüchlich zu verhalten, wie Arne Vogelgesang thematisiert. Mit seiner Performance spielt er mit den Zuschauenden.&nbsp;</div><div>Das besondere an diesem Stück ist, dass es kein klassisches Theater ist, sondern eine durch und durch inszenierte Show. Es lässt den Zuschauer*innen fast keine bzw. nur sehr wenig Zeit, über die Worte, Texte und Schaubilder nachzudenken.&nbsp;</div><div>Es ist keine ausgedachte Geschichte oder nachgespielte Handlung, aus einem bekannten Roman, sondern die schonungslose Realität, die in vielen Punkten auf unsere Probleme aufmerksam machen will.&nbsp;</div><div><br></div><div>Als Zuschauende Person fragt man sich während des Stückes, was hat sich in den letzten Jahren in Punkto Klimakrise getan? Arne Vogelgesang beantwortet das mit einen einfachen „nichts.“ ... es ist zu spät…..</div><div>Wir müssen aufhören, aber wir hören nicht auf. Wir machen fast so weiter wie vorher, meint Arne.</div><div><br></div><div>Dieses Stück behandelt eindrucksvoll diese wichtigen Themen und hinterlässt Fragen - und das Bedürfnis, etwas zu tun. Doch fühlt man sich nach diesem Monolog von Vogelgesang hilflos, weil man eben nichts tun kann.&nbsp;<br><br></div><div>Aber stimmen die Vorwürfe, die Vogelgesang an das Theater richtet? Ist es wirklich zu spät? Können wir doch was verändern?&nbsp;</div><div>Das muss wohl jeder für sich selbst beantworten.&nbsp;<br><br>Hingucker<br>Florian</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 10:05:14 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Zwischen Klassenzugehörigkeit, Reichtum und sozialer Ungerechtigkeit</title>
         <author>Florian_augenblickmal</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429651073</link>
         <description><![CDATA[<div><em>Unterscheidet Euch! - Ein Gesellschaftsspiel von Turbo Pascal und des Theaters an der Parkaue.<br><br></em>Bevor das kulturelle Leben eingeschränkt und es ruhig wurde in den Kulturhäusern der Welt, wurde im Theater an der Parkaue diese Inszenierung aufgeführt.<br>&nbsp;<br>Diese Produktion handelt von UNS, genau, von mir, von Dir, von UNS, von ALLEN. Genauer gesagt; von unseren gesellschaftlichen Unterscheidungen.<br><br>Die Aufführung ist auf Partizipation ausgelegt. Ohne uns als Zuschauer*innen würde sie nicht funktionieren.<br>&nbsp;<br>Im Bühnenbild gibt es unterschiedliche Höhen, Ebenen und Tribünen.&nbsp;</div><div>Alles ist so konzipiert, dass wir uns als Zuschauer*innen bereits schon am Anfang unbewusst in verschiedenen Gruppen aufgeteilen und im Gesellschaftsspiel unterschiedliche Start-Voraussetzungen haben.&nbsp;</div><div>Zum Beispiel werden wir am Anfang des Stückes durch das zufällige Ziehen von Losen in verschiedene gesellschaftliche Kategorien aufgeteilt. Wer lebt im Penthouse? Wer hat viel Geld? Wer lebt in einer Wohnung? Wer geht auf das Gymnasium?</div><div>Diese Unterschiede werden beispielhaft durch das aktive Einbinden des Publikums durchgespielt.<br><br>Im Rahmen des Spiels werden die Zuschauenden ständig neu gemischt und in immer neue Situationen geworfen. Viele Fragen gilt es zu beantworten und es gibt viele Entscheidungsmöglichkeiten und Spielrunden, um die Zuschauenden immer weiter in unterschiedliche Gruppen aufzuspalten.&nbsp;<br>&nbsp;<br>Durch die biografischen Erzählungen der Schauspieler*innen werden Privilegien und Selbstverständlichkeiten erzählt und verdeutlicht. Die eine lebte zufrieden und hatte eine glückliche Familie, der andere hatte es nicht so leicht im Leben.<br>&nbsp;<br>Die Botschaft hinter dem Stück ist sehr offensichtlich und steht bereits im Namen der Produktion "Unterscheidet Euch - ein Gesellschaftsspiel".<br>Auf spielerische Weise werden gesellschaftliche Probleme mit der Klassenzugehörigkeit thematisiert.<br>Dieses Stück möchte darauf aufmerksam machen und uns zeigen, dass wir ständig eingeteilt werden, ob durch das Schulsystem, gesellschaftliche Teilhabe oder Ausschluss.<br>&nbsp;<br>Das Stück hinterfragt unsere gesellschaftliche Ordnung und das, was für selbstverständlich halten; wie wir es annehmen, tagtäglich erleben und fortführen. Dadurch werden bereits Kinder spielerisch an das Thema herangeführt.<br>&nbsp;<br>Anschauen und MITMACHEN lohnt sich!<br><br>Hingucker<br>Florian&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 10:35:00 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>„Ich hätte mir ein bisschen mehr Aktion gewünscht“</title>
         <author>amonwendel</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429663332</link>
         <description><![CDATA[<div>Am späten Freitagnachmittag eröffnete die Produktion „Ein Stück, dem es scheißegal ist, dass sein Titel vage ist“ des niederländischen Regisseurs Jetse Batelaan das diesjährige Augenblick mal! Festival. <br><br>Zuerst im Dunkeln und später auf einer lichtdurchfluteten Bühne, unterhalten sich die drei Darsteller*innen über eine Theatervorstellung, welche sie kürzlich mit ihren Lehrer*innen gesehen haben. Dabei wird schnell klar, dass hier Jugendliche von Erwachsenen gespielt werden, was jedoch an der Glaubwürdigkeit der Akteur*innen nichts ändert. Willemijn, eine große dünne Frau ganz in Schwarz auf Plateauschuhen, spielt einen Emo. An ihrer Seite - Carola. Ihr Outfit ist in rosa gehalten. Der dritte im Bunde ist Elias, ein kleinerer Mann mit Bart. Er trägt einen Trainingsanzug und einen Motorradhelm. Zu dritt ergeben sie ein sehr vertrautes Bild - Schulkamerad*innen, Freund*innen. <br><br>Schon bald wird klar, dass die Spielenden gleichzeitig auch die Figuren aus dem Stück sind, über welches sie in eben diesem Moment sprechen. Dadurch wird zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal an diesem Nachmittag das Raum-Zeit-Kontinuum gebrochen. Carola selbst beschreibt die in ihrer Welt bereits erlebte Aufführung als langweilig und sagt: „Ich hätte mir ein bisschen mehr Aktion gewünscht“. <br><br>Mit monotonem Theater war aber spätestens ab diesem Moment Schluss. Während sich Willemijns Schuhsohlen inzwischen verfünffacht haben, ist Elias damit beschäftigt zu verstehen, warum er die mittlerweile auf die Bühne geräumten Requisiten zwar sehen, aber nicht berühren kann - einfach abgedreht. Auch gelegentliche zusammenfassende Rap-Einlagen seinerseits oder, dass zwischenzeitlich Carola nur noch ein Pappaufsteller ist, vermindern diesen Eindruck nicht. <br><br>Übergeordnet spielt das Stück mit der Frage, was in Zeiten der digitalen Medien und des gestreamten Theaters real ist und was nur so scheint. <br><br>„Ein Stück, dem es scheißegal ist, dass sein Titel vage ist“ spielt mit den Variablen von Raum und Zeit und bietet durch das bewusste Verlassen der klassischen Darbietungsformen eine tolle Alternative zu anderen Theaterproduktionen. Ein gelungenes Projekt, nicht zuletzt dadurch, dass es dem Publikum das Gefühl des Dabeiseins in die heimische Kulisse zaubert, was in diesen Zeiten nicht zu unterschätzen werden kann. <br><br><em>Amon Wendel&nbsp;<br><br>Foto: Kurt van der Elst</em></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 10:43:41 UTC</pubDate>
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         <title>Interview mit Irina Bârcă</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429822162</link>
         <description><![CDATA[<div>mit den Jugendredakteur*innen Mariella Pierza und Annika Derichs</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 12:37:58 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Interview mit Grete Pagan</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429824316</link>
         <description><![CDATA[<div>mit den Jugendredakteur*innen Caroline Sandleben und Amon Wendel</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 12:39:45 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Interview mit Bassam Ghazi</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429826381</link>
         <description><![CDATA[<div>mit den Jugendredakteur*innen Mina Guschke und Annika Derichs</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 12:41:06 UTC</pubDate>
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         <title>Interview mit Annalena Küspert</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
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         <description><![CDATA[<div>mit den Jugendredakteur*innen Lena Riemer und Thalia Schoeller</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 12:42:09 UTC</pubDate>
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         <title>Kurator*innen Interviews</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429829234</link>
         <description><![CDATA[<div>Vor Beginn des Festivals haben unsere Redakteur*innen mit den Kurator*innen von AugenblickMal! über die diesjährige Auswahl und das Theater an sich gesprochen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 12:43:18 UTC</pubDate>
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         <title>Interview mit Patrick Wildermann</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429834570</link>
         <description><![CDATA[<div>mit den Jugendredakteur*innen Jana Oehlerking und Florian Hecht</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 12:46:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>&quot;Bullshit - Wir haben Hunger und wir FRESSEN&quot;</title>
         <author>Annika_124</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1429902036</link>
