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      <title>LITAUEN by Zita Karneckiene</title>
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      <description>Klasse 8a</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2020-12-21 19:03:32 UTC</pubDate>
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         <title>Langer Weg zur Unabhängigkeit</title>
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         <description><![CDATA[<div><br><br>Litauen bildete seit dem 16. Jahrhundert mit Polen einen gemeinsamen Staat. Im 19. Jahrhundert kam es unter russische Herrschaft. Am 16. Februar 1918 erklärte Litauen seine Unabhängigkeit und wurde für 20 Jahre wieder ein eigenständiger Staat. 1940 verloren die Litauer ihre Unabhängigkeit wieder, als ihr Land im Krieg von sowjetischen Soldaten besetzt wurde. Noch heute feiern die Litauer am 16. Februar ihre vorübergehende Unabhängigkeit mit einem Nationalfeiertag.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 05:33:08 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[Im Sommer 1940 wurden die Errungenschaften des jungen Staates jedoch zerschlagen, denn die Sowjetunion besetzte Litauen nach dem Zweiten Weltkrieg. Lange hielten sich die Repressionen und die Rote Armee in unserem Land auf – bis 1992, obwohl die Eigenstaatlichkeit Litauens am 11. März 1990 erklärt wurde. Doch ohne den 16. Februar 1918 hätte es keinen 11. März 1990 gegeben und wir keine Kraft und Mut gehabt, ein weiteres Mal für unsere Freiheit zu kämpfen.]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 05:36:57 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[Der 1. Weltkrieg berührte Litauen vom ersten Tag an. Die Schlachten zwischen den russischen und deutschen Armeen in Ostpreußen machten Litauen zum Frontgebiet. Aus Westlitauen zogen die ersten Kriegsflüchtlinge Richtung Osten. 1915 wurde das gesamte Territorium Litauens von der deutschen Reichswehr besetzt. Das Okkupationsregime war hart, das Land wurde wirtschaftlich in hohem Maße ausgebeutet. Dies verstärkte den Wunsch nach staatlicher Unabhängigkeit. Auf einem Kongress der unterdrückten Völker 1916 in Lausanne erklärten die litauischer Vertreter erstmalig, dass sie das Ziel eines unabhängigen Litauens verfolgen. Am 8. September 1917 fand in Vilnius eine Konferenz der Litauer statt, auf der in einer Resolution das Ziel der Eigenständigkeit festgelegt und ein Litauischer Rat gewählt wurde, dessen eigentliche Aufgabe eben die Verwirklichung des gestrebten Zieles war. Am 16. Februar 1918 verkündete der Litauische Rat die Unabhängigkeitserklärung. Damit begann auch der Weg Litauens als souveräner Staat.]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 05:43:15 UTC</pubDate>
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         <title>Litauische Identität</title>
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         <description><![CDATA[<div><br>Als die Sowjetunion 1940 das Land besetzte ging die Unabhängigkeitsurkunde verloren. Ein symbolischer Verlust der gleichzeitig für Jahrzehnte den Verlust der kurzen Zeit der Freiheit bedeuten sollte. Dass der 16. Februar, der Tag der Unabhängigkeitserklärung, ein symbolträchtiges Datum war, wussten auch die sowjetischen Machthaber – und erklärten Geburtstagfeiern an diesem Tag als regimefeindliche Versammlungen.<br><br>Die Jahre der sowjetischen Besatzung waren durch Unterdrückung und Terror gegen die Litauer gekennzeichnet. Die Menschen sehnten sich nach der Unabhängigkeit. Die so genannte Erste Republik wurde zum Idealbild.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 05:53:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
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         <description><![CDATA[Der Staat wurde aus dem Nichts gegründet und sehr wichtige Reformen wurden durchgeführt: so zum Beispiel eine Bildungsreform und die Landwirtschaftsreform. Einige technologische Errungenschaften wurden erzielt, eine eigene Kultur geformt und in die westliche Kultur eingegliedert. Das alles waren riesige Siege in einer so kurzen Zeit – in nur 22 Jahren.

