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      <title>Geschichte Deutschland by </title>
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      <description>Unsere Arbeitblaetter</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2018-02-24 17:02:05 UTC</pubDate>
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         <title>Skorokyrzha  Adriana.                                             Kurze Geschichte von Deutschland:</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>die  Jahre1953,1956,1968 in Ostdeuschland, polen , ungarn und der Tschechoslwakei sprechen für ihre Historische Wichtigkeit. Es war aver auch so, dass solidarnosc die Bürgerrechtsbewegungen in mittel und-osteuropa wie zum beispiel die Charta 77, die die klassisch politischen menschenrechte verfolgte<br>, oder schwerter zu Pflugscharen in damaligen ostdeutschland, die sich friedenspolitisch engagierte, oder die ökologisch orientrte dunakör-Bewegung in ungarn unterstützte una stärkte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-25 14:20:00 UTC</pubDate>
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         <title>DAISY MORELLI</title>
         <author>daisymorelli</author>
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         <description><![CDATA[<div>JOHANN SEBASTIAN BACH <br><br>Johann Sebastian Bach war Musiker und <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Komponist">Komponist</a>. Auch heute noch ist er einer der wichtigsten Komponisten in der <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Geschichte">Geschichte</a> der <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Musik">Musik</a>. Seine Stücke für das <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Klavier">Klavier</a>, die Orgel, die Flöte, <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Gesang">Gesang</a> und das <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Orchester">Orchester</a> werden oft gespielt. Er wurde im Jahr 1685 in Eisenach in <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Th%C3%BCringen">Thüringen</a> geboren und steht für den Stil des <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Barock">Barock</a>.<br>Bach kam aus einer musikalischen Familie und lernte die <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Musik">Musik</a> vom Vater und einem älteren Bruder. Das Komponieren, also Schreiben von Musikstücken, brachte er sich selbst bei. Mit 17 Jahren arbeitete er schon als Orgel-Spieler.<br>Als er fast 40 war, wurde er Thomaskantor. Das heißt, er <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Dirigent">leitete</a> den <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Chor">Chor</a> der Thomaskirche in <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Leipzig">Leipzig</a> in <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Sachsen">Sachsen</a>. Die <a href="https://klexikon.zum.de/wiki/Kirche">Kirche</a> und ihre Thomasschule gibt es auch heute noch. Hier arbeitete Bach bis zu seinem Lebensende.<br>Im Gegensatz zu seinen Söhnen Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emmanuel war Johann Sebastian Bach eher etwas für Musik-Kenner. Nach seinem Tod im Jahre 1750 wurde er bald vergessen. Es dauerte fast 100 Jahre, bis man Bachs Werke wiederentdeckte.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-25 15:06:46 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Matteo venturelli</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;</div><div><br>Das <strong>Brandenburger Tor</strong> in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin">Berlin</a> ist ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klassizismus#Fr%C3%BChklassizismus">frühklassizistisches</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Triumphtor">Triumphtor</a>, das an der Westflanke des quadratischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pariser_Platz">Pariser Platzes</a> im Berliner Ortsteil <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Mitte">Mitte</a> steht. Es wurde als Abschluss der zentralen Prachtstraße der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dorotheenstadt">Dorotheenstadt</a>, der Straße <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unter_den_Linden">Unter den Linden</a>, in den Jahren von 1789<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburger_Tor#cite_note-Siefart6-1"><sup>[1]</sup></a> bis 1793<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburger_Tor#cite_note-Siefart42-2"><sup>[2]</sup></a> auf Anweisung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Preu%C3%9Fen">preußischen</a> Königs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_II._(Preu%C3%9Fen)">Friedrich Wilhelm II.</a> nach Entwürfen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gotthard_Langhans">Carl Gotthard Langhans</a> errichtet. Die das Tor krönende Skulptur der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quadriga">Quadriga</a> ist ein Werk nach dem Entwurf des Bildhauers <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Schadow">Johann Gottfried Schadow</a>. Westlich des Brandenburger Tores befinden sich die ausgedehnten Grünflächen des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Tiergarten">Großen Tiergartens</a>, die in gradliniger Verlängerung der Straße Unter den Linden von der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fe_des_17._Juni">Straße des 17. Juni</a> durchquert werden. Die Platzfläche unmittelbar westlich des Tores trägt den Namen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Platz_des_18._M%C3%A4rz">Platz des 18. März</a>.<br><br></div><div><br>Das Tor ist das einzig erhaltene von zuletzt 18 Berliner Stadttoren.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburger_Tor#cite_note-cullen8-3"><sup>[3]</sup></a> In der Formensprache stellt es die Hinwendung vom römischen zum griechischen Vorbild dar.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburger_Tor#cite_note-cullen8-3"><sup>[3]</sup></a> Es ist eines der ersten klassizistischen Bauwerke in Preußen und markiert hiermit den Beginn des Klassizismus als staatstragende Architektur in Preußen.<br><br></div><div><br><br></div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-25 15:15:14 UTC</pubDate>
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         <title>MATTUZZI ENEA </title>
         <author>eneamattuzzi</author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;<strong><br>Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg (1933–1945)</strong></div><div><br></div><div>Mit Hitlers Reichskanzlerschaft begann am 30. Januar 1933 der Weg in die nationalsozialistische&nbsp; diktatur. Die zu diesem Ziel führenden Schritte waren in den Grundzügen bei Hitlers Amtsantritt bereits vorgesehen und wurden bei sich bietenden Gelegenheiten noch beschleunigt, sodass der Prozess der machtergreifung durch die Ausschaltung sowohl der politischen Gegner als auch der anfänglichen Regierungspartner unter Beseitigung hinderlicher Verfassungsbestimmungen binnen weniger Monate durchschlug. Einer erneuten Reichstagsauflösung durch Hindenburg am 31. Januar folgte als Reaktion auf KPD-Streikaufrufe schon am 4. Februar 1933 eine auf einscharacung der meinungs , presse und versammlungsfriheit gerichtete Notverordnung. Der reischstagbrag am 27./28. Februar, für den die NS-Führung sogleich die Kommunisten als Brandstifter verantwortlich machte, bot vor der für den 5. März angesetzten Reichstagsneuwahl für eine noch viel umfassendere<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_des_Reichspr%C3%A4sidenten_zum_Schutz_von_Volk_und_Staat">&nbsp;</a>notverordung&nbsp; Anlass, die praktisch jeden Schutz politischer Grundrechte auf Dauer außer Kraft setzte, wie sich zeigen sollte. Mittels vorbereiteter Listen kam es umgehend zu einer Verhaftungswelle gegen profilierte NS-Gegner im linken Spektrum.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-25 18:44:14 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>MARTA GENTILI</title>
         <author>duebbacchette</author>
