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      <title>Wie hält eine Freundschaft möglichst lange? by Ernst Hany</title>
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      <description>Geben Sie Bonnie Ratschläge!</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-03 12:50:03 UTC</pubDate>
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         <title>Bonny und Clyde</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-12-03 12:50:03 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>leoniegoetz3</author>
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         <description><![CDATA[<div>Psychologische Grundlagen warum Beziehungen lange halten:<br><br></div><div>Der Bindungsprozess spielt laut Hazan und Shaver (1987) eine Rolle. Demnach führt eine Kombination aus einem positiven Selbst- und Partnerbild zum bestmöglichsten Bindungsstil; dem sicheren. Ist entweder Selbst-oder Partnerbild oder deren Kombination negativ kann dies die Beziehung gefährden. Eine positive/ „glänzende“ Sicht auf den Partner wirkt sich außerdem positiv darauf aus, wie glücklich sich die einzelnen Partner fühlen (Claxton et al., 2011).<br><br></div><div>Persönlichkeit spielt eine Rolle: Neurotizismus zeigt einen starken negativen Einfluss auf die Zufriedenheit in der Beziehung. Wenn die Partner ähnlich stark in der Extraversion ausgeprägt sind, wirkt sich das ebenfalls auf die Zufriedenheit in der Partnerschaft aus.&nbsp;<br><br></div><div>Auch Optimismus spielt eine Rolle: Höherer Optimismus kann zu einer höheren wahrgenommenen Unterstützung&nbsp; führen und damit die Zufriedenheit in der Beziehung positiv beeinflussen, was sich unter anderem in besseren Konflikt- und Streitbewältigungen ausdrückt (Srivasta et al., 2006).<br><br></div><div>Dem Vulnerabilitäts-Stress-Bewältigungsmodell von Karney und Bradbury (1995) nach beeinflussen die Paarstabilität die Paarzufriedenheit. Außerdem spielen überdauernde Eigenschaften, belastende Ereignisse und Anpassungs- und Bewältigungsprozesse eine Rolle für die Stabilität und Zufriedenheit. Wenn Bonnie und Clyde also schon einige Jahre zusammen gelebt und Freud und Leid geteilt haben, so kann man davon ausgehen, dass diese bereits belastenden Ereignissen begegnet sind.&nbsp;<br><br></div><div><br></div><div>Ratschlag an Bonnie:<br><br></div><div>Dass die beiden unterschiedliche Freundeskreise und Interessen haben, würde ich zunächst nicht als problematisch betrachten. Wichtiger sind eher die oben genannten Aspekte. Wie Bonnie allerdings die Beziehung stabilisieren könnte, kann beispielsweise anhand der fünf Liebesformeln von Kast (2006) beschrieben werden. Darin steckt beispielsweise die Aufregung im Alltag: Besondere gemeinsame Unternehmungen können ihr Wir-Gefühl stärken.&nbsp; Beide können auch daran arbeiten, sich gegenseitig mit den jeweiligen Macken zu akzeptieren und damit ihre Beziehung stärken. &nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-03 21:00:06 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>A.&nbsp;<br>Damit Beziehungen lange halten, lassen sich gut die fünf "Liebesformeln" nennen, die für mich persönlich zu einem großen Teil auf gegenseitigen Respekt basieren: PartnerInnen schenken sich gegenseitig Aufmerksamkeit (Zuwendung), durch ein Gefühl der Einheit entsteht ein Wir-Gefühl, das durch gemeinsame Abenteuer aufrecht erhalten werden kann (davon sollten Bonnie und Clyde wohl genug haben), PartnerInnen akzeptieren sich gegenseitig und sie neigen dazu, das Gegenüber leicht zu idealisieren, denn so steigt die Zufriedenheit in der Beziehung. Was ebenfalls wichtig sein kann, sind einzelne Big 5: höhere Verträglichkeit bedeutet bessere Konfliktlösungsfähigkeit, höhere Gewissenhaftigkeit bedeutet mehr Engagement in einer Beziehung, mehr Extraversion bedeutet mehr Leidenschaft. Leidenschaftlichere Menschen neigen jedoch eher zu kürzeren Beziehungen.