         <description><![CDATA[<div>Mit diesem Zitat der Inszenierung “Fressen” von Henrike Iglesias wenden sich die drei Schauspielerinnen in ihrer Show direkt gegen Sexismus und Rollenklischees.&nbsp;</div><div>In dieser gesellschaftskritischen Live Performance, inklusive Einblicken hinter die Kamera und reichlich Interaktion mit den Zuschauer*innen, machen es die drei Performerinnen ganz anders, als es die Gesellschaft erwartet. &nbsp;</div><div>Denn Männer haben schließlich ordentlichen Hunger. Und Frauen? Frauen haben keinen Hunger. Sie essen lieber etwas Kalorienarmes und sind auf Diät, machen Weight Watchers oder zählen Kalorien, um überschüssiges Fett loszuwerden, denn sie sind doch immer irgendwie zu dick. Oder?&nbsp;</div><div>In dieser Aufführung bekommen wir einen ganz anderen Einblick, denn hier wird wortwörtlich GEFRESSEN. Bereits zu Beginn des Stücks sehen wir zwei der drei Schauspielerinnen vor einer Mikrowelle stehen. Provokant und erwartungsvoll blicken sie in die Kamera und zeigen stolz ihr Popcorn.&nbsp;</div><div>Auch bekommen wir intensive private und persönliche Einblicke in das Leben der Künstlerinnen, wenn diese von ihrer Vergangenheit und Gegenwart berichten und dabei direkt in die Kamera blicken, sodass sich die Zuschauer*innen angesprochen und in das Stück integriert fühlen. Sie haben die Möglichkeit bei interaktiven Spielen mitzumachen, etwa den Schauspielerinnen Fragen über deren gesellschaftliche Erfahrungen zu stellen. In fleischfarbenen Anzügen sitzen sie in rosafarbenen Kästen und beantworten Chips essend Fragen. Etwa, ob sie schon mal für ihre Körper verurteilt wurden. Die Zuschauer*innen werden aufgefordert ebenfalls FRESSEND zu antworten.&nbsp;</div><div>Mal wird von der Erwartung der Gesellschaft gegenüber ihren eigenen Körpern erzählt, mal geht es um Essstörungen aus den Teenagerjahren und den Erwartungen der Eltern. Und immer wird dabei GEFRESSEN. Einmal haben die Zuschauer*innen sogar die Möglichkeit in der Show selbst anzurufen oder eine SMS zu schreiben und von ihren eigenen Erlebnissen bezüglich unserer gesellschaftlichen Erwartungshaltung und Esskultur zu erzählen.&nbsp; &nbsp;</div><div>Ja, dieses Stück ist wahrhaftig eine Kritik an unserer Gesellschaft, die uns gewisse Normen und Vorstellungen bezüglich unserer Körper und Essgewohnheiten bereits im Kindesalter anerzieht. &nbsp;</div><div>Allerdings wird in der Performance auch klar – die Künstlerinnen wollen sich das nicht mehr gefallen lassen, wollen selbstbestimmt sein und sich nicht mehr von unseren gesellschaftlichen Normen beeinflussen lassen. In der letzten Szene werfen sie wütend verschiedene Lebensmittel in einen Mixer, als Zeichen sich von den stereotypischen und sexistischen Erwartungen gegenüber Frauen zu befreien, wie beispielsweise schlank sein zu müssen, oder auch davon für ihre individuellen Körper angegriffen zu werden.&nbsp;</div><div>Als Zuschauer*in dieser feministischen Inszenierung fragt man sich – Wie sind meine Erwartungen an mich selbst und wie nehme ich meinen Körper war? Und bin ich vielleicht auch Teil dieser gesellschaftlichen Erwartungshaltung? &nbsp;<br>~ Annika Derichs</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 13:33:25 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>[Das hier ist für dich, Papa!]</title>
         <author>lena_riemer</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1430270510</link>
         <description><![CDATA[<div>von Lena Riemer<br>„Das hier ist für dich, Papa!“, ruft eine junge Frau in die Kamera und greift zur Sprühsahne. Großzügig verteilt sie sie auf ihrem Schokopudding und beginnt, zu essen. Der Raum wird dunkel, Diskolicht, „girls just wanna have fun“ spielt im Hintergrund und eine Gruppe Schauspielerinnen tanzt durch den Raum, ihre Münder voll mit Sahne. Warum genau das Bilder der Befreiung sind, erzählt das Stück „Fressen“.<br><br></div><div>Das feministische Kollektiv Henrike Iglesias gestaltet mit ihrer Inszenierung einen Abend voller Zitate, die gut als Bingotafel für die nächste Familienfeier herhalten könnten. Und im ersten Moment scheint mir das Stück auch genau das zu sein: eine Best-of-Mischung aus den Diät Ratgebern in billigen Klatschmagazinen auf der einen und den „body positivity“ Posts auf meiner Instagramtimeline auf der anderen Seite. Es gibt wenig, was ich nicht schon mal gehört habe. Doch während des Stücks begreife ich: Genau darum geht es doch! Eine Stunde lang werden mir toxische Esskulturen vorgeführt, die ich mir selbst und den Menschen in meinem Umfeld genau zuordnen kann!&nbsp;<br><br></div><div>Henrike Iglesias hält aber keineswegs einen steifen Vortrag oder prügelt uns das Patriarchat aus den Köpfen, nein, sie unterhalten und das auf geniale Weise. Bei Challenges wie „Friss am schnellsten eine Gurke und du erhältst eine Pizza“ oder „Friss bei jedem Statement, das auf dich zutrifft“ kommt bei mir keine Langeweile auf. Im Laufe der Inszenierung reflektieren auch die Mitglieder des Kollektivs selbst ihr eigenes Verhältnis zu Ernährung auf eine nachdenkliche oder satirische Weise. Vor allem aber konfrontieren sie mit Bildern, die in konservativen Köpfen sicherlich Schockreaktionen verursachen: Frauen, die hemmungslos fressen (und nein, nicht „essen“, sondern wirklich mal fressen, ohne sich Sorgen zu machen, wie „ladylike“ das jetzt wohl wirkt). Auch hier war ich schnell versucht, der Aktion den Stempel der Überzogenheit aufzudrücken, bis ich begann, mich zu fragen „Habe ich überhaupt schon mal eine Frau so geradezu triebhaft archaisch essen sehen?“ Denn zwischen den Erwartungshaltungen unserer Erziehung und den unzähligen Bildern „perfekter“ Körper zeigt uns die Inszenierung, was Essen in erster Linie sein sollte: ein absolutes Grundbedürfnis!<br><br></div><div>Davon, dass „Fressen“ bei allen ZuschauerInnen einen gleichen Effekt wie bei mir auslöst, kann ich natürlich nicht ausgehen und man muss sicherlich auch darüber reden, wie gefährlich es sein kann, mit einer Schulklasse das Stück anzusehen, wenn man nicht genau weiß, ob in ihr womöglich Personen mit Essstörungen sind, doch für meine Wahrnehmung kann ich abschließend festhalten: Henrike Iglesias haben mich dazu gebracht, dass ich tiefer atme – ohne meinen Bauch einzuziehen!&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 17:26:48 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>&quot;-&quot;</title>
         <author>guschkemina</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1430292484</link>
         <description><![CDATA[<div>„War da ein Bühnenbild? - mager, sehr leer, vielleicht mussten sie sparen, die Leute haben auch nicht so viel gemacht“.<br><br>Sie hat eine Papieraura. Sie heißt Carola.<br>Er hat mal wieder einen neuen Track. Er heißt Elias.<br>Sie hat meterhohe Plateaustiefel. Sie heißt Willemijns.<br><br>Auftakt in einem dunklen und schwarzen Bühnenbild. Es ist dunkel, dunkel, dunkel, hell. Es wird eine leere Parkett-Bühnenfläche sichtbar - ganz vage.<br>Es stehen Carola, klein, schmal und in altrosa, und Willemijns, deckend in schwarz gekleidet mit einem riesigen Rucksack, auf der linken Seite der Bühne.&nbsp;<br>Es stößt ein Junge mit Kopfhörern namens Elias dazu, der einen Motorrollerhelm und einen grünen Trainingsanzug trägt.&nbsp;<br>Es folgt ein Handschlag als Begrüßung.&nbsp;<br>Es ist die Stille, die nun wahrgenommen wird und kurze Zeit später werden die Fragen „Was haben wir gesehen?“ und „Was war das?“ von ihnen in den Raum geworfen.&nbsp;<br>Es bleibt ein Mysterium, was sie damit meinen.&nbsp;<br>Es folgt die Frage „Wo ist hier?“, wobei diese Frage auch ungeklärt bleibt. Sie reden, reden und reden.&nbsp;<br>Es geht ein Raum auf, in dem alles Platz hat.&nbsp;<br>Noch ein Raum und noch ein Raum und noch ein Raum.&nbsp;<br>Es werden Zweifel am Raum-Zeit-Kontinuum gehegt. Es beginnt ganz vage grotesk zu wirken - die Verhaltens- und Redeweisen sowie die Wahrnehmungen.<br>War da was?<br>Wer spricht da?<br>Es stimmt etwas nicht - ihre Stimmen stimmen nicht mit den Mundbewegungen und der eigentlich sprechenden Figur überein.<br>„Wer ist hier und wer ist überhaupt anwesend?“<br>Carola steht da - als Pappfigur. Und dann auch wieder als lebendiges Wesen. Jetzt in beiden Formen.&nbsp;<br>Es erinnert an Schrödingers Katze - zumindest ein Bisschen.<br><br>Elias hat mal wieder einen neuen Rap geschrieben, mit dem er als Charakter des Stücks das Stück, bzw. die jeweilige Szene und das, was bisher geschah, erzählt und zusammenfasst.&nbsp;<br><br>Alle drei Figuren kämpfen mit sich selbst und mit Zweifeln.&nbsp;<br>Befinden wir uns in einer Phantasiewelt, in der Realität oder doch irgendwo dazwischen? Was erwartest du? Was erwarte ich? Was erwarten wir?<br><br>Fühlen wir uns sicher?<br><br>Ich fühle mich sicher, gleichzeitig jedoch auch irgendwo zwischen etwas. Die Performance der darstellenden Personen lässt mich in eine andere Dimension eintauchen, die mich mit Spannung umhüllt. Eine Darbietung voller Charme, da die Performer*innen Jugendliche spielen und ihre unterschiedlichen Rollen überspitzt darstellen. Es ist ein besonderes Erlebnis als Zuschauer*in, ein Spiel im - für uns - digitalen Raum zu sehen, in das ich magisch eintauchen kann.<br><br>- Mina Guschke</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 17:38:42 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>„Du weißt nie, was du willst!“ </title>
         <author>lena_riemer</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1430646966</link>
         <description><![CDATA[<div>von Lena Riemer<br>Die Inszenierung „Mr. Nobody“ hat etwas von einer Wolldecke: Sie legt sich voll und ganz um mich, sie nimmt mich ein, sie wärmt mich bis ins Innerste. Es ist ein schöner Lebensentwurf, der da gezeichnet wird, metaphorisch wie wahrhaftig. Ein Halbkreis aus schwarzen Tafeln kann alles sein, wenn man dem Ensemble genug Kreide gibt. So erschaffen sie aus dem Nichts das Leben eines 8-jährigen, in den man sich viel zu gut hineinversetzen kann.<br><br></div><div>Das auf Jaco van Dormaels gleichnamigem Film basierende Stück beginnt im Jahr 2102. Nemo Nobody – von dem niemand weiß, wer er ist, nicht einmal er selbst – wird von seiner Ärztin zu einer Therapie überredet, die endlich das Geheimnis um seine Identität entschlüsseln soll. Gemeinsam mit ihm beginnen wir eine Lebensreise, die noch vor der Geburt beginnt. „Mich haben die Engel übersehen“ erklärt er den ZuschauerInnen. Denn eigentlich kennt jeder Mensch von Anfang an seine Geschichte mit all ihren Möglichkeiten, diese wird aber von den Engeln aus dem Gedächtnis gelöscht. Nicht so bei Nemo. Er kann alle Möglichkeiten sehen und diese eine der wohl quälendsten Fragen des Lebens („Was wäre wenn…?“) stellt er sich erstmals mit 8 Jahren, als seine Eltern sich trennen und er zwischen ihnen entscheiden muss. Hier fächern sich die Wege auf.&nbsp;<br><br></div><div>Das Junge Schauspiel Düsseldorf hat einen Abend kreiert, der im ständigen Wechsel ist: Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen lustigen und tiefgründigen Momenten und vor allem zwischen Möglichkeiten. Die Inszenierung hat eine geradezu spielerische Herangehensweise an die Realität, sie behandelt den Protagonisten als Architekten seiner Welt, die er immer wieder neu zusammensetzt. Zudem lebt sie von den Schauspielenden, die die Charaktere des Stücks so nahbar und nachvollziehbar spielen, dass es mir geradezu das Herz zerreißt wenn ich, anders als der kleine Nemo, sehe, wie die Ehe der Eltern in die Brüche geht. Hier trägt auch das Bühnenbild aus Kreide seinen Teil bei: die Mutter malt sich einen anderen Mann, der Vater immer mehr Weingläser, Nemo hingegen nur ahnungslose Wolken. Als sich mit 15 seine erste große Liebe anbahnt, möchte ich ihn am liebsten selbst beschützen, vor dem Herzschmerz, der ihm noch bevorsteht (beim Schauen muss ich jedoch auch darüber schmunzeln, wie lächerlich Sätze wie „Du bist die Liebe meines Lebens und wir werden für immer zusammenbleiben“ aus dem Mund echter 15-Jähriger auf mich gewirkt hätten). Und auch wenn es am Ende kein perfektes Leben gibt, so stellt das Stück doch treffend fest: „Das Leben ist ein Spielplatz“ und vielleicht ist es ja genau das, was Teenager auch mal hören müssen.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 21:31:01 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>„Nichts schmeckt so gut, wie dünn sein sich anfühlt“ </title>
