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      <title>Behinderung als sozial- und kulturwissenschaftliche Kategorie (Mo, 12 Uhr) by </title>
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      <description>Dederich (2009)</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-10-24 15:10:32 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>- etablierte sich in den 1980/90 er                                       - Behinderung -&gt;strukturelle Koppelung und Kommunikation                                                                     - Behinderung ist keine Individualeigenschaft, sondern eine Relation, die durch Kommunikation entsteht und sich in Systemdifferenzierungen niederschlägt                                                                      - als Symptome für gestörte Passung                      -&gt;Entstehungs- und Bedingungskontexte sowie ihre Funktion innerhalb relevanter Systeme                         -Behinderung beeinflusst [...] die Kommunikation.                                                                            -Behinderung -&gt;Resultat eines interaktiven Prozesses</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;</div>]]></description>
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         <title>- Behinderung-&gt; unterschiedliche Perspektiven auf den Begriff Behinderung                                                                                                                 </title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-26 07:17:30 UTC</pubDate>
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         <title>Die Erkenntnis über die unterschiedlichen Blickwinkel/ Perspektiven und deren Handlungsmöglichkeiten und Wissensnutzung</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-26 07:20:23 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Kritisch und gut zu gleich finde ich, dass es bis heute noch keine allgemeine Definition über den Begriff &quot;Behinderung&quot; gibt und man somit verschiedene Definitionen erhalten kann dennoch sehe ich diese Begriffsoffenheit sehr herausfordernd.</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-26 07:22:20 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>-biologische Theorie verbunden mit der sozialwissenschaftlichen Theorie  -Bezugsrahmen: unterschiedliche inhaltliche Kontexte, unterschiedliche Zielsetzungen+unterschiedliche Abstraktionsebenen-&gt;Behinderung ist von Kontextvariablen abhängig  -Behinderung ist eine Beobachterkategorie  -Erkenntnis ist ein Vorgang der die Wirklichkeit systemintern konstruiert  -für Erkenntnis braucht man Wahrnehmung und diese Wahrn. ist Wahrnehmung eines Systems  -die wahrnehmende und erkennende Instanz heißt Beobachter  -Behinderung ist eine auf Beobachtung, Unterscheidung und Kommunikation beruhende Konstruktion  -Behinderung ist keine unabänderliche Tatsache, Ausgangsbedingung wird als Schädigung beschrieben</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-26 11:10:02 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Es gibt verschiedene Sichtweisen auf den Begriff Behinderung, einige Aspekte ähneln sich, andere sind verschieden. Fast überall spielt der gesellschaftliche Kontext eine große Rolle</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-26 11:12:09 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Konstruktivismus als erkenntniskritisches Instrument oder Grundlage für ein nichtdefizitäres Behinderungs- und Menschenbild</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-28 16:27:09 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Kritik am Begriff &quot;Behinderung&quot;:</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- muss das Phänomenen benennen und dem Klientel zugeschrieben werden können, steht aber in der Kritik, auf Grund von Emanzipation der Betroffenen ( Bedürfnis an Anerkennung und sozialer Integration)&nbsp;<br>- schwierig wissenschaftlich, philosophisch &amp; soziologisch zu sprechen ohne eine genaue Wesensbeschreibung&nbsp;<br>-&gt; neue Argumente zum Begriff bilden sich: man kann z.B&nbsp; nur auf die Merkmale zurückgreifen ( Essenzialismus) oder verschiedene Worte nur für berufspolitische Zwecke nutzen.&nbsp;<br>-&gt; Oder neuen Strategien folgen: Verzicht oder Neudefinition vom Begriff Behinderung, eine strategische Form der Wortnutzung oder eine Betonung der Relativität von Behinderung mit dem Aspekt der Beobachtung<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-29 07:26:11 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Das Wort " Behinderung" an sich finde ich kritisch , da dies durch die Gesellschaft entweder als stark negativ oder teilweise als Beleidigung anerkannt wird ( bist du behindert?) Allerdings wird eine Neudefinition schwer etabliert werden.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-29 07:30:14 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Entwicklung mit dem Umgang von Behinderung und de der Betroffenen: sie möchten sich immer mehr in der Gesellschaft ausleben und teilhaben.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-29 07:33:34 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>-Die Nutzung des Begriffs bewusst machen. - verschiedene Perspektiven und neue Methoden für die zukünftige Arbeit</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Behinderung kann nicht als naturwüchsig entstandenes Phänomen betrachtet werden. Behinderung existiert als sozialer Gegenstand. Der Mensch wird durch seine gesellschaftliche Tätigkeit erst zum Mensch.&nbsp;<br>Behinderung ist als Isolation zu verstehen -&gt; Behinderung als reduzierte Geschäftsfähigkeit, reduzierte soziale Konsumfähigkeit, reduzierte Arbeitsbereitschaft, Ästhetik des Hässlichen, Annormalität und Minderwertigkeit -&gt; Behinderung als Verstoß gegen Normalität.</div>]]></description>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die verschiedenen Blickwinkel und Definitionen des Begriffs&nbsp; erweitern mein Blick auf Behinderung (-&gt; Behinderung als gesellschaftliches Produkt, als mehrdimensionales Geflecht, als Folge von bestimmten Etikettierungen) -&gt; Modernisierungstheoretischer Ansatz: (mein Ziel) stärkere Eigenverantwortung /Inklusion/ Individuen als Mitgestalter seiner/ihrer Situation</div>]]></description>
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         <description><![CDATA[<div>Die praktische Umsetzung: Problem: gesellschaftliche und kulturelle Probleme auf individueller Ebene bearbeiten zu müssen/wollen</div>]]></description>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Es ist nicht möglich, wissenschaftlich adäquat, philosophisch und soziologisch reflektiert und an den Erfordernissen der Praxis orientiert über Behinderung zu reden, ohne (sonder) anthropologischen Denkfiguren, Wesenszuschreibungen und festgeschriebenen Merkmalskatalogen zu verwenden. </div>]]></description>
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      </item>
      <item>
         <title>- durch den Begriff Behinderung werden nur negative Aspekte hervorgehoben -&gt; durch die negativen Aspekte wird man direkt verurteilt und ein Schubladendenken entsteht - durch Verwendung der Begrifflichkeit werden Menschen nicht genug oder gar nicht richtig gefördert und verstanden - der Begriff diskriminiert Menschen mit einer Behinderung, da sie als nicht normal angesehen werden</title>
         <author></author>
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      </item>
      <item>
         <title>Man kann den Begriff und was da hinter steckt bis heute nicht richtig erklären und dadurch entsteht immer noch eine starke Exklusion, die es zu überwinden gilt.</title>
         <author></author>
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      </item>
      <item>
         <title>Die unterschiedlichen Theorien, die es im Hinblick auf Behinderungen gibt, helfen einem dabei sein eigenes Bild zu machen und man kann daraus, wenn man alle Aspekte in Betracht zieht, besseres Handeln lernen.</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1853844419</link>
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      </item>
      <item>
