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      <title>Dossier Migration by Anne Montag</title>
      <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6</link>
      <description>Seminarleistung LSQ Profilseminar
Ria, Liam, Lena, Anne</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-05-19 08:08:13 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-05-22 16:00:22 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Geschichte der Migrationspolitik in Deutschland</title>
         <author>annemontag</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2190953593</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Ende 19 Jahrhundert</strong></div><div>» &nbsp; landwirtschaftliche Saisonarbeit östlich der Elbe zunehmend unattraktiv für Einheimische; vermehrte Anwerbung von (russisch-)polnischen Landarbeiter*innen</div><div>» &nbsp; große Infrastrukturprojekte im Kanal- und Eisenbahnbau zog Gastarbeiter aus Italien, Niederlande und Habsburgerreich an</div><div>» &nbsp; von Reichsgründung bis 1910 stieg Zahl der registrierten Ausländer in Deutschland (ohne Saisonarbeiter) von 206.000 auf 1,3 Mio.</div><div>» &nbsp; von 1880 bis 1914 Transitwanderbewegung aus Osteuropa nach USA, Strandungen aufgrund von z.B. sozialen Gründen oder Geldmangel im heutigen Deutschland</div><div><strong>Zwangsmigration während der Weltkriege</strong></div><div>» &nbsp; 1. Weltkrieg brachte starke Einreisekriterien in den USA mit sich; dadurch Einschnitt in transkontinentale Migration</div><div>» &nbsp; Arbeitsmigration im 1. Weltkrieg unter staatlicher Kontrolle; Beschäftigung 1 Mio. russischer und belgischer Zwangsarbeiter</div><div>» &nbsp; Versailler Vertrag führte durch Gebietsabtretungen und -neuverteilungen zu Zwangsmigrationen</div><div>» &nbsp; Höhepunkt der Zwangsmigration im 2. Weltkrieg: 600.000 jüdische Emigranten verließen Deutschland, 25.000-30.000 politische Emigranten; Ausbeutung von 8 Mio. militärischen Zwangsarbeitern aus Russland, Frankreich, Italien</div><div>» &nbsp; Vertreibung von 9 Mio. Osteuropäern aus annektierten Gebieten um Platz für „Volksdeutsche“ zu schaffen</div><div>» &nbsp; 6 Mio. Menschen aus ganz Europa in Arbeits- und Konzentrationslager deportiert</div><div><strong>Nachkriegsdeutschland</strong></div><div>» &nbsp; 10 bis 12 Mio. „Displaced Persons“ in Deutschland, der Großteil davon noch 1945 umgesiedelt oder rückgeführt</div><div>» &nbsp; übrige 1,7 Mio. in neugegründete Resettlement-Programme in andere Länder (USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich) umgesiedelt</div><div>» &nbsp; durch Gebietsabtretungen und Grenzverschiebungen erneute Fluchtbewegungen, nun Richtung Westen</div><div>» &nbsp; Nachkriegsdeutschland von Zwangsmigration geprägt: zwischen 1946 und 1961 Auswanderung von 800.000 Deutschen nach Übersee</div><div>» &nbsp; Teilung Ost- und Westdeutschland: 3,1 Mio. Menschen zogen bis zum Mauerbau in den Westen, 500.000 emigrierten in den Osten</div><div><strong>Gastarbeit und Einwanderung</strong></div><div>» &nbsp; BRD warb Gastarbeiter*innen aus Österreich und Italien an, um Wiederaufbau-Arbeiten leisten zu können: 1973 Höhepunkt von Ausländern mit 2,6 Mio. (1/3 davon Gastarbeiter)</div><div>» &nbsp; Anwerbe-Abkommen um Gastarbeiten staatlich zu kontrollieren&nbsp;</div><div>» &nbsp; Einführung der „Rotation der Arbeitskräfte“: Gastarbeiter sollten einige Jahre in Industriezentren, um später mit Geld wieder nachhause zu gehen und für neue Gastarbeiter Platz zu schaffen (funktionierte zwischen 1950 und 1970 sehr gut) -&gt; mündete in lang verleugnete Einwanderungssituation (immer mehr blieben in Deutschland und holten nach und nach Familien nach)&nbsp;</div><div>» &nbsp; führte zu weiterem Anwerbestopp: türkische und jugoslawische Arbeiter stark betroffen -&gt; mussten überlegen, ob sie Familie nachholen oder endgültig zurückkehren (kein Einwanderungsstopp, aber eingeschränkter Zugang auf Arbeitsmarkt für nicht-westliche Arbeiter)</div><div>» &nbsp; in DDR wurden gleichzeitig Anwerbe-Verträge mit „sozialistischen Bruder-Staaten“ geschlossen: Gastarbeiter vorwiegend aus Kuba, Mosambik und Vietnam</div><div>» &nbsp; 1973/74 kamen Einwanderer aus Chile in BRD und DDR</div><div>» &nbsp; ab 1978 vietnamesische „Boat People“ nach BRD</div><div>» &nbsp; 1980 größere Fluchtbewegung aufgrund unsicherer politischer Situationen aus Polen, Türkei und Iran</div><div><strong>Nach Mauerfall</strong></div><div>» &nbsp; Wiederaufnahme traditioneller Migrationsbeziehungen: zwischen 1988 und 1993 Nettozuwanderung von 3,7 Mio. Menschen -&gt; führte zu schweren politischen Auseinandersetzungen und Gewalttaten</div><div>» &nbsp; öffentliche Anerkennung der Migrationsgeschichte Deutschlands, Aufarbeitung dessen und Inkrafttreten eines neuen Staatsangehörigkeitsrechts für Nachkommen von Einwanderern<br><br>Quelle: https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/252241/geschichte-der-migration-in-deutschland/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-19 08:13:34 UTC</pubDate>