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         <description><![CDATA[<div>LUDWIG VAN BEETHOVEN<br><br>Ludwig wurde am 17. Dezember 1770 in Deutschland geboren.&nbsp;</div><div>Die Beethovens waren bereits seit mehreren Generationen Musiker, so wurde Ludwig das große Musiktalent sozusagen in die Wiege gelegt. Doch so einfach war das Leben eines Musikers auch wieder nicht, wie sich herausstellte...</div><div>Bereits mit 7 Jahren begab er sich auf Konzertreisen. Ludwig nahm Unterricht bei vielen Künstlern. Er kam sogar in den Genuss von <a href="http://www.kidsnet.at/Kidsnet-Mozart/index.htm">Mozart</a> unterrichtet zu werden.</div><div>1792, nach dem Tod seiner Mutter, verließ Ludwig sein Elternhaus und beschloss selbst Karriere zu machen.</div><div>Seine erste Sinfonie komponierte er mit 29 Jahren. Ludwig war sehr erfolgreich.</div><div>Jedoch machten sich bei ihm um ca.1800 quälende Ohrgeräusche breit. Er wurde immer schwerhöriger. Jedoch versuchte er das vor den Leuten zu verheimlichen und spielte und dirigierte trotzdem seine Konzerte.&nbsp;</div><div>Mit 49 Jahren war er völlig ertaubt. Ein Komponist, welcher nichts mehr hören kann - unmöglich - wirst du dir wahrscheinlich denken.</div><div>Ludwig van Beethoven schaffte es trotzdem noch zu komponieren. In seiner Karriere komponierte er insgesamt 9 Sinfonien, eine Oper namens Fidelio und viele andere Musikstücke.</div><div>1827 starb er mit 57 Jahren an einer Lebererkrankung.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-26 18:44:23 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>duebbacchette</author>
         <link>https://padlet.com/flavio03costa/Padlet_tedesco_3i/wish/235552872</link>
         <description><![CDATA[￼]]></description>
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         <pubDate>2018-02-26 18:45:21 UTC</pubDate>
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         <title>MATTIA GNANI</title>
         <author>gnamat04</author>
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         <description><![CDATA[<div>HITLERS KUNST<br><br>Der Zweite Weltkriegwar ein sehr blühender Moment für die sogenannten "Kunstverbrechen", wie die kürzliche Entdeckung von etwa 1.500 Werken absoluter Meister in einer unbewohnten Wohnung in Monaco zeigt .<br>Die Experten</div><div>zufolge wurden mindestens<a href="https://translate.googleusercontent.com/translate_c?depth=1&amp;hl=de&amp;prev=search&amp;rurl=translate.google.it&amp;sl=it&amp;sp=nmt4&amp;u=http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-24818541&amp;xid=17259,15700022,15700105,15700124,15700149,15700168,15700173,15700201&amp;usg=ALkJrhiomSpYPoVO86kltpGMRb_k9ZaqlA"> </a>1.400 Kunstwerke, die in der Münchner Nazi-Hohle gefunden wurden, nie aufgenommen und sind daher unbekannte Stücke.&nbsp;</div><div>&nbsp;Wir sprechen über Maler wie Pablo <strong>Picasso</strong> , Marc <strong>Chagall</strong> , Otto <strong>Dix</strong> , Max <strong>Liebermann</strong> und Henri <strong>Matisse</strong> .<br>In der Spanne würde ihr Wert rund <strong>1 Milliarde Euro betragen</strong> .&nbsp; Dies gibt den Puls des <strong>Kunstbetriebs zur Zeit der Nationalsozialisten</strong> und enthüllt in den Falten des Zweiten Weltkriegs die dringende Notwendigkeit des <strong>Dritten Reiches</strong> , Devisen zu spenden, um die Truppen zu versorgen und an der Front einzusetzen.<br><strong>Hitler</strong> hatte zwei Dinge vor Augen: Er wollte das <strong>Führermuseum</strong> von Linz in Österreich mit Werken füllen, wie es <strong>Napoleon</strong> mit dem <strong>Louvre</strong> getan hatte, mit der Absicht, sein Bild und das Deutschlands durch die prestigevollsten Gemälde und Werke aller zu verherrlichen. die Zeit und wollte zweitens alles verbergen, was das von den Nazis propagierte Ideal der Menschheit trüben könnte.<br><br><br>GURLITT UND HITLER<br>Achtundsechzig Jahre lang versteckte <strong>Cornelius Gurlitt</strong> , ein Kunsthändler, die Kunstwerke hinter den Lebensmittelkisten jener Zeit in der Münchner Wohnung.<br>Aber diese Werke geben uns die Möglichkeit, Stück für Stück die mit der Kunst verbundenen und von den Nazis verübten Verbrechen zu rekonstruieren.&nbsp; 1938 wurde <strong>Hildebrand Gurlitt</strong> als viertes Mitglied der NS-Kommission zur Konfiszierung jüdischen Eigentums nominiert und ist bereits akkreditierter Kunsthändler der Deutschen Moderne Kunst.&nbsp; Gurlitt erhält von Hitler und Göring den Befehl, "entartete Kunst" zu verkaufen, um in ausländischer Währung zu bezahlen.<br>Und hier beginnt das große Nazi-Geschäft.&nbsp; Gurlitt und seine Mitarbeiter veranstalten eine Mega-Auktion, um rund 16.000 Werke (darunter Gemälde und Skulpturen) zu verkaufen, die der NS-Gipfel zwischen 1937 und 1938 aus deutschen Museen entfernt hatte. "Müll", so <strong>Joseph Goebbels</strong> , Leiter der Propaganda von Führer, er hatte diese Kunstwerke bezeichnet.&nbsp; Ein sehr profitabler Müll, und Käufer außerhalb Deutschlands zögern nicht, sich vorzustellen.</div><div>&nbsp;Hitler macht ihnen Angst und verbrennt 1939 rund tausend Gemälde und Skulpturen auf dem Feuerwehrhof von Berlin, aber es ist nur ein Mittel, um die Angst zu entfachen, dass große Kunstwerke verloren gehen und so die Kaufabsicht von allen Welt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-26 19:05:08 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Russisch-japanische Kriegs 1904-1905</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/flavio03costa/Padlet_tedesco_3i/wish/235900058</link>
         <description><![CDATA[<div>Russland und Japan rangen um die Vorherrschaft in Ostasien, insbesondere im Osten von China (in der Mandschurei) und Korea. Russland suchte sein Einflussgebiet zu vergrößern, auch um wirtschaftlich mit den europäischen Großmächten mithalten zu können und die Rückständigkeit des Landes zu verringern.<br><strong>Giacomo Pruonto</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-27 14:50:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>AURORA VERRILLO</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/flavio03costa/Padlet_tedesco_3i/wish/235912809</link>
         <description><![CDATA[<div>ALBERT EINSTEIN<br>Albert Einstein wurde 1879 in Ulm, aus einer jüdischen Familie geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in München, aber er beendete sein Studium in der Schweiz und schloss sein Studium an der Polytechnischen Hochschule Zürich (1900).</div><div>Um 1920 ist Berlin ein Zentrum der Kultur, der Mode und auch der Wissenschaften. Einstein arbeitete wie immer weiter an seinen Theorien, und in jenen Jahren begann sein Kampf gegen den Krieg und den Antisemitismus, der aber in ganz Europa zunahm. Bei Einsteins Vorträgen kam es zu Demonstrationen antisemitischer Gruppen.&nbsp;<br>Der Zionistenführer reiste in die USA. Er wollte dort Geld sammeln und bat Einstein mitzukommen. Mit dem gesammelten Geld wollte er in Jerusalem eine Uni gründen. Albert Einstein reiste per Schiff nach New York. Noch auf dem Schiff hörte er die Menschen jubeln. Alle liebten seine Theorien, obwohl sie kein Wort verstanden.&nbsp;<br>Albert und Elsa gingEN langsam die Treppe hinunter und die Leute applaudierten laut. Einsteins Reise durch die USA dauerte lange: er traf den Multimillionär Rockefeller und er lernte Charlie Chaplin kennen. Albert verstand sich gut mit Chaplin und sie sprachen auch über die Situation in Deutschland. Albert sammelte Geld für die Universität Jerusalem und fuhr nach Europa zurück.&nbsp;<br>In der Nähe von Berlin kaufte er sich an einem kleinen See ein Häuschen mit Garten. Dort konnte ER ungestört segeln, im Garten arbeiten und faulenzen. Aber er war nicht oft zu Hause, er war viel unterwegs. Er fuhr in fremde Länder, um dort über den Frieden zu sprechen.&nbsp;<br>In1933 machte er Ferien in Belgien. Im Radio hörte er eine Nachricht: Hitler war der Chef des Deutschen Staates geworden. Die Nazis hatten ein groβes Feuer gemacht und die Bücher jüdischer, kommunistischer, sozialistischer, pazifistischer Autoren verbrannt. Einsteins Name stand auf der schwarzen Liste der Nazis, so entschied er SICH mit seiner Frau Elsa in die USA zu emigrieren (auszuwandern).</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-27 15:05:25 UTC</pubDate>