&nbsp;<br><br>B.&nbsp;<br>Bonnie kann weder ihre noch Clydes grundlegende Persönlichkeit oder ihre demographischen Daten ändern. Die genannten Liebesformeln lassen sich auch nur begrenzt konkret anwenden. Ähnlich alt sind sie, was der Langlebigkeit ihrer Beziehung statistisch gesehen schon mal nicht schadet. Ein anderer Aspekt ist Bonnies Problemlösefähigkeit, da Frauen tendenziell bessere Lösungsmethoden aufweisen können als Männer. Außerdem sei Bonnie gut damit beraten, eventuelle Probleme / Konflikte direkt anzusprechen. Sich nach den Gefühlen des anderen zu erkundigen und auch selbst sich entschuldigen können trägt auch zu einer längeren Beziehung bei.&nbsp;<br><br>(Zoe Gless)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-03 21:05:10 UTC</pubDate>
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         <title>Wie Leonie und Zoe bereits ausführlich beschrieben haben, spielen Persönlichkeitsfaktoren für die Beziehungsdauer eine große Rolle. Tenney, Turkheimer &amp; Oltmanns (2009) fanden überdem heraus, dass die Gleicheit fundamentaler demographischer Daten ein wichtiger Indikator dafür ist, ob Personen miteinander befreundet sind. Auf die Gene oder die demographischen Daten haben Bonny und Clyde keinen Einfluss. Es gibt aber einige &quot;Freundschaftsregeln&quot;, die bei den meisten Menschen Grundlage für eine funktionierende Freundschaft sind. Argyle &amp; Henderson haben davon in ihrer Studie einige identifiziert und die Regeln herausgefiltert, deren Missachtung am ehesten zum Beziehungsabbruch führen. Dabei führen vor allem Beziehungen zu Dritten, Eifersucht auf Andere, Kritik an diese sowie die Preisgabe von vertraulichen Mitteilungen zum Abbruch von Freundschaften. Da Bonnie und Clyde unterschiedliche Freundeskreise haben und demnach die Gefahr für &quot;Eifersüchteleien&quot; groß ist, sollten die beiden offen kommunizieren und gegenseitig über Ängste und Sorgen in Bezug auf einen möglichen Verlust reden. Auch ist es förderlich Interesse an den Freunden und Hobbies des anderen zu zeigen, selbst wenn diese von einem selbst nicht geteilt wird. Bonnie und Clyde&#39;s Freundschaft kann durchaus langfristig bestehen, wenn beide an der Beziehung arbeiten, offen kommunizieren und ein paar &quot;Freundschaftsregeln&quot; einhalten. (Lara Prigge)</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lange4/wish/1928837889</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-12-04 15:16:16 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lange4/wish/1930864981</link>
         <description><![CDATA[<div>Bonnie scheint Clyde gegenüber sehr loyal zu sein und hohe Commitmentwerte zu haben, da sie sich um ihre Beziehung sorgt. Das allein ist eine gute Voraussetzung für eine glückliche und langlebige Beziehung (Ahmetoglu et al., 2010), sie kann aber dennoch an beziehungsförderlichen Verhaltensweisen arbeiten, die Kast (2006) die Liebesformeln nennt. Das bedeutet, dass sie sich für Clyde interessiert und ihm Aufmerksamkeit schenkt, sie gemeinsam Dinge unternehmen, um das Wir-Gefühl zu stärken und Clydes Schwächen akzeptiert, statt zu versuchen, seine Persöhnlichkeit zu verändern. Um mögliche Konflikte gut lösen zu können, ist eine fäire Kommunikation und die Arbeit an einem KOmpromiss sehr wichtig: Beide sollten versuchen, konkrete Verhaltensweisen zu kritisieren, da verallgemeinerte Aussagen schnell verletzend wirken, was zu Rechtfertigung, Beleidigungen und Rückzug führt, sodass der Streit zunehmend eskaliert (Bodenmann, 1999; Gottmann, 1994,`95, `99). (Janine Wagenbach)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-06 11:20:01 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>svenjakorber</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lange4/wish/1934389198</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich kann nicht mehr viele neue Aspekte nennen, die dafür sorgen, dass Beziehungen lange halten. Auch ich hätte,<br>- Commitment (Ahmetoglu et al., 2010)<br>- Bindungsstil (Hazan, &amp; Shaver, 1987)<br>- die Big Five (Claxton, O'Rourke, Smith, &amp; DeLongis, 2011)<br>- Optimismus (Srivastava et al., 2006)<br>- die fünf Liebesformeln (Kast, 2006)<br>erwähnt. Da die bereits ausgeführt wurden, verweise ich da auf die Beiträge von Leonie Götz, Janine Wagenbach und Zoe Gless verweisen.