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      <title>Vietnam 2024 by Universität Bayreuth</title>
      <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r</link>
      <description>Im Rahmen einer Exkursion nach Vietnam erkundeten 20 Studierende unter der Leitung des Lehrstuhls für Geographiedidaktik an elf Tagen die kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Vielfalt des Landes – von Hanoi über Hue bis nach Ho-Chi-Minh-Stadt – und sammelten wertvolle Erkenntnisse zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globalem Lernen.






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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-06-14 14:53:06 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-05-22 14:28:15 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Natur und Naturkatastrophen</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Stadt Sa Pa liegt im Hoàng Liên Sơn Gebirge, am Fuße des Fansipan, dem höchsten Berg Vietnams und Indochinas (3143 m). Das Gebirge wurde während der alpidischen Gebirgsbildungsphase angehoben und hängt mit der Himalaya-Orogenese zusammen. Als Gesteine lassen sich dadurch Sedimentgesteine, vor allem Kalkstein, auf kristallinem Grundgestein, dem Granit vorfinden. Die Landschaft ist deshalb auch von steilen, glatten Felswänden und Formen aus der Karstverwitterung geprägt. </p><p>Aufgrund der Verortung der Region nahe dem nördlichen Wendekreis (22 °N) herrscht hier ein Feuchtsavannenklima, das durch die Lage in der Höhe (1650 m. ü. NN.) geprägt wird. Die eisenoxidreichen Böden besitzen eine geringe Mächtigkeit und sind nicht sonderlich stark durchwurzelt. Bei großen Niederschlagsmengen, wie sie zwischen den Monaten Juni und September aufgrund des Monsunklimas vorkommen können, besteht deshalb besonders die Gefahr von Erdrutschen. </p><p>Aufgrund der abgelegenen Lage in den Bergen und der daraus folgenden jahrhundertelangen schweren Zugänglichkeit der Region konnte die ethnische Gruppe der Hmong dort vor ca. 4000 Jahren ansässig werden und bis heute ihre eigene Kultur entwickeln und ausüben. Sie arbeiten bis heute überwiegend als Reisbauern. inzwischen gehört auch der Tourismus, gerade in Sa Pa, zu ihren Einkommensquellen.</p><p>Der Taifun Yagi, der am 7. September 2024 auf Vietnam traf, verwüstete die Region besonders stark. Neben überfluteten Häusern und umgefallenen Bäumen stellten vor allem Erdrutsche eine tödliche Gefahr für Einheimische und Tourist*innen dar. Bis zu unserem Besuch in Sa Pa wurden noch immer 10-15 Menschen vermisst. Auch sind noch nicht wieder alle Straßen problemlos befahrbar und von Wanderungen in der Region wird aufgrund von möglichen weiteren Erdrutschen abgeraten. </p><p>Im Gespräch mit einer ca. 40-jährigen einheimischen Hmong-Frau erfuhren wir, dass der Taifun der stärkste ihrer Lebzeit war. Sie erzählte, einige Bekannte und Verwandte durch  Erdrutsche verloren zu haben und sie noch nie so eine Angst und Machtlosigkeit verspürt habe, wie bei diesem Taifun. Sie selbst hatte Glück und musste nur Wasser, das an den Wänden hinab lief, aus dem Laden wischen, während andere ihre Häuser, ihre Felder, ihre finanziellen Grundlagen und sogar Familienmitglieder verloren. Der Wiederaufbau der Häuser und Infrastruktur findet gemeinschaftlich statt, wobei jeder die Betroffenen finanziell und mit Arbeitskraft unterstützt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 10:08:30 UTC</pubDate>
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         <title>Lage der Stadt Sa Pa</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Stadt Sa Pa liegt im gleichnamigen Distrikt in der Provinz Lào Cai an der Grenze zu China</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 11:51:26 UTC</pubDate>
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         <title>Landschaft in Sa Pa</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Blick auf ein Tal nahe Sa Pa</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 11:54:05 UTC</pubDate>
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         <title>Erdrutsche durch den Taifun Yagi</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Blick auf einige Erdrutsche nahe Sa Pa</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 11:55:22 UTC</pubDate>
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         <title>Erdrutsch mit Steinschlag durch den Taifun Yagi</title>
         <author>janapesi</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3129710594</link>
         <description><![CDATA[<p>Direkt an der Hauptstraße zur Stadt Sa Pa ging ein Erdrutsch mit großen Steinen ab und blockierte Teile dieser</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 11:58:45 UTC</pubDate>
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         <title>Die Stadt Sa Pa als Tourismusstandort</title>
         <author>lenahomolka5</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3130063772</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Region um Sa Pa und Sa Pa Town verfügt über zahlreiche Touristenattraktionen:<br>- malerische Landschaft mit Reisterrassen<br>- Wanderwege<br>- kühles Klima<br>- Fan Si Pan als höchster Berg Vietnams mit einer modernen Seilbahn<br>- Überbleibsel der französischen Kolonialarchitektur wie die Notre Dame Kirche<br>- Kultur, Kunsthandwerk und traditionelle Landwirtschaft der Hmong, einer in der Region lebenden ethnischen Gruppe <br><br>Eine Vietnamesin aus Hanoi fasst die Veränderung der Stadt Sapa über die letzten Jahre mit dem Satz: "I loved Sapa before, not now." zusammen. Aufgrund der Schönheit der Region und ihrer vielen Sehenswürdigkeiten wurde und wird Sa Pa zu einem Tourismuszentrum der Region ausgebaut. Seit 2014 ist die Region über eine Autobahn angebunden, seit 2017 ist der Gipfel des Fan Si Pan über eine moderne Seilbahn erreichbar.<br>Der Tourismusboom hat die Stadt in den letzten 15 Jahren sehr verändert. Wie auf den Bildern zu sehen ist, ist das damalige Dorf (vgl. Photo) stark gewachsen und wurde nachverdichtet, sodass heute Sa Pa Town ca. 20.000 Einwohner zählt. Die Straßen sind gesäumt von Hotels, Shops und Restaurants und das Stadtzentrum ist sehr belebt, da hier viele Einheimische und Touristen zu Fuß, auf Mofas, in Autos oder in offenen elektrischen Minibussen (vgl. Photo) unterwegs sind. Inzwischen stagnieren die Zahlen internationaler Touristen in Sa Pa, das Wachstum an Touristenzahlen wird hauptsächlich durch vietnamesische Binnentouristen getragen. Diese unterschiedliche Entwicklung der Zahlen ist Resultat  der unterschiedlichen Ansprüche beider Touristengruppen an Urlaub und Urlaubsorte. Viele westliche Touristen suchen in fremden Länder das Außergewöhnliche, Ursprüngliche und Unberührte. Da Sa Pa sind allerdings zu einer kleinen Stadt, mit all den unidyllischen Nebeneffekten einer Stadt (Verkehr, Lärm, Abgase, moderne Gebäude, Leuchtreklamen, etc.) entwickelt hat, entspricht sie so nicht mehr den Ansprüchen und Vorstellungen vieler westlicher Touristen, die unberührte Natur und "das typisch Einheimische" in ihren Urlaubsreisen suchen. Diese verbringen den Urlaub in der Region eher in Homestays bei der lokalen Bevölkerung (v.a. bei den Hmong, s. unten). Für die vietnamesischen Binnentouristen ist die Region aus den oben genannten Gründen jedoch attraktiv für Wochenendausflüge oder Kurzausflüge. Außerdem entspricht die Schnelllebigkeit und Eventisierung der Region eher einem in Südostasien verbreiteten Anspruch an Urlaub, da viele Menschen hier nicht so viele Urlaubstage haben/sich nicht so lange Urlaube leisten können und dementsprechend möglichst viel in kurzer Zeit sehen und erleben möchten.</p><p>Um trotzdem den internationalen Touristen einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen, gibt es in einigen Restaurants Speisekarten auf französisch. In der Touristeninformation werden Flyer nur auf französisch oder vietnamesisch angeboten sind und sogar die Kolonialzeit findet sich in Form von Napoleon Bonaparte, der neben einem Hotel in Stein gemeißelt ist, wieder. Interessanterweise liegt hier ein Konzept zugrunde: Einige Touristenorte fokussieren sich auf Touristen aus bestimmten Ländern: in Sa Pa aufgrund der kolonialgeschichtlichen Entwicklung auf französische Touristen, die Region um Mui Ne ist zum Beispiel auf russische Touristen ausgerichtet. Hier finden sich viele Speisekarten in russischer Sprache und auch die Kellner*innen beherrschen einige Worte auf Russisch. <br>Auffällig ist, dass sich unter die Touristen Frauen und Mädchen der Hmong, in prächtiger, traditioneller, bunt gewebter Kleidung mischen. Die Hmong sind eine ethnische Minderheit Vietnams, die hautsächlich in den Bergen im Norden lebt und im Distrikt Sapa ca. 30% der Bevölkerung (vor den Tourismusboom deutlich mehr) stellt. Mit der Kollektivierung der landwirtschaftlichen Flächen durch den Staat Vietnam durften die Hmong ihre Reisfelder weiter traditionell selbst bestellen, da die Hänge zu steil sind, um diese mit modernen Maschinen zu bewirtschaften. Dewegen betreiben viele Hmong in der Region bis heute Landwirtschaft mit Hilfe von Wasserbüffeln.</p><p>Durch den Tourismus erschlossen sich die Hmong neue Einnahmequellen, dazu gehört u.a. der Verkauf von handgearbeiteter Kleidung und Taschen in Stil traditioneller buntgemusterter Hmong Kleidung (vgl. Photo). Hauptsächlich die Hmong Frauen betreiben diese Form von ethnischem Tourismus, indem sie auf der Straße Touristen ansprechen und ihre Waren anpreisen. Die Hmong-Waren werden allerdings auch in Touristenshops neben anderen Souvenirs oder in separaten Läden mit einer größeren Auswahl an Hmong-Kleidung verkauft. Inzwischen ist schwer nachvollziehbar, welche Waren authenisch (also von Hmong auf traditionelle Weise gewebt) sind und wem der Gewinn aus dem Verkauf auch den Hmong zugute kommt oder wo eine Kommerzialisierung der Hmong-Kultur ohne die Partizipation dieser stattfindet. Die Frauen verdienen auch Geld damit, in traditioneller Kleidung zu tanzen, sich photographieren lassen und auf eine Spende zu hoffen oder Touristen für den Verkauf von Waren anzulocken. Besonders ist uns ein ca. drei jähriges Hmong-Mädchen aufgefallen, dass zu Popmusik tanzte und von zahlreichen Touristen photographiert und teilweise auch angefasst wurde. Aus Sicht der Hmong allerdings wird dies hingenommen, auch wenn es den üblichen gesellschaftlichen Regeln, Kinder nicht (am Kopf) anzufassen, widerspricht. Letztendlich sind sie auf das Einkommen, dass die Kinder für die ganze Familie generieren, angewiesen. Touristen hinterfragen das weniger; sie sehen dies als Teil des Ethnotourismus und als Möglichkeit die gesuchte "Authentitizät" zu "erleben": Aus ihrer Sicht ist das Mädchen ein gutes Photomotiv, um die Kultur der Hmong zu repräsentieren. Aus Sicht einer Kinh (Vietnamesen) aus Hanoi wird die Tätigkeit des Mädchens jedoch sehr wohl als Kinderarbeit angesehen und äußerst negativ bewertet. Aus ihrem Blickwinkel sollte das Mädchen lieber zur Schule gehen und so später zum Wohlstand der Familie beitragen. </p><p>Am Wochenende können an diesem Ort auch noch weitere kulturelle Performances der Hmong wie zum Beispiel der Love Market beobachtet werden. Dieser war ursprünglich eine Möglichkeit für die Hmong, aus unterschiedlichen Dörfern zusammen zukommen und sich auszutauschen. So konnten sich besonders auch junge Menschen, die weit verstreut in der Region leben, treffen und sich verabreden. Heutzutage wird laut der Aussage einer Hmong der Love Market jedoch eher als Touristenattraktion betrieben, um auf ihre Kultur aufmerksam zu machen. Ihre eigenen Kinder hätten ihre Ehepartner*innen aber nicht über den Love Market kennengelernt. Das ist ein Beispiel dafür, wie der räumlich Anschluss der Region Sa Pa an den Rest des Landes und der Tourismus auch Einfluss auf die Kultur der Hmong hat.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 15:50:07 UTC</pubDate>
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         <title>Die historische Entwicklung der Stadt Sa Pa </title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Als die Franzosen im 19. Jahrhundert das Dorf Sa Pa “entdeckten“, hatte dieses noch keinerlei Ähnlichkeiten mit der heutigen Stadt. Ursprünglich wurde das Dorf Chapa genannt, was so viel wie flaches Tal heißt, da die französischen Kolonisten dies aber nicht aussprechen konnten etablierte sich der Name Sa Pa.</p><p>Um den Zugang zum Bergdorf, das aufgrund des ähnlichen Klimas zu Paris als Erholungs- und Akklimatisierungsort für französische Einwanderer und Soldaten galt, zu vereinfachen, bauten die Franzosen die erste Bahnlinie aus dem Flachland nach Sa Pa. Zusätzlich entwickelten sie im nahegelegenen Cat Cat Village 1921 die erste Wasserkraftanlage in Vietnam, die 100 Haushalte mit je einem Licht versorgen konnte. Die Stadt Sa Pa war somit die erste Stadt im Land mit Elektrizität.</p><p>Neben dem ersten Wasserkraftwerk wurde zur gleichen Zeit in der Stadt Sa Pa auch eine der ältesten Kirchen im Land durch die französischen Kolonialisten errichtet. Die Granitsteine hierfür wurden von den einheimischen Frauen aus den nahegelegenen Bergen in die Stadt transportiert, wo sie von den Männern zum Bau verwendet wurden. Dies ist untypisch für Vietnam, da die Steine für die Kirchen meistens aus Frankreich importiert wurden, um möglichst originalgetreu gebaut werden zu können. Eine weitere Besonderheit ist der verwendete Mörtel aus Sand, Kalk und Zucker, der die Kirche bis heute zusammenhält. Mit dieser Kirche (Notre Dame) wird auch heute noch in französischen Reiseführern um Besucher geworben. Beim Wiederaufbau der über die Jahre zerstörten Teile wurde allerdings normaler Mörtel verwendet. Zur Unterbringung der erholungsbedürftigen Franzosen aus Hanoi errichteten die Kolonialisten ca. 100 kleine Steinhäuser nach französischem Vorbild (siehe Foto), die das Stadtbild lange prägten.</p><p>Während des Indochina-Kriegs wurde die Stadt 1952 durch die Franzosen, unter Drängen der vietnamesischen Armee, zerstört. Diese wollten dadurch verhindern, dass die Franzosen einen Grund für eine Rückkehr nach Sa Pa hatten. Zur etwa gleichen Zeit wurde auch das Wasserkraftwerk in Cat Cat Village durch einen Sturm zerstört und bis 1990 blieb der Ort dadurch ohne Strom. Als Folge verließen viele Vietnamesen die Stadt.</p><p>Mit dem Ziel, in- und ausländischen Tourismus in der Region zu etablieren, investierte die vietnamesische Regierung massiv in die Infrastruktur und errichtete dafür unter anderem ein neues Wasserkraftwerk. Durch weitere vietnamesische und ausländische Investoren, wie z.B. der Sun Group, sowie durch steigende Besucherzahlen, besonders seit der Fertigstellung der Autobahn von Hanoi nach Lào Cai 2014, wurde die Stadt Sa Pa nach westlichem, luxuriösen Vorbild neu errichtet. Heute sind von den ursprünglichen, alten Gebäuden der Franzosen nur noch wenige übrig, stattdessen wurden riesige, architektonisch imposante Hotels gebaut. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 16:43:29 UTC</pubDate>
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         <title>Die Stadt Sa Pa früher (o.J.) </title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Fotografie des alten Sa Pa, mit dem zentralen Platz. Die Kirche Notre Dame ist mittig rechts in Bild zu sehen, damals noch ohne Kirchturm.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 16:48:01 UTC</pubDate>
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         <title>Die Stadt Sa Pa heute  </title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Der zentrale Platz, mit dem anliegenden Sun Plaza Hotel</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 16:49:15 UTC</pubDate>
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         <title>E-Bus in der Stadt</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>E-Busse werden als Transportmittel in der Stadt und zu den Hotels genutzt</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 16:50:01 UTC</pubDate>
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         <title>Relief von Napoléon Bonaparte</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Napoléon in Stein gemeißelt, neben dem Sapa Diamond Hotel als Sinnbild des französischen Erbes</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 16:51:10 UTC</pubDate>
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         <title>Wasserwerk im Cat Cat Village </title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Moderner Nachbau des ersten Wasserwerks Vietnams</p>]]></description>
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         <title>Blick auf Sa Pa heute</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Blick auf die Vielzahl an Hotels in Sa Pa</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 17:02:11 UTC</pubDate>
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         <title>Altes französisches Haus</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Eines der übrig gebliebenen französischen Häuschen, heute ein Hotel </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 17:03:26 UTC</pubDate>
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         <title>Die Kirche Notre Dame</title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Durch die Franzosen errichtete Kirche in Sa Pa (im Text beschrieben)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 17:04:13 UTC</pubDate>
