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      <title>Selektions-und Einflussmechanismen von Peerbeziehungen imKontext Schule by </title>
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      <pubDate>2024-06-02 10:25:53 UTC</pubDate>
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         <title>Peerbeziehungen</title>
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         <description><![CDATA[<p>Setzen sich aus Dyaden, Cliquen oder dem Klassenverband zusammen und können entweder affektiv oder kognitiv-instrumentell sein.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 10:53:55 UTC</pubDate>
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         <title>(Zander, Kreutzmann &amp; Hannover, 2017)</title>
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         <pubDate>2024-06-02 11:00:39 UTC</pubDate>
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         <title>Mean Girls Video</title>
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         <description><![CDATA[<p>Cliquen werden durch die verschiedenen Cliquenbezeichnungen „the Plastics“, Asian Nerds“ (…) und das Sitzen an verschiedenen Tischen in der Mensa verdeutlicht. Die Cliquen grenzen sich aufgrund anderer Interessen oder Unterschieden zu anderen ab. Das die Clique „The Plastics“ gezielt mit einem ähnlich aussehenden Mädchen in Kontakt treten verdeutlicht unter anderem den Homophilie-Effekt.&nbsp;</p><p>Sie können sowohl affektiv, als auch kognitiv-instrumentell sein.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:02:55 UTC</pubDate>
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         <pubDate>2024-06-02 11:12:13 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<p>Schulen sind eine wichtige, aber nicht die einzige Umgebung für Peer-Einflüsse. Peer-Effekte können durch gegenseitige Unterweisung der Schüler, Störungen im Klassenzimmer, Änderungen im Klassenklima oder mitgebrachte Ressourcen entstehen. Auch Lehrerreaktionen auf bestimmte Schüler können Peer-Effekte beeinflussen. Der Autor bewertet in diesem Aufsatz das Basismodell der Peer-Effekte, das besagt, dass die Leistung eines Schülers linear durch die durchschnittliche Leistung seiner Peers beeinflusst wird (vgl. Hoxby 2000, S. 35).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:13:47 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Peer-Effekte sind wichtig für die Organisation von Schulen, Jobs und Nachbarschaften, aber schwer zu beweisen. Die Studie zeigt, dass Schüler durch die Leistungen ihrer Peers beeinflusst werden: Eine Verbesserung von 1 Punkt in den Lesefähigkeiten der Peers erhöht die eigene Punktzahl um 0,15 bis 0,4 Punkte. Peer-Effekte sind innerhalb derselben Rasse stärker und wirken nicht immer durch die akademische Leistung der Peers. Beispielsweise schneiden Schüler in Mathematik besser ab, wenn mehr Mädchen in der Klasse sind (vgl. Hoxby 2000, S. 2).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:14:13 UTC</pubDate>
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         <title>Lehrperson</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Können Peerbeziehungen positiv beeinflussen durch kooperative Lehrarrangements, sozio-emotionale Kompetenzen sowie das Klassenklima. Außerdem sind diagnostische Kompetenzen wichtig, um negativer Peerbeziehungen durch bspw. Mobbing oder soziale Exklusion zu diagnostizieren und zu agieren.&nbsp;&nbsp;</p><p>Es gibt sowohl Selektionsmechanismen als auch Einflüsse der Sozialisation, die Peerbeziehungen im Klassenzimmer beeinflussen. Lernförderliche und lernhinderliche Outcomes können hierbei sowohl durch Selektion als auch durch Sozialisation entstehen.&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:16:00 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <pubDate>2024-06-02 11:19:11 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<p>Kinder erleben täglich Gruppierungen im Klassenzimmer. Lehrer berücksichtigen bei der Sitzordnung und Gruppeneinteilung vor allem das Verhalten der Schüler, weniger die Förderung von Freundschaften. Heterogene Leistungsgruppen verringern Freundschaften, reduzieren jedoch Konflikte unter Mädchen. Da das Klassenzimmer ein zentraler sozialer Kontext ist, beeinflussen Lehrentscheidungen und das Klassenmanagement maßgeblich die sozialen Interaktionen der Schüler. Durch die Gestaltung des Klassenraums und die Förderung von geschlechts- und ethnienübergreifenden Interaktionen formen Lehrer die soziale Integration im Klassenzimmer (vgl. Kim et al. 2020, S. 1).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:19:49 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<p>Lehrer bilden täglich Gruppen im Klassenzimmer, um den Unterricht auf die verschiedenen akademischen Bedürfnisse der Schüler zuzuschneiden und soziale Inklusion zu fördern. Die Sitzordnung und Gruppeneinteilung berücksichtigen oft bestehende Peer-Beziehungen und soziales Verhalten, um die Klassengemeinschaft zu stärken. Die häufigste, aber umstrittene Methode ist die Leistungsgruppierung, da sie die soziale Hierarchie im Klassenzimmer beeinflussen kann (vgl. Kim et al. 2020, S. 2f.).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:21:13 UTC</pubDate>
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         <title>Soziales Lernen (Modelle)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Studie von Schunk (1987) zum Modellernen verdeutlicht, dass Schüler mehr Selbstvertrauen in ihre schulischen Fähigkeiten entwickeln, wenn sie ähnliche Peers beobachten, die erfolgreich eine Aufgabe meistern. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:26:01 UTC</pubDate>
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         <title>Instruktion:</title>
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         <description><![CDATA[<p>Die Grundidee ist die Ermöglichung von Lernzuwächsen anhand Ratschläge und adaptiver Hilfe auf Augenhöhe durch Peers (vgl. Zander et al). Hierbei ist soziale Akzeptanz ein großer Einflussfaktor, denn je mehr Akzeptanz, desto mehr Instruktion ist möglich.&nbsp;</p><p>Der Coleman Report (1968) sowie spätere Studien bestätigen den Einfluss von Mitschülern auf die Lernleistung, der teilweise auf der direkten Unterstützung durch Peers (z.B. Hilfe beim Bearbeiten von Aufgaben) vermittelt wird (Schwanke &amp; Schäfer, 2013).&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:26:48 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <pubDate>2024-06-02 11:28:07 UTC</pubDate>
