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      <title>Fügen Sie Ihr Brainstorming-Thema hier ein... by </title>
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      <description>Teilen Sie Ihre Ideen und kommentieren Sie andere!</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-04-16 06:30:08 UTC</pubDate>
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         <title>Amalia (links) und Clara nach dem Sport </title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Clara ist Amalias beste Freundin seit der Grundschule. So oft wie möglich nehmen Amalia und Clara Content auf. Dabei filmen sie sich während des Trainings, aber nehmen ihre Follower*innen auch mit durch ihren Alltag. Amalia teilt ihre sozialen Probleme überwiegend mit Clara. Besonders, dass Amalia noch keinen festen Freund hatte, beschäftigt auch Clara. Diese ist seit 3 Jahren mit ihrem Freund Tom zusammen und versucht Amalia mit dessen besten Freund Jonas zu liieren, welchen Amalia auch sehr attraktiv findet. Jedoch ist Jonas sehr schüchtern und traut sich nicht die Initiative zu ergreifen, obwohl er Amalia auch toll findet. Amalia nimmt dies wahr, traut sich aber aufgrund ihrer mangelnden Erfahrungen mit Jungen auch nicht auf Jonas zuzugehen. </p><p>Neben Clara, Tom und Jonas gehören zu ihrem Freundeskreis noch weitere Personen. Darunter viele Mitspielerinnen der Hockeymannschaft, Bandmitglieder und Schüler*innenvertretungs-Mitglieder. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-16 07:18:05 UTC</pubDate>
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         <title>Jasper mit Amalia (7 Jahre) im Tennisclub</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Jasper brachte Amalia zum Sport und trainierte sie bis zum 10. Lebensjahr im Tennis. Amalia spielte gleichzeitig auch schon Hockey und musste sich aufgrund der vielen Aktivitäten für eine Sportart entscheiden. Da sie in ihrer Hockeymannschaft viele Freundinnen hatte, entschied sie sich gegen das regelmäßige Tennistraining. Trotzdem geht sie bei Gelegenheit gerne mit ihrem Vater in den Tennisclub. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-16 07:18:26 UTC</pubDate>
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         <title>Amalia (8 Jahre) und Ella </title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Im Kindesalter war die Beziehung zwischen Mutter und Tochter noch wesentlich entspannter. Ella gab ihr bestes als Mutter, hatte jedoch wenig Zeit für Amalia, da sie sich selbst weiterbildete und eine Karriere aufbaute. Mit zunehmender Selbstständigkeit und Alter von Amalia verschlechterte sich die Beziehung. Außerdem bemerkte Ella, dass Amalia sie weniger als Bezugsperson ansah, als Jasper und Gerda, was sie verletzte. Da sie trotzdem nur das Beste für Amalia möchte, diese aber mit ihren Anliegen nicht zu ihr kommt,  hat Ella das Gefühl Amalias Leben kontrollieren zu müssen, um daran teilhaben zu können.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-16 07:36:14 UTC</pubDate>
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         <title>Berufswahl/ -orientierung </title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Sinus-Studie (2020, S. 237) zeigt, dass viele Jugendliche in Bezug auf ihre Berufswahl noch unsicher sind. Diese Unsicherheit ist auch bei Amalia sichtbar, die sich derzeit über ihre berufliche Zukunft Gedanken macht. Bei ihr wird ein starkes Interesse an Sport und Ernährung deutlich. Aufgrund ihres sozialen Engagement kann sich Amalia auch vorstellen, in diesen Bereichen beruflich tätig zu werden. Sicher ist für sie jedoch, dass sie keinen Beruf ausüben möchte, bei dem sie sich allein am Schreibtisch befindet. Sie möchte, dass ihr zukünftiger Beruf von Bewegung geprägt ist. Daher ist festzustellen, dass Amalias Berufswahl vor allem durch intrinsische Motive beeinflusst wird. Dies trifft auf die Mehrheit der Jugendlichen zu (Sinus-Studie, 2020, S. 242). Insbesondere die Abwechslung im Arbeitsalltag ist ein Aspekt, der von immenser Bedeutung für Amalia ist.</p><p><br></p><p>Wie bei vielen anderen Jugendlichen ist bei Amalia auch ihre Familie eine bedeutsame Informationsquelle bei der Berufswahl (Sinus-Studie, 2020, S. 238; Schröder, 2024b). Ihre Familie ermutigt sie, sich intensiv mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Amalias Vater arbeitet in Vollzeit als Bauingenieur. Außerdem gibt er privaten Tennisunterricht am Wochenende. Ihre Mutter ist als Immobilienmaklerin tätig. Seit Adinas Einschulung arbeitet sie dort in einer Dreiviertelstelle. Adina selbst ist Schülerin. Die Mutter von Jasper, Gerda, hat als Krankenschwester gearbeitet und engagiert sich stark ehrenamtlich, insbesondere in der Kirche und bei der Tafel. Jaspers Vater, Johann, war übte ebenfalls den Beruf des Bauingenieurs aus. Ellas Mutter, Brigitte, war als Einzelhandelskauffrau bei Aldi beschäftigt, während ihr Vater, Erik, als Elektriker arbeitete. Vor allem Amalias Eltern haben sie bei ihrem Berufswunsch geprägt, da diese sie in besonderem Maße in der Ausübung ihres Sports unterstützen. Oma Gerda hat ebenfalls einen starken Einfluss auf Amalias Berufswunsch. Durch sie ist ihr Interesse entstanden, Menschen vielfältig zu helfen.</p><p><br></p><p>Aber auch die Thematisierung von verschiedenen Berufen in der Schule sowie der Schulbesuch von Berufsberater*innen führen bei Amalia zu der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen beruflichen Laufbahn (Sinus-Studie, 2020, S. 238). Somit lässt sich nicht eine einzige Quelle für die Auseinandersetzung mit ihren beruflichen Interessen identifizieren. Vielmehr entsteht diese durch das "Zusammenspiel von mehreren Informationsquellen (Sinus-Studie, 2020, S. 239), das Amalia bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützt.</p><p><br></p><p>Bereits in der Kindheit wurden bei Amalia erste Interessen hinsichtlich ihres Berufswunsch erkennbar. Im Alter von 4-6 Jahren entwickeln Kinder erste Berufsvorstellungen (Schröder, 2024b). Ihr Vater war immer ihr Vorbild, da sie früher oft zusammen Tennis gespielt haben. Sie bewunderte ihn sehr. Für Amalia wurde jedoch früh erkennbar, dass Tennisspielerin für sie keinen Hauptberuf darstellt. Daher wollte sie diese Tätigkeit nur am Wochenende oder neben ihrem zukünftigen Beruf ausüben. Oma Gerda ist für Amalia eine weitere wichtige Person in ihrem Leben. Diese prägte Amalia stark. Durch Gerdas Beruf als Krankenschwester wollte Amalia Ärztin werden. Allerdings stellte sie fest, dass ihr der Beruf zu theoretisch ist. Das Einzige, was im medizinischen Bereich für Amalia noch möglich ist, wäre die Sportmedizin. Aber selbst in diesem Bereich wäre ihr zu wenig Bewegung vorhanden.</p><p><br></p><p>Insgesamt lassen sich Amalias berufliche Interessen durchaus verwirklichen. Es gibt viele Möglichkeiten in den Bereichen Sport und Ernährung. Allerdings ist es notwendig, dass Amalia sich über diese Möglichkeiten umfassender informiert. Daher fehlen ihr derzeit die nötigen zeitlichen Kapazitäten.</p><p><br></p><p>Für die Umsetzung ihres Berufswunsch ist es für Amalia wichtig, dass sie ein Studium absolviert. Da sie jedoch noch keinen ausformulierten Berufswunsch hat, gibt es bislang keine konkreten Bedingungen, die sie erfüllen muss.</p><p><br></p><p>Amalia zeigt klare Erwartungen an ihren zukünftigen Beruf auf. Dieser soll familientauglich sein, sie persönlich erfüllen und ein soziales Miteinander ermöglichen. Laut der Sinus-Studie (2020, S. 243) sind diese drei Kriterien bei vielen Jugendlichen in Bezug auf die Berufswahl besonders wichtig. Zudem wünscht sie sich ein hohes Einkommen sowie eine finanzielle Absicherung, was nach der gleichen Studie bei vielen Jugendlichen weniger bedeutsame Kriterien für die Berufswahl sind (Sinus-Studie, 2020. S. 243).</p><p><br></p><p>Die Eltern von Amalia haben spezifische Vorstellungen für ihre berufliche Zukunft. Ihr Vater wünscht sich, dass Amalia einen Beruf findet, in dem sie aufgehen kann und welcher ein angemessenes Einkommen bietet. Ihre Mutter legt besonderen Wert darauf, dass Amalia studiert, beispielsweise in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Medizin oder Jura. Zudem ist es ihr wichtig, dass Amalia zukünftig ein hohes Einkommen erzielt.</p><p><br></p><p>Aus externer Sicht passt der Berufswunsch Interessen gut zu Amalia. Allerdings sind Spannungen zwischen ihren beruflichen Interessen und Talenten sowie den sozialen Erwartungen und der Realität am Arbeitsblatt sichtbar. Es ist problematisch, dass soziale Berufe häufig nicht besonders gut bezahlt sind. Zudem möchte Amalia einen Beruf ausüben, der viel Bewegung beinhaltet. Dies ist schwierig zu realisieren, es sei denn, sie wird Leistungssportlerin. Ein herkömmlicher Beruf wird das Bewegungspensum einer Leistungssportlerin nicht erfüllen können.</p><p><br></p><p>Zusammenfassend spiegelt sich in Amalias Familie ein sehr klassisches Bild der Berufs(wünsche)/ -wahl wider. Männliche Personen üben technische und handwerkliche Berufe aus, während weibliche Personen eher im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Handel tätig sind. Amalia übernimmt diese Muster (Sinus-Studie, 2020, S. 236).</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-16 13:26:30 UTC</pubDate>
