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      <title>Fallarbeit und rassismustheoretische Perspektive darauf by </title>
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      <description>Ruth Stang, Yulia Grishakov</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-05-04 13:24:04 UTC</pubDate>
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         <title>Fall erster Ordnung </title>
         <author>grisakovyulia</author>
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         <description><![CDATA[<blockquote><em>Es ist weder vom Autor/ der Autorin noch vom Leser/ der Leserin unstrittig erfassbar, da unbekannt ist, was wirklich geschah, was der Beobachter/ die Beobachterin übersehen, verzerrt wahrgenommen oder falsch interpretiert hat. &nbsp;</em></blockquote><div><br><strong>Wie wird beobachtet?</strong></div><div>- Verstrickung in rassistische Diskurse bei gleichzeitiger Vernachlässigung von Rassismuserfahrungen<br>- keine zeitliche oder räumliche Kontextualisierung, die Beobachtung als Bericht verfasst<br>- Kulturalisierung von Problemen (Leugnung von Rassismus, Relativierung und Umdeutung von Rassismuserfahrungen) <br>- der Bericht hebt die Differenzen hervor, die zum Problem führen<br>- Universalistische Normierungen: vorgestelltes bürgerliches, heteronormatives, eurozentrisches Ideal einer Familie/ bzw. durch die Brille des Beobachters/ der Beobachterin <br>- Defizitorientierung, Viktimisierung, normativ aufgeladen, orientalisierend und rassistisch verstrickt, patriarchaisch, passiv, handlungsunfähig, mitleiderregend, als Opfer beschrieben <br>-Homogenisierung (Vergrößerung der Homogenität eines Systems), Essentialisierung (Zuschreibung notwendiger Eigenschaften), Dichotomisierung (Person A steht Person B gegenüber)<br><strong>Wer beobachtet? <br>- </strong>Jemand, der/die im Zentrum (konstruiert als etwas normales, emanzipiertes, sauberes, harmonisches etc.) steht, als Instanz auftritt, die/der in der Lage und berechtigt ist, das Andere zu beschreiben und zu beurteilen (ohne dass dies explizit markiert oder gar reflektiert oder in Frage gestellt wird).&nbsp;<br>-&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-04 13:30:51 UTC</pubDate>
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         <title>Fall zweiter Ordnung </title>
         <author>grisakovyulia</author>
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         <description><![CDATA[<blockquote><em>Die Falldarstellung, die die Autorin/ der Autor präsentiert&nbsp;<br>Hier als dargestellter Fall.&nbsp;Aus der Kybernetik zweiter Ordnung=Beobachtung 2. Ordnung=Beobachtung über Beobachtung. </em></blockquote>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-04 13:31:08 UTC</pubDate>
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         <title>Handlungsaspekte nach S.Staub-Bernasconi </title>
         <author>grisakovyulia</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-05-04 13:36:55 UTC</pubDate>
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         <title>Die weiß-gelesene, heteronormative und eurozentrische Falldarstellung</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Die dezentrierte und dekonstruierte Fallanalyse, Beobachtung der*des Beobachtenden.<br><br>Bezugsliteratur: Iman Attia - "Rassismustheoretische Perspektiven auf sozialpädagogische Fallarbeit" in <em>Der Zugang zum Fall, Brigitta Michel-Schwartze (Hsg.), Springer VS, Wiesbaden 2016.</em><strong><br></strong><br></div>]]></description>
         <pubDate>2021-05-06 06:56:53 UTC</pubDate>
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         <title>Eine andere Sichtweise auf den Fall - Ansatzpunkte für eine rassismustheoretisch informierte Soziale Arbeit</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Fallanalyse unter Nichtberücksichtigung aller orientalisierender Beobachtungen. Es gibt keine "Perspektive auf den Fall".<br><br>Bezugsliteratur: Iman Attia - "Rassismustheoretische Perspektiven auf sozialpädagogische Fallarbeit" in <em>Der Zugang zum Fall, Brigitta Michel-Schwartze (Hsg.), Springer VS, Wiesbaden 2016.</em><strong><br><br></strong><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 07:22:06 UTC</pubDate>
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         <title>Beschreibungswissen - Was ist das soziale Problem?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/grisakovyulia/wbocga55kfhru3ne/wish/1497040943</link>
         <description><![CDATA[<div>"So ist er, der Orientale."<br><strong>Ausgangssituation</strong><br>Die Gründe für die Situation, in der sich die Familie befindet, werden nicht beschrieben, sondern assoziativ angedeutet. Die beschreibende Person strukturiert die Falldarstellung anhand der rassialisierenden Bezeichnung des Vaters als Orientale.&nbsp;<br>(vgl. Attia, in Michel-Schwartze 2016: S. 236)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 07:24:00 UTC</pubDate>
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         <title>Beschreibungswissen - Was ist das soziale Problem?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/grisakovyulia/wbocga55kfhru3ne/wish/1497120971</link>
         <description><![CDATA[<div><br><strong>Ausgangssitution<br></strong>Alleinerziehende, lebensverkürzend erkrankte Mutter mit zwei Kindern (Tochter, 14 und Sohn, 16).<strong><br></strong>Zum Vater besteht Kontakt.<strong><br></strong>Die Familie lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Wohnung ist vermüllt, es existiert eine Haushaltshilfe.<br>Es besteht Kontakt zu einer Sozialarbeiterin, Gespräche zu Problemdefinitionen und Zukunftsvorstellungen laufen.<br>Mutter, Vater und Sohn sind bereit, Verantwortung für die Familie zu übernehmen.<br>Die Tochter äußert Hilfebedarf. Sie ist suizidgefährdet.<br>Die Familie benötigt Unterstützung aufgrund von Rassismuserfahrung.<strong><br></strong><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 07:56:02 UTC</pubDate>