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         <title>Migrantinnen - Besonderheiten weiblicher Migration</title>
         <author>annemontag</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2190955188</link>
         <description><![CDATA[<div>»&nbsp; &nbsp;<strong>Frauen entscheiden sich für Migration, weil sie Situationen verlassen wollen, in denen sie als Frauen grundsätzlich benachteiligt sind</strong> (bspw.: geschlechterspezifische Gewalt, Verfolgung, Unterdrückung, Krieg uvm.)</div><div>» &nbsp; viele Migrantinnen als Haushaltsarbeiterinnen für wenig Lohn und ohne Absicherung beschäftigt -&gt; legale Zuwanderungsmöglichkeiten in die EU stark eingeschränkt; viele Migrantinnen sind illegal und damit undokumentiert</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>deutsche und europäische Migrationspolitik bevorzugt insbesondere 'hochqualifizierte' Migrant*innen im Hinblick auf Aufenthalts- und Arbeitsrechte, die als besonders 'nutzbringend' gelten</strong>; Zuwanderungsgesetz sieht einen sofortigen dauerhaften Aufenthaltstitel für Professor*innen und Wissenschaftler*innen in führenden Positionen an Hochschuleinrichtungen vor</div><div>» &nbsp; eine EU-Blue Card erhalten in Deutschland 'hochqualifizierte' Nicht-EU Bürger*innen mit Hochschulabschluss, die einen Arbeitsvertrag mit einem bestimmten Gehaltsniveau nachweisen können -&gt; <strong>bekommen einen beschleunigten Aufenthaltsstatus und haben vereinfachte Möglichkeiten des Familiennachzugs</strong></div><div>» &nbsp; seltener Frauen als „Hochqualifizierte“, öfter eher als (Ehe-)Partnerinnen</div><div>» &nbsp; 2013 wurden in Deutschland Abkommen zur Migration von philippinischen und vietnamesischen Krankenschwestern unterzeichnet, als eine Maßnahme bezüglich des enormen Bedarfs im professionellen Pflegesektor</div><div>-&gt; sind aber nicht Teil der EU-Blue Card für Hochqualifizierte und erhalten keinen beschleunigten Zugang zu einem Daueraufenthaltstitel, obwohl Krankenschwestern in den Philippinen einen Hochschulabschluss erwerben</div><div>» &nbsp; gesellschaftliche Rollenbilder und Diskurse prägen Sichtweisen auf weibliche Migration: so wird in manchen Herkunftsräumen die Frage zurückbleibender Kinder im Falle der weiblichen Migration diskutiert, während sie im Falle der Migration von Männern nicht thematisiert, wird<br><br>Quelle: https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/223157/migrantinnen-besonderheiten-weiblicher-migration/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-19 08:14:17 UTC</pubDate>
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         <title>Asylpolitik</title>
         <author>annemontag</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2190956151</link>
         <description><![CDATA[<div>» &nbsp; im Grundgesetz geregelt: jeder der vor Verfolgung flieht, hat ein Recht auf Schutz</div><div>» &nbsp; Staat kontrolliert eigene Staatsgrenzen und will so Zuwanderung kontrollieren; dafür Einteilung der Migranten in Kategorien: u.A. Arbeitsmigration, Familiennachzug, Fluchtmigration = dient der <strong>Bekämpfung irregulärer Migration</strong></div><div>» &nbsp; Fluchtmigration unterscheidet sich von anderen Migrationen durch das sofortige Bedürfnis der Geflüchteten nach Schutz und Unterstützung durch meist plötzliche und ungeplante Flucht</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>Spannungsfeld</strong>: einerseits will Staat Migration kontrollieren, andererseits haben Geflüchtete sofortigen Anspruch auf Schutz vor Verfolgung</div><div>»&nbsp; <strong>&nbsp;Genfer Flüchtlingskonvention (GFK)</strong>: „Flüchtlinge sind Menschen, die sich aufgrund ihrer „Rasse", Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung außerhalb ihres Herkunftslandes befinden.