Diese Geschichte ist heute noch sehr lebendig. Auch Menschen, die schon im unabhängigen Litauen geboren sind, lernen von ihren Eltern und Großeltern, wie wichtig die Freiheit ist. Vor 30 Jahren noch war die litauische Sprache im Lande unerwünscht und für den Besitz der litauischen Flagge drohte Verhaftung. ]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 05:56:53 UTC</pubDate>
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         <title>DIE FLAGGE LITAUENS</title>
         <author>karneckiene</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die <strong>litauische Nationalflagge</strong> hat die Farben gelb/grün/rot. Gelb könnte&nbsp; für die Getreidefelder stehen, das Grün für die endlosen Wälder und das Rot für das für die Freiheit vergossene Blut.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 08:19:28 UTC</pubDate>
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         <title>Nationalhymne Litauen</title>
         <author>karneckiene</author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Litauen, unser Vaterland,<br>Land der Heldengrößen,<br>Dass aus den vergang’nen Tagen<br>Kraft den Söhnen sprösse.<br><br>Mögen deine Kinder immer<br>Tugendwege wandeln,<br>Mögen sie zu deinem Heile,<br>Dem des Volkes handeln.<br><br>Möge die Sonne Litauens<br>Finsternis verscheuchen,<br>Hell und klar, recht und wahr<br>Unsre Schritte lenken.<br><br>Möge die Liebe zu dir heiß<br>Uns im Herzen brennen,<br>Dein Bestand, Vaterland,<br>Eintracht allen schenken!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 08:30:12 UTC</pubDate>
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         <title>Litauer</title>
         <author>karneckiene</author>
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         <description><![CDATA[Ich denke, wenn man sich mit Litauen beschäftigt, dann sieht man dort viele Dinge, die in unserem Land ähnlich sind.  Es gibt fleissige und faule, gebildete und einfältige Litauer. Viele müssen im Ausland arbeiten, weil die Verdienstmöglichkeiten im Inland beschränkt sind.]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 08:32:52 UTC</pubDate>
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         <title>Die litauische Sprache</title>
         <author>karneckiene</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die litauische Sprache gehört zum baltischen Zweig der <strong>indogermanischen</strong> Sprachen. Sie wird mit den Sprachen der Letten, Kuren, Semgaller, Selen und der alten Preussen [Prussen] zu einer besonderen Gruppe zusammengefasst. Allerdings sind hier Unterschiede zu bemerken. Die lettische Sprache steht zur litauischen im Verhältnis einer jüngeren Schwestersprache, ist durch die nahe Berührung mit dem Deutschen stärker durchsetzt mit fremden Elementen und hat viele Altertümlichkeiten, die das Litauische treulich wahrte, verloren.<br><br></div><div>Das im grammatischen Bau noch altertümlichere <strong>Altpreussische</strong> hingegen schien zunächst, soweit man aus den wenigen erhaltenen Resten schliessen konnte, dem Litauischen erheblich näher zu stehen.