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         <title>Simone Girola</title>
         <author>simonegirola</author>
         <link>https://padlet.com/flavio03costa/Padlet_tedesco_3i/wish/236047569</link>
         <description><![CDATA[<div>Johannes Kepler wurde am 27 Dezember 1571 in der freien<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Reichsstadt"> </a>Reichsstadt Weil der stadt geboren. war ein deutscher Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Theologie"> </a>Theologe. Als Fruhgeburt wurde Johannes immer als schwaches und krankes Kind bezeichnet. 1575 überstand er eine Pokenerkrankung, die jedoch bleibend sein Sehvermögen beeinträchtigte. Trotz seines schlechten Gesundheitszustandes war er frühreif und beeindruckte Reisende im Gasthaus seiner Mutter oft mit seinen mathematischen Fähigkeiten. Keplers Mutter weckte schon früh sein Interesse für Astronomie. Sie zeigte ihm den kometen<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Komet_von_1577"> </a>von 1577 und die Mondifinsternis von 1580. La sua scoperta delle tre leggi del moto planetario trasformato la visione del mondo medievale, i pianeti, tra cui il sole si fermò in esseri disincarnati in continuo movimento, un sistema dinamico in cui il sole è attivamente influenzato da una certa distanza, il pianeta. Lui stesso, tuttavia, non li ha mai chiamati "leggi"; erano nei suoi occhi piuttosto un'espressione dell'armonia del mondo che il Creatore aveva dato alla sua opera. A suo avviso, è stata la divina provvidenza a condurre lo studente di teologia allo studio delle stelle. Il mondo naturale era per lui uno specchio in cui le idee divine potevano essere viste, lo spirito umano creato da Dio per riconoscerle e lodarle.Nach nur kurzem Aufenthalt in Regensburg wurde Kepler schwer krank und starb am 15. November 1630 im Alter von 58 Jahren. Sein Sterbehaus wurde 1961 saniert und ist heute ein Museum.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-27 18:06:13 UTC</pubDate>
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         <title>SILVIA PIASTRELLA</title>
         <author>silvia_ja2004</author>
         <link>https://padlet.com/flavio03costa/Padlet_tedesco_3i/wish/236137379</link>
         <description><![CDATA[<div><strong><em>Deutschland &amp; Bier</em></strong><br>Kein anderes Land besitzt eine solch alte Biertradition, die bis heute ausgeprägt erhalten ist. Dies spiegelt sich in einer weltweit einzigartigen Brauereidichte wider<br>Schon in der frühen Geschichte Deutschlands war Bier ein wichtiges Handelsgut aber auch Genussmittel. Die Germanen stellten sich Thor – ihren Gott – als Braumeister vor, der wenn es donnerte seinen Braukessel reinigte.<br>Im Laufe der Zeit prägten Klöster und Ordensgemeinschaften die Bierlandschaft in Deutschland. Noch heute besitzen einige Biermarken den Namen alter Orden wie zum Beispiel Paulaner oder Franziskaner.<br>Kein anderes Land besitzt eine solch alte Biertradition, die bis heute ausgeprägt erhalten ist. Dies spiegelt sich in einer weltweit einzigartigen Brauereidichte wider. Im Jahr 736 wurde das erste Mal über eine Art Gerstensaft berichtet und dann 766 bierurkundlich festgehalten.<br>Bier ist ein echtes Kulturgut geworden, welches auf vielen großen Festen eine wesentliche Rolle spielt. Das bekannteste dürfte das Oktoberfest sein, wofür bayrische Brauereien ein spezielles Oktoberfestbier brauen. Aber auch zur Kirchweih oder anderen Festlichkeiten, brauen regionale Brauereien besondere Festbiere. Trotz rückläufigen Pro-Kopf-Verbrauchs ist Bier das meist gekaufte alkoholische Getränk und fördert somit einen sozialen Aspekt. Bestes Beispiel dürften die vielen Biergärten sein, auch hier besitzt Deutschland weltweit die meisten. Sobald es das Wetter zulässt sind Biergärten an vorderster Spitze wenn es um Orte zum Erholen und Abschalten geht.<br><br></div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-27 20:12:24 UTC</pubDate>
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         <title>Solbiati Luca</title>
         <author>lucasolbiati</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2018-02-27 20:49:14 UTC</pubDate>
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         <title>Solbiati Luca</title>
         <author>lucasolbiati</author>
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         <description><![CDATA[<div><a href="http://www.chronik-der-mauer.de/lernen/180267/arbeitsblaetter-fuer-die-grundschule">http://www.chronik-der-mauer.de/lernen/180267/arbeitsblaetter-fuer-die-grundschule<br></a><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-27 20:50:25 UTC</pubDate>
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         <title>Solbiati Luca</title>
         <author>lucasolbiati</author>
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         <pubDate>2018-02-27 20:51:47 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>lucasolbiati</author>
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         <pubDate>2018-02-27 20:52:50 UTC</pubDate>
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         <title>Stefano Fusetti</title>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Oskar Schindler<br></strong><br>Oskar Schindler wurde am 28. April 1908 in Zwittau geboren. Sein Vater Hans Schindler besaß eine Landmaschinenfabrik. Seine Mutter Franziska lebte eine traditionelle Ehe und kümmerte sich um das Haus und die beiden Kinder: Oskar und seine jüngere Schwester Elfriede.&nbsp; Nach Besuch der Volks- und Realschule ließ sich Oskar im väterlichen Betrieb zum Ingenieur ausbilden. Bereits im Alter von 20 Jahren heiratete er Emilie Pelzl, die Tochter eines Landwirts. Kurz nach der Heirat wurde er zum Militärdienst eingezogen. Die Landmaschinenfabrik wurde bald ein Opfer der Weltwirtschaftskrise und musste geschlossen werden.<br>Von 1935 bis 1939 betätigte sich Oskar Schindler vier Jahre lang als Agent für das Amt Ausland/Abwehr unter Wilhelm Canaris. Zur Tarnung wurde er Leiter der Verkaufsabteilung der Mährischen Elektrotechnischen AG in Brünn. 1935 trat er in die pro-nationalsozialistische Partei Konrad Henleins ein, die Sudetendeutsche Heimatfront, später Sudetendeutsche Partei (SdP).<br>Schindlers Spionagetätigkeit blieb vom Gegner nicht unentdeckt. Seine Tarnung flog auf und er wurde wegen Hochverrats zum Tod verurteilt. Er hatte tschechischer Eisenbahngeheimnisse an die Nazis verraten. Hitlers Überfall auf die Rest-Tschechei verhinderte die Vollstreckung des Todesurteils und rettete sein Leben.<br>Aus rein geschäftlichen Gründen trat er 1939 in die NSDAP ein und schied im selben Jahr aus seiner Tätigkeit bei Canaris aus. Als Deutschland Polen überfiel, wollte er geschäftlich vom Krieg profitieren und schnell reich werden.&nbsp; So machte er sich auf den Weg nach Krakau. Dort übernahm er zwei jüdische Betriebe zur Fabrikation von Emailliewaren und begann mit der Produktion von Pfannen für die Wehrmacht. Für seinen Betrieb bekam er von den Nazis Juden als billige Arbeitskräfte. Ab 1941 mussten diese Menschen im Ghetto leben. Zwei Jahre später wurde das Ghetto von den Nazi-Besatzern geräumt.&nbsp; Rund 17.000 Juden wurden in das eigens eingerichtete Zwangsarbeiterlager Plaszow verschleppt.<br>Seine eigenen Arbeiter konnte Schindler vor der Deportation bewahren. Taktisch klug nutzte er seine guten Beziehungen zu Freunden in hohen Regierungsämtern und erreichte die Einrichtung einer Zweigstelle des Lagers Plaszow auf seinem Firmengelände.<br>Nach dem Krieg gelang Schindler kein wirtschaftlicher Neuanfang mehr - trotz der Unterstützung seiner jüdischen Freunde. 1962 wurde ihm von der israelischen Regierung gestattet einen Baum mit seinem Namen im Garten der Gerechten von Yad Vashem zu pflanzen. 1964 erlitt er einen Herzanfall, von dem er sich nicht mehr richtig erholte. Am 9. Oktober 1974 starb er einsam und verarmt in Hildesheim. Auf seinen Wunsch hin fand er seine letzte Ruhe auf dem römisch-katholischen Friedhof in Jerusalem.<br>1992 setzte Steven Spielberg mit dem Film "Schindler's Liste" Oskar Schindler ein Denkmal. Bei der Verleihung der "Golden Globes" wurde "Schindlers Liste" für den besten Film, den besten Regisseur und das beste Drehbuch des Jahres ausgezeichnet.<br><br>"Schindlers liste"<br><a href="https://youtu.be/SiMZQ58jOaw">https://youtu.be/SiMZQ58jOaw</a><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-28 14:58:21 UTC</pubDate>
