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      <title>Argumentieren und Debattieren - Was spricht für und was gegen eine Abtreibung? by </title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-06-30 14:49:07 UTC</pubDate>
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         <title>Rolle I: Leonie (23 J.), Medizinstudentin</title>
         <author>t_fenner</author>
         <link>https://padlet.com/sophielaufer09/u3yomqc13xj8royx/wish/2235181423</link>
         <description><![CDATA[<div>Über Schwangerschaftsabbrüche wird im Medizinstudium in Deutschland nur wenig informiert, was Mediziner*innen, die in die Praxis gehen, verunsichert und auch die Versorgung beeinträchtigt. Jedoch sollte jede Frau das Recht haben, einen guten und sicheren Zugang zu Abtreibungen zu haben<br><br>Abtreibungen sind im Strafgesetzbuch geregelt und deshalb darf jede Universität selber entscheiden, ob sie über Schwangerschaftsabbrüche lehrt oder nicht. Die häufige Nichtthematisierung im Studium führt zu überforderten&nbsp; Mediziner*innen, was zu einer immer weiter abnehmenden Zahl von Ärzt*innen führt, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen.<br><br>Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Anzahl der Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, im Vergleich zu 2003 halbiert. So kommt es dazu, dass Frauen, die eine Abtreibung wollen, manchmal mehr als 100 Kilometer für den Eingriff fahren müssen. Dazu kommt, dass der Schwangerschaftsabbruch als einer der sichersten in der Gynäkologie gilt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-07-01 15:14:19 UTC</pubDate>
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         <title>Rolle II: Maria (32 J.), Theologiestudentin                                           </title>
         <author>t_fenner</author>
         <link>https://padlet.com/sophielaufer09/u3yomqc13xj8royx/wish/2235181838</link>
         <description><![CDATA[<div>-Wie sieht der Gesundheitszustand in ein paar Jahren aus? —&gt; Vllt. ist eine Schwangerschaft zu einem späteren Zeitpunkt gar nicht mehr möglich.<br>-Eine Abtreibung ist keine unbelastende Erfahrung und kann Traumata zu Folge haben.<br>-Adoption, dadurch später auftretende psychische Probleme des Kindes sollten gesellschaftlich verhindert werden.<br>——&gt;Adoption sollte einem Kind folglich gar nicht mehr das Gefühl von Unzugehörigkeit, fehlender bedingungsloser Liebe et. vermitteln.<br>-Laut Angelina Pokropp-Hippen, Ärztin aus Münster: 20% tragen dauerhaft psychische Schäden davon.<br>-Laut Studie von einem Gynäkologen und einer Beratungsstellenleiterin sind Betroffene von den selben Symptomen betroffen:<br><br>-leer, erstarrt, eingesperrt in Gedanken<br>-ziehen sich von ihrer Umwelt zurück&nbsp;<br>-Depressionen Angstzustände, Suizidgedanken<br><br>-ungeborenes Kind besitzt unantastbare Würde. Darf deswegen nicht für ein anderes Lebewesen geopfert werden. Das entspricht nicht der fundamentalen Gleichheit vor Gott.&nbsp;<br>—&gt; unabhängig von Religion kommt die Würde auch im Grundgesetz vor.&nbsp;<br>Zu was würde es generell führen, wenn wir anfangen Abschweifungen vorzunehmen? <br>- Dass eine Entscheidung selbstbestimmt getroffen wird, macht die Folgen nicht leichter.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-07-01 15:15:13 UTC</pubDate>
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         <title>Rolle III: Julia (25 J.),  Pro Choice-Aktivistin </title>
         <author>t_fenner</author>
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         <pubDate>2022-07-01 15:16:41 UTC</pubDate>
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         <title>Beispielargument: Marcel (35 J.), Jurist </title>
         <author>t_fenner</author>
         <link>https://padlet.com/sophielaufer09/u3yomqc13xj8royx/wish/2235183241</link>
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         <pubDate>2022-07-01 15:18:17 UTC</pubDate>
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         <title>Rolle IV: Laura (27), Betroffene </title>
         <author>t_fenner</author>
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         <pubDate>2022-07-01 15:21:16 UTC</pubDate>
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         <title>Rolle V: Martin (33), Gynäkologe</title>
         <author>t_fenner</author>
         <link>https://padlet.com/sophielaufer09/u3yomqc13xj8royx/wish/2235185564</link>
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         <pubDate>2022-07-01 15:22:34 UTC</pubDate>
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         <title>Argumente</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/sophielaufer09/u3yomqc13xj8royx/wish/2237133473</link>
         <description><![CDATA[<div>Schwangerschaftsabbrüche sollten legalisiert werden, ebenso sollten Frauen Zugang zu medizinischen und sachlichen Informationen bekommen.&nbsp;<br><br>Bis vor kurzem war selbst das zur Verfügung stellen von Informationen illegal, und Abtreibung gilt noch immer als illegal. Es ist möglich, eine Schwangerschaft abzubrechen, jedoch mit vielen Hürden: Man kann dies nur in einem bestimmten Zeitraum tun, wenn ein Sexualdelikt begangen wurde, im Falle von psychischen oder physischen gesundheitlichen Problemen, und mit einem Beratungsgespräch und einer Bedenkzeit von drei Tagen. Diese drei Tage ändern nur selten etwas an der Entscheidung und werden oft nur als Verzögerung wahrgenommen. Zudem wird das Thema in der Gesellschaft stark tabuisiert, was dazu führt, dass Frauen, die eine Abtreibung hatten, eher gesellschaftlich benachteiligt oder verurteilt werden.<br><br>Jede Situation ist individuell, aber egal unter welchen Umständen sollte es die Entscheidung der Frau sein, wie sie sich entschließt. Eine Schwangerschaft ist ein unglaublich großer „Stressfaktor” für den Körper, den man nur ertragen sollte, wenn man das auch möchte. Zudem kann nicht jeder einem Kind ein gutes Leben bieten, weshalb es für manche einfach die bessere Entscheidung ist, das Kind nicht zu bekommen. Egal aus welchen Gründen, die Entscheidungsfreiheit über den eigenen Körper und das eigene Leben sollte nicht eingeschränkt sein.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-07-05 09:06:25 UTC</pubDate>
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         <title>Beispielargument</title>
         <author>sophielaufer09</author>
         <link>https://padlet.com/sophielaufer09/u3yomqc13xj8royx/wish/2238821830</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>These/Behauptung:</strong> Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland rechtswidrig und nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei.<br><br></div><div><strong>Beweis/Begründung:</strong> Laut § 218 Strafgesetzbuch (StGB) sind Schwangerschaftsabbrüche rechtswidrig. Sie bleiben aber auf Grundlage der Beratungsregelung und Fristenregelung&nbsp; unter bestimmten Bedingungen straffrei. Außerdem sind Abtreibungen auf Grundlage einer medizinischen oder einer kriminologischen Indikation legal.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Beispiel/Beleg:</strong> Marie erfährt von ihrer Gynäkologin, dass ihr Kind nach der Geburt nicht lebensfähig sei. Aufgrund der medizinischen Indikation entscheidet sie und ihr Mann sich eine Abtreibung vornehmen zu lassen. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-07-07 08:45:02 UTC</pubDate>
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