         <author>janaoehlerking</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1430747071</link>
         <description><![CDATA[<div>Inmitten der Bühne ein riesengroßes - man kann es nicht anders sagen - Maul, ein bisschen wie die Gebisse, die man als Kind an Halloween benutzt hat. Drei Frauen in fleischfarbenen Körperanzügen, das Bühnenbild drei fahrbare rosa Küchenwägen mit Mikrowelle, Spüle und Herd, der Hintergrund eine Wand aus Kettenseilen. Das Kollektiv Henrike Iglesias zeigt in dieser Performance drei jungen Frauen, die essen. Über 75 Minuten hinweg immer wieder, alles Mögliche. Relativ zu Anfang, stellen sich die drei Hauptdarstellerinnen in das besagt Maul und erklären, was gleich sehen sein wird: eine Show an eine Kochshow angelehnt, die da beginnt, wo die Köchinnen nie zu sehen sind: Beim Essen. Genau das hält das kommende Stück dann auch. Beginnend mit dem Wettessen einer Gurke, dessen Preis eine Pizza ist. Es ekelt mich fast an, wie Sophia Schroth, Marielle Schavan und Laura Naumann sich die Gurke hinunterstopfen – und das während von Negativkalorien gesprochen wird. Die Stärke des Stückes sind die Monologe der drei Hauptdarstellerinnen, die erzählen, wie persönliche Prägungen auch kollektiv sind: Laura, die als Kind in der Süßigkeiten Dose wohnen wollte und noch heute, von Zeit zu Zeit denkt, im Süßigkeiten Schrank der Eltern zu leben, das wäre doch auch schön – ein Ort fern von jeglicher gesellschaftlichen Bewertung. Links und rechts Einblendungen von ihr selbst, wie sie Sport treibt, von ihrer Sozialisation stärker getrieben als von ihrer feministischen Überzeugung. Und so geht es fort. Mütter und Männer prägen das Essverhalten von Generationen von Mädchen, genau das schafft die Performance immer wieder zu erzählen, mal laut und mal durch die Bühne, was fehlt in diesen Familienwelten sind äußere Einflüsse oder anders: Social Media, die durch permanente Beschallung mit Schönheitsbildern noch mehr Mädchen unter noch mehr Druck setzen. Alle Beteiligten auf und hinter der Bühne sind weiblich gelesene Personen und die Darstellung nimmt sich das Recht heraus auch einmal nur weibliches Essverhalten zu verhandeln. Sich die Zeit nehmen diese eine Dimension zu bespielen, das schafft die Inszenierung gut. In dem Moment, als eine gender-queere Person von ihrer Geschichte zu erzählen beginnt, hätte es vielleicht mehr Zeit gebraucht. Die Kämpfe, von weiblich geborenen Menschen, die sich aber nicht als solche identifizieren, mit ihren eigenen Körpern, sind wohl dann doch etwas komplexer, stärker stigmatisiert und haben noch mehr Ebenen als das was die drei cis-Frauen auf der Bühne erzählen können. Da passt das Zeitverhältnis nicht zur Bedeutung des Verhandelten. Deshalb vielleicht auch gut, dass die Perfomance nicht noch das Thema klinische Essstörungen aufmacht. Das Unsichtbare sichtbar zu machen, das was in den Köpfen, in Gesellschaften vor sich geht, dass zu erzählen, was sonst nur hinter den Kulissen geschieht. Das schafft das Kollektiv eindrucksvoll, indem es das ganze Team vor die Kamera holt, auch hinter der Bühne spielt und das Publikumsgespräch schon im Stück per Telefon führt. Eine gesellschaftskritische Performance, die es auskostet mit den Möglichkeiten des digitalen Raums zu spielen, die die Kontroverse aushält, dass die Kritik kommen wird, dass auch Männer zunehmend mit Körperbildern zu kämpfen haben, und sich trotzdem mit Frauen beschäftigt, und das ganz fantastisch eindrucksvoll und für wahrscheinlich mindestens die Hälfte des ganze Publikums: nachempfindbar. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-18 23:05:32 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>TAG 3</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1431973773</link>
         <description><![CDATA[<div>Auch am Sonntag stand der Festivalbetrieb nicht still - genau so wenig wie auch die Arbeit in der HINGUCKER*INNEN Jugendredaktion - heute mit u.a. mit Texten zu den Vorstellungen: FENNYMORE und MR. NOBODY&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-19 07:52:38 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Ich bin Fennymore</title>
         <author>mariella_pierza</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1432393801</link>
         <description><![CDATA[<div>Ein blauer Mensch begrüßt mich. Dieser blaue Mensch führt mich von dem Eingang des Ballhaus Ost in ein kirchenähnliches Gebäude, mit einer Hand schiebt er ein Fahrrad. Ich sollte einen Regenhut aufsetzten, denn es regnet ständig in dieser seltsamen Stadt. Ich Fennymore treffe auf Doktor Uhrengut, der auf Lebenszeit Bürgermeister werden will. Auch entdecke ich meine Tante, die Kettenraucherin ist und mir ein toten Hund mit Salz anbietet, was auf mich sehr verstörend wirkt. Tatsächlich finde ich auch meine alte Schulfreundin wieder, die jetzt in einer Welt von Getränkekästen lebt.<br><br></div><div>Doktor Uhrengut möchte wiedergewählt werden und diesem freundlichen Autokraten sind alle Mittel recht. Er wird als Diktator dargestellt, der uns zum Beispiel zu unserer Traumschule befragt. Wahlkampf, um uns zu überzeugen, dass nur er Bürgermeister werden soll.&nbsp;<br><br>Dieser Theaternachmittag lebt vom Mitmachen, so darf man auch am Ende selber wählen, schließlich ist man Fennymore. In diesem Stück bin ich selbst eine der Protagonist*innen. Im Klassenchat fragt Doktor Uhrengut Fennymore nach seiner Meinung. Bei einer Szene darf man auch Popcorn mitessen oder sich einen Regenhut aufsetzen (soweit man rechtzeitig ein Paket von dem Theater bekommen hat).&nbsp;<br><br></div><div>Eine der guten Sachen an dieser Aufführung ist, dass sie Kindern auf unaufdringliche Art Demokratie beibringen will. So einfach und auch auf Augenhöhe, denn man ist ja selbst in dieser Inszenierung mit dabei.&nbsp;<br><br>Letztendlich würde ich dieses Mit-mach Schauspiel aber keinem neuen Jährigen Kind zeigen, da ich der vollen Überzeugung bin, dass ein Kind nicht das ganze Stück verstehen kann. Einige Szenen wirken auf mich verstörend. Zum Beispiel, als einer der Charakter plötzlich anfängt exaltiert zu singen. Oder eben der tote Hund mit Salz. Auch denke ich, dieses Stück ist nicht für den Livestream konzipiert. Es fehlt der direkte Kontakt zu den Schauspielenden, denn davon lebt ja die Inszenierung. Genauso ahne ich auch, dass ein neunjähriges Kind diese Performance nicht verstehen wird. Erwähnen möchte ich auch, dass diese Kettenrauchende Tante einem Kind vielleicht ein falsches Bild geben könnte, dass Rauchen in Ordnung ist. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-19 10:29:51 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>„Was hätten wir in unserem Leben anders machen können und wo hätte es uns hingebracht?“</title>
         <author>amonwendel</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1432405447</link>
         <description><![CDATA[<div>Das haben wir uns doch alle schon einmal gefragt, oder etwa nicht?&nbsp;<br><br>In der Inszenierung Mr. Nobody von Jan Gehler beschäftigen sich die jungen Spieler*innen des Düsseldorfer Schauspielhauses mit eben dieser Frage.&nbsp;</div><div>Dabei durchleben wir gemeinsam mit dem mittlerweile 117 Jahre alten Protagonisten Nemo Nobody (Jonathan Gyles) alternative Abschnitte seines Lebens.&nbsp;<br><br>Nachdem sich seine Eltern früh trennen, stellt sich dem jungen Nemo eine essenzielle Frage: „Zu Mama oder zu Papa?“. Er entscheidet sich für seine Mutter und zieht mit ihr nach Kanada.&nbsp;</div><div>Freibadbesuche, Clubbekanntschaften und diese so wichtige Entscheidung, mit welchem Elternteil er leben möchte - Momente, die sein ganzes Leben verändern können. Er selbst spricht davon, dass er in die Zukunft blicken könne und so begeben wir uns zusammen mit Mr. Nobody auf eine Reise durch zahlreiche Parallelformen seiner Existenz. Über den ganzen Abend ist die Frage „Was wäre wenn?“ präsent - Was wäre, wenn Nemo dem Mädchen vor dem Club seine Liebe gestehen würde? Was wäre, wenn er mit seinem Vater gegangen wäre?&nbsp;</div><div><br>Jan Gehler hat mit seiner Inszenierung eine Bühne geschaffen, auf der sich sechs junge Schauspielende fast ohne Requisiten einer der fundamentalsten Fragen eines jeden Individuums annehmen und lediglich mit einem Stück Kreide ausgerüstet ein klares Bild von diesem abstrakten Thema zeichnen.</div><div><br>Mr. Nobody ist ein Projekt, welches die Identifikation mit dem Protagonisten unumgänglich macht. Besonders jungen Menschen, deren Eltern getrennt leben, zaubert dieses Stück in einigen Momenten Tränen in die Augen. Es zeigt, wie man aus falschen Entscheidungen stärker hervorgehen kann und wie selbst kleinste Begebenheiten alles umkrempeln können.</div><div><br>Nemo selbst zitiert Tennessee Williams als er sagt: „Jeder Weg ist der richtige Weg. Denn all das, könnte auch anders gewesen sein, und dennoch hätte es genauso viel bedeutet.“<br><br><em>Amon Wendel<br><br></em>Foto: David Baltzer</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-19 10:34:45 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>„Du hast das Rennen unter 500.000 anderen gewonnen, der Hauptgewinn deines Lebens“</title>
