<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Literarische Epochen: Lyrik by anna Fiedler</title>
      <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q</link>
      <description>Hier soll der Wandel der Lyrik in den vergangenen Jahrhunderten aufgezeigt werden.
</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-06-01 14:34:03 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2023-01-20 07:40:25 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url>https://padlet.net/icons/png/270d.png</url>
      </image>
      <item>
         <title>Barock</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208581007</link>
         <description><![CDATA[<div>Elisa und Felix<br>Epochenzeitraum: 1600-1720</div><div><br></div><div><strong>Vergänglichkeit der Schönheit - Christian Hoffmann von Hoffmanswaldau (1695)</strong></div><div><br></div><div>Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand</div><div>Dir endlich mit der Zeit um deine Brüste streichen,</div><div>Der liebliche Corall der Lippen wird verbleichen;</div><div>Der Schultern warmer Schnee wird werden kalter Sand.</div><div><br></div><div>Der Augen süsser Blitz, die Kräffte deiner Hand,</div><div>Für welchen solches fällt, die werden zeitlich weichen,</div><div>Das haar, das itzund kan des Goldes Glantz erreichen,</div><div>Tilget endlich tag und jahr als ein gemeines band.</div><div><br></div><div>Der wohlgesetzte Fuß, die lieblichen Gebärden,</div><div>Die werden theils zu Staub, theils nichts und nichtig werden.</div><div>Denn opfert keiner mehr der Gottheit deiner pracht.</div><div><br></div><div>Diß und noch mehr als diß muß endlich untergehen,</div><div>Dein Hertze kan allein zu aller Zeit bestehen,</div><div>Dieweil es die Natur aus Diamant gemacht.</div><div><br></div><div><strong>Allgemeine Merkmale:</strong></div><ul><li>Naturwissenschaftliche Erkenntnisse</li><li>Herrschende Staatsform = Absolutismus</li><li>Heilige Römische Reich Deutscher Nation besteht aus vielen kleinen Territorien</li><li>Gesellschaft blieb in Stände eingeordnet. Adel genoss Privilegien&nbsp;</li><li>Schaffung einer einheitlichen deutschen Literatursprache</li><li>Zeitalter der Widersprüche<br>&nbsp;→ Antithetik (Gegensätzlichkeit)<br><br></li><li>Spiel und Ernst</li><li>Diesseits und Jenseits</li><li>Carpe diem und Memento Mori<br><br></li></ul><div><br></div><div><strong>Leitmotive</strong></div><ul><li>Memento Mori (Erinnere Dich des Moments / Bedenke, dass du sterben musst)</li><li>Vanitas (Eitelkeit, Nichtigkeit, Misserfolg, Vergänglichkeit der Welt)</li><li>Carpe Diem (Nutze/Genieße den Tag)</li></ul><div><br></div><div><strong>Typische Stilmittel</strong></div><ul><li>klare Symmetrie, Parallelismus</li><li>Antithetik und Häufung</li><li>bildhafte Darstellung</li><li>Personifikation, Aufzählung und Vergleiche<br><br></li></ul><div><br></div><div><strong>Sonett</strong></div><ul><li>14 Verse in zwei Quartette und zwei Terzette</li><li>Quartette: These und Antithese</li><li>Terzette: Gegensätze zu den Themen<br><br></li></ul><div><br></div><div><strong><br>Alexandriner<br></strong><br></div><ul><li>12- bis 13-silbiger jambischer Vers</li><li>feste Zäsur nach der dritten Hebung<br><br></li></ul><div><br></div><div><strong><br>Gedichtanalyse<br></strong><br></div><div><br></div><div><strong><br>Inhalt&nbsp;<br></strong><br></div><ul><li>1. Strophe<br>-Vergänglichkeit und Tod der Geliebten wird vorhergesagt</li></ul><div>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; -man vergeht “werden kalter sand” (vgl. Vers 4)<br><br></div><ul><li>2. Strophe</li></ul><div>-Vergänglichkeit und Verfall des Körpers<br>-Erfolg und Schönheit wird laut Aussage zeitlich weichen&nbsp;<br><br></div><ul><li>3. Strophe</li></ul><div>-Alles ist nichtig, Schönheit ist vergänglich<br><br></div><ul><li>4. Strophe</li></ul><div>-Unsterblichkeit des Herzens, der Seele und der Liebe</div><div>-man kann die Natur nicht überwinden, Schönheit muss untergehen<br><br></div><div><strong>Form<br></strong><br></div><ul><li>4 Strophen mit zweimal vier Versen und zweimal drei Versen</li><li>Sonett = zwei Quartette und zwei Terzette</li><li>1-2 Strophe umarmender Reim ( a b b a )</li><li>3-4 Strophe Schweifreim ( a a c / b b c )</li><li>Alexandriner mit Zäsur</li><li>Metrum: 6 hebiger Jambus<br><br></li></ul><div><br></div><div><strong><br>Sprache<br></strong><br></div><ul><li>Metaphern: “corall der lippen”(V.3), “augen süsser blitz”(V.5), “natur aus diamant gemacht”(V.14)</li><li>Hyperbeln: “bleiche tod” (V.1), “gottheit deiner pracht”(V.11)</li><li>Häufung von Verben zur Umschreibung (V. 4, 6 …)&nbsp;</li><li>Alliteration: “werden weichen”, “goldes glantz”</li><li>Enjambement: (V. 1-2)<br><br></li></ul><div><br></div><div><strong><br>Wirkung, Intention<br></strong><br></div><ul><li>Innere Werte sollen mehr geschätzt werden, als das Äußere einer Person</li><li>Schönheit geht mit Tod verloren</li><li>der Diamant ist die Seele, die im Verstorbenen noch weiter lebt<br><br></li></ul><div><br></div><div>Arbeitsauftrag: Welches Leitmotiv wird im Gedicht „Vergänglichkeit der Schönheit“ dargestellt? Begründen Sie ihre Aussage mit Textbelegen.<br><br>Lösung: Vanitas.<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Unter anderem auch Memento Mori<br><br></div><div><br><br></div><div><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1564139595/daffaf9f12be395151a72943936f7f9a/Verga_nglichkeit_der_Scho_nheit___Elisa_und_Felix.mp3" />