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         <title>Peernormen und Konformität</title>
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         <description><![CDATA[<p>Gruppenmitglieder orientieren sich an gemeinsamen Normen und Verhaltensweisen (Aronson et al. 2010). Diese beeinflussen das schulische Lernen, insbesondere Lern- und Sozialverhalten. Normkonformes Verhalten wird hierbei durch sozialen Status belohnt, normwidriges Verhalten hingegen führt zu Statusverlust oder sozialer Exklusion. Schulklassen differenzieren sich hierbei in heterogenen Einstellungen zum Lernen. Dennoch gibt es eine Annäherung an Andere. Individuelles Verhalten kann demnach durch die Klasse beeinflusst werden (Schwanke &amp; Schäfer). </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:28:49 UTC</pubDate>
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         <title>Affiliationsmotiv</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Menschen haben unterschiedlich starke Bedürfnisse nach sozialem Kontakt und Zugehörigkeit. Dasselbe gilt dementsprechend für Schüler. Ein hohes Affiliationsmotiv bedeutet im Peerbeziehungskontext ein höheres Wohlbefinden in unterstützenden Peerbeziehungen, da dort das Bedürfnis nach sozialem Kontakt erfüllt werden kann.&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:32:40 UTC</pubDate>
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         <title>Benötigte Ressourcen (affektiv, kognitiv)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Schüler wählen gezielt Peers aus, die ihnen in spezifischen Bereichen am besten helfen können. Dies ist essenziell für effektives Lernen und Leistung (vgl. Butler 2006).&nbsp;</p><p>Eine Affektive Ressource beschreibt emotionale Unterstützung, die Schüler von ähnlichen Peers erhalten. Eine kognitive Ressource beschreibt akademische Unterstützung, die Schüler von kompetenteren Peers (Heterophilie) erhalten.&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:33:33 UTC</pubDate>
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         <title>Lehrperson</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Lehrperson spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Peerbeziehungen in der Schule. Durch Diagnostik kann sie Inklusion und Exklusion beeinflussen, indem sie die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schüler identifiziert und entsprechende Unterstützung bietet. Das Management umfasst die Schaffung kooperativer Lernumgebungen, in denen Schüler zusammenarbeiten und voneinander lernen können. Zudem fördert die Lehrperson sozio-emotionale Kompetenzen und schafft ein positives Klassenklima, das zur Entwicklung gesunder Beziehungen beiträgt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:34:24 UTC</pubDate>
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         <title>Sozialisation</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Sozialisation bezieht sich auf den Prozess, durch den Individuen die Werte, Normen und Verhaltensweisen ihrer Gesellschaft internalisieren. In der Schule geschieht dies durch soziales Lernen, bei dem Schüler durch Interaktion mit ihren Peers soziale Fähigkeiten und Verhaltensweisen erwerben. Die Instruktion durch die Lehrperson spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da sie den Schülern nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Verhaltensweisen und Normen vorgibt. Darüber hinaus werden Peernormen und Konformität internalisiert, wenn Schüler sich an die Erwartungen ihrer Peers anpassen, um Akzeptanz und Zugehörigkeit zu erreichen.</p><p>hasen der Sozialisation:</p><p>- Primäre Sozialisation: Frühe Kindheit, hauptsächlich durch die Familie.</p><p>- Sekundäre Sozialisation: Schuljahre, durch Peers und Bildungseinrichtungen.</p><p>- Tertiäre Sozialisation: Erwachsenenalter, durch berufliche und organisatorische Kontexte.</p><p>- Quartäre Sozialisation: Eine mögliche Phase, die neue Rollen im Alter umfasst, z. B. als Großeltern.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:36:50 UTC</pubDate>
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         <title>Selektion</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Selektion bezieht sich auf den Prozess der Auswahl und Bildung von Peerbeziehungen. Das Affiliationsmotiv treibt Schüler dazu an, sich mit Gleichaltrigen zu verbinden und Beziehungen zu knüpfen. Die Verfügbarkeit und der Zugang zu Ressourcen wie affektiven und kognitiven Fähigkeiten beeinflussen, mit welchen Peers Schüler interagieren und welche Beziehungen sie eingehen können. Selbstwert- und Identitätsregulation spielen ebenfalls eine Rolle, da Schüler Beziehungen eingehen, die ihr Selbstwertgefühl stärken und ihre Identität unterstützen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:39:38 UTC</pubDate>
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         <title>Selbstwert- und Identitätsregulation</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Menschen und somit auch Schüler bevorzugen Interaktionen mit Personen, die eine ähnliche soziale Identität haben (Homophilie-Effekt). Die soziale Identitätstheorie besagt, dass Menschen dazu neigen, sich mit Gruppen zu identifizieren, die sie als positiv wahrnehmen, um eine positive soziale Identität zu entwickeln. Dies kann dazu führen, dass Menschen bei der Wahl ihrer Peers bevorzugt Personen auswählen, mit denen sie gemeinsame positive Eigenschaften teilen, um ihre soziale Identität zu stärken (Soziale Identität Video).&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-02 11:41:15 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/sevdaaz/w0k8a2hr4ooo1lkf/wish/3015359267</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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