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         <title>Handwerk</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Heute besuchten wir ein traditionelles Dorf in Vietnam, in welchem wir tief in die lokalen Handwerkstechniken und die Lebensweise der Dorfbewohner eintauchten. Interessant ist dabei, wie kulturelle Normen und Werte das tägliche Leben und die Rollenverteilung der Hmong prägen. Mädchen erlernen im Alter von 8 bis 10 Jahren das Nähen, eine Tätigkeit, die nicht nur praktische Fähigkeiten fördert, sondern auch kulturell als Übergang in die Rolle der Frau wahrgenommen wird. In vielen ländlichen Regionen Vietnams sind handwerkliche Fertigkeiten ein Symbol für weibliche Tugendhaftigkeit und tragen zur Wahrung traditioneller Werte bei. Gleichzeitig lernen die Jungen im gleichen Alter den Umgang mit Wasserbüffeln. Ziel ist vordergründig die Selbstversorgung mit dem Grundnahrungsmittel Reis. Diese traditionell männliche Arbeit ist ein Schlüsselfaktor für das Leben/Überleben in einem geographischen Umfeld, welches stark an die natürlichen Ressourcen der Region gekoppelt ist. </p><p>Die handgewebten Textilien, die in diesem Dorf gefertigt werden, sind nicht nur wirtschaftliche Erzeugnisse, sondern auch kulturelle Artefakte, die tief mit der Identität und dem kollektiven Gedächtnis der Gemeinschaft verknüpft sind. Die Tatsache, dass eine Familie zwei bis drei Monate benötigt, um diese Textilien zu fertigen, zeigt, wie das Leben in ländlichen Gegenden Vietnams von einem langsamen, zyklischen Rhythmus geprägt ist, der im Kontrast zu den schnellen Produktionsprozessen der globalen Modeindustrie steht. Die Dorfbewohner weben täglich etwa drei bis vier Meter Stoff, der anschließend einem speziellen Indigo-Färbeprozess unterzogen wird. Dieser Prozess, der nach drei Monaten eine tiefdunkle, schwarze Farbe erzeugt, reflektiert nicht nur ästhetische Werte der Hmong, sondern auch ihre tiefe Verbindung zur Natur, die für viele asiatische Kulturen von zentraler Bedeutung ist. Dass die Farben bis zu fünf Jahre halbar sind und nichts an Qualität einbüßen zeigt, dass der Nachhaltigkeitsgedanke der schnelllebigen Modeindustrie, der sich nur sehr zögerlich in der westlichen Welt etabliert, hier seit vielen Jahrhunderten verankert ist. Im Wissen, Denken und Handeln der Hmong war kein anderes Leben möglich, wenn man nicht schonend und nachhaltig mit den vorhandenen Ressourcen und Produkten umgeht.</p><p>Auch die glänzende Oberfläche des Stoffes, die durch die Behandlung mit Stein und Wachs entsteht, verleiht den Produkten nicht nur eine besondere Ästhetik, sondern symbolisiert auch den Wert von Handarbeit und das Streben nach Perfektion im (Kunst)handwerk. </p><p>Während die Männer des Dorfes sich vorwiegend auf landwirtschaftliche Tätigkeiten konzentrieren, ist das Schneidern von Kleidung eine weiblich dominierte Fertigkeit, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Hier spiegelt sich auch heute noch die Bedeutung traditioneller Geschlechterrollen wider. Zudem wird in den Textilien mithilfe von Bienenwachs ein spezielles Design geschaffen, das eine tief verwurzelte ästhetische Tradition verkörpert. Darüber hinaus verfügen die Hmong über traditionelle medizinische Kenntnisse. Ziegenhorn wird traditionell als Heilmittel gegen Krankheiten wie Kopfschmerzen eingesetzt, eine Praxis, die zeigt, wie eng Volksmedizin, Natur und Kultur in dieser Region miteinander verknüpft sind. </p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 01:07:54 UTC</pubDate>
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         <title>Soziales und kulturelles Leben</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Während unseres Besuchs im Dorf erhielten wir auch einen tiefen Einblick in das soziale und kulturelle Leben, insbesondere in die Hochzeitsrituale, die stark mit den geographischen und sozialen Strukturen der Region verknüpft sind. Ein Musikinstrument, das einer Flöte ähnelt, wird auf dem sogenannten "Love Market" verwendet, einem traditionellen Ort, an dem junge Menschen romantisches Interesse ausdrücken. Dieses Ritual zeigt, dass Musik und Kultur in dieser Gesellschaft ein wichtiges Kommunikationsmittel darstellen, das über Generationen hinweg gewachsene Werte der Gemeinschaft und des Zusammenhalts transportiert (weitere Infos dazu Tag 2). </p><p>Ein Heiratsantrag selbst ist ebenfalls tief in die lokalen Traditionen eingebettet. Ein Büffelhorn, gefüllt mit Alkohol, wird als symbolisches Geschenk zur Familie der Braut gebracht. Diese Geste, die das gemeinsame Trinken beinhaltet, markiert den Übergang von individuellen zu gemeinschaftlichen Verpflichtungen und betont die Bedeutung von Familie und sozialer Harmonie. In landwirtschaftlich geprägten Regionen wie dieser wird das Wohl der Gemeinschaft in der Regel über das des Individuums gestellt, weil es oft überlebenswichtig ist. Diese Haltung ist aber nicht regional begrenzt, sondern kennzeichnet das Zusammenleben in vielen asiatischen Ländern. </p><p>Arrangierte Ehen, die in der Region Sapa mit einem Anteil von etwa 30 % noch weit verbreitet sind, verdeutlichen den Einfluss geografischer und wirtschaftlicher Bedingungen auch auf die Heiratspraktiken. In isolierten und wirtschaftlich weniger entwickelten Regionen wird die Ehe oft als ein Mittel zur Sicherung von Ressourcen und zum Aufbau von Netzwerken zwischen Familien gesehen. Diese Praxis, die in vielen ländlichen Gemeinschaften Asiens tief verwurzelt ist, unterstreicht die Bedeutung von wirtschaftlicher Sicherheit und sozialer Ordnung in einer Umgebung, in der das Überleben von den Erträgen der Landwirtschaft abhängt.</p><p>Das Leben im Dorf spiegelt die Herausforderungen wider, die durch das geografische Klima und die begrenzte Infrastruktur bedingt sind. Vor allem Überschwemmungen in der Regenzeit führen oft zu Herausforderungen für die Dorfgemeinschaft. Zudem müssen die Hmong auch mit den langen, kalten Wintern in ihren unbeheizten Häusern zurecht kommen. Zu dieser Zeit wohnen oft bis zu zehn Personen in einem Haus. Diese beengten Lebensverhältnisse, kombiniert mit der mangelnden Wärmeversorgung führen dazu, dass sowohl Kinder als auch Tiere anfällig für die Kälte und Krankheiten sind, was tragischerweise auch zu Todesfällen führen kann. </p><p>Die naturgeographischen Herausforderungen und die damit einhergehenden Verluste/Herausforderungen, aber auch die Entwicklung kreativer Lösungen hierfür verdeutlichen am Beispiel der Hmong, wie Mensch und Umwelt in ständiger Wechselwirkung stehen und diese nachhaltig gestalten. Auf dem Bewusstsein der Menschen, die in dieser Region leben, basieren ihre Normen und Werte, die wiederum die Grundlage für die Gestaltung ihres Lebens und ihrer Umwelt sind. Unter diesem Aspekt kann man auch die allseits in Vietnam spürbare kollektive Resilienz verstehen, Herausforderungen aller Art nicht allein, sondern nur gemeinschaftlich bewältigen zu können. Dies zeigte sich nicht zuletzt bei der Beseitigung der Schäden durch Taifun Yagi, an der alle Mitglieder der Gesellschaft,  - jeder entsprechend seiner Möglichkeiten - beteiligt war. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 01:09:25 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Wohnen im Dorf</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Unterkünfte in den Dörfern, die wir besuchten, sind zwar einfach, aber in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Sie sind so konzipiert, dass sie abgebaut und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden können. Dies zeigt, wie die flexible Bauweise stark an die geografischen und klimatischen Bedingungen angepasst ist. Mobilität und Flexibilität sind essenziell für das Leben in dieser Region, die inzwischen nahezu regelmäßig von Naturkatastrophen wie Taifunen heimgesucht werden. Das Holz, das Jahr für Jahr für den Bau der Häuser gesammelt wird, ist ein zentraler Bestandteil dieser nachhaltigen Bauweise. Es spiegelt eine enge Verbindung der Dorfbewohner zur Natur und zur Ressourcennutzung wider, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Diese Praxis verdeutlicht den Wert von Gemeinschaft und traditionellem Wissen, das das Leben in abgelegenen, oft klimatisch herausfordernden Gebieten erst möglich macht.</p><p>So sind seit tausenden von Jahren Wasserbüffel unerlässlich für den Reisanbau in dieser gebirgigen Gegend, in der landwirtschaftliche (Groß)maschinen nicht eingesetzt werden können. Wasserbüffel haben für die Eigentümer einen sehr hohen materiellen aber auch idellen Wert. Sie sind Teil ihrer gesellschaftlichen Identität, gerade auch weil die Dorfbewohner auf die Reisproduktion, zu allererst für die Selbstversorgung der Familien, angewiesen sind. Grund hierfür ist auch wieder die abgeschiedene Lage der Region, die den Zugang zu vielen Produkten, auch des täglichen Bedarfs, erschwert. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 01:11:02 UTC</pubDate>
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         <title>Viewpoint</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Nach dem Besuch in einem Dorf der Hmong ging es zu einem Aussichtspunkt in den Bergen, wo wir die Zunahme von touristischen Angeboten wie Homestays beobachteten. Besonders profitabel scheint dies für die Hmong zu sein. Durch Befragung anderer Touristen kam heraus, dass Homestays oft beliebter sind als „normale“ Hotels, da viele Touristen eine „echte“, möglichst authentische Erfahrung im traditionellen Dorf erleben möchten. So führt der Tourismus entgegen  negativer Auswirkungen wie z.B. dem Verlust kultureller Werte oder der Zerstörung der Umwelt hier aus wirtschaftlicher Perspektive zu einem positiven monetären Aspekt für die Dorfbewohner, welche ihre sonstige Einnahmequellen hauptsächlich in der Landwirtschaft und dem Handel haben und nun über eine zusätzliche Einnahmequelle für das Familieneinkommen verfügen. Betrachtet man diesen Aspekt unter dem Fokus einer nachhaltigen Entwicklung, zeigt sich an diesem einfachen Zusammenhang, dass am Beispiel der Homestays die Ziele der ökonomischen und die sozialen Dimension in positiver Wechselwirkung stehen. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 01:13:27 UTC</pubDate>
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         <title>Chinesische Grenze</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Bei unserem Aufenthalt an der Grenze zu China (Lao Chai) wurde deutlich, wie stark geographische Gegebenheiten, politische und wirtschaftliche Interessen und vor allem Machtverhältnisse den Raum prägen. Ein Ungleichgewicht hinsichtlich der (willkürlichen) Machtausübung an der Grenze der beiden Staaten wird für die Vietnamesen in ihrem Alltag erfahrbar. Wollen Vietnamesen die Grenze nach China passieren, ist von chinesischer Seite strikt vorgeschrieben, ein temporäres Visum vorweisen zu können, um beispielsweise den kleinen Grenzverkehr zu praktizieren, um auf der anderen Seite Handel zu betreiben. Die Visumspflicht erschwert es vietnamesichen Händlern, ihre Waren dort zu verkaufen. Für Chinesen gilt dies nicht, weil sie kein Visum brauchen, um nach Vietnam einzureisen. So trägt politische Macht dazu bei, wirtschaftliche Interessen durchzusetzen, auch auf Kosten der Gleichberechtigung der vietnamesischen und chinesischen Händler. Zollbestimmungen haben sich in den letzten Jahren jedoch nicht geändert. Der kleine Grenzverkehr ist  nahezu eingebrochen; hinzu kommt, dass viele Händler nach den Corona-Einschränkungen und aktuell nach dem Taifun Yagi ihre Arbeit verloren haben.</p><p>Die Grenzen zwischen Vietnam und Laos sind aufgrund der freundschaftlichen Beziehungen innerhalb der ASEAN leichter zu überwinden. Im Gegensatz dazu sind die Zugangsregelungen zu China nicht nur aus wirtschaftlichen und politischen Interessen strenger, es geht auch von chinesischer Seite auch darum, illegalen Handel und mögliche kriminelle Aktivitäten wie z.B. den Handel mit Drogen einzudämmen. Es wurde auch berichtet, dass viele Vietnamesen in der Vergangenheit von Chinesen entführt und ausgebeutet wurden und in China, insbesondere in sexuell orientierten Branchen, zur Arbeit gezwungen werden. Es wurde  auch berichtet, dass die strengen Regelungen seitens der Chinesen dazu führten, dass es zahlreiche Schmuggelwege über die Grenze gibt. Diese können aufgrund der geographischen Disposition der Region kaum kontrolliert werden und eröffnen deshalb  Möglichkeiten, illegalen Handel zu betreiben. In diesem Zusammenhang wurde aber auch berichtet, dass es der vietnamesischen Regierung gelungen ist, den Drogenhandel zunehmend besser zu kontrollieren, insbesondere auch in Hanoi.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 01:15:21 UTC</pubDate>
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         <title>Fansipan</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Während unseres Besuchs auf dem Fansipan, dem höchsten Berg Vietnams mit 3142 Metern, fiel besonders die zunehmende Kommerzialisierung des Berges und seiner Umgebung auf. In der Talstation, die erst 2017 errichtet wurde, begnet man zum ersten Mal dem Ausmaß der groß angelegten touristischen Erschließung des Gebiets Fansipan. Die Talstation allein ist mit ihren Restaurants, Souvenirshops und Tanzvorführungen (der Hmong) so weiträumig erschlossen und kommerzialisiert, dass bereits hier der Eindruck eines Freitzeitparks entsteht, der den Menschen, die auf die Seilbahn warten, die Wartezeit kurzweilig macht.  Der Ausbau der touristischen Infrastruktur an der Talstation und auf dem Gipfel selbst - entwickelt und durchgeführt von der Firma Sun World - reflektiert sehr deutlich die wirtschaftlichen Interessen der Investoren und zeigt die enge Verflechtung von politischer Macht und wirtschaftlicher Einflussnahme in Vietnam. Die Eigentümerin des Unternehmens, das für die Entwicklung rund um den Fansipan sowie weitere touristische Projekte im Land verantwortlich ist, ist die Tochter des ehemaligen Premierministers. Diese Tatsache wirft Fragen über die politische und wirtschaftliche Machtverhältnisse des Landes auf. Es scheint auch in Vietnam nicht ganz einfach zu sein, das sozialistisch geprägte Gesellschaftssystem mit der ökonomischen (kapitalistischen) Marktorientierung so in Einklang zu bringen, dass weite Teile der Gesellschaft in ähnlichem Umfang davon profitieren. An diesem Beispiel zeigt sich aber auch ganz deutlich, wie geografische Sehenswürdigkeiten zunehmend zu kommerzialisierten Zentren werden, die von wenigen, einflussreichen Familien kontrolliert werden. Nichtsdestotrotz sehen einheimische Touristen den Ausbau des Fansipan sehr positiv. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 01:16:38 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Ländliche Schule</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die besuchte Schule liegt in einer ländlichen Region, etwa 1,5 Stunden Fahrzeit westlich von Hanoi entfernt, umgeben von Bergen. Diese geographische Lage prägt den Alltag der Schülerinnen und Schüler, die ausschließlich aus der Umgebung stammen. Der Schulweg wird in der Regel mit dem Roller - nicht selten von den jungen Lernenden selbst gefahren - zurückgelegt. Der Roller ist ein in ländlichen Regionen Vietnams weit verbreitetes Transportmittel, da es einen öffentlichen Nahverkehr oder auch Schulbusse kaum bzw. gar nicht gibt. Der Schulhof fungiert als zentraler Treffpunkt und wird auch für den Sportunterricht genutzt.</p><p>Mit rund 400 Schülern und 25 Lehrkräften gehört die Schule zu den eher kleineren Einrichtungen in der Region. Die Klassen bestehen aus 20 bis 30 Schülern, was im Vergleich zu anderen Schulen ebenfalls als überschaubar gilt. Der Unterricht findet ausschließlich vormittags statt, der offizielle Schulschluss ist um 11:00 Uhr. Diese Struktur unterscheidet sich von Schulen in städtischen Gebieten, wo häufig ganztägiger Unterricht angeboten wird und hängt eng mit der Lebensweise in diesem ländlichen Gebiet zusammen, welches stark landwirtschaftlich geprägt ist.</p><p>In dieser Landschule tragen die Schülerinnen und Schüler eine Schuluniform, die von den Lernenden als schön empfunden wird. Die Lehr- und Lernmittel sind weitgehend analog (Stifte, Hefte, traditionelle Tafel), was auf den begrenzten Zugang zu digitalen Ressourcen in ländlichen Regionen hinweist. Moderne Technologien wie Smartboards oder digitale Lernplattformen werden kaum genutzt, weil sie nur vereinzelt vorhanden sind. In aller Regel ist der Unterricht sehr lehrerzentriert.</p><p>Im Austausch mit den Schülern zeigte sich, dass sie freundlich, sehr aufgeschlossen und wissbegierig gegenüber der Exkursionsgruppe sind. Nach anfänglicher Zurückhaltung wurden die Studierenden von den Schülern mit Fragen z.B. zum Leben und Alltag in Deutschland geradezu überwältigt. Sie selbst hatten klare Vorstellungen bezüglich ihrer zukünftigen Berufswünsche, die sich oft an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Region orientieren. Zu den genannten Berufen gehörten Barber, Soldat und Nageldesignerin – Berufe, die in ländlichen Gebieten realistisch und gefragt oder nach ihrem Verständnis gerade "in" sind.</p><p>Zusätzlich gibt es eine Bibliothek auf dem Schulgelände, die trotz des eingeschränkten digitalen Zugangs als wichtiger Bestandteil des Schulalltags gilt und den Schülern Zugang zu weiterem Lernmaterial bietet. Die geographische Lage der Schule und die daraus resultierenden Gegebenheiten prägen somit das schulische Leben und die Perspektiven der Schüler in erheblichem Maße.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 12:54:21 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Städtische Schule</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3130867312</link>