“ – legt ebenfalls Aufenthaltsrechte Geflüchteter fest</div><div>» &nbsp; seit 1993 Grundrecht auf Asyl massiv eingeschränkt</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>wer aus sogenannten sicheren Dritt- oder Herkunftsstaaten (Staaten, in denen die Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention sichergestellt ist; diese Staaten können Asylbewerber ohne Prüfung ihres Antrags zurückschieben; Deutschland von sicheren Drittstaaten umgeben) kommt, hat kaum noch Chance auf Anerkennung als Asylberechtigte*r</strong></div><div><strong>» &nbsp; Deutschland von derartigen "sicheren" Staaten umgeben ist; wird bis heute nur noch ca. 1 % der Asylsuchenden auf Basis des Grundgesetzes anerkannt</strong></div><div>» &nbsp; seit 1990er Angleichung der Flüchtlingspolitik innerhalb EU-Staaten: Erleichterungen für EU-Binnenmigration; zunehmender Schutz der EU-Außengrenzen</div><div>» &nbsp; seit 1997: Staat den Flüchtling zuerst betritt, ist auch für Durchführung von Asyl zuständig (Abschieben des Asylrechts auf EU-Außenstaaten)</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>in Deutschland: kompliziertes Mehrebenensystem</strong> -&gt; Bundesländer zuständig für Erstaufnahme Asylsuchender, Kommunen für Unterbringung</div><div>» &nbsp; trotz Bemühungen kein einheitliches Flüchtlingssystem in EU</div><div>» &nbsp; fehlende Bemühungen der Staaten Flüchtenden mehr Rechte und Möglichkeiten einzuräumen; eher Gegenteil -&gt; je mehr Anträge umso erschwerter und unattraktiver werden Asylanträge gestaltet (erschwerter Arbeitsmarktzugang, Kürzung der Sozialleistungen); verstärkte Grenzkontrollen; Errichtung Grenzzäune</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>Widerspruch zu humanitäre Verpflichtung Flüchtlinge aufzunehmen und zu schützen <br></strong><br>Quelle: https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/222645/asylpolitik/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-19 08:14:58 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Migration und Diversity</title>
         <author>annemontag</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2190956403</link>
         <description><![CDATA[<div>» &nbsp; Diversity = Vielfalt, Diversität; umfasst gleichermaßen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Menschen</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG): Diversity [umfasst] die Vielfalt aller Menschen und bezieht sich wesentlich auf die sechs im AGG berücksichtigten Merkmale Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion/Weltanschauung und sexuelle Identität."</strong> Weitere, nicht im AGG verankerte Dimensionen sind etwa die soziale Stellung, Berufe, geografische Lage usw.</div><div>» &nbsp; Diversity ≠ ethnisch-kulturelle Vielfalt; umfasst verschiedene Aspekte und Zusammenwirken verschiedener Faktoren -&gt; kann ggf. zu Mehrfachbenachteiligung führen (bspw.: Asylbewerberleistungsgesetz schränkt medizinische Versorgung Geflüchteter mit Behinderung ein)</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>Deutschland bekennt sich als Einwanderungsland, trotzdem wird Migration immer noch vorrangig als Problem, statt als Vielfalt betrachtet</strong></div><div>» &nbsp; Unterscheidung <strong>„Multikulturell“</strong> (Koexistenz verschiedener Kulturen) <strong>„Interkulturell“</strong> (Umgang mit kulturellen Unterschieden) und <strong>„Transkulturell“</strong> (Kultur nicht als statisches Gebilde, sondern als dynamischer Prozess) -&gt; statische Kulturmodelle verfallen in Unterscheidung von „wir“ und „die anderen“ -&gt; Diversity-Pädagogik soll das durchbrechen</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>4 Konzepte für Abbau von Diskriminierung und Teilhabe aller Menschen:</strong></div><div><strong>1.</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>„Kinderwelten“</strong>: Anti-Bias-Ansatz – vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (Reflektion eigener Vorurteile, Spielzeuge, Kinderbücher uvm.)</div><div><strong>2.</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>„Berlin braucht dich!“</strong> – Ausbildung im öffentlichen Dienst: Initiative gegen Diskriminierung Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt im Sinne des AGG</div><div><strong>3.</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>„Supervielfalt“</strong> in Frankfurt: diversityorientiertes Integrationskonzept;&nbsp;</div><div><strong>4.</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>„Neue Deutsche Organisationen“ (NDO)<br><br></strong>Quelle: https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/223777/migration-und-diversity/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-19 08:15:12 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Rassismus</title>
         <author>annemontag</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2190956615</link>