         <title>Ich finde kritisch, dass sie die Trennung von &quot;nicht behinderten&quot; und &quot;behinderten&quot; bis heute so stark anhält, trotz vieler Theorien, aber man sich im Großen und Ganzen immer noch nicht einig ist.</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-29 12:55:37 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- Stigmaansätze von einer Theorie abweichenden Verhaltens (Cloerkes 1997):<br>-&gt; Struktureller Ansatz (aus objektiven und funktionalen Perspektive)<br>-&gt; devianztheoretischer Ansatz (führt Behindertenrolle auf Interaktionsprozesse und soziale Reaktionen zurück und versteht Behinderung als Stigma)<br>- Stigma haben Orientierungs- und Entlastungsfunktion und bilden Identitätsstrategie (auf individueller Ebene)<br>- Stigma dienen der Systemstabilisierung oder Kanalisierung von Aggression (auf gesellschaftlichen Ebene)<br>- drei Folgen der Stigmatisierung:<br>-&gt; Diskriminierung, Kontaktverlust, Isolierung und Ausgliederung auf Ebene der gesellschaftlichen Teilhabe<br>-&gt; Erschwernisse der Interaktionen und Umdefinierung der Person auf Ebene der Interaktion<br>-&gt; Gefährdungen und Probleme auf Ebene der Identität&nbsp;<br>- Normabweichung auf medizinischer, psychologischer und sozialer Ebene<br>-&gt; führt zur Ontologisieung/Verdinglichung von Behinderung<br>- Behinderung ist kein Verhalten des Behinderten, sondern das  Resultat sozialer Interaktion<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-29 13:28:28 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>- durch die verschiedenen Blickwinkel ist mir die Auswirkung der Gesellschaft auf den Begriff Behinderung verdeutlicht worden   - die Menschen mit Beeinträchtigung sind zwar Mitgestalter der eigenen Situation aber um Inklusion voran zu bringen muss sich der gesellschaftliche Blick gegenüber geistiger Behinderung ändern</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-29 15:14:11 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Ich finde ebenfalls kritisch, dass es keine allgemeine Definition bzw Einigung über den Begriff gibt. Zudem find ich ist das Wort &quot;Behinderung&quot; an sich gar nicht so schlimm, aber es wurde durch die Gesellschaft sehr stark negativ konnotiert sodass es mittlerweile als beleidigend gilt</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-10-29 15:25:13 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Cloerkes (1977) Stigmaansatz</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1855465718</link>
         <description><![CDATA[<div>Von Theorie devianten Verhaltens her; <strong>Rollentheoretische Fundierung</strong> und versteht <strong>Behinderung als Stigma</strong> (nach Goffman, 1967); Führt die Behindertenrolle auf Interaktionsprozesse und soziale Reaktionen zurück<br><br><mark>Individuelle Ebene:</mark><br>Stigmata haben eine <strong>Orientierungs- und Entlastungsfunktion</strong> und bilden eine <strong>Identitätsstrategie<br><br></strong><mark>Gesellschaftsebene:<br></mark>Stigmata sollen laut Cloerkes der <strong>Systemstabilisierung </strong>sowie der <strong>Kanalisierung von Aggression </strong>dienen. <br>Weiterhin <strong>verstärken </strong>sie die <strong>Normkonformität </strong>der nicht-stigmatisierten und erfüllen durch Unterdrückung und Ausschließen eine <strong>Herrschaftsfunktion.<br><br></strong><mark>Folgen der Stigmatisierung seien:<br></mark>- Diskriminierung<br>- Kontaktverlust<br>- Isolation und ausgliederung auf der Ebene gesellschaftlicher Teilhabe<br>- Erschwernisse der Interaktion<br>- Umdefinierung der Personen<br>- Gefährdungen und Probleme auf Identitätsebene<br>-----------------------------------<br><mark>Kritik an Stigmatheorie (Thimm)</mark><br>Behinderung werde <strong>kausal an</strong> einer am Individuum festgemachten <strong>Normabweichung</strong> auf mediziniescher, psychologischer oder sozialen Ebene <strong>festgemacht</strong>; Behinderte werden durch Merkmale von Nichtbehinderten abgegrenzt, was zur <strong>Verdinglichung von Behinderung</strong> beitrage.<br><br>Ein <strong>Stigma </strong>ist laut Thimm nicht der Anlass für eine <strong>negative soziale Zuschreibung</strong>, sondern deren <strong>Produkt.<br><br>Behinderung sei weiterhin kein Engenschaftspotential der stigmatisierten Person sondern ebenfalls das Produkt sozialer Interaktion.<br><br></strong>Normalität / Stigmatisierung seien <strong>Perspektiven</strong>, die in sozialen Situationen erzeugt werden.<br><br><mark>Kritik an Stigmatheorie (Cloerkes):</mark><br>Goffman <strong>klammere </strong>die <strong>Subjektseite </strong>der Interaktion <strong>aus </strong>und das Individuum werde aktiv gedacht; das stigmatisierte Individuum ist Teil der sozialen Interaktion und deshalb kann <strong>nicht </strong>von einer <strong>zwangsläufigen Einschreibung des Stigmas</strong> die Rede sein.<br><br><strong>Behinderung </strong>werde <strong>zu </strong>einer umfassenden <strong>Identitätskategorie stilisiert</strong>.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-30 12:50:47 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Die unterschiedlichen Blickwinkel erweitern die eigene Perspektive und dienen der Reflexion. Sie zeigen aber auch, wie schwer es ist, den Begriff zu definieren. </title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-31 08:47:57 UTC</pubDate>
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         <title>Die Folgen von zum Beispiel der Stigmatisierung bestehen schon unglaublich lang. Nun darf ich, durch Handlungsmöglichkeiten, einen Teil dazu beitragen, diese Folgen geringer werden zu lassen.</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-31 17:11:41 UTC</pubDate>
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         <title>Mir helfen bei der Reflexion lang bestehende Perspektiven, um die Geschichte zu verstehen, aber auch neue Perspektiven, die mir den Weg in die richtige Richtung bieten.</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-10-31 17:13:35 UTC</pubDate>
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         <title>Kritisch sehe ich, dass es keinen einheitlichen Begriff für Menschen mit einer Behinderung gibt. Die Barrieren entstehen natürlich in unserem Kopf, trotzdem darf der sprachliche Aspekt nicht weniger Gewichtung finden. Daher finde ich es besonders wichtig, eine gemeinsam, vorgegebene Sprache entstehen zu lassen.</title>
         <author></author>
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         <title></title>
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         <description><![CDATA[<div>- Behinderung wird als individuelles Problem gesehen (Individualisierung) -&gt; somit wird die Tatsache verdeckt, dass Behinderung ein Problem der Gesellschaft ist<br>- Behinderungsbegriff trägt zu sozialer Ausgrenzung bei (Segregation)<br>- da der Begriff "Behinderung" negativ bewertet wird, ist er pädagogisch wertlos, da der Begriff keine Perspektive für umzusetzende Handlung bietet (fehlende pädagogische Aussagekraft)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-31 18:59:45 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Der Begriff "Behinderung" wird immer definiert inwieweit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert wird, jedoch wird nie die andere Seite betrachtet, dass die Gesellschaft erst Menschen zu "Behinderten" macht, da immer von einer bestimmten Norm ausgegangen wird.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-31 19:06:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Beim Lesen habe ich mich irgendwie selbst dabei erwischt, dass es schwierig ist über den Begriff Behinderung nachzudenken ohne ein bestimmtes Menschenbild im Kopf zu haben von dem man sich erstmal lösen muss.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-31 19:15:46 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Mir war nicht bewusst, dass der Behinderungsbegriff eher eine  negative Tendenz in der allgemeinen Gesellschaft hat. Ich bin immer davon ausgegangen, dass es eigentlich ein neutraler Begriff ist, welcher aber teilweise absichtlich falsch (negativ) verwendet wird.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-31 19:23:55 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Lange und komplexe Entwicklung der Historie der Behindertenpädagogik wird immer wieder herausgestellt(schon bekannt aus anderen Lektüren)         -&gt;Bedeutung der Problematik schon lange und immer noch groß, daraus folgen pädagogische Aufgaben, die ich gerne selbst in die Hand nehmen wollen würde </title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-11-01 10:49:39 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Es gibt verschiedene theoretische Vielseitige Begründungen für relationales Modell, d.h. für Einflüsse der Gesellschaft auf ein Individuum, Erläuterung der zentralen Probleme, Erklärung verschiedener Theorien, Darstellung Zusammenhang/Wechselwirkung von Behinderung &amp; Kommunikation, Darstellung Thema der Behinderung in globalen gesellschaftlichen Prozessen, welche Wichtigkeit des Themas heraus stellt, die hier aufgeführt werden.</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1858428312</link>