         <pubDate>2022-06-02 06:46:13 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208581007</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Sturm und Drang </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208598026</link>
         <description><![CDATA[<div>Mayra und Laura <br>Epoche: 1740 - 1785<br><br><strong>Willkommen und Abschied</strong> (Johann Wolfgang von Goethe)&nbsp;<br><br>Es schlug mein Herz, geschwind, zu Pferde!&nbsp;<br>Es war getan fast eh gedacht.&nbsp;<br>Der Abend wiegte schon die Erde,&nbsp;<br>Und an den Bergen hing die Nacht;&nbsp;<br>Schon stand im Nebelkleid die Eiche&nbsp;<br>Ein aufgetürmter Riese, da,&nbsp;<br>Wo Finsternis aus dem Gesträuche&nbsp;<br>Mit hundert schwarzen Augen sah.<br><br></div><div>Der Mond von einem Wolkenhügel&nbsp;<br>Sah kläglich aus dem Duft hervor,&nbsp;<br>Die Winde schwangen leise Flügel,&nbsp;<br>Umsausten schauerlich mein Ohr;&nbsp;<br>Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,<br>Doch frisch und fröhlich war mein Mut:&nbsp;<br>In meinen Adern welches Feuer!&nbsp;<br>In meinem Herzen welche Glut!<br><br></div><div>Dich sah ich, und die milde Freude&nbsp;<br>Floß von dem süßen Blick auf mich;&nbsp;<br>Ganz war mein Herz an deiner Seite&nbsp;<br>Und jeder Atemzug für dich.&nbsp;<br>Ein rosenfarbnes Frühlingswetter&nbsp;<br>Umgab das liebliche Gesicht,&nbsp;<br>Und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter!&nbsp;<br>Ich hofft es, ich verdient es nicht!<br><br></div><div>Doch ach, schon mit der Morgensonne <br>Verengt der Abschied mir das Herz: <br>In deinen Küssen welche Wonne! <br>In deinem Auge welcher Schmerz! <br>Ich ging, du standst und sahst zur Erden <br>Und sahst mir nach mit nassem Blick: <br>Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! <br>Und lieben, Götter, welch ein Glück!<br><br><br><br><strong>Allgemeine Merkmale der Epoche:<br><br></strong>-&nbsp; Jugend- und Protestbewegung gegen jede Form von Autorität <br>-&nbsp; Geniebegriff —&gt; Menschen die sich nicht unterordnen und nach eigenen Wünschen streben —&gt; Selbstentfaltung <br>-&nbsp; Radikalisierung der Aufklärung <br>-&nbsp; Gefühl statt Verstand <br>-&nbsp; kaum ein Happy End <br>- tragische Ereignisse <br>- freie Poetik <strong><br><br>Themenbereiche:</strong><br><br>- Liebe, Freundschaft<br>- Handeln gegen die Vernunft <br>- Konflikte des Einzelnen<br>- Natur <br>- Antike Helden <br><br><strong>Form:<br></strong>- Ausdrucksstark <br>- Jugendsprache <br>- Kraftausdrücke <br>- Ausrufe <br>- halbe Sätze (Ellipsen)<br>- freier Rhythmus <br>- Parataxe<br>- Superlative <br>- Metaphern <br><br><strong>Gedichtsanalyse: <br><br>Inhalt:<br></strong>- nächtliches Treffen mit dem lyrische Ich und seiner Geliebten <br>- lyrisches Ich freut sich seine Geliebte zu sehen, da sein Herz sehr stark schlägt <br>- Strophe 1 und 2 beinhaltet den Weg des lyrischen Ich zu seiner Geliebten. Außerdem wird die nächtliche Landschaft beschrieben und die Gefühle des lyrischen Ichs werden beschrieben<br>- lyrisches Ich berichtet von der Begegnung mit der geliebten Frau in Strophe 3 -&gt; wirken sehr verliebt mit z.b. S. 3, V. 3&amp;4, da das lyrische Ich sein ganzes Herz an die Geliebte geben würde<br>- 4. Strophe berichtet das lyrische Ich über den schmerzhaften Abschied von seiner Geliebten im Morgen —&gt; unterstütz die Liebe, da beide Schmerzen haben beim Abschied <br><strong><br>Form:<br></strong>- 4 Strophen mit jeweils 8 Versen <br>-&nbsp; Kreuzreim und in den ersten beiden Strophen wechseln die Kadenzen von männlich zu weiblich <br>- vierhebiger Jambus -&gt; wirkt harmonisch und beruhigend <br>- gleichmäßiger Rhythmus <br><br><strong>Sprache und Stilmittel:<br></strong>- Personifikation (vgl. S. 2, V. 1f.) (vgl. S.2, V.5)<br>- Metapher (vgl. S.3, V.3)<br>- Anapher (vgl. S.4, V. 3&amp;4, V. 6ff.) <br>- Ausruf (vgl. S.4, V. 3f., V.7f.) <br><br><strong>Interpretation:<br></strong>- trotz den schönen Seiten der Liebe kann sie schmerzhaft sein <br>- umso mehr man eine Person liebt, desto schwieriger ist es sie zu verabschieden<br>- trotz den Schmerzen beim Abschied, ist die Sehnsucht und Vorfreude umso größer, wenn man sein/-e Geliebte/-er wiedersieht <br>- Liebe kann wehtun aber kann gleichzeitig sehr schön sein<br><br><strong>Aufgabe: <br></strong>Arbeiten Sie die typischen Epochenmerkmale heraus, die in dem Gedicht thematisiert werden.<br><br><strong>&nbsp;<br><br></strong><br><strong><br></strong><br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1721351786/9fdc0f15e30520c2d4672539adbef571/audio.mp3" />
         <pubDate>2022-06-02 06:59:53 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208598026</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Postmoderne und Lyrik der Gegenwart (Nele, Lilly)</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208599383</link>