         <author>janaoehlerking</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1432413661</link>
         <description><![CDATA[<div>Das mittlerweile allzu bekannte gelbe Festivalvorschaubild verschwindet und ich sehe das erste Mal auf diesem Festival ein Kamerabild, das sich bewegt. Durch eine Tür, durchs Foyer, durch noch eine Tür zur großen Bühne, durch eine Holztür diesmal in den dunklen Theaterraum. Hach, LIEBE endlich mal wieder ein Theater von innen.&nbsp;<br><br>Die Inszenierung Mr. Nobody von Jan Gehler am Jungen Schauspiel Düsseldorf ist ein One-Shot-Film, der die Frage nach den Auswirkungen jeder unserer Entscheidungen stellt - das berühmte: Was wäre wenn. Die Vorlage ist das Drehbuch von Jaco Van Dormael. Der Film ist 2009 erschienen. Die Bühne ist ein halbrunder Raum, eine Art Riesentafel. Die Spielenden malen sich ihr Bühnenbild permanent selbst, das ist höchstsspannend und immer wieder neue Bilder zu entdecken macht die ganze Vorstellung lang Spaß.&nbsp;<br><br>Nemo Nobody gespielt von Jonathan Gyles wird beim Aufwachsen begleitet, begonnen kurz vor seiner Geburt bis hin zu seinem Post-Pubertären-Selbst. Immer wieder geht die Inszenierung zurück auf Nemos Leben im Jahr 2102 in einer Klinik, wo ein Journalist und eine Psychiaterin versuchen herauszufinden, was denn nun eigentlich sein Leben war. Und so bewegt sich das Stück zwischen Nemo in fünf möglichen Vergangenheiten und in eben diesem Krankenhaus. „Vor unserer Geburt wissen wir alles“, sein Leben das sind endlose Möglichkeiten, die Nemo leider nicht ausschließen kann, da in dieser Welt jedes ungeborene Kind sein Leben in allen möglichen Versionen bereits kennt, diese Erinnerung aber vor der Geburt gelöscht werden sollten. Nur haben die Engel des Vergessens Nemo scheinbar leider vergessen.&nbsp;<br><br>Mit acht wird er vor die Entscheidung seines Lebens gestellt: Mit Mama weg oder bei Papa bleiben und Nemo kennt die Ausgänge aller Szenarien. Und so begleitet das Publikum Nemo durch eine jede dieser Varianten. „Nachdem ich alle Möglichkeiten gesehen haben, weiß ich noch viel weniger, welche ich will“.&nbsp;<br><br>Süß auch, wie Nemo, in bester Nerd-Manier, von einem Mädchen aufgefordert etwas zu sagen, einfällt: „Die Schwerkraft auf dem Mars ist nur 2 1/3-mal so hoch wie auf der Erde.“ Am Ende ist unsere Welt dann doch mehr Physik und Biochemie -Verliebtsein, als dass sie romantisch ist.&nbsp;<br><br>Mir ist das Herz viele Male gebrochen, allein vor dem Laptop hatte ich das Bedürfnis viele der Charaktere mindestens einmal in den Arm zu nehmen. Zwischendurch schien die Moral des Stücks zu lauten: Egal, was du tust, irgendwem wird immer verletzt, einsam sein. Das gut 1½-stündige Stück schafft es empathisch mit all seinen Figuren umzugehen, verliert zunehmend aber zwischen all den Beziehungsgeschichten die eigentliche Erzählung aus den Augen. Da wirkte das Stück mehr wie Romanze als Theater. „Denn alles hätte auch anders passieren können und dennoch hätte es die gleiche Bedeutung.&nbsp;<br><br>In jeder Klasse sollte an der Tafel stehen: Das Leben ist ein Spielplatz und sonst nichts“, ein Satz der gerade in Pandemiezeiten ein bisschen Hoffnung, ja beinahe Erleichterung alleine vor den Laptop bringt. Mr. Nobody - weil wir eben am Ende doch durch unsere Entscheidungen sind, wer wir sind, und zu nichts mutieren,&nbsp; wenn wir das Leben nur mit uns passieren lassen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-19 10:38:02 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Fressen</title>
         <author>carosandleben</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1432459869</link>
         <description><![CDATA[<div>Drei Frauen sitzen in rosa Boxen, die Spielleiterin Malu liest Statements vor: „Ich schäme mich, wenn ich Fastfood in der Öffentlichkeit esse“, „Im Flugzeug muss ich zwei Plätze buchen, weil ich in einen nicht reinpasse“, und ähnliches. Jedes Mal wenn die Aussage zutrifft, essen die Schauspielerinnen und auch die Zuschauer, die dazu angehalten wurden, sich etwas zu knabbern zu besorgen. Im Laufe der Szene wird einem als Zuschauer klar, wie viele dieser Aussagen auf einen selbst zutreffen, Dinge, über die man sich eigentlich gar keine Gedanken macht. Im Stück „Fressen“ von Henrike Iglesias wird genau das gezeigt: wie sehr wir uns, was Essen und Sport angeht, von anderen Personen beeinflussen lassen. Die Schauspielerinnen essen, mal wird in einer Art Wettbewerb eine Gurke so schnell wie möglich gefressen, dafür gibt es als Haupt- und Trostpreis eine Pizza für alle drei, dann werden Nudeln und Sahne mit Pudding auf fast schon ekelhafte Weise gegessen und währenddessen erzählen sie, wie ihr Essverhalten von anderen Personen geprägt wurde und noch immer wird. Sophia erzählt, wie ihr Vater immer komisch geguckt hat, wenn sie etwas gegessen hat, zum Beispiel wenn sie sich im Restaurant einen Nachtisch bestellt hat und dass ihre Mutter nie eine ganze Mahlzeit gegessen hat. Auch Laura und Marielle haben ähnliche Geschichten zu erzählen. Auch eine genderqueere Person erzählt ihre Geschichte und wie sie sich mit ihren weiblichen Rundungen fühlt, wenn sie zunimmt. Auch die Zuschauer können im Stück mitmachen, indem sie die Schauspielerinnen anrufen. Am Ende wird man dazu angehalten, eine SMS mit einem Stereotypen oder Vorurteil zu verschicken, den man vernichten möchte. Diese werden dann alle zusammen in Form von verschiedenen Lebensmitteln in einen Mixer geworfen und von den Schauspielerinnen getrunken. Auch die Zuschauer können hier mit einem Shotglas und einem Getränk, das ihnen nicht schmeckt, mitmachen.<br>Natürlich stellt das Stück alles etwas überspitzt da, trotzdem ist es nachvollziehbar und unterhaltsam. Was mich etwas stört, ist, dass nur Frauen mitmachen, obwohl teilweise auch Männer von den Themen betroffen sind. Trotzdem war das Stück eines meiner Favoriten des diesjährigen Festivals.</div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-19 10:59:14 UTC</pubDate>
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         <title>Ist Fennymore wirklich fancy?</title>
         <author>Florian_augenblickmal</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1433886855</link>
         <description><![CDATA[<div>„Fennymore, Fennymore......da bist du ja endlich“ - so fängt die Inszenierung von Kirsten Reinhardt und Sebastian Mauksch an.</div><div>Ich dachte mir am Anfang, soll ich etwa Fennymore sein? ... Ja, wir Zuschauer sind alle Fennymore.</div><div><br></div><div>Ein blaues Fahrrad hat uns in eine andere Welt gebracht, wo wir viele Menschen treffen, die sich uns vorstellen. Dabei lernen wir die verschiedenen Geschichten der Bewohner*innen von Diestadt kennen, wie die von Fennymores Lehrer oder von einer alten Klassenkameradin.<br><br></div><div>Der Bürgermeister möchte gerne sein Amt auf Lebenszeit behalten, was mache Bürger*innen gut und manche eher schlecht finden. Er versucht durch Geschenke für die Stadtbewohner*innen, Stimmen für sich zu gewinnen und die Bürger zu manipulieren.&nbsp;</div><div>Dabei werden wir als Zuschauer*innen stark eingebunden, denn schon ab Minute EINS hat man das Gefühl, Teil der Story zu sein und als einer der Hauptcharaktere in der Geschichte mittendrin zu sein.&nbsp;<br><br>Fennymore wird von den Performer*innen wie eine echte Person angesprochen. Dabei werden wir sogar zu kleineren Handlungen aufgefordert und können regelmäßig Kommentare einwerfen. Zum Beispiel werden wir gefragt, wie unsere Traumschule der Zukunft aussieht. Und zum Schluss… da steht die große Bürgermeisterwahl an, wo wir den Ausgang bestimmen können.&nbsp;</div><div>Regelmäßig gibt es TV- und Wahlwerbesendungen von Bürgermeister Doktor Uhrengut. Und nachdem wir die vielen Wahlversprechen bekommen haben, dürfen wir entscheiden, ob er auf Lebenszeit sein Amt behalten soll. Das Ergebnis ist aber bei jeder Vorstellung anders und wird durch die Zuschauenden beeinflusst.&nbsp;</div><div><br></div><div>Was fraglich ist, ist ob man erwachsende Personen zeigen muss, die rauchen und betrunken sind, und das dabei das als „cool“ darzustellen, bei einem Stück für ein Publikum ab 9 Jahren. Obwohl der "Bösewicht" wohl der freundlichste Bösewicht ist, den ich kenne,&nbsp;</div><div>gibt es viele fragwürdige oder seltsame Szenen. Zum Beispiel wird gesagt, dass die Freundin von Fennymore Papierhüte falten musste, was wohl ein Hinweis darauf ist, dass sie im Arbeitslager war.&nbsp;<br>Außerdem fehlt der Aufführung sehr deutlich, dass sie nicht vor Publikum aufgeführt werden kann, sondern online. Die Atmosphäre kommt so nicht genügend rüber.</div><div><br></div><div>Es ist gut, dass dieses Stück den Zuschauer*innen Demokratie näher bringen möchte, und dass jede*r, egal welchen Alters, eine Gesellschaft mitgestalten kann. In Zeiten von Debatten, ob das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt werden soll, ist dieses Thema sehr aktuell.<br><br>Trotzdem würde ich das Stück nicht ab 9 Jahren empfehlen.</div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-19 16:12:57 UTC</pubDate>
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         <title>Boys do dance!</title>
         <author>nicoleetschberger</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1434028436</link>
