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      <title>Theoretische Annäherungen by </title>
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      <description></description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-03-15 12:01:54 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>kaum Literatur dazu gefunden obwohl es viele Ehrenamtliche gibt</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-04 19:44:08 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088309977</link>
         <description><![CDATA[<p>„ein <strong>elitäreres Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl </strong>sowie <strong>drohende gesellschaftliche Stigmatisierungsprozesse </strong>erzeugten bei allen Beteiligten (Kindern, Jugendlichen, Eltern, Pädagogen) immer auch ein hohes Maß an <strong>„adaptiver Akzeptanz“ bzw. eine „Kultur des Zweifelns“ – quasi als Grundlage für eine institutionelle Tabuisierungsmentalität, nach der es Mitgliedern einer Organisation in der Regel schwer fällt, aus Angst vor falschen Beschuldigungen oder sogar aus Misstrauen gegenüber der Glaubwürdigkeit von Betroffenen Anschuldigungen in Bezug auf sexualisierte Gewalt ernst zu nehmen; </strong>ein solches fragiles Orientierungsmuster hinsichtlich der eigenen und der organisationalen Verantwortung im Umgang mit Verdachtsfällen rückt vor allem Fragen<strong> des Selbst- und Institutionenschutzes in den Vordergrund, während die Frage nach Kindeswohlgefährdung sekundär erscheint</strong>.“ (Brachmann 2019: 442–443)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 09:50:19 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088314438</link>
         <description><![CDATA[<p>wie stehen aktive Handlungen, wie (Ver-)Schweigen und Wegsehen, zu dem Phänomen der Denk-Unmöglichkeit im Verhältnis</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 09:54:48 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>(1) „Eine naturbezogene Idylle und zugleich ein Ort der unkontrollierbaren Gefahren“ </title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088315481</link>
         <description><![CDATA[<p>(Keupp et al. 2019: 261 ff)</p><ul><li><p>Geschlossenheit und Abgeschiedenheit</p></li><li><p>Diese Abgeschiedenheit und Isolation trugen jedoch zu einer großen Abhängigkeit der Kinder und Jugendlichen bei, die nicht oder nicht hinreichend kontrolliert wurde und so für Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt ausgenutzt werden konnten. Die räumlichen Gegebenheiten wurden bewusst bespielt.</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 09:56:04 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>(2) „Ein alternativer Lernort mit demokratischer Lernkultur und unkontrollierter Macht“ </title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088315920</link>
         <description><![CDATA[<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Keupp et al. 2019: 263 ff)</p><p>o&nbsp;&nbsp; Auf der Vorderbühne wurde scheinbar reflektiert auf die Machtasymmetrie zwischen Kindern und Lehrer*innen eingegangen (s. o.). Es handelte sich jedoch um eine pseudodemokratische Haltung, denn: „Mit dem Rückenwind einer antiautoritären Bewegung, die von den Hochschulen ausging und auch die Schulen erreichte, löste er zunehmend die innere Ordnungsbalance des Systems Odenwaldschule auf und vermochte es, einen großen Teil der Schüler*innen populistisch auf seine Seite zu ziehen. Es war kein Abgesang demokratischer Mitwirkung, teilweise sogar ein expliziter Bezug auf basisdemokratische Verfahren, aber es war zugleich die Demontage differenzierter Mitwirkungsformen durch eine personalisierte Machtkonzentration im Gewande eines liberalen und toleranten Schulleiters.“ (Keupp et al. 2019: 270)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 09:56:40 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>(3) „Orientierung am Subjektstatus von Kindern und seiner gleichzeitigen Missachtung“ </title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088316564</link>
         <description><![CDATA[<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Keupp et al. 2019: 272 ff)</p><p>o&nbsp;&nbsp; Der Leitsatz der Odenwaldschule „Werde, der Du bist“ macht die grundlegende Subjektorientierung der Institution deutlich. Auch Betroffene sexueller Gewalt an der Odenwaldschule berichten, dass sie dort als ganze Person gesehen wurden und bringen die erfahrene Gewalt nur schwer in einen Zusammenhang mit dieser Haltung.</p><p>o&nbsp;&nbsp; Zum einen betonten sie das Sexuelle als Teil des Subjektes und argumentierten für eine Erziehung zur sexuellen Freiheit durch die Erwachsenen.</p><p>o&nbsp;&nbsp; . Die starke Betonung des Subjektes wurde aber auch genutzt, um eine Begegnung auf Augenhöhe – auch im Sexuellen – zu begründen und so sexuelle Handlungen als einvernehmlich darzustellen (Keupp et al. 2019: 289 ff).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 09:57:14 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>(4) „Die ‚sexuelle Revolution‘ erreicht die Odenwaldschule und erleichtert pädokriminelle Zugriffsmöglichkeiten“ (Keupp et al. 2019: 274 ff)</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088317222</link>