         <description><![CDATA[<p>Die besuchte Schule befindet sich in zentraler Lage in Hanoi und ist durch ihre räumliche Nähe zu einer Universität geprägt, was eine enge Verbindung zu akademischen Institutionen unterstreicht. Man bezeichnet sie aufgrund der engen Kooperation der Universität mit der Schule auch Universitätsschule. Diese Nähe zur Universität fördert den Wissensaustausch und bietet den Schülern eine direkte Anbindung an höhere Bildungseinrichtungen. Zudem pflegt die Schule Partnerschaften mit Schulen anderer Länder wie Singapur, China und Australien, was den internationalen Austausch und die kulturelle Vielfalt stärkt.</p><p>Die Schule selbst zeichnet sich durch relativ kleine Klassen  mit etwa 15 bis 20 Schülern pro Klasse aus. Diese überschaubare Klassengröße ermöglicht eine intensivere Betreuung der Schüler. Der hohe Bildungsstandard dieser Schule  wird duch  sehr strenge Aufnahmeprüfungen für interessierte Schüler sichergestellt. Der Unterricht wird ganztägig angeboten und folgt einem klar strukturierten Stundenplan. Der Unterricht wird durch mittlerweile kompetenzorientierte Lehrpläne bestimmt, die das konstruktivistische Lernen als aktuelle Auffassung vom Lehren und Lernen forciert. Dies zeigt sich in der Praxis in den Bemühungen der Lehrkräfte, eine ausgewogene Mischung aus traditionellem (Frontalunterricht) und modernem Unterricht (kooperative Lerngelegenheiten) zu bieten.</p><p>Neben der akademischen Ausbildung legt die Schule großen Wert auf das Erlernen von Fremdsprachen. Die Schüler haben die Möglichkeit, aus fünf Fremdsprachen zu wählen: Deutsch, Französisch, Arabisch, Japanisch und Englisch. Dabei nimmt Deutsch aufgrund seines besonderen Alphabets eine zentrale Rolle ein. Neben Englisch wird das Erlernen einer zweiten Fremdsprache für alle Schüler verpflichtend, was ihre sprachliche und interkulturelle Kompetenz fördert und sie in hervorragender Weise auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Die Schule versucht, aktuell im Fach Englisch, hochqualifizierte nativ Speaker als Lehrkräfte zu gewinnen.</p><p>Die Schüler wirken aufgeschlossen und freundlich, ihre Arbeitsweise ist professionell. Dies spiegelt sich in der positiven Lern- und Arbeitsatmosphäre der Schule wider. Bei einer Präsentation ihrer beeindruckenden Deutschkenntnisse zeigten sie ihr sehr hohes Engagement und ihre Bereitschaft, sich auf ihre jeweiligen Leistungsmessungen/Aufnahmeprüfungen akribisch vorzubereiten. Viele Schüler haben ambitionierte Berufswünsche, wie beispielsweise Astrologe, was zeigt, dass sie klare Vorstellungen über ihre berufliche Zukunft haben.</p><p>Während des Schulbesuchs wurde auch der Austausch über den Lehrerberuf in Vietnam thematisiert, insbesondere der Werdegang und die Herausforderungen im Lehreralltag. Es wurde über Veränderungen im Curriculum und mögliche Strategien zur Umsetzung diskutiert. Ein Gespräch mit der Mutter eines Schülers brachte Kritik am selbstorganisierten Lernen zum Ausdruck, da es ihrer Meinung nach an ausreichender Struktur und Vorgaben fehle.</p><p>In Bezug auf die Gehälter wurde festgestellt, dass Lehrkräfte in dieser Schule ein monatliches Gehalt von 6 bis 7 Millionen Dong (ca. 250 Euro) erhalten, während die Schulgebühren für die Schüler etwa 7 Millionen Dong betragen. Dies verdeutlicht den finanziellen Spielraum, der der Schule zur Verfügung steht und erklärt zum Teil die besseren Lehr und Lernbedingungen, die u.a. daraus resultieren.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 13:25:02 UTC</pubDate>
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         <title>Fazit und Vergleich</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3130872160</link>
         <description><![CDATA[<p>Der Vergleich der beiden Schulen zeigt gravierende Unterschiede in Bezug auf die Klassen- und Schulgröße sowie den Zugang zu Ressourcen. Während die städtische Schule deutlich besser ausgestattet ist mit kleineren Klassen und einem direkteren Zugang zu modernen Lehrmitteln und Lehrkräften, ist das Lernen und Lehren an der ländlichen Schule durch eine  weniger entwickelte Infrastruktur determiniert. Diese Unterschiede sind eng mit wirtschaftlichen und politischen Prozessen verknüpft, die stärker auf die städtische Entwicklung ausgerichtet sind.</p><p>An beiden Schulen wird jedoch ein hoher Stellenwert auf Bildung gelegt, und die Schüler zeichnen sich durch Freundlichkeit, Offenheit und Engagement aus. Die städtische Schule profitiert von einer intensiveren Sprachförderung, da neben Englisch eine zweite Fremdsprache verpflichtend erlernt wird. Durch Partnerschaften mit Schulen in verschiedenen Ländern wird der internationale Austausch zusätzlich gefördert. </p><p>Die systemische Ungleichheit zeigt sich besonders in der ungleichen Verteilung von Ressourcen: Die städtische Schule hat besseren Zugang zu finanziellen Mitteln, Lehrkräften und moderner Technologie. Sie fungiert als Knotenpunkt für Bildung und wirtschaftliche Entwicklung, während die ländliche Schule aufgrund ihrer entfernteren geographischen Lage im Bergland und der unterentwickelten Infrastruktur weniger in das gesamtwirtschaftliche und bildungspolitische System integriert ist.</p><p>Trotz dieser Unterschiede bieten beide Schulen ihren Schülern bestmögliche Unterstützung im Rahmen dessen, was möglich ist. Während die städtische Schule durch ihre Ressourcen Vorteile hat, spiegelt die ländliche Schule die Herausforderungen wider, die durch geographische und infrastrukturelle Grenzen bedingt sind.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-21 13:32:52 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>1. Station: Hanoi Theater/Museum</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Erdgeschoss:</p><p>Das Erdgeschoss des Museums ist sowohl für einheimische als auch für ausländische Besucher zugänglich, obwohl es mehr auf ausländische Touristen ausgerichtet ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Mittherbstfest, das durch Drachen symbolisiert wird. Der Drache spielt in der vietnamesischen Kultur eine wichtige Rolle, da er für Wasser und eine gute Ernte verehrt wird. Man glaubt, dass Gebete an den Drachen Wohlstand und günstige Wetterbedingungen bringen.</p><p>Viele Schilder und Karten sind oft nur oder auch in französischer Sprache, da sich das Museum vor allem an französische Touristen richtet.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:28:08 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Erster Stock: Geschichte Vietnams (Fokus auf Hanoi)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Im ersten Stock des Museums wird die Geschichte Vietnams mit besonderem Augenmerk auf die Entwicklung Hanois von 1500 v. Chr. bis 2014 dargestellt. </p><p><br/></p><p>Bis 1884: Vor der Gründung Hanois war Ninh Binh die Hauptstadt Vietnams. Der erste König (Lý Thái Tõ) verlegte die Hauptstadt 1010 nach Thang Long (Aufsteigender Drache), dem heutigen Hanoi. Die Altstadt lag damals im Osten der Stadt, der Königshof im Zentrum. Die Lage am Roten Fluss erleichterte den Handel und den Zugang zur Hauptstadt, so dass viele Menschen nach Hanoi zogen, um in der Nähe des Königs zu leben. </p><p>Die Häuser waren schmal, aber tief, um Steuern zu sparen, da die Steuerlast von der Breite des Hauses abhing. An der Straßenseite befanden sich oft Läden. Die Häuser durften nicht über die Sänfte des Königs hinausragen und waren daher nicht sehr hoch.</p><p>Diese Regeln prägen auch heute noch das Bild der Innen- bzw. Altstadt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:30:12 UTC</pubDate>
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         <title>Ab 1884-1954:</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Unter der französischen Kolonialherrschaft wurde eine Kanalisation angelegt und das Straßennetz, auch in der Altstadt, verändert. Im französischen Viertel wurden die Straßen in einem Schachbrettmuster angelegt. Teile der Altstadt wurden zerstört, um Platz für große Militärlager im Nordwesten zu schaffen. Die Architektur der Altstadt weist drei Hauptstile auf: traditionelle vietnamesische Bauten, die aufgrund königlicher Vorschriften eine begrenzte Höhe hatten, neoklassizistische und französische Bauten mit mehreren Stockwerken, die steuerfrei waren. Auch die Häuser wurden höher gebaut, da die königliche Höhenbegrenzung aufgehoben wurde.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:33:20 UTC</pubDate>
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         <title>Ab 1954-1986:</title>
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         <description><![CDATA[<p>Nun begann der kommunistische Einfluss in Vietnam, der auch die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung prägte. Die Menschen durften nicht mehr selbst produzieren, sondern mussten in staatlich kontrollierten Fabriken arbeiten, die sozialistische Planwirtschaft praktizierten. Dadurch wgab es weniger personale und monetäre Kapazitäten, alte Gebäude zu restaurieren, es bestand aus der Historie der Stadt heraus aber zu dieser Zeit auch wenig Interesse am Erhalt kolonialer Strukturen. Der ursprüngliche Baustil wurde durch - nach neuem Verständnis der Vietnamesen - moderne Anpassungen verändert. Früher lebten oft mehr als 20 Personen, verteilt auf etwa 5 Familien, in einem Haus. Diese Häuser hatten oft nur eine Toilette, was zu beengten Wohnverhältnissen führte.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:36:10 UTC</pubDate>
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         <title>1986-2014: Doi Moi</title>
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         <description><![CDATA[<p>Mit der Doi-Moi-Politik wurden viele Vorschriften gelockert, was den Bau modernerer Häuser in der Altstadt ermöglichte. Dies führte zu einem kulturellen Wandel, der von manchen als Verschlechterung empfunden wurde, gleichzeitig aber auch den Fortschritt des Landes widerspiegelt.</p><p><br></p><p>Das Museum ist aus der Sicht eines ausländischen Touristen sehr informativ und zeigt viele historische und kulturelle Besonderheiten, von denen ein normaler Tourist vorher sicher nicht viel gehört hat. Aus der Sicht eines Geographiestudenten, der ein Vorbereitungsseminar über die Stadt hatte, war es trotzdem informativ, aber überschaubar, was die Fakten angeht. Für vietnamesische Touristen, die noch nie in Hanoi waren, ist es sicherlich auch interessant, aber nicht auf sie zugeschnitten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:39:02 UTC</pubDate>
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         <title>2. Station: Traditionelles vietnamesisches Haus</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Dieses Haus wurde in der Königszeit erbaut, aber in der Kolonialzeit restauriert.</p><p>Die Franzosen führten hier ein Abwassersystem ein, das der Guide als eine positive Errungenschaft für die Stadt bewertete. Ursprünglich wurde hier Medizin hergestellt. Bis 1999 lebten hier bis zu 25 Personen, seitdem ist es für Touristen zugänglich. </p><p> In der Mitte des Hauses befindet sich ein offener Innenhof (Cau truc), der für frische Luft sorgt und Regenwasser auffängt. Regen gilt in Vietnam als Symbol für Glück und Wohlstand. Eine Stufe vor der Tür ist ein Zeichen des Respekts gegenüber dem Hausbesitzer und dient gleichzeitig als Schutz vor Überschwemmungen. Die Hintertür führte zum Roten Fluss und erleichterte den Transport von Waren aller Art. Vietnamesische Familien verehren ihre Ahnen, keine Götter. Irgendwann wurde das Dach erweitert, man konnte aber noch die alte Höhe des Hauses erkennen. Erst die Franzosen führten Fenster ein. Eine Besonderheit war das Schlafzimmer mit einem harten Bett, das gut für den Rücken sein sollte. Ein Gedicht über das Bett symbolisierte die vier Jahreszeiten. Im Bett vor dem Schlafzimmer, das auch als Aufenthaltsort bei Besuch diente, schliefen etwa 5 Mädchen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:40:12 UTC</pubDate>
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         <title>3. Station: Chinesisches Gemeinschaftshaus</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p><br/></p><p>Es hat eine sehr hohe Decke, um bei Festen die Bühne in der Mitte zu betonen und die Besucher zu beeindrucken. Das Gebäude symbolisiert Offenheit und Respekt für alle, indem es verschiedene Stile vereint. Fledermausornamente stehen für Glück, Darstellungen von Pfauen oder Phönix symbolisieren königliche Würde. Die im Süden Vietnams hergestellten Keramiken spiegeln die engen historischen Beziehungen zwischen Vietnam und China wider. Wie in der vietnamesischen Tradition steht auch hier der Regen für Glück. Es gab zwei Einwanderungswege von China nach Vietnam, über das Meer und über die Berge. Die Figur auf dem Schrein wurde nur von den Menschen, die vom Meer kamen, verehrt, weil sie sie vor den Wellen schützen sollte. Lange Zeit diente das Haus als Kindergarten und Schule. Im Jahr 2019 wurde es mit Hilfe von alten Bildern restauriert.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:42:07 UTC</pubDate>
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         <title>Busfahrt: Ringstraße und Innenstadt</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Ringstraßensystem:</p><p>In Hanoi gibt es mittlerweile drei Ringstraßen, eine vierte ist in Planung. Dabei weisen die Verkehrswege Unterteilungen auf: Die Straße auf der Brücke dient nur dem Autoverkehr, die Straße unter der Brücke dem Motorradverkehr. Besonders dicht besiedelt ist der Stadtteil Linh Dam (80.000 Einwohner auf 300.000 m²), der als Wohngebiet der sozial schwächeren Bevölkerung gilt. Durch die Plattenbauweise ist dieser Stadtteil ein Zeugnis des sozialistischen Verständnisses von Stadtentwicklung und Modernisierung. Es gibt viele günstige Wohnungen, die allerdings nur mit einem Nachweis über ein geringes Einkommen bezogen werden können.</p><p>Die Menschen, die hier leben, empfinden die Wohnbedingungen offensichtlich als nicht optimal, da sie neben dem geringen Kapital, das ihnen zur Verfügung steht, auch noch mit den infrastrukturellen Problemen zu kämpfen haben, die das Wohnen in einer solchen Anlage mit sich bringt.</p><p>Die Stadt wächst eher in Richtung Westen, weil dort vermieden werden kann, Brücken über den Roten Fluss bauen zu müssen. In Vietnam leben viel weniger Menschen in Mietwohnungen als in Deutschland. Das liegt daran, dass es im Sinne des Ahnenglaubens erstrebenswert und auch angesehen ist, wenn wie früher mehrere Generationen in einem Haus wohnen. Auch ist es eher üblich, eine Wohnung direkt zu kaufen als nur zu mieten. Langfristig gesehen ist es auch besser zu kaufen, da die Preise stark steigen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:45:48 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>4. Station: Vinhome-Projekt: Smart-City</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3131219447</link>
         <description><![CDATA[<p>Vinhome ist ein modernes Stadtviertel, das von der größten Privatfirma Vietnams, Vin, errichtet wurde. Es gibt ein Hupverbot in dicht besiedelten Gebieten, Elektrobusse und viele Ladestationen für Elektroautos. Das Viertel ist für wohlhabende Bürger konzipiert und die Wohnungen kosten 4-5 Milliarden Dong (ca. 150.000 USD). Das Viertel bietet eine moderne Infrastruktur mit neuen Buslinien, Spielplätzen, erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, Müllsammelstellen und vielen Grünflächen. Trotzdem sind die Preise im Supermarkt günstiger als im touristischen Stadtzentrum. Ein Bewohner des Stadtzentrums berichtet, dass er hier mehr Geld verdiene als im Stadtzentrum. Die Schwimmbäder sind durch Gesichts- und Fingerabdruckscanner gesichert. Die Straßen sind viel breiter und in einem besseren Zustand. Der Stadtteil setzt auf Nachhaltigkeit, wirbt mit Recycling, zeigt den Wasserverbrauch in öffentlichen Toiletten an. Die Smart-City zeigt einen deutlichen Kontrast zum Stadtzentrum Hanois und verkörpert die große Kluft zwischen Arm und Reich.</p><p>Unsere Gruppe kam auch an einer internationalen Schule vorbei, die aber komplett abgesichert und streng kontrolliert war. An der Hauswand hingen viele internationale Flaggen und sie war als Partnerschule gekennzeichnet, aber wir durften das Gelände auf Nachfrage nicht betreten.</p><p>Dieser Stadtteil zeichnet sich durch Nachhaltigkeit aus und wirbt mit Recycling, dennoch stellt sich die Frage, wie nachhaltig dieses Leben im Vergleich zu dem eines durchschnittlichen Vietnamesen/einer durchschnittlichen Vietnamesin ist.</p><p>Für uns Deutsche ist es fast unvorstellbar, dass eine Firma oder ein Unternehmen ein eigenes Stadtviertel baut und einen direkten Kontrast zum restlichen Stadtbild bildet.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:47:09 UTC</pubDate>