         <description><![CDATA[<div>» &nbsp; Rassismus lenkt Wahrnehmung, Interpretation und Verarbeitung sozialer Informationen -&gt; damit nicht nur Ausdruck individueller Einstellungen und Handlungen&nbsp;</div><div>» &nbsp; Rassismus als System besteht aus alltäglichen Wahrnehmungshilfen, Wahrnehmungsfiltern, die unsere Einschätzung sozialer Gehalte und Situationen lenken und somit strukturieren; basiert auf sozialem Wissen zu Angehörigen gesellschaftlicher Gruppen</div><div>»&nbsp; &nbsp;<strong>„Zeigen Angehörige von dominierten Gruppen negative Eigenschaften, werden diese als Bestätigung für die Unterlegenheit, des Wesens ihrer Gruppe in ihrer Gesamtheit interpretiert und dargestellt. Durchgesetzt wird diese ungleiche Bewertungspraxis über Wissensstrukturen (Differenzwissen). Die dominierten Gruppen geraten durch diese beständige negative Darstellung in eine exponierte Position. Sie müssen sich daher bspw. von Handlungen einzelner Angehöriger abgrenzen oder gar entschuldigen ("nicht alle ... sind Terroristen", "nicht alle ... sind kriminell", "nicht alle ... sind fundamentalistisch").“</strong></div><div>» &nbsp; Testsituation: In einer Testsituation sollen nacheinander ein weißer männlicher Akteur, ein schwarzer männlicher Akteur und eine weiße Akteurin ein Fahrradschloss in einem öffentlichen Park mit den gleichen Werkzeugen aufbrechen. Die Reaktionen der Parkbesucher*innen fallen bei der weißen Frau eher wohlwollend aus. Den weißen Mann lässt man vorwiegend gewähren, dem schwarzen Mann gegenüber reagieren Besucher*innen hingegen gereizt, eingreifend und repressiv.<br><br>Quelle: https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/223738/rassismus/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-19 08:15:21 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Politische Partizipation von Migrant*innen</title>
         <author>annemontag</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2190956921</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Einteilung in informelle und formale politischer Partizipation:</strong></div><div>» &nbsp; informelle politische Partizipation umfasst z.B. Proteste, Demonstrationen, Bürgerinitiativen, ehrenamtliche Tätigkeiten in (politischen) Vereinen, Verbänden oder Interessenvertretungen oder bürgerschaftliches Engagement; steht Bürgern in Deutschland ohne Ansehen der Staatsangehörigkeit offen</div><div>» &nbsp; formale politische Partizipation ist stärker gesetzlich reglementiert; wichtigsten Formen in einer repräsentativen Demokratie sind das aktive und passive Wahlrecht, also Recht zu wählen und das Recht gewählt zu werden; ist im Grundsatz an deutsche Staatsangehörigkeit gebunden<br>» &nbsp; Ausnahmen: Migrant*innen aus EU-Staaten - Wahlen zum Gemeinde- oder Stadtrat, Kreistag, Stadtbezirks- oder Ortsrat sowie bei Bürgermeister- oder Landratswahlen und Wahlen auf EU-Ebene<br><br><strong><mark>Video dazu:</mark></strong><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2sAcj5d66-s">https://www.youtube.com/watch?v=2sAcj5d66-s</a><br><br>Quelle: https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/247685/politische-partizipation-von-migrantinnen-und-migranten/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-19 08:15:38 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Empowerment junger Menschen mit (zugeschriebenen) Migrationshintergrund im Spannungsfeld von Othering und Selbstbemächtigung</title>
         <author>lenaliedtke27</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2214118053</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-06-07 21:54:02 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Was ist Migration?</title>
         <author>qfyjp7bxnq</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2214894116</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>» &nbsp; Migration bezeichnet Bewegungen, die zu einer gänzlichen, vorübergehenden oder teilweisen Verlegung des Arbeits- und/oder Lebenszusammenhangs von Personen führen und über bedeutsame Grenzen hinweg verlaufen</strong> (Mecheril 2010b, 7)</div><div><strong>» &nbsp; Gründe für Migration:</strong></div><div>1.&nbsp; &nbsp; &nbsp; Ökonomische Aspekte&nbsp;</div><div>2.&nbsp; &nbsp; &nbsp; Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung&nbsp;</div><div>3.&nbsp; &nbsp; &nbsp; Ökologische Aspekte</div><div>4.