<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;litauisch&nbsp; &nbsp; &nbsp;lettisch&nbsp; &nbsp; preussisch<br>Gott&nbsp; &nbsp; &nbsp; dievas&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;dievs&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;deivs &nbsp;<br>Hand&nbsp; &nbsp; &nbsp;rankas&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; ruoka&nbsp; &nbsp; &nbsp; ranko<br>Kopf&nbsp; &nbsp; &nbsp; galva&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;galva&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;galvo<br>Eisen&nbsp; &nbsp; &nbsp;gel(e)žis&nbsp; &nbsp; &nbsp;dzelzs&nbsp; &nbsp; &nbsp;gelso<br>Stahl&nbsp; &nbsp; plienas&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;pliens&nbsp; &nbsp; &nbsp; plainas<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-12 08:34:25 UTC</pubDate>
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         <title>Herrscher und Präsidenten Litauens</title>
         <author>karneckiene</author>
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         <description><![CDATA[<div><br>In seiner wechselhaften Geschichte, hatte Litauen viele Herrscher und Präsidenten. Allerdings nur einen König, Mindaugas. Eine Übersicht über diese ist spannend, veranschaulicht sie uns doch die Entwicklung Litauens.<br><br>Viele (aber nicht alle) litauischen Herrscher waren Helden für nachvolgende Generationen, besonders in der sowjetischen Besatzungszeit und während der Unabhängigkeit 1990. Algirdas, Zygimantas, Kestutis, Mindaugas,<br><br>Casimir, Vytautas (Kosename Vytuk), aber auch Antanas und Kazys sind gebräuchliche Namen. <br><br>Eher unbeliebt scheinen die Namen der Herrscher aus der polnisch dominierten Zeit, sowie der sowjetischen Besatzung zu sein. <br>	<br>Zweig Mindaugas<br>1236-1268	 <br>1236-1263	Mindaugas König von Litauen	Mindaugas	Eigentlich Großfürst , wurde er 1253 König von Litauen. Nachdem er von seinem Neffen Treniota ermordet wurde, startete ein Kampf um die Macht in Litauen. Er einigte erfolgreich die verschiedenen litauischen Stämme zu einem Staate.<br>1263-1265	Treniota Herrscher von Litauen	Treniota	 <br>1265-1268	 Vaisvilkas Litauen	Vaisvilkas	Sohn von Mindaugas. Gab den Thron freiwillig ab für seinen Stiefbruder Svarnas<br> 	<br>Zweig Monomakhovichi<br>1268-1269	 <br> 1268-1269	 Svarnas Grossfuerst von Litauen	Svarnas 	 	<br>Zweig Mindaugas<br>1269-1285	 <br> 1270-1282	 Grossfuerst Traidenis	Traidenis 	 <br> 1282-1285	 	Daumantas 	 	<br>Zweig Gediminas<br>1285-1440	 <br> 1285-1291	 	 Butigeidis	<br> Gründer der Gediminen Dynastie<br>1291-1295	 	Butvydas	<br>Bruder des Butgeidis. Vater von Vytenis und Gediminas.<br>1295-1316	 Grossfuerst Vytenis	Vytenis	<br>Sohn des Butvydas<br>1316-1341	 Grossfuerst Gediminas	Gediminas	<br>Sohn des Butvydas. Namensgeber der größten Strasse in Vilnius Innnenstadt. Ma sagt ihm nach, intelligent, tolerant und ein gutherziger Großfürst gewesen zu sein. Fremde hiess er in seinem Reich willkommen.<br>1341-1345	                                      	Jaunutis	<br>Sohn des Gediminas. Abgesetzt von seinen Brüdern Algirdas und Kestutis.<br>1345-1377	 Grossfuerst Algirdas	Algirdas	<br>Sohn des Gediminas. Er teilte sich die Macht mit seinem Bruder Kestutis. Algirdas war im Osten aktiv während Kestutis den Westen verwaltete.<br><br>Ab 1349 flüchteten deutsche Juden vor den dort verübten Pogromen nach Litauen und wurden hier willkommen geheissen.