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         <pubDate>2021-11-01 10:56:13 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Ich schließe mich den anderen an, dass das Definitionsproblem kritisch zu betrachten ist, aber ich finde auch einige in der Gesellschaft als gute Ansätze anerkannte Theorien fragwürdig. So bezieht z.B. das ICF-Modell keine Normalitätsvorstellungen, Vorurteile und Einstellungen mit ein.</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1858432337</link>
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         <pubDate>2021-11-01 10:58:55 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- Kultur schafft eine Ordung in der Gesellschaft, durch die Alles, was anders ist als "abnormal" herausticht<br>- "Fremdartigkeit entsteht durch Kontrastierung mit dem Vertrauen" (Waldenfels 1990, 59)<br>- Ordnung ist immer abhängig vom kulturellen und historischem Hintergrund (z.B. vom politischen System oder dem Zeitgeist)<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;- je nach Kultur und Zeit kann es zu Vernichtung, Exorzismus etc.&nbsp; &nbsp; &nbsp;kommen, als Maßnahme um die "Ordung" wieder herzustellen<br><br>-Ordnung stellt für die Gesellschaft Sicherheit da, die Unsicherheit entsteht wenn diese Ordung durch das Fremde aufgebrochen wird<br>-drei idealtypische Figuren nach Waldenfels:<br>1. das Kind: als frühere Stufe der individuellen Entwicklung<br>2. der Wilde: steht gegenüber dem Zivilisierten auf einer primitiven Stufen<br>3. der Irre: jemand der "abartige" Zustände wie z. B. Anomalien verkörpert<br>Kind und Wilder gelten als Vorformen der Vernunft, der Irre gilt als "Fehlform"<br>- ein Verhalten oder ein Zustand kann von der Gesellschaft als "nicht in Ordung" wahrgenommen werden&nbsp;<br>- Ästhetische Vorstellungen kategorisieren was in einer Gesellschaft als gut oder wahr angesehen wird, daraus kann die hierarchische Position eines Menschen in der Gesellschaft hervorgehen<br>- Behinderungen gelten in diesem Modell als "Ordungsstörungen"<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-01 14:52:33 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Die verschiedenen Ansätze und Betrachtungsweisen zur Behinderung helfen dabei, den schwer zu fassenden Begriff zu konkretisieren. Das kann hilfreich sein, wenn man sich dem Thema aus einem bestimmten Blickwinkel nähren möchte</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-11-01 15:09:08 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Der Blick auf die Thematik der Behinderung oder vielmehr der Umgang mit Behinderung variiert, je nach Kultur und Zeit, sehr stark.</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1859060223</link>
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         <pubDate>2021-11-01 15:14:38 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Der Umgang mit Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft ist meiner Meinung nach auch heute noch ein großes Problem. Es muss daran gearbeitet werden, dass mehr in den Dialog mit Menschen mit Behinderung gegangen wird. Nur so können die Vorstellungen vom &quot;Normalen&quot; und &quot;Nicht-Normalen&quot; relativiert werden. </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1859071432</link>
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         <pubDate>2021-11-01 15:18:10 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Die zahlreichen Betrachtungsweisen auf Behinderung führen zu unterschiedlichen Möglichekeiten sich dem Thema Behinderung zu nähern. Aufgabe der SonderpädagogInnen ist es in meinen Augen dabei den Fokus darauf zu legen, dass das Umfeld so angepasst wird, dass die individuellen Stärken möglichst gut gefördert, und die individuellen Schwächen möglichst gut ausgeglichen werden können.</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1859114621</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-01 15:32:14 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861202579</link>
         <description><![CDATA[<div>Mir ist klar geworden, dass der Begriff Behinderung viel komplexer ist als ich vorher dachte. Der Begriff muss immer in einem Kontext definiert werden und nicht als bloßes Defizit alleinstehend. Dazu zählen vor allem soziale Konstrukte oder auch allgemeine Ordnungsmuster.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 10:07:20 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861211161</link>
         <description><![CDATA[<div>Bei meiner Reflexion hilft mir die Erkenntnis, dass es verschiedene Sichtweisen gibt und je nach dem unter welcher Perspektive man den Begriff geistige Behinderung reflektiert, die Reflexion sehr unterschiedlich ausfallen kann. Somit kann man selbst entscheiden, welche Perspektive (z.B. der Ansatz der materialistischen Behindertenpädagogik) man mit einbeziehen möchte.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 10:12:35 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861220248</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich finde kritisch, dass einige Denkmuster, die vermeintlich überholt sind, heute immer noch existieren. Menschen mit Behinderung werden oft weiterhin als abnormal bezeichnet/ wahrgenommen.&nbsp;<br>Ich habe auch das Gefühl, dass der Gedanke der Leistungsgesellschaft (schneller, höher, weiter, schöner, besser, reicher etc.) diese Denkmuster fördert und verstärkt. Das stimmt mich nachdenklich.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 10:18:31 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>jennatepa84</author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861234357</link>
         <description><![CDATA[<div>Es ist unmöglich, den Begriff der Behinderung in seiner Komplexität greifbar zu machen. Er setzt sich zusammen aus vielen einzelnen Komponenten und versucht trotzdem, ein so breites Spektrum in einer kurzen Definition zusammenzufassen. Ich glaube nicht, dass eine einheitliche Definition zu finden ist, die allen Menschen in allen Individualitäten (mitsamt ihrer Bedürfnisse, Wünsche und Rechte) gerecht werden kann. In diesem Sinne frage ich mich, ob ein übergeordneter Begriff überhaupt notwendig und gerechtfertigt wäre, oder ob es bloß Produkt unseres kategorialen und analytischen Denkens ist. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 10:26:52 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>jennatepa84</author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861242008</link>
         <description><![CDATA[<div>Bei meiner Reflexion zu geistiger Behinderung hilft es mir, nicht Starr nach vorherrschenden Denkmustern und Diagnosekriterien zu denken, sondern gezielt den jeweiligen Menschen zu betrachten. Ich habe gelernt, dass jeder Mensch (auch wenn z.B. die gleiche Diagnose gestellt worden ist) höchst verschieden ist, sodass nur eine jeweils individuell abgestimmte Intervention hilfreich ist.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 10:31:24 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>jennatepa84</author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861247222</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich sehe alleine die Unterscheidung der Begriffe „normal“ und „anders“, „fremd“ oder „abnormal“ als kritisch. Diese Unterteilungen beweisen, dass in unserer Gesellschaft nach wie vor Normalitäsvorstellungen vorherrschen, die den Umgang mit, sowie das Verständnis von Behinderungen prägen und so die Lebenswelt der Menschen mit Beeinträchtigungen (negativ) beeinflussen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 10:34:37 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861969262</link>
         <description><![CDATA[<div>-erstmals in den 1990er Jahren konstruktivistische Definitionsansätze des Behinderungsbegriffs<br>-Behinderung als ein Gedankenkonstrukt des Beobachters, das (nur) seine subjektive und nie die Objektive Wirklichkeit wahrnehmen kann<br>-körperlich-biologische Schädigungen sind Teil des Systems, das die Lebenswirklichkeit von betroffenen Menschen selber konstruiert -&gt; aus ihrer Binnensicht heraus hindert sie das nicht an Entwicklung<br>-Begriff "Behinderung" soll entpathologisiert werden -&gt; Behinderung ungleich Leiden; für Betroffene selbstverständlicher Teil des Apparates, der ihre Lebenswirklichkeit konstruiert</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 15:12:46 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861976912</link>
         <description><![CDATA[<div>Der Begriff der Behinderung ist unglaublich komplex und kultur- sowie kontextabhängig und die Annäherung daran, was eigentlich dahinter steht, öffnet viele riesige Theorien und Ideen, die in der Regel als hauptsächlichen gemeinsamen Nenner den Ansatz haben, dass Behinderung ein gesellschaftliches Problem ist. Diese Komplexität finde ich immer wieder erstaunlich.&nbsp;<br><br>Weiterhin finde ich es sehr interessant aber auch erschreckend, wie viele gesellschaftliche Verhaltensweisen und Denkansätze noch historisch geprägt sind und auch von diesen veralteten und defizitorientierten Blicken auf Behinderung beeinflusst werden. Aufklärung und Offenheit sind da oberstes Gebot. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 15:15:08 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1861987973</link>