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         <title>Amalia Larsson </title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Alter:</strong> 17 Jahre alt (24.06.2007)</p><p><strong>Demografie: </strong>Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, momentan 11. Klasse</p><p><strong>Berufswunsch</strong>: unsicher, interessiert sich für Sport und Ernährung</p><p><strong>Lebenssituation: </strong>Lebt zusammen mit ihren Eltern (Jasper: Bauingenieur, Ella: Immobilienmaklerin) und ihrer jüngeren Schwester (Adina, 9 Jahre alt) in einem Haus auf dem Land. </p><p><strong>Interessen/ Hobby(s): </strong>Amalia treibt in ihrer Freizeit gerne Sport. Als Kind hat sie mit ihrem Vater oft Tennis gespielt, doch mittlerweile interessiert sie sich mehr für Hockey. Ihre Eltern fahren sie drei mal die Woche zum Training in die nächstgelegene Stadt. Dort trainiert sie einmal pro Woche die D-Jugend (U8 Hockeymäuschen). Außerdem geht sie gerne mit ihrer besten Freundin (Clara) ins Fitnessstudio. Die beiden produzieren im Fitnessstudio Content für das gemeinsame Instagram-Profil.</p><p>In der Schule ist sie engagiert. Sie ist Teil der Schüler*innenvertretung und spielt in der BigBand Klavier. </p><p><strong>Wünsche und Bedürfnisse:</strong> Nach dem Erreichen des Abiturs möchte Amalia gerne reisen und in einem sozialen Projekt agieren. Dafür recherchiert sie nach Projekten, die mit Kindern arbeiten und sportliche oder musikalische Tätigkeiten ausführen. </p><p><strong>Probleme und Sorgen: </strong>Aufgrund ihrer vielen Hobbys und Interessen gerät Amalia in zeitliche Konflikte und muss Abstriche machen. Sie ist sehr pflichtbewusst und zielstrebig, wodurch sie sich selber unter Druck setzt. Sie hat das Gefühl ihre Freunde zu vernachlässigen und Dinge zu verpassen. Es belastet sie, dass sie bisher noch keinen festen Freund hatte. </p><p>Außerdem haben Amalia und ihre Mutter häufig Auseinandersetzungen, da Ella sehr bemutternd ist und Amalia sich mehr Freiheiten wünscht. </p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-06 09:50:54 UTC</pubDate>
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         <title>Alltagsstress: Herausforderungen und Bewältigungsstrategien</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Amalias "daily hassles" </strong></p><p>Daily hassles sind „alltägliche Spannungen und Probleme, die Jugendliche typischerweise in schulischen leistungsbezogenen Anforderungssituationen [...], in sozialen Situationen [...] oder in familiären Konfliktsituationen [...] auftreten“ (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 34). Auch in Amalias Leben treten alltägliche Spannungen auf. Amalia steht in einem familiären Konflikt mit ihrer Mutter, der durch das zuvor beschriebene kritische Lebensereignis geprägt ist. Während Ella sich umfassend um Amalia sorgt, bevorzugt Amalia selbst mehr Freiheiten. Dies führt häufig zu Konflikten zwischen den beiden. Hinzu kommt, dass Amalia sozialen Druck verspürt, einen festen Freund zu finden. Die meisten ihrer Freunde waren oder befinden sich derzeit in einer Beziehung. Amalia hingegen konnte in dieser Hinsicht noch keine Erfahrungen sammeln. Dies nimmt sie als Belastung wahr, wodurch ein sozialer Konflikt sichtbar wird. Ein weiteres alltägliches Problem in Amalias Leben besteht in ihrem Zeitstress. Amalia bemüht sich, all ihren sozialen Kontakten gerecht zu werden, während sie sich gleichzeitig stark in der Schule und in ihrem Hockeyverein engagiert. Amalia ist Mitglied der BigBand und der Schüler*innenvertretung. Im Hockeyverein trainiert sie dreimal wöchentlich und ist zusätzlich als Trainerin tätig. Zudem verwaltet sie zusammen mit ihrer Freundin Clara einen gemeinsamen Instagram-Account, für den sie regelmäßig ins Gym gehen, um adäquaten Content zu produzieren. Darüber hinaus muss Amalia ausreichend Zeit für ihre schulischen Verpflichtungen aufbringen, um gute Note zu erzielen. Ihr Alltag ist somit sehr dicht gefüllt und erfordert ein hohes Maß an Organisation und Disziplin, um all ihren Verpflichtungen gerecht zu werden.</p><p><br></p><p><br></p><p>-&gt; Die beschriebenen Herausforderungen werden von Amalia teilweise als Belastung wahrgenommen, was durch ihre vorhandenen Ressourcen bedingt ist. Falls Amalia nicht über ausreichend Ressourcen verfügt, um die Anforderung zu bewältigen, kann diese zu einer Belastung führen. Diese wiederum kann ein Gefühl der Überforderung oder Schwierigkeiten beim Erreichen von Zielen hervorrufen (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 35). Die Streitigkeiten mit Ella sind für Amalia nur eine geringe Belastung, da sie als Ressource ihren Vater zur Seite ziehen kann. Den sozialen Druck, einen festen Freund zu finden, kann sie durch Clara nur wenig kompensieren. Sie empfindet dies als starke Belastung. Die größte Belastung ist jedoch der Zeitstress, da sie das Gefühl hat, nicht allen Bedürfnissen und Hobbys gerecht werden zu können.</p><p><br></p><p><strong>Amalias Schutzfaktoren </strong></p><p>Um die Belastungen, welche Amalia verspürt, zu reduzieren, verfügt sie über Schutzfaktoren. Schutzfaktoren sind Faktoren, die dazu beitragen, Belastungen zu mindern, indem sie zur Entwicklung von Ressourcen beitragen oder diese erleichtern. Es wird zwischen personalen, familiären und sozialen Schutzfaktoren unterschieden (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 35f.).</p><p><br></p><ul><li><p>Personale Schutzfaktoren:</p><p>Amalia hat eine positive Selbstwahrnehmung, indem sie über ein positives Selbstkonzept sowie einem angemessenen Selbstwert verfügt. Sie ist mit sich selbst zufrieden und stellt sich gerne in Szene, insbesondere auf dem gemeinsamen Instagram-Account mit Clara. Zudem besitzt Amalia ausgeprägte kognitive Fähigkeiten. Dies spiegelt sich in ihren guten schulischen Leistungen wider und charakterisiert sie somit als mindestens durchschnittlich intelligent. Zusätzlich sind Amalias soziale Kompetenzen sehr ausgeprägt. Sie ist sehr beliebt in ihrem sozialen Umfeld und hat viele soziale Kontakte, auf die sie sich in jeder Situation verlassen kann.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>Familiäre Schutzfaktoren:</p><p>Amalia verfügt über eine sichere Bindung und eine positive Beziehung zu ihrem Vater, der ihre primäre Bezugsperson darstellt und stets als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Insgesamt erlebt Amalia eine autoritative und positive Erziehung. Obwohl die Beziehung zu ihrem Vater stärker ausgeprägt ist als die zu ihrer Mutter, sind beide Elternteile immer für sie da und wollen nur das Beste für sie. Die Qualität der elterlichen Beziehung ist sehr hoch, insbesondere die Beziehung zu ihrem Vater zeichnet sich durch eine besondere Nähe und Unterstützung aus. Auch wenn Amalia und Oma Gerda sich nicht täglich persönlich sehen, hat sie zu dieser dennoch eine gute Beziehung, wodurch sie bei aufkommenden Herausforderungen von Gerda Unterstützung erhält.