         <description><![CDATA[<div><br><br>Gegenwartsliteratur&nbsp;<br><br>-	Keine Epoche, sondern Sammelbegriff für alle Literarischen Werke ab dem Mauerfall &gt; gegenwärtige Literatur&nbsp;<br>-	1990 - heute (schließt Postmoderne mit ein)<br><br>Hintergründe:&nbsp;<br>-	Wiedervereinigung, digitale Massenmedien, (islamistische) Terroranschläge, Globalisierung, Flüchtlingsproblematik<br><br>Themen:<br>-	Globalisierung, Digitalisierung, Kapitalismus, Identität des Einzelnen &nbsp;<br>	Kritik an wachsender sozialen Ungerechtigkeit, Folgen der Globalisierung für Umwelt, Pluralität, Kampf gegen Terror<br><br>Gattungen:&nbsp;<br>-	Keine bestimmte Gattung &gt; Erinnerungsliteratur, Popliteratur (provokante Selbstinzenierung der Schriftsteller und aufgreifen von Alltagsthemen), Kinder- und Jugendliteratur, Wendeliteratur (Auseinandersetzung mit DDR), interkulturelle Literatur, Netzliteratur (Blogs), Poetry Slam, Roman&nbsp;<br><br>Wichtige Vertreter:&nbsp;<br>-	Günter Grass, Wolfgang Herrndorf, Daniel Kehlmann&nbsp;<br><br>Stil und Sprache:&nbsp;<br>	Vielfalt (alles ist möglich)<br>	Intertextualität&nbsp;<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Mündlichkeit&nbsp;<br>	Protokoll- oder tagebuchartiger Erzählstil&nbsp;<br><br><br><br>Postmoderne<br><br>-	Lässt sich grob zwischen 1990 und 2010 einordnen<br>-	Ursprung der Postmoderne liegt in Frankreich<br>-	Der Epochenbegriff bedeutet „nach der Moderne“<br>-	Es gibt keine einheitlichen Themen<br><br>Geschichtlicher Hintergrund:<br>-	Ende des kalten Krieges (1991)<br>-	Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland<br>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Gründung der EU (1993)<br>-	Großer technischer Fortschritt (z.B. Entwicklung des Internets)<br><br>Welt- und Menschenbild:<br>-	Menschen verloren sich in der modernen Welt und waren orientierungslos<br>-	Kein Sinn in der neuen Welt<br>-	Unsicherheit in der Gesellschaft durch das Fehlen gemeinsamer Werte und Weltanschauungen&nbsp;<br>-	Große wissenschaftliche und technische Veränderungen wurden als Bedrohung angesehen<br>-	Angst vor Krieg und neuen Massenvernichtungswaffen&nbsp;<br><br>Merkmale:<br>-	Im Gegensatz zur Moderne gab es nicht den Anspruch auf Neues und Innovatives<br>-	Intertextualität -&gt; Verweise/Bezüge auf geschichtliche Ereignisse oder ältere Texte durch Zitate aus älteren Werken, Kombination zweier Werke oder Parodien<br>-	Autoren waren der Meinung, dass es nichts gibt, was es nicht schon gegeben hat (nichts Neues mehr)<br>-	Es gibt keine Helden in der Literatur der Postmoderne<br>-	Protagonisten sind häufig Außenseiter mit negativen Persönlichkeitsmerkmalen (Identifizierung ist schwer für den Leser)<br>-	Autoren experimentierten viel z.B. in der Erzählweise oder der äußeren Form<br><br><br>Themen:<br>-	Keine einheitlichen Themen<br><br>Äußere Form:<br>-	Schöner Schreibstil und effektvolle Sprache war wichtig<br>-	Kombination aus Neuem und bereits Bestehenden<br><br>Erzählweise:<br>-	Ungewöhnliche Formulierungen und Erzählweisen sind typisch<br>-	Oft gab es keine chronologische Reihenfolge und häufig Auslassungen und Zeitsprünge<br>-	Es kann mehrere Erzählstränge geben<br>-	Leser muss sich die Handlung selbst zusammenfügen<br>-	Erzähler ist meisten aktiv an dem Geschehen beteiligt und lenkt die Erzählung in eine bestimmte Richtung<br>-	Der Erzähler kann Dinge auslassen oder bewusst falsch erzählen (-&gt;unzuverlässiger Erzähler)<br><br><br><br>Gedicht (Postmoderne)&nbsp;<br><br>Matthias Politycki<br><br>Das Unglück (2008)<br><br>Wenn es dann schließlich eintritt, ist ja alles<br>schon tausendmal durchdacht und längst besprochen,<br>hast du dich schon so oft mit deiner Angst verkrochen&nbsp;<br>und alles durchgerechnet für den Fall des Falles,&nbsp;<br><br>dass nun, wo’s wirklich ernst wird, nicht einmal ein Pochen<br>im Hals dir zeigt, wie es mit Urgewalt&nbsp;<br>dich überkommt. Mit einem Herz aus Glas, ganz kalt,<br>tust du und lässt, was du dereinst versprochen,&nbsp;<br><br>und lebst ansonsten einfach weiter. Erst nach Wochen<br>fällt dir ein Wimmern auf, wie es ununterbrochen<br>ans Ohr dir dringt. Doch nebenan der Raum ist leer,&nbsp;<br><br>und wie du schließlich merkst, du selbst bist es, der&nbsp;<br>ganz leis‘ zu hören ist, da wird dir jählings schwer<br>ums Herz, und erst in diesem Augenblick ist es gebrochen.&nbsp;<br><br><br>Äußere Form :<br>- Jambus<br>- Sonett &gt; zwei Quartette, zwei Terzette<br>- Quartette: umarmender Reim<br>- Terzette: jeweils ersten zwei Verse Paarreim&nbsp;<br><br>Thema:&nbsp;<br>- Verlusterfahrung &gt; Liebe (Liebeskummer, Trennung)&nbsp;<br><br>- Strophe 1 &gt; Gedanken an die Trennung, Überlegungen was passieren könnte&nbsp;<br>- Strophe 2 &gt; Trennung tritt plötzlich (wie eine Urgewalt) ein<br>- Strophe 3 &gt; Wimmern/ Schmerz fällt nach Wochen auf&nbsp;<br>- Strophe 4 &gt; Realisierung des eigenen Wimmerns/ Schmerzes&nbsp;<br><br>Sprachliche Mittel:<br>- Hyperbel (V. 2)<br>- Metapher (V. 7)&nbsp;<br>- Enjambement (V. 4ff.)<br>- Vergleich (V. 6)<br><br>Arbeitsauftrag:&nbsp;<br>Suche die Merkmale der Epoche der Postmoderne in dem Gedicht.&nbsp;<br><br><br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1564139801/29e7fc0ce10e71061e39b42b1d905b4a/audio.mp3" />
         <pubDate>2022-06-02 07:01:11 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208599383</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Vormärz</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208599916</link>