         <description><![CDATA[<div>von Nicole Etschberger<br><br>Wenn “boys don’t dance” uns etwas gezeigt hat, dann das: Boys do dance!&nbsp;</div><div>Im Gegensatz zu George Michael, der “I’m never gonna dance again” singt, tanzen drei Jungs und ein Mädchen was das Zeug hält. Als die Vorstellung beginnt, liege ich noch mit Gummibärchen im Bett. Doch das sollte sich ändern.&nbsp;<br><br></div><div>In ihren bunt-glänzenden und leoparden-gemusterten Kostümen stehen die Tänzer im Kontrast zur einfach gehaltenen, fast leeren Bühne. Bühnendekoration hätte die vier sowieso bloß beim Tanzen gestört. Ausgefüllt wurde der Raum trotzdem: das junge Team rund um den Choreographen Takao Baba durchbricht unsichtbare Barrieren zwischen Zeiten, Tanz- und Musikstilen. Ballett in Vintage-Klamotten zu aktueller Trend-Musik tanzen? Kein Problem. Indem sie unterschiedliche Genres kombinieren, erschaffen sie einzigartige, neue Kreationen.&nbsp;<br><br></div><div>Alles ist Tanz. Überall ist Tanz. Jeder kann Tanz. Auch Jungs. Im Sportunterricht laufen die Gesichter der meisten von ihnen ja rot an, wenn gesagt wird, dass sie tanzen sollen, aber den neuesten TikTok-Tanz können sie dann doch als erstes tanzen. Diese Tatsache wird in “Boys don’t dance” ausgenutzt. Zu selbst komponierter Musik tanzt das Kollektiv den "Kühlschrank", den "Toaster" oder die "Mikrowelle" und ruft auf, mitzumachen. Lange hab ich mich davor gedrückt, aufzustehen und mitzutanzen. Es wurde zum ungefähr 9. Mal gesungen “Mach das Deo drauf”, als ich doch aufgestanden bin. Ich hatte das Gefühl, dass sie bemerken würden, wenn ich liegen blieb. Wahrscheinlich wäre mir durch die ständigen Wiederholungen sonst auch zu langweilig geworden. Während ich tanze steigt aber die Spannung im Körper wie die Lava eines Vulkans immer weiter, bis zum Höhepunkt. Und plötzlich explodiert der Vulkan. Statt “Mach das Deo drauf” hieß es nun “Mach die Kamera an”. Wofür? Für ein Tanzbattle. Plötzlich war ich ein Model - weil ich in der ersten Jahreshälfte Geburtstag habe. Die Models treten gegen die Zombies an. Immer und immer schneller tanzen wir. Sogar die Dolmetscherin tanzt mit. Und so entsteht doch irgendwie ein Gemeinschaftsgefühl - sogar über Zoom.&nbsp;<br><br>Schade ist, dass die Videoqualität sehr gelitten hat. Ich glaube auch, dass die Atmosphäre live eine ganz andere gewesen wäre. Da hätte sich niemand hinter einer ausgeschalteten Kamera verstecken können. Dort wären die Kinder auf die Bühne geholt worden, wie die Tänzer berichten. Trotzdem war es schön, mal abzuschalten und frei zu werden. Boys don’t dance macht ganz besonders Kinder froh - aber Erwachsene ebenso.</div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-19 16:38:42 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>TAG 4</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1434376353</link>
         <description><![CDATA[<div>Das Festival biegt langsam auf die Zielgerade ein, doch in der HINGUCKER*INNEN-Redaktion gibt es keine Zeit für Montag-Morgen-Lethargie, denn auch heute gibt es noch eine ganze Menge zu berichten - u.a. über die Vorstellungen BOYS DON'T DANCE und SCHULAUSFLUG</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-19 17:42:16 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>TAG 5</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1436669982</link>
         <description><![CDATA[<div>Am letzten Programmtag des Augenblick Mal! wird nochmal geklotzt und nicht gekleckert. Unsere HINGUCKER*INNEN sind heute mit dabei, wenn es heißt: IOTA.KI und UNTERSCHEIDET EUCH!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-20 07:21:06 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>„Ganze Generationen wurden hier zerkaut, verdaut und wieder ausgeschieden.“ </title>
         <author>janaoehlerking</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1436986714</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Fünf Schulstühle mitten auf einer Wiese am Main, auf der gegenüberliegenden Flussseite das Frankfurter Städelmuseum, <em>Zurück in die Gegenwart</em> steht auf einem Plakat am Museum. Auftritt der fünf Spielenden. Da sitzen sie mitten in Frankfurt, auf Stühlen, die in diese Szenerie so gar nicht passen, an einem Ort, der Entpannung sein soll - Sinnbild dafür was Millionen von Schüler*innen gerade erleben, ehemalige Orte der Erholung werden zu Stress. Das Kinderzimmer, oder eben der Park, werden zum Klassenraum.<br><br></div><div>Es geht es los: Schulausflug – die Expedition ist die Filmadaption des vor-pandemischen, gleichnamigen Audiowalks. Die imagery company - mit Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski und Anja Schneidereit - unternimmt eine Exkursion in die IGS Herderschule Frankfurt und das ist wirklich unterhaltsam. Denn in diesem <em>Monster,</em> da gibt es viel zu entdecken, da „sind sie nach Gruppen sortiert und versteckt hinter Türen - sagen große Menschen „denn ich weiß es und ihr müsst es glauben“.<br><br></div><div>Die Performance lebt von den eingesprochenen Stimmen, die - an <em>die Sendung mit der Mau</em>s-erinnernd - erklären, was eine Schule denn so ist und was darin so vor sich geht. Weisheiten, Erfahrungsberichte und lose Gedanken begleiten den schwarz-weiß Film. Worum es darin geht?&nbsp; Gespenster, Theater, alte Lehrer, das Herz der Schule.&nbsp;<br><br></div><div>Die Inszenierung verhandelt chronologisch unser Schulsystem. Ein Thema folgt dem nächsten. Dinge werden abschließend verhandelt, das macht es sehr einfach zu folgen und ist für die Zielgruppe der 8+ jährigen auch genau richtig.&nbsp;<br><br></div><div>„Es geht ein Gespenst um in der Schule“: so beginnt der Moment, der das Herzstück des Schulausflugs ist. Man sieht zwei Gespenster die durch die Schule streifen „und es herrscht der große Klassenkampf. Aus Klassenkampf wird Klassenfreund“. Eine Kritik an dem dreigliedrigen Schulsystem, dass von vorneherein segregiert, das eine gerechte, chancengleiche Gesellschaft noch viel utopischer macht. Passend auch der Soundtrack aus den späten 60ern<em>: God only knows what I would be without you</em>.&nbsp;<br><br></div><div>Am Ende verlassen die fünf Abenteurer*innen die Schule wieder, wollen die Welt retten, Freunde finden, nach Nicaragua fliegen. Das Video endet mit einem Monolog der beginnt mit: "Ich will zeigen, dass ich zeigen kann, dass ich nicht wollen kann, also will ich nicht, eigentlich will ich ja schon, aber ich will nicht" und endet mit "Ich will ja eigentlich, aber ich will halt nicht. Will ich, dass ich wollen will, ich weiß nicht“.<br>Die Zuschauerin ist wieder zurück in ihrer eigenen Schule: zuhause, denkt an die 6. Klasse, die man zwischendurch hören konnte und hofft, dass das Homeschooling bald vorbei geht, damit Schüler*innen wieder zusammen denken können: „Ich will halt eigentlich, aber ich will halt nicht“.</div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-20 09:05:04 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>30 Jahre Kindertheaterfestival für Erwachsene </title>
         <author>thaliaschoeller</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1441488630</link>
         <description><![CDATA[<div>Nachdem Arne Vogelgesang auf der Bühne gesagt hat, dass Theater nichts tun kann, wurde sich im Chat unter den Zuschauenden ganz fleißig gefragt, was Theater denn tun kann. Und wieder mal wurde deutlich: auf diesem Festival ist mehr Fachpublikum als junges Publikum. Ich habe mich nach dem Stück erschlagen gefühlt. Ich glaube jedem, dem diese Flut von Informationen in der Form nicht neu ist, fühlt sich danach erschlagen. Man ist im bum-Teil des babum babum babum. Man macht dann schon irgendwann irgendwie wieder weiter, aber nicht hoffnungsvoll. Euer Weitermachen sieht anders aus als unseres. Ihr habt Berufe, Berufungen, Kinder. Wir entscheiden uns jetzt für eine Kariere an deren Höhepunkt wir nicht mehr kommen können und gegen Kinder. Mit dieser unterdrückten aber fundamentalen Hoffnungslosigkeit wächst eine Generation heran, die ihre depressiven Episoden faktisch unterfüttern kann. Ich weiß, dass ich wahrscheinlich Krieg erleben werde. Ich weiß, dass ich den Zusammenbruch von Systemen erleben werde. Ich weiß, dass ich klimatische, gesellschaftliche und körperliche Extremzustände erleben werde. Und obwohl ein Kinderwunsch das stärkste und konsistenteste Gefühl ist, das ich kenne, weiß ich, dass ich keinem Kind die Lebensumstände antun möchte, in die die Kinder unserer Generation geboren werden würden. So denke ich über Kinder nach. Wenn ihr über Kinder nachdenkt macht ihr Fennymore. Es wird Zeit für euch erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen - zumindest gedanklich - und sich nicht ständig von dem Wissen um die Welt abzulenken. Macht es wie eure Kinder. Dann können wir wieder reden.&nbsp;<br>Ich rede nicht mehr mit Menschen, die sagen, dass ich noch Zeit habe. Ich rede nicht mehr mit Menschen, die sagen, dass unsere Generation die Welt retten wird. Ich rede nicht mehr mit Menschen, die sagen, dass ich einen Schulabschluss, ein Studium, dann 3 Jahre Berufserfahrung brauche um gesellschaftlich relevant zu sein. Und ja, ich will immer noch ins Theater. Und dort gesellschaftlich relevant sein. Und ich hab meine 3 Jahre Berufserfahrung neben der Schule gemacht, weil ich eben keine Zeit mehr habe. Und es ist schwer ins Theater zu kommen, wenn man nicht mehr mit ignoranten Menschen sprechen will, also mache ich es eben doch und bedanke mich tausendmal für jede Möglichkeit zu sprechen und weine zuhause, alleine, ganz bitterlich, weil ich von der Elterngeneration allein gelassen werde. Denn auch meine Eltern sagen mir, dass ich noch Zeit habe. Privilegien erzeugen blinde Flecken und Menschen mit so vielen blinden Flecken haben nichts in den Führungspositionen von Theatern zu suchen. Wenn du mir die Welt erzählen willst, dann fang bitte auch mal außerhalb von Europa an. Wenn du alt bist, weiß bist, Cis bist, reich bist, able-bodied bist, männlich bist und kein Trauma hast, dann hast du blinde Flecken in allen aktuell wichtigen Diskursen. Wie soll Theater aktuell wichtig sein, wenn diese Leute weiterhin Theater machen? Und es ist nicht so als könnte man das nicht ändern. Es ist nicht so als wäre Theater inhärent nischig. All das, wovon ihr schwärmt, wenn ihr darüber sprecht was Theater alles kann, kann es wirklich. Nicht mit euch an der Spitze natürlich, aber das ginge. Wenn ihr es an Leute übergebt, die mehr über die Welt wissen als ihr, ginge das. Das was ihr wisst, habe ich in der Schule gelernt. Das bringt ihr uns bei, weil ihr denkt es sei noch relevant. Und jetzt bin ich fertig mit der Schule und fertig mit euch. Und wenn sich die Welt nicht ändert, solang die Extremzustände noch nicht eingetroffen sind, wenn ich die Welt nicht ändern darf, solang die Extremzustände noch nicht eingetroffen sind, habt ihr mir nicht nur meine Zukunft, sondern auch meine Gegenwart ruiniert. Damit habt ihr als Eltern versagt. Damit habt ihr als Kindertheatermacher*innen versagt.&nbsp;<br>Akzeptiert, dass Theater nichts tun kann. Tretet ab. Gebt uns diesen Spielplatz. Wir verdienen ihn auch. Gebt uns noch 20 schöne Jahre Leben bitte. Jetzt bitte ich euch. Jetzt bin ich wieder freundlich. I’ll strip for you if you want to. Sagt mir mit wem ich schlafen muss um inszenieren zu dürfen und ich mache es. Ich brauche unkonventionelle Lösungen, weil ich keine Zeit für den klassischen Weg habe. Bitte, bitte, bitte, liebe Theatermachende, die das lesen, lasst mich Theater machen. Präapokalyptisches Theater. Ich meine das zu 100% ernst. Bitte kontaktiert mich über das Festival unter a.Eitzeroth@kjtz.de. Ich werde nicht den gleichen Weg gehen können, wie ihr, weil ich nicht die gleichen zeitlichen Perspektiven habe, die ihr als Jugendliche hattet. Die Reifeprüfungen im Theater sind hart und langwierig. Deswegen ist die junge Generation von Theatermacher*innen Mitte 30. In 20 Jahren, wenn ich Mitte 30 bin, wird es Theater in der Form, die es aktuell hat, nicht mehr geben. Ich liebe Theater immer noch. So herzzerreißend stark. Bitte bitte bitte, liebe Elterngeneration in Entscheidungspositionen, ändert für uns die Spielregeln. Lasst uns mitspielen. Das ist das was ihr noch tun könnt.&nbsp;<br><br>- Thalia Schoeller</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-21 07:46:17 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Fressen als Machtakt </title>