&nbsp; &nbsp; &nbsp; Arbeitsmigration</div><div>» &nbsp; Gesellschaftliche Realität von Ein- und Auswanderungsländern wird durch Migration erzeugt und permanent umgestaltet</div><div>» &nbsp; Migration in „Einwanderungsgesellschaften“ oft Aufgangspunkt für Modernisierung und Entwicklung</div><div>» &nbsp; Menschen die in ein Land einwandern, bringen neue Sprachen, Wissensstrukturen, Erfahrungen und Perspektiven, die über die sozialen Kontexte, an denen sie unmittelbar teilhaben, mittel- und langfristige Veränderungen in betreffenden Feldern, wie Bildungsorganisation und Arbeitswelt hervorrufen</div><div>» &nbsp; Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal der Migrationsbedingte Heterogenität wird durch die sogenannte <strong>natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeit</strong> markiert</div><div>o&nbsp; &nbsp;<strong>“Natio“</strong> bezieht sich auf Nationalstaat</div><div>o&nbsp; &nbsp;<strong>“Ethno“</strong> auf die ethnische Zugehörigkeit <br>o&nbsp; <strong>&nbsp;“Kultur“</strong> bezieht sich auf die Vorstellung, dass sich eine Gruppe von Menschen auf die gleichen historischen Bezüge beruft und so eine homogene kulturelle Praxis begründet<br><br><strong>Video dazu: </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PsOhYH-uErM">https://www.youtube.com/watch?v=PsOhYH-uErM</a></div><div>&nbsp;</div><div>Quelle: Sturm(2016), Migrationsbedingte Heterogenität im Kontext von Schule und Unterricht&nbsp;</div><div>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-08 11:58:29 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Flüchtlinge zwischen Selbstbestimmung und Abhängigkeit</title>
         <author>qfyjp7bxnq</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2214907054</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Ganz verschiedene Motive sind es, die Menschen dazu bringen, als Flüchtlinge nach Europa zu kommen: Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung und Unterdrückung, vor Hunger und Not</strong>, versuchen widrigsten Lebensumständen zu entkommen. Dabei schlagen sie unterschiedliche Wege ein und verfolgen unterschiedliche Strategien – abhängig unter anderem von der Region, aus der sie fliehen, ihren Kontakten in potenziellen Transit- und Zielländern und ihren finanziellen Möglichkeiten. <br><br>Geprägt ist ihr Weg nach Europa einerseits davon, dass sie gerade durch ihre Flucht versuchen, in schwierigsten Situationen <strong>selbstbestimmt zu handeln</strong> und ihre Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. Andererseits sind sie auf ihrer Flucht <strong>meist auf Unterstützung und Dienstleistungen anderer angewiesen</strong>, wodurch sie wiederum in Abhängigkeiten geraten können. Und auch im Aufnahmeland bleibt diese Ambivalenz zwischen eigenständigem Handeln und Abhängigkeit oft bestehen. <br><br>Im Folgenden werden Flüchtlinge als Migrant*innen in den Blick genommen, die versuchen, sehr schwierigen Lebensumständen zu entkommen. Dabei steht die beschriebene Ambivalenz zwischen Handlungskompetenz und Abhängigkeit im Vordergrund. Der regionale Fokus liegt auf Deutschland und Europa. <br> <br><strong>Hier weiterlesen: https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/252235/fluechtlinge-zwischen-selbstbestimmung-und-abhaengigkeit/&nbsp;</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-08 12:13:06 UTC</pubDate>
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         <title>Othering </title>
         <author>lenaliedtke27</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2215861429</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;<strong>Othering:</strong></div><div>» &nbsp; basiert auf “wir/ihr”-Mentalität</div><div>» &nbsp; Menschen die beispielsweise ein anderes phänotypisches Auftreten haben, werden ausgegrenzt</div><div>» &nbsp; “andere” werden (un-)bewusst reduziert auf Vorurteile</div><div>» &nbsp; schaffen künstlicher Unterschied zwischen “wir” und “die anderen”</div><div>» &nbsp; Teil “Otheringprozesses” kann unbewusste Annahme von Klischees, Bestätigung “othering” sein</div><div>» &nbsp; Gründe dafür können beispielsweise Angehörigkeit anderer Kulturen und Religionen sein oder einfach eine andere Hautfarbe</div><div>» &nbsp; Menschen mit anderem Phänotyp wird dabei oft ein Migrationshintergund zugeschrieben, ohne dass diese einen haben = zugeschriebener Migrationshintergrund</div><div>» &nbsp; Menschen haben durch Othering oftmals schlechtere Chancen beispielsweisen auf dem Arbeitsmarkt oder werden in anderen sozialen Bereichen ausgegrenzt</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Mit Othering geht Diskriminierung einher:</strong></div><div>» &nbsp; Normalitätsvorstellungen → Markieren sozialer Gruppen, deren Status Gleichwertigkeit zur Debatte stehen kann (nicht ohne Ausnahmen, Einwände, Einschränkungen anerkannt wird)</div><div>» &nbsp; “Othering-” und Diskriminierungserfahrungen sind subjektiv unterschiedlich, da Menschen mit (zugeschriebenem) Migrationshintergrund eine heterogene Gruppe sind. Diese Heterogenität setzt sich zum Beispiel aus sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Neigungen, Religion etc. zusammen.