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      <title>Kunstsoffe by Beyerle</title>
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      <description>Padlet für das Thema Kunststoffe Arbeitsheft Seite 119</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-04-11 10:28:23 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wie die Abbildung zeigt, gibt es ungezählte Anwendungsbeispiele für Kunststoffe am Auto. Der Gewichtsanteil der Kunststoffe beträgt etwa 18 % (siehe Kapitel Eisen und Aluminium, Folie 1). Dass so viele Anwendungen möglich sind, bedeutet, Kunststoffe müssen</div><div>anpassungsfähig in ihren Materialeigenschaften sein, um den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden,</div><div>leicht zu verarbeiten sein,</div><div>besonders preiswert sein,</div><div>besonders leicht sein.</div><div>Im Prinzip treffen alle vier Vorteile zu, wobei man sich darüber im Klaren sein muss, dass je spezieller die Anforderungen an den Kunststoff sind, umso teurer seine Herstellung wird. Selbst „klassische Nachteile“ wie geringe mechanische Festigkeit lassen sich heute durch die Herstellung von Verbundwerkstoffen mit Glas- oder Carbonfasern erheblich verbessern. Kratzfestigkeit kann durch Keramiküberzüge erzielt werden, Kunststoffe können durch Kohlenstoffbeigaben leitfähig gemacht werden, so dass man sie sogar galvanisieren kann. So entstehen die rein metallisch wirkenden Kühlergrills oder Innenraumdetails am Auto.</div><div><br></div><div><strong>Kläre diese Fragen, in dem du die nachfolgenden Stationen abarbeitest.</strong></div><ul><li><strong>Bearbeite die Stationen (Spalten) der Reihe nach !</strong></li><li><strong>Teste, ob du alles verstanden hast, in dem du die Rätsel, Spiele,... zwischen den Stationen löst !</strong></li></ul><div><strong>Viel Spaß dabei ! 😁</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:32:26 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div>Kunststoffe sind synthetisch erzeugte, organische Werkstoffe. Sie werden aus Rohstoffen durch chemische Umwandlung (Synthese) hergestellt.&nbsp;</div><div><strong>Die Herstellung geht von den Hauptrohstoffen Erdgas und Erdöl aus und gliedert sich in 2 Schritte:</strong></div><div><strong>1. Aus der </strong><strong><mark>Synthese </mark></strong><strong>von reaktionsfähigen Vorprodukten zu Monomeren!</strong></div><div><strong>2. Aus der Verknüpfung tausender Einzelmoleküle zu </strong><strong><mark>Makromeolekülen</mark></strong><strong>.</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:33:48 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:34:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;Die Zusammenlagerung der Einzelmoleküle zu Makromolekülen geschieht nach verschiedenen Reaktionsarten: durch <strong>Polaymerisation</strong>, durch <strong>Polykondensation </strong>und durch <strong>Polyaddition:</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:35:35 UTC</pubDate>
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         <title>Polymerisation</title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div><em>Polymerisation</em>: Monomere haben in diesem Verfahren eine C=C-Bindung bzw. Mehrfachbindung (Alkene, Alkine, Aldehyde), die durch einen “Aktivator” in Radikale umgeformt werden und somit eine Kettenreaktion ausgelöst wird. Diese Kettenreaktion endet erst, wenn alle Radikale ineinander aufgegangen sind. Durch diesen kettenförmigen Reaktionsablauf bilden sich daher meist lineare oder wenig verzweigte Makromoleküle, die zum Strukturaufbau von thermoplastischem Kunststoff benötigt werden. Stoffe, die nach diesem Reaktionstyp gebildet werden nennt man Polymerisate, die Bildung langen (Kunststoff-)Ketten erfolgt dabei ohne Austritt niedrigmolekularer Verbindungen (wie beispielsweise Wassermolekülen)&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:36:07 UTC</pubDate>
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         <title>Polykondensation</title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div><em>Polykondensation</em>: Bei diesem Verfahren bilden zwei Monomere unter Abspaltung eines kleinen Moleküls ein großes Polymer. Es setzt jedoch voraus, dass im Molekül der Monomere mindestens zwei funktionelle Gruppen (Hydroxyl-, Carboxyl- und Amino- Gruppen) vorhanden sind. Bei diesem Verfahren bilden sich ebenfalls lineare, thermoplastische Makromoleküle (bei bifunktionellen Gruppen) und aus trifunktionellen Gruppen werden vernetzte, duroplatische Polymere. Alle Endstoffe dieses Reaktionstypens werden Polykondensate genannt.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:36:50 UTC</pubDate>
