<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Kriminalitätsbekämpfung by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri1</link>
      <description>Wo und wie lohnt sich ein Präventivprogramm gegen Kriminalität?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-01-06 14:05:37 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2023-04-16 16:12:38 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url></url>
      </image>
      <item>
         <title>Problemstellung</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri1/wish/1978675510</link>
         <description><![CDATA[<div>Bronn und Lollys haben ein neuartiges Präventionsprogramm zur Vorbeugung einer kriminellen Karriere entwickelt und bieten es dem Bürgermeister von Königsmund an. „Wir sind sicher, dass unser Programm, bei jungen Menschen eingesetzt, die Entwicklung von delinquentem Verhalten massiv verringert“, versuchen Bronn und Lollys den Bürgermeister zu überzeugen. „Jetzt müsste man halt nur noch wissen, wer Gefahr läuft, kriminell zu werden“, antwortet der Bürgermeister süffisant, weil er sich nicht vorstellen kann, dass man das irgendwie vorhersagen kann.<br>  <br>Geben Sie dem Bürgermeister von Königsmund auf dieser Grundlage einen Rat, ob und unter welchen Bedingungen er das Programm von Bronn und Lollys finanzieren soll.</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/329433372/b42e64bc001b32a0ab669bcc02e08391/BronnLollys.webp" />
         <pubDate>2022-01-06 14:05:37 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/kri1/wish/1978675510</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Ratschlag an den Bürgermeister</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri1/wish/1978815160</link>
         <description><![CDATA[<div>Der Bürgermeister sollte, sofern das Programm hält, was es verspricht, in das Programm von Bronn und Lollys finanzieren. So konnte bereits mit anderen Programmen (Anti-Aggressivitäts-Training und Antwort-Kosten-Paradigma) gute Ergebnisse erzielt werden.&nbsp;<br>Personen, die potenziell aggressives Verhalten zeigen, können anhand von verschiedener Risikofaktoren identifiziert werden. So gibt es die drei Kategorien individuelle, soziale und gemeinschaftliche Faktoren. Bspw. kann anhand des gemeinschaftlichen Faktors in Nachbarschaften, die kriminelle Aktivitäten aufweisen, das Programm vermehrt angeboten werden.&nbsp;<br>Zudem können geschulte Personen, bspw. in Schulen, anhand des Modells des Developmental Pathways erste Anzeichen für Schüler:innen, die potenziell kriminelles Verhalten aufzeigen können, identifizieren und an das Programm heranführen.<br>Wichtig ist generell bereits bei den jüngsten anzusetzen, denn so ist die mittlere Jugend laut White, Moffitt, Earls, Robins &amp; Silva (1990) als Höhepunkt für die Prävalenz kriminellen Verhaltens zu sehen. (Katharina Berse)</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2022-01-06 14:53:59 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/kri1/wish/1978815160</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Ratschlag für den Bürgermeister</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri1/wish/1979451346</link>
         <description><![CDATA[<div>Eine Art zu untersuchen, ob jemand kriminell werden kann, ist die Betrachtung von Risikofaktoren. Diese können als Merkmale, Variablen oder Gefahren einer Person definiert werden, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese Person eine Störung entwickelt. Eine Risikobewertung kann helfen, die richtige Art einer Intervention zu bestimmen, um Jugendlichen zu helfen nicht straffällig zu werden. Diese Risikofaktoren werden oft in drei große Kategorien eingeteilt: individuelle, soziale und gemeinschaftliche Faktoren. Dabei ist auf individueller Ebene Aggression vor dem 13. Lebensjahr ein relevanter Schätzer aber auch Hyperaktivität, Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsstörungen, Impulsivität und