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         <title>Wilhelm II</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Wilhelm II., mit vollem Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen ,aus dem Haus Hohenzollern, war von 1888 bis 1918 letzter Deutscher<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Kaiser"> </a>Kaiser und Konig von<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Herrscher_von_Brandenburg#K%C3%B6nige_von_Preu%C3%9Fen"> </a>Preussen. Im „Dreikaiserjahr“ 1888 auf einen 90-jährigen und einen 57-jährigen Herrscher der 29-jährige Wilhelm II. folgte. Durch seine Mutter Victoria von Grossbritannien und<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Victoria_von_Gro%C3%9Fbritannien_und_Irland_(1840%E2%80%931901)"> </a>Irland war Wilhelm Enkel der britischen Konig<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Victoria_(Vereinigtes_K%C3%B6nigreich)"> </a>Victoria.</div><div>Mit seiner traditionellen Auffassung vom Kaisertum zeigte Wilhelm – aus der Sicht der jüngeren Geschichtswissenschaft – zu wenig Verständnis für die Anforderungen einer modernen konstitudionellen<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konstitutionelle_Monarchie"> </a>Monarichie. Erst im Oktober 1918, unter dem Druck des sich für Deutschland und seine mit ihm verbündeten anderen Mittelmächte als verloren abzeichnenden Ersten Weltkriegs, stimmte Wilhelm den Oktoberreformen zu, denen zufolge der Reichskanzler formell das Vertrauen des Reichstags benötigte.<br>Nach Beginn der Novemberrevolution verkündete Reichskanzler Max von Baden am 9. November 1918 die Abdankung Wilhelms und dessen Sohnes, Kronprinz Wilhelm von Preußen. Bereits seit dem 29. Oktober hielt sich der Kaiser im deutschen Hauptquartier im belgischen Spa auf. Er ging von dort ins Exil in die nahen Niederlande, wo ihm Königin Wilhelmina Asyl gewährte und 1919 die von den Entente-Mächten verlangte Auslieferung als „Kriegsverbrecher“ ablehnte. Vom niederländischen Doorn aus bemühte sich Wilhelm II. erfolglos um eine Restauration der Monarchie in Deutschland. Er starb dort 1941 im Alter von 82 Jahren und wurde in einem Mausoleum im Park des Hauses Doorn beigesetzt.<mark><br>GIACOMO PRUONTO</mark></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-03-01 15:26:24 UTC</pubDate>
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         <title>GIULIA ABATE</title>
         <author>abategiulia6</author>
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         <description><![CDATA[<div>DER REICHSTAG<br><br>Das Reichstagsgebäude ist der Sitz des deutschen Bundestages und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Vor allem die gläserne Kuppel ist eine Attraktion für Berliner und Touristen.&nbsp;<br><br>Das Reichstagsgebäude ist seit 1990 Sitz des Deutschen Bundestages. Am 4. Oktober 1990 fand im Plenarsaal die erste Sitzung des aus Bundestag und Volkskammer zusammengesetzten gesamtdeutschen Parlaments statt. Knapp drei Monate später fand im Reichstagsgebäude die erste konstituierende Sitzung des gesamtdeutschen Bundestages statt. Die Abstimmung über den zukünftigen Regierungssitz fiel am 20. Juni 1991 zugunsten Berlins aus.<br><br></div><div><strong>Geschichte des Reichstagsgebäudes<br></strong><br></div><div>Mit dem Reichstagsgebäude sind bedeutende Wendepunkte und Ereignisse der deutschen Geschichte verbunden. Am 9. November 1918 rief der SPD-Politiker Philipp Scheidemann vom Balkon am Westportal die Republik aus. Am Abend des 27. Februar 1933 ereignete sich der "Reichstagsbrand". Dabei wurden der Plenarsaal und die Kuppel vollständig zerstört. Eine rote Fahne der Sowjetunion, gehisst am 30. April 1945 durch zwei Rotarmisten, symbolisierte den Sieg über das "Dritte Reich".<br>Wallot fügte dabei Elemente aus Renaissance, Barock und Klassizismus zusammen, um sein Bauwerk entsprechend repräsentativ und monumental erscheinen zu lassen. Die noch heute erhaltene Giebelinschrift "Dem Deutschen Volke" wurde erst im Jahre 1916 hinzugefügt. Nach dem Krieg wurde der schwerbeschädigte Reichstag vorerst nicht weiter genutzt. Die Kuppel musste 1957 aus statischen Gründen gesprengt werden. Ein erster Umbau begann im Jahre 1957 durch Paul Baumgarten. Baumgarten verglaste den Plenarsaal und drängte fast alle historischen Züge des Gebäudes zurück.</div><div><br></div><div><strong>Geschichte des Reichstagsgebäudes<br></strong><br></div><div>Mit dem Reichstagsgebäude sind bedeutende Wendepunkte und Ereignisse der deutschen Geschichte verbunden. Am 9. November 1918 rief der SPD-Politiker Philipp Scheidemann vom Balkon am Westportal die Republik aus. Am Abend des 27. Februar 1933 ereignete sich der "Reichstagsbrand". Dabei wurden der Plenarsaal und die Kuppel vollständig zerstört. Eine rote Fahne der Sowjetunion, gehisst am 30. April 1945 durch zwei Rotarmisten, symbolisierte den Sieg über das "Dritte Reich".<br><br><strong>Kunstprojekt "Verhüllter Reichstag" 1995 von Christo<br></strong><br></div><div>Im Sommer 1995 wurde das Reichstagsgebäude durch eine ganz und gar unpolitische Aktion weltberühmt. Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude verhüllte das komplette Gebäude zwei Wochen lang mit einer rund 100.000 Quadratmeter großen, silberfarbenen Plane.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-03-01 17:01:02 UTC</pubDate>
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         <title>Ringoli Camilla</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div><a href="http://www.kinderzeitmaschine.de/uploads/tx_sgkzm/400px-Bundesarchiv_Bild_183-R15449__Otto_von_Bismarck.jpg"><strong>Otto von Bismarck&nbsp;<br><br></strong><em>Otto von Bismarck (1815-1898) ist eine der bedeutendsten Figuren der Deutschen Geschichte.&nbsp;<br>Er war die erste Kanzler des Deutschen Reiches.&nbsp;<br>Er war ein geschickter Diplomat, ein Kluger Kopf, ein Menschenkenner und ohne Skrupel.&nbsp;<br>Otto war das vierte von sechs Kindern, und er geboren wurde am 1. April 1815, in Sachsen-Anhalt. Er studierte zunächst Jura, brach dann aber sein Studium ab. Doch nach dem Tod der Mutter im Jahr 1839 kehrte er nach Hause zurück, um sich gemeinsam mit seinem Bruder und sein Vater.&nbsp;<br>Er hatte ganz andere Ziele und die lagen in der Politik. So versuchte er sich als Politiker.&nbsp;<br></em>Otto von Bismarcks politische Grundhaltung war schon immer sehr konservativ.&nbsp;<br>Das&nbsp;<strong>Hambacher Fest</strong>&nbsp;(1832), revolutionäre Studenten und Liberale waren ihm ein Graus.&nbsp;</a></div><div><a href="http://www.kinderzeitmaschine.de/uploads/tx_sgkzm/400px-Bundesarchiv_Bild_183-R15449__Otto_von_Bismarck.jpg">Er lernte einige Politiker kennen, die sein Talent erkannten und wurde von diesen gefördert. So gelang es ihm im Mai 1847, in den preußischen Landtag zu kommen. Die Revolution von 1848/49 verurteilte Bismarck auf das Heftigste. <br>Im - 1847 hatte Otto von Bismarck <strong>Johanna von Puttkamer</strong>&nbsp;geheiratet.<br>Im 1859 schickte man Otto als preußischen Gesandten nach St. Petersburg. Hier war er fernab von der deutschen Politik. Doch seine Stunde schien gekommen, als er Ende September 1862 vom preußischen König Wilhelm I. nach Berlin gerufen wurde, um ihn bei der <strong>Heeresreform</strong>&nbsp;zu unterstützen. Der König plante nämlich, eine Reform des Heeres gegen das Parlament durchzusetzen. Eine Aufgabe, der sich Bismarck durchaus gewachsen fühlte. So ernannte ihn der König schließlich zum <strong>preußischen Ministerpräsidenten</strong>&nbsp;und Bismarck versprach im Gegenzug, die geplante Reform auch gegen den Willen des Parlaments durchzuboxen. <br><br>Er wollte ein Deutsches Reich, das in Einheit l</a>eben sollte, aber nicht in Freiheit, wie es die Revolutionäre von 1848/1849 gewünscht hatten.<a href="http://www.kinderzeitmaschine.de/neuzeit/lucys-wissensbox/kategorie/nation-von-oben-von-einem-reichskanzler-und-einem-anderen-koenig-der-dann-doch-kaiser-wurde/frage/warum-nation-von-oben.html?no_cache=1&amp;ht=6&amp;ut1=120"><strong> Es entstand eine Nation von oben</strong></a>.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-03-01 17:06:31 UTC</pubDate>