<br><br>1377-1381	 Grossfuerst und Koenig Jogaila	Jogaila	<br>Sohn des Algirdas. Wurde zum König von Polen gekrönt und gründete die Personalunion zwischen Litauen und Polen, die heute in Litauen sehr umstritten ist, da die polnische kulturelle Dominanz die litauische Kultur aufs Land zurück drängte. <br><br>1381-1382	 Grossfuerst Kestutis	Kestutis	<br>Sohn des Gediminas, herrschte zusammen mit Algirdas. Sein gebniet in Litauen war der Westen mit seiner Hauptstadt Trakai. Er setzte Jogaila 1381 ab und übernahm ganz Litauen. Jogaila nahm Kestutis ein Jahr später gefangen und tötete ihn.<br><br>1382-1392	 Koenig Jogaila	Jogaila	<br>König von Polen. Statthalter in Litauen war Skirgaila.<br>1392-1430	 Grossfuerst Vytautas	<br>Vytautas der Große<br>Sohn des Kestutis. Während er erst den Kampf von seinem Vater Kestutis gegen Jogaila unterstützte, wechselte er die Seiten und wurde 1392 Großfürst von Litauen. Er sollte zum König von Polen gekrönt werden, aber die Krone wurde von den Polen aufgehalten und eingeschmolzen. Bevor eine zweite Krone ankommen konnte, verstarb er.<br><br>Vytautas ist für viele Litauer ein großer Held. <br><br>1388 und 1389 gab er den litauischen Juden formale Rechte.<br><br> 1430-1432	 Grossfuerst Svitrigaila	Svitrigaila 	Sohn des Algirdas, Bruder von Jogaila. Wurde abgesetzt von Anhängern des Zygimantas, Sohn des Kestutis. <br>1432-1440	 Grossfuerst Kestutaitis	Sigismund Kestutaitis	Sohn des Kestutis, Bruder von Vytautas. Wurde von Anhängern des Svitrigailas getötet.<br> 	<br>Zweig der Jagiellonen<br>1440-1569<br> 	Obwohl die Litauisch-Polnische Personalunion, also das Teilen eines gemeinsamen Königs, schon 1385 vereinbart wurde, kam es zu einem kontinuierlichen gemeinsamen Herrscher erst mit Casimir IV Jagiellon 1440<br> 1440-1492	 Casimir IV. Jagiellon Andreas	Casimir IV. Jagiellon Andreas	Sohn des Jogaila. Gewählter und gekrönter König von Polen 1447, nach dem Tod von König Wladyslaw III. (Wladyslaw III war auch ein Sohn Jogailas und der ruthenischen Prinzessin Sophie Holzanska).<br> 1492-1506	 Grossfuerst Alexander I.	Alexander I. 	Sohn des CasimirIV. Gwählter und gekrönter König von Polen in 1501 nach dem Tod von Johann I. Albrecht <br> 1506-1548	 Sigismund I. der Alte	Sigismund I. der Alte	 Sohn des Casimir IV. und Elisabeth von Habsburg. Während seiner Herrschaft erreichte Polen seine größte Machtfülle. 1518 heiratete er Bona Sforza. Die war eine italienische Prinzessin, Herzogin von Bari. Sie beanspruchte auch das Königtum Jerusalem.<br> 1548-1569	 Sigismund II. Augustus	Sigismund II. Augustus 	 Sohn des Sigismund I. der Alte. War eigentlich schon der Herrscher seit 1529. Deshalb der Name Sigismund I. der Alte.<br> 1569-1572	 Sigismund II. Augustus	Sigismund II. August 	<br>Ab 1530 König von Polen. Er blieb kinderlos womit die Linie der Jagiellonen erlosch. In Polen wurde dann die Wahlmonarchie (bis dahin gab es die Erbmonarchie) eingeführt und ein französischer Prinz wurde als Heinrich I. König von Polen.<br><br>Sigismund war drei mal verheiratet. Elisabeth, Barbara Radziwill und Katharina hiessen seine Ehefrauen, die alle auffallend jung starben. Barbara Radzwiwill war angeblich eine der schönsten Frauen ihrer Zeit, auch die schöne Barbora genannt. Sie ist beerdigt in der Katakomben vom Vilniuser Dom. Sehr interessant zu besichtigen! <br> 	Diverse Zweige	 	 	 	 	<br>Abschaffung der Erbmonarchie zugunsten einer Wahlmonarchie.