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>Soziale Schutzfaktoren:</p><p>Amalia kann sich stets auf ihr soziales Umfeld verlassen. Sie pflegt enge soziale Beziehungen zu ihren Freunden. Bei Problemen oder prägenden Ereignissen besteht für Amalia die Möglichkeit, sich an diese Personen zu wenden und Unterstützung zu erhalten. Außerdem erlebt sie ein wertschätzendes Schulklima. Durch Amalias Präsenz in der Schüler*innenvertretung und der BigBand erhält sie von vielen Personen Aufmerksamkeit. Insgesamt ist sie sehr beliebt und hoch angesehen.</p></li></ul><p><br></p><p><strong>Maßnahmen der Stressbewältigung </strong></p><p>Um den Stress zu bewältigen, unternimmt Amalia kognitive und verhaltensbezogene Anstrengungen. Diese helfen ihr, mit externen und internen Anforderungen umzugehen, die sie als anspruchsvoll oder überwältigend empfindet. Es gibt unterschiedliche Bewältigungsstrategien, welche in direkte und indirekte Ansätze unterteilt werden können (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 37f.).</p><p><br></p><p>Um der Problematik des fehlenden festen Freundes entgegenzuwirken, zieht Amalia in Bezug auf ihr Datingverhalten sozial zurück. Sie vermeidet die aktive Suche nach einem festen Freund. Stattdessen konzentriert sie sich auf andere Bereiche ihres Lebens, wie ihre schulischen Verpflichtungen oder sportlichen Aktivitäten. Nach Eschenbeck und Knauf (2018, S. 38f.) nutzt Amalia eine indirekte Bewältigungsstrategie. Sie versucht nicht, die Situation durch die aktive Suche nach einem festen Freund zu ändern, sondern konzentriert sich darauf, den emotionalen Stress zu reduzieren, den der gesellschaftliche Druck zur Partnersuche verursacht.</p><p><br></p><p>Amalia versucht, sich den Konflikten mit ihrer Mutter überwiegend zu entziehen. Anstatt sich auf direkte Konfrontationen einzulassen, zieht sie sich oft zurück und vermeidet Auseinandersetzungen. Diese Strategie wendet sie an, um ihren emotionalen Stress zu reduzieren und Spannungen zu verringern. Dadurch hofft sie, ein harmonischeres Umfeld zu schaffen, obwohl die zugrunde liegenden Probleme dadurch nicht gelöst werden. Hierbei handelt es sich um eine indirekte Bewältigungsstrategie, da Amalia die Konflikte mit ihrer Mutter nicht löst, sondern sich diesen entzieht (Eschenbeck &amp; Knauf, S. 38f.).</p><p><br></p><p>Um den Zeitstress, der durch ihre vielen Interessen und Aktivitäten in der Freizeit entsteht, zu bewältigen, versucht Amalia ihren Tagesablauf sorgfältig zu strukturieren. Sie plant ihre Aufgaben und Verpflichtungen im Voraus, um sicherzustellen, dass sie all ihren Aktivitäten gerecht wird. Gleichzeitig setzt sie Prioritäten, um sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren und weniger dringende Aktivitäten zurückzustellen. Diese methodische Herangehensweise ermöglicht es ihr, ihre Zeit effizient zu nutzen und den Stress, der durch ihre vielfältigen Verpflichtungen entsteht, zu reduzieren. Somit nutzt Amalia eine direkte Bewältigungsstrategie, indem sie versucht, die Belastungssituation selbst zu verändern (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 38f.). Durch die strukturierte Planung und Priorisierung ihrer Aufgaben greift Amalia aktiv in die Gestaltung ihres Tagesablaufs ein, um den Zeitstress direkt zu mindern.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-06 10:21:30 UTC</pubDate>
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         <title>Familiärer Hintergrund</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Familie Larsson: </strong></p><ul><li><p>Vater: Jasper (44 Jahre alt) </p><ul><li><p>Bauingenieur, Tennisspieler, technikaffin </p></li></ul></li><li><p>Mutter: Ella (35 Jahre alt) </p><ul><li><p>Immobilienmaklerin, Yoga, naturverbunden </p></li></ul></li><li><p>Schwester: Adina (9 Jahre alt)</p><ul><li><p>Schülerin, rhythmische Sportgymnastik</p></li></ul></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-06 10:30:53 UTC</pubDate>
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         <title>Adina (Schwester; 9 Jahre) </title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Amalia und Adina haben aufgrund des Altersunterschiedes nur eine mittelstarke Bindung. Sie kommen gut miteinander klar und streiten wenig. Adina sieht zu Amalia auf, doch aufgrund verschiedener Interessen verbringen die Beiden wenig Zeit zusammen. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-06 10:46:26 UTC</pubDate>
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         <title>Identität</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Bei der Identitätsentwicklung handelt es sich um ein komplexes Geschehen. Diese ist phasenspezifisich geprägt. Zudem ist sie ein fluides Konstrukt und wird nicht als Eigenschaft einer Person angesehen (Idel, 2024c).</p><p><br/></p><p><strong>Identitätsform </strong></p><p>In Bezug auf Amalias sportliche Aktivitäten handelt es sich um eine übernommene Identitätsform. Amalia verpflichtet sich drei Mal die Woche am Training teilzunehmen, hat aber dafür wenig Erkundungsmöglichkeiten. Dies ist ebenfalls bei der Teilnahme an der BigBand zu erkennen. Somit übernimmt Amalia vorgegeben Werte, ohne zuvor eine eingehende Exploration durchzuführen (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 32).</p><p><br/></p><p>Ist sie hingegen selbst in der Trainerposition, hat sie ebenfalls eine hohe Verpflichtung und muss über viele Entscheidungen abwägen. Daher befindet sie sich hier in der erarbeiteten Identitätsform. Für die Arbeit der Schüler*innenvertretung gilt ebenfalls die erarbeiteten Identitätsform (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 32).</p><p><br/></p><p>Da Amalia mit ihrem Instagram-Content gerne Geld verdienen möchte, verpflichtet sie sich selbst regelmäßig entsprechend Videos zu produzieren und hochzuladen. Daher ist hier ebenfalls eine erarbeiteten Identitätsform zu erkennen (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 32).</p><p><br/></p><p>Bei der Suche nach identitätsrelevanten Informationen orientiert Amalia sich an den Werten und Erwartungen anderer. Damit entspricht sie dem <strong>normativen Identitätsverarbeitungsstil (</strong>Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 33)<strong>. </strong>Sowohl über soziale Medien und ihre Instagram-Karriere als auch in ihrer Trainerin-Position wird sie durch soziale Normen und Werte in ihrem Verhalten und ihrer Identitätsbildung gelenkt.</p><p><br/></p><p>Jedoch wird durch die Arbeit in der Schüler*innenvertretung ein <strong>informationsorientierter Identitätsverarbeitungsstil</strong> gefördert, indem sie in ihrer Tätigkeit aktiv nach identitätsrelevanten Informationen sucht (Eschenbeck &amp; Knauf, 2018, S. 33). Sie und die anderen Schüler*innenvertreter*innen formen durch die soziale Arbeit ihre individuelle Identität ohne äußere Einflüsse. Sie können ohne die Einflüsse anderer Entscheiden und werden durch die Schule bestärkt.</p><p>  </p><p><br/></p><p><strong>Kritisches Lebensereignisse im Leben von Amalia</strong></p><p>Als Amalia 16 Jahre alt war, hatte sie einen prägenden Streit mit ihrer Mutter Ella. Ella sagte im Affekt: "Sei dankbarer für das, was du hast. Wegen dir musste ich mein Leben komplett umstellen. Ich konnte nicht meinen Schulabschluss problemlos beenden. Du hingegen hast die Möglichkeit und nutzt sie nur bedingt!" </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-06 10:57:34 UTC</pubDate>