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         <title>Der Reichstag </title>
         <author>abategiulia6</author>
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         <pubDate>2018-03-01 17:15:55 UTC</pubDate>
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         <title>Reichstagsgebäude Innenansichten </title>
         <author>abategiulia6</author>
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         <pubDate>2018-03-01 17:17:17 UTC</pubDate>
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         <title>Shindler </title>
         <author>eneamattuzzi</author>
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         <description><![CDATA[<div>Oskar Schindler (1908-1974) wurde in Svitavy (Zwittau), Mähren, der damaligen Provinz des österreichisch-ungarischen Reiches, geboren. Während des zweiten Weltkriegs rettete Schindler, trotz der deutschen Nationalität und der katholischen Religion, fast 1.200 Juden von der Deportation nach Auschwitz. 1936 hatte Schindler seine Arbeit für die deutschen Militär Nachrichtendienste begonnen und im Februar 1939 trat er der NSDAP bei. Opportunistischer Geschäftsmann und Liebhaber des raffinierten Lebens, auf den ersten Blick Schindler sicherlich offenbar nicht die typische Persönlichkeit des Kriegshelden besitzen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-03-01 18:37:50 UTC</pubDate>
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         <title>SCHINDLER; Tateo Giada </title>
         <author>eneamattuzzi</author>
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         <description><![CDATA[<div>Oskar Schindler (1908-1974) wurde in Svitavy (Zwittau), Mähren, der damaligen Provinz des österreichisch-ungarischen Reiches, geboren. Während des zweiten Weltkriegs rettete Schindler, trotz der deutschen Nationalität und der katholischen Religion, fast 1.200 Juden von der Deportation nach Auschwitz. 1936 hatte Schindler seine Arbeit für die deutschen Militär Nachrichtendienste begonnen und im Februar 1939 trat er der NSDAP bei. Opportunistischer Geschäftsmann und Liebhaber des raffinierten Lebens, auf den ersten Blick Schindler sicherlich offenbar nicht die typische Persönlichkeit des Kriegshelden besitzen.</div><div>Nach der Invasion Polens zog Schindler nach Krakau. Unter Ausnutzung des deutschen "Arisierung"-Programms polnischer Handelsunternehmen kaufte er im November 1939 eine Fabrik von emaillierten Gegenständen, Emalia, die einem jüdischen Geschäftsmann gehörten. Während er zwei weitere Fabriken leitete, benutzte Schindler nur Emalia Zwangsarbeiter aus dem Krakauer Ghetto. <br>In 1949 emigrierte Schindler mit seiner Frau nach Argentinien. 1962, Yad Vashem, die israelische National Holocaust Memorial Body, erkannte Oskar Schindler als nur unter den Völkern für seine Arbeit der Rettung der Juden während des Krieges. Im Oktober 1974, Schindler starb in Deutschland, Arm und fast vergessen, aber in 1933 der Steven Spielberg-Film, Schindlers Liste, weckte neues Interesse an seiner Figur und Geschichte. Insgesamt rettete Oskar Schindler während der Holocaust-Zeit vor der Vernichtung etwa 800 jüdische Männer und 300 oder 400 jüdische Frauen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-03-01 18:43:24 UTC</pubDate>
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         <title>TATEO GIADA</title>
         <author>eneamattuzzi</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2018-03-01 18:47:42 UTC</pubDate>
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         <title>Mattia Gnani</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Woman in Gold<br></strong><a href="https://youtu.be/y9vkjr6wqCI"><strong>https://youtu.be/y9vkjr6wqCI</strong></a></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-03-04 11:33:01 UTC</pubDate>
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         <title>Flavio Costa</title>
         <author>flavio03costa</author>
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         <description><![CDATA[<div><a href="https://www.planet-schule.de/wissenspool/kinder-europas/inhalt/wissen-deutschland/geschichte/revolution.html#">https://www.planet-schule.de/wissenspool/kinder-europas/inhalt/wissen-deutschland/geschichte/revolution.html#</a></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-03-06 13:58:41 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title></title>
         <author>flavio03costa</author>
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         <description><![CDATA[<div><a href="https://www.google.it/search?q=deutschland+grundschule+geschichte+test&amp;client=safari&amp;channel=iphone_bm&amp;prmd=isnv&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiFo7LL7dfZAhWEyKQKHZsuD0MQ_AUIESgB&amp;biw=375&amp;bih=628#imgrc=FGvYt4BjQrEPDM:">https://www.google.it/search?q=deutschland+grundschule+geschichte+test&amp;client=safari&amp;channel=iphone_bm&amp;prmd=isnv&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiFo7LL7dfZAhWEyKQKHZsuD0MQ_AUIESgB&amp;biw=375&amp;bih=628#imgrc=FGvYt4BjQrEPDM:</a></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-03-06 14:01:45 UTC</pubDate>
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         <title>GABRIELE BANFI WOLFGANG AMADEUS MOZART</title>
         <author>gabrielebanfi526</author>
         <link>https://padlet.com/flavio03costa/Padlet_tedesco_3i/wish/239158617</link>
         <description><![CDATA[<div>Das Wunderkind (1756–1766)</div><div>Wolfgang Amadeus Mozart kam am 27. Jänner 1756 um acht Uhr abends in Salzburg in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Getreidegasse_(Salzburg)">Getreidegasse</a> 9 in einer Dreizimmerwohnung eines Mehrfamilienhauses (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Getreidegasse_(Salzburg)#Hagenauerhaus_%E2%80%93_Mozarts_Geburtshaus">Hagenauerhaus</a>) auf die Welt und wurde am nächsten Vormittag um zehn im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Dom">Salzburger Dom</a> von Stadtkaplan <em>Leopold Lamprecht</em> auf die Namen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Chrysostomos"><em>Joannes Chrysostomus</em></a><em> </em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang"><em>Wolfgangus</em></a><em> </em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gottlieb"><em>Theophilus</em></a> getauft (An anderer Stelle steht er anders, nämlich <em>Joannes Chrisostomus Wolfgang Gottlieb</em>, geschrieben.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-Vornamen2-4"><sup>[4]</sup></a>) Er wurde <em>Wolferl</em>, <em>Wolfgang</em>, oder auch <em>Woferl</em> gerufen.