         <description><![CDATA[<p>Kappeler betont hierzu, dass nicht Becker allein für die Gewalt verantwortlich gemacht werden kann, sondern dass auch der Trägerverein der Schule und der Verband der reformpädagogischen Landerziehungsheime in der Verantwortung stehen, diese grenzverletzende Atmosphäre zugelassen zu haben. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dienen als Legitimationsfolie für pädosexuelle Handlungen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 09:57:48 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>(5) „Gemeinschaft und (Ersatz-)Familie, aber auch ‚familialer Missbrauchsort‘“</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088317589</link>
         <description><![CDATA[<p>o&nbsp;&nbsp; Darüber hinaus war für das Familienprinzip an der Odenwaldschule besonders kennzeichnend, dass die Familienoberhäupter keiner sozialpädagogischen Qualifikation bedurften, um eine OSO-Familie zu leiten. Zudem mussten sie zugleich volle Lehrstellen ausfüllen und hatten für bis zu 13 Kinder und Jugendliche allein die Verantwortung. Ergänzendes pädagogisches Personal, wie es bspw. auch zu dieser Zeit in Kinderdörfern üblich war, gab es nicht. Insgesamt lässt sich die Arbeitssituation für viele Lehrkräfte als überfordernd einstufen.</p><p>o&nbsp;&nbsp; Besonders kennzeichnend war auch, dass die Gestaltung der OSO-Familien vollkommen in den Händen der Familienoberhäupter lag. Es gab nahezu keine organisationale Rahmung, die das Leben in den OSO-Familien strukturiert hätte. In Bezug auf die Leitung der OSO-Familien war die Organisation also sehr unstrukturiert und in Bezug auf die Mitbestimmung innerhalb der ganzen Organisation hatte sie autoritär-rigide Züge. Diese Kombination eröffnete letztlich einen Freiraum für die Normalisierung sexueller Gewalt.</p><p>o&nbsp;&nbsp; Weiter machte das Familiensystem an der Odenwaldschule aus, dass die Zugehörigkeit zu einer Wohngruppe extrem prekär war. Die latente Drohung, die Gruppe wieder verlassen zu müssen, findet sich auch als Machtmittel in anderen stationären Einrichtungen. Das kindliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit konnte damit vor dem Hintergrund diffuser Beziehungsverstrickungen ausgenutzt werden. Sexuelle Gewalt war demzufolge eine Währung, mit der Zugehörigkeit und Zuneigung erkauft werden konnte (Keupp et al. 2019: 307).</p><p>o&nbsp;&nbsp; Eine gute, wertschätzende, innige, aber auch diffuse Beziehung, die pädagogisch wertvoll sein soll, aber eben auch Abhängigkeiten schafft.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 09:58:22 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>(Wittfeld 2023, S. 91) </title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088318334</link>
         <description><![CDATA[<p>zwar nicht als institutionelles tatsächliches Konzept, sondern eher als Spirit?</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 09:59:22 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>Die emotional positive Aufladung der Familie als Ort der Liebe, der Kontinuität von Bindung und Solidarität setzt zudem Ansprüche, an denen Familien immer wieder scheitern müssen. Entmythologisiert man dieses vorherrschende Leitbild, kann man festhalten, dass <strong>Familie dreierlei bedeutet: (1) machtvolle Generations- und Geschlechterverhältnisse, (2) einen Raum der Privatheit und (3) einen Raum der Intimität. </strong>(Kessl/Koch/Wittfeld 2015; Kessl et al. 2016).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:00:18 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>Familie ist keinesfalls normativ positiv, sondern muss auf die Konflikte in ihren Machtverhältnissen befragt werden. Familien sind der Ort, an denen Menschen die meiste Gewalt erfahren (Sutterlüty 2020).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:00:27 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088319480</link>
         <description><![CDATA[<p>Kinder erfahren nicht ausschließlich Gewalt, sondern vielfach auch Anerkennung und Zuneigung, sie sind existentiell abhängig von ihren primären Bezugspersonen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:00:50 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Metaphorisch mit Honig gesprochen kaufen sich Organisationen mit der Adaption von Familialität beide Seiten der Medaille ein, sowohl tiefere Vertrautheit und Intimität als auch das Potential für Gewalt.</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088319926</link>
         <description><![CDATA[<p>Die oben beschriebenen Studien haben herausgestellt, dass es von Seiten der untergebrachten Kinder eine Sehnsucht nach emotionaler Nähe, Verbundenheit und Zugehörigkeit gibt, der mit einem familienanalogen Konzept begegnet werden soll. <strong>Jedoch: Die Strukturmomente familialer Arrangements – ein spezifisches Generationen- und Geschlechterverhältnis, Privatheit und Intimität – sind leider nur in der Widersprüchlichkeit zu haben:</strong> Sie können für den Beziehungsaufbau, für die Etablierung von Vertrauen und Solidarität und die emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sehr förderlich sein, zugleich bergen sie aber auch ein Herrschaftspotenzial, das sich in Übergriffen auf die Kinder und Jugendlichen zuspitzen kann. (Kessl/Koch/Wittfeld 2015: 70)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:01:24 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088332435</link>
