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      <title>Arbeitszufriedenheit by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/zuf3</link>
      <description>Was raten Sie Marion?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-01-26 16:36:43 UTC</pubDate>
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         <title>Marion</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/zuf3/wish/2013973250</link>
         <description><![CDATA[<div>Marion hat endlich einen Arbeitsplatz in der Computerspielbranche gefunden und ist sehr froh darüber. Die meiste Zeit muss sie aber bestimmte Szenen in einem komplexen Spiel in möglichst vielen Varianten durchspielen, um Programmier- oder Graphikfehler zu finden. Kreativität und Fantasie sind leider gar nicht gefragt. Überstunden sind selbstverständlich und die Bezahlung ist nicht besonders üppig. Noch ist Marion optimistisch, aber sie muss schon sehr die Zähne zusammenbeißen.<br><br>Analysieren Sie die Situation von Marion und versuchen Sie ihr einen Rat für ihr weiteres Berufsleben zu geben.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-26 16:36:43 UTC</pubDate>
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         <title>Marion sollte ein Gespräch mit ihrem Chef suchen</title>
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         <description><![CDATA[<div>Meiner Meinung nach sollte Marion sich sehr gut überlegen, ob sie in dem Job wirklich weiter arbeiten möchte. Nach der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg sind hier weder die Hygienefaktoren noch die Motivatoren gegeben, was bei Marion auf Dauer zu einer sehr schlechten Arbeitszufriedenheit und somit -motivation führen wird. Wenn sie, wie im Züricher Modell postuliert, ihre eigenen Bedürfnisse und Erwartungen mit ihrer tatsächlichen Arbeitssituation vergleicht, wird sie auch hier zu einem negativen Ergebnis kommen. Zwar könnte sie jetzt an ihren Ansprüchen arbeiten, dies würde auf die Dauer aber zur Resignation führen.<br><br></div><div>Ich würde Marion raten, ihre Situation und ihr Empfinden zunächst einmal bei ihrem Chef anzusprechen. Vielleicht kann er ihr etwas mehr Autonomie und somit mehr empfundene Verantwortung übertragen, ohne gleich an finanziellen Schrauben drehen zu müssen. Dies könnte ebenfalls dazu führen, dass Marion eine höhere Selbstwirksamkeit empfindet und sie sich psychologisch empowert fühlt. Außerdem wäre es sicher hilfreich, wenn Marions Aufgaben etwas diverser wären, sodass sich keine Routine einschleicht. Auch dies sollte Marion bei ihrem Gespräch mit dem Chef ansprechen.<br><br></div><div>Dadurch dass momentan auch die finanziellen Bedingungen nicht optimal sind, könnte es dazu führen, dass Marion in Maslows Bedürfnispyramide relativ weit unten befindet. Nur wenn sie auf die oberste Stufe gelangt, wird sie sehr gute Arbeit leisten, was das Chef grundsätzlich fördern sollte, damit sein Unternehmen erfolgreich ist.&nbsp;<br><br></div><div>Zusätzlich könnte Marion in einem Zielsetzungsgespräch mit ihrem Chef auch bestimmte Arbeitsziele setzen. Diese sollten nach der Zielsetzungstheorie von Locke und Latham (1990) spezifisch und anspruchsvoll, aber noch erreichbar sein, sodass Marions Arbeitsleistung steigt.<br><br><br>Lara Jahnke</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-30 11:02:28 UTC</pubDate>
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         <title>Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/zuf3/wish/2023176007</link>
         <description><![CDATA[<div>Zuerst möchte ich Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation voneinander trennen: Arbeitszufriedenheit ist retrospektiv ausgerichtet, Arbeitsmotivation prospektiv. Marion ordne ich so ein, dass sie eine geringe Arbeitszufriedenheit hat, aber durch ihren Optimismus für die Zukunft (noch) eine hohe Arbeitsmotivation.<br><br>Als nächsten Schritt möchte genauer auf das Züricher Modell der Arbeitszufriedenheit eingehen:<br>Wir wissen, das Marions Strategie im Moment ist, "die Zähne zusammen[zu]beißen". Deshalb vermute ich, dass sie ihre Ansprüche nicht ändert, aber aktuell auch keine Problemlöseversuche unternimmt. Deshalb ordne ich ihre aktuelle Lage als "Fixierte Arbeitsunzufriedenheit" ein.<br>Die konkreten Vorschläge von Lara Jahnke könnten Marion dabei unterstützen anders mit ihrer Unzufriedenheit umzugehen (-&gt; konstruktive Arbeitsunzufriedenheit).