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-mozBilder-5"><sup>[5]</sup></a> <em>Das Wolferl</em> war das siebte Kind seiner Eltern, aber erst das zweite, das überlebte. Seine Geschwister hießen <em>Johannes Leopold Joachim</em> (* 1748, starb im sechsten Lebensmonat), <em>Maria Anna Cordula</em> (* 1749, wurde sechs Tage alt), <em>Maria Anna Nepomucena Walburga</em> (* 1750, starb im dritten Lebensmonat), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Anna_Mozart"><em>Maria Anna Walburga Ignatia</em></a> – das <em>Nannerl</em> (* 1751, wurde 78 Jahre alt), <em>Johann Bap. Karl Amadeus</em> (* 1752, wurde nicht ganz drei Monate alt) und <em>Maria Crescentia Franziska de Paula</em> (* 1754, starb im zweiten Lebensmonat). Sein Vater war der aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Augsburg">Augsburg</a> zum Studium<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-6"><sup>[6]</sup></a> an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Salzburg#Geschichte">Benediktineruniversität</a> (1622–1810)<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-7"><sup>[7]</sup></a> nach Salzburg gezogene, fürstbischöfliche Kammermusikus (ab 1757 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hofkomponist">Hofkomponist</a> und ab 1763 Vizekapellmeister) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Mozart">Leopold Mozart</a>, seine Mutter die in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Gilgen">Sankt Gilgen</a> aufgewachsene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Maria_Pertl">Anna Maria Pertl</a>.&nbsp;</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Wolfgang-amadeus-mozart_2.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:213,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3f/Wolfgang-amadeus-mozart_2.jpg/170px-Wolfgang-amadeus-mozart_2.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3f/Wolfgang-amadeus-mozart_2.jpg/170px-Wolfgang-amadeus-mozart_2.jpg" width="170" height="213"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>W. A. Mozart in Hofkleidung auf einem Ölgemälde von 1763. Vater Mozart in einem Brief am 19. Oktober 1762: „Wollen Sie wissen wie des Woferl Kleid aussieht? – Es ist solches vom feinsten Tuch liloa=Farb ... Es war für den Prinz Maximilian gemacht ...“<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-mozBilder-5"><sup>[5]</sup></a></div><div>Bereits im Alter von vier Jahren erhielten er und seine fünf Jahre ältere Schwester <em>Maria Anna Mozart</em>, <em>das Nannerl</em> genannt, vom Vater den ersten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Musikunterricht">Musik</a>- und allgemeinbildenden Unterricht in Klavier, Violine (auf dem <em>Buttergeigerl</em>)<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-8"><sup>[8]</sup></a> und Komposition. Schon 1761 zeichnete Vater Leopold ein <em>Andante</em> und ein <em>Allegro</em> als des „Wolfgangerl Compositiones“ auf, die ein <em>Allegro</em> und ein <em>Menuetto</em> folgten, datiert auf den 11. bzw. 16. Dezember 1761. Das fälschlicherweise immer wieder als früheste Komposition genannte Menuett G-Dur mit einem Menuett C-Dur als Trio KV 1 entstand vermutlich erst 1764. Auch Mozarts Begabung im Klavier- und Violinspiel trat schnell hervor. 1762 folgten seine ersten Auftritte.&nbsp;</div><div>Erste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konzertreise">Konzertreisen</a> Wolfgangs und seiner Schwester Nannerl mit den Eltern wurden Anfang 1762 nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchen">München</a> und Herbst 1762 von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Passau">Passau</a> nach Wien arrangiert, um dem Adel die talentierten Kinder zu präsentieren. Nach dem Erfolg der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wunderkind">Wunderkind</a>-Geschwister in München und Wien startete die Familie am 9. Juni 1763 zu einer ausgedehnten Tournee durch die deutschen Lande und Westeuropa, die bis zur Rückkehr nach Salzburg am 29. November 1766 dreieinhalb Jahre dauerte. Stationen waren München, Augsburg, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwigsburg">Ludwigsburg</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schwetzingen">Schwetzingen</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelberg">Heidelberg</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mainz">Mainz</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt_am_Main">Frankfurt am Main</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Koblenz">Koblenz</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln">Köln</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aachen">Aachen</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCssel">Brüssel</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paris">Paris</a> (Ankunft am 18. November 1763), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Versailles">Versailles</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/London">London</a> (Ankunft am 23. April 1764), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dover">Dover</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Belgien">Belgien</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Den_Haag">Den Haag</a> (September 1765), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amsterdam">Amsterdam</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Utrecht">Utrecht</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mechelen">Mechelen</a>, erneut Paris (Ankunft 10. Mai 1766), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dijon">Dijon</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lyon">Lyon</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Genf">Genf</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lausanne">Lausanne</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bern">Bern</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCrich">Zürich</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Donaueschingen">Donaueschingen</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ulm">Ulm</a> und München, wo die Kinder bei Hofe oder in öffentlichen Akademien musizierten. Während dieser Reisen entstanden die ersten Sonaten für Klavier und Violine sowie die erste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonie">Sinfonie</a> Es-Dur (KV 16). Die vier <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Violinsonate">Sonaten</a> für Klavier und Violine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6chelverzeichnis">KV</a> 6 bis 9 sind 1764 die ersten gedruckten Kompositionen Mozarts.&nbsp;</div><div>Im Laufe dieser Reise wurde Mozart in London mit der italienischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonia">Symphonie</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opera_seria">Oper</a> vertraut gemacht. Dort lernte er zudem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christian_Bach">Johann Christian Bach</a> kennen, der sein erstes Vorbild wurde. 1778 schrieb Mozart aus Paris nach dem dortigen Wiedersehen nach Hause: „ich liebe ihn (wie sie wohl wissen) von ganzem herzen – und habe hochachtung vor ihm.“&nbsp;</div><div>Erste Kompositionen in Wien und die Italienreise (1766–1771)</div><div>Nach der Rückkehr folgten erste Uraufführungen in Salzburg, darunter auch die Schuloper <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schuldigkeit_des_ersten_Gebots"><em>Die Schuldigkeit des ersten Gebots</em></a>, die der elfjährige Mozart zusammen mit den wesentlich älteren Salzburger Hofmusikern <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Cajetan_Adlgasser">Anton Cajetan Adlgasser</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Haydn">Michael Haydn</a> komponiert hatte. Im September folgte eine zweite Reise mit der Familie nach Wien. Um der grassierenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pocken">Pockenepidemie</a> zu entgehen, fuhren sie nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCnn">Brünn</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olm%C3%BCtz">Olmütz</a>. Die Krankheit erreichte aber Wolfgang und seine Schwester auch dort und hinterließ (laut mehreren Biografien) Narben in Wolfgangs Gesicht. Nach der Genesung der Kinder kehrte Mozart am 10. Jänner 1768 nach Wien zurück, wo er das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Singspiel">Singspiel</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bastien_und_Bastienne"><em>Bastien und Bastienne</em></a> (KV 50), die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waisenhausmesse"><em>Waisenhausmesse</em></a> (KV 139) sowie die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opera_buffa">Opera buffa</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/La_finta_semplice"><em>La finta semplice</em></a> (KV 51) fertigstellte. Obwohl vom deutschen Kaiser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_I._Stephan_(HRR)">Franz I.