         <description><![CDATA[<p>„<strong>Grenzverschiebungen in der institutionellen Ordnung [bedeutet]. Die Auseinandersetzung mit und Verhandlung von Grenzen eröffnen dabei zugleich immer einen Raum. Dieser Raum ist konstitutiv widersprüchlich; er kann Freiräume erschließen und eröffnen,</strong> z.B. Freiräume der Vergemeinschaftung – zur Ausbildung von Nähe, Vertrauen, Intimität – oder den Raum für pädagogische Beziehung, in dem Kinder und Jugendliche von und mit Erwachsenen lernen können. <strong>Er kann aber auch die Ausgestaltung von Machtverhältnissen begünstigen. </strong>Freiräume umfassen dabei jedoch auch ein Risikopotenzial, sodass sich durch die Beobachtung von Grenzverschiebungen innerhalb institutionalisierter pädagogischer Praktiken auf mögliche Potenziale von (sexueller) Gewalt hinweisen lässt.“ (Wittfeld/Bittner 2019: 51)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:17:08 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088332703</link>
         <description><![CDATA[<p>Grenzverschiebungen finden vor allem in Hinblick auf Intimität statt. Familial ausgestaltete Beziehungen sind notwendigerweise emotional verstrickt und diffus. Gerade dieser pädagogisch intendierte Prozess bringt jedoch auch mit sich, dass</p><p>alle Beteiligten viel verletzlicher werden und Räume entstehen, die für sexuelle</p><p>Gewalt genutzt werden können.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:17:32 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088332859</link>
         <description><![CDATA[<p>Es gab <strong>keine Einarbeitung für neue Familienoberhäupter</strong> und <strong>eine theoretische Reflexion oder einheitliche Gestaltung </strong>darüber, wie die Familien der Odenwaldschule geleitet werden sollten,<strong> gab es auch nicht</strong> (Langfeld in Brachmann 2019: 321–322). <strong>Besonders der von Brachmann und Keupp et al. betonte Wildwuchs, die Isolation der Familien mit ihren eigenen Regeln und die absolute Macht der Familienoberhäupter müssen als wirkmächtiger Teil der konzeptionellen Risiken für sexuelle Gewalt gesehen werden.</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:17:43 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088333062</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Erwachsene</strong>, denen die Jungen und Mädchen zur Erziehung anvertraut wurden, <strong>instrumentalisierten dabei die Bindungs- und Zugehörigkeitswünsche dieser Minderjährigen, indem sie diese bevorzugten und ihnen eine anscheinend exklusive Zuwendung entgegenbrachten, um sie letztlich emotional und sexuell auszubeuten. Dabei unterstellten sie den betroffenen Schüler*innen Einvernehmlichkeit</strong>, was umso schwerer wog, als diesen Kindern und Jugendlichen kein Regulativ zur Verfügung stand, das ihnen dabei geholfen hätte, den verbrecherischen Charakter der Missbrauchsverstrickung zu entlarven. (Keupp et al. 2019: 406)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:18:01 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088333266</link>
         <description><![CDATA[<p>Dennoch zeigt sich selbst in dieser belasteten für so viele Schüler*innen gewaltvollen Konstellation, dass <strong>das Prinzip der Familialität von ehemaligen Schüler*innen ambivalent bewertet wurde. „Die Internatsfamilien lassen sich vor allem in ihrer ambivalenten Bedeutung als Orte positiver Gemeinschaftserfahrungen und zugleich illegitimer Abhängigkeitsverhältnisse charakterisieren. </strong>Die Täterinnen und Täter konnten diese intimen emotionalen Arenen strategisch für ihre Verbrechen nutzen (Brachmann 2019: 443)“</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:18:16 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088334275</link>
         <description><![CDATA[<p>Manche arbeiten auch in pädagogischen Institutionen wie Kindergärten und Schulen, um Zugang zu Kindern und Jugendlichen zu haben. So wird in perfider Weise ein Vertrauensverhältnis aufgebaut: Die Annäherung beginnt meist damit, dass dem Kind oder Jugendlichen besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird und sich Täter(:innen) sehr beliebt machen. Sie verbringen gemeinsam Zeit, interessieren sich für das Kind, geben dem Jugendlichen einen besonderen Stellenwert, Zuwendung, machen Geschenke, bieten sich als Ansprechperson für Schwierigkeiten an usw. Dann werden nach und nach die Grenzen verschoben, auch die körperlichen. Zuerst geht es vielleicht um sexuelle Gesprächsthemen. Dann taucht ›zufällig‹ ein Porno auf, ein ›Austausch‹ über sexuelle Praktiken wird angeboten, bis nach und nach anzügliche Bemerkungen und – zu Beginn harmlose – Berührungen damit einhergehen. Für Jugendliche ist dieses ›Angebot‹ vielleicht am Anfang spannend, möglicherweise auch körperlich erregend. Geschickt verstehen es Täter(:innen) bei erstbester Gelegenheit den Kindern und Jugendlichen die Verantwortung für das eigene Handeln zu geben: Sie hätten es ja schließlich gewollt oder mitgemacht oder nach diesem und jenem gefragt oder dieses und jenes Geschenk angenommen. Oder Täter(:innen) erpressen Jugendliche, wenn diese sich z.B. überreden ließen, ein Nacktfoto von sich zu schicken. Gedroht wird damit, dieses zu