<br><br>Die Vorschläge von Lara Jahnke könnten Marion zudem dabei helfen, ihre Arbeitsmotivation zu erhalten, indem mehr Anreize in ihrer aktuellen Situation geschaffen werden.<br><br>(Anna Seufert)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-01 12:08:35 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>neleschoefisch</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/zuf3/wish/2023406576</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich stimme meinen Kommilitoninnen in ihren Einschätzungen zu und möchte dies bestärken, indem ich ergänzend auf das Job Characteristics Modell verweise. Aufgrund der beschriebenen Jobcharakteristika scheint auch dort keins der Kerncharakteristika (skill variety, skill identity, skill significance, autonomy und Feeback) nach Hackman &amp; Oldham (1980) erfüllt zu sein. Bei dem Gespräch mit dem*der Chef:in könnte Marion sich auch auf diese Dimensionen beziehen und aufzeigen, wie dies mit ihren Arbeitsergebnissen zusammenhängt.<br><br></div><div>Es wäre durchaus denkbar, dass die beschriebene Situation lediglich dem Umstand geschuldet ist, dass sie den Job gerade beginnt. Vielleicht werden ihr deswegen zunächst simple Aufgaben zugewiesen und nach und nach dann mehr Verantwortung und Aufgabenvielfalt übertragen/gewährt. Dies wäre sicherlich wünschenswert und in dem von Lara Jahnke vorgeschlagenen Gespräch wären derartige Entwicklungsschritte besprechbar. Marion könnte sich auch mit Kolleg:innen austauschen, um vorab bereits Erfahrungen zu der langfristigen Arbeitslage zu erhalten und sich Gedanken für konkrete Veränderungen machen.<br><br>Zur Zeit würde ich Marion noch als engagierte Mitarbeitende einordnen (sie freut sich über den Job und macht auch unbezahlte Überstunden). Es zeichnet sich jedoch bereits ab, dass dies aufgrund der Aufgaben und der Arbeitssituation mehr hingeht zu einem „Dienst nach Vorschrift“ und im schlimmsten Falle langfristig zu einer „inneren Kündigung“, wenn auch das „Zähne zusammenbeißen“ nichts mehr bringt. Sollte das Gespräch mit dem*der Chef:in also nicht zu positiven Veränderungen führen, würde ich ihr empfehlen sich nach einem anderen Job umzusehen, bei dem sowohl Hygienefaktoren als auch Motivatoren bedacht werden, denn Arbeitszufriedenheit hat auch Auswirkungen auf die psychische Gesundheit (vgl. Wiki).<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-01 14:19:40 UTC</pubDate>
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         <title>Arbeitsplatz entwickeln oder verlassen</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/zuf3/wish/2024934653</link>
         <description><![CDATA[<div>Marion ist in ihren neuen Beruf als engagierte Mitarbeiterin mit hoher Motivation und progressiver oder stabilisierter Arbeitszufriedenheit gestartet. Durch verschiedene Faktoren kehrt sich diese nun aber in eine resignative Arbeitszufriedenheit und droht anschließend in eine Pseudo-Arbeitszufriedenheit zu kippen. Dieser Prozess wird von verschiedenen Situationsmerkmalen verursacht. Nach Agho et al. (1993) sind abwechslungsreiche Tätigkeiten, Arbeitsmotivation, Verteilungsgerechtigkeit und keine Rollenüberbelastung zentrale Erfolgsfaktoren für die Arbeitszufriedenheit. Bis auf die ursprüngliche Motivation von Marion, die ein Produkt aus Personeneigenschaften und Anreizen der Umwelt ist und durch fehlende Anreize auch weiter abnehmen dürfte, sind alle diese Bedingungen nicht erfüllt. Sie berichtet von monotoneren und repetitiven Tätigkeiten, von vielen Überstünden was für eine Rollenüberlastung spricht und von geringer Bezahlung was auf eine diafunktionale Verteilungsgerechtigkeit hindeutet. Somit müssen sich die Bedingungen des Arbeitsplatzes grundlegend verändern. Eine Möglichkeit wäre es, ein Rotationssystem einzuführen, bei dem Spieleentwickler:innen auch die Rolle von Speile-Tester:innen übernehmen und umgekehrt um die Aufgaben vielfältiger zu gestalte. Außerdem muss die Unternehmenspolitik in Bezug auf die Überstunden und das Gehalt geändert werden. Für Marion bedeutet das, dass sie abschätzen muss, ob ihr Arbeitgeber für solch einen Wandel bereit ist und ihn hinbekommen kann. Ist dem nicht der Fall, würde ich ihr Raten den Arbeitsplatz zu wechseln, da sie hier wahrscheinlich nicht glücklich wird.&nbsp;<br><br>Valentin Rühlmann</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-02 08:46:54 UTC</pubDate>
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