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      <title>dgs Praxis Sprache März 2017. Fachzeitschrift für Sprachheilpädagogik, Sprachtherapie Sprachförderung. Seite 133-145. by </title>
      <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii</link>
      <description></description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-02-06 20:04:23 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2024-02-07 17:44:29 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Thema/Inhalt</title>
         <author>biancaescher1</author>
         <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii/wish/2875656268</link>
         <description><![CDATA[<p>Bisher wurde die Sprache von Jugendlichen und Erwachsenen mit dem Asperger Syndrom (AS) kaum aus linguistischer Sichtweise im Bezug auf die Pragmatik erforscht. Die untersuchte Studie setzt bei dieser Forschungslücke an.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-02-06 20:14:22 UTC</pubDate>
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         <title>Ausgangssituation/theoretischer Hintergrund</title>
         <author>biancaescher1</author>
         <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii/wish/2875681151</link>
         <description><![CDATA[<p>Erwachsene mit dem Asperger Syndrom haben bei einer meist erhöhten Intelligenz häufig Schwierigkeiten mit dem Sprachgebrauch, insbesondere im Bereich der Pragmatik. Im linguistischen Kontext beschreibt Pragmatik die Fähigkeit linguistische und nicht-linguistische Kapazitäten zur Kommunikation einzusetzen. Damit ist gemeint, dass der Gesprächskontext auch auch sozial-kulturelles Wissen, sowie empathisches Vermögen beinhalten muss, um Absichten und Bedürfnisse dem Gesprächskontext entsprechend mitteilen zu können. Somit ist die Pragmatik wichtig für soziale Interaktionen. Personen mit AS konzentrieren sich bei ihrem Gegenüber automatisch auf Details, anstelle deren Gesamteindruck zu verarbeiten. Da auf diese Weise die Aufmerksamkeit anders gelenkt wird, gehen kommunikative Signale der Gesprächspartnerin oder des Gesprächspartners verloren. Menschen mit AS fällt es besonders schwer auf ihr Gegenüber einzugehen und dessen Themen aufzugreifen. Aufgrund dieses mangelnden Empathievermögens führt dies nicht selten zu Monologen der Person mit AS. Betroffene Personen erlernen meistens Strategien und Kommunikationsmuster, die ihnen in Rollenspielen und vorzugsweise auch Alltagssituationen helfen sollen. In realen Gesprächssituationen kann die Suche nach angelernten Gesprächsstrategien zu unnatürlichen Pausen im Gesprächsverlauf führen. Obwohl die erlernten Kenntnisse in Testsituationen gut angewandt werden können, haben Menschen mit AS Schwierigkeiten diese in den Alltag zu übertragen. In der durchgeführten Studie hat das Wissen darüber dazu geführt, dass neben zwei Rollenspielen auch ein semistrukturiertes Interview durchgeführt wurde, um die pragmatischen Fähigkeiten im Vergleich analysieren zu können.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-02-06 20:39:48 UTC</pubDate>
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         <title>Fragestellung</title>
         <author>biancaescher1</author>
         <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii/wish/2875712518</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Bietet das SSPA einen Ansatz als potentielles Screeninginstrument zur Erhebung pragmatischer Fähigkeiten bei Jugendlichen und Erwachsenen mit dem Asperger Syndrom?</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-02-06 21:11:01 UTC</pubDate>
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         <title>Ziele</title>
         <author>biancaescher1</author>
         <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii/wish/2875727563</link>
         <description><![CDATA[<p>2 Ziele:</p><ol><li><p>Die Studie ist angelehnt an eine niederländische Studie von Verhoeven et al. (2013) und vergleicht zwei Rollenspielsituationen des SSPAs. Die Übertragung in den deutschsprachigen Raum soll aufzeigen, inwieweit zwei Dialoge deutsche Jugendliche und Erwachsene mit und ohne AS hinsichtlich ihrer pragmatischen Fertigkeiten differenzieren können. Außerdem soll erforscht werden, ob sich die Ergebnisse der Rollenspiele und die der nicht gespielten Interaktionen (Interview) unterscheiden.</p></li><li><p>Im Bezug auf die Pragmatik wird das SSPA kritisch betrachtet und anschließend diskutiert, ob dessen Kategorien ausreichend differenzieren, um pragmatische Fähigkeiten detailliert erheben zu können.</p></li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2024-02-06 21:31:06 UTC</pubDate>