         <description><![CDATA[<div>Es hilft mir, diese vielen Theorien und Ansätze nahegelegt zu bekommen, da sich daraus langsam ein größeres Bild dessen formen kann, was wir als Behinderung verstehen und wie wir als Gesellschaft damit umgehen müssten.&nbsp;<br>Denn ich finde Reflexion auch in Auseinandersetzung mit diesen wissenschaftlichen Ansätzen äußerst bedeutsam für die Entwicklung zu einer Gesellschaft, in der Inklusion normal ist.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 15:18:32 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Ich stehe der nach wie vor häufigen Defizitorientiertheit bei der Auseinandersetzung mit dem Begriff kritisch gegenüber, sowie dem Problem, dass wir bei all den Theorien -so hilfreich und relevant sie auch sind- im Zweifel die Individuen aus den Augen verlieren könnten, mit denen wir arbeiten und im kleinen die großen gesellschaftlichen Probleme bearbeiten müssen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 15:20:10 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1862141718</link>
         <description><![CDATA[<div>Der Behinderungsbegriff ist nicht allgemeingültig definierbar und muss immer aus der Perspektive beschrieben werden, aus der er zum Forschungsgegenstand wird. Dabei zeigen die beiden Perspektiven der Sozialwissenschaften und der Kultur(-historie), dass der Begriff sowohl interperspektivisch als auch intraperspektivisch diverse Auslegungen erfährt. Vor allem durch die Stigmatisierung des Begriffs und negative Konnotationen, Auffassungen und Assoziationen ist mir auch bewusst geworden, dass es sehr schwierig bis unmöglich scheint den Begriff aus dem Negativen zu lösen. Darunter leiden in der Gesellschaft dann die Betroffenen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 16:05:39 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Bei meiner Reflexion zu geistiger Behinderung hilft mir vor allem der konstruktivistische Denkansatz, um die Lebenswirklichkeit der Menschen mit geistiger Behinderung für mich als Außenstehenden in Ansätzen greifbar machen zu können. Durch das Hinterfragen der eigens konstruierten Wirklichkeit wird meines Erachtens nach die Aussage unterstrichen, dass Behinderung ein gesellschaftliches Phänomen ist und als solches gesehen werden muss. Zudem hat der Text verdeutlicht, dass die Entwicklung eines Individuums in starkem Zusammenhang mit seinem Umfeld steht und dementsprechend beeinflussen kann, wie ein Mensch sich entwickelt und nicht seine Behinderung.  </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 16:18:20 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Kritisch finde ich, dass der Begriff "Behinderung" von Grund auf negativ behaftet ist, was natürlich auf die historische Verwendung zurückführt aber auch heute noch nicht viel reflektierter als gängige Beleidigung verwendet wird. Die Frage ist, inwiefern der Begriff noch davon befreit werden kann um rein sachlich zum Einsatz zu kommen oder ob die negative Auffassung nicht mehr rückgängig zu machen ist. Würde die Einführung eines neu formulierten Begriffs das Dilemma aufheben oder würde es diesem neuen Begriff ähnlich ergehen?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 16:28:06 UTC</pubDate>
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         <title>Stigmaansatz nach Cloerkes (1997) (und Kritiken an Goffmans Stigmagedanke)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>..., der von einer Theorie abweichenden Verhaltens herrührt.&nbsp;</div><div>..., der die Behindertenrolle beleuchtet: <em>"rollentheoretische Fundierung":&nbsp;<br></em><br></div><div><mark>1. struktureller Ansatz:</mark> objektive &amp; funktionale Sichtweise <br><mark>2. devianztheoretische Ansatz: </mark>Interaktionsprozesse &amp; soziale Reaktionen <br><strong>--&gt; Behinderung als Stigma</strong> (Goffman, 1967)<br><br><strong>Funktionen von Stigmata ...<br><br></strong>1. ... auf <mark>individueller Ebene</mark>: <br>Orientierungs- und Entlastungsfunktion<br><em>--&gt; </em><strong><em>Identitätsstrategie </em></strong><strong><br></strong>2. ... auf <mark>gesellschaftlicher Ebene</mark>: <br>Systemstabilisator, Kanalisierung (Steuern) von Aggressionen/Frust ("Suche nach dem Sündenbock")<br><em>--&gt; </em><strong><em>Stärkung der Normkonformität</em></strong><em> von nicht-stigmatisierten Individuen &amp; Erfüllen der Herrschaftsfunktion durch Ausschließen<br><br></em><strong>Die Folgen von Stigmatisierung sind ...<br></strong><br></div><ul><li>... Diskriminierung&nbsp;</li><li>... Kontaktverlust&nbsp;</li><li>... Isolation &amp; Ausgliederung hinsichtlich&nbsp; gesellschaftlicher Teilhabe</li><li>... Erschwernisse der Interaktionen</li><li>... Umdefinierung der Person&nbsp;</li></ul><div><em>--&gt; &nbsp; Gefährdung&nbsp; in der Identitätsbildung <br><br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; </em><strong><mark>↯</mark></strong><em><br></em><br></div><div><strong>Kritik an der Stigmatheorie von Goffman (1967) nach Thimm (1975)<br><br></strong>1. durch <mark>individuo-zentrischen Theorieperspektive .</mark><strong>..<br><br>... </strong>wird Behinderung <strong>kausal</strong> an einer am Individuum festgemachten <strong>Normabweichung</strong> festgemacht.<br><strong><em>---&gt; Resultat:</em></strong><em> : durch präzise Merkmale </em><strong><em>Abgrenzung</em></strong><em> Menschen mit Behinderung von Menschen ohne Behinderung. -&gt; </em><em><mark>Verdinglichung / Ontologisierung von Behinderung</mark></em><em><br><br></em>2. <del>Stigma = Anlass für negative soziale Zuschreibungen <br></del><mark>Stigma = </mark><strong><mark>Produkt</mark></strong><mark> aus negativen sozialen </mark><strong><mark>Zuschreibungen</mark></strong><mark><br><br></mark>3. <mark>Stigma paradigma<br></mark><del>Behinderung = aktualisierendes Eigenschaftspotenzial im Verhalten des Menschen mit Behinderung </del><mark><br>&nbsp;! </mark>Behinderung ist das <strong>Produkt sozialer Interaktion</strong><strong><mark> </mark></strong><mark>! <br><br></mark>4. normale und stigmatisierte Individuen werden als <mark>Perspektiven</mark> und nicht als Personen betrachtet.<strong><br><br>Kritik an der Stigmatheorie von Goffman (1967) nach Cloerkes (1997)<br><br></strong>1. <mark>Ausklammerung der Subjektseite</mark> in der Interaktion <br><br>2. stigmatisiertes Individuum ist an <mark>sozialer Interaktion</mark> beteiligt <br>--&gt; einfaches Zuschreiben des Stigmas "behindert" nicht möglich. <br><br>3. <mark>Stigma-Identität-These</mark><br>automatische Identitätsstörung bzw. -umformung <br><em>---&gt; Resultat: Behinderung wird zu einer </em><strong><em>Identitätskategorie stilisiert</em></strong><em> (vereinfacht) , sodass Identitätsstrategien verkannt werden!</em><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 21:00:39 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>-Dilemma : Menschen müssen mit&nbsp;Benennungen operieren, wenn sie sich beispielsweise über eine spezifische Beeinträchtigung austauschen möchten -&gt; allerdings negativ behaftet : einerseits muss man Bezeichnung der Beeinträchtigung verwenden und die damit verbundenen Einschränkungen, andererseits wird dies kritisiert und ist negativ behaftet </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 10:02:36 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Mir war nicht bewusst, dass die Bezeichnungen rund um den Begriff ,,Behinderung‘‘ in der Gesellschaft in einem solchen Ausmaß diskutiert werden und so umstritten sind. Es existiert ein Dilemma zwischen einerseits dem Zwang die Beeinträchtigung zu benennen, damit man versteht worum es geht und andererseits der negativen Kritik an diesen Begriffen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 10:08:31 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Es ist hilfreich, sich mit vielen verschiedenen Ansätzen und Denkweisen in Bezug auf den Begriff ,, geistige Behinderung‘‘ zu beschäftigen , da man sich so ein eigenes Bild machen kann und für die Zukunft lernt, welche Bezeichnungen man am besten verwenden sollte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 10:12:54 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Ich finde es kritisch, dass der Begriff ,,Behinderung‘‘ bis heute negativ behaftet ist, obwohl man die historische Vergangenheit längst überwunden haben sollte und mithilfe der Inklusion deutlich machen sollte, dass die Bezeichnungen in Bezug auf Behinderung neutral bzw. positiv sind.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 10:16:37 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Den Begriff ,,Behinderung&quot; finde ich an sich überhaupt nicht kritisch, jedoch finde ich es schade, dass er in unserer Gesellschaft heute so negativ behaftet ist, dass man sehr häufig Bedenken hat, ihn einfach so zu verwenden, da man Angst hat, dass sich jemand dadurch verletzt fühlen könnte .</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1864789570</link>