Risikobereitschaft, für späteres gewalttätiges Verhalten. Zudem können ein niedriger verbaler IQ und verzögerte Sprachentwicklung die spätere Kriminalität begünstigen. Im familiären und sozialen Bereich sind beispielsweise die Psychopathologie der Eltern und der Einfluss von Gleichaltrigen Risikofaktoren. Weiterhin könnten Persönlichkeitsmerkmale wie Neurotizismus, wütende Feindseligkeit, Impulsivität und Excitement-Seeking kriminelles Verhalten begünstigen. Verschiedene Modelle können bei der Identifikation von möglichem kriminellen Verhalten helfen. Zum Beispiel die Delinquenzmodelle der Jugend von Scaramella et al. (2002) oder das Modell der Developmental Pathways von Loeber und Hay (1997). Weiterhin könnte im Sinne der „General Theory of Crime (GTOC)“ von Gottfredson und Hirschi (1990), die Selbstkontrolle und Gelegenheitsstrukturen zur Untersuchung miteinbezogen werden. Das Einbinden einiger dieser Methoden zur Identifizierung von möglichem kriminellen Verhalten sollte eine Bedingung sein. Wenn diese eingehalten wird, sollte der Bürgermeister von Königsmund das Programm von Bronn und Lollys finanzieren.&nbsp;(Yasmin Eichhorn)</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2022-01-06 19:56:02 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/kri1/wish/1979451346</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Mein Rat für den Bürgermeister</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri1/wish/1984512354</link>
         <description><![CDATA[<div>Bronn und Lolly haben sich mit der Prävention bzw. Verringerung von delinquenten Verhalten beschäftigt. Sie schlagen ihr entwickeltes Programm dem Bürgermeister vor. Dieser reagiert Skeptisch, da für ihn noch nicht geklärt ist, wie potentiell delinquent veranlagte Personen ausfindig gemacht werden sollen. In der Forschung wurden bereits viele Indizien entdeckt, die bei Kindern und Jugendlichen auf mögliches zukünftiges delinquentes Verhalten hindeuten. So gibt es bestimmte Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass eine Person straffällig wird. Eine Bewertung des Risikos kann in diesem Fall dazu dienen die Art der Intervention zu bestimmen, welche das Risiko straffällig zu werden verringert. Es gibt verschiedene Zusammenhänge welche delinquenten Verhaltensweisen im späteren Leben begünstigt bzw. dieses frühzeitig erkennen lässt. Das sind zum Beispiel Zusammenhänge zwischen pränatalen und perinatalen Komplikationen und späterem kriminelle Verhalten, positive Zusammenhänge zwischen Hyperaktivität, Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsstörungen, Impulsivität und Risikobereitschaft und späterem gewalttätigem Verhalten sowie Zusammenhänge zwischen einem niedrigen verbalen IQ und verzögerter Sprachentwicklung und späterer Kriminalität. Weitere Anzeichen von späteren delinquenten Verhalten sind unruhiges, zappeliges und nervöses Verhalten von Kinder, die Scheidung von Eltern, wobei die Kinder bis zu10 Jahre alt sind sowie der Einfluss von Gleichaltrigen und deren Akzeptanz von kriminellem Verhalten, vor allem wenn die&nbsp; Jugendlichen wenig Kontakt zu ihren Eltern haben. Ich würde dem Bürgermeister empfehlen zunächst zu überprüfen, ob es überhaupt möglich ist, mit den zuvor genannten Kenntnissen, potentiell delinquente Jugendliche ausfindig zu machen. Kann dies nicht in die Tat umgesetzt werden, würde ich ihm nicht empfehlen das Programm finanziell zu unterstützen, da es möglicher Weise nicht effizient wirkt. Unter der Bedingung, dass aber Bronn und Lolly sich eine Möglichkeit überlegen solche delinquente Jugendliche erfolgreich ausfindig zu machen, dann steht aus meiner Sicht der Unterstützung des Programms nichts weiter im Wege.&nbsp;<br><br></div><div>Ella Dorothea Hansen<br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2022-01-10 18:35:18 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/kri1/wish/1984512354</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