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         <title>Polyaddition</title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div><em>Polyaddition</em>: Ähnlich wie bei der Polymerisation benötigen die Monomere in ihrem Molekül eine Mehrfachbindung, zusätzlich aber auch funktionelle Gruppen. Ähnlich wie bei der Polykondensation entstehen bei bifunktionellen Gruppen lineare, thermoplastische Polymere und bei trifunktionellen Gruppen vernetzte, duroplastische Makromoleküle. Durch Polyaddition entstandene Kunststoffe nennt man Polyaddukte.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:37:32 UTC</pubDate>
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         <title>Hier kannst Du Dein wissen überprüfen</title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div>https://learningapps.org/watch?v=p0z36wfu219</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:38:32 UTC</pubDate>
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         <title>Nun kannst Du Dein neuerworbenes Wissen überprüfen</title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div>https://www.learningsnacks.de/embed/25079/c60b1ea07f3e11341a2f135873fbee90573eac84</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:39:46 UTC</pubDate>
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         <title>Was macht ein Thermoplast aus?</title>
         <author>Beyerle</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Thermoplaste</strong> bestehen aus unvernetzten Makromolekülen. Sie sind nicht besonders hitzebeständig und werden bei Erwärmung plastisch, lassen sich also leicht formen, z. B. Zahnriemen, Blinkerglas, Wassereimer, Getränkeflaschen.&nbsp;<br> Die Ketten der Makromoleküle befinden sich hauptsächlich nebeneinander und sind nur schwach durch van-der-Waals-Kräfte verbunden. Wird nun dieses Polymer erwärmt, so geraten die Makromoleküle in Bewegung und diese Bindungen werden überwunden. Die Moleküle gleiten dann aneinander vorbei und verformt sich. Aus diesem Grund nennt man Kunststoffe, die bei höherer Temperatur plastisch verformbar sind, Thermoplasten&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:40:14 UTC</pubDate>
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         <title>Die Duroplaste werden dir in einem spannenden Kurzvideo erklärt. Viel Spaß damit</title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2138966131</link>
         <description><![CDATA[<div>https://www.youtube.com/watch?v=_Q0KDYHMxCU</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:41:43 UTC</pubDate>
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         <title>Arbeitsauftrag Seite 119 im Arbeitsheft Aufgabe 3:</title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2138966612</link>
         <description><![CDATA[<div>Seite 119 im Arbeitsheft Aufgabe 3: Ordne die Kunststoffgruppe Duroplast einem Bild in Aufgabe 3 zu und ergänze die Spalte der Tabelle.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:42:21 UTC</pubDate>
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         <title>Bist du nun fit auf dem Gebiet der Duroplasten ? Das werden wir gleich sehen !</title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2138966917</link>
         <description><![CDATA[<div>https://learningapps.org/watch?v=pyoq5wnk319</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 10:42:47 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2158442773</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-04-26 12:49:29 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2160083544</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Elastomere</strong> bestehen aus schwach vernetzten Makromolekülen. Sie sind ohne Erwärmung vorübergehend durch mechanische Einwirkung verformbar, lassen sich biegen und dehnen, finden aber durch die schwache Vernetzung in die Ausgangslage zurück (gummielastisch). Sie werden beim Erwärmen nicht plastisch, z. B. Reifen. (Man spricht zwar auch von thermoplastischen Elastomeren, die gummielastische Eigenschaften haben, weil die ungeordnete Molekülanordnung vor der Dehnung thermodynamisch günstiger ist und sie deshalb ohne Vernetzung in die Ausgangslage zurückfinden. Im engeren Sinne gehören diese aber nicht zu den Elastomeren.)&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-27 09:38:55 UTC</pubDate>
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         <title>Wiederholung</title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2160084285</link>
         <description><![CDATA[<div>https://www.learningsnacks.de/embed/25156/e4e615848a93db8f87b2b67730b758383245de6b</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-27 09:39:27 UTC</pubDate>
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         <title>Arbeitsauftrag</title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2160087473</link>
