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      <title>Hans Jürgen Bömelburg: Zwischen Imperialer Geschichte und Ostmitteleuropa als Geschichtsregion by lina</title>
      <link>https://padlet.com/linaehmke02/w3dqvo8ivdihxpyi</link>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-12-03 14:19:11 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2024-12-04 09:38:14 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Frage 5: (Post)jagiellionische Idee </title>
         <author>linaehmke02</author>
         <link>https://padlet.com/linaehmke02/w3dqvo8ivdihxpyi/wish/3244709306</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Jagiellonen: “Europas vergessene Großmacht”&nbsp;</strong></p><p>- “europäische <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dynastie">Dynastie</a>, die von 1386 bis 1572 die <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Polen">polnischen Könige</a> und die <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Ff%C3%BCrstentum_Litauen">Großfürsten von Litauen</a> stellte”</p><p>- ab dem 15. Jahrhundert auch kroatische, ungarische und böhmische Könige&nbsp;</p><p>(Quelle: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jagiellonen">Jagiellonen – Wikipedia</a>)</p><p><br></p><p><strong>Haleckis jagiellonische Idee:&nbsp;</strong></p><p><br></p><p>-S.201:&nbsp;&nbsp;</p><p>Idee verbindet:&nbsp; “imperialen, föderalen und republikanischen Traditionslinien polnischer Reichsgeschichte”, kann je nach “politischen Erfordernissen neu interpretiert und gewendet werden”&nbsp;</p><p><br></p><p>-im Zuge polnischer Nationalbildung nach 1900, (Nation- und Statebuilding ) in einer imperialen Atmosphäre in Europa : Suche nach polnischer Großmachtvergangenheit&nbsp;</p><p>-fündig in “Geschichte des jagiellonischen und postjagiellonischen Herrschaftsverbands zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert” (S.103)</p><p>-wurde&nbsp; “als polnischer Reichsverband aufgefaßt”</p><p>→ dient als “das <strong>Modell einer polnischen Großmacht, das affirmativ rekonstruiert und als positive Bezugsgröße für die Wiederbegründung der eigenen Staatlichkeit in Anspruch genommen werden konnte</strong>.”&nbsp; (S.103)</p><p><br></p><p>-territorial:&nbsp; “Staatenunion mit Litauen und der Ukraine zurückkehren, wobei Ostgalizien ein integraler Bestandteil Polens sein müsse”</p><p><br></p><p><strong>Wie in Geschichtswissenschaft verankert?&nbsp;</strong></p><p><br>-Versuch der Legitimierung polnischer Großmachtansprüche durch die Berufung auf den jagiellonischen Herrschaftsverband &amp; die Lubliner Union&nbsp;</p><p>→ Darstellung der Expansion Polens durch “gütliche Einigung und Nachgiebigkeit”,&nbsp; „sanften Herrschaft über die Herzen</p><p>-1920: Halecki bekommt eigene Professur für Osteuropäische Geschichte ,&nbsp;</p><p>-ist gleichzeitig in der Politikberatung tätig</p><p><br></p><p><strong>Rolle der katholischen Kirche &amp; ethnisch-nationale Heterogenität ?&nbsp;</strong></p><p>-Versuch die Heterogenität zu ignorieren → konstatiert „<em>politische und kulturelle Einheit des Staatsverbandes, allein mit der Ausnahme der ukrainischen Grenzteritorien"&nbsp;</em></p><p><br></p><p>-zeichnet das Bild von angeblichen <em>“konfliktfreien Zusammenleben von Polen, Litauern und Ruthenen im Rahmen des polnisch-litauischen Staates, mit konfessioneller Toleranz, verfassungsrechtlicher Harmonie und adliger Demokratie”&nbsp;</em></p><p><br></p><p>-”dort lebenden .Völker durch gemeinsame Bedrohungen zum Unionsverband zusammengeschweißt”&nbsp; → “moskowitischen Imperialismus”&nbsp;</p><p><br>-der jagiellonische Raum sollte funktionieren als: “katholischen Missionsträger und Garanten christlich-europäischer Kultur”&nbsp;</p><p><em>&nbsp;“Schutzwalle der Christenheit, ein Grenzbollwerk europäischer Kultur”</em></p><p><br></p><p>- als “Trägerschichten eines polnischen Reichsgedankens identifizierte er katholischen Klerus und den Adel”</p><p>-Union mit Litauen als Erfüllung der religiös-kulturellen Berufung Polens</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p>-katholische Kirche = transnationales Element der polnischen Geschichte&nbsp;</p><p><br>&nbsp;</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-03 14:20:02 UTC</pubDate>