</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Zugeschriebener Migrationshintergrund:</strong></div><div>» &nbsp; oft als Dachbegriff verwendet</div><div>» &nbsp; schreibt nicht-weißen Deutschen / Deutschen mit “ausländisch klingenden” Namen fälschlicherweise Migrationshintergrund zu</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Empowerment kann helfen</strong></div><div>» &nbsp; Empowerment Jugendlicher mit (zugeschriebenem) Migrationshintergrund spielt eine zentrale Rolle, um gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und individuelle Ressourcen dafür einzusetzen, sich kritisch und systemisch mit Rassismus und damit verknüpften Erfahrungen auseinanderzusetzen</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Anregung zum Nachdenken bezüglich der Karikatur:</strong> Inwiefern machen wir selbst in der Gesellschaft Unterschiede zwischen den Menschen auf Grund einer anderen Religionszugehörigkeit oder des Aussehens?&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Quellen</div><div>https://www.bernerzeitung.ch/die-guten-und-die-</div><div>schlechten-fluechtlinge-212737048252</div><div>Farrokhzad 2019: „Empowerment junger Menschen mit (zugeschriebenem) Migrationshintergrund im Spannungsfeld von Othering und Selbst- bemächtigung.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-09 05:33:45 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Elternbeteiligung als ritualisierte Praxis</title>
         <author>lenaliedtke27</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2215864364</link>
         <description><![CDATA[<blockquote>Die Ritualisierte Natur der Elternbeteiligungspraktiken schafft Gruppenidentität unter Mainstream-Eltern oder -Schulen, die marginalisierte Familien an den Rand drängt.</blockquote><div>» &nbsp; Mainstream-Eltern/Mütter = weiße, mittel- bis oberschichtige Eltern/Mütter</div><div>» &nbsp; LCSD-Eltern / marginalisierte Eltern = Eltern, die nicht dem „Idealbild“ eines PI entsprechen (z.B. andere ethnische Zugehörigkeit)&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><blockquote>Marginalisierte Eltern werden nicht mit in das Schulleben ihrer Kinder mit einbezogen bzw. ausgegrenzt, was negative Konsequenzen für diese Kinder, sowie Benachteiligungen, mit sich bringt.&nbsp;</blockquote><div>» &nbsp; Gründe:&nbsp;</div><div>1.&nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Gruppenidentität</strong>: stark ritualisierte Elternbeteiligung der Mainstream-Eltern drängt LCSD-Eltern an den Rand&nbsp;</div><div>2.&nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Bildung sozialer Netzwerke</strong>: Eltern geben „Insider“ untereinander weiter Whatsappgruppen, sowie andere soziale Netzwerke spielen dabei eine entscheidende Rolle; LCSD Eltern haben keine Chance diese Infos zu erhalten, wenn sie diesen Sozialnetzwerken nicht beiwohnen, nicht Teil der Gruppe sind&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><blockquote>Beteiligung der Eltern ist maßgeblich und hat Auswirkung auf schulische Leistungen</blockquote><div>» &nbsp; Damit einhergehende Probleme:&nbsp;</div><div>o &nbsp; LCSD Eltern haben kaum Chancen sich einzubringen</div><div>o &nbsp; Eltern, die den Anforderungen nicht entsprechen = ausgeschlossen&nbsp;</div><div>o &nbsp; Verständnis des Bildungssystem = wichtigste Währung</div><div>o &nbsp; soziale Netzwerk, um diese Insider auszutauschen</div><div>o &nbsp; Wissen erforderlich, um Kind erfolgreich durch Bildungssystem zu navigieren →&nbsp; Individualismus im Fokus&nbsp;</div><div>o &nbsp; „angemessene PI“ = Elternbeteiligung → weiße Mütter aus der Mittel- / Oberschicht</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;Quelle: Anthropology &amp; Education Quarterly , December 2011, Vol. 42, No. 4 (December<br>&nbsp; 2011), pp. 404-421<br>&nbsp;https://www.eltern-und-schulen.de/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-09 05:37:08 UTC</pubDate>
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         <title>Handlungsempfehlungen </title>
