<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Regeln leben, Beziehungen stärken! by </title>
      <link>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc</link>
      <description>Fügen Sie Ihren Beitrag zum digitalen Plakat hinzu.</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2025-05-02 10:44:59 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-05-18 13:18:40 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url></url>
      </image>
      <item>
         <title>Situationsbeschreibung</title>
         <author>thomasreber1</author>
         <link>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3434123569</link>
         <description><![CDATA[<p><br/></p><p>In einer dritten Klasse der Wirtschaftsmittelschule Basel mit 19 Jugendlichen (mehrheitlich männlich, 17–20 Jahre alt) tritt wiederholt dasselbe Problem auf: Ein Schüler trägt während des Unterrichts AirPods – auch wenn keine Musik zu hören ist. Trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Lehrperson reagiert er mit sichtbarem Widerwillen: Er seufzt, wirkt genervt und nimmt die AirPods nur widerwillig heraus. Dieses Verhalten wiederholt sich regelmässig. Für die Lehrperson stellt dies nicht nur eine Herausforderung für den Unterrichtsfluss dar, sondern auch eine Belastung ihrer Autorität gegenüber der gesamten Klasse. Eine nachhaltige Lösung ist bisher nicht gelungen.</p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-05-02 10:46:49 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3434123569</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Autoren</title>
         <author>esmaakarsel</author>
         <link>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3443585233</link>
         <description><![CDATA[<p>Fintan</p><p><br/></p><p>Thomas </p><p><br/></p><p>Esma</p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-05-09 13:25:34 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3443585233</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Handlungsmöglichkeit 1</title>
         <author>thomasreber1</author>
         <link>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3443586322</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Verständnis und Einfühlungsvermögen zeigen</strong><br>Der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman unterscheidet zwischen zwei Denkmodi: System 1 arbeitet schnell, intuitiv und emotional, während System 2 langsamer, überlegt und rational funktioniert. Wenn ein Schüler in einer belastenden oder unangenehmen Situation impulsiv reagiert, lässt sich dies häufig als unbewusste, emotionale Reaktion im Sinne von System 1 deuten – eine spontane Handlung, die wenig durchdacht, aber menschlich nachvollziehbar ist. In solchen Momenten ist es für die Lehrperson besonders wichtig, mit Verständnis und Empathie zu reagieren.</p><p><br><strong>Handlung: Beziehungsorientiertes Gespräch</strong></p><p>Anstatt den Schüler ausschliesslich auf sein Verhalten zu reduzieren, sollte die Lehrperson in einem ruhigen Moment das Gespräch suchen und behutsam nach den möglichen Hintergründen für das Tragen der AirPods fragen. Möglicherweise nutzt der Schüler sie als Mittel zur Selbstregulation oder als Schutzmechanismus, um soziale Distanz zu schaffen. Ein solches einfühlsames Gespräch bietet die Chance, das Verhalten gemeinsam zu reflektieren – ohne dass sich der Schüler blossgestellt oder verurteilt fühlt. Ein solches Gespräch sollte opimalerweise isoliert und nach dem Unterricht durchgeführt werden, damit sich der Schüler mit an den Pranger gestellt fühlt.</p><p><br></p><p>Literatur: <strong> </strong>Kahneman, D. (1973). Attention and Effort.&nbsp;Prentice-Hall.</p><p><br></p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-05-09 13:25:52 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3443586322</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Handlungsmöglichkeit 2</title>
         <author>esmaakarsel</author>