veröffentlichen, an Eltern oder Freund:innen weiterzuschicken oder als Fotomontage zu verändern und ins Netz zu stellen. Gleichzeitig bleiben die als positiv erlebten Anteile der Täter(:innen) oft aufrecht. Für Täter(:innen) ist das wichtig, um sich die Loyalität der Betroffenen und deren Stillschweigen weiterhin zu sichern. Für Kinder und Jugendliche ist sexuelle Gewalt deshalb oft sehr verwirrend. Die sexuellen Handlungen können als ekelig erlebt werden und gleichzeitig körperlich erregend sein. Auch emotional kann gleichzeitig Ablehnung und eine starke emotionale Verbindung bestehen, es können eventuell sogar Verliebtheits-Gefühle und Freude über das besondere Geheimnis bei den Betroffenen präsent sein. Täter(:innen) zerstreuen Hoffnungen, dass den Jugendlichen geglaubt oder geholfen würde, wenn sie jemanden davon erzählten. Je länger solche Situationen dauern, desto schwieriger wird es für Jugendliche, davon zu erzählen. Sie denken, sie hätten schon viel früher etwas erzählen müssen und sind spätestens jetzt im Erklärungsnotstand, warum sie so lange ›mitgetan‹, sich nicht ausreichend ›gewehrt‹ oder nicht zumindest früher davon erzählt haben. (Vasold, 2021 S. 337f).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:19:39 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088335271</link>
         <description><![CDATA[<p>Kurz: Totalitäre Glücksnarrative bewirken, dass Menschen, die in Systemen, die solche Narrative pflegen, Not leiden, beschämt werden und dass ihnen weder von anderen geholfen wird noch sie sich selbst helfen können. Ähnliches gilt für Heiligkeits- oder Heldennarrative, die Glück durch völlige Selbstaufgabe versprechen:</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:20:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>Durch die Verfestigung von solchen Selbstaufgabe verherrlichenden Narrativen werden Menschen ganz buchstäblich genötigt, grenzenloses Leiden auf sich zu nehmen, sobald ihre geistlichen Führer das von ihnen verlangen. Sie können keine Rücksicht auf ihre persönlichen Bedürfnisse mehr einfordern, denn weder Maria noch Jesus haben das getan. Schließlich geht es darum, die Welt zu retten. Wie kann man gegenüber diesem Anspruch die eigenen banalen Bedürfnisse, beispielsweise nach einem Kaffee am Nachmittag, nach mehr Essen und Schlaf oder Unterhaltung, einklagen wollen? Wie könnte man den an die eigene Person herangetragenen Anforderungen irgendeine Grenze setzen, die unterhalb des täglich vielfach als Ideal vor Augen gemalten Kreuzestodes bliebe?</p><p>&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:21:06 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"Spirituelle Manipulation kann sehr subtil sein. Schon der besondere Ruf oder die besondere Ausstrahlung [...] kann für die spirituelle Manipulation benutzt werden" </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:21:37 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"...die Angehörigen solcher Bewegungen [wollen] möglichst viele Menschen herumkriegen und wenden dazu ganz gezielt bestimmte Techniken an. Dazu gehören teils emotionale Inszenierungen, einseitige Informationen oder die Vorspiegelung falscher Tatsachen, moralische oder emotionale Wertungen, subtile Drohungen oder das Ausspielen von Machtgefällen und Beziehungsdynamiken" (Wagner 2019, S. 100)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:22:06 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"Die Täter haben in der Regel das Ziel, die begleitete Person zu einer bestimmten spirituellen Wahrnehmung oder zu bestimmten Entscheidungen und Handlungen zu drängen. Die Menschen, die sie verführen, sind zunächst tatsächlich fasziniert und begeistert" (ebd., S.101)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:24:21 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"Der Manipulator zeigt sich beispielsweise von seinem Opfer „enttäuscht“, indem er ihm suggeriert, es zögere aus mangelnder Liebe oder Reife: „Ich dachte, du wärst da schon weiter / deine Liebe wäre größer“ (ebd. S103)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:24:32 UTC</pubDate>
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         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"Sie meinen, sie selbst wüssten, im Unterschied zu den meisten anderen Menschen, was „richtig“ sei, und müssten die Menschen, die das von alleine nicht wissen könnten, mit Tricks dazu bewegen, das „Richtige“ zu glauben und zu tun" (ebd. S101).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:24:52 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"Das asymmetrische Verhältnis zwischen Manipulator und Opfer– die hohe Stellung, der Ruf und der vermeintliche Wissensvorsprung [...] ebenso wie die vielleicht geringe Stellung, die emotionale Bedürftigkeit und das mangelnde Wissen des Opfers– bewirken, dass das Opfer dem Manipulator folgt und seine Deutung akzeptiert. Die Unsicherheit des Opfers verschwindet dadurch nicht, es bekommt nur das Gefühl, dass seine Unsicherheit keine Berechtigung besitzt, sodass es seine eigene Unsicherheit, seine Fragen und Zweifel verdrängt" (ebd. S103)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:25:07 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"spirituelle Manipulation [ist] im Kern immer die Delegitimation der Wahrnehmungen, Gefühle, Entscheidungen und Standpunkte des Opfers. Das kann so weit gehen, dass sogar handfeste Gründe mit dem Verweis auf die vermeintliche spirituelle Einsicht des geistlichen Führers beiseite gewischt werden" (ebd. S.103)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:25:18 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"[Sie nehmen] was sie brauchen: Bewunderung, Selbstbestätigung, Geld, Einfluss, Gefälligkeiten und loyale Ergebenheit" (ebd.)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:25:28 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088339471</link>