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         <title>5. Station: Ghost City (Vista Lago)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Ghost City Vista Lago wurde 2018 errichtet und dient als exklusives Wohngebiet. Der künstlich angelegte See dient nicht nur als ästhetisches Element, sondern auch als Auffangbecken bei Überschwemmungen. Die Häuser wurden vor allem als Investitionsobjekte gebaut, wodurch die Preise hier stetig steigen. Das ganze Projekt wurde vom Staat gebaut und ist im Stil südeuropäischer Architektur gestaltet. In diesem Viertel wohnen ausschließlich Politiker, das Fotografieren auf dem Gelände ist streng verboten. Die Häuser, die näher am See liegen, sind aufgrund ihrer Lage deutlich teurer.</p><p>Auch hier zeigt sich die Schere zwischen arm und reich, denn in den ärmeren Vierteln leben viele Menschen auf kleinem Raum, während hier riesige Villen mit großen Grundstücken als Investitionsobjekte genutzt werden. Viele von ihnen stehen allerdings auch leer und verfallen teilweise sogar schon.</p><p>Auch die Ghost City Vista Lago ist aus deutscher Sicht ein völlig neuer Eindruck. Verlassene Häuser, Absperrungen und Sicherheitspersonal am Eingang, eine totale Überwachung des Geländes und die ständige Überwachung durch Security beim Durchqueren hinterließen bei uns ein sehr mulmiges Gefühl. Zeitgleich bietet es den Anwohner ein hohes Sicherheitsgefühl. Die Ghost City ist insofern vergleichbar mit Gatet Communities in anderen Städten dieser Erde.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:47:49 UTC</pubDate>
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         <title>Cau Truc</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Hier sieht man den soeben benannten Innenhof.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:54:59 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Karte zur Zeit der Monarchie</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Im Nordosten erkennt man die Altstadt von Hanoi. Im Nordwesten das riesige Anwesen des Königs. Die zahlreichen Straßen sind ungeordnet, es ist aber kein Muster zu erkennen, in welche Richtung sich die Stadt ausgebreitet hat und wo neue Gebiete erschlossen wurden. Man sieht auch viele Wasserflächen, was heißt, dass viele Gebiete unbewohnbar waren.</p><p><br/></p><p>Es macht einen viel natürlicheren Eindruck, aber nach unseren Wertvorstellungen würde man es als unterentwickelt und wenig wirtschaftlich bezeichnen. Das liegt daran, dass viele Gebiete wegen des Wassers unbewohnbar sind und es keine eindeutigen Straßen gibt. Auch der Rote Fluss wirkt in seinem Verlauf noch sehr natürlich.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:55:27 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Karte Kolonialzeit</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3131222428</link>
         <description><![CDATA[<p>Der Einfluss der französischen Kolonialzeit ist im Nordosten Hanois erkennbar. Hier wurden deutlich erkennbare Straßen in Rautenform angelegt. Man erkennt auch, dass im Nordwesten ein großes Militärlager entstand und dafür Platz geschaffen wurde. Auch im Süden sieht man nun gut ausgebaute Straßen, allerdings wurden viele Wasserflächen trockengelegt, um Lebens- und Arbeitsraum für die immer größer werdende Einwohnerzahl Hanois zu schaffen. Auch der Verlauf und das Aussehen des Roten Flusses wurde zur Verbesserung der Schiffbarkeit verändert, um die Stadt mit Waren gut versorgen zu können. </p><p><br></p><p>Für die damaligen Bewohner war es sicherlich tragisch, im Zuge städtebaulicher Veränderungen durch die Kolonialmacht ihre Heimat zu verlassen oder umzuziehen und sich nach ihnen unbekannten Normen und Regeln der Kolonialisten einrichten zu müssen.  Heute ist der französische Einfluss in der Stadt  architektonisch besonders im sogenannten Botschaftsviertel mit seinen vielen sehr schönen alten Villen im französischen Stil zu beobachten. Dort eingebettet befindet sich aber auch der Literaturtempel, sodass in diesem Stadtviertel Kolonialarchitektur und traditionelle vietnamesische Kultur im Stadtbild gut miteinander harmonieren.  Insofern profitiert die Stadt heute vom Einfluss der französischen Kolonialzeit, weil dieser Teil der Stadt fester Bestandteil von touristischen Besichtigungen ist.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:55:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Altar</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3131222752</link>
         <description><![CDATA[<p>Der prachtvoll geschmückte Altar symbolisiert eine Brücke zu den vergangenen Generationen, vor allem der Rauch der Räucherstäbchen. Die Menschen legen oft Speisen und Getränke auf den Altar, die ihre Vorfahren gerne gegessen oder getrunken haben, um ihrer zu gedenken. </p><p><br/></p><p>In Vietnam sind viele Menschen Atheisten, aber dennoch sehr gläubig. In vielen Häusern und öffentlichen Gebäuden gibt es Altare, die regelmäßig aktiv genutzt werden. </p><p><br/></p><p>Die Altare erinnern an Gräber in Deutschland. Auch hier kommen die Angehörigen hin und legen Blumen oder Andenken nieder. Es ist auch eine, wenn auch in einer anderen Form, Brücke zu den Ahnen, um mit ihnen in Kontakt zu treten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-22 02:56:33 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Halong Bay - Day 1</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Der Name ,,Halong'' bedeutet ,,herabsteigender Drache'' und entstammt einer Legende. </p><p>Die weltberühmte Bucht befindet sich im Nordosten des Landes und hat eine Ausdehnung von ca. 1.500 km2, besteht aus ca. 2.000 Kalksteininseln, die aus dem smaragdgrünen Wasser des Golfs von Tonkin emporragen. Diese Felsformationen entstanden über Jahrmillionen durch Erosion und geologische Prozesse und bilden eine der spektakulärsten Karstlandschaften der Welt. Die Bucht bietet ein komplexes Ökosystem, das Lebensräume für Mangroven, Korallenriffe und Seegraswiesen umfasst. Diese unterstützen eine reiche Biodiversität an Pflanzen und Tieren, darunter verschiedene Fischarten, Meeresschildkröten und seltene Korallenarten. Die Bucht gehört seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Diese Kombination aus geologischer Einzigartigkeit und ökologischer Vielfalt macht die Halong-Bucht zu einer außergewöhnlichen Naturlandschaft, die Besucher aus der ganzen Welt fasziniert.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-23 14:26:27 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Halong Pearl Museum</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3133507074</link>
         <description><![CDATA[<p>Das Ha Long Pearl Museum beschäftigt sich mit der Geschichte, Kultur und Bedeutung von Perlen, insbesondere in der Region Ha Long Bay. </p><p>Im Museum werden verschiedene Arten von Perlen ausgestellt. Neben den Southsea Austern gibt es auch Akoya- und Tahiti-Austern. Aufgrund ihrer Verschiedenheit gibt es verschiedene Entstehungszeiten zwischen drei und acht Jahren.</p><p>Schließlich werden diese innerhalb verschiedener Qualitätsstufen (B, A, AA, AAA) eingeordnet, nach denen sich der Preis richtet. </p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-23 14:37:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Zerstörung durch den Taifun Yagi</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Provinz Quang Ninh ist eine der am stärksten betroffenen Regionen. Dementsprechend konnten wir auch in Halong Bay die bisher schwerwiegendsten Schäden durch den Taifun wahrnehmen. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 10:08:22 UTC</pubDate>
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         <title>Massentourismus</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3135374432</link>
         <description><![CDATA[<p>Obwohl Ende September die touristische Hauptsaison bereits vorbei ist (ca. April - August), sammelten sich am Höhleneingang sehr viele Touristen; allerdings war die Wartezeit durchaus akzeptabel. Die für diese Zeit ungewöhnlich hohe Anzahl an Touristen lag unter anderem auch daran, dass aufgrund des Taifuns Yagi abgesagte Touren nun nachgeholt wurden.</p><p>Im Jahr 2022 besuchten 7 Mio. Touristen die Halong-Bucht. Sie gehört damit zu einem der beliebtesten Reiseziele in Vietnam. </p><p>Es sind nicht alle Höhlen in der Halong Bucht für Touristen zugänglich, nur etwa 10-15.  Die von uns besichtigte Sung Sot Cave gehört ebenfalls zu diesen. Hier kann man gewaltige Stalaktiten und Stalagmiten besichtigen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 10:13:54 UTC</pubDate>
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         <title>Die Höhle: Sung Sot Cave</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Sung Sot Cave (auch Überraschungshöhle genannt) ist eine der größten und beeindruckendsten Höhlen in der Halong-Bucht in Vietnam. Die Höhle zeichnet sich durch ihre beeindruckenden geologischen Formationen, die Größe sowie ihre Stalaktiten und Stalagmiten aus. </p><p>Sie wurde 1901 von französischen Entdeckern kartiert und erhielt ihren Namen "Grotte des Surprises" aufgrund der überraschenden Größe und Schönheit.</p><p>Innerhalb der Höhle gibt es viele Steine die optisch an Tiere oder Menschen (z.B. ein Felsformation an Picasso) erinnern. </p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 10:16:30 UTC</pubDate>
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         <title>Kochkurs</title>
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         <description><![CDATA[<p>Zum Ausklang des Abends konnten auch wir das Entertainment-Programm unsere Bootes nutzen. Wir nahmen an einem Kochkurs teil, bei dem wir die Zubereitung von Frühlingsrollen lernten. Im Anschluss wurden diese beim Abendessen verzehrt. </p><p>Abgerundet wurde der Abend von einem weniger erfolgreichen gemeinsamen Squid-Angeln sowie einem gemeinsamen Beisammensein beim Karaoke.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 10:21:43 UTC</pubDate>
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         <title>Harmonie als Lebensprinzip</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Dass die Architektur ein traditionellen Hauses in Hue nicht nur aus baulicher, sondern auch aus spiritueller Sicht immer etwas Besonderes und zugleich Individuelles ist, zeigt sich, als die Rednerin uns ihr Haus vorstellt. Im Hausschrein wird von dieser Familie die Prinzessin Ngọc Sơn (Figur aus der vietnamesischen Legende, der Name bedeutet übersetzt „Jade-Berg“; die Legende erzählt von einer tragischen Liebesgeschichte, die tief in der vietnamesischen Kultur verwurzelt ist) verehrt. Im Interview mit der Hausherrin wurde deutlich, dass die Bauweise über Jahrhunderte perfektioniert wurde, um Stürmen, Überschwemmungen und der permanenten hohen Luftfeuchtigkeit standzuhalten. Das schwere Dach, oft in mehreren Ziegelschichten ausgeführt, bietet guten Schutz vor regelmäßigen starken Stürmen, die gerade Hue wegen seiner exponierten Lage in der Mitte von Vietnam besonders häufig treffen. Die erhöhten Fundamente des Hauses sind als Schutz vor Überschwemmungen gedacht. Die Planung ihres wunderschönen, inspirierenden Hausgartens nach dem Feng Shui- Prinzip trägt zur Harmonie zwischen Bauwerk und Natur bei, es soll das Gefühl entstehen, dass "drinnen und draußen" eine Einheit bilden. Feng Shui ist eine jahrtausendealte chinesische Lehre, die sich mit der harmonischen Beziehung zwischen Menschen und ihrer Umgebung befasst. Der Begriff bedeutet wörtlich "Wind und Wasser" und bezieht sich auf die Elemente der Natur, die in der Gestaltung von Räumen und Landschaften berücksichtigt werden, um den Fluss positiver Energie (<em>Qi</em>) zu fördern. Ziel von Feng Shui ist es, ein Gleichgewicht zwischen den Kräften der Natur herzustellen, um Wohlstand, Gesundheit und Glück zu begünstigen. Das Feng Shui Prinzip liegt unserer Gastgeberin sehr am Herzen und ist fester Bestandteil ihrer Lebensphilosphie. </p><p>Die Verwendung lokaler Materialien wie Holz und Ziegel stellt sicher, dass die Gebäude nicht nur robust, sondern auch im Einklang mit der Umwelt errichtet werden. Ein weiteres zentrales Element der Architektur ist die Belüftung: Durch die Südausrichtung der Gebäude und das dicke Dach bleibt das Innere kühl, selbst bei intensiver Hitze. Diese traditionellen Techniken, inzwischen kombiniert mit Klimaanlagen, bieten effektiven Schutz vor den zunehmend spürbaren Auswirkungen des Klimawandels, wie z.B. der Zunahme von extremen Naturereignissen wie aktuell dem Taifun Yagi.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 10:23:18 UTC</pubDate>
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         <title>Tai Chi</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Zum Start in den Tag wurde von einigen ein Tai Chi Kurs besucht. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 10:35:29 UTC</pubDate>
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         <title>Kanutour durch die Halong-Bucht</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 10:43:21 UTC</pubDate>
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         <title>Halong City: vom Fischer-Dorf zur Tourismus-Stadt</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Ha Long Bay, insbesondere auch Halong-City haben in den letzten Jahrzehnten einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Die rasante touristische Entwicklung der Region mit ihrer zentralen Stadt begann 1995, als die Region für Besucher geöffnet wurde. Vor dem Bau der Straßen 1999 war die Region weitgehend isoliert, die Inselbewohner nutzten Fähren, um zum Festland zu gelangen. Davor war das Leben hauptsächlich von der Fischerei und Reisproduktion geprägt. Zu diesem Zeitpunkt war selbst das Stromnetz in Halong kaum ausgebaut. Auch gab es kaum Bildungseinrichtungen.<br>Mit der Eröffnung der Inseln für den Tourismus veränderte sich das Leben der Menschen erheblich. Insbesondere ab 2002 wurden in und rund um Halong-City Hotels, Freizeitparks, Gondelbahnen usw.  gebaut. Damit entstanden auch neue Arbeitsplätze und viele Einheimische wechselten von der traditionellen Fischerei zu lukrativen Jobs im Tourismussektor. Trotzdem blieb die Fischerei erhalten, allerdings nicht mehr nur zur Selbstversorung, sondern um den wachsenden Bedarf der Touristen nach Fisch und Meeresfrüchten zu decken. Dennoch wurde etliche Fischer von ihren ursprünglichen Plätzen vertrieben.  In der Nähe von Halong-City entstand in einem traditionellen Fischergebiet ein riesiger Golfplatz. Die Fischer mussten sich an neue Gegebenheiten anpassen, was vor allem für die ältere Generation schwierig ist. Jüngere Menschen haben es jedoch einfacher, in den Tourismussektor zu wechseln. Auch die Bildungs-infrastruktur verbesserte sich mit der Zeit, und es wurden mehr Schulen gebaut.<br>Ab 2015 investierten immer mehr Unternehmen in den Ausbau von Hotels und Resorts. Die Landflucht nahm zu, da nun Menschen mit Geld in die Region kamen,  Land günstig kauften, um Investionen in die touristische Infrastruktur zu tätigen. Welche Ausmaße das annimmt, konnten wird beispielhaft sehen (Bild): Für ein neues Luxusresort in Halong City wurde sogar ein Berg abgetragen. </p><p>Der boomende Tourismussektor bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich, was sich nicht nur in der Bucht, sondern auch gerade in Halong-City überall zeigt. </p><p>Leider zerstörte der Taifun Yagi auch hier einen wesentlichen Teil der Infrastruktur, einschließlich der Fischerei- und Austernfarmen, viele Menschen kamen dabei ums Leben, verloren ihre Existenz. Gerade am Beispiel des geschlossenen Freizeitparks in Halong City oder bei den angrenzenden Hotels und Restaurants waren auch für uns starke bauliche Schäden wahrnehmbar. Auch die Stimmung in der Stadt selbst wirkte nachvollziehbarer Weise noch etwas bedrückend. Dennoch sollen alle Einrichtungen in der Stadt innerhalb relativ kurzer Zeit wieder aufgebaut werden und bereits in der nächsten Touristensaison wiedereröffnen. Wichtig ist der schnelle Aufbau für die von Besucherzahlen inzwischen stark abhängigen Hotels, Restaurants, Souvernirshops usw. Bei einem Spaziergang durch Halong City konnte man aber auch einen intakten, funktionierenden einheimischen Markt erleben. Auch wenn die touristische Infrastruktur inzwischen den Raum sichtbar prägt, gibt es noch einige alte Bausubstanz in der Mitte der Stadt zu sehen.<br><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 10:50:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Hmong-Mädchen mit Touristinnen</title>
         <author>janapesi</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3137691452</link>
         <description><![CDATA[<p>Das junge Hmong-Mädchen wird von Touristinnen fotografiert</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 09:41:18 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Zitadelle von Huế – Das Tor zur Vergangenheit</title>
         <author>enesguemuessoy</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3137702115</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Zitadelle von Huế, die einst das politische Zentrum der Nguyễn-Dynastie war, liegt in einer strategischen Position am Parfüm-Fluss, der die Stadt in zwei natürliche Abschnitte teilt. Diese Flussgrenzen, symbolisch als „Tiger- und Dracheninseln“ bezeichnet, spiegeln das tiefe kulturelle und mythische Erbe Vietnams wider. Die Zitadelle selbst wurde als königliche Residenz und militärische Verteidigungsanlage konzipiert. Ihre Architektur zeigt nicht nur die Macht der damaligen Herrscher, sondern auch ihre Fähigkeit, die Stadt vor äußeren Bedrohungen zu schützen, insbesondere während der kriegerischen Auseinandersetzungen der Vergangenheit. Seit dem Vietnamkrieg sind viele Teile der Zitadelle stark beschädigt worden. Restaurationsarbeiten konzentrieren sich darauf, die Struktur so originalgetreu wie möglich wiederherzustellen, wobei moderne Techniken zur Erhaltung von Kulturdenkmälern eingesetzt werden.</p><p><br/></p><p>Im Zentrum der Zitadelle befindet sich der Königsthron, der auf einer erhöhten Plattform steht. Diese Position ermöglichte es den Königen, ihre Autorität nicht nur symbolisch, sondern auch physisch zu demonstrieren, indem sie das Territorium überwachen konnten. Der Thronsaal ist reich mit Drachen-Symbolen verziert, die in der vietnamesischen Kultur für Stärke und Weisheit stehen. Diese Symbolik ist tief in der politischen Ideologie der Nguyễn-Dynastie verankert. Der Raum diente ausschließlich offiziellen Anlässen und spiegelt die Hierarchie und den Respekt wider, die den Herrschern entgegengebracht wurden.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 09:48:25 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Tourismus in Huế – Balance zwischen Erbe und Moderne</title>