         <author>thaliaschoeller</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1441633727</link>
         <description><![CDATA[<div>Im Stück "Fressen" wird wenig reflektiert und viel gefressen. Das macht mir Spaß aber auch Bauchschmerzen. Ich habe eine Essstörung. Ich veranstalte Fressfeste.&nbsp;<br>Ich weiß sehr viel über gesunde Ernährung, über die strukturelle Überzuckerung von Lebensmitteln durch eine grundkapitalistische Lebensmittelindustrie, die&nbsp; Körper als Konsumenten versteht, nicht als Organismen, die am Leben gehalten werden müssen, und ihre Waren deswegen nicht danach optimiert was gebraucht wird sondern was gewollt wird und möglichst verzweifelt gewollt werden kann. Ich weiß von der gesellschaftlichen Bedeutung des Dünnseins und von meinem Weg dorthin und ich weiß von der Ausbeutung von entführten und versklavten Kindern auf Lebensmittelplantagen, von der körperlichen und emotionalen Folter an Nutztieren, der metaphorischen und wortwörtlichen Vergewaltigung schon längst an der Grenze stehender Körper, die nicht Nahrung, sondern Nahrungsproduzenten sind wodurch die eigene körperliche Integrität eine sehr sekundäre Rolle spielt. Ich weiß von dem Einfluss den internationale Arbeitgeber im globalen Süden haben und wie sich ein weltumspannendes Netz der Abhängigkeit und Ausbeutung etabliert, das nicht mehr durch lokale Arbeiter*innenaufstände zu zerstören ist. Ich weiß von dem Umwelteinfluss von Massentierhaltung und der Halbwertszeit von Plastikverpackungen und ich weiß von den globalen Machtstrukturen der Lebensmittelindustrie, die finanzielle und politische Monopolpositionen haben, die einen Ausstieg aus Sklaverei, Kinderarbeit, Massentierhaltung und Weltzerstörung, durch umweltfeindliche Stoffe, gezielter Zerstörung von für tausende von Tierarten inklusive der Menschen überlebenswichtigen Gebieten und Lobbyarbeit die konkret gegen Nachhaltigkeit arbeitet, unmöglich machen. Und ich veranstalte Fressfeste wie der absolutistische Adel vor der Revolution. Ich sage: EGAL https://www.youtube.com/watch?v=Vu7bzI2Hms0 . Nur für einen Moment. Für einen Moment sage ich: „Das ist für dich Papa“ und fühle mich feministisch ermächtigt statt global ohnmächtig. Für einen Moment sage ich: „Ich WILL aber Zucker essen“ und ignoriere, dass jeder, besonders aber die Lebensmittelindustrie, das weiß. Für einen Moment sage ich: Ich WILL aber Spaß am Essen haben. Ich will eine andere Verbindung zu dieser Sache, die ich zum überleben brauche, haben, als schlechtes Gewissen. ICH WILL ABER SPASS AM ÜBERLEBEN HABEN!!<br><br>-Thalia Schoeller&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-21 08:33:18 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1441633727</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Das Atze Barcamp </title>
         <author>mariella_pierza</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1442182634</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich wollte gerne mal wieder einen wertvollen Austausch über Theater haben. Nicht nur mit Erwachsenen, sondern auch mit Kindern und Jugendlichen - genau dies konnte mir das Barcamp geben.&nbsp;<br><br></div><div>Wir trafen uns in Gather Town, doch wie so oft hat die Technik leider komplett versagt. Und wir sind auf Zoom umgestiegen. Hier ging es dann mit ca. 30 Minuten Verspätung los. Als erstes kam natürlich die klassische Vorstellungsrunde (Wer liebt sie nicht?). Danach wurden wir gleich nach unseren Interessen gefragt, die wir gerne in diesem Barcamp diskutieren wollen. Die Themen waren: Wünsche für Theater in Corona; das Augenblick Mal! als Festival für wen?; Unterschiede zwischen analogem und digitalem Theater; Uminszenierung für Online- Formate; Umgang mit Trigger-Warnungen vor und nach Vorstelllungen; Beteiligung im Kindertheater; digitale Theaterfestivals; Gather Town. Nach dem Brainstorming konnten wir uns jeweils zwei Themen aussuchen und mit anderen Menschen in Dialog kommen. Am Ende des Barcamps konnte man dann auch noch ein kleines Feedback geben. &nbsp;<br><br></div><div>Ich war in den Breakoutrooms "Wünsche für Theater in Corona" und "Augenblickmal als Festival für wen?" Für Theater in Corona hatten wir alle den selben Wunsch. Nämlich: Macht bitte die Theater wieder auf! Mit einem guten Hygienekonzept. Im zweiten Raum zum Thema Augenblick Mal! als Festival für wen? waren alle der Meinung, dass es zu wenig Kinder und Jugendliche auf dem Festival gegeben hat. Wir haben nach Ideen gesucht, wie man mehr Kinder und Jugendliche anziehen könnte. Wie zum Beispiel:&nbsp; Mehr Jugendprojekte, schulfreundlicher Vorstellungszeiten, Einbeziehen von Kindern in die Stückauswahl.&nbsp;<br><br></div><div>An diesem Barcamp ist mir besonders aufgefallen, dass relativ viele Kinder und Jugendliche mit dabei waren und man in einen viel intensiveren Dialog gekommen ist. Leider habe ich auf diesem Festival selbst nicht sehr viele Kinder und Jugendliche gesehen, aber das Barcamp konnte hier einen gewissen Ausgleich schaffen.&nbsp;<br><br></div><div>Leider war es schade, dass dieses Barcamp digital stattfinden musste und man immer wieder aus den Diskussionen rausgerissen wurde. Toll war besonders, dass man am Ende der Veranstaltung einen richtigen Spirit unter den Teilnehmenden spüren konnte. In den Dialogen hatte ich immer wieder auch ein Art Teamgefühl, obwohl wir alle nicht am gleichen Ort waren. Man war auf irgendeine Art verbunden miteinander - und genau das hat mir besonders gut gefallen.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-21 12:19:29 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1442182634</guid>
      </item>
      <item>
         <title>DIE TAGE DANACH</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1442226461</link>
         <description><![CDATA[<div>Das Festival ist zu Ende und zurück bleiben eine ganze Menge Eindrücke. Bevor wir also abheben und in unser festivalloses Leben durchstarten, sortieren und reflektieren die HINGUCKER*INNEN noch einmal das Gesehene und freuen sich auf einen konstruktiven Dialog mit allen Leser*innen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-21 12:32:57 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1442226461</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Das Monster befindet sich unter uns</title>
         <author>nicoleetschberger</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1443994310</link>
         <description><![CDATA[<div>Jedes Abenteuer ist ein Rätsel. Wo werden wir ankommen? Wer ist der Bösewicht?&nbsp;</div><div>In Schulausflug begeben sich fünf Freunde in dunklen Tarnklamotten und mit geheimnisvollen Rucksäcken auf den Schultern zu einem Abenteuer. Ihre Mission: eine vermisste Person finden. Sie suchen überall. Hinter einem Busch, in der Straßenbahn, in einer Waschmaschine. Fündig werden sie schließlich in einem Monster, das sich mitten in der Stadt befindet. Nur sein Kopf ragt hervor, mit kleinen, weit aufgerissenen Augen, die niemanden übersehen. Es bevorzugt junge Opfer im Alter von 6-18 Jahren. Hat es seine Opfer erst einmal verschluckt, dauert es ein paar Jahre, bis sie mit dem Stoffwechsel wieder ausgespuckt werden. Was ist das bloß für eine schreckliche Bestie? Seid ihr bereit für die Enthüllung?<br><br></div><div>Das Monster ist die Schule. Vermisst werden Schüler. Dieses Rätsel habe ich jetzt zwar aufgelöst, doch das Stück selbst ist für mich auch nach 79 Minuten und 48 Sekunden ein ungelöstes Rätsel geblieben. Eine Stimme aus dem Off erzählt, dass sie heute zu spät zur Schule kam, weil sie das Frühstück verschlafen hat und unbedingt ein Brötchen von diesem einen Bäcker auf der anderen Straßenseite holen wollte. Gleichzeitig sehen wir einen der Freunde, wie er auf einer Matratze am Flussufer picknickt. Beides zusammen ergibt für mich keinen Sinn.</div><div>Teilen wir mal Bild und Ton: Ästhetisch ist Schulausflug sehr schön anzusehen. Ich verstehe den Spaß daran, wie ein Abenteurer durch eine Schule zu wandern. Ich glaube jedes Kind hat schonmal davon geträumt. Und in schwarz-weiß sieht das gleich viel krimineller aus.&nbsp;</div><div>Die eingesprochenen Stimmen, die ihre intimsten Eindrücke der Schule teilen, sind an sich auch klasse. An einigen Stellen konnten sie uns Schwächen des deutschen Schulsystems klarmachen. Zum Beispiel, indem sie den Lehrerjob als “endlose Choreographie des Alltags” darstellen, oder indem sie die Gymnasien, Real- und Hauptschulen, ähnlich wie bei der Ernährungspyramide, in gesund und ungesund, in klug und dumm einteilen. Oder in den Worten der unbekannten Stimme aus dem Off: “Es herrscht der große Klassenkampf.”</div><div><br>Doch Bild und Ton zusammen sind zwei Puzzleteile, die nicht ineinander passen. Nachdem ich Schulausflug gesehen habe, habe ich mir sehr gewünscht, das Stück in seiner corona-freien Originalfassung zu erleben: als Audiowalk in einem waschechten Monster. Das wäre nämlich das richtige Format für Schulausflug: ein Stationenlauf, genau wie damals in der Schule, mit zusätzlichem Audio-Guide. Für die wahrhaftige Schulnostalgie könnte man auch Pokemon-Karten tauschen, oder sich um das letzte Kaugummi streiten. Einen Schulausflug muss man nämlich erleben, man schaut sich keinen an. Erst dann würde das Stück sein Ziel erreichen: Schule aus einer neuen Perspektive erleben. Aus der Perspektive eines Jägers, der den Bösewicht jagt. Und der Bösewicht ist gar nicht die Schule, sondern das Schulsystem, in dem sich seit dem letzten Jahrtausend kaum was getan hat.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-21 18:22:37 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Gatherhausen eine Stadt für sich</title>