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         <title>Frage 1: Wie formuliert Bömelburg das Thema seines Aufsatzes?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/linaehmke02/w3dqvo8ivdihxpyi/wish/3244965730</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>eine Analyse von Haleckis wissenschaftlichem Werk + dessen Bedeutung für die polnische und europäische Geschichtswissenschaft</p></li><li><p>im Mittelpunkt: </p><ul><li><p> Konzept der "jagiellonischen Idee"</p></li><li><p>Einfluss auf Definition von Ostmitteleuropa als eigenständige Geschichtsregion</p></li></ul></li><li><p>Haleckis Versuch eines Gesamtbilds</p></li><li><p>Ziel des Aufsatzes:</p><ul><li><p>Einordnung von Halecki als führenden Vertreter der polnischen Geschichtswissenschaft des 20. JH</p></li><li><p>Beleuchtung seiner methodischen, fachhistorischen und politischen Überzeugungen</p></li></ul></li></ul><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-03 16:46:28 UTC</pubDate>
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         <title>Frage 3: Warum war Halecki laut Bömelburg über Jahrzehnte vergessen?</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>-Hauptgründe: langjähriges Exil, scharfe Richtungskämpfe-&gt; volkspolnische gegen exiliert polnische Historiographie</p><p>-wegen dem Krieg konnte er keine fachspezifische Schule gründen</p><p>Gründe wenig Beschäftigung mit seinem Werk(angloamerik./westeurop. Historiker):</p><p>-sein orthodoxer Katholizismus, zu umfangreiche geschichtsphilosophische Theoriebildung und Überzeugung von göttlicher Vorhersehung -&gt; seit den 1960ern unzeitgemäß</p><p>-sein Werk nur teilweise zugänglich und in 5 verschiedenen Sprachen verfasst -&gt; große sprachliche und inhaltlicher Herausforderung</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-03 19:34:50 UTC</pubDate>
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         <title>Frage 4: Welche geographische Karte lag Haleckis Denken zugrunde bzw. welche politischen Traditionen? Welche Kromer und Strykowski? Worin besteht die zitierte Kritik Kamińskis, und was meint er mit „Geschichtsbildern“?</title>
         <author>annalenadegner1</author>
         <link>https://padlet.com/linaehmke02/w3dqvo8ivdihxpyi/wish/3245310081</link>
         <description><![CDATA[<p>Haleckis geographische Karte:</p><p>&gt; klarer politischer Kontext</p><p>&gt; eigene staatliche Tradition und Ansprüche auf andere Gebiete sollen gestärkt werden</p><p>&gt; Staatengefüge, welche Polen beinhalteten werden zum polnischen Reich </p><p>(Bsp. statt Polen-Litauen nur polnisches Reich, Ansprüche auf Wolhynien und Ostgalizien)</p><p>&gt; stark adlig und katholisch geprägt</p><p><br/></p><p>Kormers geographische Karte:</p><p>&gt; Martin Kromer (1512-1589)</p><p>&gt; Theologe, Fürstbischof von Ermland und Chronist</p><p>&gt; Polonia sive de situ, populis, moribus, magistratibus et Republica regni Polonici libri duo (1853)</p><p>&gt; gesamtes Kapitel mit Titel: Grenzen Polens</p><p><br/></p><p>Stryjkowskis geographische Karte:</p><p>&gt; Maciej Stryjkowski (1547-1593)</p><p>&gt; polnischer Dichter, Historiker, Diplomat und Priester</p><p>&gt; beklagte die polnische Bevormundung Litauens</p><p>&gt; Sarmatiae Europeae Descriptio (1578)</p><p><br/></p><p>Kaminskis Kritik:</p><p>&gt; Polen können in der Realität kein Imperium aufbauen und müssen daher ein Imperium in ihrer Geschichte legitimieren</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-03 21:01:12 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Frage 9: Wie können Sie Haleckis Aktivitäten im US-Amerikanischen Exil umreißen? Wie sein Revival in Polen seit 1989?