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         <title>Forschungsmethode</title>
         <author>biancaescher1</author>
         <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii/wish/2875735677</link>
         <description><![CDATA[<p>In Form eines Rollenspiel Assessments soll das kommunikative Verhalten von Personen mit AS realistisch, alltagsnah und objektiv in Konversationen getestet werden. Dazu gibt es eine Übungsszene, sowie zwei darauffolgende Testszenen. Um erfassen zu können, ob ein Unterschied zwischen den Rollenspielen und alltagsnahen Situationen besteht, wurde als dritte Testszene ein semi-strukturierter Dialog in Form eines Interviews in die Studie eingebettet. Die Probanden der Studie waren 20 Jugendliche und Erwachsene, wobei jeweils 10 mit und 10 ohne AS waren.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-02-06 21:41:56 UTC</pubDate>
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         <title>Verfahren der Datenerhebung</title>
         <author>biancaescher1</author>
         <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii/wish/2875748822</link>
         <description><![CDATA[<p>Beim SSPA liegt eine feste Anzahl von Analysekriterien vor, bei welchen die pragmatischen Fähigkeiten auf einer Likert Skala von 1 bis 5 numerisch verankert und unipolar (1 = sehr unzutreffend, 5 = sehr zutreffend) beurteilt werden. Beispiele und Verhaltensbeschreibungen sozialer Interaktionen definieren die einzelnen Punkte. Um zu gewährleisten, dass die Zuordnung weitgehendst objektiv vonstatten ging, wurden alle Beurteilerinnen und Beurteiler dieser Studie in einer Trainingsphase auf die Beobachtung und Beurteilung von Verhalten vorbereitet. Die Interaktionen in Form der beiden Rollenspiele und des nicht gespielten Interviews wurden in 17 Komponenten verbaler, non-verbaler und para-verbaler Kommunikation beurteilt. Um die Interrater-Reliabilität hinsichtlich der Beurteilungsskala des SSPAs messen zu können, wurden alle drei Interaktionskontexte von mindestens drei unabhängigen Beurteilerinnen und Beurteilern kodiert.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-02-06 21:59:41 UTC</pubDate>
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         <title>Ergebnisse</title>
         <author>biancaescher1</author>
         <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii/wish/2876898663</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Teilergebnisse der beiden Szenen laut SSPA, sowie das Gesamtergebnis inklusive des Interviews weisen statistisch gesehen signifikante Unterschiede zwischen der AS- und der non-AS Gruppe auf. Es kann daher bestätigt werden, dass in allen drei Teilbereichen "Affekt allgemein", "Gespräch allgemein" und "Auseinandersetzung allgemein" nach Roth und Speckmann pragmatische Komplikationen vorliegen. Während die Gruppe ohne AS die pragmatischen Anforderungen meist zu 100% erfüllte, ist zu beachten, dass die Probanden mit AS sehr individuelle Auffälligkeiten in den einzelnen pragmatischen Bereichen aufweisen.  Da die Ergebnisse der Rollenspiele größtenteils mit den Ergebnissen der nicht gespielten Szenen übereinstimmen, ist ein Vergleich zwischen Rollenspiel und Alltag naheliegend. </p><p><br/></p><p>Im Zuge der Studie konnte bestätigt werden, dass das SSPA trotz der geringen Teilnehmerinnen- und Teilnehmerzahl (n=10) für den deutschsprachigen Raum reliabel ist.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-02-07 17:10:34 UTC</pubDate>
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         <title>Autoren</title>
         <author>biancaescher1</author>
         <link>https://padlet.com/biancaescher1/sr398ymezmyizfii/wish/2876910630</link>
         <description><![CDATA[<p>Dr. Antje Orgassa, Kirsten Breunsbach, André Herrmann, Annelore Lemmens, Dr. Jan Pieter Teunisse</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-02-07 17:19:50 UTC</pubDate>
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