         <author>enesguemuessoy</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3137724554</link>
         <description><![CDATA[<p>Der Tourismus spielt eine bedeutende Rolle in der regionalen Wirtschaft, da er nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch den Erhalt historischer Stätten finanziell unterstützt. Durch den Anstieg der Besucherzahlen ist jedoch auch die städtische Infrastruktur gefordert, nachhaltige Lösungen für den wachsenden Verkehr und die Abfallwirtschaft zu finden. Wissenschaftler, mit denen wir u.a. an der Universität in Hue gesprochen haben, betonen die Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz des kulturellen Erbes und der modernen Stadtentwicklung zu finden. Der Druck, mehr Unterkünfte und touristische Infrastruktur zu schaffen, kann zu einer Gefährdung historischer Stätten führen. Deshalb müssen Maßnahmen ergriffen werden, um den Massentourismus zu regulieren und zugleich die Authentizität der Stadt zu bewahren. Es gibt Bestrebungen, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten, etwa durch die Förderung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln wie Fahrrädern und die Begrenzung von Bauprojekten in sensiblen Gebieten. Diese Bemühungen zielen darauf ab, den kulturellen Reichtum Huếs für zukünftige Generationen zu erhalten, während der Tourismus als treibende Kraft der wirtschaftlichen Entwicklung gestärkt wird.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 10:03:31 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Perspektivwechsel </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3137730168</link>
         <description><![CDATA[<p>Anfahrt zur Schule:</p><p>Aus westlicher Sicht erscheint die individuelle, selbstständige Anfahrt zur Schule durch die minderjährigen Lernenden mit dem Motorroller befremdlich und widerspricht unserem Verständnis von Schutz und Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr. In dieser Region steht diesem Verständnis die einfache Notwendigkeit, zur Schule zu kommen, gegenüber. Es wird von seiten der Lehrkräfte aber auch der Schüler betont, dass Lernen und Bildung für die eigene Zukunft als auch für die zukünftige Mitgestaltung der vietnamesischen Gesellschaft unabdingbar sind. Der Gedanke der Verkehrssicherheit ist  deshalb im Vergleich zu dieser Intention nachgeordnet. Möglicherweise ist die eigene Anreise der Minderjährigen mit dem Roller auch tatsächlich in dieser ländlichen Region gut machbar, weil der Straßenverkehr natürlich nicht so gefährlich ist wie in Hanoi. </p><p>Die digitalen Medien sind an der ländlichen Schule weitaus geringer vertreten, was damit zusammenhängt, dass die ländlichen Schulen insgesamt weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Auch sollen die Kinder ihren Familien bei der Landwirtschaft helfen können, weshalb auch auf andere Unterrichtsinhalte und Unterrichtsmethoden gesetzt wird und der Schultag meist bereits um 11:00 Uhr beendet ist. So soll gewährleistet werden, dass die Kinder am Nachmittag ihre Familien bei verschiedensten Aufgaben unterstützen können. Einige Kinder äußerten, dass sie gern noch mehr lernen würden. </p><p>Die genannten Berufswünsche wie beispielsweise Barber oder Nageldesignerin können auch entsprechend analysiert und interpretiert werden. Man kann daraus schlussfolgern, dass die Kinder zukünftig vom Land in die Stadt ziehen wollen, um dort neue Chancen ergreifen zu können. </p><p>Abschließend soll noch auf die mit Stolz getragenen Uniformen in den Schulen eingegangen werden. Diese sollen zum einen Gleichstellung gewährleisten, können aber durchaus auch als eine Art von Corporate identity innerhalb der Schule interpretiert und bewertet werden.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 10:08:01 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Erkenntnis des Tages</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3137732211</link>
         <description><![CDATA[<p>Hanoi zeichnet sich dadurch aus, dass man innerhalb der Stadt verschiedene historische und kulturelle Einflüsse direkt erleben kann. So gibt es zum Beispiel die Altstadt mit traditionellen vietnamesischen Häusern oder Häusern, die teils durch französische Einflüsse verändert wurden. Daneben gibt es moderne, größere Häuser oder Hotels, die in der jüngeren Vergangenheit entstanden sind. Dazu zählen die sozialistische Plattenbauten, die für die Unterbringung eine schnell anwachsenden Bevölkerungszahl Hanois konzipiert wurden, oder die Smart City, die ein riesiges Areal umfasst. Die weitläufige Gated Community (Geisterstadt) stellt wiederum einen völlig Kontrast zu diesen Wohnkonzepten dar und spiegelt wider, dass sich auch in Vietnam internationale städtebauliche Tendenzen etablieren. </p><p>Diese Unterschiede in der Stadtentwicklung sind auf das schnelle Bevölkerungswachstum, die starken historischen Unterschiede und die neuen modernen Pläne zurückzuführen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 10:09:34 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Hmong und Gender</title>
         <author>alinawestermeyer</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3137738105</link>
         <description><![CDATA[<p>Im Rahmen eines Kurzinterviews mit einer Frau, die den Hmong angehört, konnten weitere Erkenntnisse zur Kultur der Hmong in Erfahrung gebracht werden: So ist das Heiratsalter bei den Hmong aus eurozentrischer Perspektive recht jung (eine Tochter der Befragten wurde mit 17 vermählt). Generell wird  von den Hmong Frauen erwartet zu heiraten und Kinder zu bekommen. Sie dürfen zwar zur Schule gehen und sich bilden, doch die Erwartung der Gemeinschaft und Familie zu erfüllen, Kinder zu bekommen und zu heiraten hat höhere Priorität als durch Bildung beruflich Karriere zu machen. Zudem gibt es in der Hmong-Kultur eine geschlechterspezifische Arbeitsteilung: Frauen sind für die Care-Arbeit sowie die Feldarbeit und Ernte auf den Reisterrassen zuständig, wohingegen Männer die Arbeit mit dem Wasserbüffel auf den Feldern übernehmen. Auch war zu beobachten, dass die Straßenverkäufer und die in traditioneller Kleidung tanzenden Angehörigen der Hmong ausschließlich weiblich waren. Vergleicht man die Aufgaben von Frau und Mann, stellt man fest, dass die Frauen einen bedeutenden Beitrag zum Familieneinkommen der Hmong beitragen und großen Belastungen durch die vielen, teils körperlich sehr anstrengenden Arbeiten ausgesetzt sind.  Jedoch sind Männer auch bei den Hmong das Familienoberhaupt. Obwohl die Frauen und Kinder entscheidende Teile zum Familieneinkommen beitragen, liegt die Entscheidungsgewalt in familiären und finanziellen Angelegenheiten bei ihnen. Hmong Frauen werden nur formell gefragt und sind letztlich der Entscheidung des Mannes untergeordnet. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 10:13:00 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Konkrete Perspektiven der Bewohner der Halong-Region</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3137742003</link>
         <description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Tour durch die Stadt wurde auch etliche Bewohner befragt. Dominant war die Perspektive , dass der Tourismus eine zentrale und wichtige Säule für die Stadt darstellt. Nachvollziehbar ist diese Perspektive insbesondere aus Sicht von Ladenbetreibern (z.B. Verkäuferin in einem Café). Aber auch ein aus Spanien vor sieben Jahren zugewanderter Stadt- und Entwicklungsplaner hat den Tourismus  aus seiner ökonomisch geprägten Perspektive als essentielle Einnahmequelle charakterisiert. Er stellte klar, dass die Ökonomie im Land in den letzten Jahren enorm vom Tourismusboom profitierte und die Lebensbedingungen ja auch verbesserte, auch wenn die Corona-Pandemie den Boom deutlich spürbar gebremst hat. Nachdem die Folgen ihre Folgen überwunden waren, gab es erneut ein wirtschaftliches Wachstum wegen des wieder auflebenden (globalen und nationalen Tourismus).</p><p>Unter dem starken Boom der Wirtschaft leidet auch aus Sicht der Bewohner die Umwelt. Auch wenn nahezu alle Befragten betonen, dass hauptsächlich die Einheimischen für die Verschmutzung und den großen Plastikkonsum verantwortlich sind, stellt natürlich auch der Tourismus eine ökologische Gefahr dar. Als bedenklich wird gerade das hohe Aufkommen von Booten in der Halong-Bucht bewertet.</p><p>Alle Befragten stellten aber zumindest klar, dass die nachhaltige Entwicklung in den letzten Jahren stetig verbessert wurde. Kritisch gesehen wurde insbesondere das (eigene) Konsum- und Verbraucherverhalten, insbesondere die damit verbundene überproportionale Verwendung von Plastik (Plastik-Strohhalm nochmal in Plastik-Verpackung und in Tüte). </p><p>Als Herausforderung  wurde genannt, dass es kaum konkrete Auflagen vom Staat zur Bewältigung der Herausforderungen gibt. Als erste gute Ansätze wurden jedoch Verbote und sogar Sanktionen bei übermäßiger Plastik-Verwendung genannt. Inzwischen ist das Mitbringen von Plastik-Produkten auf die Inseln untersagt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 10:15:53 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Hues Erbe im Spannungsfeld von Tradition, Moderne und Klimawandel</title>
         <author>enesguemuessoy</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3137760722</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Architektin, die uns zu einem Besuch in ihr typisches Mehrgenerationenhaus im Zentrum von Hue einlud, reflektierte über die architektonische und kulturelle Entwicklung der Stadt Hue sowie über ihre persönlichen Erfahrungen. Sie beschrieb die Bemühungen in Hue, historische Gebäude originalgetreu zu restaurieren, auch wenn dies aufgrund fehlender Informationen oft schwierig ist, weil die Gebäude, so wie ihr Haus, bereits mehrere hundert Jahre alt sind. Ihr zentrales Thema ist der Erhalt des kulturellen Erbes, trotz des Drucks der Modernisierung der Städte in Vietnam. Die Rednerin betont, dass traditionelle Methoden der Restaurierung, obwohl langsamer und teurer, wichtig sind, um die Authentizität der alten Bausustanz im Sinne kulturellen Erbes Hues zu wahren. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Umgang mit den klimatischen Herausforderungen, insbesondere den regelmäßigen Überschwemmungen, von denen Hue immer wieder betroffen ist. Sie betont zwar, dass Hue aufgrund seiner Lage am Parfümfluss dieses Problem schon immer hatte, dass es sich aber aufgrund des Klimawandels zunehmend verschärft. Die Dämme und andere Maßnahmen zur Kontrolle der Fluten sind inzwischen nicht mehr ausreichend. Die Rednerin geht im Zusammenhang auf die auch in Hue steigenden Temperaturen und damit einhergehende hohe Luftfeuchtigkeit ein, die das Leben in traditionellen Häusern erschweren und eine neue Herausforderung bei dem Erhalt der alten Bausubstanz, auch ihres Hauses, darstellen.</p><p>Da ihr Haus und ihre Familie eine lange historische Geschichte haben, lag es ihr auch am Herzen, uns über die persönlichen Auswirkungen des Kommunismus auf ihre Familie, insbesondere die Inhaftierung ihres Vaters in einem Umerziehungslager zu erzählen. Obwohl ihre Familie keine guten Erinnerungen an die Zeiten des Kommunismus um Land hat, ist sie in der Lage, ihre Sichtweise auf Entwicklung auch kritisch zu reflektieren.  Sie erkennt an, dass die heutige Regierung das Land auf die Zukunft einstimmt und offen für  internationalen Ideen lernen möchte. Hierfür ist sie als Expertin für Stadtentwicklung besonders sensibilisiert, weil sie hier ihre Möglichkeit zur Mitgestaltung ihrer Heimatstadt Hue sieht. </p><p>Die Rednerin lobt, dass Hue auf dem Weg zu einer grünen und intelligenten Stadt ist, mit Initiativen wie der Förderung von Fahrrad- und öffentlichem Nahverkehr sowie der Nutzung von Solarenergie. Sie sagt aber auch, dass diese Maßnahmen noch in den Anfängen stecken.</p><p>Ihr weiteres zentrales Thema ist es, eine Balance zwischen Tradition und Moderne in Hue zu schaffen. Während sie die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung und des Baus von Hochhäusern erkennt, möchte die Rednerin, dass das architektonische Erbe und die historische Struktur der Stadt, insbesondere in der Nähe des Parfümflusses, bewahrt werden. Dabei zeigt sie Verständnis für die Herausforderungen, eine Stadt gleichzeitig als kulturelles Erbe zu erhalten und sie wirtschaftlich weiterzuentwickeln.</p><p>Schließlich teilt die Rednerin mit uns persönliche Erlebnisse ihre Familie und faszinierte uns für das Erbe ihres Hauses, das über Generationen hinweg  trotz politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen, erhalten geblieben ist und ihr geliebter Lebensmittelpunkt ist. So habe die Familie  in Zeiten politischer Umwälzungen Mut bewiesen, indem sie ihr Haueigentum verteidigte. Sie ist stolz darauf, die Tradition ihrer Vorfahren fortzuführen, sich aber auch für die nachhaltige Stadtentwicklung in Hue zu engagieren.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 10:29:41 UTC</pubDate>
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         <title>Indische Perspektive + Perspektive des Bootsführers auf der Bootsfahrt in Halong</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Indische Mitreisende auf unserem Boot empfanden den starken Tourismus als nicht störend. Weder die hohe Zahl der Touristen, noch die kurze Aufenthaltsdauer empfanden sie als störend.</p><p>Demgegenüber ist es den meisten Europäern wichtig, mehr Zeit an einem Ort zu verbringen und insbesondere die Natur der Halong-Bucht und ihren Zauber genießen zu können. </p><p>Der Unterschied in der Argumentation der Inder war, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Orte auf ihren Reisen zu sehen und dabei auch vielfältige Attraktionen nutzen können. Oft liegt das daran, dass Reisende aus vielen anderen Ländern nicht so viel Zeit, oder auch Geld haben, länger zu reisen.  Dies ist in der Tat nachvollziehbar, eine Folge daraus ist jedoch, dass kaum Zeit oder vielleicht auch weniger Interesse daran besteht, Land und Leute näher kennenzulernen und deren Perspektiven auf das Leben verstehen zu können.</p><p>Eine weitere Perspektive ist die des einheimischen Bootsführers, der primär die ökonomisch-touristische Perspektive vertritt. Auch diese ist klar nachvollziehbar, da der Massentourismus und die Buchung seiner Touren die Grundlage für seinen Lebensunterhalt sind. Die traditionellen schwimmenden Dörfer in der Halong-Bucht gibt es in eingeschränkter Form noch, hauptsächlich als kulturelle Attraktionen für Touristen. Allerdings haben die vietnamesischen Behörden aus Umwelt- und Sicherheitsgründen in den letzten Jahren damit begonnen, die schwimmenden Dörfer in der Halong-Bucht umzusiedeln. Viele der Bewohner wurden auf das Festland gebracht und erhielten dort neue Wohnungen und finanzielle Unterstützung, um eine alternative Lebensgrundlage zu finden. Dieser Schritt sollte die empfindliche Ökologie der Halong-Bucht schützen und gleichzeitig den Bewohnern bessere Lebensbedingungen bieten. Diese Gründe für die Umsiedelung sind im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Region fragwürdig, erlaubt man doch Massen an Touristen, die Halong-Bucht auf extra dafür ausgelegten, völlig auf die Bedürfnisse der Besucher ausgerichteten Booten zu befahren. Uns hat der Aufenthalt auf unserem Boot sehr gut gefallen, wir wurden wunderbar betreut und kulinarisch bestens versorgt. Auch für Entertainment an Bord wird vor allem abends gesorgt (z.b. Karaoke). Auffällig ist, dass die Programme für die Besucher professionell organisiert und durchgetaktet sind. So wurden in das Wasser der Halong-Bucht Plattformen gebaut, die die Besucherschiffe anfahren, damit die Touristen schnell und unkompliziert auf Kanutouren umsteigen können. Diese Kanufahrten waren aus unserer Sicht recht kurz, für die indischen Mitreisenden war die Kürze der Tour allerdings völlig in Ordnung. Die lokale Politik versucht inzwischen, regulierenden Einfluss auf den Massentourismus zu nehmen und zumindest Teile dieses Ökosystems zu schützen. Im Gegensatz zu früheren Jahren/Jahrzehnten werden heute Routen vorgegeben, die die Touristenboote befahren dürfen; dazu gehören auch ausgewählte Ankerplätze, an denen übernachtet wird. Mitunter ankern so viele Boote in einer Bucht, dass das Ökosystem u.a. durch eine hohe Lautstärke (sehr laute Musik) beeinflusst wird. Auffällig war der viele Müll, der in der Bucht überall zu sehen war. Allerdings ist es aus unserer Sicht schwer zu beurteilen, wer die Verursacher sind. Vermutlich geht ein Großteil davon auf Zerstörungen des Taifuns Yagi zurück, über weitere Quellen soll an dieser Stelle nicht spekuliert werden. </p><p>Die verschiedenen Perspektiven zeigen gut, dass das Verständnis von Reisen und die Einstellung gegenüber  Tourismus je nach Sichtweise stark variieren kann und logischerweise von den eigenen Vorstellungen der Akteure bestimmt sind. Diese beruhen oft auf sozialisationsbedingten Werten und Normen jedes Einzelnen. Betrachtet man den Aspekt der Nachhaltigkeit, der wegen der aus unserer Sicht erschreckenden touristischen Entwicklungen immer wichtiger werden sollte, sieht man an diesem räumlichen Beispiel, dass  Ziele und Wünsche der Akteure in der Halong-Bucht( Touristen, Bootsführer, umgesiedelte Fischer, lokale Politiker) gleichwertig in die Planung einer hoffentlich nachhaltigen Entwicklung der Bucht in Zukunft berücksichtigt werden sollten. Das das ein herausfordernder Prozess ist, ist uns bewusst.</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 10:36:16 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>janapesi</author>