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         <title>Anschlussalternativen und Übergangsalternativen</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Der erworbene Schulabschluss bestimmt maßgeblich die beruflichen Möglichkeiten, die einer Person offenstehen (Kommunikation &amp; Wirtschaft GmbH, 2022, S. 11). Da Amalia derzeit noch keinen konkreten Berufswunsch entwickelt hat, lassen sich spezifische berufliche Anforderungen und Qualifikationen noch nicht festlegen. Allerdings hat Amalia den festen Entschluss gefasst, ein Studium aufzunehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Abitur eine notwendige Voraussetzung (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2020, S. 183). Dieser Bildungsweg eröffnet ihr eine Vielzahl von Studien- und Berufsmöglichkeiten, die ohne das Abitur nicht zugänglich wären. Deshalb strebt Amalia an, das Abitur mit bestmöglichen Noten abzuschließen, idealerweise im sehr guten Bereich. Somit gehört Amalia zu den ungefähr 42%, die nach ihrer Grundschulzeit ein Gymnasium besuchen (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2020, S. 110). Amalia erzielt derzeit sehr gute Noten in der Schule, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie ein gutes Abitur erreichen wird. Dafür ist es notwendig, dass sie weiterhin so engagiert und diszipliniert bleibt. Ein herausragendes Abiturzeugnis erweitert ihre Auswahl an Studienplätzen erheblich und ermöglicht ihr den Zugang zu einer größeren Anzahl von Studiengängen.</p><p><br/></p><p>In der Gesellschaft ist in den vergangenen Jahren ein langjähriger Trend zu einer höherer Bildungsbeteiligung sowie zu höher qualifizierenden Abschlüssen sichtbar geworden (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2020, S. 18). Amalia folgt diesem aktuellen Trend, da sie das Abitur anstrebt und anschließend studieren möchte. Zudem wird ihr von ihrer Mutter vermittelt, dass ein Studium besser sei als eine Ausbildung, was ihren Entschluss, einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen, zusätzlich bestärkt.</p><p><br/></p><p>Sollte Amalia den geforderten Schulabschluss, das Abitur, nicht erreichen, gibt es dennoch Alternativen für ihre berufliche Zukunft. Obwohl mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass sie das Abitur erfolgreich abschließen wird, hat Amalia bereits den Realschulabschluss erreicht. Mit diesem Abschluss stehen ihr bereits diverse Möglichkeiten für eine berufliche Ausbildung offen (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2020, S. 18; Schröder, 2024a). Sie könnte beispielsweise eine duale Ausbildung im Bereich Sport und Ernährung als Fitnesskauffrau absolvieren. Denkbar wäre auch eine Ausbildung im medizinischen und sozialen Bereich als Physiotherapeutin oder Pflegerin (Kommunikation &amp; Wirtschaft GmbH, 2022, S. 50ff.). Eine solche Ausbildung kann sie an einer berufsqualifizierenden Berufsfachschule absolvieren (Schröder, 2024a). Diese Alternativen bieten ihr ebenfalls solide berufliche Perspektiven, auch wenn sie nicht unmittelbar ihren Wunschberuf treffen.</p><p><br/></p><p>Die Rahmenbedingungen für Amalias Bildungs- und Entwicklungsprozesse werden durch die Strukturmerkmale ihrer Familie bestimmt. Dazu gehören beispielsweise der sozioökonomische Status der Familie sowie die formalen Bildungsstands der Eltern (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2020, S. 40). Amalias Eltern unterstützen sie finanziell und zahlen bereits monatlich Geld auf ein separates Konto ein, um sie in ihrer beruflichen Laufbahn fördern zu können. Aufgrund des hohen Einkommens ihrer Eltern erhält Amalia kein BAföG. Darüber hinaus sind die Eltern von Jasper finanziell gut situiert. Sie sind wohlwollend und unterstützen Amalia und ihre Schwester Adina großzügig, da die beiden ihre einzigen Enkelkinder sind. Diese umfassende familiäre Unterstützung stellt sicher, dass Amalia ausreichend finanzielle Mittel für ein mögliches Studium zur Verfügung hat.</p><p><br/></p><p>Im Bereich der dualen Ausbildung erweist sich die Gewährleistung eines ausreichenden Fachkräfteangebots als zentrale Aufgabe (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2020, S. 151). Grundsätzlich zeigt Amalia Interesse am Thema Fachkräftemangel, insbesondere an Berufen im sozialen Bereich wie der Pflege, da sie sich sozial engagiert. Jedoch sieht sie die finanzielle Attraktivität dieser Berufe kritisch. Für Amalia überwiegt der finanzielle Anspruch an ihre zukünftige Berufswahl. Zudem hat sie das Gefühl, studieren zu müssen, um die Erwartungen ihrer Mutter zu erfüllen und sie nicht zu enttäuschen.</p><p><br/></p><p>Basierend auf Pierre Bourdieus Theorie des Habitus lässt sich Amalias Bildungsprozess und beruflicher Werdegang analysieren. Bourdieu differenziert zwischen ökonomischem, kulturellem, sozialem und symbolischem Kapital (Idel, 2024a). Amalia strebt vor allem nach ökonomischen Kapital in Form von finanziellem Wohlstand. Dies stellt die primäre Anforderung an ihre zukünftige berufliche Tätigkeit dar. Gleichzeitig legt sie einen hohen Wert auf das symbolische Kapital, welches sich in Form von Titeln und gesellschaftlicher Anerkennung ausdrückt. Diese Orientierung manifestiert sich in ihrer aktiven Präsenz auf Instagram sowie in ihren Bestrebungen, einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen. Durch Oma Gerda erhält Amalia Zugang zur medizinischen Welt, wodurch sie ihr soziales Kapital erweitert. Kulturelles Kapital hat Amalia teilweise durch ihre soziale Herkunft erworben. Aufgrund ihrer sozialen Klasse verfügt sie über bessere Bildungschancen als viele andere Personen aus niedrigeren Klassen. Zudem wird sie umfassend von ihren Eltern unterstützt und umsorgt, auch in finanzieller Hinsicht.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-07 06:49:54 UTC</pubDate>
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         <title>Jonas (18 Jahre)</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Jonas ist Amalias Crush. Er geht in ihre Parallelklasse und gehört schon lange zu ihrem Freundeskreis. In seiner Freizeit spielt Jonas Fußball und ist ebenfalls in der BigBand, in der er Gitarre spielt. Amalia und Jonas lernen zudem oft gemeinsam.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-13 15:43:57 UTC</pubDate>
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         <title>Ella (Mutter)</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Ella lernte im Alter von 17 Jahren den 26-jährigen Jasper kennen und wurde ungewollt mit 18 Jahren mit Amalia schwanger. Zu dem Zeitpunkt musste Ella das Abitur abbrechen, holte dieses später an einer Abendschule nach. Da sie selber ihre Karriere "verbaute", sorgt sie sich besonders um Amalias Zukunft. Manchmal schlägt sie dabei etwas über die Stränge und nimmt Amalia ihre Freiheiten. Daher empfindet Amalia ihre Mutter oft als nervig, was zu Konflikten führt. Durch das distanzierte Verhältnis kann Ella die Entwicklungsaufgaben ihrer Tochter nur schwer nachvollziehen, da Amalia Probleme nicht mit ihr teilt. Ella wäre gerne eine stärkere Bezugsperson für ihre Tochter, doch versteht sie, dass Amalia langsam ihre Freiheit braucht. Daher versucht sie ihr diese zu geben, doch gelingt dies nur bedingt. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-23 16:37:29 UTC</pubDate>
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         <title>Jasper (Vater)</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Amalia und ihr Vater führen eine sehr gute Beziehung. Er ist ihre Hauptbezugsperson und auch wenn Ella und Jasper die Kinder gemeinsam erziehen, hat Jasper einen größeren Einfluss auf Amalia. Sie kommt gerne mit ihren Problemen und Anliegen zu ihm. Dann setzen die beiden sich mit einem Tee auf die Terrasse oder vor den Kamin und Jasper versucht Amalia zu beraten und unterstützen. </p><p>Jasper unterstützt Amalia besonders in ihrer schulischen und beruflichen Bildung. Er möchte das sie (finanziell) unabhängig wird. Deshalb spornt er sie mit der Finanzierung des Auslandsjahres an. Bei einem guten oder sehr guten Abschluss will er das Auslandsjahr für sie bezahlen. </p><p>Problematisch sieht er den Medienkonsum seiner Tochter. Prinzipiell unterstützt der Amalias Medienkarriere, doch ihm missbilligt die hohe Bildschirmzeit. Er würde sich wünschen, dass Amalia sich mehr Zeit für sich nimmt oder einfach mal gar nichts macht und entspannt. </p><p>Zudem hat er keinen Bezug zu Amalias sozialen Problemen, da sie diese nicht mit ihm teilt. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-23 21:08:23 UTC</pubDate>
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         <title>Amalia (links unten) mit ihrem Team, darunter Clara (links oben) nach dem Sieg der Landesmeisterschaft</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Amalia geht dreimal die Woche zum Hockeytraining. Außerdem fährt sie am Wochenende zu Spielen. Ihre Mannschaft spielt in der Landesliga und somit auf einem höheren Niveau. Daher wird das Training sehr ernst genommen und fordert sie. Durch das häufige Training haben die Freundschaften in der Mannschaft einen sehr hohen Stellenwert in Amalias Leben. Sie teilen einige private Lebensereignisse miteinander. Allerdings treffen sie sich ausschließlich bei den Trainingseinheiten. Dies ist durch den langen Anfahrtsweg bedingt und aufgrund Amalias zahlreicher Aktivitäten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-23 21:23:58 UTC</pubDate>