<br><br>Mit dem Wahlkönigtum kam es zu einer Verschmelzung Litauens mit Polen, der Rzeczpospolita.<br><br>An der Wahl zum König konnte jeder teilnehmen und es wurde zu einem Ereignis des europäischen Hochadels. Da der polnische Adel viel zu sagen hatte, wurde er durch Schmierung günstig gestimmt...was zu einem "Stellvertreterkrieg" der europäischen Erbfeinde in Polen führte. Da der Adel die Beschlüsse des Reichstags blockieren konnte (eine Gegenstimme reichte...ups, ist das nicht in der EU auch so?), wurde Polen unregierbar, handlungsunfähig und führte so zu seinem Niedergang.<br>Kritiker warfen dem so auf ihre eigenen Vorteile beharrenden Adligen ihre fehlende Toleranz gegenüber Andersdenkenden und ständischen Egoismus vor,  sowie  für den Niedergang des Doppelstaates Litauen-Polen mitverantwortlich zu sein.<br><br> 1573-1575	 Henry Valoir  Koenig von Polen	Henry Valois 	<br> Alexandre-Édouard, Herzog von Anjou, auch Henri von Valois genannt, sollte mit Sigismund Schwester verheiratet werden, hielt es nicht lange in Polen-Litauen aus und verliess den Thron schon nach einem Jahr. Die Polen waren wohl nicht sehr traurig, da Henry die meiste Zeit im Bett oder beim Tanz verbrachte.<br><br>1575-1586/1596	 Anna I. Jagiellon Koenigin von Polen	Anna I. Jagiellonica	Tochter von Sigismund I. dem Alten.<br> 1576-1586	 Stephan Batory Koenig von Polen	Stephan Batory	 Fürst von Siebenbürgen, König von Polen und Großfürst von Litauen. Als Anna I. Jagiellonica Herrscher von Litauen und Poen wurde, stellte man fest, dass sie unverheiratet war. Kurzerhand suchte man Batory als Ehemann für die 53 jährige aus. Wie die Landkarte sich verändert sieht man an Batorys Daten: geboren im damaligen Ungarn, heute Rumänien, gestorben in Grodno, dem damaligen litauisch-polnischen Königreich, heute Weißrussland.<br> 1588-1632	 Koenig von Polen Grossfuerst Litauens  Sigismund III. Vasa	<br>Sigismund<br>III. Vasa<br>War auch König von Schweden. Sein königlicher Titel war: „Sigismund III., durch Gottes Gnaden König von Polen, Großfürst von Litauen, Rus, Preußen, Masowien, Samogitien, Livland, ebenso Erbkönig der Schweden, Goten und Vandalen.“ Viel zu tun also.<br>Sein Herz ist in den Katakomben der Kathedrale von Volnius beerdigt.<br><br> 1632-1648	  Ladislaus IV Vasa Koenig von Polen und Schweden	<br> Wladislaw<br><br>IV Wasa<br>Wladislaw war König von Polen, Erbkönig von Schweden und gewählter Zar Russlands. Das kann man als engagiert bezeichnen. Persönlich lief es schlechter. Seine drei Kinder starben sehr jung, seine Frau auch.<br><br>Seine königliche Titulatur lautete: "Władysław IV., durch Gnaden Gottes König von Polen, Großfürst von Litauen, Rus, Preußen, Masowien, Samogitien, Livland, Smolensk, Sewerien, Czernihów, ebenso Erbkönig der Schweden, Goten und Vandalen, erwählter Großfürst von Moskau"<br><br> 1648-1668	 Johann II. Kasimir Wasa Koenig von Polen	 Johann II. Kasimir Wasa	 König von Polen und Großfürst von Litauen. Titularkönig von Schweden. Stammt auch aus der schwedischen Wasa Dynastie. Seine königliche Titulatur hiess: „Johann Kasimir, von Gottes Gnaden König von Polen, Großherzog von Litauen, Rus, Preußen, Masowien, Samogitien, Livland, Smolensk, Sewerien, Czernihów, ebenso erblicher König der Schweden, Goten und Vandalen.