         <description><![CDATA[<p>Ein derart eindeutiges Hinwegsetzen über die Grenzen der physischen und psychischen Belastbarkeit unter Verweis auf ein bestimmtes spirituelles Konzept ist in jedem Fall ein schwerer Akt von spiritueller Gewalt. Es gibt viele Fälle, in denen Menschen von ihren geistlichen Führern gezwungen werden, über die Grenzen ihrer körperlichen Belastungsgrenzen hinaus zu arbeiten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:26:35 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>- indem sie sie auf einen Weg der Selbstüberwindung führen.(137)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:26:48 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>"Die Freiheit der anderen scheint bei ihnen gar keine Rolle zu spielen" (Wagner 2019) S.100</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:26:58 UTC</pubDate>
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         <title> »Wer religiös empfindet, verliert Grenzen und Konturen, alles wächst ihm ineinander, hier ist auch dort, und immer ist auch das Gegenteil wahr« (Lehnert 2017, S. 186).</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088342314</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:30:42 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>(Klessmann 257) Angesichts solcher Extreme in der Selbst- und Fremdwahrnehmung ist es hilfreich, sich professionelle und persönliche Grenzen bewusst zu machen (vgl. Beelitz 2013). Grenzen markieren Kompetenzen und Zuständigkeiten. Wer seine fachlichen und persönlichen Grenzen ansatzweise kennt, kann sich schützen vor Allmachtsphantasien, die fast zwangsläufig zu Niederlagen und Ohnmacht führen; wer seine Fähigkeiten und Befugnisse kennt, kann sich wappnen gegenüber Erwartungen von Allzuständigkeit und Erfolg, die kaum durchzuhalten sind. Wer die Grenzen des Auftrags der Klienten und Klientinnen berücksichtigt, ist besser davor gefeit, sich in Zusammenhänge zu begeben, in denen man sich und die andere Person nur überfordern kann. Die Markierung von Grenzen mag zunächst kränkend sein, aber auf lange Sicht haben sie etwas Heilsames und Entlastendes, weil sie sowohl vor Allmachts- als auch vor Ohnmachtsfantasien schützen und zur Wahrnehmung der Realität befreien.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:30:56 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Selbstbehautptung = sich in grenzüberschreitenden Situationen der eigenen Position und auch Grenzen bewusst zu sein und diese Grenzen vor allem auch anderen Menschen gegenüber deutlich machen zu können (Ach und Pollmann, 2012).</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088345267</link>
         <description><![CDATA[<p>(Heinemann, Fritzsche 2020)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:34:26 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>Selbstbehauptung ist somit die Befähigung, sich seiner eigenen Grenzen bewusst zu sein und diese seinem Gegenüber aufzuzeigen. Die Grenzen eines jeden Menschen sind divergent. Sie sind nicht greif- oder festlegbar. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, innerhalb einer kritischen Situation seine Grenzen wahrzunehmen und aufzeigen zu können (7 Abschn. 11.2). Das Aufzeigen der eigenen Grenzen kann beispielhaft durch starke Körpersprache, den effizienten Einsatz von Sprache, das Einfordern von Unterstützung (Hilfeleistung durch Dritte) oder der Gewinnung von Abstand erfolgen. Die zuvor genannten Gegenreaktionen können einen Beitrag zum Schutz vor körperlichen Übergriffen leisten.</p><p>(Heinemann, Fritzsche 2020)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:34:41 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088346194</link>
         <description><![CDATA[<p>Sehr häufig wird in der Selbstbehauptung von dem frühzeitigen Erkennen der eigenen Grenzen gesprochen. Das Opfer soll dem Täter seine Grenzen aufzeigen. Die Kinder und Jugendlichen sollen Handlungskompetenzen erlangen, indem sie ihre eigenen Gefühle nutzen, um kritische Situationen frühzeitig zu identifizieren, sie zu umgehen oder sich ihnen frühzeitig entziehen zu können. Sie sollen erkennen, dass eigene, negative, Gefühle ein verlässlicher Indikator sind, um Grenzverletzungen zu erkennen. Ein großer Teil von Kindern und Jugendlichen lassen sich durch Anweisungen von Erwachsenen zu einer Handlung bewegen. Sie müssen jedoch auch handlungsfähig sein, wenn kein Erwachsener in der Nähe ist oder der Erwachsene für die negativen Gefühle verantwortlich ist. Die eigenen Gefühle des Kindes sollen die Entscheidungsfindung zur Selbstbehauptung oder Selbstverteidigung stärken und beschleunigen, um die Gefahrensituation selbstständig verlassen zu können (ebd. 193f)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:35:27 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088349814</link>