         <description><![CDATA[<div>Zudem finde ich es auch schwierig, obwohl dies eher in der Geschichte stattgefunden hat, dass man sich zwar früher schon mit dem Begriff Behinderung befasst hat, aber daraus sehr negative Auffassungen hervorbrachte, welche teilweise heute noch in der Gesellschaft zu finden sind, wie es beispielsweise im Artikel von Hohmeier zu erkennen ist, in welchem beschrieben wird, dass Menschen mit Behinderungen beispielsweise immer noch eine soziale Randgruppe sind und dies sehr negativ angesehen wird</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 14:17:10 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Mir ist die Komplexität des Begriffes bewusst geworden, auch dass es bis heute keine richtige Definition dafür gibt. Aber auch die zahlreichen und unterschiedlichen Handlungsweisen, wie man sich mit dieser Thematik im Laufe der Zeit auseinandergesetzt hat, war mir vorher nicht so sehr bewusst</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 14:22:07 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Die verschiedenen Theorien, Blickwinkel und Ansätze für Definitionen dieses Begriffs haben mir nochmal gezeigt, wie komplex diese Begriffsbenennung ist und auch meine Sichtweise auf Behinderung nochmal beeinflusst, da mir immer mehr klar wird, dass Behinderung beispielsweise ein Produkt der Gesellschaft und deren Ansichten ist und niemals anhand weniger Merkmale festgelegt werden kann, sondern das dies immer ein Produkt aus vielen zusammenkommenden Faktoren ist </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1864826391</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 14:27:25 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1865316024</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Zusammenhang zwischen drei ineinandergreifenden Aspekten (nach Cloerkes 1997)</strong><br><strong>1.</strong> Bei Individuum muss während einer Interaktion ein außergewöhnliches Merkmal vorhanden sein, dass Aufmerksamkeit und Reaktion anderer Individuen auf sich zieht<br><strong>2.</strong> Merkmal muss als andersartig aufgenommen werden, also für andere als Abweichung der sozialen Erwartung<br><strong>-&gt;</strong> Bewertung dessen kann positiv oder negativ sein<br><strong>3.</strong> nur dann Behinderung, wenn Andersartigkeit in gegebenem kulturellen Kontext als unerwünschte Abweichung der Norm gesehen wird<br><br><strong>Cloerkes definiert:</strong><br><strong>=&gt;</strong> Behinderung ist dauerhafte, sichtbare Abweichung im körperlichen, seelischen oder geistigen Bereich, der negativ bewertet wird.<br>- Dauerhaftigkeit unterscheidet Behinderung von Krankheit<br>- Ursache ist Orientierung an Gesunden</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 16:56:40 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die verschiedenen Definitionen bzw. Sichtweisen auf den Begriff Behinderung sind teilweise so unterschiedlich und vielfältig, dass sich gar keine einheitliche Definition finden kann. Dies ist wiederum auch positiv, da es nicht die typische Behinderung gibt und somit auch keine feststehende Definition geben kann.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 17:04:37 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1865349780</link>
         <description><![CDATA[<div>Die vielen verschiedenen Blickwinkel machen die unterschiedlichen Sichtweisen auf den Begriff deutlich. Dabei ist mir bewusst geworden, dass Behinderung jedoch Produkt der Gesellschaft ist und sehr viele verschiedene Facetten und Faktoren in sich vereint, die niemals generell definiert werden können.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 17:09:25 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1865359971</link>
         <description><![CDATA[<div>Die negative Konnotation mit dem Begriff Behinderung. Es wird von vielen Mitgliedern der Gesellschaft als etwas "Schlimmes" und "Belastendes" wahrgenommen. Häufig vergisst man dabei, dass man teilweise selbst durch verschiedene Verhaltensweisen eine Behinderung für die Menschen darstellt und in seinen eigenen Denkmustern so festgefahren ist, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass Menschen mit Behinderung auch glücklich und zufrieden sein können. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 17:13:16 UTC</pubDate>
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         <title>Machtanalytik kann zeigen, wie Wissen und Wahrheitsansprüche verbunden werden können</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:17:39 UTC</pubDate>
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         <title>hauptsächlich von den Disabilty Studies eingenommen: </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- Behinderung wird von kulturellen Ideen und diskursiven Praktiken hervorgebracht<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:21:18 UTC</pubDate>
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         <title>Behinderung als Differenzkategorie</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- an körperlichen Merkmalen festgemacht<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:22:12 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Menschen werden mit dem Begriff &#39;Behinderung&#39; betitelt, weil sie nicht in die gesellschaftliche Norm passen</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Themen die deshalb im Mittelpunkt der kulturwissenschaftlichen disabilty studies stehen:<br>- Produktion von kulturellem Wissen über den Körper<br>- Entstehung von Normalität und Abweichung<br>- Differenzierung aufgrund körperlicher Merkmale<br>- gesellschaftliche Ein- und Ausschließung<br>- Formung von Identität<br>- Ausprägung von Körperbildern und Subjektvorstellungen</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:23:44 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Behinderung als historisch kontingenter Effekt moderner Macht</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Macht verknüpft mit:<br>- Wissen&nbsp;<br>- Subjekt</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:29:51 UTC</pubDate>
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         <title>Diskurs als weiterer zentraler Begriff</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:34:39 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Es gibt nicht nur die eine Sichtweise von Behinderung, sondern der Begriff ist vielschichtig und auf unterschiedlichen Ebenen zu betrachten<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:36:34 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- Bewusstere Benutzung des Begriffs<br>- Jedoch wurde das meiste auch in der Vorlesung bei Herrn Dederich angesprochen und ist somit nicht neu </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:37:48 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Es werden zwar viele Aspekte genannt und auch unterschiedliche Sichtweisen auf die Begrifflichkeiten erklärt, jedoch gibt es keine 'Lösung' für die Problematik des Begriffs.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 17:39:06 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>annabruker</author>
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         <description><![CDATA[<div>Ich habe die Erkenntnis daraus gezogen, dass dem Begriff keine explizite Definition zugeschrieben wird, sondern sich viele unterschiedliche Perspektiven auf den Begriff entwickelt haben. Mich hat es sehr überrascht, dass man den Begriff bis heute nicht richtig erklären kann und es teilweise immer noch zu einer starken Exklusion kommt.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 18:12:25 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>annabruker</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die vielen Erklärungen, Definitionen und Theorien helfen mir bei meiner Reflexion zur geistigen Behinderung und geben mir viel mit für meinen Beruf als spätere Sonderpädagogin.</div><div>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 18:14:49 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>annabruker</author>