         <author>lenaliedtke27</author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2215865615</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Bedürfnisorientiert arbeiten</strong></div><div>» &nbsp; ein Schulplatz alleine macht keinen Bildungserfolg</div><div>» &nbsp; Es ist wichtig die persönlichen Ressourcen der Schüler*innen mit einzubeziehen, auf ihre Wüsche, Bildungsziele und Bedürfnisse einzugehen</div><div>» &nbsp; Bedürfnisse der Schüler*innen sollen dabei mit den Unterstützungs – und Fördermöglichkeiten der örtlichen Schule in Einklang gebracht werden&nbsp;</div><div>» &nbsp; dabei hilft eine individuelle und gezielte Bildungsberatung&nbsp;</div><div>» &nbsp; Es sollen möglichst passende Schulen für die Kindern gefunden werden</div><div>» &nbsp; Schüler*innen sollen nicht nur ihre Schulpflicht erfüllen, das Ziel ist viel mehr dass sie gute Bildungschancen erhalten, um einen bestmöglichen Schulabschluss zu erhalten</div><div>» &nbsp; Schüler*innen müssen die Möglichkeit haben ihr Bildungspotential voll auszuschöpfen, dabei ist es wichtig, genügend Kurse, bspw. Deutschsprachkurse, zur Verfügung zu stellen</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Aufklärung</strong></div><div>» &nbsp; Erziehungsberechtigte und Schüler*innen müssen für Bildungserfolgt umfassend über die Funktionsweise des jeweiligen Schulsystems aufgeklärt werden</div><div>» &nbsp; wenn Schüler*innen höhere Bildungsabschlüsse erstreben, benötigen sie für die Planung ihrer Karrieren entsprechende Informationen</div><div>» &nbsp; Mehrsprachige Angebote können dabei hilfreich sein&nbsp;</div><div>» &nbsp; auch eine Umsetzung in vereinfachter deutscher Sprache oder als Videomaterial können hilfreich sein&nbsp;</div><div>» &nbsp; Des Weiteren könnten das Einsetzen von Dolmetscher*innen bei Elterngesprächen hilfreich sein</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Konzeptentwicklung</strong></div><div>» &nbsp; Schüler*innen mit besonderen Bedürfnissen benötigen spezielle Konzepte, um diese am besten fördern zu können</div><div>» &nbsp; Ein Konzept könnte das erstellen temporärer Lerngruppen zum Deutsch – Spracherwerb sein</div><div>» &nbsp; Des weitere könnten Vorbereitungen auf bestimmte Abschlüsse in kleineren Klassenverbänden hilfreich sein</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Sicherung und sozialpädagogische Begleitung</strong></div><div>» &nbsp; Für den schulischen Erfolg ist es essentiell, dass die Lernenden ein sicheres und stabiles Umfeld haben</div><div>» &nbsp; jedoch ist dies besonders für Geflüchtete mit traumatischen Erfahrungen und unsicheren Zukunftsperspektiven problematisch&nbsp;</div><div>» &nbsp; eine stabile, professionelle psychosoziale Begleitung an einer Schule ist essentiell</div><div>» &nbsp; Hierbei sind zusätzliche Pädagog*innen wichtig, da das Lehrpersonal die Bedürfnisse der einzelnen Schüler*innen oftmals nicht alleine bewältigen kann</div><div>» &nbsp; Fachkräfte sollen dabei ausgeprägte transkulturelle Kompetenzen mitbringen und sich mit sozialrechtlichen Belangen, sowie ausländerrechtlichen Themen auseinandersetzen</div><div>» &nbsp; Schulischer Erfolgt und sozial, sowie aufenthaltsrechtliche Sicherheit sind eng miteinander Verbunden</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Sensibilisierung</strong></div><div>» &nbsp; Lehrer*innen müssen auf die individuellen Bedürfnisse und Lebenswelten der Migrant*innen eingehen können und sensibilisiert für deren Lebensumstände sein</div><div>» &nbsp; Lehrer*innen benötigen dabei Wissen und Kompetenzen um die spezifischen Lebenslagen der Schüler*innen zu verstehen</div><div>» &nbsp; Dazu benötigen Lehrkräfte entsprechende Schulungen zu transkulturellen Kompetenzen und sprachsensiblen Unterricht</div><div>» &nbsp; Kenntnisse zur sinnvollen Vergabe von Nachteilsausgleichen könnten dabei auch sinnvoll sein</div><div>&nbsp;</div><div>Quelle:</div><div>Katy Pastohr, Gudrun Keifl, Daniel Jörg: SECHS JAHRE ESF-FÖRDERPERIODE. EIN ZWISCHENRUF VON DER BASIS. - Handlungsempfehlungen aus der Praxis für den erfolgreichen Schulbesuch von zugewanderten Schüler*innen</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-09 05:38:37 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Handlungsempfehlungen</title>
         <author>lenaliedtke27</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-06-09 05:40:23 UTC</pubDate>
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         <title>Empowerment als Mittel gegen Othering</title>
         <author>lenaliedtke27</author>
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         <pubDate>2022-06-09 05:41:58 UTC</pubDate>
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         <title>Was ist Othering</title>
         <author>lenaliedtke27</author>
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         <pubDate>2022-06-09 05:42:26 UTC</pubDate>