</a> bestellt, konnte die letztere nicht aufgeführt werden; Grund waren Intrigen der sogenannten „italienischen Partei“ um den Hofintendanten Giuseppe Affligio.&nbsp;</div><div>Zwischen 1767 und 1769 hielt sich Mozart wiederholt im Benediktinerkloster <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seeon_(Seeon-Seebruck)">Seeon</a> auf. Noch 1771 wurden von ihm dort <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Offertorium">Offertorien</a> aufgeführt. Mozart schrieb speziell für das Kloster Seeon zwei Offertorien: <em>Scande coeli limina</em> (KV 34; 1769) und <em>Inter natos mulierum</em> (KV 72; 1771). Die sogenannte „Mozarteiche“, unter der er der Überlieferung nach gerne gesessen haben soll, wächst bis heute am Seeoner See.&nbsp;</div><div>Nach 15 Monaten in Wien kehrte Mozart mit seiner Familie am 5. Jänner 1769 nach Salzburg zurück. Hier wurde <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/La_finta_semplice"><em>La finta semplice</em></a> am 1. Mai endlich aufgeführt, und hier erlebte er am 27. Oktober mit der Berufung zum Dritten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konzertmeister">Konzertmeister</a> der Salzburger Hofkapelle die erste, wenn auch unbesoldete Anstellung.&nbsp;</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozart_and_Linley_1770.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:152,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c2/Mozart_and_Linley_1770.jpg/220px-Mozart_and_Linley_1770.jpg&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c2/Mozart_and_Linley_1770.jpg/220px-Mozart_and_Linley_1770.jpg" width="220" height="152"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Mozart (am Klavier) musiziert mit dem gleichaltrigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Linley_junior">Thomas Linley junior</a> (Violine). Florenz 1770</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozart_in_Italy_de.svg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:272,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c4/Mozart_in_Italy_de.svg/220px-Mozart_in_Italy_de.svg.png&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c4/Mozart_in_Italy_de.svg/220px-Mozart_in_Italy_de.svg.png" width="220" height="272"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Mozarts erste Italienreise (eingezeichnet sind die heutigen Grenzen):<br>Schwarz: Reiseroute Salzburg – Neapel<br>Blau: Abweichungen auf der Rückroute</div><div>Knapp drei Wochen später, am 13. Dezember 1769, brach Mozart mit seinem Vater zu seiner ersten von drei außerordentlich erfolgreichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Italien">Italienreisen</a> auf, die – mit Unterbrechungen von März bis August 1771 und Dezember 1771 bis Oktober 1772 – fast dreieinhalb Jahre dauerte.&nbsp;</div><div>Die erste Reise führte sie nach Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Neapel, Turin, Venedig, Padua, Vicenza, Verona, Innsbruck und zurück nach Salzburg. Hier erholte sich Mozart bis zum Herbst, um danach zu einem längeren (dritten) Aufenthalt in Mailand zu starten. Von Papst <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_XIV.">Clemens XIV.</a> wurde er 1770 in Rom zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Orden_vom_Goldenen_Sporn">Ritter vom Goldenen Sporn</a> ernannt, doch machte er im Gegensatz zu <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Willibald_Gluck">Gluck</a> von dem Privileg, sich „Ritter“ zu nennen, nie Gebrauch. In Rom gelang ihm, nachdem er nur ein- oder zweimal dem neunstimmigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Miserere_(Allegri)"><em>Miserere</em></a> von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gregorio_Allegri">Gregorio Allegri</a> zugehört hatte, das Grundgerüst dieser vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenstaat">Vatikan</a> streng geheim gehaltenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Partitur">Partitur</a> aus dem Gedächtnis fehlerfrei niederzuschreiben. Nicht klar ist, inwieweit die Sänger Stimmen improvisierend koloriert haben und ob Mozart das aufschreiben konnte.&nbsp;</div><div>Bei Padre <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Battista_Martini">Giovanni Battista Martini</a> in Bologna studierte Mozart <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrapunkt">Kontrapunkt</a>. Nach einer Klausur wurde er in die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Accademia_Filarmonica">Accademia Filarmonica di Bologna</a> aufgenommen. Dort begegnete er so bedeutenden Musikern wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Battista_Sammartini">Giovanni Battista Sammartini</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Piccinni">Niccolò Piccinni</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pietro_Nardini">Pietro Nardini</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Paisiello">Giovanni Paisiello</a>. Am 26. Dezember 1770 erlebte er die Uraufführung seiner <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opera_seria">Opera seria</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitridate,_re_di_Ponto"><em>Mitridate, re di Ponto</em></a> (KV 87) in Mailand, deren Publikumserfolg zu zwei weiteren Aufträgen führte: der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serenata"><em>Serenata teatrale</em></a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ascanio_in_Alba"><em>Ascanio in Alba</em></a> (KV 111, Uraufführung in Mailand am 17. Oktober 1771) sowie dem <em>Dramma per musica</em> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lucio_Silla"><em>Lucio Silla</em></a> (KV 135), Uraufführung in Mailand in der Saison 1772/73. Am 15. Dezember 1771 kehrten Vater und Sohn nach Salzburg zurück, nachdem sich Hoffnungen auf eine Anstellung in Italien nicht erfüllt hatten.&nbsp;</div><div>Konzertmeister in Salzburg (1772–1777)</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Tanzmeisterhaus.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:157,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4e/Tanzmeisterhaus.jpg/220px-Tanzmeisterhaus.jpg&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4e/Tanzmeisterhaus.jpg/220px-Tanzmeisterhaus.jpg" width="220" height="157"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Tanzmeisterhaus, Wohnhaus der Familie Mozart ab 1773 (Rekonstruktion ca. 1995)</div><div>Im Jahr 1772 wurde <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_von_Colloredo_(1732%E2%80%931812)">Hieronymus Franz Josef von Colloredo</a> zum Fürsterzbischof von Salzburg gewählt; er folgte dem verstorbenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sigismund_Christoph_Graf_von_Schrattenbach">Sigismund Christoph Graf von Schrattenbach</a>. Vom neuen Fürsten wurde Mozart im August zum besoldeten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle ernannt. Trotzdem führte dies nicht zu einem Ende seiner vielen Reisen mit dem Vater. Wolfgang versuchte weiterhin, dem engen Reglement des Salzburger Dienstes zu entkommen: Vom 24. Oktober 1772 bis zum 13. März 1773 folgte die dritte Italienreise zur Uraufführung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lucio_Silla"><em>Lucio Silla</em></a>, während der auch das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Exsultate,_jubilate"><em>Exsultate, jubilate</em></a> entstand, und von Mitte Juli bis Mitte Ende September 1773 die dritte Reise nach Wien. Im selben Jahr entstand sein erstes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/5._Klavierkonzert_(Mozart)">Klavierkonzert</a>. Ab Oktober 1773 bewohnte die Familie Mozart den ersten Stock des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Makartplatz_und_Dreifaltigkeitsgasse#Das_Tanzmeisterhaus_%E2%80%93_Mozarts_Wohnhaus">Tanzmeisterhauses</a>, welches zuvor dem Salzburger Hoftanzmeister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Gottlieb_Sp%C3%B6ckner">Franz Gottlieb Spöckner</a> (ca. 1705–1767) gehört hatte.