         <description><![CDATA[<div>Hanna &amp; Stella <br><br><br><strong>Zeitraum: </strong>1815-1848 beginnt mit dem Wiener Kongress und endet mit der Märzrevolution <br><br><strong>Zeitliche Einordnung:</strong> gleichzeitig zum Biedermeier und Überschneidung der Epochen Romantik und Weimarer Klassik<br><br><strong>Merkmale:</strong> <br>-Kritik an der herrschenden Politik und der Kirche<br>-Interesse an Demokratie, Gleichberechtigung, Frauenrechte, Pressefreiheit und Trennung von Staat und Kirche<br>-Aufruf zur Rebellion und Protest<br>-Werke als Instrument des Widerstandes gegen das politische System und die Obrigkeit<br>-Beschäftigung mit der Gegenwart<br>- Zeit des Umdenkens ; Sprache wurde einfacher<br>-Verbot der Werke um 1835<br><br><strong>Wichtige Autoren:</strong> Heinrich Heine, Georg Büchner, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Georg Herwegh<br><br><strong>Die schlesischen Weber (1844 von Heinrich Heine) </strong><br><br>Im düstern Auge keine Thräne,<br>Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:<br>Deutschland, wir weben Dein Leichentuch,<br>Wir weben hinein den dreifachen Fluch –<br>Wir weben, wir weben!<br><br>Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten<br>In Winterskälte und Hungersnöthen;<br>Wir haben vergebens gehofft und geharrt,<br>Er hat uns geäfft und gefoppt und genarrt –<br>Wir weben, wir weben!<br><br>Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,<br>Den unser Elend nicht konnte erweichen,<br>Der den letzten Groschen von uns erpreßt,<br>Und uns wie Hunde erschießen läßt –<br>Wir weben, wir weben!<br><br>Ein Fluch dem falschen Vaterlande,<br>Wo nur gedeihen Schmach und Schande,<br>Wo jede Blume früh geknickt,<br>Wo Fäulniß und Moder den Wurm erquickt –<br>Wir weben, wir weben!<br><br>Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,<br>Wir weben emsig Tag und Nacht –<br>Altdeutschland, wir weben Dein Leichentuch,<br>Wir weben hinein den dreifachen Fluch,<br>Wir weben, wir weben!</div><div><br></div><div><strong>Merkmale der Epoche im Gedicht:</strong><br>-Fünf Strophen mit je Fünf Versen <br>- erste vier Verse jeder Strophe sind im Paarreim und der fünfte Vers ist ein Kehrreim <br><br>Strophe 1:<br>- lyrisches Ich nicht traurig um Deutschland sondern Wütend (Vers 1 und 2) <br>- Die Politik als Untergang Deutschlands ( Vers 3) <br>Vers 4. :Dreifacher Fluch, wird in folgenden Versen wiederholt =&gt; zeigt Dringlichkeit<br>-Auflehnung gegen die Kirche, lyrisches ich&nbsp; hat das Gefühl von der Kirche verraten worden zu sein<br><br>Strophe 2.<br>- Deutschland leidet unter Armut ( Vers 7.)<br>- die Hoffnung schwindet ( Vers 8.)<br>- es entsteht Enttäuschung&nbsp; über den Zustand von Deutschland ( Vers 9.)<br><br>Strophe 3:<br>-&nbsp; Das lyrische Ich verflucht die Obrigkeit die nichts gegen die Armut tut und das Volk wie Hunde erschließt=&gt; Menschen werden mit Tieren gleich gesetzt <br><br>Strophe 4.<br>- Hass gegenüber dem jetzigen Vaterland, wird verflucht, Deutschland ist trostlos und in einem schlechten Zustand <br><br>Strophe 5.<br>- Menschen arbeiten trotz der Umstände und wünschen sich Veränderung, das „Alte“ Deutschland soll untergehen <br><br><br>-Wiederholung am Ende&nbsp; jeder Strophe ( Wir weben, wir Weben!)<br><br><strong>Aufgabe:<br></strong>Sucht die Stilmittel in dem Gedicht heraus.<strong><br></strong><br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1685605355/a2de4b1db0e8394b0ff8721ce119f70a/23_06_2022__09_03_48.mp3" />
         <pubDate>2022-06-02 07:01:40 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208599916</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Lyrik der Nachkriegszeit </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208600106</link>
         <description><![CDATA[<div><br>(Hamza und Finn)<br><br><br><br>Weiteres Merkmal ist, dass die Lyrik der Nachkriegszeit im Jahre 1945 beginnt und ca. 1960 endet.&nbsp;<br><br>Günter Eich „Inventur“<br><br><br>Dies ist meine Mütze,&nbsp;<br>dies ist mein Mantel,&nbsp;<br>hier mein Rasierzeug&nbsp;<br>im Beutel aus Leinen.<br><br></div><div>Konservenbüchse:&nbsp;<br>Mein Teller, mein Becher,&nbsp;<br>ich hab in das Weißblech&nbsp;<br>den Namen geritzt.<br><br></div><div>Geritzt hier mit diesem&nbsp;<br>kostbaren Nagel,&nbsp;<br>den vor begehrlichen&nbsp;<br>Augen ich berge.<br><br></div><div>Im Brotbeutel sind&nbsp;<br>ein Paar wollene Socken&nbsp;<br>und einiges, was ich&nbsp;<br>niemand verrate,<br><br></div><div>so dient es als Kissen&nbsp;<br>nachts meinem Kopf.&nbsp;<br>Die Pappe hier liegt&nbsp;<br>zwischen mir und der Erde.<br><br></div><div>Die Bleistiftmine&nbsp;<br>lieb ich am meisten:&nbsp;<br>Tags schreibt sie mir Verse,&nbsp;<br>die nachts ich erdacht.<br><br></div><div>Dies ist mein Notizbuch,&nbsp;<br>dies meine Zeltbahn,&nbsp;<br>dies ist mein Handtuch,&nbsp;<br>dies ist mein Zwirn.<br><br><br><br>FORM / SPRACHE:<br>&nbsp;-Die Anapher der ersten und letzten Strophe stellt die Einfachheit der damaligen Zeit dar und zeigt den Soldaten als arglosen Menschen<br>-Die in den Versen 23 und 24 vorhandene Antithese „Tag – Nacht“ gibt den ewig gleich bleibenden Rhythmus des Gefangenen wieder<br>- Ebenfalls im Vers 23 ist eine Personifikation vorhanden, die sich auf die Bleistiftmine vom Vers 21 bezieht<br>&nbsp;-Das Gedicht ist in sieben Strophen mit je vier Versen unterteilt, in denen kein festes Reimschema ist.