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         <description><![CDATA[<p>Von Lena Homolka und Jana Pesendorfer</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 10:59:01 UTC</pubDate>
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         <title>Raumkonstruktion Ho Chi Minh Citys/Saigons</title>
         <author>bt715710</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3142055731</link>
         <description><![CDATA[<p>Die größte Stadt Vietnams im Süden des Landes wird von vielen Vietnamesen noch immer Saigon genannt. Die Stadt des Kapokbaumes. Der Kapokbaum ist eine Nutzpflanze im Süden, die für ihre baumwollartigen Früchte angebaut wurde. Den Namen Ho Chi Minh City bekam die Stadt 1976 ein Jahr nach dem Ende des Vietnamkrieges zu Ehren des nordvietnamesischen Staatschefs Ho Chi Minh. Interessanterweise sprechen viele Südvietnamesen immer noch von Saigon. Es ist anzunehmen, dass dies nicht nur romantische Gründe hat, sondern auch darin begründet liegt, dass im Vietnamkrieg auch Nord- gegen Südvietnam gekämpft hat und die Umbenennung von Saigon in Ho Chi Minh Stadt eine politische Maßnahme war, um Ho Chi Minh zu Ehren und die Einheit des Landes zu betonen. Der nordvietnamesische Colonel Bui Tin sagte am Tag der Besetzung Saigons 1975: "You have nothing to fear; between Vietnamese there are no victors and no vanquished. Only the Americans have been defeated". </p><p>Aus diesem Grund zeigt das War Remnants Museum ausschließlich amerikanische Kriegsverbrechen und der Vietnamkrieg wird als Krieg zwischen Amerika und Vietnam dargestellt, nicht aber zwischen Nord- und Südvietnam. </p><p>Auch ist eine Diskrepanz zwischen den Raumkonstruktionen durch die Tourguides aus Nord- bzw. Südvietnam zu erkennen. So fällt auf, dass die Tourguides von Nord- nach Südvietnam uns immer kritischer und reflektierter ihr Land nahebringen. Während in Hanoi und Sapa auffallend oft die Genügsamkeit der Bevölkerung betont wird ("we are so happy with what we have") und die Rolle der Amerikaner im Vietnamkrieg als Einmischung dargestellt wird, um die Ressourcen und die Bevölkerung des Landes auszubeuten, wird in Südvietnam die Einmischung der Amerikaner, um die Ausbreitung des Kommunismus zu stoppen, nicht so vehement abgelehnt. </p><p>Aus diesen unterschiedlichen Raumkonstruktionen und -Wahrnehmungen durch die Vietnamesen selbst, erwächst ein gewisses Misstrauen zwischen Südvietnamesen gegenüber Nordvietnamesen, weshalb sich der südvietnamesische Tourguide nicht traut, kritische Äußerungen in Gegenwart unserer nordvietnamesischen Begleitungen zu machen. </p><p>Aus diesem Blickwinkel betrachtet kommt dem Wiedervereinigungspalast in Ho Chi Minh City eine besondere Bedeutung zu. Bis 1975, unter dem Namen Unabhängigkeitspalast, war dies der Sitz des südvietnamesischen Präsidenten während des Vietnamkrieges. Mit der Übernahme des Gebäudes durch die nordvietnamesische Armee wird das Ende des Vietnamkrieges markiert und der Sieg Nordvietnams über Südvietnam wird später im Unabhängigkeitspalast besiegelt, der daraufhin in Wiedervereinigungspalast umbenannt wurde. Durch die Umbenennung des Palastes wird der Unabhängigkeitsgedanke Südvietnams durch die Betonung der Wiedervereinigung unterdrückt. </p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-27 08:08:34 UTC</pubDate>
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         <title>Stadtbild Ho Chi Minh City (Saigon)</title>
         <author>bt715710</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3142064832</link>
         <description><![CDATA[<p>Ho Chi Minh Stadt ist die größte Stadt Vietnams mit fast 10 Mio. Einwohnern. Sie erhielt ihren Namen nach der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam. Der Name Saigon ist älter, wird aber auch heute noch parallel im Alltag genutzt. Aufgrund ihrer geographischen Lage nördlich des Mekongdeltas, am Saigon River und nur 40 km entfernt vom Meer waren gute geographische Voraussetzungen für eine Besiedelung gegeben. Insbesondere durch den Handel mit Gold und Gewürzen entwickelte sich Saigon zu  einer florierende Stadt. Mehr als in Hanoi prägt die  französischen Kolonialzeit das Stadtbild, nicht nur architektonisch, sondern dies ist auch an französischen Straßennamen heute noch erkennbar. Besonders im Zuge der Doi Moi Reformen (1986) und der Normalisierung der amerikanisch-vietnamesischen Beziehungen, entwickelte sich der Standort enorm und trug mit seiner wirtschaftlichen Vitalität dazu bei, dass Vietnam eine der wirtschaftlich stärksten Nationen in Südostasien wurde.</p><p>Saigon hat heute mit den gleichen Herausforderungen einer Megastadt zu kämpfen wie überall auf der Welt. Mit den täglichen Pendlern befinden sich oftmals mehr als 15 Mio. Vietnamesen in der Stadt, was zu vielen Problemen führt. Staus und Luft- sowie Wasserverschmutzungen sind eine immerwährende Herausforderung, vor der die Regierung steht. Aufgrund von Wohnungsnot und zu wenigen Jobs ist Arbeitslosigkeit und Kriminalität immer präsent. Neben dem stetigen Bevölkerungswachstum muss die Stadt auch mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Beispielsweise steigen durch den Meeresspiegelanstieg auch die Pegel der Flussarme und der Kanalisation.</p><p>Gerade der Einfluss der Franzosen auf die Architektur und die Straßenkonzeption lässt Ho Chi Minh City für europäische Reisende heimisch und bekannt erscheinen. Im Vergleich zu Hanoi geht es in Saigon schnelllebiger zu, bisweiligen fühlte man sich unsicherer wegen des wahnsinnig starken Verkehrsaufkommens auf den vielspurigen Straßen der Stadt. Westliche/europäische Ketten wie H&amp;M, Starbucks, Pizza Hut, finden sich an jeder Straßenecke. Im Gegensatz zu Hanoi zog die wirtschaftliche Kraft der Stadt und die damit zusammenhängenden finanzstarken Geschäftsleute auch Modemarken der Haute Couture an. Sie sind wie Perlen an einer Schnur in der Don Koi-Straße im Businessviertel aneinandergereiht. Wolkenkratzer mit futuristischem Design, Parks und Gartenanlagen erinnern stark an Städte wie Paris oder sogar Dubai. </p><p>Die moderne, europäische Architektur trifft in Ho Chi Minh City natürlich auch auf traditionelle Architektur, was an mancher Stelle zu Spannungen führt. Beispielsweise ist der Wiedervereinigungspalast nach französischem Vorbild zentralistisch am Ende eines Boulevards platziert. Beim Einzug des vietnamesischen Präsidenten in den Palast äußerte dieser Bedenken, weil der Boulevard wie ein Pfeil auf das Herz des Palastes zeigt. Im Sinne von Feng Shui stellen geschwungene Wege eine Balance zwischen den Elementen, Gebäuden her. Als ausgleichende Lösung ist der Springbrunnen vor dem Palast gebaut worden, der den "Pfeil" vor dem Herzen des Palastes abstoppt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-27 08:15:23 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Musik: Das Ho-Ho-Ho Chi Minh - Lied </title>
         <author>bt715710</author>
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         <description><![CDATA[<p>Die 1954 geschriebene Ballade of Ho Chi Minh von Ewan McColl (Brite) preist vor allem die starke Führungskraft und Hingabe Ho Chi Minhs für das vietnamesische Volk an. Ewan McColl schrieb sie, weil er von den Siegen der Viet Minh in Dien Bien Phu beindruckt war. Der Song wurde ins Vietnamesische übersetzt und erlangte vor allem in Nordvietnam große Popularität. Bei Ankunft am Flughafen wird das sehr schwungvolle, melodiöse Lied über Lautsprecher im Flugzeug gespielt und einige Passagiere fangen schnell an, den Refrain "Ho Ho Ho Chi Minh" mitzusingen. Die (britisch-europäische) Melodie ist für Touristen schnell eingängig und bleibt als Ohrwurm zurück. Vietnamesische Sitznachbarn haben allerdings nicht mit in unseren Gesang eingestimmt. Es ist daher anzunehmen, dass die Zielgruppe der Ballade of Ho Chi Minh im Flugzeug in erster Linie ausländische Touristen sind. Allerdings demonstriert das Lied im Flughafen von Ho Chi Minh City auch die vermeintliche Dominanz Nordvietnams über Südvietnam, da das Lied im Norden des Landes durchaus populär ist. Für Touristen erzeugt das Lied eine beschwingte Atmosphäre, gleichzeitig wird Ho Chi Minh als uneingeschränkt gefeierter Held ganz Vietnams konstruiert.</p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://genius.com/Ewan-maccoll-the-ballad-of-ho-chi-minh-lyrics">Ewan&nbsp;MacColl – The Ballad of Ho Chi Minh Lyrics | Genius Lyrics</a></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-27 08:16:19 UTC</pubDate>
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         <title>Der Unabhängigkeitspalast </title>
         <author>bt715710</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-09-27 08:17:53 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Der Unabhängigkeitspalast</title>
         <author>bt715710</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3142069366</link>
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         <pubDate>2024-09-27 08:18:44 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Architektonische Besonderheiten</title>
         <author>bt715710</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3142073416</link>
         <description><![CDATA[<p>Bei Innenarchitektur treffen Tradition und Moderne aufeinander. Nach klassisch-traditionellem Baustil öffnet sich die Wohnung des Präsidenten und seiner Familie zu einem begrünten Innenhof in einem ansonsten westlich anmutenden Bau. Die Welten Moderne und Tradition verschmelzen in dieser Architektur. </p><p>Nicht ohne Grund wird der Wiedervereinigungspalast auch oft "Weißes Haus" von Saigon genannt. Diese doppeldeutige Bezeichnung ist zum einen auf die weißen Steine zurückzuführen und zum anderen natürlich auf seine politische Bedeutung in der Geschichte der Stadt und des Landes.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-27 08:22:07 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Vietnam War oder American War - Die Konstruktion eines Krieges und Raums</title>
         <author>alinawestermeyer</author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3142077844</link>
         <description><![CDATA[<p>Der uns als Vietnam-Krieg bekannte kriegerische Konflikt zwischen dem kommunistisch geprägten Nordvietnam, das durch die Sowjetunion und China unterstützt wurde, und dem westlich geprägten Südvietnam unter Führung der Vereinigten Staaten gilt als eines der prägendsten Ereignisse in der langen Geschichte Vietnams. </p><p>Im Zuge des Krieges, der von 1955 bis 1975 andauerte, starben circa drei Millionen Vietnamesen und Vietnamesinnen, Zweidrittel davon Zivilisten, weitere zwei Millionen wurden verletzt und mindestens 300.000 wurden vermisst. Der Krieg hat tiefe Wunden im nationalen Gedächtnis und damit kollektiven Verständnis des Landes hinterlassen. </p><p>Die vietnamesische Bevölkerung selbst spricht allerdings weniger vom "Vietnam war", sondern bezeichnet den Konflikt am gängigsten als "the American (resistance) war" oder "the American aggression war". Letztere Bezeichnung erinnert an den Aggressionskrieg Russlands gegen die Ukraine und wie dieser im medialen und politischen Diskurs ,je nach Interesse, sprachlich konstruiert wird. Die vietnamesischen drastischeren Bezeichnungen für den Konflikt fokussieren auf die Rolle der US-Amerikaner im Krieg. Es liegt im politischen (sozialistischen) Interesse, das Bild eines geeinten Vietnams gegen die Amerikaner zu konstruieren, das mit der westlich konstruierten Sicht von "Nordvietnam" -beeinflusst durch China und die Sowjetunion - und Südvietnam -protegiert von den USA - in Widerspruch zu stehen scheint. Dies konnte auch im War Remnant Museum beobachtet werden, das sich unter anderem dem Vietnam Krieg widmet. </p><p>Das Museum hieß einst American War Crime Museum, wurde aber aufgrund des Unmuts amerikanischer Touristen zum heutigen Namen, der weniger provokant von den Relikten des Kriegs spricht, umbenannt. Diese Umbenennung offenbart Zielkonflikte zwischen dem Bedürfnis, das nationale Trauma des Landes, das mit den US-Soldaten in Verbindung gebracht wird, auszudrücken und gleichzeitig den Tourismus zu fördern und somit Entwicklungsprozesse weiter voranzubringen (ähnlich zum Dilemma zwischen Conservation und Development in Hue). </p><p>Im Museum werden echte Fotoaufnahmen über Kriegsverbrechen sowie die Auswirkungen von Agent Orange auf Mensch (u.A. Missbildungen bei Kindern, Fehlgeburten, etc.) und Vegetation (u.A. die Zerstörung von Mangrovenwäldern) unzensiert dargestellt. Dafür werden mehrere Ausstellungsräume verwendet. Diese Fotos sind teils schwer zu ertragen und bewirken in ihrer Mächtigkeit und Wucht, dass die Besucher von allein ins Nachdenken kommen. Sowohl die Fotos als auch die zugehörigen Bildunterschriften wurden sehr sorgfältig und intentional ausgewählt. Es wird klar, dass ein bestimmtes Bild von Vietnam und seiner Bevölkerung konstruiert werden soll - nämlich das eines resilienten und von Kollektivismus geprägten Vietnams mit optimistischer Bevölkerung, die auch in schwersten Zeiten nach vorne schaut und in der niemand im Stich gelassen wird. </p><p>So vermittelt zum Beispiel das Foto eines Agent Orange Opfers die Resilienz und den Optimismus des vietnamesischen Volkes: "[...] Yet, the keenness in [Tùngs'] eyes showed me that he was still shrewd and comprehending. It was extraordinary to see his eyes gleaming with the thirst for life of a normal person". Hier kommt der Aspekt der Dauerhaftigkeit (longevity) hervor, der in Vietnam immer wieder anhand der Symbolik der Schildkröte sichtbar wird. In den Außenanlagen werden originale Panzer und Hubschrauber der Amerikaner gezeigt, die nochmal ihre eigene Wirkung auf den Besucher entfalten.</p><p>Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Krieg nicht nur den materiellen Raum verändert hat (z.B. Vegetationszerstörung im Zuge des Einsatzes von chemischen Vernichtungsmitteln), sondern dass Raum auch im Zuge eines Krieges konstruiert werden kann, nämlich dadurch, wie sprachlich und bildlich darüber kommuniziert wird. Das Ziel dieser Raumkonstruktion im War Remnant Museum ist, das Bild der Amerikaner als Kriegsverbrecher und dem gegenüber das sich wiedersetzende, geeinte Volk Vietnams zu schaffen bzw. zu verfestigen. Es erscheint plausibel, dass diese Darstellung den Zweck verfolgt, eine zutiefst gespaltene Nation zur nationalen Einheit auf Basis eines gemeinsamen nationalen Gedächtnisses zu führen und somit den Raum (das geeinte Vietnam) zu formen. Eine solche Raumkonstruktion beeinflusst natürlich die Wahrnehmung des Betrachters zum Raum mehr oder weniger. </p><p>Dass eine solche Konstruktion und Darstellung des Krieges allerdings auch polarisierend wirken kann auf Menschen mit unterschiedlichen sozialisatorischen Hintergründen und Erfahrungen (z.B. mit Schulbüchern, Dokumentationen, etc.) ist naheliegend und kann anhand von Google Rezensionen zum War Remnant Museum sichtbar werden. </p><p><br/></p><p>Letztlich basieren die Urteile der Besucher zum Vietnamkrieg auf ihrer jeweiligen Sozialisation, die das Museum auf Basis ihrer Normen und Werte auf sich wirken lassen. Im besten Fall führt dies dazu, die eigenen Gedanken zum Vietnamkrieg kritisch zu hinterfragen oder auch kritisch zu reflektieren, welche Wirkung die Exponate der Ausstellungen aus Sicht der Vietnamesen entfalten sollen, um zumindest die unterschiedlichen Perspektiven der Akteure im Museum (Kuratoren, Besucher) nachvollziehen zu können. Der Besuch des Museums ist ein gutes Beispiel dafür, dass das eigene Weltverständnis  nur eins von vielen ist. Deshalb ist es wichtig, die im Museum konstruierte Version des Krieges nicht als gut oder schlecht zu werten, sondern sie als eine von vielen Konstruktionen zu sehen, die einen bestimmten Zweck verfolgt und aufgrund dessen nicht weniger legitim ist, als andere Weltverständnisse.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-27 08:24:54 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Foto von Tung - eines der Opfer vom Einsatz mit Agent Orange</title>
         <author>alinawestermeyer</author>
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         <pubDate>2024-09-27 08:28:48 UTC</pubDate>
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         <title>Fotos von Opfern des Einsatzes von Agent Orange, die den Kollektivismus verdeutlichen</title>
         <author>alinawestermeyer</author>
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         <pubDate>2024-09-27 08:31:11 UTC</pubDate>
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         <title>Wahrnehmung zum War Remnant Museum (1)</title>
         <author>alinawestermeyer</author>
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         <pubDate>2024-09-27 08:39:12 UTC</pubDate>