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         <description><![CDATA[<div>Trotz vieler Definitionen und Erklärungen wird der Begriff Behinderung immer noch sehr stark in unserer Gesellschaft als etwas Negatives anerkannt und es kommt zu keiner Lösung.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 18:19:09 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- um überhaupt über das Thema zu sprechen und aufzuklären, muss es benannt werden<br>- es gibt keinen einheitlichen Begriff und nur wenige, die nicht diskriminierend sind<br>- Menschenbilder dienen dazu zu verallgemeinern und die Komplexität zu reduzieren, schließen aber dennoch bestimmte Menschengruppen aus<br>- der Begriff der Behinderung macht ihn zu einer wesentlichen Eigenschaft des Charakters (obwohl er erstmal aus biologischen Merkmalen hervortritt)&nbsp;<br>- Behinderung umfasst ein unendlich großes Spektrum an Unterschieden, wird aber für alle gleich angewendet</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 09:06:27 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>-Es kann keine Definition gefunden werden, welche jeden und jede gleichermaßen miteinbezieht und keine diskriminierende Wirkung hat. Individuell sollte entschieden werden, wie benannt werden soll.&nbsp;<br>-Jeder hat etwas zu kritisieren, weiß aber selbst meist nicht, was die Lösung ist und wie man das Thema handhaben sollte.&nbsp;<br>- die Orientierung an der Norm sorgt für die negativen Konnotationen mit dem Begriff und Thema der Behinderung</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 09:12:29 UTC</pubDate>
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         <title></title>
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         <description><![CDATA[<div>Zu verstehen wie mit Behinderung in anderen Zeiten und Kulturen angegangen wird und wurde. Außerdem neue Begriffe kennenzulernen und sich mit Argumenten für und gegen andere Begriffe auseinanderzusetzen. Somit kann langsam eine eigenen fundierte Meinung gebildet werden. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 09:14:46 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Ich finde es kritisch, dass so viel <strong>über</strong> Behinderungen gesprochen wird und weniger <strong>mit</strong> dem betroffenen Personenkreis. Behinderung wird zu einer Wissenschaft gemacht und die, die darüber sprechen und damit polarisieren, stellen sich oft <strong>über</strong> die Betroffenen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 09:17:58 UTC</pubDate>
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         <title>Mir war nicht bewusst, wie sehr der Begriff „Behinderung“ in der Gesellschaft negativ geprägt ist und was genau alles damit assoziiert wird. Ich wusste auch außerdem nicht, dass der Begriff &quot;Behinderung&quot; so wenig definiert ist und bis heute nicht ganz klar ist, was damit gemeint ist bzw. was dahintersteckt</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1869589827</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 09:52:12 UTC</pubDate>
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         <title>Die vielen verschiedenen Perspektiven und Blickwinken helfen den Begriff näher zu bestimmen. Jede Perspektive ermöglicht einen anderen Reflexionsansatz und so kann man selbst entscheiden, welchen Zugang man wählen möchte</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1869590347</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 09:52:32 UTC</pubDate>
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         <title>Wie offen der Begriff Behinderung ist. Einerseits ist es eine Chance, da es so verschiedene Definitionen und Spielraum für Definitionen lässt aber es kann auch eine Hürde sein, wenn der Begriff zu offen und zu undefiniert ist. Außerdem fände ich es sehr kritisch, wenn der Begriff „Behinderung“ also komplett unnötig angesehen wird, weil so einfach ein viel zu großer Spielraum gäbe und der Begriff sehr viel weniger greifbar wäre.</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1869590920</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 09:53:02 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>- die systemtheoretische Perspektive etablierte sich in den 1980er- und 1990er Jahren; als Systeme werden Organismen, psychische sowie soziale Systeme angesehen; der systemtheoretische Zugang sieht Behinderung nicht als etwas Vorgegebenes an, sondern analysiert ihre Entstehungs- und Bedingungskontexte -&gt; individuelle Zustände und Verhaltensweisen werden nicht per se als Behinderung konstatiert, sondern sind nur Symptome, die durch eine gestörte Passung zwischen Individuum und Umwelt hervorgerufen werden, die wiederum durch Kommunikation entsteht; Behinderung als ein Resultat, das in den Differenzierungen der Systeme beobachtet werden kann -&gt; Behinderung ist demnach keine Individualeigenschaft; Kommunikation ist entscheidend dafür, wie etwas konstituiert wird -&gt; Behinderung ist das Resultat von Kommunikation -&gt; Kommunikation maßgeblich an Inklusionschancen beteiligt; die Systeme müssen gekoppelt werden -&gt; Behinderung beeinflusst diese Koppelung über Kommunikation -&gt; Behinderung als Resultat eines interaktiven Prozesses, in dessen Folge die strukturelle Koppelung nicht oder nicht in erwartetem Maß gelingt -&gt; je stärker die Koppelung gestört wird, desto unwahrscheinlicher ist eine Normalinklusion; Kommunikation ist an bestimmte Bedingungen gebunden -&gt; wenn diese nicht erfüllt sind, kommt es zu einer Strapazierung der sozialen Systeme -&gt; andererseits strapazieren die sozialen Systeme genau die Individuen besonders stark, die die Bedingungen von Kommunikation nicht erfüllen; Behinderungen führen zu Einschränkungen in den Freiheitsgraden der Akteur*innen; das Problem ist, dass systembezogene Differenzierungen als Persönlichkeitsmerkmale umgeformt werden; Heil- und Sonderpädagogik: Reduktion von Komplexität; Selektion von Schüler*innen nach dem Differenzschema &quot;besser vs. schlechter&quot;; Versagen allgemeiner Schulen: gewähren entwicklungsauffälligen Schüler*innen nicht die notwendige Förderung -&gt; Sonderpädagogik; Behinderung + Sonderpädagogik = Folge des Schulsystems </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1870641110</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 18:38:40 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- es gab und gibt derzeit keine allgemeingültig anerkannte Definition des Begriffs Behinderung, da dieser komplex ist<br>- der Begriff der Behinderung erscheint nie losgelöst von dem Begriff der Gesellschaft<br>- "Aus der Sicht einer Pädagogik der Vielfalt [...] wird Behinderung als nicht gelungener Umgang mit Verschiedenheit gesehen." (S.17, Z.8ff.)<br>- negativer Begriff, der nur scheinbare Defekte, Mängel und Defizite hervorhebt -&gt; pädagogisch unbrauchbar<br>- Behinderung als Resultat eines interaktiven/sozialen Prozesses, keine Individualeigenschaft<br>- Sprache schafft Wirklichkeit -&gt; Behinderung entsteht durch Kommunikation<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 18:49:58 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- die häufig negativen Reaktionen der Gesellschaft auf Menschen mit (geistigen) Behinderungen rühren von der scheinbaren Fremdheit -&gt; Fremdheit schafft Verunsicherung und stellt die vermeintliche Ordnung sowie meine Identität in Frage -&gt; meine zukünftige(s) Aufgabe/Ziel als angehende Sonderpädagogin muss also die Abschaffung des gesellschaftlichen Gedankens "Behinderung = fremd" sein -&gt; denn die Gesellschaft selber ist es, die bestimmt, was normal und was fremd ist</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 18:56:36 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1870674018</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich finde kritisch, dass in unserer heutigen Gesellschaft der Begriff der Behinderung immer noch als Individualeigenschaft angesehen wird und vielen Menschen noch nicht bewusst ist, dass Menschen erst durch die Gesellschaft behindert (gemacht) werden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 18:59:06 UTC</pubDate>
