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      <title>WS2122 Wie kann man Leistung sichern? by Ernst Hany</title>
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      <description>Posten Sie hier Ihre Vorschläge für das Quidditch-Team!</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-11-11 14:43:35 UTC</pubDate>
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         <title>Nur als Beispiel: Das spanische Lumos Compostela Quidditch Team</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-11 14:43:35 UTC</pubDate>
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         <title>Aufgabe</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[<div>Fred und George möchten in Erfurt ein neues Quidditch-Team auf die Beine stellen. „Wir brauchen die besten Spielerinnen und Spieler der Stadt“, legt sich Fred fest. „Und wie kannst du die finden?“, fragt George nach. „Die müssen einfach ein Sporttalent haben“, überlegt Fred, „sie müssen schnell sein und ausdauernd, strategisch denken und teamfähig sein“. George ist da skeptisch: „Ist Talent wirklich so wichtig? Ich denke, wir brauchen vor allem einen erfahrenen Trainer und Leute, die langfristig und regelmäßig zum Training kommen.“&nbsp;</div><div>- Erstellen Sie auf dieser Grundlage einen Ratschlag für Fred und George.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-11 14:43:35 UTC</pubDate>
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         <title>Ratschlag für Fred &amp; George</title>
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         <description><![CDATA[<div>Grundsätzlich gebe ich George recht, da nach Ericsson, Krampe und Tesch-Romer (1993) qualitativ hochwertiges Training (<em>deliberate practice) </em>mit einer Lehrperson sehr wichtig ist und das Setzen von Zielen und häufiges Üben eine große Rolle spielen, damit bestimmte Abläufe automatisiert werden, wodurch das Können zunächst eine sekundäre Rolle spielt.&nbsp;<br><br>Der Erfolg des Übens hängt allerdings auch von den bereits vorhandenen Fähigkeiten und Talenten der Personen ab. Sind bestimmte Erfahrungen schon vorhanden, brauchen die Personen weniger Übung (gerade wenn sie schon etwas länger dabei sind).&nbsp;<br><br>Mit einem gewissen Grundtalent und ab einem bestimmten Level der Leistung zählt die Ausdauer, Motivation und Persönlichkeit mehr, als das eigentliche Können.<br><br>Fred und George sollten sich also ein Team zusammensetzen mit gewissen Grundkenntnissen, die aber eine starke Ausprägung in Ausdauer, Motivation und Persönlichkeit haben, sowie eine geeignete Lehrperson einstellen, die die Spieler*innen geeignet und qualitativ hochwertig fördert.&nbsp;<br><br>(Lara Jahnke)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-14 20:44:46 UTC</pubDate>
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         <title>Mein Ratschlag</title>
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         <description><![CDATA[<div>Generell würde ich eher George Recht geben. Zwar ist laut Feldman (1980/ 1986) eine angeborene hohe Begabung wichtig für einen besonders <em>schnellen</em> Erwerb der Fähigkeiten, allerdings ist laut Hohe (1990) ein "absichtliches Üben" enorm wichtig für den Erwerb einer Expertise - daher ist es meines Erachtens nach wichtiger, dass sich die beiden Leute suchen, die motiviert und gewillt sind, viel Zeit und Arbeit in das Quidditch-Team zu stecken. Da es bei dem Team allerdings nicht direkt um Höchstleistungen geht, also die meisten nicht gewillt sein werden, allzu viel Zeit ins Training zu stecken, wäre es von Vorteil, sich bereits Personen zu suchen, die ein Grundlevel an sportlicher Fähigkeit zu suchen, um nicht bei Null anfangen zu müssen. Daher denke ich, eine Kombination beider Ansätze ist hier die richtige Strategie: Teammitglieder sollten also sowohl motiviert sein, als ein gewisses "Talent"/ Grundlevel besitzen.&nbsp;(Laura Pfennig)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-16 13:40:03 UTC</pubDate>
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         <title>Weitere Aspekte</title>
         <author>neleschoefisch</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lei3/wish/1894664447</link>
         <description><![CDATA[<div>Da sich in den Untersuchungen von Schneider und Preckel (2017) hohe Effektstärken bzgl. der Klarheit der Dozierenden (d=1.35) und der Vorbereitung und Organisation der Seminarinhalte (d=1.39) zeigten, wäre es denkbar, dass dies auch auf den Sport übertragbar sei. Dementsprechend sollte v.a. bei der Wahl eines*r Trainer*in auf eine hohe Kompetenz geachtet werden (z.B. Trainingskonzeption, Kommunikationsfähigkeit und darüber hinaus wahrscheinlich auch Wissen zur Strategie).<br><br></div><div>Wie bereits von Laura Pfennig angeschnitten, stellt sich auch bei dieser Diskussion die Frage nach der Erstrebsamkeit des Ziels. Muss die Mannschaft unbedingt am besten werden oder wäre ein toller Teamzusammenhalt und Spaß nicht mindestens genauso erstrebenswert?<br>Falls es wirklich v.a. um den Erfolg geht, könnten zudem Faktoren wie Sponsoring für z.B. Ausrüstung und Trainingsorte vergleichsweise an Bedeutung gewinnen. So zeigten z.B. Bosscher et al. (2013) hohe Zusammenhänge zwischen Erfolg und Sponsoring. Wie auch im Buch von <a href="https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-662-56802-6.pdf">Schüler, Wegner und Plessner</a> (2020) gäbe es dann noch viele weitere Faktoren, die zu beachten sind. So wird beispielsweise auf soziale Prozesse und Gesundheitsverhalten eingegangen.&nbsp;<br><br></div><div>Viele Stunden üben führen laut der Untersuchung an Geigenspieler*innen (Ericsson, 1994) zur Expertise. Im Sport kann es jedoch auch zum Übertraining und somit Verletzungen kommen. Mehr ist nicht unbedingt besser. Regenerative Phasen sind auch hier (wie auch mit „Ruhepausen“ im Wiki bezogen auf Ericsson et al., 1993 angeschnitten) sehr wichtig.&nbsp;<br><br></div><div>Insgesamt stimme ich den Ausführungen von meinen Kommiliton*innen zu, dass George und Fred beide wichtige Punkte ansprechen und möchte mit meinen Ausführungen überdies anregen, dass es noch zahlreiche weitere Faktoren gibt, die zu beachten seien (vorausgesetzt, dass das Ziel überhaupt Höchstleistung ist).<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-16 16:44:40 UTC</pubDate>
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         <title>Grundlegend, liegt Fred natürlich nicht falsch wenn er nach Spielern mit entsprechender Begabung sucht, da dies eine gute Voraussetzung für den weiteren Fähigkeitserwerb ist, so Feldman 1980 und 1986. Allerdings hat das regelmäßige und intensive Üben einen stärkeren Effekt, wie aus der Studie von Ericsson (2006) deutlich wird. Insofern hat George recht, besonders in Hinblick auf seine Forderung nach einem kompetenten Trainer, der den Effekt des intensiven Übels erheblich steigern kann. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob sich so ein Trainer in Erfurt findet. Weiterhin berücksichtigen die beiden in ihrem Gespräch wenig, dass die individuelle Leistungsfähigkeit bei Weitem nicht der Einzige Erfolgsfaktor für den Teamerfolg ist. Sie sollten Faktoren wie die Kommunikation und das Zusammenwirken im Team ebenfalls berücksichtigen. (Valentin Rühlmann)</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lei3/wish/1899100416</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-18 09:38:18 UTC</pubDate>
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