         <description><![CDATA[<p>Kinder und Jugendliche lernen durch ihr soziales Umfeld und die elterliche Erziehung eine Vielzahl von Handlungsmustern, mit denen sie in Interaktion mit anderen Personen treten können. Diese Sozialkompetenzen sind die Grundlage für das Handeln des Kindes, wie es auf Emotionen, Wünsche sowie Konflikte von und mit anderen Personen reagiert. In diesem Zusammenhang lässt sich auch von sozialen Programmen sprechen, denn die Handlungsmuster werden im Kind wie ein Softwareprogramm abgelegt und routiniert abgerufen. Es lernt das jeweilige Programm bei der dafür vorgesehenen Selbstbehauptung Situation anzuwenden. Dies wird unter anderem durch Lernen am Erfolg oder durch das Beobachtungslernen intensiviert (7 Kap. 3, 6). Die Bedeutung dieser sozialen Programme wird bei einer Gegenüberstellung von Kindern mit einer gesunden sozialen Kompetenz und Kindern mit einem Mangel an sozialer Kompetenz deutlich. </p><p>(Heinemann, Fritzsche 2020, S. 195)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:40:39 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3088352645</link>
         <description><![CDATA[<p>Dies [ProSoziale Verhalten] wird unter anderem durch Lernen am Erfolg oder durch</p><p>das Beobachtungslernen intensiviert (7 Kap. 3, 6). Die Bedeutung dieser sozialen Programme wird bei einer Gegenüberstellung von Kindern mit einer gesunden sozia-</p><p>len Kompetenz und Kindern mit einem Mangel an sozialer Kompetenz deutlich (. Tab. 11.1).</p><p>Die Fertigkeiten für prosoziales Verhalten oder der Mangel an diesen Fertigkeiten entwickeln sich im Kontext sozialer Interaktionen. Die Basis für diese Sozialkompetenzen wird im sozialen Umfeld geschaffen. Dieses umfasst die Personen oder Personengruppen mit denen ein Kind oder Jugendlicher relativ dauerhaft zwischenmenschliche Beziehungen pflegt (Deutsche Enzyklopädie, 2019). Hier werden soziale Kompetenzen vermittelt und ausgetauscht. Das soziale Umfeld wächst im Laufe des Lebens eines jeden Kindes bzw. Jugendlichen. Es wird durch die Familie, Freunde, Schule, Verein und viele weitere Institutionen vergrößert. </p><p>(ebd.)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-26 10:44:50 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Klessmann 2023, Verschwiegene Macht</title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-27 13:17:39 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Wagner 2019, Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3090324609</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-27 13:18:02 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Vasold 2021, Das Ungreifbare greifbar machen in Thuswald, Sattler 2021, Sexualität, Körperlichkeit und Intimität.</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3090328723</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-27 13:21:16 UTC</pubDate>
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         <title>Wittfeld 2023, Riskante Nähe</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3090329350</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-27 13:21:40 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Heinemann, Fritzsche 2020, Gewaltprävention in Erziehung, Schule und Verein</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3090332605</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-27 13:23:49 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Klein und Palzkill (1998) identifizieren in ihrer Pilotstudie besondere Bedingungen im Sport, die die Entstehung sexualisierter Gewalt begünstigen können: </title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3090374246</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>hierarchisches Geschlechterverhältnis (sowohl allgemein gesellschaftlich als auch die Dominanz von Männlichkeit) </p></li><li><p>Führungspositionen vorwiegend männlich besetzt</p></li><li><p>Körper im Zentrum jeglicher Aktivität - dadurch leichter Zugang zu Körpern</p></li><li><p>Leistungsstreben &amp; Leistungserbringungen - diesem Ziel wird teilweise alles untergeordnet - dadurch hohe Gefahr von sexueller Ausbeutung, Betroffene Schweigen aus Angst ihre Ziele sonst nicht zu erreichen</p></li><li><p>ingesamt die ungleichen Geschlechter- und Machtverhätnisse</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-27 13:48:29 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Rulofs, B., 2007, „Schweigen schützt die Falschen” Sexualisierte Gewalt im Sport – Situationsanalyse und Handlungsmöglichkeiten</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3090374698</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-27 13:48:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Einstellung von Personal als besonders brisantes Thema - wo Qualitätsstandards gesetzt werden sollten</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3090412037</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-27 14:11:13 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>Volker Krumm und Kirstin Eckstein haben 2002</p><p>auf der Grundlage qualitativer