         <link>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3443618482</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Lehrperson würde mit dem Schüler in einem ruhigen Gespräch klären, warum er die AirPods während des Unterrichts trägt, und ihm gleichzeitig die Bedeutung der Unterrichtsregeln erläutern. Es könnte ihm vorgeschlagen werden, die AirPods in Pausen oder während selbstständiger Arbeitsphasen zu nutzen, aber nicht während des Unterrichts. Dabei wird betont, dass es darum geht, einen respektvollen Raum für alle zu schaffen, und dass die Entscheidung, sich an diese Regel zu halten, eine Form von Verantwortung und Selbstregulation ist. Wenn der Schüler sich an die Regel hält, wird seine Kooperation positiv verstärkt und gelobt. In den folgenden Stunden könnte regelmässig mit ihm reflektiert werden, um sicherzustellen, dass er die Regel versteht und weiterhin Verantwortung für sein Verhalten übernimmt. Diese Vorgehensweise stärkt die Motivation des Schülers, weil er aktiv in den Lösungsprozess einbezogen wird und Verantwortung für sein Verhalten übernimmt. Indem er die Möglichkeit zur Selbstregulation erhält und positives Feedback für seine Kooperation bekommt, wird sein intrinsisches Engagement und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Unterricht gefördert.</p><p><br></p><p>Literatur: Bovet (2019), Lernmotivation</p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-05-09 13:47:52 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3443618482</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Handlungsmöglichkeit 3</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3443646774</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Stärkere Einbindung</strong></p><p>Gemäss der Selbstbestimmungstheorie von Deci &amp; Ryan (1985) sind Menschen und entsprechend auch SuS dann motiviert, wenn Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit erleben. Möglicherweise liesse sich die Motivation des Schülers, am Unterricht teilzunehmen und die gängigen Regeln zu befolgen, erhöhen, wenn verstärkt auf diese Aspekte geachtet wird. </p><p><br></p><p>Konkrete Handlung: Man könnte versuchen, dem Jungen  Verantwortung zu übertragen. So könnte er beispielsweise die Aufgabe fassen, im Laufe der Stunde oder bei Gruppenarbeiten die Zeit zu überwachen und das Signal zu geben, wann ein Wechsel stattfinden sollte. Oder man könnte seine Expertise einbinden; falls er technisch versiert ist, ihn darum bitten, den Beamer in Gang zu bringen. Mit einer solchen Einbindung wird ihm eine Rolle zuteil und er kann sowohl Kompetenz wie auch soziale Eingebundenheit erleben. Er identifiziert sich möglicherweise stärker mit dem Unterricht und ändert idealerweise sein Verhalten.</p><p><br></p><p>Deci, E. L., Ryan, R. M. (1985). Intrinsic Motivation and Self-Determination in Human Behavior. New York: Plenum Press.</p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-05-09 14:07:01 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3443646774</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>esmaakarsel1</author>
         <link>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3455690716</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3855902786/661152d2b7234062485ee2e20b7eae8d/19_1119_airpods.jpg" />
         <pubDate>2025-05-18 13:00:23 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3455690716</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Handlungsmöglichkeit 4</title>
         <author>esmaakarsel1</author>
         <link>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3455696167</link>
         <description><![CDATA[<p>Anstatt die AirPods grundsätzlich zu verbieten, kann die Lehrperson überlegen, wie digitale Medien sinnvoll in den Unterricht integriert werden können. Ein Ansatz besteht darin, die AirPods gezielt in Lernaktivitäten einzubinden, anstatt sie pauschal zu verbieten. Zum Beispiel könnten folgende Aktivitäten angeboten werden:</p><ul><li><p><strong>Audioaufgaben:</strong> Die SuS hören sich kurze Podcasts oder Sprachaufnahmen an und verfassen anschliessend eine Zusammenfassung oder eine Reflexion.</p></li><li><p><strong>Multimediale Projekte:</strong> Die SuS erstellen selbst Audiobeiträge oder Interviews zu einem aktuellen Thema und nutzen dabei die AirPods bei der Aufnahme und Bearbeitung.</p></li><li><p><strong>Individualisiertes Lernen:</strong> Bei Stillarbeitsphasen können Lernvideos oder Erklärpodcasts mit den AirPods individuell gehört werden, um eine konzentrierte Lernatmosphäre zu fördern.</p></li></ul><p>Durch diesen Einbezug kann wiederum die Motivation der SuS gesteigert werden. Sie erleben die AirPods nicht als verbotenen Gegenstand, sondern als unterstützendes Werkzeug im Lernprozess. Dies reduziert den Widerstand und erhöht die Akzeptanz für eine geordnete Nutzung.</p><p><br/></p><p>Literatur: Doebeli-Honegger (2017), Schule in einer digitalisierten Welt </p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-05-18 13:08:33 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/thomasreber1/t2ihnlappqrxbgtc/wish/3455696167</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