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         <title>Wahrnehmung zum War Remnant Museum (2)</title>
         <author>alinawestermeyer</author>
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         <title>Wahrnehmung zum War Remnant Museum (3)</title>
         <author>alinawestermeyer</author>
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         <pubDate>2024-09-27 08:40:32 UTC</pubDate>
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         <title>Wahrnehmung zum War Remnant Museum (4)</title>
         <author>alinawestermeyer</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-09-27 08:41:21 UTC</pubDate>
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         <title>Can Gio Mangroven-Biosphärenreservat </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Das Can Gio Mangroven-Biosphärenreservat befindet sich im Küstengebiet südöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt und ist Teil der UNESCO-Biosphäre in Vietnam.</p><p>Can Gio erstreckt sich dabei über 70.000 Hektar und repräsentiert etwa ein Sechstel der Stadtfläche HCMC. Diese wertvolle Region, etwa 50 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, ist nicht nur ein ökologisches Paradies, sondern auch ein historischer Ort, der auch heute noch von den Nachwirkungen des Vietnamkriegs gezeichnet ist.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-28 04:17:41 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3143372619</link>
         <description><![CDATA[<p>Im Can Gio Mangroven-Biosphärenreservat erklärte uns der Guide die Fortpflanzung der Mangrovenbäume in diesem einzigartigen Ökosystem. Wenn eine Frucht vom Baum fällt, enthält sie Samen, die das Potenzial haben, zu neuen Bäumen heranzuwachsen. Aufgrund von fehlender Sonneneinstrahlung haben die Samen dabei Schwierigkeiten, einen geeigneten Platz zum Wachsen zu finden, was häufig zu ihrem Absterben führt. Um die Keimung der Samen zu unterstützen, können sie etwa sechs Monate lang in Sand und Wasser platziert werden. Unter optimalen Bedingungen beginnen sie dann zu sprießen und entwickeln sich zu jungen Pflanzen.</p><p><br></p><p>Die Blüten des Baumes sind dabei der Ausgangspunkt für die Früchte, aus welchen schließlich dann die Samen hervorgehen. Sobald diese reif sind, fallen sie zu Boden und setzen folglich den Kreislauf der Baumvermehrung fort.</p><p><br></p><p>Aus geographischer Perspektive wird in Can Gio, einem Gebiet, das stark auf Aufforstung und Naturschutz fokussiert ist, dieser natürliche Prozess durch gezielte Schutzmaßnahmen unterstützt. Der Bereich wird auch als "Green Wall" bezeichnet, da er als Barriere für Tsunamis und Stürme genutzt wird. Diese Maßnahmen reflektieren ein wachsendes bzw. steigendes Bewusstsein für den Wert von Biodiversität und ökologischen Gleichgewichten. Der Schutz der Mangroven wird dabei nicht nur als ökologisch notwendig, sondern vor allem auch als kulturell wichtig angesehen, da die Wälder Lebensräume für viele Arten bieten und die Lebensgrundlage für lokale Gemeinschaften sind. Die Mangroven sind zudem ein hervorragender CO2-Speicher, also die sogenannte "Grüne Lunge" Can Gios.</p><p><br></p><p>Darüber hinaus spiegelt der Ansatz zur Aufforstung die Normen von Verantwortung und Resilienz wider. Viele Kulturen betrachten den Schutz und die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume als ethische Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen. So wird deutlich, dass der Erhalt und die Förderung von Mangroven nicht nur ökologische, sondern auch soziale und kulturelle Dimensionen umfasst.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-28 04:20:37 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3143373444</link>
         <description><![CDATA[<p>Hier zeigt sich die natürliche Entstehung neuer Bäume als Ergebnis eines komplexen ökologischen Systems. Die kleinen Löcher im Boden weisen dabei auf die Aktivität von Krebsen hin und verdeutlichen ihre wichtige Rolle in diesem Lebensraum. Krebse tragen vor allem zur Belüftung des Bodens bei und schaffen somit ideale Bedingungen für die Keimung von Samen.</p><p><br></p><p>Geographisch betrachtet reflektiert dieses Zusammenspiel von Flora und Fauna eine Haltung, die vor allem in Gemeinschaften, die auf nachhaltige Ressourcennutzung angewiesen sind, hochgeschätzt werden. Der Respekt vor der Natur und das Bewusstsein für die Interdependenz der Arten fördern eine Haltung des Umweltschutzes und der Verantwortung.</p><p><br></p><p>Die spezifischen Bedingungen, wie salzhaltige Böden oder das warme, feuchte Klima in Can Gio begünstigen eine Vielzahl von Pflanzenarten, was den Wert der Biodiversität hervorhebt. In vielen Kulturen wird diese Vielfalt als Grundlage für die Ernährung, Gesundheit und kulturelle Identität angesehen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-28 04:22:17 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3143375588</link>
         <description><![CDATA[<p>Zwischen 1964 und 1971 wurden hier erhebliche Mengen chemischer Substanzen, darunter Agent Orange, versprüht, was die Umwelt stark belastete. Trotz dieser Herausforderungen hat sich die Region seit der Übertragung der Verwaltung von Dong Hai nach Ho Chi Minh City im Jahr 1978 erheblich verändert. Damals wurde geschätzt, dass es ein Jahrhundert dauern würde, um die Umwelt wiederherzustellen. Heute konzentriert sich das Management auf den Schutz der lokalen Flora und Fauna, einschließlich spezieller Schutzpläne für verschiedene Tierarten wie beispielsweise Vögel, Fledermäuse und Affen.</p><p><br></p><p>Durch wirtschaftliche Entwicklungsaktivitäten in Can Gio sollen die Umwelt nicht weiter belastet werden. Dennoch ist die Ansiedlung von Menschen erlaubt, was Möglichkeiten bietet, im Einklang mit der Natur zu leben. Durch die Integration der Bevölkerung in den Umweltschutz wird das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken und die Verantwortung gegenüber der Natur gefördert.</p><p><br></p><p>Can Gio fungiert zudem als wichtiges Bindeglied zwischen den Provinzen. Ein geplanter internationaler Hafen, der bis April 2025 eröffnet werden soll, wird die wirtschaftliche Entwicklung der Region fördern. Hierbei ist die Balance zwischen Umweltschutz und wirtschaftlichem Fortschritt sensibel, da Umweltschützer, wie unser Guide, stets um die Erhaltung der ökologischen Integrität besorgt sind.</p><p><br></p><p>Als erstes von insgesamt elf Biosphärenreservaten in Vietnam verkörpert Can Gio nicht nur erfolgreiche Naturschutzmaßnahmen, sondern auch das Zusammenwirken geographischer, kultureller und wirtschaftlicher Perspektiven. Dieses einzigartige ökologische Erbe gilt es zu bewahren und in den Kontext einer verantwortungsbewussten Entwicklung zu stellen, die den Respekt vor der Natur und die Bedürfnisse der Gemeinschaft in Einklang bringt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-28 04:25:16 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3143376080</link>
         <description><![CDATA[<p>In dieser Abbildung ist ein Baum erkennbar, dessen Wurzeln nicht sichtbar im Boden verankert sind. Stattdessen ragen mehrere markante Stöcke aus dem Boden hervor, die die Wurzeln des Baums repräsentieren. Diese besondere Art der Anpassung ermöglicht es den Bäumen, stabil zu wachsen und sich an die spezifischen Bedingungen ihres Lebensraums, wie etwa hohe Salzkonzentrationen in Küstenregionen oder Salzwiesen, anzupassen.</p><p><br/></p><p>Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal dieser Bäume sind ihre Blätter, die einen salzigen Geschmack aufweisen. Dies liegt daran, dass die Bäume in der Lage sind, Salzwasser aufzunehmen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-28 04:26:11 UTC</pubDate>
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         <title>Ausgewählte Entdeckungen</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die obige Abbildung zeigt zur Veranschaulichung ein paar ausgewählte Entdeckungen bei unserer Tour durch die Mangroven</p><p><br></p><p>1) Termitennest</p><p><br></p><p>2) Eine von vier dort vorkommenden Wurzelarten: die sog. Kniewurzel</p><p><br></p><p>3) Kokosnusspalme (Wir konnten anschließend das Coconutwater probieren, es war sehr lecker)</p><p><br></p><p>4) Wie beschrieben schmecken die Blätter hier aufgrund des Salzwasser leicht salzig</p><p><br></p><p>5) Stacheln, welche verhindern, dass dort in den Bäumen Vögel ihre Nester bauen</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-28 04:34:54 UTC</pubDate>
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         <title>Stadtplanerische Ziele Hués</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Hué, mit 1,2 Millionen Einwohnern und als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet, plant eine umfassende nachhaltige Entwicklung bis 2045.</p><p>bis 2025: Hué strebt eine zentral geführte Stadtplanung an, die das kulturelle und historische Erbe bewahrt und gleichzeitig ökologische, nachhaltige Entwicklungen fördert. Ziel ist eine intuitive, umweltfreundliche und intelligente Umsetzung städtischer Maßnahmen.</p><p>bis 2030: Die Stadt soll sich als bedeutendes Zentrum für Kultur, Tourismus und Gesundheitsversorgung etablieren und profilieren, um attraktiv für Besucher und Investoren zu sein/zu werden.</p><p>2045: Hué soll sich zur Festivalstadt entwickelt haben und als eines der führenden nationalen/internationalen Zentren für Kultur, Bildung, Tourismus und Medizin in ganz Asien fungieren.</p><p>Der Repräsent des Stadtplanungsbüros von Hue, präsentierte uns in seinem Vortrag an der Universität Hué positive Szenarien zur Entwicklung Hués. Afu etwaige Herausforderungen, nach denen wir fragten, weniger wortreich, aber doch zufriedenstellend geantwortet. Der Vortragende hatte hierbei eine durchaus andere Perzeption der Stadt als die Studierenden, ähnlich wie die Studierenden der Universität Hue, mit denen wir im Anschluss auf dem Universitätsgelände sprechen konnten. Warum diese Wahrnehmungen teilweise so anders sind als unsere, hat interessanterweise auch einen historisch-politischen Hintergrund und beeinflusst das Selbstverständnis der Einwohner der Stadt. Sie liegt in der ehemals demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südvietnam und befand sich aufgrund ihrer geographischen Lage in der Mitte Vietnams sozusagen zwischen den politischen und gesellschaftlichen Unterschieden Vietnams. die Bewohner Hues sehen sich deshalb weder genau der einen noch der anderen Gruppe zugehörig, sie "saßen quasi zwischen den Stühlen".</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-30 07:25:17 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Einzigartigkeit der Stadtplanung Hués </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3145648256</link>
         <description><![CDATA[<p>Die städtische Entwicklung wird durch die aktive Einbindung der Bürger in die lokale Politik und die Autonomie in der Stadtentwicklung gestärkt. Dies fördert nicht nur die Mitbestimmung der Einwohner, sondern auch eine einzigartige regionale Identität. Der Einbezug der Bürger und eine autonome Regionalverwaltung sind in Vietnam einzigartig und existiert so nur in Hué. </p><p>Hué blickt auf eine 700-jährige Geschichte zurück und war bereits unter den Nguyen-Königen als kulturelles und touristisches Zentrum bekannt. Die über 1000 historischen Relikte und der einzigartige Lebensstil der Stadt heben sie von anderen Regionen Vietnams ab.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-30 07:30:52 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Umsetzung der Ziele</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3145654472</link>
         <description><![CDATA[<p>Bei der Entwicklung Hues zu einer Zentralstadt liegt der Fokus auf mehreren Entwicklungs- und Identitätspfeilern:</p><p><br>1. Liebe der Heimat, des Landes und Wahrung der individuellen Kulturellen Identität. <br>2. Reichtum im Einklang mit den Gesetzen und Achtung der Gemeinschaft. <br>3. Förderung von Kunst und Kultur, sowie Bildungsaktivitäten.<br>4. Förderung des internationalen Austauschs und Zusammenarbeit. <br><br>Die Provinz Thua Thien Hue hat hierzu mehrere Vorschriften hinsichtlich einer neuen Arbeits- und Baukultur, sowie Unternehmens- und Verwaltungsstruktur beschlossen. In der nachhaltigen Entwicklung der Stadt wird der Jugend eine spezielle Verantwortung zugesprochen. Dabei soll sie patriotisch im Sinne des Landes und des Volkes handeln, kulturelles Leben fördern,  an diesem aktiv teilhaben und sich auch als junge Generation als Teil der vietnamesischen Kultur sehen, sowie das Gesetz und die Verfassung zu achten und einzuhalten. Darüberhinaus sollen sie sich Wissen aneignen, um auf die natürlichen und gesellschaftlichen Veränderungen der Region reagieren zu können. Insgesamt liegt dieser Idee  der kollektive Gedanke, aber auch die individuelle Verantwortung des Einzelnen für die Gesellschaft, die Kommunikation und Integration von Wissen in das Leben in Hue, zugrunde. Auch die enge Beziehung der Menschen Hués zum Buddhismus - Hue ist die inoffizielle vietnamesische Hauptstadt des Buddhismus - ist Grundlage des Lebens der Menschen hier. Auch im vorherrschenden sozialistischen Gesellschaftssystem ist der Gemeinschaftsgedanke, also dass das Kollektiv als Gesamtheit aller Individuen einer Gesellschaft (alle Vietnamesen) Vorrang vor Individualismus hat tragend.  Dies unterscheidet sich grundlegend von Gesellschaften westlichen Welt, in der der Individualismus in der Gesellschaft oft handlungsleitend ist.<br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-30 07:35:01 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Hué zwischen Chancen und Herausforderungen</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3145690712</link>
         <description><![CDATA[<p>Durch die ambitionierten Pläne zur Entwicklung der Stadt zu einem Zentrum für Tourismus, Kultur und Medizin, hat Hué die Chance zu einer bedeutenden Metropole im asiatischen Raum zu werden. Bereits jetzt ist Hué ein bedeutender überregionaler universitärer Medizinstandort, weshalb Menschen aus dem ganzen Land nach Hué für medizinische Beratung und Behandlungen kommen. </p><p>Vor allem als ehemalige Königsstadt und kulturelle Hauptstadt Vietnams, soll vom Tourismus profitiert werden. Hierfür werden bereits konkrete Möglichkeiten entwickelt, inländische und ausländische Touristen mit nachhaltigem Tourismus und nachhaltiger Stadtentwicklung in die Stadt zu locken. Ein Beispiel hierfür sind Homestays als Alternative zu den großen Hotels, die es in einer Vielzahl auch in Hue bereits gibt. </p><p>Hierbei steht auch Hué vor der Herausforderung und ist auch durch Stadtplanung und -entwicklung bestrebt, die Balance zwischen florierendem Tourismus, Wirtschaftswachstum und gleichzeitiger Bewahrung der individuellen Kultur und Werte zu finden, ohne diese für den Tourismus zu stark zu kommerzialisieren. Auf diese Weise soll die eigene Identität und das kulturelle Erbe Hués und dessen Einzigartigkeit nicht im Massentourismus untergehen, wie wir bereits in anderen Regionen gesehen haben (SaPa, Halong).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-30 08:00:08 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Herausforderungen im Mekong-Delta</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Das Mekong-Delta war noch vor wenigen Jahrzehnten ein dicht bewaldetes Gebiet, das durch seine natürliche Biodiversität geprägt war. Dieses Bild ist heute den zunehmenden Urbanisierungsprozessen und Infrastrukturprojekten zum Opfer gefallen und dadurch kaum wiederzuerkennen. Aufgrund der Wohnungsnot ausgehend von dem rasanten Bevölkerungswachstum, insbesondere in städtischen Regionen, wurden große Flächen des einstigen Dschungels gerodet, um Platz für Wohnsiedlungen und industrielle Anlagen zu schaffen. Dieser Prozess der Landnutzung veränderte nicht nur das Landschaftsbild drastisch, sondern zerstörte auch die natürlichen Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Diese litten bereits einige Jahre zuvor an den Bombardements des Vietnamkriegs, da das Gebiet ein Zentrum vieler Kampfhandlungen war. Viele Landstriche wurden verseucht oder zerstört, was die landwirtschaftliche Entwicklung in einigen Teilen des Gebiets bis heute beeinträchtigt. Dadurch sind manche Regionen wirtschaftlich rückständig geblieben, während andere sich durch Urbanisierung rasant entwickelt haben. Zudem sorgt die geografische Lage des Mekong-Deltas für eine besonders hohe Anfälligkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels. Starke Wetterextreme, insbesondere in Form von heftigen Fluten und Tropenstürmen, haben in den letzten Jahren zugenommen. Der Anstieg des Meeresspiegels bedroht weite Teile des Deltas, was in der Bevölkerung zu einem wachsenden Bewusstsein für die Risiken des Klimawandels geführt hat. Zusätzlich hat die Intensität der Fluten stark zugenommen, was nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch die Infrastruktur der Region stark beeinträchtigt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-02 12:44:43 UTC</pubDate>