lnterviews von Eltern eineTypologie &gt;kränkenden Lehrerverhaltens erstellt und folgende Handlungsformen kategorisiert:</p><ul><li><p>Zuschreibungen unerwünschter Eigenschaften/Vorurteile</p></li><li><p>Bloßstellen, Vorwürfe vor der Klasse</p></li><li><p>Ausgrenzung</p></li><li><p>EinschÜchterungen</p></li><li><p>Demotivierungen</p></li><li><p>Körperverletzungen und ZwangsausÜbungen</p></li><li><p>Schreien, Beschimpfen, Schimpfworte, Beleidigen</p></li><li><p>Lächerlich-Machen oder Beschämen</p></li><li><p>lgnorieren, Missachten</p></li><li><p>ungerechtes/unfaires Verhalten</p></li><li><p>Verletzungen von Rechten</p></li><li><p>Weitergabe von lnformationen</p></li><li><p>Unterstellung von Fehlhandlungen oder Straftaten </p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 07:18:52 UTC</pubDate>
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         <title>Die Auswirkungen</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091784441</link>
         <description><![CDATA[<p>Durch die empfundene Scham wird der Mensch in eine Situation gebracht, die er als &gt;Desorganisation&lt; seiner selbst erfährt, als</p><p>Störung des &gt;Sich-selbst-Gleichsein&lt;, als Krise seiner ldentität. Bei der Beschämung eines K¡ndes werden so der Prozess der ldent¡tätsbildung und die damit verbundenen entwicklungsbedingten unsicherheiten und</p><p>widersprüchlichkeiten ¡nstrumentalisiert und die Auslösung einer ldentitätskrise</p><p>billigend in Kauf genommen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 07:23:50 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Heinze 2016, Die Pädagogisierung der Gewalt.</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091818268</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 07:49:08 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Defizitäres Bild vom Kind</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091831321</link>
         <description><![CDATA[<p>Legitimiert wird die Strafe zum einen auf der Grundlage einer anthropologischen</p><p>Bestimmung der generationalen Differenz, vorzugsweise</p><p>durch die strikte Abgrenzung der Lebensalterskonzepte Kindheit und</p><p>Erwachsensein. Aus dem defizitorientierten Motiv der UnvernÜnft¡gkeit</p><p>der Kindet die sich in der fehlenden Einsicht in die Gründe des Handelns</p><p>dokumentiert, wird die unausweichliche Notwendigkeit der Strafe als</p><p>letztes Mittel abgeleitet, um die Kinder vor einer moralischen Fehlentwicklung</p><p>zu bewahren</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 08:01:00 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091831613</link>
         <description><![CDATA[<p>Zum anderen wird die Strafe mit der verfolgten Zielperspektive gerechtfertigt,</p><p>die Kinder moralisch zu bessern. Als anzulegender Maßstab</p><p>für die Verbesserung dient die auf Perfektion ausgerichtete Konstruktion</p><p>eines zukünftigen idealen Zustandes, der durch entsprechende kontinuierliche</p><p>äußerliche Einwirkungen innerlich bewirkt werden kann.Ta Angesichts</p><p>der Gefährdung des Kindes, diesen Zustand zu verfehlen, wird die</p><p>Strafe als Akt der stellvertretenden Leitung als im lnteresse des Kindes</p><p>selbst liegend dargestellt und mit der Argumentation verbunden, zum</p><p>Besten des Kindes zu handeln.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 08:01:24 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091832660</link>
         <description><![CDATA[<p>Der eigentliche Wirkungszusammenhang der Strafe liegt in dem absichtlichen</p><p>Zufügen eines &gt;fühlbaren Nachteils&lt; begründet, durch den</p><p>bei der bestraften Person ein Strafleid hervorgerufen werden kann. Von der Erfahrung eines durch das Strafleid verursachten körperlichen und seel¡schen schmerzes - euphemistisch z. T. als übel oder unlusterfahrung</p><p>bezeichnet - wird im sinne eines inzitativen ursache-wirkungs- Zusammenhangs eine nachhaltige Verbesserung des Verhaltens des Kindes erwartet, als Eingeständnis der moralischen unzulänglichkeit seines Handelns. Überdies wird die strafe insofern als effektiv eingestuft, als sie</p><p>auch auf andere disziplinierend wirken und dadurch ein von der Norm abweichendes Verhalten verhindert werden kann. Mit der antizipierten Erfahrung des strafleids wird demnach auch präventiv operiert. pädagogische strafen werden als &gt;Ermessensstrafen( vollzogen und in ihrer stärke situativ an dem vergehen, der Empfindungsfähigkeit der zu  bestrafenden Person sowie der schwierigkeit ausgerichtet, die angezielte Wirkung zu erreichen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 08:02:15 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091834290</link>
         <description><![CDATA[<p>lm Kontext der Rechtfertigung von Strafe wird die Verletzlichkeit der Kinder diskursiv ausgeschlossen</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 08:03:51 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091835092</link>
         <description><![CDATA[<p>die Abhängigkeit der im generationalen Verhältnis stehenden Kinder und die sich daraus ergebende verletzlichkeit eröffnet</p><p>erst die Möglichkeit, die Strafe als unausweichlich leidvolle Erfahrung und</p><p>somit als möglichen Antrieb für erwünschtes Handeln auszugestalten und die verletzlichkeit der Kinder pädagogisch zu instrumentalisieren</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 08:04:44 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091835759</link>