         <description><![CDATA[<div>Seite 119 im Arbeitsheft Aufgabe 3: Ordne die Kunststoffgruppe Thermoplast einem Bild in Aufgabe 3  zu und ergänze die Spalte der Tabelle.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-27 09:42:21 UTC</pubDate>
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         <title>Arbeitsauftrag Seite 119 im Arbeitsheft Aufgabe 3:</title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2160090654</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;Seite 119 im Arbeitsheft Aufgabe 3: Ordne die Kunststoffgruppe Elastomere einem Bild in Aufgabe 3 zu und ergänze die Spalte der Tabelle. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-27 09:45:09 UTC</pubDate>
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         <title>Übung und Wiederholung</title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2160110786</link>
         <description><![CDATA[<div>https://www.learningsnacks.de/share/35745/<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-27 10:04:27 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>Beyerle</author>
         <link>https://padlet.com/Beyerle/w1vz19ghk9n29k3f/wish/2160113004</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Kunststoffe am Auto: wo und warum?</strong></div><div>Der Anteil an Kunststoffe im Auto steigt. Denn dies bedeutet nicht nur Gewichtsreduzierung und damit Kraftstoffeinsparung, sondern häufig auch geringere Produktionskosten im Vergleich zu Metallen.Die hier eingezeichneten Beispiele beziehen sich nicht explizit auf das hier abgebildete Auto, sondern kommen bei verschiedenen Autotypen vor.</div><div>Wegen der einfachen Verarbeitung durch das Spritzgussverfahren werden zum weitaus größten Teil <strong>Thermoplaste</strong> eingesetzt. Inzwischen wurden thermoplastische Kunststoffe entwickelt, deren Hitzebeständigkeit fast an die der Duroplaste heranreicht. So finden sie heute selbst in Bereichen mit höherer Temperaturbelastung Anwendung, z. B. als Ansaugkrümmer, Gehäuse von Ölfiltern, Zylinderkopfhaubenabdeckung, Motorabdeckung und Luftfilter. Es gibt sogar <strong>Hochtemperaturthermoplaste</strong>, z. B. Polyethersulfon, das in Reflektoren eingesetzt wird oder PBT (Polybutylenterephthalat), das für Kabelbahnen verwendet wird. Weitere hochtemperaturbeständige Thermoplaste werden zu Pumpengehäusen verarbeitet. Bei einigen PKW-Modellen werden Karosserieteile wie Kotflügel oder Stoßfänger aus Thermoplasten gefertigt. Innenraumteile (Instrumententafel, Sitzschalen, Hebel und Knöpfe) können wahlweise aus Thermoplasten oder Polyurethanen bestehen. Polyurethane können Thermoplaste oder Duroplaste sein. In der bereits gesehenen Darstellung eines Polyurethanschaums reagiert als eine Reaktionskomponente ein Diol, sodass ein kettenförmiges Polymer entsteht, also ein Thermoplast. Solche Polyurethanschäume werden im Wesentlichen als Hartschäume zur Ausschäumung der A-, B- C-Säulen oder als Weichschäume in Autositzen verarbeitet. Bei Verwendung eines <strong>Poly</strong>ols mit mehreren OH-Gruppen als Reaktionskomponente, kommt es zur Vernetzung der Ketten und damit zur Bildung eines <strong>duroplastischen Polyurethans</strong>.</div><div><strong>Duroplaste</strong> kommen in weit geringeren Mengen zum Einsatz. Man benötigt sie dort, wo hohe thermomechanische Festigkeit gefordert ist, z. B. bei Wasserpumpengehäuse, Kabelbahnen und Reflektoren. Grob kann man die eingesetzten Duroplaste, sofern man von Klebstoffen und Polyurethanen absieht, in zwei Gruppen einteilen:</div><div><strong>faserverstärkte Reaktionsharze</strong>, die auch anstelle der Thermoplaste für Karosserieanwendungen wie Hauben, Kotflügel und Heckklappen zum Einsatz kommen und&nbsp;</div><div><strong>duroplastische Formmassen</strong> (Phenolharze, Epoxidharze, Harnstoffharze), die z. B. für Bremskolben, Zahnriemenscheiben, Gehäuse (Kurbelwelle, Fensterheber, Pumpen...) eingesetzt werden.</div><div>Wie man sieht, überlappen sich die Anwendungsgebiete von Thermo- und Duroplasten in den allermeisten Bereichen, sodass es gut sein kann, dass ein Hersteller für einen bestimmten Anwendungsbereich Thermoplaste verarbeitet, während ein anderer Duroplaste einsetzt.</div><div><strong>Elastomere</strong> finden eher versteckt Anwendung. Wegen ihrer flexiblen und elastischen Eigenschaften werden sie zu Dichtungen und Kabelummantelungen verarbeitet. Außerdem sind sie das A und O für Stoßdämpfer: Aus Elastomeren werden Bauteile zur Schwingungsdämpfung gebaut, Zusatzfedern im Fahrwerk, Dämpferlager, Stahlfederunterlagen, Anschlagpuffer oder Drehmomentstützen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-27 10:06:43 UTC</pubDate>
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