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/linaehmke02/w3dqvo8ivdihxpyi/wish/3245475199</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>ab 1942 Direktor des Polnischen Wissenschaftlichen Instituts und des Polish Institute of Arts and Sciences of America </p></li><li><p>ab 1944 Lehrstuhl an der Fordham Universität</p></li><li><p>schrieb 2 Monographien: <em>The Limits and Divisions of European</em></p><p><em>History </em>(1950) und <em>Borderlands</em></p><p><em>of Western Civilization. A History of East Central Europe </em>(1952)</p><p>-&gt; verankerten Ostmitteleuropa als Strukturbegriff in europäischer und amerikanischer Geschichtsschreibung</p></li><li><p>Konzentration auf Föderationsbegriff und Geschichtsregion Ostmitteleuropa</p></li></ul><p><strong><em>Revival in Polen</em></strong></p><ul><li><p>bis 1989 kein Platz für "jagiellonische Reichsgeschichte" </p><p>-&gt; Fokus auf Nationalgeschichte Polens nach 1945</p></li><li><p>Anknüpfung an Erforschung des gesamten polnisch-litauischen Staatenverbands erfolgt in neugegründeten Institut für Geschichte Ostmitteleuropas</p></li><li><p>Einige Arbeiten von Halecki werden hierfür übersetzt oder wiederaufgelegt</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-04 00:25:01 UTC</pubDate>
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         <title>Frage 2:Welche Informationen können Sie dem Text zu Haleckis Biographie entnehmen?</title>
         <author>linaehmke02</author>
         <link>https://padlet.com/linaehmke02/w3dqvo8ivdihxpyi/wish/3246010264</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-12-04 07:22:01 UTC</pubDate>
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         <title>Frage 7: In welchem Verhältnis standen wissenschaftliche und politische Aktivtäten bei Halecki? Bitte 
versuchen Sie einen Vergleich mit Otto Hoetzsch.</title>
         <author>linaehmke02</author>
         <link>https://padlet.com/linaehmke02/w3dqvo8ivdihxpyi/wish/3246015839</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Gemeinsamkeiten mit Hoetzsch</strong>: </p><p>-Halecki in Politikberatung tätig </p><p>-"Oskar Halecki war nach 1920 besonders geeignet, Polens Platz in Europa geschichtspolitisch und wissenschaftlich zu untermauern" (S.115)</p><p>(-arbeitete für den Völkerbund) </p><p>-"Engagement in der internationalen Wissenschaftspolitik" (S.115) </p><p>-"weitgespannte Netz seiner Kontakte pflegte Halecki 1920-1939 mit ca. 100 auswärtigen Vorträgen in internationalen Tagungssprachen (Französisch, Englisch, Deutsch, ltalienisch)" (ebd.)</p><p>-kann als "<strong>Wissenschaftsorganisator</strong> wie Fachhistoriker" bezeichnet werden </p><p>-lebte und arbeitete: "in einer Epoche, die europaweit von wissenschaftlichen Exklusionen und Diskursverweigerungen gekennzeichnet war, eine auch wissenschaftsorganisatorische Polarisierung, die Halecki <strong>nicht mitmachte</strong>."  </p><p><br></p><p><br></p><p><strong>Unterschiede:</strong></p><p>-Hoetzsch Netzwerk wsl. umfassender, vielseitiger, politischer </p><p>-weniger Verstrickungen in Wirtschaft, Establishment, ...</p><p>mehr fokussiert auf Wissenschaftliche Bereiche/ Vernetzung</p><p>aber: </p><p><br></p><p>-Haleckis Forschung kann zumindest genutzt werden um politische Interessen zu rechtfertigen, oder entsteht mit diesem Ziel </p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-04 07:26:55 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Frage 6: Wie verstand Halecki polnischen &quot;Kolonialismus&quot;?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/linaehmke02/w3dqvo8ivdihxpyi/wish/3246050328</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>Verständnis des polnischen "Kolonialismus" steht im Zusammenhang mit der polnischen Expansion und der jagiellonischen Idee</p></li><li><p>Expansion nicht "klassisch kolonialistisch" --&gt; <strong>integrativer Staatsbildung </strong>(durch freie Bündnisse)</p></li><li><p>Expansion setzte nicht auf Gewalt oder Unterdrückung --&gt; <strong>Ziel: Kooperation und Einverständnis aller beteiligten Völker</strong></p></li><li><p>polnische Expansion als "zivilisatorisch religiöse Mission" (S. 105) --&gt; beruhte auf Prinzipien gegenseitigen Respekts und Integration</p></li><li><p>Zusammenfassung: </p><ul><li><p>polnischer Kolonialismus als ideel, förderatives Modell --&gt; betonte Errungenschaften jagiellonischer Union</p></li></ul></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-04 07:54:29 UTC</pubDate>
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