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         <title>Oma Gerda (Mutter von Jasper)</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Gerda ist Amalias Vorbild. Sie arbeitete bis zu ihrer Rente als Krankenschwester. In den letzten Jahren engagierte sie sich in sozialen Projekten und hilft zweimal die Woche bei der Tafel. Zudem fährt sie zu jedem von Amalias Punktspielen und Auftritten der BigBand. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-23 21:35:20 UTC</pubDate>
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         <title>Amalia (9 Jahre) und Oma Gerda</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Da Ella und Jasper sehr früh Eltern geworden sind, brauchten sie viel Hilfe. Daher verbrachte Amalia ihre Kindheit bei Oma Gerda, die zu dieser Zeit schon ihre Rente genoss. Sie nahm Amalia oftmals zu ihren sozialen Projekten mit oder fuhr sie zu ihren Hobbys. Bis heute pflegen Gerda und Amalia eine innige Beziehung und Amalia bespricht viele Probleme mit ihrer Oma. Gerda wurde zu einer zweiten Mama, als Ella wieder begann zu arbeiten und weniger Zeit für Amalia hatte. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-23 21:35:37 UTC</pubDate>
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         <title>Mediennutzung </title>
         <author>birtewittkamp</author>
         <link>https://padlet.com/mariekeinapolzin/t7636bq5tyyj2rav/wish/3008857212</link>
         <description><![CDATA[<p>Amalia nutzt, wie viele Jugendliche in ihrem Alter, ein breites Spektrum an Medien (JIM-Studie, 2020, S. 6). Sie verfügt über ein Handy (iPhone 15 Pro), ein MacBook Pro, ein iPad Pro, einen Fernseher mit Internetzugang in ihrem Zimmer sowie im Wohnzimmer, eine Apple Watch, AirPods Pro, eine CANON EOS 2000D Kit Spiegelreflexkamera, eine Teufel Soundbar, eine Alexa sowie ein SmartHome. Bei ihrer Geräteausstattung wird sichtbar, dass sie über einen Laptop verfügt. Dies kommt bei Mädchen häufiger vor als bei Jungen (JIM-Studie, 2020, S. 9).</p><p><br></p><p>Bei Amalia hat während der Corona-Pandemie kein Unterricht in Präsenz stattgefunden. Laut der JIM-Studie (2020, S. 17) erlebten 16% der befragten Jugendlichen einen solchen Distanzunterricht. Dabei wurden eine Schulcloud sowie eine Online-Plattform (IServ) für den Unterricht genutzt. Dies war bei 55% der befragten Jugendlichen der Fall (JIM-Studie, 2020, S. 18). Amalias Schule ist in Bezug auf die Digitalisierung fortschrittlicher als viele andere Schulen, da sie bereits vor der Corona-Pandemie über eine Schlucloud und IServ verfügte. Viele andere Schulen mussten in dieser Hinsicht erst während der Pandemie aufrüsten (JIM-Studie, 2020, S. 18). Zusätzlich zu den Videokonferenzen hat Amalia asynchrone (Langzeit-)Aufgaben beziehungsweise Wochenaufgaben erhalten. Ebenfalls haben wöchentliche Gespräche in Kleingruppen mit der Klassenlehrkraft über Probleme und Schwierigkeiten im Distanzunterricht stattgefunden.</p><p><br></p><p>Im Gegensatz zu anderen Jugendlichen, die während der Corona-Pandemie Probleme mit dem Lernstoff und der Unterrichtsform erlebten, traten bei Amalia keine Schwierigkeiten in diesen Hinsichten auf (JIM-Studie, 2020, S. 20). Allerdings erlebte Amalia die durch die Corona-Pandemie bedingte soziale Abschottung als mentale Belastung. Ähnlich wie die Mehrheit der befragten Jugendlichen fiel es Amalia schwer, ihre Freunde nicht wie gewohnt treffen zu können und sie vermisste es, an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen sowie Vereinssport zu treiben (JIM-Studie, 2020, S. 21f.). Zusätzlich kam es häufiger zu Konflikten mit ihrer Mutter, da diese Amalias Lernverhalten stärker überwachte als während des regulären Schulbetriebs vor der Corona-Pandemie. Amalia vermisste auch ihre regelmäßigen Besuche im Fitnessstudio sowie ihre sozialen Aktivitäten in der Schule, insbesondere in der Schüler*innenvertretung und der BigBand. Die Zeit, die sie gewöhnlich für ihre persönlichen Interessen investierte, ist nun ausschließlich auf sie selbst gerichtet, was sich als Herausforderung für Amalia aufweist.</p><p><br></p><p>Amalia übt in ihrer Freizeit einige sportliche Aktivitäten aus. Sie trainiert leistungsmäßig in einem Hockeyverein, spielt gelegentlich Tennis mit ihrem Vater und besucht häufig mit ihrer besten Freundin Clara das Gym. Die Durchführung sportlicher Aktivitäten ist bei 60% der befragten Jugendlichen eine beliebte Freizeitaktivität (JIM-Studie, 2020, S. 11). Für die Produktion des Contents für ihren gemeinsamen Instagram-Kanal nutzen Amalia und Clara eine Kamera sowie ein Handy. Das Handy gehört zu den Medien, welches fast alle Jugendliche in ihrer Freizeit nutzen (JIM-Studie, 2020, S. 14). Das Handy, ein iPad und Videos im Internet verwendet Amalia bei ihrer Planung des Trainings für die D-Jugend in ihrem Hockeyverein. Videos im Internet werden von fast allen Jugendlichen als Medienbeschäftigung in der Freizeit verwendet (JIM-Studie, 2020, S. 14). Zudem nutzt Amalia Streaming-Dienste. Diese dienen einerseits zur Unterhaltung in Form von Netflix, Amazon Prime und Disneyplus. Zu diesem Zweck nutzen auch 68% der befragten Jugendlichen die Streaming-Dienste (JIM-Studie, 2020, S. 15). Andererseits verwendet Amalia die Streaming-Dienste zum Musik oder Podcasts hören während ihrer Gym-Besuche. Musik hören ist bei fast allen Jugendlichen eine beliebte Medienbeschäftigung in der Freizeit. Dahingegen werden Podcasts nur bei wenigen Jugendlichen gehört (JIM-Studie, 2020, S. 15).</p><p><br></p><p>Um Zugang zum Internet zu erhalten, verwendet Amalia in den meisten Fällen zunächst ihr Smartphone. Nach der JIM-Studie (2020, S. 32) ist dies für 94% der befragten Jugendlichen das am häufigsten verwendete Medium für den Internetzugang. Häufig greift Amalia auch auf ihr MacBook zurück. Der Internetzugang über einen Laptop ist jedoch nur bei der Hälfte der Befragten ein bevorzugtes Medium (JIM-Studie, 2020, S. 32). Zur Beschaffung von Informationen im Internet nutzt Amalia überwiegend Google. Suchmaschinen werden von ungefähr 90% der befragten Jugendlichen in der JIM-Studie (2020, S. 50) verwendet. Um täglich über aktuellen Geschehnisse in der Welt informiert zu sein, abonniert Amalia einen Newsletter auf ihrem Handy. Nachrichtenportale von Zeitschriften wird hingegen nur bei 20% der befragten Jugendlichen zur Informationssuche verwendet (JIM-Studie, 2020, S. 50).</p><p><br></p><p>Amalia verwendet unterschiedliche soziale Netzwerke in ihrer Freizeit. Ihre am häufigsten genutzte App ist WhatsApp. Dies spiegelt auch die Ergebnisse der JIM-Studie wider. Bei fast allen befragten Jugendlichen ist WhatsApp die wichtigste App (JIM-Studie, 2020, S. 38ff.). Zur Kommunikation verwendet Amalia ebenfalls Snapchat, Instagram und TikTok. Laut der JIM-Studie (2020, S. 41) sind dies die nach WhatsApp bevorzugten sozialen Netzwerke zur Kommunikation bei Jugendlichen. Darüber hinaus nutzt Amalia BeReal, um täglich eine Momentaufnahme in Form eines Bildes mit ihrem sozialen Umfeld zu teilen. Auch Pinterest und YouTube gehören zu den von Amalia genutzten Apps. Allerdings werden diese von den Jugendlichen in ihrem Alter deutlich weniger verwendet als Apps wie WhatsApp und Instagram (JIM-Studie, 2020, S. 38ff.).</p><p><br></p><p>Wie bei 29% der in der KIM-Studie (2020, S. 60) befragten Jugendlichen wurden auch über Amalia bereits beleidigende oder falsche Aussagen im Internet verbreitet. Auf Instagram erhält Amalia täglich Kommentare zu ihren Bildern und Videos. Bei diesen Kommentaren handelt es sich teilweise auch um beleidigende Kommentare. Außerdem erhält sie an diesen Account sowie an ihren privaten Account Hassnachrichten. Diese werden häufig anonym veröffentlicht. Auf TikTok veröffentlichen Amalia und ihre beste Freundin Clara ebenfalls ihre Videos aus dem Gym, wodurch sie in diesem sozialen Netzwerk ebenfalls beleidigen Kommentaren und Hassnachrichten ausgesetzt sind. Nach der JIM-Studie sind Hassbotschaften die meistverbreitete Form, um Jugendliche in sozialen Netzwerken zu kritisieren. Die Hälfte der Jugendlichen, die bereits beleidigende Aussagen im Internet erfahren haben, gab an, dass diese in Form von Hassbotschaften erfolgte (JIM-Studie, 2020, S. 63).</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-27 14:44:40 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung</title>