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         <title>Erklärungswissen - Warum ist die Problematik entstanden?</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Das Erklärungswissen besteht darin, Rückschlüsse aus dem Zentrum (der eigenen, unreflektierten, unmarkierten Position) auf die außerhalb (der heteronormen, bürgerlichen, eurozentrierten Perspektive) stehende Familienkonstellation zu ziehen. Die Erklärung im Bericht ist defizitorientiert und "zielt auf eine größtmögliche Differenzierung zwischen gutem und schlechtem Familienleben." (Attia, in Michel-Schwartze 2016: S. 235)<br>Proletarisierung und Viktimisierung der Mutter als Erklärungsmuster für Verhältnis zum Vater der Kinder. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 07:57:24 UTC</pubDate>
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         <title>Erklärungswissen - Warum ist die Problematik entstanden?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/grisakovyulia/wbocga55kfhru3ne/wish/1497127279</link>
         <description><![CDATA[<div>Transdisziplinäres Erklärungswissen kann aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit geschöpft werden. Dazu ist es notwendig, eigene Sichtweisen ("Verstrickungen") zu reflektieren und gegebenenfalls andere, geeignete Experten dazuzuholen. Die multiperspektivische Arbeitsweise im Team verhindert hier Tendenzen zu Zentrierung und Ausgrenzung.<br>Welche Mechanismen erhalten die SItuation der Familie aufrecht?&nbsp;<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 07:58:36 UTC</pubDate>
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         <title>Prognosewissen - Wohin intendiert die Situation?</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Aus ener eurozentristisch gelesenen Perspektive gerät die Familie immer weiter weg von dem, "was gut" und "normal" ist. In der hier dargestellten Betrachtungsweise werden keine konkreten Zusammenhänge aufgezeigt, jedoch durch die Subjektivierung der Tatsachen eine indirekte Schuld an der Situation auf die Familie übertragen. </div>]]></description>
         <pubDate>2021-05-06 07:59:08 UTC</pubDate>
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         <title>Prognosewissen - Wohin intendiert die Situation?</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Mutter ist lebensverkürzend erkrankt und wird kurz- bis mittelfristig versterben.<br>DIe Sorgerechtssituation sowie die ökonomischen und sozialen Lebensumstände der Kinder müssen geklärt werden.<br>Die Tochter benötigt Hilfe zur Bewältigung ihrer Suizidalität.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 08:00:30 UTC</pubDate>
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         <title>Wertewissen - Was ist (nicht) gut?</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Defizitorientierte Betrachtung des Falls:<br>Die Abweichung vom heteronormativen Vater-Mutter-Sohn-Tochter-Bild in einer harmonischen Familie wird als vom Zentrum abweichend (also schlecht) bewertet.<br>"Die vorliegende Falldarstellung beruht auf der Verstrickung der*des Berichtenden in patriarchalische und rassistische Diskurse:" (S. 236)<br>Vater: abwesend, Herrscher, Überträger seiner Kultur auch in Abwesenheit<br>Sohn: Stellvertreter, Vollstrecker<br>Tochter: Opfer, ausgeliefert, geschlagen, eingeengt.<br>Mutter: Bewertung anhand von Geschlecht, Klasse und Behinderung, überfordert, vernachlässigt Haushalt, lässt Kinder nicht los.<br>Proletarieiserung und Viktimisierung, Orientalisierung "der Familie aus einer spezifischen Perspektive, die unmarkiert und unreflektiert bleibt." (S. 236)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 08:01:32 UTC</pubDate>
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         <title>Wertewissen - Was ist (nicht) gut?</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Ressourcenorientierte Betrachtung des Falls:<br>Die Familie wird bereits sozialpädagogisch und pflegerisch betreut. Eine Haushaltshilfe unterstützt bei der Haushaltsführung.<br>Die Kinder haben Kontakt zum Vater, der als Sorgeberechtigter Verantwortung übernehmen möchte.<br>Die Kinder sind durch die Schule in außerfamiliäre<br>Netzwerke integriert.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 08:02:21 UTC</pubDate>
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         <title>Zielwissen - Woraufhin soll etwas verändert werden?</title>
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         <description><![CDATA[<div>Im vorliegenden Fall wird kein Mandat übernommen. Die Perspektive der*des Beobachtenden bleibt völlig unreflektiert. Es gibt keine Ansatzpunkte, die auf verschiedene Konzepte der Sozialen Arbeit hinweisen (Empowerment, Ressourcenorientierung, Hilfe zur Selbsthilfe). Die Probleme der Familie werden in eurozentrierter und rassistischer Sichtweise kulturellen Verhaftungen zugeordnet und werden nicht auf einer jenseitig von Kultur verorteten Ebene, zum Beispiel ökonomisch, rechtlich oder politisch, dargestellt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 08:04:18 UTC</pubDate>
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         <title>Zielwissen - Woraufhin soll etwas verändert werden?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/grisakovyulia/wbocga55kfhru3ne/wish/1497144057</link>
         <description><![CDATA[<div>Verbesserung der Lebensumstände der kranken Mutter.<br>Zukunftsperspektiven für die Kinder und den Vater nach dem Tod der Mutter.<br>Aufbau einer tragfähigen Beziehung zwischen Vater und Kindern.<br>Aufarbeitung und Unterstützung bei der Rassismuserfahrung der Kinder und des Vaters.<br>"Gleichzeitig könnten weitere Stärken und Ressourcen innerhalb der Famiie, im sozialen Umfeld und in semi-/professionellen Kontexten mobilisiert werden. Insbesondere Beratungsstellen und Selbstorganisationen, die über Expertise zu Rassismuserfahrungen verfügen, sollten einbezogen werden." (S. 239)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-06 08:05:20 UTC</pubDate>
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