<br><br><br>INHALT:<br>- Das Gedicht handelt von Gegenständen<br>- die in Friedenszeiten selbstverständlich sind<br>-Armut und den Folgen des Zweiten Weltkriegs gelten als wertvoll &nbsp;<br>-Die einzeln genannten Utensilien stehen für Werkzeuge (= Nagel), Schlafplatz (= Pappe) oder auch Kreativität (= Bleistiftmine).<br><br>Menschenbild:Schuldfrage, Nationalsozialismus<br><br>Themen: Orientierungslosigkeit, Zerstörung, Aufarbeitung und Verdrängung des Krieges, Emotionslosigkeit, realistische Beschreibungen, Sozialismus, Antifaschismus</div><div><br><br><br>Form: Reiseberichte, Kurzgeschichten nach US-amerikanischem Vorbild, sehr direkte Lyrik, kaum Dramen<br><br>Schreibstil: Abgrenzung vom Nationalsozialismus, wirklichkeitsgetreu, sachlich<br><br><br><br>Arbeitsauftrag: Schreiben Sie eine Strophe im Stil des Gedichts „Inventur“.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1397788889/ac2dfabaa1d0580d50d83d09ca9e5476/Neue_Aufnahme_6.mp3" />
         <pubDate>2022-06-02 07:01:49 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2208600106</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Weimarer Klassik </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2215953154</link>
         <description><![CDATA[<div>Von Annika und Tyler <br><br>1786-1832<br>Lat. Classicus <br>- steht für die Autoren, welche ein zeitloses Gefühl der Gleichgültigkeit<br><br><strong>Erfindungen:</strong><br>- Fallschirm, Blitzableiter, Impfungen <br><br><strong><em>Historischer Hintergund:</em></strong><br>- Terror durch die französische Revolution <br>- Unruhen und politische Unstabilität<br>- Napoleon sorgte dann für Harmonie und gab Sicherheit <br>- Interlektuelle begrüßen die französische Revolution und nehmen dies als Forderung nach Freiheit sowie der Gleichheit <br>- politische Umwälzung wird von den Verfassern abgelehnt, stattdessen wird nach einem Ausgleich gestrebt<br><br><strong><em>Vorstellung vom Menschen:</em></strong><br>- frei und selbstbestimmt, Toleranz<br>- vollkommener Mensch, der in sich ruhig und schön ist<br>- streben nach einem idealistischen Charakter= positiv, harmonisch<br>-Versöhnung, maßvolles Empfindem<br><br><strong><em>Ziel:&nbsp; </em></strong><br>- Harmonie des gesamten Universums<br>- die Weimarer Klassik nimmt teile der Aufklärung wieder auf und führt diese weiter <br><br><strong><em>Aufgabe:</em></strong><br>- Menschen wollen zur Humanität erzogen werden, Kunst ist das Ideal zur perfekten Welt<br><br><strong>Wichtige Autoren und ihre Werke</strong><br><br>-Hauptvertreter sind Johann Wolfgang von Goethe (1749/1832) und Friedrich Schiller (1759/1805)<br>- Es gab das sogenannte Viergestirn aus Goethe, Schiller, Christoph Martin Wieland und Johann Gottfried Herder. Sie schafften mit ihren Werken eine ästhetische Allianz, jedoch gab es nie eine persönliche Beziehung <br>- Heinrich von Kleist (1777/1811)<br><br><br>- Faust I/II = Goethe (1808/1832)<br>- Wallenstein = Schiller<br>- Briefe zur Beförderung der Humanität = Herder<br><br><strong><em>Literatur</em></strong><br>- Begeisterung für die Antike<br>- Natur und Gefühlsschwärmerei des Sturm und Drang werden überwunden <br> Goethe und Schiller: <br>- neigen beide für das Gute, schöne und wahre. Sie sind der Meinung, dass Kunst die Welt verbessern soll<br>- Zwischen der Weimarer Klassik und der Romantik publizieren viele Autoren, welche sich weder der Romantik noch der Klassik zuordnen lassen (Heinrich von Kleist) <br><br><strong><em>Dramen und Schauspiel:</em></strong><br>- Weimarer Klassik ist für die Dramen berühmt geworden<br>- aristotelisches Dramenkonzept als Vorbild<br>- Konflikte bestehen jedoch nicht mehr in den unterschiedlichen sozialen Schichten, sondern im inneren der Figur<br>- Aufgreifung der inneren Freiheit und Gedankenfreiheit, werden gleichgesetzt <br><br><strong><em>Epik:</em></strong><br>- spielt nur untergeordnet eine Rolle<br><br><strong><em>Gedichte und Prosa:</em></strong><br>- Fokus auf griechische Vorbilder, dadurch entstanden Hymnen und Balladen<br>- Erziehungsmethode des tugendhaften Menschen<br>- Lyriker legten Wert darauf, dass Form und Inhalt mit dem Gedicht übereinstimmen <br><br><strong><em>Stil und Sprache:</em></strong><br>- sehr gehobene Sprache<br>- metrisch gebunden <br>- strenge Form<br>- komplexer Satzbau mit viele. Hypotaxen<br><br><br><strong><em>Der Erlkönig </em></strong><br>Johann Wolfgang von Goethe 1782<br><br>Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?<br>Es ist der Vater mit seinem Kind;<br>Er hat den Knaben wohl in dem Arm,<br>Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.<br><br></div><div>Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –<br>Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?<br>Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –<br>Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –<br><br></div><div>„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!<br>Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;<br>Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,<br>Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ –<br><br></div><div>Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,<br>Was Erlenkönig mir leise verspricht? –<br>Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;<br>In dürren Blättern säuselt der Wind. –<br><br></div><div>„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?