         <author>birtewittkamp</author>
         <link>https://padlet.com/mariekeinapolzin/t7636bq5tyyj2rav/wish/3022134285</link>
         <description><![CDATA[<p>Nach der Shell-Jugendstudie (2015) lassen sich die Entwicklungsaufgaben heutiger Jugendlicher in vier Kategorien einteilen:</p><ul><li><p>Qualifizieren: Erwerb schulischer und beruflicher Qualifikation</p></li><li><p>Soziale Bindungen aufbauen: Entwicklung der Geschlechtsidentität und Aufbau sozialer Bindungen zu Gleichaltrigen</p></li><li><p>Konsumieren und Regenerieren: Nutzung von Konsum-, Medien-, und Freizeitangeboten</p></li><li><p>Partizipieren: Aufbau eines eigenen Wertesystems</p></li></ul><p><br></p><p>Somit lassen sich Amalias derzeitige Entwicklungsaufgaben wie folgt beschreiben:</p><p><br></p><ul><li><p><strong>Qualifizieren:</strong></p><p>Amalia strebt danach, dass Abitur erfolgreich und bestmöglich abzuschließen. Sie möchte gerne studieren und sich alle Möglichkeiten offen halten. Für ihr Auslandsjahr nach dem Abschluss des Abiturs benötigt sie ebenfalls gute Noten, da ihre Eltern sie dann finanziell unterstützen wollen. Da sie trotzdem auch nach Unabhängigkeit strebt, arbeitet sie als Trainerin und verdient sich damit etwas zu ihrem Taschengeld in Höhe von 30 Euro dazu. Ihr Ziel ist es, zusätzlich mit ihren Social-Media-Content Geld zu verdienen. </p><p><br></p></li><li><p><strong>Soziale Bindungen aufbauen:</strong></p><p>Amalia hat eine beste Freundin (Clara) und generell einen großen Freundeskreis, da sie sehr beliebt ist. Allerdings hatte sie bisher noch keinen festen Freund und hängt damit vielen ihrer Freundinnen hinterher. Dadurch fühlt sie sich manchmal ausgeschlossen, wenn es um das Thema Beziehung geht. Zu ihrer Familie hat sie ein grundsätzlich gutes Verhältnis. Von ihrer Mutter ist sie schon emotional abgelöster als von ihrem Vater, da sie zu diesem kontinuierlich eine festere Bindung hatte. Ihr Vater war schon immer ihre Bezugsperson. </p><p>Durch ihre Social-Media-Präsenz und den Sport setzt Amalia sich viel mit Körperidealen auseinander. Sie ist zufrieden mit ihrer Figur und hat Spaß daran sich in Szene zu setzen und möchte anderen gefallen. </p></li></ul><p><br></p><ul><li><p><strong>Konsumieren und Regenerieren:</strong></p><p>Amalia geht drei Mal die Woche zum Hockeytraining. Außerdem trainiert sie regelmäßig mit Clara im Fitnessstudio. Darüber hinaus trainiert sie die D-Jugend ihres Sportvereins und übt in ihrer restlichen Freizeit Klavier. </p><p>Besonders abends zur körperlichen Regeneration konsumiert Amalia viele Soziale Medien. Dazu zählen Netflix, Snapchat, TikTok, Spotify und die Verwaltung ihres Instagram-Kanals. </p></li></ul><p><br></p><ul><li><p><strong>Partizipieren:</strong></p><p>Auch wenn Amalia politisch wenig interessiert ist, engagiert sie sich in der Schüler*innenvertretung. Ihr Fokus liegt eher auf sozialen Werten. Daher überlegt sie auch ein soziales Jahr im Ausland zu machen. </p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-09 08:26:21 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Schule als Risikofaktor und belastendes Krisenmoment</title>
         <author>birtewittkamp</author>
         <link>https://padlet.com/mariekeinapolzin/t7636bq5tyyj2rav/wish/3025712251</link>
         <description><![CDATA[<p>Laut der PISA-Studie äußerten 80% der befragten Schüler*innen, dass sie sich überwiegend glücklich, fröhlich und lebhaft fühlen (OECD, 2019, S. 177). Amalia gehört ebenfalls zu dieser Gruppe, da auch sie sich in der Regel gut fühlt. In ihrer Freizeit treibt sie viel Sport, indem sie regelmäßig am Hockeytraining teilnimmt und das Fitnessstudio besucht. Allerdings ist sie oft auch gestresst, da sie viele Verpflichtungen hat. Zusätzlich zu ihren sportlichen Aktivitäten ist sie in der Schüler*innenvertretung und der BigBand der Schule aktiv. Darüber hinaus produziert sie mit Clara Content für Instagram und TikTok, was ebenfalls viel Zeit in Anspruch nimmt. Trotz der vielfältigen Aufgaben, die manchmal zu Stress führen, empfindet Amalia insgesamt Zufriedenheit und Wohlbefinden.</p><p><br></p><p>In der PISA-Studie wurden die Schüler*innen befragt, wie viel Zeit sie an einem typischen Wochentag und am Wochenende außerhalb der Schule mit dem Internet verbringen. Auf Grundlage dieser Antworten wurden von Kategorien von Internetnutzer*innen gebildet: „low Internet user“, „moderate Internet user“, „avergage Internet user“, „high Internet user“ und „heavy Internet user“ (OECD, 2019, S. 180). Amalia nutzt das Internet intensiv für die Verwaltung ihres Instragram- und TikTok-Accounts. Dies nimmt wöchentlich mehrere Stunden in Anspruch. Die Nutzung umfasst das Erstellen, Bearbeiten und Hochladen von Inhalten sowie die Interaktion mit ihren Followern. Darüber hinaus verwendet Amalia regelmäßig Streamingdienste, um Filme, Serien, Musik und andere Medieninhalte zu konsumieiren. Angesichts dieser umfangreichen Nutzung digitaler Medien kann Amalia entweder als „high Internet user“ oder „heavy Internet user“ klassifiziert werden. Diese Einstufung basiert darauf, dass sie schätzungsweise 30 bis 40 Stunden oder mehr pro Woche im Internet verbringt.</p><p><br></p><p>Für Amalia besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Intensität ihrer Internetnutzung und ihrem Wohlbefinden. Sie erfährt auf ihren sozialen Medienkanälen überwiegend viel Zuspruch von ihren Followern. Dies stimmt sie positiv und stärkt ihr Selbstwertgefühl. Diese positive Resonanz trägt dazu bei, dass sie sich insgesamt sehr gut fühlt. Amalia erhält zwar auch Hassnachrichten, aber aufgrund der überwiegend positiven Rückmeldungen empfindet sie diese negativen Kommentare und Nachrichten nicht als belastend oder einschränkend für ihr Wohlbefinden. Zudem teilt Amalia die Verwaltung ihrer Kanäle mit ihrer besten Freundin Clara, was ihr die Möglichkeit gibt, sich über sämtliche Belange und Herausforderungen auszutauschen. Diese offene Kommunikation hilft ihr, eventuelle Sorgen oder Unsicherheiten zu teilen und zu bewältigen, was ebenfalls positiv zu ihrem Wohlbefinden beiträgt.</p><p><br></p><p>Amalia teilt das Empfinden vieler Schüler*innen in der PISA-Studie, dass sie sich glücklich in der Schule fühlt und diese gerne besucht (OECD, 2019, S. 178). Dies liegt zum einen daran, dass sie gute schulische Leistungen erzielt und keine Angst vor der Schule hat. Sie schätzt die Gelegenheit, dort ihre Freunde zu treffen. Dies ist für sie besonders praktisch, da sie in ihrer Freizeit viele Aktivitäten ausübt. Zusätzlich zu ihrem schulischen Erfolg engagiert sich Amalia aktiv in der BigBand und der Schüler*innenvertretung. Dies ermöglicht es ihr, ihren Interessen bereits während der Schulzeit nachzugehen und trägt zu ihrer positiven Einstellung bei. Darüber hinaus hat Amalia ein gutes Verhältnis zu ihren Lehrkräften, da diese ihre Arbeit schätzung und sie als äußerst zuverlässig einschätzen. Diese Wertschätzung und Unterstützung seitens der Lehrkräfte verstärken Amalias Wohlbefinden und fördern ihre Motivation in der Schule. Somit wird ersichtlich, dass Amalias Wohlbefinden in der Schule durch ihre Beziehungspersonen, ihrer positiven Einstellung und ihrem schulischen Selbstwert geprägt ist (Idel, 2024b).</p><p><br></p><p>Amalia hat in ihrer Schule mehrere feste Bezugspersonen, die ihr Schul- und Sozialleben prägen. Aufgrund des Kurssystems in er Oberstufe ist ihre beste Freundin Clara ihre wichtigste Bezugsperson im Jahrgang. Dennoch findet Amalia durch ihre Beliebtheit auch in jedem Kurs Freunde und ist nie allein. Besonders heraussticht ihre Beziehung zu Jonas, mit dem sie jedoch nur im Mathematikunterricht zusammen ist. Dies empfindet Amalia als ungünstig, da sie sich wünscht, mehr Zeit miteinander verbringen zu können. Durch weitere gemeinsame Kurse würde dies erleichtert werden. Außerdem gibt es eine Lehrkraft, die für die Schüler*innenvertretung zuständig ist und bei der Amalia auch Englischunterricht hat. Dies Lehrkraft fungiert als Mentorin für Amalia. Obwohl sie sich gut verstehen und auch über den Englischunterricht hinaus in der Schule Kontakt haben, beschränken sich ihre Gespräche ausschließlich auf schulische Angelegenheiten.