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         <title>Phänomenologie, Ordnung und Fremdheit-Gruppe 13=Erklärung, wie es zur Wahrnehmung von Abweichungen/Andersartigkeiten, kommt-Phänomenologische Beschreibung von Kultur= Hervorbringung und Aufrichterhaltung einer überindividuellen Ordnung, welche verschiedene Dimensionen aufweist (kosmologische, otologische und praktische) -&gt;soziokulturelle Ordnungen-Kultur=Prozess der Hervorbringung, Gestaltung und Differenzierung von Ordnung und Bekämpfung von Chaos-Kultur ersetzt/ergänzt „Ordnung der Natur“-&gt;künstliche Ordnung, die hervorgehoben und gelobt wird und die künstliche Ordnung verleiht bestimmten Dingen ihren Wert-durch Ordnung werden Dingen/Phänomene ihre Bedeutung im Gesamtkontext der Welt zugewiesen- erst, da es eine Ordnung gibt, wo deutlich zugeordnet werden kann, ob etwas dazu gehört oder ob es ordnungswidrig ist, wird die Möglichkeit zur Abweichung gegeben -&gt;bestimmte kulturelle Ordnungen beinhalten immer Abweichung, Fremdheit und Anomalien, somit ist Fremdheit ein Ausdruck einer kulturellen Erfahrung-Ordnungen folgen verschiedenen Konstruktionsprinzipien:	-das Besondere vom Allgemeinen	-Formen der Hierarchie	-dynamisches Denken-Ordnungsstiftungen implizieren Abweichungen, durch eine Zuweisung was zugehörig ist und was nicht-&gt;Zuschreibung von „fremden“ oder „vertrauten“ Eigenschaften-Entstehung von Fremdartigen (abhängig von Ordnung):	-durch Kontrastierung mit dem Vertrauten	-beruht auf Erfahrungsstrukturen und Erfahrungsordnungen-Frage nach Grenzen der Ordnungen und somit auch nach dem Außerordentlichen und der kulturellen Eindämmung oder Bewältigung des Außerordentlichen ergibt sich-verschiedene Theorien stellen die Außerordentlichkeit als relationales Phänomen anhand von (inter- und intrakultureller, variabler) Kriterien dar (körperliche Gestalt und Funktion, Aussehen, Ästhetik, soziale Anpassungsfähigkeit, Möglichkeiten der Kommunikation und des Fremdverstehens, Einpassung in gesellschaftliche und kulturelle Erwartungsmuster, ökonomische Leistungsfähigkeit, genetische Normalität u.v.m.)-unterschiedliche Arten von Fremdartigkeit lassen sich anhand drei idealtypischer Figuren beschreiben (nach Waldenfels), diese sind: „das Kind“ (gegenüber dem Erwachsenen), „der Wilde“ (gegenüber dem Zivilisierten) und „der Irre/Narre“ (Verkörperung des Abartigens) -&gt; Kind und Wilde sind „Vorformen der Vernunft“ und der Irre eine „Fehlbindung“-demnach lässt sich diese Fremdartigkeit durch die Aneignung des Fremden bewältigen-&gt;durch Forschung, Erklärung und Begründung lässt sich die Ordnung ergänzen-Darstellung verschiedener kultureller Figuren nach Kobi (z.B. die Figur als kollektives Bedrohungspotenzial, wegen ansteckender Krankheiten oder unerwünschter Erbeigenschaften)-&gt;es besteht eine Vielfältigkeit kultureller Deutungsmuster und Bewältigungsformen-Irritationen werden von Wahrnehmern als „nicht in Ordnung“ gesehen und regen Deutungsprozesse und Sinnzuschreibungen an-Begegnung unserer eigenen Angst vor dem Fremden in bestimmten Behinderten (Meyer-Drawe)-Behinderte=Repräsentanten menschlicher Grenzsituationen (Kobi)-&gt;Umgang mit diesen kann einerseits zu Entwicklung von Ängsten führen, aber auch anderseits eine Vertrautheit implizieren, woraus eine Öffnung der Ordnung zum Fremden hin ermöglicht wird-Ästhetik: -bezieht sich auf die Wahrnehmung und auf das Schöne                   -wird auch als Anzeichen für das Wahre und Gute gedeutet-Ästhetische Ordnungen: -zeichnen sich durch Proportionen, Symmetrien, harmonische Wohlgestalten aus-Störung einer ästhetischen Ordnung: steht in diesem Fall dann für Falschheit, Unwahrheit, moralisch und sozial dubiose Zustände, das Schlechte und Verwerfliche-&gt;es gibt Hinweise aus verschiedenen Kulturen, dass körperliche Deformationen oder als hässlich empfundene Physiognomien nach diesem Muster gedeutet werden-besondere Bedeutung der Ästhetik (von Proportionen) für die Herausbildung kultureller Ordnungen, Elemente, die nicht hineinpassen, werden als „Störenfriede“ angesehen (Klaus E. Müller)-in manchen Kulturen werden körperliche Merkmale mit der Moraldeutung verbunden-interkulturell zu beobachtendes Phänomen: aufgrund von Ordnungsstörungen wird um die Ordnung wiederherzustellen exorzentrisch, vernichtend, abmildernd, korrigierend, kompensierend usw. eingegriffen	</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1870903601</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 22:26:19 UTC</pubDate>
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         <title>Der Begriff</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1872701277</link>
         <description><![CDATA[<div>Worte sind nicht nur leere Hüllen, sondern werden durch den Sprecher und seine Zielgruppe mit Leben und Bedeutung gefüllt. Diese kann unter Umständen verletzender sein als vom Sprecher beabsichtigt. Einfach bei Gesprächen vorher Unsicherheiten ansprechen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 13:13:44 UTC</pubDate>
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         <title>Akzeptanz von anderen Sichtweisen</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Bei meiner Reflexion hilft es mir Informationen über unterschiedliche Sichtweisen zu haben, um mich selbst in diese zu versetzen und mit einem anderen Blickwinkel einzunehmen. Und die Bewusstmachung, dass es keine „goldene“ Sichtweise gibt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 13:19:29 UTC</pubDate>
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         <title>Begrifflichkeiten</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>An sich kann ich mich in meiner Kritik nur dem Kurs anschließen. Der Begriff der Behinderung sollte nicht als feststehender Begriff akzeptiert werden, sondern immer wieder reflektiert werden. Besonders wichtig ist hierbei meiner Ansicht nach der Austausch mit den Betroffenen und eine inklusive Lösung zu finden. Generell müsste die Gesellschaft ihr Bedürfnisse nach Kategorisierungen überdenken.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 13:26:39 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1872893122</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;Jantzen 1987:&nbsp;</div><div>gesellschaftstheoretisch konturiertes Verständnis von Behinderung</div><div>-&gt; Marxistische Theorie als Basis</div><div>-&gt; Anlehnung an Definition von WHO (kritisiert Kausalzusammenhang zwischen körperlicher Schädigung und Behinderung)</div><div><br></div><div><strong>Soziale/Gesellschaftliche Bedingung:</strong></div><div>-&nbsp; körperliche Schädigung zwar zentrales Element, Modell von Behinderung muss aber vom Sozialen/Gesellschaftlichen her gedacht werden</div><div>-&nbsp; stattdessen: durch Tätigkeit verknüpfte und zu erhaltende Verbindungen und Übergänge zwischen Körper, Psyche und Sozialen</div><div>-&gt; soziale Bedingungen ausschlaggebend für Entwicklung des Individuums und aktive Ausbildung seiner Möglichkeiten</div><div>- Behinderung existiert dann, wenn Merkmalsausprägungen des Individuums nicht den gesellschaftlichen Vorstellungen entspricht</div><div><br></div><div><strong>„Tätigkeit“</strong></div><div>- Oberbegriff für „gesellschaftliche Produktion“ &amp; „Arbeit“</div><div>- Tätigkeitkeit als zwischen Individuum und Gesellschaft vermittelnde Funktion&nbsp;</div><div>-&gt; durch Tätigkeit wird aus gesellschaftlicher Sicht Mensch zum Menschen</div><div>- Tätigkeit gesellschaftlich bestimmt/unterliegt historischem Wandel</div><div>- in kapitalistischer Gesellschaft werden Behinderte als „Arbeitskraft minderer Güte“ gesehen (Tätigkeit entspricht nicht den Anforderungen)</div><div>- klarer Zusammenhang zwischen Behinderung &amp; Lebenslage:</div><div>—&gt; „Arbeitskraft minderer Güte“ = weniger Kapital -&gt; schafft soziale Ungleichheit/Benachteiligung</div><div><br></div><div><strong>Isolation:</strong></div><div>- Störung vom Vermittlungsprozess zwischen Individuum und Umwelt auf biologischer, psychischer und sozialer Ebene&nbsp;<br>—&gt; Störung in Aneignung der Kultur in Gesellschaft (beides dringend notwendig für Entwicklung vom Individuum)&nbsp;</div><div>- Behinderung als Isolation: als „Störung der Aneignungsprozesse im innerorganischen Bereich wie im Verhältnis zur objektiven Realität in Natur und Gesellschaft“</div><div><br></div><div><strong>Fazit:</strong></div><div>- Behinderung von Gesellschaftlich-ökonomischen Verhältnissen her als reduzierte Tätigkeiten/gesellschaftlichen Fähigkeiten, als Anormalität und Minderwertigkeit —&gt; führt zu gesellschaftlichen Ausschluss&nbsp;</div><div>- Behinderung nicht nur von gesellschaftlichen Produktionsverhältnissen her analysiert sonder als Verstoß gegen Gesellschaftliche Normalität (Normen, Ideale, Erwartungen der Gesellschaft</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 15:08:05 UTC</pubDate>
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         <title>Begriff</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Ich finde es sehr interessant zu sehen, dass es für den Begriff Behinderung keine wirklich greifbare Bedeutung bzw. Definition gibt. Der Begriff an sich kann so unterschiedlich aufgefasst werden. Das ist mir hier am meisten bewusst geworden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 18:14:50 UTC</pubDate>
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         <title>Kritik</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/tbg12pcxm6wc6zck/wish/1873172875</link>