         <author>mariella_pierza</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1444198535</link>
         <description><![CDATA[<div>In diesem Jahr konnte das Augenblick Mal! Festival nur digital stattfinden. Gleich zu Anfang fragte ich mich, wie man das wohl umsetzten will. Die Lösung war unvergesslich: Gather Town.<br><br>Die OrganisatorInnen des Festivals haben eine digitale Plattform gefunden, auf der das Festival stattfinden konnte. Gather Town ist aufgebaut wie ein kleines Dorf. In diesem kleinen Dorf kann man seine eigenen Welten erschaffen. Und im Fall von Augenblick Mal! waren das die einzelnen Berliner Theater, in denen das Festival eigentlich hätte stattfinden sollen. Hier wurden auch immer die Vorstellungs-Livestreams gezeigt und diskutiert. In der kleinen Gather Town Welt, konnte man sich mit Menschen unterhalten, wenn man sich mit seinem eigenen Avatar in einem bestimmten Umkreis von ihnen bewegt.<br><br></div><div>Während des Festivals ist die Plattform leider oft abgestürzt (Technik in Corona Zeiten). Auch mussten wir oft auf die Alternativ-Plattform Zoom ausweichen. Eines der Probleme war auch, dass andere Festivalteilnehmer*innen ihre Mikrofone während der Streams anhatten und man folglich die Vorstellung aus drei unterschiedlichen Lautsprechern gehört hat. Teilweise sind wir deshalb auch auf Vimeo geflüchtet, denn hier hat meistens alles reibungslos funktioniert.&nbsp;<br><br></div><div>Eine der guten Sachen an Gather Town war, dass man mit anderen Besucher*innen in Dialog gekommen ist. Gerade auch wenn man immer wieder in irgendwelche Unterhaltungen geplatzt ist (was dann jedes mal sehr witzig war). In Gather Town konnte man sich auch immer wieder neue Räume anschauen, die sehr schön gestaltet waren.<br><br></div><div>Aber am aller-unterhaltsamsten waren die Hilferufe der Gather Town Gesellschaft wie: "Ich hab die Hoffnung, dass ich im Festsaal bin" und noch vieles mehr… Wenn man sich aber in Gather Town erst mal reingefuchst hat, ist es eine wirklich gut benutzbare Seite. Mit Gesprächen, Theater-Live-Streams, Konferenzen und viel Spaß. Aber es braucht eben seine Zeit, sich an die digitale Umgebung zu gewöhnen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-21 19:08:28 UTC</pubDate>
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         <title>Es ist zu spät </title>
         <author>carosandleben</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1453226772</link>
         <description><![CDATA[<div>Ein Mann steht auf einer Bühne. Er hat einen relativ langen Bart. Hinter ihm steht weiß auf schwarz der Schriftzug: „Was ich wusste. Was wir wissen.“ Er redet darüber, wie er 2014 Theater über schwierige Themen gemacht hat und sich dadurch auch immer mehr Wissen angeeignet hat. Dann ändert sich der Hintergrund. Es sind Graphiken zu sehen. Der Mann erzählt darüber, wie wir Menschen mit der Erde umgehen. Er führt uns Fakten vor, die wir eigentlich alle kennen: Wir zerstören unsere Umwelt. Der Monolog „Es ist zu spät“ von Arne Vogelgesang erinnert wenig an „normales“ Theater. Er imitiert sein vergangenes Ich bei einer Aufführung, spricht über Probleme mit Wissen, das er sich im Laufe von fünf Jahren angeeignet hat. Man kann beide Videos zuhause sehen, die alte Aufnahme und den Livestream. Außerdem kann man als Zuschauer entscheiden, welche Aufnahme groß und welche klein in der unteren Ecke angezeigt wird. Was mich besonders begeistert hat (mal von den Themen und vom Text abgesehen), ist, wie synchron der Arne von heute das alte Video mit den alten Bewegungen nachgespielt hat. Aber eine Frage ist mir besonders wichtig: Was können wir tun? Oder ist es schon zu spät?</div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-23 18:49:44 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Interview mit Jetse Batelaan (Ein Stück, dem es scheißegal ist...)</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1454571801</link>
         <description><![CDATA[<div>von Thalia Schoeller</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.youtube.com/watch?v=bSaDIiWdFp4&amp;ab_channel=theaterstrahl" />
         <pubDate>2021-04-24 12:42:48 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Interview mit Anke Ulbrich (AM!)</title>
         <author>Jugendtheaterfestival</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1454572256</link>
         <description><![CDATA[<div>von Jana Oehlerking</div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.youtube.com/watch?v=wPA6BaQ4jhg&amp;ab_channel=theaterstrahl" />
         <pubDate>2021-04-24 12:43:17 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Das 30. Augenblick!Mal Festival aus der Sicht einer Laiin</title>
         <author>janaoehlerking</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1456299681</link>
         <description><![CDATA[<div>Hei, Guten Tag, ich heiße Jana, bin 17 Jahr alt und wer sind Sie?<br><br></div><div>Nach sechs Festivaltagen waren meine Gefühle ambivalent. Da war Traurigkeit, dass ich wieder zurück in einen Corona Alltag muss, der wenig Theater und viel Tage überstehen ist, so viel Theater gab es lange nicht mehr für mich. Sieben Stücke in fünf Tagen, das war fantastisch und da war Freude, Wut und Irritation.&nbsp;<br><br></div><div>Immer wieder hatte ich – in den voneinander unabhängigen Inszenierungen und Performances, das Gefühl, dass sich durch die Auswahl ein Faden zieht. In jedem Stück dachte ich, hier wird jetzt gerade ein Faden wieder aufgenommen, der eben noch nicht abschließend verhandelt wurde.&nbsp;<br><br></div><div>Gather.town, noch nie habe ich einen digitalen Raum so physisch gesehen, da kann man wahrhaftig von Raum sprechen, mit Grenzen, Türen und Wänden. Wundervoll! So sehr begeistert ich von dem Design bin, desto mehr enttäuscht von dem, was ich darauf erlebt habe. Die Stücke habe ich mir meist auf Vimeo angesehen, einfach weil die Qualität besser war und das Bild größer und auch sonst, hatte ich immer eher das Gefühl in hochtiefsinnige und wichtige Gespräche hineinzulaufen, anstatt, dass ich wirklich Menschen dort getroffen hätte, das funktionierte über Zoom in Breakoutrooms viel besser!<br><br></div><div>Es war mein erstes Theaterfestival, das Theater habe ich so richtig mit ungefähr 15 entdeckt, jetzt ist Corona und die Theater haben zu. Kurz, die Theaterwelt und ich, das ist eine bisher sehr flüchtige Bekanntschaft. Kinder und Jugendtheaterfestival, ich dachte, das heißt viele Kinder und Jugendliche, wie sehr ich mich da getäuscht hatte, wurde mir bereits im ersten Nachgespräch klar. Wir sind das Publikum eurer Kunst. Aber wir kommen in ihrer Verhandlung nicht vor. Ihr schreibt Nachgespräche aus die „für Fachpublikum“ gedacht sind. Ihr macht Kunst für Kinder und Jugendliche, euer Ziel ist uns zu erreichen, mit uns unsere Themen zu verhandeln, oder?<br><br></div><div>Sie, Ihr habt Theater, Regie, Schauspiel studiert, Ihr habt Jahre eures Lebens damit verbracht Theater zu verstehen und in diese Welt hineinzupassen-, zuwachsen. Ich nicht, ich bin Schülerin, mit wenig Erfahrung und doch einem Kopf, einer Perspektive. Ich habe eine Kritik des Stückes: ‚Schulausflug‘ geschrieben und hatte das Gefühl es nicht verhandeln zu können, weil ich kein Kind mehr bin, wie wollt Ihr dann über eure Kunst reden, die Ihr für uns gemacht habt? Ihr habt es studiert, ich schaue es nur, aber ist die Perspektive meiner Generation nicht die interessantere, die wichtigere für das Kinder und Jugendtheater? Hinkender Vergleich: Wenn Lehrer*innen neue Dinge ausprobieren, müssen sie die vor allem mit uns kommunizieren, um zu erfahren, ob es sinnvoll, <em>gut</em> war, nicht mit ihren Professor*innen. Es irritiert mich wahnsinnig, wie sehr Ihr Euch um Euch selbst dreht. Als Teil der Jugendredaktion hatte ich die Möglichkeit in so vieles reinzugucken und es war fantastisch, aber oft auch so seltsam. Nach der Perfomance: „Es ist zu spät“ habe ich nicht gedacht: „das war gut, das hat mich als Zuschauerin jetzt richtig gefordert“, sondern ich war mal wieder überfordert von der Wucht der ökologischen Krisen, gegen deren Eskalation wir kämpfen, war beschäftigt mit dem Gedanken: „was machen wir denn jetzt noch?“, nicht im Theater sondern auf höchster Ebene, wie kriegen wir Systeme gedreht? Und um ehrlich zu sein, war ich nicht mehr entsetzt genug, weil es mir zu bekannt ist. Das eigentliche Entsetzen kam im Nachgespräch, dass ich wenig später wieder verlassen musste, weil ich es nicht ausgehalten habe, wie technisch Ihr über die Inszenierung gesprochen habt und nicht über den Inhalt. Gefühle statt Eskalation. Bei der Energie und Zeit, die Ihr in das Diskutieren darüber reinsteckt, die Transformation wäre schon halb geschafft.<br><br></div><div>Holt uns an die Verhandlungstische, in die Theaterproduktionen, die Ideenprozesse und bitte, bitte, bitte hört auf nur über Form zu diskutieren und versucht Euch auch an den Inhalten. Ich kenne Euch nicht so gut, aber das, was ich mitbekommen habe war in Nachbesprechungen viel „ich fühle“ und wenig Transformation, die uns als sogenannte Gen Z vielmehr beschäftigt. System statt Bühnenbild, Policies statt paralinguistischer Zeichen. Please - ich weiß, dass Anglizismen verpönt sind.