</p><p><br></p><p>Außerhalb der Schule lernt Amalia nicht in festen Lerngruppen, da sie dafür keine Zeit zur Verfügung hat. Ein zusätzlicher Termin in ihrer ohnehin vollen Woche wäre unpraktisch für ise. Sie bevorzugt es, alleine zu lernen. Dies hat bisher immer gut funktioniert, da sie sich gut selbst organisieren kann und sehr diszipliniert ist.</p><p><br></p><p>Das Klassenklima beziehungsweise Schulklima ist größtenteils positiv für Amalia. Sie schätzt die meisten ihrer Kurse. Lediglich den Geschichtekurs empfindet sie weniger positiv. Amalia zeigt kein starkes Interesse an dem Fach. Auerßdem hat sie in dem Kurs weniger enge Kontakte zu ihren Mitschüler*innen. Gelegentlich werden ihr von einer Gruppe von vier Mädchen in diesem Kurs kritische Kommentare über ihren Instagram- und TikTok-Account gegeben. Dies empfindet sie als unangenehm, aber nimmt es nicht als direktes Mobbing wahr.</p><p><br></p><p>Im Unterricht fühlt sich Amalia selten überfordert. Sie ist in den Fächern Biologie, Musik und Sport sehr gut und zählt zu den Besten. Gelegentlich langweilt sie sich leicht in diesen Fächern. Das empfindet sie aber auch nicht als ernsthaft störend. In den Fächern Geschichte und Politik sind ihre Leistungen für ihre Verhältnisse nicht so gut. Daher fühlt sie sich in diesen Fächern eher gelangweilt, weil diese Fächer weniger ihr Interesse wecken. In Mathematik könnte Amalia besser sein. Allerdings wird sie oft von ihrem Mitschüler Jonas abgelenkt, was sich negativ auf ihre Leistungen auswirkt. Dennoch hat Amalia gute Noten im Mathematikunterricht und die Ablenkung nimmt sie eher positiv wahr, da sie sich sehr für Jonas interessiert und sich freut, wenn er ihr Aufmerksamkeit schenkt.</p><p><br></p><p>Die Ergebnisse der PISA-Studie zeigen, dass Schüler*innen, die einer Form von Mobbing ausgesetzt sind, häufig traurig sind und negative Gefühle erleben (OECD, 2019, S. 183). Hingegen wird bei Amalia sichtbar, dass sie glücklich und lebhaft ist. Dies kann möglicherweise daran liegen, dass sie bisher noch keiner Form von Mobbing ausgesetzt war (OECD, 2019, S. 182). Amalia war schon immer beliebt und verfügte über eine umfassenden Freundeskreis. Aktuell erfährt sie keine Ausgrenzung innerhalb der einzelnen Kurse in der Schule. Jedoch wird sie auf den sozialen Medien gelegentlich kritisiert und erhält beleidigende Kommentare und sowie Hassnachrichten. Obwohl sie spürt, dass ihre Bekanntheit zunimmt und sich kontinuierlich mehr Leute mit ihr anfreunden möchten, bemerkt sie, dass es teilweise Personen gibt, die skeptisch oder neidisch sind. Trotz der Herausforderungen durch diese negativen Kommentare und Nachrichten kann Amalia adäquat damit umgehen und lässt sich davon überwiegend nicht emotional beeinflussen. In Amalias Jahrgangsstufe gibt es ein Mädchen namens Stella, welches von Adipositas betroffen ist, nur wenige Freunde hat und sich für das Beobachten von Vögeln in der Natur interessiert. Stella wird von mehreren Schüler*innen gemobbt, wobei Amalia keine führende Rolle im Mobbing einnimmt, sondern eher als passive Mitläuferin agiert. Amalia kann sich nicht mimt Stellas Lebensstilwahl identifizieren und projiziert ihre Abneigung, die sie gegenüber der naturverbundenen Einstellung ihrer Mutter empfindet, auf Stella.</p><p><br></p><p>In Bezug auf ihre Eltern findet Amalia bei Problemen oder Misserfolgen Unterstützung bei ihrem Vater, da dieser eine ihrer Bezugspersonen ist. Amalias Mutter wäre gerne eine emotionale Stütze für ihre Tochter. Allerdings fungiert diese für sie nicht als Hauptansprechpartnerin. Bei Misserfolgen setzt ihre Mutter Amalia eher unter Druck. Dies empfindet sie als belastend, wodurch sie bei Problemen andere Personen präferiert.</p><p><br></p><p>Was Amalia sich von der Schule und den Lehrkräften wünscht, um die Institution nicht als ein belastendes Krisenmoment zu erleben, kann nicht expliziert formuliert werden. Sie könnte sich jedoch vorstellen, dass unterstützende Lehrkräfte und ausgeprägte Freundschaften dazu beitragen, Schule nicht als belastendes Krisenmoment wahrzunehmen. Der positive Einfluss dieser genannten Personen können dabei helfen, die schulischen und sozialen Herausforderungen besser zu bewältigen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-12 09:47:51 UTC</pubDate>
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         <title>Jugendmedienschutz</title>
         <author>mariekeinapolzin</author>
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         <description><![CDATA[<p>Amalia gehört zu den 51% der 12 bis 19-Jährigen, die mit beleidigen Kommentaren in den Medien in Kontakt gekommen ist (Kommission für Jugendmedienschutz, 2024). Basierend auf Amalias Erfahrungen und Tätigkeiten muss sie im Netz vor mehreren Gefahren geschützt werden. Dazu gehören Hassnachrichten, sexuelle Anspielungen und Mobbing. Durch ihre Präsenz und Reichweite auf Instagram sowie TikTok erhält Amalia täglich Kommentare und Nachrichten zu ihren Beiträgen, Storys und Reels. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um positive und konstruktive Mitteilungen. Teilweise empfängt Amalia Hassnachrichten, die überwiegend anonym sind. Trotz der negativen Inhalte hat Amalia in den meisten Situationen keine Schwierigkeiten, mit diesen Nachrichten umzugehen, da sie sich emotional nicht davon beeinflussen lässt. Zudem wurde Amalia in den genannten Medien mit intimen Nachrichten und Bildern konfrontiert, indem sie diese von Personen erhalten hat. Diese Erfahrungen hat sie als verstörend empfunden und haben bei ihr einen falschen Eindruck hinterlassen, welche sich in einem unangemessenen Erwartungsdruck zeigen. Amalias Freunde befinden sich derzeit überwiegend in einer Beziehung. Jedoch konnte Amalia in dieser Hinsicht noch keine Erfahrungen sammeln. Die Diskrepanz zwischen diesen intimen Nachrichten und Bildern sowie ihrer eigenen Lebenserfahrung führt zu Verunsicherung und zu unrealistischen Vorstellungen über Beziehungen, die Amalia entwickelt. Außerdem wurde Amalia mit übergriffigen Anfragen für Nebentätigkeiten konfrontiert. Diese Erfahrung hat sie verängstigt und ihr Gefühl von Sicherheit im Internet beeinträchtigt. Somit wurde Amalia, wie viele andere Jugendliche, bereits mit Pornografie im Netz konfrontiert, auch wenn dies unbeabsichtigt und unfreiwillig passiert ist (Medienanstalt Rheinland-Pfalz, 2024).</p><p><br></p><p>Amalia ist nicht nur in ihrer Freizeit, sondern auch im Rahmen der Schule regelmäßig mit Themen wie Internet, soziale Netzwerke und digitale Medien konfrontiert. Diese digitalen Kommunikationsmittel spielen eine zentrale Rolle im Alltag der Schüler:innen und beeinflussen das soziale Miteinander. In Amalias Jahrgangsstufe existiert eine WhatsApp-Gruppe, in der sich alle Schüler:innen des Jahrgangs befinden. Eltern und Lehrkräfte sind kein Teil dieser Gruppe. Innerhalb dieser Gruppe werden verschiedene Medien wie Bilder, Videos und Memes ausgetauscht. Allerdings gibt es in dieser Gruppe auch negative Aspekte. Stella, welches ein Mädchen in der Jahrgangsstufe ist, ist in dieser Gruppe oft Ziel von Mobbingattacken. Die geteilten Inhalte, die sich auf Stellas Körperform und ihr Interesse an Vögeln beziehen, sind nicht immer harmlos und können beleidigend oder verletzend für Stella sein.</p><p><br></p><p>Amalia ist in verschiedenen Interneträumen aktiv und nutzt diverse Plattformen zum Chatten. Zu diesen gehören Instagram, TikTok, WhatsApp und Snapchat. Über diese Kanäle kommuniziert sie regelmäßig. Über WhatsApp und Snapchat steht sie hauptsächlich mit ihrer Familie und ihren sozialen Kontakten in Verbindung. Auf Instagram und TikTok interagiert sie überwiegend durch und über ihre Beiträge, Storys und Reels.