“<br> 1669-1673	 Michael Korybut Wisniowiecki Koenig von Polen	Michael Korybut Wiśniowiecki	Michael Korybut Wiśniowiecki. Seine königliche Titulatur (man beachte das etc.) „Michael I, durch Gottes Gnaden König von Polen, Großfürst von Litauen, Rus, Preußen, Masowien, Samogitien, Livland, Smolensk, Kiew, Wolhynien, Podolien, Podlachien, Sewerien, Czernihów etc.“<br> 1674-1696	 Koenig von Plen Johann III. Sobieski  	<br>Johann III. Sobieski <br><br>Polnischer<br><br>Adel<br> Polnischer Adliger, der als Retter Wiens bei der 2. türkischen Belagerung gilt.<br> 	 	 	 Polen hatte militärische Erfolge, wie hier in der Türkenabwehr vor Wien. Diese Schlacht erschöpfte seine Truppen sehr und Polen wurde zu einem leichten Speil für seine Nachbarn. Insgesamt kostete das polnische militärische Engagement in den Kriegen mit Schweden, Kosaken, Moskowitern, Siebenbürgen und Brandenburgern etwa 25% Bevölkerungsreduzierung. <br>1697-1706	 August II. der Starke Koenig von Polen	<br>August II.<br><br>der Starke<br><br>Auch Friedrich August I. von Sachsen, ab 1697 in Personalunion König von Polen und Litauen. In der polnischen Wahlmonarchie durften sich aus Ausländer um die Krone bewerben. Für August war der polnische Königstitel überaus wertvoll, da er seinen Stand bei Verhandlungen verbesserte. Er verwickelte Polen in den Nordischen Krieg, der Einfluss Ruusslands in Polen nahm zu. Theoretisch reichte das Königreich Poen-Litauen bis zum Schwarzen Meer. Die Umständer seiner Wahl liessen Unstimmigkeiten aufkommen, die nach einer Niederlage gegen die Schweden zu seiner Absetzung führte. Er wurde allerdings drei Jahre später erneut gewählt.<br> 1706-1709	 Koenig von Polen Stanisław Bogusław Leszczyński	<br> Stanisław Bogusław Leszczyński<br><br>Polnischer Adel<br><br> Die Wahl zum polnischen König gegen starke Mitbewerber wie François-Louis de Bourbon, Jerzy Dominik Lubomirski und des litauischen Fürsten Radziwiłł gewann er durch die Unterstützung Karls XII., dem König von Schweden, der während seiner Herrschaft die Nordischen Kriege "betreute".<br> 1709-1733	 Koenig von Polen August II. der Starke	<br>August II.<br><br>der Starke<br><br>Das Engagement Augusts in Polen kostete die Sachsen viel Geld, da er den Adel und Klerus schmierte, um deren Stimmen zu bekommen.<br> 1733-1736	 Koenig von Polen Stanisław Bogusław Leszczyński	 Stanisław Bogusław Leszczyński	 Polnischer Thronfolgekrieg. Stanislaw wurde von einer Koalition aus Österreich, Russland, Kursachsens und teile des Adels gestürzt.<br> 1733-1763	 Koenig von Polen August III. Wettin	 August III. Wettin	König von Polen und Großfürst von Litauen, Sohn August des Starken. Er führte Sachsen in den Siebenjährigen Krieg. Seine Wahl zum polnischen König (mit den üblichen Bestechungen) löste den Polnischen Thronfolgekrieg aus. Erst der Abzug von Leszczyńskis Unterstützern aus Warschau (er war der Wahlkandidat von Schweden und Frankreich) und das Auftauchen von russischen Truppen an der Weichsel, beendete die Wahl. Nach seinem Tod endete die Personalunion Sachsen/Polen.<br>1764-1795	 	Stanislaw August II. Poniatowski	Wurde durch massive Unterstützung von Zarin Katharina der Großen König von Polen. Er war der letzte der polnischen Wahlkönige! Starb im russischen Exil.