         <description><![CDATA[<p>Die strafe greift auf die Verletzlichkeit des Kindes zu und entfaltet hierbei unterschwelllg ihre &gt;rückläufig zerstörerische Wirkung&lt;. Eine pädagogische</p><p>Kontrolle der Wirkungen des Strafreizes ist praktisch unmÖglich. Neben</p><p>der physischen und psychischen Gefährdung des Kindes ist ebenso</p><p>auf die pädagogische Verletzlichkeit im Sinne der Verhinderung weiteren</p><p>Lernens hinzuweisen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 08:05:29 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3091890691</link>
         <description><![CDATA[<p>Wenn die Verletzlichkelt als grundsätzliches Disponiert-Sein des Kindes</p><p>vorausgesetzt wird, muss diesem Umstand auch bei der Konzeptionallsierung</p><p>pädagogischen Handelns Rechnung getragen und das Kind als</p><p>&gt;verletzliches Subjekt&lt; anerkannt werden ohne damit zugleich Lebensalterskonzepte zu essenzialisieren und Differenzlinien zu konstruieren.</p><p>Die Situierung des Kindes in seiner Verletzlichkeit darf nicht der pauschalen</p><p>Rechtfertigung und sozialen Reproduktion bevormundender Abhängigkeitsverhältnisse dienen, vielmehr sind daraus Formen pädagogischen Handelns abzuleiten, die das Kind in seinen  Selbstwirksamkeitserwartungen</p><p>stärken. Das Wissen über die Verletzl¡chkeit des Kindes</p><p>ist als wesentlicher Bestandteil der Reflexion pädagogischen Handelns</p><p>zu etablieren und damit zusammenhängend ein Grenzbewusstsein für die Übergänge zu gewaltsamen Relationierungen zu entwickeln, das</p><p>auch Strategien zur Bewältigung von Situationen umfasst, in denen verletzendes</p><p>Verhalten wahrgenommen wird. Die strafende Disziplinierung als lnstrumentalislerung der Verletzlichkeit des Kindes ist mit solch einem</p><p>Verständnis pädagogischen Handelns unvereinbar.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-28 08:59:07 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3093751072</link>
         <description><![CDATA[<p>Um Menschen zu befähigen, eine für sie passende grenzachtende und</p><p>lustvolle (A-)Sexualität zu entwickeln, bedarf es einer kritischen Auseinandersetzung</p><p>mit all diesen Themen, einer Arbeit zur Wahrnehmung der eigenen Grenzen sowie der expliziten Förderung des Zustimmungs-/Einvernehmlichkeitsprinzips</p><p>in Erotik und Sex – nicht nur als abstrakte Norm, sondern auch als anwendungsorientierte Förderung.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-29 09:51:12 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3093751162</link>
         <description><![CDATA[<p>Umgang mit Wünschen, Gefühlen und Bedürfnissen: über den eigenen</p><p>Körper, Gefühle, Wünsche und Unsicherheit kommunizieren; mit Einsamkeit</p><p>und Zurückweisungen grenzachtend und selbstsorgend umgehen;</p><p>• Unterscheidung zwischen Fantasien und Realität: verstehen, dass in der</p><p>Realität das Einvernehmlichkeitsprinzip gilt, während in Fantasien alles</p><p>erlaubt ist;</p><p>• Umgang mit Grenzen: eigene Grenzen wahrnehmen und setzen; Grenzen</p><p>anderer Menschen wahrnehmen und akzeptieren; verstehen, dass Aufhören</p><p>im Sex immer erlaubt ist (vgl. Könnecke/Rieske 2017); Grenzsetzungen</p><p>als Voraussetzung für Vertrauen statt als Zurückweisung oder Ehrkränkung</p><p>wahrnehmen;</p><p>• Umgang mit Problemen: Grenzverletzungen, sexuelle Übergriffe und sexuellen</p><p>Missbrauch erkennen und benennen (vgl. Enders 2012); mit Grauzonen</p><p>und mit unbeabsichtigten Grenzüberschreitungen umgehen; sich</p><p>bei Problemen Unterstützung suchen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-29 09:51:18 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Debus 2021, Geschlechtliche, amouröse und sexuelle Vielfalt in der Sexualpädagogik. in Thuswald, Sattler 2021, Sexualität, Körperlichkeit und Intimität. </title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3093751990</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-29 09:52:18 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Sexualität und Partnerschaft spielt eine große Rolle innerhalb der DPSG</title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3093752442</link>
         <description><![CDATA[<p>sie haben auch von "Sexualpädagogik" geredet - evtl. Quellen? </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-29 09:53:01 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>katischipmann</author>
         <link>https://padlet.com/katischipmann/v7evw5xof9982wdp/wish/3093755065</link>
         <description><![CDATA[<p>Je jünger die Adressat:innen und je mehr sie durch die Ausnutzung von Machtgefällen</p><p>gefährdet sind, desto wichtiger ist es allerdings, bestimmte Regeln doch auch statisch</p><p>zu setzen, die vor dem Missbrauch von Machtgefällen schützen, also z.B., dass sexuelle</p><p>Avancen durch Erwachsene gegenüber Kindern oder durch Autoritäten gegenüber</p><p>ihren Schutzbefohlenen nicht in Ordnung sind.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-29 09:56:09 UTC</pubDate>
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