&nbsp;<br>Als kleinen Zusatz würde ich noch die Deckung des Ideals mit der Wahrnehmung des Partners nennen (Zenter, 2005). Die Idee lehnt an das an, was Leonie unter "positive/ glänzernde Sicht auf den Partner" (s. Bindungsprozess) beschrieb. Menschen haben laut Zentner (2015) ein Bild, wie ihr:e Idealpartner:in aussehen würde. Je mehr sich dieses Idealbild mit der Wahrnehmung ihre:s realen Partner:in deckt (also je "glänzender" sie ihre:n Partner:in sehen), desto zufriedener sind die Menschen in der Partnerschaft.&nbsp;<br><br>Meine Ratschläge an Bonnie:&nbsp;<br><br>generell würde ich vorschlagen, dass Kommunikation wichtig ist. Wenn sie Sorgen hat, dass die Beziehung nicht passen könnte, würde ich die potentiellen Baustellen lieber mit Clyde zu besprechen als mit einer Wahrsagerin (s.u.).<br><br>Bevor sie das Gespräch jedoch sucht, denke ich, wäre es sinnvoll, dass sie sich nochmal Gedanken macht wo genau das Problem ihrer Unzufriedenheit liegt? Sind es nur die verschiedenen Freundesgruppen? Wenn das im Sinne von EIfersucht gemeint ist, dann scheint mir das etwas dünn. Mit Dünn meine ich nicht, dass es nicht gerechtfertigt ist. Wenn sie das fühlt, fühlt sie das. Aber da sie bereits viel gemeinsames durchgemacht haben, würde ich denken, dass es da objektiv nicht so viele Gründe dafür gibt. Wenn man bereits durch dick und dünn gegangen ist, würde ich von mehr Vertrauen ausgehen. Daher würde ich dann ggf. vermuten,d ass sie vielleicht keinen sicheren Bindungsstil hätte. Vielleicht fehlen ihr jedoch einfach gemeinsame Aktivitäten oder andere Aspekte, die sie unzufrieden sein lassen. Das könnte sie dann ja konstruktiv ansprechen und ändern. Aber dafür würde es helfen, wenn sie das erstmal für sich klar hat bevor sie das Gespräch mit Clyde sucht.&nbsp;<br>Ähnlich wie meine Vorrednerinnnen hätte ich vorgeschlagen, dass "Wir-Gefühl" zu stärken. Je nachdem, wo das Problem läge, könnte man das mehr im Sinne von Vertrauen machen (also aufregendere Aktivitäten wir Bungee-jumping oder so) oder eher den Fokus auf gemeinsam etwas nettes und nicht-alltägliches erleben. Wie z.B. ein nettes Restaurant oder ein gemeinsamer Spa-Tag. Das könnte auch helfen von den unterschiedlichen Interessen, zu gemeinsamen Aktivitäten zu kommen.&nbsp;<br>Es hilft jedoch deutlich mehr, die Probleme mit Clyde anzugehen, als bei einer Wahrsagerin. Selbst, wenn diese in die Zukunft gucken könnte, muss man sich seinem Schicksal ja nicht so ergeben. Zu einer Wahrsagerin zu gehen, erweckt den Anschein von jemand anderen das Problem lösen lassen. Partnerschaft (und zwar besonders bereits länger existierende) bedürfen commitment (Ahmetoglu et al., 2010). Und commitment bedeutet nicht nur Loyalität, sondern auch Arbeit im Sinne von Einsatz. Konflikte müssen angesprochen werden, um sie lösen und es müssen Opfer gebracht bzw. Kompromisse eingegangen werden. Aber niemand kann das, wenn man nicht mal weiß, dass es gerade ein Problem für die andere Partei gibt. Und eine externe Person wie eine Wahrsagerin kann bei der Vermittlung (besonders mit solch deterministischen Aussagen) auch nicht helfen. &nbsp;(Svenja Korber)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-07 19:30:20 UTC</pubDate>
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