<br> 	 	 1795-1914	 <br> Besetzung Litauens <br><br>durch Russland<br><br>(Dritte polnische<br><br>Teilung)<br><br> 	 	1914-1918	 <br>Besetzung Litauens<br><br>durch deutsche<br><br>Truppen im<br><br>I. Weltkrieg<br><br>Juli-November 1918	 Koenig von Litauen Mindaugas II. Wilhelm Karl	Mindaugas II. Wilhelm Karl	<br>Willi hatte Ambitionen zum König und versuchte es in Monaco, Elsass-Lothringen, Albanien, Polen und Württemberg. Nachdem sich die Niederlage Deutschlands im I. Weltkrieg abzeichnete, versuchte Deutschland sich Litauen als Vasallen, durch einen ihnen genehmen König abhängig zu machen. <br><br>Wilhelm Karl von Urach wurde von der Taryba, dem litauischen Landesrat, zum König von Litauen gewählt – als solcher sollte er den Namen Mindaugas II. tragen. Er nahm die Krone jedoch nicht an, da die deutschen Behörden die Wahl nicht anerkannten. Bis November 1918 widerrief auch die Taryba die Wahl.  Litauen wurde Republik (zumindest kurz).<br><br>April 1919-Juni 1920	 Praesident Antanas Smetona	Antanas Smetona	Gewählt durch den litauischen Staatsrat.<br>Juni 1920-Juni 1926	 Aleksandras Stulginskis Litauen Praesident	Aleksandras Stulginskis	Komissarisch im Amt. Wurde nach Sibiren verschleppt und von Snieckus bei der Wiederkehr nach Litauen verhöhnt.<br>Juni-Dez. 1926	 Praesident Kazys Grinius	Kazys Grinius	Durch einen Militärputsch gestürzt.<br>18.-19. Dez. 1926	 Litauen Uebergangspraesident Jonas Staugaitis	Jonas Staugaitis	Nur formal als Vorsitzender des Seimas ein Tag im Amt.<br>19. Dez. 1926	 Alexandras Stulginskis Litauen	Aleksandras Stulginskis	Formal, als Chef des Seimas, für einige Stunden.<br>Dez 1926-Juni 1940	 Antanas Smetona Zweite Amtszeit	Antanas Smetona	Durch einen Militärputsch an die Macht gekommen. Nach dem sowjetischen Ultimatum 1940 reiste er über Deutschland und die Schweiz in die USA. Er unterschrieb keinerlei sowjetische Dokumente und blieb auch nicht, wie Kazys Skirpa, in Nazi-Deutschland. Er hatte die Hoffnung in den USA eine litauische Exilregierung zu bilden. 1944 starb er bei einem tragischen Unglück.<br> 15.-17.Juni 1940	 Litauischer Praesident Antanas Merkys	 Antanas Merkys	Nachfolger von Smetona, der aber nicht anerkannt wurde, da Smetona weder zurück getreten war oder starb.<br> Juni-August 1940	 Praesident Justas Paleckis	<br> Justas<br><br>Paleckis<br><br>Durch litauische Kommunisten und die Sowjets aufgestellter Präsident. Natürlich nicht international anerkannt.<br> 	<br>Deutsche Besetzung<br><br>1941-1944<br><br> 	 <br> Februar 1949-Nov. 1954	 Partisanenfuehrer Jonas Zemaitis	 Jonas Zemaitis	Wurde 2009 offiziell als vierter Präsident Litauens ernannt. War Partisanenführer der litauischen Partisanen. Seine Ernennung war rein symbolisch.<br>Nov. 1954 -Nov. 1957	 Waldbrueder Adolfas Ramanauskas	Adolfas Ramanauskas	2018 wurde Ramanauskas nachträglich zum Staatsoberhaupt ernannt. Ramanauskas war auch Partisanenführer. Er wurde von den Sowjets gefangen und grausam gefoltert. Seine Rolle beim litauischen Aufstand 1941 ist umstritten.<br> 	<br>Sowjetische Besetung<br><br>1944-1990<br><br> 	 <br>Juli 1940-Juni1941	 Praesident Antanas Snieckus Litauen	Antanas Snieckus	<br> Snieckus war schon früh für den Kommunismus aktiv. Mehrfach von den Litauern verhaftet, führte er als Parteisekretär die Befehle Stalins in Litauen aus und schuf eine Atmosphäre des Terrors. Er organisierte die ersten Deportationen von 1940 nach Sibirien mit, bei der auch sein eigener Bruder verschleppt wurde und im Gulag starb.