<br>Meine Töchter sollen dich warten schön;<br>Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn<br>Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ –<br><br></div><div>Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort<br>Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –<br>Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:<br>Es scheinen die alten Weiden so grau. –<br><br></div><div>„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;<br>Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –<br>Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!<br>Erlkönig hat mir ein Leids getan! –<br><br></div><div>Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,<br>Er hält in Armen das ächzende Kind,<br>Erreicht den Hof mit Mühe und Not;<br>In seinen Armen das Kind war tot.<br><br>Besonderheiten: Der Erlkönig ist gegen Ende des Sturm und Drang entstanden, jedoch kann man den Erlkönig auch der Klassik zuschreiben.<br><br><strong><em>Erlkönig in Verbindung mit der Epoche</em></strong><br><br>Die Sprache in den Gedichten ist eine gehobenere Sprache und die findet man auch im Gedicht wieder, es zeigt keine Umgangssprache (vgl V 5ff). <br> Durch das Erziehen des Vaters soll ein positiver und harmonischer Mensch aus dem Sohn werden.<br>Der Sohn fühlt sich zum Erlkönig hingezogen und der Vater versucht die Tugend zu behalten und ihn damit in der Realität bleiben zu lassen (vgl. V 15f). <br>Durch das Vorbild der griechischen Götter sind Balladen entstanden und auch der Erlkönig zählt zu einer Ballade<br>Es gibt kein durchgängiges Schema, jedoch ist es ein überwiegender hypotaktischerSatzbau (vgl. V 29ff)<br><br>Reimschema: aa bb<br>8 Strophen mit a 4 Versen<br> <br><strong><em>Rhetorische Mittel: </em></strong><br>Kontrast: „Er hat den Knaben wohl in dem Arm, er fasst ihn sicher, er hält ihn warm“ (V. 3f). Der schützende Vater wird mit der stürmischen Nacht gegenüber gestellt.&nbsp;<br>Anapher: (vgl. V 3f.) das Personalpronomen „er“ wird 3x für den Vater genutzt&nbsp;<br>Alliteration: (vgl. V12) „Meine Mutter“&nbsp;<br><br>Aufgabe für die Schüler: Entwickeln Sie Deutungshypothesen was mit dem Sohn geschehen sein könnte.&nbsp;<br><br><br>Lösungen:&nbsp;<br>- Der Sohn wird vom Erlenkönig vergewaltigt<br>- Der Sohn hat Fieber und verstirbt daran. Bildet sich den Erlkönig nur ein.&nbsp;<br>- Der Erlkönig ist die Pupertät und der Sohn verliert dabei seine Unschuld.</div><div><br><br><br><br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1721351710/e41571e6ad648986592b38b431d5c046/audio.mp3" />
         <pubDate>2022-06-09 07:05:31 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2215953154</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Aufklärung</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2215953739</link>
         <description><![CDATA[<div><br><br>Giuliana und Luisa&nbsp;<br><br>„Der Tanzbär“ Gotthold Ephraim Lessing (1751)</div><div>——————————————————————————</div><div>Ein Tanzbär war der Kett` entrissen,<br>Kam wieder in den Wald zurück,<br>Und tanzte seiner Schar ein Meisterstück<br>Auf den gewohnten Hinterfüßen.<br>"Seht", schrie er, "das ist Kunst; das lernt man in der Welt.<br>Tut es mir nach, wenn`s euch gefällt,<br>Und wenn ihr könnt!" - "Geh", brummt ein alter Bär,<br>"Dergleichen Kunst, sie sei so schwer,<br>Sie sei so rar sie sei,<br>Zeigt deinen niedern Geist und deine Sklaverei."&nbsp;<br><br></div><div>Ein großer Hofmann sein,<br>Ein Mann, dem Schmeichelei und List<br>Statt Witz und Tugend ist;<br>Der durch Kabalen steigt, des Fürsten Gunst erstiehlt,<br>Mit Wort und Schwur als Komplimenten spielt,<br>Ein solcher Mann, ein großer Hofmann sein,<br>Schließt das Lob oder Tadel ein?<br><br>Merkmale<br>———————————————————––––––––––––––</div><ul><li>Epochendauer: 1720-1785</li><li>Zeitalter der Vernunft/des Reationismus</li><li>Empfindsamkeit mit Aufwertung des Gefühls als Gegenbewegung.</li><li>Wenig Emotion</li><li>Orientierung an der menschlichen&nbsp; Vernunft —&gt; das Gute und das Vernünftige werden gleichgesetzt</li><li>Kritik an der Kirche und Religion</li><li>Literatur soll nützlich sein —&gt; Stilideal der Klarheit und Verständlichkeit&nbsp;</li><li>Themen: Ständekritik, Toleranz, Bildung, Humanität, Erkenntnisfähigkeit des Menschen</li></ul><div>Vergleich mit dem Gedicht „der Tanzbär“ vom Lessing<br>——————————————————————————</div><ul><li>Kritik an der Gesellschaft durch geflohenen Bären.</li><li>Realismus wird ausgedrückt indem der Bär auf andere Bären trifft.</li><li>Lessing vergleicht den Tanzbären mit Hofmännern. Diese Erlangen Gunst durch List, Schmeichelei und falsche Komplimente. Verstand und ein tugendhaftes Leben sei wichtiger.</li></ul><div>Wichtige Autoren der Epoche<br>—————————————————————————————<br>• Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)<br>• Johann Christoph Gottsched (1700-1766)<br>• Chistian Fürchtegott Gellert (1715-1769)<br>• Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803)<br>• Sophie von La Roche (1730-1807)<br><br><br></div><div>Aufgabe<br>—————————————————————————————<br>Untersuchen Sie das Gedicht „der Tanzbär“ von Gotthold Ephraim Lessing auf sprachliche Mittel&nbsp;</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1720656635/3e817ff50fc628c2a5b0c58e51c7c402/Sprachnachricht_23_6_2022__09_03_31.mp3" />