         <description><![CDATA[<div>Es wird in diesem Text wieder sehr gut deutlich wie vielfältig die Probleme sind, die Menschen mit Beeinträchtigungen haben. Lösungsansätze gibt es hier aber kaum und es werden generell recht wenig positive Punkte angesprochen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 18:19:23 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Es gibt keine genau festgelegte Bedeutung für den Begriff der Behinderung, wurde deutlich, dass Eine Behinderung relational zu sehen ist im Kontext der gesellschaftlichen Bedingungen. Es war mir vorher nicht klar wie stark die Exklusion alleine durch den Begriff vorangetrieben wird. Allerdings sehe ich es als meine Aufgabe als zukünftige Pädagogin zu versuchen, dieser negativen Konnotation und der Exklusion entgegen zu wirken</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 19:09:49 UTC</pubDate>
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         <title>Durch das neue Wissen über die unterschiedlichen Sichtweisen auf den Begriff Behinderung und ihre Bedeutung wird mir bewusst, dass es sehr wichtig ist die eigene Sprache und auch Gedanken, ebenso wie die Handlungen anderer immer wieder zu reflektieren und zu hinterfragen</title>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 19:11:42 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Es ist sehr schwierig über das Thema zu reden, da es keinen einheitliche Bedeutung für den Begriff Behinderung gibt, andererseits sind viele Begriffe wie auch der Begriff Behinderung stark negativ aufgeladen durch die Gesellschaftliche Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 19:14:30 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Meine Erkenntnis ist, dass mir vorher gar nicht bewusst war, dass der Begriff „Behinderung“ so negativ kontiert ist. Ich dachte, dass der Begriff ursprünglich als neutrales Adjektiv oder Nomen verwendet wird und nur von der Gesellschaft missbraucht wird und dass man eigentlich dagegen „ankämpft“, wenn man „Behinderung“ ausschließlich im richtigen Kontext verwendet. Zudem war es überraschend, dass der Begriff so eine ungenaue Geschichte hat. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 20:04:01 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Hier hat der direkte Austausch mit Menschen, die eine Beeinträchtigung haben geholfen, weil deren Meinung dazu sollte eigentlich am meisten zählen. Dazu hilft es mir, wenn ich probiere mich in die Lage von anderen hineinzuversetzen. Empathie ist der Schlüssel.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 20:13:21 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Es sollten viel mehr Menschen Kontakt zu Menschen mit Beeinträchtigung haben. Das Problem mit der Akzeptanz liegt in der Gesellschaft und würden mehr Leute Kontakt zu Menschen mit Beeinträchtigung haben, dann würde meiner Meinung nach der Begriff „Behinderung“ nicht mehr so oft negativ missbraucht werden. Durch z.B. ein Pflichtpraktikum im sozialen Bereich oder ein FSJ was jeder für ein paar Monate nach der Schule machen sollte, würde man die Sichtweise der Leute ändern können. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 20:17:02 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Ich habe den Begriff „Behinderung“ selber immer als neutral empfunden und nur durch die Gesellschaft missbraucht, da ich das Wort immer als „Hindernis an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ interpretiert habe. Die viele negativen Deutungen, die im Text raus kamen, waren mir nicht bewusst.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 20:37:51 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Die vielen unterschiedlichen Sichtweisen auf den Begriff der Behinderung und damit auch auf Behinderungen haben mich in vielen Dingen zum nachdenken angeregt und auch zum Hinterfragen von meinen eigenen Sichtweisen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 20:42:13 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>-Konstruktivismus als nichtdefizitäres Behinderung-/Menschenbild<br>-Behinderung ist eine Konstruktion beruhend auf Beobachtung, Unterscheidung und Kommunikation<br>-Schädigungen beeinflussen die Bildung einer Individualität<br>-Behinderung ist ein entwicklungsoffener Prozess<br>-Entwicklung ist die stimmige Antwort auf die Ausgangs- und Rahmenbedingungen eines Individuums </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 20:50:01 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Die starke Trennung von Menschen mit und ohne Behinderung, die dazu führt, dass viele Menschen wie im Text beschrieben, Behinderungen als abnormal sehen und Abstand halten, was einen verstärkenden Effekt. Viele Menschen setzen sich gar nicht erst mit Behinderungen auseinander und sehen diese auch in schwarz und weiß. Dies führt zum einen dazu, dass vielen nicht bewusst ist, dass die Übergänge fließend sind (z.B. haben viele Menschen einzelne autistische Verhaltensweisen in weniger ausgeprägt). Das Bewusstsein darüber könnte vielen Menschen helfen in ihren Köpfen Behinderungen zu normalisieren. Zum anderen sind viele auf sichtbare Behinderungen fokussiert und merken gar nicht, dass in ihrem Umfeld vielleicht auch Menschen mit Behinderungen sind, welche nicht sichtbar sind und von den Betroffenen gut kompensiert werden. Auch hierdurch könnten viele ihre Einstellung ändern bzw. Überdenken.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 20:53:08 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Es gibt viele verschiedene Ansätze, wie der Begriff Behinderung definiert oder erklärt wird. Dabei wird deutlich, dass Behinderung vor allem durch Normen und Erwartungen der Gesellschaft an ein Individuum entsteht. Behinderung hat außerdem keine einheitliche, feste Definition, sondern es müssen verschiedene Sichtweisen betrachtet werden um sich einer Definition anzunähern. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 21:50:38 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Die unterschiedlichen Sichtweisen auf Behinderung geben einem selber neue Denkanstöße um die eigene Sicht auf Behinderung zu erweitern oder zu bedenken. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 21:54:04 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Ich finde es kritisch, dass Behinderung hauptsächlich von den bestehenden Erwartungen der Gesellschaft abhängig gemacht wird, statt die vorhandenen Normen zu überdenken. Außerdem wird der Begriff Behinderung oder seine Synonyme in der Alltagssprache häufig als negativ festgelegt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 21:57:50 UTC</pubDate>
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         <title>Mir war nicht bewusst, dass man den Begriff Behinderung durch so viele Blickwinkel und Perspektiven betrachten kann. Deshalb kann man den Begriff nicht genau definieren, vor allem, wenn man soziale, kulturelle und historische Aspekte mit einbezieht. Es ist sehr schade, dass der Begriff Behinderung in der Gesellschaft so negativ behaftet ist. Das ist ein Problem, am dem dringend gearbeitet werden muss.</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-11-07 22:16:27 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Mir ist bewusst geworden, dass man geistige Behinderung aus verschiedenen Perspektiven betrachten muss. Ich denke, dass mir dies in meiner späteren Arbeit hilft, individuell passende Handlungsmöglichkeiten anzuwenden.<br><br>Außerdem möchte ich dazu beitragen, gesellschaftliche Vorurteile abzubauen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 22:32:17 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Kritisch ist, dass der Begriff Behinderung im Endeffekt nur dadurch entsteht, dass Personen nicht in bestimmte gesellschaftliche Wert- und Normvorstellungen passen.&nbsp;<br>Meiner Meinung nach sollten die Menschen viel mehr Kontakt mit Personen mit einer Beeinträchtigung haben, um vermeintliche Vorurteile gar nicht erst entstehen zu lassen. Das fängt schon im Kinderalter an, wie zum Beispiel in inklusiven Kindergärten. Wenn man dieser Situation schon von klein an vertraut ist, empfindet man Behinderungen nicht als ,,fremd´´.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 22:54:24 UTC</pubDate>
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         <title>Der Begriff „ Behinderung“ ist nicht klar definiert,sondern es gibt ganz verschiedene Sichtweisen und unterschiedlichste Ansätze den Begriff zu definieren. Außerdem ist mir nochmal bewusst geworden, dass Behinderung ein Produkt der Geselllschaft ist.</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2021-11-08 08:11:06 UTC</pubDate>
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         <title>Zur Reflexion vom Begriff Behinderung hilft es mir auf jeden Fall unterschiedliche Blickwinkel, Ansätze und Theorien kennenzulernen und mich mit diesen auseinander zu setzen. Die Auseinandersetzung sorgt für einen eigenes,erweitertes Bild.</title>
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         <pubDate>2021-11-08 08:13:39 UTC</pubDate>
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