<br><br>Als Aleksandras Stulginskis nach dem Tod Stalins aus Sibirien wieder in die Heimat durfte, wurde er von Snieckus vehöhnt.<br><br> Dez. 1987-Okt. 1988	 Ringaudas Bronislovas Songaila Litauen	 Ringaudas Bronislovas Songaila	Erster Parteiführer, der vorzeitig seines Amtes enthoben wird. Die anderen blieben bis zu ihrem (nicht vorzeitigem) Tod.<br> Okt. 1988-März 1990	 Praesident Algirdas Brazauskas Litauen	Algirdas Brazauskas	Verlor sein Amt durch Litauens Unabhängigkeit.<br> 	<br>Litauen Unabhängigkeit<br><br>seit 1990<br><br> 	 <br>März 1990-Nov. 1992	 Litauen Praesident Vytautas Landsbergis	Vytautas Landsbergis	Anführer der litauischen Unabhängigkeitsbewegung Sajudis. Kommissarischer Präsident.<br>Nov. 1992- Febr. 1998	 Praesident Algirdas Brazauskas	Algirdas Brazauskas	Erster postkommunistischer Präsident.<br>1997-1998	 Litauen Praesident Valdas Adamkus	Valdas Adamkus	 Schon 2007, sieben Jahre bevor Russland die Krim annektierte, warnte Adamkus davor, dass dies in nicht ferner Zukunft geschehen würde.<br>2002-2003	 Gestuerzter Praesident Rolandas Paksas	Rolandas Paksas	Von seinem Amt enthoben wegen Bevorteilung eines russischen Unterstützers, der Verbindungen zur russischen Mafia hatte.<br>April 2004-Juli 2004	 Arturas Paulauskas Litauen	Arturas Paulauskas	Übernahm als Chef des Seimas übergangsweise das Amt des Präsidenten.<br>Juli 2004-Juli 2009	 Valdas Adamkus Litauen Praesident	  Valdas Adamkus	<br>Gehörte zur Kriegsgeneration. Er wurde 1940 Mitglied im aktiven Widerstand gegen die sowjetischen Besatzer. Scheinbar nicht gegen die Deutschen. 1944 flüchtete seine Familie vor der nahenden Roten Armee nach Deutschland, machte dort Abitur  und ging dann in die USA. Dort arbeitete er, der 5 Sprachen beherrschte, für den Nachrichtendienst.<br><br>Adamkus Pate war Augustinas Voldemaras. Daher auch sein Vorname. Voldemaras gehörte zu den rechtsextremen Politikern Litauens und lehnte den liberalen Kurs von Smetona ab: "Von den Tautininkai (gemeinsame Partei Voldemaras und Smetonas) spalteten sich die Rechtsextremen um Voldemaras ab. Sie gründeten die 'Gelezinis Vilkas' (Eiserner Wolf), in dem sich vor allem Luftwaffen- und Heeresoffiziere in der Illegalität organisierten." <br><br>Juli 2009-Juli 2019	 Dalia Grybauskaite Praesidentin von Litauen 	Dalia Grybauskaite	Sie war die erste litauische Präsidentin, und das zweite wiedergewählte Staatsoberhaupt.<br>Juli 2019-	 Praesident von Litauen Gitanas Nauseda	Gitanas Nauseda	<br>Er war Doktorand in der Uni Mannheim und spricht mehrere Sprachen.<br><br> <br><br> <br><br> <br><br> <br><br> <br><br> </div>]]></description>
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         <title>Was die Deutschen schreiben</title>
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         <title>Traditioneller altes litauisches Kostüm</title>
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         <title>Traditionelle Litauer-Ostern-Palmen</title>
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         <title>Unabhängigkeit</title>
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         <title>Das Ziel der Stunde: die interessantesten Fakten (7-10) über Litauen finden und beschreiben*</title>
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