         <pubDate>2022-06-09 07:06:08 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2215953739</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Neue Subjektivität Vincent und Til </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2219786344</link>
         <description><![CDATA[<div><br><br>ULLA HAHN (1983) <br>Ich bin die Frau<br>—————————<br><br>Ich bin die Frau <br>die man wieder mal anrufen könnte  <br>wenn das Fernsehen langweilt<br><br>Ich bin die Frau <br>die man wieder mal einladen könnte <br>wenn jemand abgesagt hat<br><br>Ich bin die Frau  <br>die man lieber nicht einlädt  <br>zur Hochzeit<br><br>Ich bin die Frau<br> die man lieber nicht fragt  <br>nach einem Foto vom Kind<br><br>Ich bin die Frau<br> die keine Frau ist <br>fürs Leben.<br><br><br><br><br><strong>Gedichtsanalyse<br></strong><br>- 5 Strophen je 3 Verse, Kein Reimschema<br>- Gedicht beschreibt das Leben einer einsamen Frau, die sich nach der Liebe sehnt <br>- Es ist zu erkennen, dass jede Strophe mit dem Satz „Ich bin die Frau“ beginnt <br>- Sie sei nicht interessant genug, um eingeladen zu werden und sie erst hinzugezogen wird, wenn andere Leute Langweile haben (V. 3 + 6) <br>- In V. 8f. + 11 f. spricht der lyrische Sprecher über seine negativen Gefühle welche aufkommen, wenn sie z.b nach einem Foto von einem Kind gefragt wird <br>- Vers 14 f. zeigt auf, dass der lyrische Sprecher sich selbst als Objekt sieht und sich selbst als eine ausgeschlossene Person sieht, welche nicht nur als „Zeitvertreib“ gesehen werden soll,&nbsp; sondern als liebenswürdige Person <br><strong><br>Wichtigste Merkmale zu der Epoche der neuen Subjektivität<br></strong><br>&nbsp;  - Direkte und einfache Sprache -&gt; Alltagssprache  <br>- Abkehr von politischer Literatur<br> - Themen: Probleme in persönlichen Beziehungen, eigene Erlebnisse und Erfahrungen, Träume und Fantasie und - Aufwertung des Einzelnen -&gt; Identitätssuche&nbsp;<br> - Eigene (subjektive) Sicht auf die Welt  <br> - Wichtig in dieser Epoche ist die Echtheit des beschriebenen Ichs -&gt; streben nach Authentizität <br>- Skepsis gegenüber Fortschritt  <br>- Selbstfindung und Selbsterfahrung<br>- feministische Literatur -&gt; mit Infragestellung traditioneller Rollenbilder <br><br></div><div><strong>Formale Aspekte<br><br>- </strong>keine lyrischen Elemente (Reimschema, Metrum)<br>- lyrisches Ich -&gt; Dichter/Dichterin <br><br><strong>Vertreter<br><br>- </strong>Nicolas Born<br>- Peter Handke <br>- Peter Schneider<br>- Ulla Hahn<br>- Rolf Brinkmann<br><br><br><strong>Aufgabenstellung</strong><br><br>Arbeiten Sie die Merkmale der Epoche heraus, die speziell im Gedicht zu finden sind.&nbsp;<br><br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1685581951/1f89f9d216ec75a69867a5c7e327bdaf/Neue_Subjektivita_t_Gedicht__Ich_bin_die_Frau_.mp3" />
         <pubDate>2022-06-13 17:04:40 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2219786344</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Weimarer Klassik</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228622556</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1397824740/143d07c06f3cda339bb1d11bbe514a07/7BED7802_1731_48C5_BCB6_7358400CBB9E.jpeg" />
         <pubDate>2022-06-23 06:57:23 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228622556</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Sturm und Drang </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228622819</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1721351786/131a3505fc74e05f3f03f4a36c824d2e/8AA36975_DE30_4EFA_8638_D8FD4EAB7E98.jpeg" />
         <pubDate>2022-06-23 06:57:43 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228622819</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Vormärz</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228623002</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1685605355/a22ba9ddbb3736f78b9bd31c95e86afa/618B99E5_AA04_4C6C_A60C_B1A1800A7154.jpeg" />
         <pubDate>2022-06-23 06:57:57 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228623002</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Barock</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228623177</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1564139595/601c756cf6762e62bbb65cab854943c8/luftlmalerei_1502236_1920.jpg" />
         <pubDate>2022-06-23 06:58:08 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228623177</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Neue Subjektivität </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228623181</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1685581951/4bfa5479da9613c883bd5595b29ae519/78E4F8A9_222B_4FFF_B49B_BF9A73F83709.jpeg" />
         <pubDate>2022-06-23 06:58:08 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228623181</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Lyrik der Nachkriegszeit </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228627268</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1397788889/6fccba914cee63439c8734e33626f517/A5E44BDA_1D25_4E3D_B291_16AEB94DC962.jpeg" />
         <pubDate>2022-06-23 07:03:04 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228627268</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Aufklärung</title>