<br><br></div><div>Hier ein paar Vorschläge:<br><br></div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Macht das nächste Mal nicht nur eine Jugendredaktion, sondern ladet Euch junge Menschen in die Inszenierungsgespräche mit ein, Ihr kennt Euch, wir nicht, geht mit uns in die Gespräche gebt uns eine Bühne einen festen Platz in Euren Diskussionen, fragt uns. &nbsp;</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Baut mehr Foren in denen sich alle austauschen, nicht nur über Stücke, sondern auch über Theater, die Welt</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Bildet unterstützend zu dem klassischen Kuratorium, ein Kinder- und Jugendkuratorium, dass junge Perspektiven mit in die Auswahlprozesse mit einbindet, oder verleiht einen Kinderpublikumspreis<br><br></div><div>Ich kann wenig darüber sagen, wie die Außenwirkung unserer Texte war, aber ich bin all den Menschen dankbar, die sich von uns kurzfristig interviewen haben lassen, die auf die Idee kamen und ganz besonders den Menschen, die mit mir zusammen fünf Tage lang ein Tablet gefüllt haben.<br><br></div><div>Theater das ist Gesellschaftskritik. Ich verstehe, dass man Inhalt und Form unterscheiden muss, dass es Eure Existenzgrundlage ist, über Formen zu diskutieren, sie zu schaffen. Ich verstehe, dass man sich selbst wichtig nimmt - ich tue es auch, aber am Ende gehen vier Menschen aus meiner Klasse ins Theater und die, die gehen sind sowieso politisch. Nehmt Euch nicht so ernst! Ihr verhandelt in Euren Stücken die Welt, aber sonst nur Euch. Wie geschrieben, ich kenne Euch noch nicht so gut.<br><br></div><div>Patrick Wildermann hat in unserem Interview gesagt: „man muss eine Inszenierung daran messen, was sie sich vornimmt“, so weit so gut. Was habt Ihr Euch vorgenommen?<br><br></div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-25 13:49:10 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Augenblickmal für junges Fachpublikum </title>
         <author>mariella_pierza</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1456662032</link>
         <description><![CDATA[<div>Ihr spielt, Ihr lacht, Ihr weint, Ihr tanzt. Aber für wen?&nbsp;<br><br></div><div>Dieses Festival war für mich eine komplette Gefühlsachterbahn. Ich hatte mir neun Stücke angeschaut, es war vieles dabei. Von knuffigen Hamstern bis „Es ist zu spät“, einem Stück über den Klimawandel. Während diesen sechs Festivaltagen, konnte ich das Virus kurz mal vergessen. Aber als dann diese „Bubble“ zerplatzte, war ich umso trauriger.&nbsp;<br><br></div><div>Während diesen Festival Tagen, hatte ich immer wieder das Gefühl, alle die Stücke und Performances sind miteinander verbunden. Alle haben in mir unfassbar viele Gefühle ausgelöst negativ, sowie positiv.&nbsp;<br><br></div><div>Ein ewiges Denkmal wurde auch mit Gather Town gesetzt. Hier gab es viele Fehler, aber trotz allen diesen Fehlern, hat es mir immer wieder Spaß gemacht auf dieser Plattform unterwegs zu sein. In diesen Digitalen räumen alles erkunden zu können. Nur während den Stücken, als Besucher*innen ihre Mikrofons anhatten und man das Stück aus drei Lautsprechern gehört war, habe ich es als sehr störend empfunden. Wir sind dann immer auf die alternativ Plattform Vimeo geflüchtet, hier funktionierte immer alles.&nbsp;<br><br></div><div>Eines der Stücke ist mir immer und immer wieder durch den Kopf gegangenssEs ist zu spät. Vor allem, dass Theater nichts tun kann. Ich habe gemerkt Theater kann so viel, aber auch so wenig. Und auch hier wieder, während diesem Stück war ich in einer „Bubble“. In dieser Theaterbubble bin ich gerne und liebe sie auch, aber darf ich als Jugendliche überhaupt in dieser Bubble sein?&nbsp;<br><br></div><div>Als Jugendliche, habe ich mich sehr „allein“ gefühlt. In den Coffee-Sesson, da wo sich das erwachsene Fachpublikum den nächsten Job verschafft. In den Nachgesprächen, was meist nur für erwachsenes Fachpublikum ist. Hier sprecht Ihr über Jugend und Kindertheater? Wir lassen Euch an unserem Theater teilhaben! Dann lasst mich bitte auch an eurem Theater teilhaben!&nbsp;<br><br></div><div>Ich bitte alle, die diese Kulturinstitutionen leiten: Bitte senkt diese Schwellen, es gibt Kinder und Jugendliche, die euch suchen und finden wollen! Senkt die Schwellen! Macht sie leicht überquerbar!&nbsp; Und lasst uns zusammen Theater machen! Lasst und mitdenken, spielen, reden, philosophieren, schreiben, kritisieren!&nbsp;<br><br></div><div>Ich danke, dass ich an diesem Festival teilnehmen konnte. Es waren wundervolle sechs Tage, so intensiv Theater zu erleben. Und ich hoffe, dass für viel mehr Kinder und Jugendliche die Schwellen zum Theater gesenkt werden können!&nbsp;<br><br></div>]]></description>
         <pubDate>2021-04-25 17:36:35 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1456662032</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Hasta la vista, baby</title>
         <author>nicoleetschberger</author>
         <link>https://padlet.com/jugendredaktion/Bookmarks/wish/1456847209</link>
         <description><![CDATA[<div><em>(bitte in Roboterstimme lesen) Hallo, ich bin IOTA. Künstliche Intelligenz Version 0,728 Beta.</em></div><div><br></div><div>Das Licht schaltet sich an und aus. Dann wieder an, dann wieder aus. An aus. Wie eine Uhr: tick tack. Währenddessen stehen vier Schauspieler vom Boden auf und bauen das Bühnenbild - welches aus lauter Tageslichtprojektoren und Leinwänden besteht - wieder auf. Es scheint fast so, als wäre es vorher zerstört worden. Doch dazu später mehr. Irgendwann bleibt dann das Licht an. Als Erstes sehen wir keine der Figuren, sondern eine Leinwand, auf der die Figuren abgebildet sind. Eine extrem spannende Form von Bühnenbild, die ich so noch nie erlebt habe. Umso froher bin ich, es in IOTA.KI zu erleben. Ich frage mich, ob das ganze Stück nur aus Leinwandaufnahmen bestehen wird. Bis die Kamera irgendwann auf die vier Schauspieler umschwenkt, die wir in dem Stück kennenlernen. Die Schauspieler übernehmen zwei Aufgaben gleichzeitig: einerseits spielen sie ihre Rollen in Mimik und Gestik mit. Andererseits spielen sie mit den Projektionen und geben ihnen eine Stimme. IOTA selbst sieht mithilfe der Projektorbilder aus wie ein Spiegelei. Eigentlich mag ich ja Rührei mehr, aber was solls.</div><div><br></div><div><em>Die Idee, dass der Mensch etwas Besonderes ist, und die Krone der Schöpfung darstellt, wurde ja bereits des öfteren in ihren Grundfesten erschüttert.</em></div><div><br></div><div>Menschen sind doch die einzigen, und nicht zu vergessen intelligentesten, Lebewesen auf dieser Welt. Oder? Oder nicht? Einige Astronomen glauben etwas anderes. So wie die drei Astronomen Anna, Veit, und Mave. Sie sind der festen Überzeugung, dass noch andere Lebewesen in diesem Universum existieren. Es gibt ja auch nur ein Universum, oder? Oder nicht? IOTA wurde dafür entwickelt, diese anderen Lebewesen ausfindig zu machen. Was sie nicht wussten, ist, dass IOTA stattdessen etwas viel größeres entdecken wird. Etwas, dessen Ausmaß wir uns gar nicht vorstellen können. Etwas, wofür Wissenschaftler der ganzen Welt versuchen Beweise für zu finden: für die Existenz von Paralleluniversen. In einer anderen Realität könnte ich zusammen mit drei Eisbären und einer Thermoskanne in einem Iglu leben. Es könnte einen Mond aus Käse geben. Du könntest Beyonces BackgroundsängerIn sein. Wenn es diese Paralleluniversen wirklich gibt, dann gibt es unendliche Möglichkeiten wie sie aussehen könnten. Mit jeder Sekunde, jeder Entscheidung, die wir treffen, werden es mehr.</div><div><br></div><div><em>Nun, verehrtes Publikum, es wird also nicht der Geist von Menschen, sondern der von Maschinen sein, der die Welt letztendlich am vollkommensten versteht.</em></div><div><br></div><div>Wie können eine Astronomin namens Anna, ein Physiker und ein Pinguin namens Dot und Rico, und eine Forscherin namens Eleva, aufeinander treffen, wenn alle drei völlig unterschiedliche Leben führen? In Annas Welt ist es nicht möglich auf dem Mond zu leben und zu arbeiten wie Eleva es tut. Für Dot ist es das Normalste der Welt einen Pinguin und eine Künstliche Intelligenz zu besitzen - für Anna aber nicht. Die drei kennen nur eine Lösung dafür: sie kommen aus Paralleluniversen. IOTA hat die drei in einer virtuellen Realität zusammen gebracht. Gewissermaßen hat IOTA sogar Armor gespielt, denn zwischen Dot und Anna hat es gefunkt. Wie Dot selbst gesagt hat: “Sie hat keine Ahnung davon, was auf der Erde abgeht, aber irgendwie mag ich sie.” Ich wünschte, es gäbe eine größere Liebesbeziehung zwischen den beiden. Ich meine, was wäre das für eine krasse Kennenlerngeschichte zu sagen: “Wir haben uns über Universen hinweg in einer virtuellen Realität kennengelernt:”?! Meine Beziehung zu IOTA.KI würde ich mit denselben Worten beschreiben: “Ich habe keine Ahnung davon, was in IOTA.KI abgeht, aber irgendwie mag ich es.” Ich bin als Laie, der nichts von Naturwissenschaften versteht, in das Stück reingegangen, und als viel viel schlauerer Laie rausgegangen. Und dabei wurde ich noch fabelhaft unterhalten. Man könnte sagen, zwischen dem Stück und mir hat es auch gefunkt.</div><div><br></div><div><em>Es gibt keinen Sinn für unsere Existenz. Es kommt darauf an, welchen Sinn wir ihr geben.</em></div><div><br></div><div>Diese einmalige Entdeckung von Paralleluniversen muss natürlich sofort getestet werden. Anna, Eleva und Dot reisen mit IOTAs Hilfe in ein anderes Universum. Ich fühle mich, als würde ich selbst durch das Universum reisen - die Projektoren zeigen diese Reise nämlich von allen Seiten. Sterne, Planeten, und abstrakte Formen umkreisen einen. Aber es wäre ja langweilig, wenn das reibungslos abgelaufen wäre. Es treten Störungen auf - quasi technische Störungen. Die drei werden ungewollt auf einem Boot im Meer ausgespuckt. Daraufhin beichtet IOTA, dass das Universum ein Computer ist. Okay, krass. Das würde bedeuten, dass Menschen - oder sollte ich lieber sagen, die, von denen wir glauben, dass sie Menschen sind - genauso sind, wie Charaktere in einem Videospiel, oder wie unsere Avatare auf gather.town? Unsere Avatare wären also Avatare von unseren Avataren? Fest steht jedenfalls, dass diese Entdeckung festgehalten werden muss. Doch die Zeit rennt. Die drei Musketiere Anna, Dot und Eleva springen in ein schwarzes Loch. Das Licht geht aus. Die Projektoren stoppen. Unsere Protagonisten fallen hin. Dunkelheit.</div><div><br></div><div><em>Auf den nächsten Versuch.</em></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-25 19:18:11 UTC</pubDate>
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