</p><p><br></p><p>Im Falle von Problemen oder Anliegen würde sich Amalia zuerst an ihren Vater wenden, da sie ein gutes Verhältnis zu ihm hat und ihm sehr vertraut. Auch ihre Großmutter Gerda zählt zu ihren wichtigsten Vertrauenspersonen, ebenso wie ihre beste Freundin Clara. An diese Personen kann sich Amalia immer wenden und mit Anliegen zu ihnen kommen, um eine Lösung zu finden. Obwohl Jonas auch eine wichtige Person in ihrem Leben ist, würde sie ihm ihre Sorgen eher nicht zuerst anvertrauen. Sowohl Amalia als auch Jonas sind in dieser Hinsicht eher zurückhaltend, sodass sie derzeit noch keine enge Bindung oder Beziehung aufgebaut haben. Insgesamt ist das Verhältnis zu ihren Eltern ambivalent. Während sie zu ihrem Vater eine enge und positive Beziehung pflegt, ist das Verhältnis zu ihrer Mutter oft schwierig, wodurch sie diese nicht zuerst mit ihren Anliegen konfrontiert. Neben ihrem Vater, ihrer Großmutter Gerda und ihrer besten Freundin Clara hat Amalia auch in der Schule eine Vertrauensperson. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei ihre Englischlehrerin, da auch die Schüler*innenvertretung, in der Amalia aktiv ist, betreut. Zu dieser Lehrkraft hat Amalia eine vertrauenswürdige Beziehung aufgebaut, wobei sie ausschließlich mit schulischen Problemen oder Anliegen auf diese Lehrkraft zukommt.</p><p><br></p><p>Amalia hat sowohl Erfahrungen als Opfer als auch als passive Beteiligte von Cybermobbing gemacht. In ihrer Jahrgangsstufengruppe sowie auch in der Schule war sie indirekt an Mobbing beteiligt, indem sie sich zwar nicht aktiv an den Angriffen gegen Stella beteiligte, aber dennoch Teil der Gruppe war und das Mobbing tolerierte sowie unterstütze. Es wurden Nachrichten, bearbeitete Bilder und Memes über und von Stella in der Jahrgangsstufengruppe verschickt. Darüber hinaus war Amalia selbst Opfer von Cybermobbing. Auf ihrem Instagram- und TikTok erhält sie regelmäßig Hasskommentare und negative Nachrichten hinsichtlich ihrer Beiträge, Storys und Reels. Diese Nachrichten und Kommentare beinhalten oft beleidigende und verletzende Inhalte. Trotz dieser Angriffe lässt sich Amalia überwiegend davon nicht emotional beeinflussen. In den meisten Fällen geht Amalia relativ gefasst mit diesen negativen Erlebnissen um.</p><p><br></p><p>Amalias Eltern haben den Umgang mit der Internetnutzung im Laufe der Zeit unterschiedlich gehandhabt. Früher durfte Amalia nur begrenzt das Handy beziehungsweise das Internet nutzen. Dabei war ihre Nutzung auf bestimmte Apps beschränkt. Damit folgten ihre Eltern den Empfehlungen für diese Altersklasse (Leitfaden, 2014, S. 7). Mit 15 oder 16 Jahren begann Amalia jedoch gegen diese Einschränkungen zu rebellieren und verschaffte sich mehr Freiheiten. Ihr Ziel ist es, mit Instagram und TikTok Geld zu verdienen. Dies erfordert viel Zeit im Internet und am Handy, um angemessenen Content zu produzieren und zu veröffentlichen. Daher hat Amalia unbegrenzten Zugang zu ihrem Handy und dem Internet. Damit halten ihre Eltern die Empfehlungen für diese Altersklasse nicht mehr ein, da diese vorsehen, die Nutzungszeiten abzusprechen, um einer exzessiven Onlinenutzung vorzubeugen (Leitfaden, 2014, S. 10f). Zu Beginn ihrer Aktivitäten in den sozialen Netzwerken haben ihre Eltern noch alle Beiträge und Reels abgesegnet. Mittlerweile existieren in der Familie klare Regeln, welche Inhalte sie nicht veröffentlichen darf. Dazu gehören Bilder in Bade- oder Unterwäsche, Einblicke in die häusliche Umgebung und persönliche Informationen wie ihre Adresse oder Telefonnummer. Die Darstellung ihrer Eltern und ihrer Schwester bedarf ebenfalls einer vorherigen Zustimmung. Diese konzipierten Regeln entsprechen den allgemeinen Empfehlungen zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich der Inhalte, die sie online teilen. Es wird betont, dass es wichtig ist, klare Richtlinien festzulegen, um den Rahmen für zulässige Veröffentlichungen zu setzen (Leitfaden, 2014, S. 16f.). Amalias Eltern verfolgen ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken und intervenieren, wenn sie den Eindruck haben, dass Amalia unangemessene Grenzen überschreitet. Dennoch verfügt Amalias bereits über ein hohes Maß an Freiheit, wobei ihr Vater besonders darauf bedacht ist, ihre Freiheiten zu unterstützen und zu fördern. Dies liegt möglicherweise an der guten Beziehung zwischen ihm und Amalia.</p><p><br></p><p>Im Hinblick auf den Jugendmedienschutz wünscht sich Amalia von ihrer Schule und dem Unterricht eine intensivere Beschäftigung mit Medienkompetenzen. Sie strebt danach, besseres und qualitativ hochwertiges Medienmaterial zu erstellen. Außerdem ist es ihr wichtig, dass die potenziellen Gefahren der Mediennutzung ausführlicher thematisiert und präventive Aufklärungsarbeit geleistet wird, um sie und die anderen Schüler*innen umfassend zu informieren und zu unterstützen. Dieser Wunsch basiert auf ihren bisherigen Erfahrungen, die sich durch ihre aktive Präsenz auf Instagram und TikTok bereits gesammelt hat.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-24 16:29:38 UTC</pubDate>
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         <title>Literatur</title>
         <author>birtewittkamp</author>
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         <description><![CDATA[<ul><li><p>Appelhoff, M (2014). Internetkompetenz für Eltern – Kinder sicher im Netz begleiten. Leitfaden für Eltern. Abgerufen unter <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.klicksafe.de/fileadmin/cms/download/Material/Infobrosch%C3%BCren/Internetkompetenz_fuerEltern_01.pdf">https://www.klicksafe.de/fileadmin/cms/download/Material/Infobrosch%C3%BCren/Internetkompetenz_fuerEltern_01.pdf</a></p></li><li><p>Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2020). <em>Bildung in Deutschland 2020. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung einer digitalisierten Welt</em>. wbv Publikation.</p></li><li><p>Calmbach, M., Flaig, B., Edwards, J., Möller-Slawinski, H., Bochard, I., &amp; Schleer, C. (2020). <em>SINUS-Jugendstudie 2020. Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland</em>. Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH &amp; Co. KG.</p></li><li><p>Eschenbeck, H.,&amp; Knauf, R. (2018). Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung. In A. Lohaus (Hrsg.), <em>Entwicklungspsychologie des Jugendalters</em> (S. 23-50). Springer.</p></li><li><p>Feierabend, S., Rathgeb, T., &amp; Glöckler, S. (2020).  <em>JIM-Studie 2020. Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger</em>. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest.</p></li><li><p>Idel, T. (2024a). <em>biw340_Vorlesung Pädagogisches Handeln in der Sekundarstufe. 07_Fortsetzung: Theoretische Perspektiven aus der soziologischen und psychologischen Forschung</em>.</p></li><li><p>Idel, T. (2024b). <em>biw340_Vorlesung Pädagogisches Handeln in der Sekundarstufe. 08_Schule als Ort der Persönlichkeitsentwicklung und als Risikofaktor.</em></p></li><li><p>Idel, T. (2024c). <em>biw340_Vorlesung Pädagogisches Handeln in der Sekundarstufe. 04_Theoretische Perspektiven aus der soziologischen und psychologischen Forschung.</em></p></li><li><p>Kommission für Jugendmedienschutz (2024). <em>Jugendmedienschutz</em>. Abgerufen unter <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.kjm-online.de/themen/jugendmedienschutz/">https://www.kjm-online.de/themen/jugendmedienschutz/</a></p></li><li><p>Kommunikation &amp; Wirtschaft GmbH (2022). <em>Ausbildungsguide Oldenburg. Informationen für Schüler*innen und Eltern</em>. Abgerufen unter <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.yumpu.com/de/embed/view/YcHaUOdKPotsfZLj">https://www.yumpu.com/de/embed/view/YcHaUOdKPotsfZLj</a></p></li><li><p>OECD (2019). <em>PISA 2018 Results. What School Life Means for Student's Lives</em>. OECD iLibrary.</p></li><li><p>Shell Jugendstudie. (2015). <em>Jugend 2015</em>. Fischer.</p></li><li><p>Schröder, R. (2024a). Vorlesung 2: Situation des beruflichen Übergangs.</p></li><li><p>Schröder, R. (2024b). Vorlesung 5: Berufswahltheoretische Grundlagen I: Orientierungs- und Entscheidungsprozesse.</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-27 15:48:07 UTC</pubDate>
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