         <author>fiedleranna1980</author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228628237</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1720656635/c6e98e3896150f16ad0e6a6449ab2272/image.png" />
         <pubDate>2022-06-23 07:04:30 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228628237</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Postmoderne und Lyrik der Gegenwart (Nele, Lilly) </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228629957</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1564139801/08541bfc8f7697bfffca30d68e12e418/D4E3C210_F697_4B46_A4EE_64D8EC8A3BA2.jpeg" />
         <pubDate>2022-06-23 07:06:50 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228629957</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Politische Lyrik bis 1970</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228632170</link>
         <description><![CDATA[<div>Themenbereiche:&nbsp;<br>⁃ Armut<br>⁃ Krieg vs Frieden<br>⁃ Nationalhymne<br>⁃ Kritik an der NS-Vergangenheit&nbsp;<br>⁃ Gesellschaftspolitische und soziale Probleme<br><br>Hintergründe:<br>⁃ Existenzielle Bedrohung durch den ,,kalten Krieg‘‘<br>⁃ Angst vor dem Atomkrieg, Vietnamkrieg -&gt; Distanzierung von den USA<br>⁃ 68er-Bewegung als Protestbewegung<br><br><br>Merkmale:<br>⁃ Politisch und ideologisch beeinflussen<br>⁃ Grenzen zwischen Wahrheiten und Erfundenem<br>⁃ Strategie verfolgen; Verständlichkeit und Wirkung<br>⁃ Wirkung: Auseinandersetzungen und Veränderungen<br>⁃ Verständlichkeit: Beispiele erschaffen für ein besseres Verständnis des Publikums&nbsp;<br>⁃ Das geschriebene Wort hat/ zeigt eine Wirkung: Kritik, schlechte Zustände&nbsp;<br>⁃ Forderung von Verständlichkeit und Abkehr jeglicher Ideologien<br><br>Gattungen:<br>Ballade, Festgesang, Hymne, Kirchenlieder, Lehrgedicht, Kriegslied, politischer Zeitroman, Dokumentartheater<br><br><br>Autor: Hans Magnus Enzenberger<br><br>verteidigung der wölfe gegen die lämmer (German)</div><div><br>soll der geier vergißmeinnicht fressen?<br>was verlangt ihr vom schakal,<br>daß er sich häute; vom wolf? soll<br>er sich selber ziehen die zähne?<br>was gefällt euch nicht<br>an politruks und an päpsten,<br>was guckt ihr blöd aus der wäsche<br>auf den verlogenen bildschirm?<br>&nbsp;<br>wer näht denn dem general<br>den blutstreif an seine hosen? wer<br>zerlegt vor dem wucherer den kapaun?<br>wer hängt sich stolz das blechkreuz<br>vor den knurrenden nabel? wer<br>nimmt das trinkgeld, den silberling,<br>den schweigepfennig? es gibt<br>viel bestohlene, wenig diebe; wer<br>applaudiert ihnen denn, wer<br>lechzt denn nach lüge?<br>&nbsp;<br>seht in den spiegel: feig,<br>scheuend die mühsal der wahrheit,<br>dem lernen abgeneigt, das denken<br>überantwortend den wölfen,<br>der nasenring euer teuerster schmuck,<br>keine täuschung zu dumm, kein trost<br>zu billig, jede erpressung<br>ist für euch noch zu milde.<br>&nbsp;<br>ihr lämmer, schwestern sind,<br>mit euch verglichen, die krähen:<br>ihr blendet einer den andern.<br>brüderlichkeit herrscht<br>unter den wölfen:<br>sie gehen in rudeln.<br>&nbsp;<br>gelobt sei´n die räuber; ihr,<br>einladend zur vergewaltigung,<br>werft euch aufs faule bett<br>des gehorsams, winselnd noch<br>lügt ihr, zerrissen<br>wollt ihr werden, ihr<br>ändert die welt nicht mehr.</div><div><br></div><div>Gedichtsanalyse</div><div>-Das Gedicht&nbsp; entstand zur Nachkriegszeit vom 2.Weltkrieg&nbsp;</div><div>-Thema ist ob nur die Anführer des Nationalsozialismus Schuld an deren Taten sind</div><div>-Passive Menschen die in einem Nationalsozialistischen Staat leben sind genau so schuld wie die „bösen Wölfe“ (V.37ff)</div><div>-Es finden sich Merkmale der Idee von Kants Aufklärung (V.35ff)</div><div>-Die Menschen verbleiben lieber als „Lämmer“ die in ihrer Unmündigkeit bleiben (V.35ff)</div><div>-Es sei einfacher einen Tyrannen als Herrscher zu wählen und auf diesen alle Fehler abzuwälzen anstatt selbst etwas zu unternehmen (V.9ff)</div><div>-Lieber wollen die Menschen leiden, anstatt sich aus der Bequemlichkeit ihrer Unmündigkeit zu bewegen (V.33ff)<br>⁃ 5 Strophen, 39 Verse<br>⁃ kein Reimschema<br>⁃ kein Metrum<br>⁃ Beschäftigung mit den Ereignissen des Krieges<br>⁃ Verdrängung des Krieges<br>⁃ Das lyrische Ich wendet sich an die Masse bzw. an den Leser<br>⁃ Rhetorische Fragen sind teilweise sehr sarkastisch, Metaphern<br><br><br><br>Aufgabenstellung:<br>Finden Sie die Stilmittel, die in dem Gedicht vorhanden sind heraus und schreiben Sie diese ab</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1738427373/45c74b32e61e415df3126c9cf3feb9f5/Verteidigung_20der_20Wo_CC_88lfe_20gegen_20die_20La_CC_88mmer.mp3" />
         <pubDate>2022-06-23 07:09:37 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228632170</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Politische Lyrik bis 1970</title>
         <author>fiedleranna1980</author>
         <link>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228641586</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1720656635/4da827b19729f3bc54eb674e1fd5a86c/image.png" />
         <pubDate>2022-06-23 07:20:59 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/fiedleranna1980/vil6rxdsga24f30q/wish/2228641586</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