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         <title>Rassismuskritik und sich selbst Hinterfragen </title>
         <author>lenaliedtke27</author>
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         <pubDate>2022-06-09 05:43:41 UTC</pubDate>
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         <title>Podcast: Weiße Privilegien und Rassismusforschung an Schulen</title>
         <author>lenaliedtke27</author>
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         <pubDate>2022-06-09 05:47:07 UTC</pubDate>
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         <title>Geschlechterdifferenzen in der Migration</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/annemontag/sffmhzg2kqorhpn6/wish/2216101525</link>
         <description><![CDATA[<blockquote><strong>Migration ist nicht geschlechtsneutral!</strong></blockquote><div>» &nbsp; Frauen in der Migration häufig unsichtbar (abnehmend) (LGBTQIA+-Menschen im Diskurs fast völlig unsichtbar)</div><div>» &nbsp; Bildungs- &amp; Erwerbsmigration galt lange Zeit als „Männersache“</div><div>» &nbsp; Stereotypisierung beider (Exot*innen, Unterdrückte oder Fundamentalisten)</div><div>» &nbsp; Ca. 50% der internationalen Migrant:innen sind Frauen (im globalen Norden mehr als im Süden) -&gt; Anteil leicht steigend</div><div><strong>» &nbsp; Migrationsmotive:&nbsp;</strong></div><div>• unterscheiden sich kaum -&gt; bessere Bildungs-, Arbeits- und Karrierechancen sowie Familie</div><div>• Entscheidungsträger: Männer oft aktiv, Frauen oft passiv</div><div>• Frauen eher familienorientiert, Männer eher berufsorientiert</div><div><strong>» &nbsp; Flucht:&nbsp;</strong></div><div>o &nbsp; Anteil der Frauen schwankt je nach Weltregion</div><div>o &nbsp; Frauen häufiger in Begleitung von Kindern (Männer meist alleinstehend)</div><div>o &nbsp; Frauen häufiger Opfer sexueller Gewalt &amp; Menschenhandel</div><div>o &nbsp; rund ¾ aller Opfer von Menschenhandel sind Frauen</div><div>o &nbsp; Männer häufiger Opfer von physischer Gewalt, Verschleppung und Zwangsarbeit</div><div><strong>» &nbsp; Schule:</strong></div><div>o &nbsp; Allgemein: „Problemgruppe“ -&gt; vor allem Jungs</div><div>o &nbsp; häufig stereotype, negative Wahrnehmung von migrierten Jugendlichen (Kriminalität, Integrationsunwilligkeit, Bandenbildung, etc.)</div><div>o &nbsp; Sitzenbleiben: Jugendliche aus Migrationsfamilien sind im deutschen Bildungssystem weit weniger erfolgreich als die Kinder der einheimischen Bevölkerung</div><div>o &nbsp; Kinder mit Migrationshintergrund -&gt; zwei- bis dreimal so hohes Risiko wie Kinder deutscher Herkunft, eine Klasse zu wiederholen</div><div>o &nbsp; Jungen häufiger als Mädchen (vor allem ab Pubertät)</div><div>o &nbsp; Häufigste Ursache bei Migrant*innen: Sprachbarriere; bei Muttersprachlern: Verhaltensauffälligkeiten</div><div><br><strong>siehe Statistik:</strong> https://1drv.ms/u/s!AmfmE9d0oznFuT9rZlSp7SjZ6jXg?e=HUvlaQ<br><br>Krohne, Julia A.; Meier, Ulrich; Tillmann, Klaus-Jürgen: Sitzenbleiben, Geschlecht und Migration - Klassenwiederholungen im Spiegel der PISA-Daten - In: Zeitschrift für Pädagogik 50 (2004) 3, S. 373-391 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-48161 - DOI: 10.25656/01:4816</div><div><br><strong>» &nbsp; Arbeit und Soziales:</strong></div><div>• Männer häufiger erwerbstätig; Frauen durchschnittlich niedrigerer Bildungsstand und seltener erwerbstätig, oft geringer ausgeprägte Sprachkenntnisse der Zielsprache -&gt; strukturelle, kulturelle und soziale Integration der Frauen geringer</div><div>• Migrantinnen: oft haushaltsnahe, pflegende Dienstleistungen (Care-Arbeit) -&gt; gelten zumeist nicht als reguläre Berufstätigkeit -&gt; prekäre, informelle Arbeitsverhältnisse</div><div>• Frauen oft mit Kinderbetreuung und Haushaltsaufgaben betraut</div><div>• Frauen aus marginalisierten Weltregionen = „kostengünstige und flexibel einsetzbare Arbeitskräfte“ -&gt; Degradierung</div><div>• Weisung: Rassismuskritische und gendersensible bzw. (allgemeiner) differenzsensible Professionalität (exemplarisch: Messerschmidt 2016)</div><div><br>Quellen:</div><div>https://www.migrationdataportal.org/de/themes/geschlecht-und-migration&nbsp;</div><div>https://library.fes.de/pdf-files/iez/03717-02.pdf</div><div>https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/280212/frauen-in-der-migration/<br>https://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2021/210308-am-frauen-migration-integration-forschung.html?nn=282388#a_882412_1</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-09 09:35:58 UTC</pubDate>
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