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         <title>Nachhaltige Landwirtschaft im Mekong-Delta</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Im Mekong Delta gibt es etwa 150 kleine Farmen, die auf nachhaltige Landwirtschaft setzen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und gleichzeitig ihre Existenzgrundlage zu sichern. Eines der ältesten Modelle in Vietnam ist das sogenannte „Garten-Teich-Scheune“-System, bei dem tierische Abfälle zur Düngung von Pflanzen und Pflanzennebenprodukte als Futter für Tiere und Fische verwendet werden. Dieses Modell ist eine Weiterentwicklung traditioneller Techniken kombiniert mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es zeigt, wie ein landwirtschaftliches System ohne Abfälle funktionieren kann, indem organische Abfälle in wertvolle Ressourcen umgewandelt werden. Auf der „Farm der Mutter“ im Mekong-Delta werden tierische Abfälle in einem ausgeklügelten Kreislaufsystem genutzt. So dient der Mist der Kühe als Dünger für die Pflanzen, während pflanzliche Abfälle wiederum den Fischen und anderen Nutztieren als Futter dienen. Zusätzlich werden auf der Farm Regenwürmer gezüchtet, die organische Abfälle in nährstoffreichen Kompost umwandeln. Dieser sogenannte „Vermicompost“ wird verwendet, um die Bodenfruchtbarkeit zu steigern und das Pflanzenwachstum zu fördern. Zudem nutzen die Bauern mikrobiologische Technologien zur Behandlung von Vieh- und Pflanzenabfällen, wodurch auch Emissionen reduziert werden. Die Kreislaufwirtschaft steigert nicht nur die Produktivität und Ressourcennutzung, sondern trägt auch zum Umweltschutz bei. Durch den Einsatz von Biogas, Vermicompost und Insektenzucht werden Treibhausgasemissionen erheblich reduziert. Zudem verbessert die Kreislaufwirtschaft die Bodenqualität und schützt die Wasserressourcen, da weniger chemische Düngemittel und Pestizide benötigt werden. Diese nachhaltigen Praktiken, die sowohl traditionelles Wissen als auch moderne Technologien vereinen, sind entscheidend für die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel und die langfristige Sicherung der Lebensgrundlagen der Bauern im Mekong-Delta.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-02 12:45:26 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Gesellschaft-Umelt-Beziehungen im Mekong-Delta</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3150227172</link>
         <description><![CDATA[<p>Eine der gravierendsten Folgen der Umweltveränderungen im Mekong-Delta ist die zunehmende Migration der Bauern. In den letzten zehn Jahren haben mehr als 1,2 Millionen Menschen ihre Heimatdörfer verlassen, um nahegelegene Millionenstädte zu ziehen. Der Hauptgrund dafür ist der Klimawandel, der durch steigende Meeresspiegel, häufigere Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse die landwirtschaftlichen Erträge und Lebensbedingungen im Delta stark beeinträchtigt hat. Die Bauern suchen in der Stadt nach besseren wirtschaftlichen Möglichkeiten und einem stabileren Lebensumfeld.</p><p>Diese Binnenmigration hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf die betroffenen Individuen, sondern auch auf die ländlichen Gemeinschaften und die Stadt selbst. In den Dörfern führt der Verlust der Arbeitskräfte zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Produktivität, was die lokale Wirtschaft destabilisiert und die Versorgung mit Lebensmitteln erschwert. Gleichzeitig gerät die Infrastruktur in den Metropolen wie Saigon durch die rapide wachsende Bevölkerung unter Druck. Wohnraum, Verkehr, Gesundheitsversorgung und Arbeitsmärkte sind zunehmend überlastet, was zu sozialen Spannungen und einer Verschlechterung der Lebensqualität führen kann.</p><p>Es gibt jedoch auch eine Rückkehrbewegung. Einige Bauern, die in die Stadt gezogen sind, kehren nach einiger Zeit in ihre Dörfer zurück. Gründe dafür sind oft familiäre Bindungen und die starke Verwurzelung in den Traditionen der ländlichen Gemeinschaften. Viele dieser Rückkehrer versuchen, neue Ideen und Erfahrungen, die sie in der Stadt gesammelt haben, in ihre Dörfer zu bringen und auf nachhaltige Weise wieder in die Landwirtschaft einzusteigen. Diese Bewegung kann eine wichtige Rolle bei der Revitalisierung der ländlichen Gebiete spielen, indem sie neues Wissen und Kapital zurückbringt. </p><p>Neben den sozialen Problemen stehen die Bauern im Mekong-Delta auch vor großen finanziellen und technologischen Hürden. Viele von ihnen verfügen nicht über die nötigen Mittel, um auf moderne landwirtschaftliche Technologien umzusteigen, die ihnen helfen könnten, die Erträge in Zeiten des Klimawandels zu steigern. Der Zugang zu innovativen landwirtschaftlichen Lösungen, wie effizienten Bewässerungssystemen oder nachhaltigen Anbaumethoden, bleibt begrenzt. Traditionelle Anbaumethoden, die oft stark von der Natur abhängig sind, geraten zunehmend unter Druck.</p><p>Zudem haben viele Landwirte nur wenig formale Bildung, was es erschwert, neues Wissen und Technologien zu integrieren. Hier spielen Kooperationen mit Universitäten, NGOs und externen Beratern eine wichtige Rolle, die den Bauern dabei helfen, sich an die sich verändernden Bedingungen anzupassen und innovative Methoden in ihre Betriebe zu integrieren. Doch es fehlt an flächendeckender Unterstützung, und die Kluft zwischen den großen, kapitalstarken Agrarbetrieben und den kleinen, nachhaltigen Höfen wächst.</p><p>Ein weiteres Problem, das die Bauern im Mekong-Delta betrifft, ist der Konflikt zwischen verschiedenen landwirtschaftlichen Systemen. Während große, kapitalistische Betriebe oft auf intensive Landwirtschaft und den Einsatz von Pestiziden setzen, bemühen sich viele kleinere, nachhaltige Bauern um umweltfreundliche Anbaumethoden. Die Praktiken der Großbetriebe schaden jedoch häufig der Umwelt und setzen die kleineren Höfe unter Druck. Ohne klare rechtliche Regelungen und eine staatliche Förderung nachhaltiger Landwirtschaft droht eine zunehmende Verschärfung dieser Konflikte.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-02 12:47:21 UTC</pubDate>
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         <title>Geopolitik im Mekong-Delta</title>
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         <description><![CDATA[<p>Ein geopolitisch brisanter Punkt im Mekong-Delta ist die Kontrolle über das Wasser. Durch den Bau von Dämmen in China wird der Wasserfluss in das Mekong-Delta beeinflusst, was sich negativ auf die landwirtschaftliche Produktion in Vietnam auswirkt. Dies führt zu geopolitischen Spannungen und verstärkt die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit, um das Ökosystem des Deltas zu schützen.</p><p>Die jüngsten Deichbauprojekte, die vor allem durch internationale Kooperationen wie mit den Niederlanden umgesetzt wurden, haben jedoch auch neue Probleme mit sich gebracht. Diese ethnozentrischen Lösungen passen nicht immer in den lokalen Kontext und führen zu negativen Folgen. Die Wasserqualität verschlechtert sich, da die Deiche den natürlichen Fluss des Wassers bremsen. Zudem kann das Wasser zwischen den Deichen aufgestaut werden, was das Risiko von Überflutungen erhöht. Eine weitere Folge ist die Beeinträchtigung der schwimmenden Märkte, die heute oft nur noch als touristische Attraktionen dienen und ihre ursprüngliche kulturelle Bedeutung verlieren.</p><p>Vietnam ist stark auf internationale Unterstützung angewiesen, um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Das Land ist hoch verschuldet und benötigt externe Hilfe, um nachhaltige Technologien einzuführen. Durch die Teilnahme am Pariser Klimaschutz-Abkommen hat sich Vietnam zur Umsetzung grüner Energieprojekte verpflichtet, die zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen sollen.</p><p>Die Zukunft des Mekong-Deltas liegt möglicherweise in der Nutzung erneuerbarer Energien. Insbesondere Windkraft wird als vielversprechende Technologie angesehen, um die Region nachhaltiger zu gestalten. Sowohl große Unternehmen als auch kleinere Bauern müssen sich an diese neuen Entwicklungen anpassen, um von den Möglichkeiten zu profitieren und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.</p><p>Um die Landwirte bei der Anpassung an die sich verändernden Umweltbedingungen zu unterstützen, werden verstärkt Bildungsprogramme angeboten. Ein Bottom-Up-Ansatz, der lokales Wissen und die Zusammenarbeit mit Start-ups fördert, ist entscheidend für den Erfolg dieser Programme. Solche Initiativen sollen den Landwirten helfen, innovative und nachhaltige Methoden zu erlernen und anzuwenden, um die Landwirtschaft im Delta zukunftssicher zu gestalten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-02 12:48:45 UTC</pubDate>
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         <title>Saigon als ökonomisches Schwergewicht des Landes</title>
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         <description><![CDATA[<p>Die Stadt erlebt eine rasante Urbanisierung, die von verschiedenen Akteuren wie der Regierung, privaten Investoren, Bauunternehmen und der Bevölkerung beeinflusst wird. Diese Akteure stehen in einem ständigen Austausch, der die räumliche und soziale Struktur der Stadt prägt. Die vietnamesische Regierung fördert große Infrastrukturprojekte, um die Position der Stadt als internationales Finanzzentrum zu stärken. Parallel dazu treiben Investoren und Bauunternehmen die Bautätigkeit voran, insbesondere durch den Bau von Hochhäusern und Luxusimmobilien. Dies hat jedoch zur Folge, dass die Immobilienpreise steigen und viele Bewohner aus den zentralen Stadtteilen verdrängt werden, was zu einer verstärkten sozialen Spaltung führt. Die Ungleichheit zwischen wohlhabenden und ärmeren Stadtbewohnern wird durch diese Entwicklungen weiter verschärft, während gleichzeitig neue, exklusive Stadtviertel entstehen. Ein besonders markantes Beispiel für diese Entwicklung ist das geplante Finanz- und Geschäftszentrum Thu Thiem. Hier wurden große Flächen im Rahmen eines prestigeträchtigen Stadtentwicklungsprojekts enteignet, um Platz für moderne Gebäude zu schaffen. Allerdings wurde das Projekt von einem Korruptionsskandal überschattet: Es kam ans Licht, dass enteignete Flächen zu stark reduzierten Preisen an Investoren verkauft wurden. Dies hat nicht nur das Vertrauen in politische Institutionen geschwächt, sondern auch den Fortschritt des Projekts verzögert und die soziale Spannung in der Stadt erhöht.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-02 13:03:06 UTC</pubDate>
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         <title>Abendessen in Hanoi</title>
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         <description><![CDATA[<p>In einer kleinen Hintergasse haben wir ein Restaurant gefunden, das nur <strong>Bún chả</strong> (ein Gericht, das vermutlich in Hanoi entstanden ist) verkauft. Ungewöhnlich für uns war, dass wir im Wohnzimmer der Familie gegessen haben, in dem es auch einen Familienaltar gab. Anders als bei uns waren auch die kleinen Plastikstühle und -tische, die zum schnellen Wegräumen benutzt wurden. Hintergrund ist, dass in Hanoi Geschäfte keine Sitzgelegenheiten auf dem Bürgersteig anbieten dürfen. Plastikmöbel haben den Vorteil, dass sie schnell weggeräumt werden können, wenn die Polizei kommt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-03 07:44:00 UTC</pubDate>
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         <title>Can Tho</title>
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         <description><![CDATA[<p>Can Tho, die größte Stadt im Mekong-Delta, im Süden Vietnams, ist ein lebendiges Zentrum. In den letzten Jahren hat sich die Stadt zu einem wichtigen touristischen Ziel entwickelt (überwiegend Binnentourismus). Die Stadt liegt am Hau-Fluss, der durchzogen ist von zahlreichen Kanälen, die das Leben hier prägen. Besonders bekannt ist Can Tho unter anderem für den größten schwimmenden Markt Vietnams.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-03 13:23:21 UTC</pubDate>
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         <title>Tu Hieu Pagode - im zeitlichen Verlauf</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Ursprünglich wurde die Tu Hieu Pagode im Jahr 1843, während der Nguyễn-Dynastie, als Einsiedlerei errichtet. Trotz seiner Verpflichtungen verließ der Gründermönch Nhat Dinh regelmäßig die Einsiedlerei, um seine kranke Mutter zu pflegen. Da in der vietnamesischen Kultur die Fürsorge für die Eltern, insbesondere für die der Mutter, als eine der höchsten moralischen Pflichten in Vietnam gilt, war die lokale Bevölkerung von seiner Hingabe, sowie seiner Pietät beeindruckt und unterstütze ihn finanziell, um den Tempel zu erweitern. </p><p>Dabei symbolisiert Nhat Dinhs Handeln nicht nur spirituelles Mitgefühl, sondern auch die Verbindung zwischen familiärer Verantwortung und religiöser Praxis. Nach ihrem Tod bekamen die Mutter des Gründermönchs Nhat Dinh, sowie u.a. Beamte der Nguyễn-Dynastie Gräber in und um die Pagode, was als Zeichen des Respekts für die Verstorbenen steht. Die Pflege der Gräber und die Durchführung von Ahnenritualen unterstreichen die enge Verbindung zwischen spiritueller Praxis und der Ehrfurcht vor den Ahnen. Um dies zu verstehen, muss bedacht werden. dass der Tod im Buddismus nicht das Ende, sondern einen Übergang in einen neuen Seins-Zustand, darstellt, die Vergänglichkeit nur eine natürliche Transformation ist. </p><p>Nach und nach hat sich die Pagode im Laufe der Zeit zur bedeutendsten buddhistischen Stätte Vietnams und generell zu einem bedeutenden religiösen Zentrum des Zen-Buddhismus entwickelt, in dem u.a. die lokale Bevölkerung religiöse Rituale praktiziert und ihre kulturelle Identität altersunabhängig pflegt. <br>Die Geschichte der Pagode verdeutlicht, dass der spirituelle Weg im vietnamesischen Buddhismus besonders durch die Verantwortung gegenüber der Familie gezeichnet ist, und nicht nur durch Meditationen und Gebete geprägt ist.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-05 15:32:39 UTC</pubDate>
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         <title>Tu Hieu Pagode - Ökologisch, Ökonomisch und Sozial </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Betrachtet man die Pagode nicht im zeitlichen Verlauf, sondern aus den Perspektiven der Nachhaltigkeit so lässt sich feststellen, dass...</p><p><br/></p><p>- Ökologisch</p><p>Zunächst ist das Feng Shui zu erwähnen, was soviel wie Wind und Wasser bedeutet. Diese Philosophie findet sich omnipräsent in der Pagode. Die vielen See oder kleinen Brunnen bzw. Teiche stehen hierbei für das Wasser. Die offenen Flächen fördern den Wind, der nahezu ungehindert wehen kann.</p><p>Generell reflektiert die ökologische Balance die buddhistische Lehre von der Harmonie zwischen Mensch und Natur, was gleichzeitig auch mit dem Wunsch und Ziel einhergeht, im Einklang mit der Umwelt zu leben. Auch finden sich viele Brückenelemente, welche dies unterstreichen. Zudem fördert ein Leben in buddhistischem Sinne den Erhalt der Biodiversität: Wir haben auf dem Gelände der Pagode Schildkröten und Vögel beobachten können. </p><p>- Ökonomisch </p><p>Betrachtet man zunächst nur die Pagode selbst, so erkennt man keine besonderen ökomischen Strukturen, sondern das bewusste Fehlen dieser.</p><p>Erweitert man den räumlichen Maßstab und bezieht die umliegende Gegenden ein, so fällt auf, dass sich einige Läden im unmittelbaren Umfeld der Pagode mit einem breiten Sortiment an Räucherstäbchen in vielen verschiedenen Farben niedergelassen haben, die sowohl von Einheimischen als auch von Touristen aufgesucht werden. Sie sind eine gute Einnahmequelle, besonders durch den wachsenden Tourismus.</p><p>Trotzdem ist diese Pagode bis heute vom (Massen)tourismus verschont geblieben. </p><p><br/></p><p>- Sozial </p><p>Sie hat besonders für die Bewohner der umliegenden Gemeinden eine starke religiöse und spirituelle Bedeutung. Für sie ist die Pagode ein Rückzugsort, ein Ort, an dem sie ihre Ahnen verehren und (noch) ungestört Zwiesprache mit ihnen halten oder auch meditieren können. </p><p>Ihre Rolle als spirituelles Zentrum und Ort der Bildung unterstützt somit die Bewahrung traditioneller Werte und steht dafür, die kulturelle Identität zu bewahren. Dazu gehören auch traditionelle Feste, die in Kombination mit den spirituellen Zeremonien zum sozialen Zusammenhalt beitragen. </p><p>Erwähnenswert ist auch, dass die Pagode einer der Drehorte des beliebten vietnamesischen Horrorfilms Cam war. In ihr heiratete der Kronprinz seine Auserwählte, was einen Kontrast zum sonst eher düsteren Material des Films darstellt und die bereits beschriebe Bedeutung der Pagode unterstreicht.</p><p><br/></p><p>Der Besuch dieser Pagode führte uns zu der Erkenntnis, dass - in kleinem Rahmen - unterschiedliche Interessen (siehe oben) durchaus vereinbar sein können und er ist ein kleines, aber bemerkenswertes Beispiel auf unserer Reise dafür, dass Akteure auch friedlich miteinander kooperieren oder nebeneinander leben und wirken können, ohne das eigene Interesse zugunsten mächtigerer, anderer Akteure vernächlässigen zu müssen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-05 15:41:35 UTC</pubDate>
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         <title>Raumwahrnehmung innerhalb der Studierenden</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/fbzhl/ukcg3wgi8s1aj08r/wish/3155194244</link>
         <description><![CDATA[<p>Interessanterweise wurden auch unter uns Studierenden  verschiedene Raumwahrnehmungen diskutiert. </p><p>Ein Beispiel hierfür ist die Wahrnehmung einer Kommilitonin, die ein sich im Bau befindliches Hotel als ,,Ruine'' betrachtete. </p><p>Dies ist ein typisches Beispiel dafür, dass besonders der Raum als Kategorie der Sinneswahrnehmung abhängig von der eigenen Sozialisation variieren kann. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-06 08:23:48 UTC</pubDate>
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