&nbsp;</div><div>Nach einer längeren Pause folgte am 6. Dezember 1774 eine Reise nach München zur Uraufführung der Opera buffa <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/La_finta_giardiniera"><em>La finta giardiniera</em></a> (KV 196). Am 13. Jänner 1775 und nach der Rückkehr am 7. März versuchte Mozart erneut, sich auch in Salzburg als Künstler der Musik zu etablieren. Er ließ zum Beispiel das <em>Dramma per musica</em> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Il_re_pastore"><em>Il re pastore</em></a> am 23. April 1775 in Salzburg uraufführen, das allerdings beim Publikum nicht gut ankam. Nach mehrfachen erfolglosen Bitten um Urlaub reichte er 1777 sein Abschiedsgesuch beim Fürsterzbischof ein und bat um Entlassung aus der Salzburger Hofkapelle.&nbsp;</div><div>Auf Stellensuche und erneut Salzburg (1777–1781)</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Martini_bologna_mozart_1777.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:196,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/aa/Martini_bologna_mozart_1777.jpg/170px-Martini_bologna_mozart_1777.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/aa/Martini_bologna_mozart_1777.jpg/170px-Martini_bologna_mozart_1777.jpg" width="170" height="196"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>W. A. Mozart im Alter von 21 mit dem Orden vom Goldenen Sporn</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozart_Unterschrift.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:87,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ad/Mozart_Unterschrift.jpg/290px-Mozart_Unterschrift.jpg&quot;,&quot;width&quot;:287}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ad/Mozart_Unterschrift.jpg/290px-Mozart_Unterschrift.jpg" width="287" height="87"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Eintragung Mozarts im Gästebuch der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mannheimer_Sternwarte">Mannheimer Sternwarte</a>, 1778</div><div>Nach seiner Entlassung aus den Diensten des Fürsten begab sich Mozart am 23. September 1777 mit seiner Mutter auf eine Städtereise; er versuchte eine neue und bessere Anstellung zu finden. Zuerst sprach er vergeblich am bayerischen Kurfürstenhof in München vor, danach in Augsburg und am Hof des Mannheimer Kurfürsten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Theodor_(Pfalz_und_Bayern)">Karl Theodor</a>, wo er das kurfürstliche Orchester und dessen Kapellmeister, seinen späteren Freund <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Cannabich">Christian Cannabich</a>, kennenlernte (siehe auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mannheimer_Schule">Mannheimer Schule</a>). Aber auch hier bekam er weder eine Anstellung noch irgendwelche musikalischen Aufträge. Er lernte aber die Familie Weber kennen und deren Tochter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aloisia_Lange">Aloisia</a>, eine junge Sängerin und spätere Münchner <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Primadonna">Primadonna</a>, in die er sich verliebte.&nbsp;</div><div>Nach fünf Monaten in Mannheim fuhren er und seine Mutter, vom Vater gedrängt, weiter nach Paris, wo sie am 23. März 1778 ankamen. Dort konnte Mozart immerhin seine Balletmusik <em>Les petits riens</em> aufführen, bekam darüber hinaus aber keine weiteren Engagements. Am 3. Juli 1778 verstarb seine Mutter um 10 Uhr abends. Der junge Mozart wohnte anschließend einige Monate in einer Wohnung des Barons <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Melchior_Grimm">Melchior Grimm</a>, wo auch Joseph<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Bologne,_Chevalier_de_Saint-Georges">, Chevalier de Saint-Georges</a> schon seit zwei Jahren lebte.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-9"><sup>[9]</sup></a></div><div>Die Rückreise nach Salzburg, die er widerwillig knapp drei Monate später am 26. September antrat, um die vakante Stelle eines Hoforganisten anzutreten, führte ihn über <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fburg">Straßburg</a>, Mannheim und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Kaisheim">Kaisersheim</a> nach München, wo er noch einmal der Familie Weber begegnete. Erst Mitte Jänner 1779 erreichte er seine Heimatstadt und wurde am 17. Jänner zum Hoforganisten ernannt. Hier komponierte er die später so genannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%B6nungsmesse_(Mozart)"><em>Krönungsmesse</em></a> (KV 317).&nbsp;</div><div>Dieser erneute Versuch mit einem Engagement in Salzburg ging 20 Monate leidlich gut, obwohl das Verhältnis zum Erzbischof angespannt blieb, da dieser ihm die Mitwirkung an einträglichen Konzerten in Wien untersagte. Bei einer erneuten Reise am 5. November 1780 nahm er in München an der sehr erfolgreichen Uraufführung seiner Opera seria <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Idomeneo"><em>Idomeneo</em></a> (KV 366) am 29. Jänner 1781 teil. Danach nahm Mozart in Wien im Auftrag des Erzbischofs an Akademien der Salzburger Hofmusiker teil. Nach zwei heftigen Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof und einem „Fußtritt“ durch dessen gräflichen Abgesandten, den fürsterzbischöflichen Oberstküchenmeister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arco_(Adelsgeschlecht)">Karl Joseph Maria Graf Arco</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-10"><sup>[10]</sup></a> – über den gräflichen „Fußtritt“ berichtet Mozart selbst in seinen Briefen – kam es zum endgültigen Bruch. Mozart kündigte am 8. Juni 1781 den Salzburger Dienst auf, ließ sich in Wien nieder und bestritt dort in den nächsten Jahren seinen Lebensunterhalt durch Konzerte in privaten und öffentlichen Akademien.&nbsp;</div><div>Freischaffender Komponist in Wien (1781–1791)</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozart_libretto_figaro_1786.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:259,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/29/Mozart_libretto_figaro_1786.jpg/170px-Mozart_libretto_figaro_1786.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/29/Mozart_libretto_figaro_1786.jpg/170px-Mozart_libretto_figaro_1786.jpg" width="170" height="259"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Titelblatt des Librettos von <em>Le Nozze di Figaro</em>, Prag 1786</div><div>Befreit von den Salzburger „Fesseln“, schuf der nun unabhängige Komponist und Musiklehrer, der ständig auf der Suche nach Auftraggebern und Klavierschülern war und der sich auch nicht scheute, auf „Vorrat“ zu arbeiten, die ganz großen Opern und eine Vielzahl von Klavierkonzerten, die er meist selbst vortrug.&nbsp;</div><ul><li>&nbsp;Am 16. Juli 1782 wurde das von Kaiser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_II.">Joseph II.</a> in Auftrag gegebene Singspiel (in Deutsch!) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entf%C3%BChrung_aus_dem_Serail"><em>Die Entführung aus dem Serail</em></a> (KV 384) in Wien uraufgeführt. Es folgten Jahre, die mit der Komposition und Aufführung von Klavierkonzerten angefüllt waren und in denen es Mozart finanziell sehr gut ging.</li><li>&nbsp;Am 1. Mai 1786 war in Wien die Uraufführung der Opera buffa <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Le_nozze_di_Figaro"><em>Le nozze di Figaro</em></a> („Figaros Hochzeit“, KV 492)</li><li>&nbsp;Am 29. Oktober 1787 in Prag die Uraufführung des Dramma giocoso <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Don_Giovanni"><em>Don Giovanni</em></a> („Don Juan“, KV 527)</li><li>&nbsp;Am 26. Jänner 1790 in Wien die Uraufführung der Opera buffa <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cos%C3%AC_fan_tutte"><em>Così fan tutte</em></a> („So machen es alle Frauen“, KV 588)</li></ul><div>&nbsp;(diese <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Da-Ponte-Oper">letzten drei</a> nach Libretti von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenzo_da_Ponte">Lorenzo da Ponte</a>)</div><ul><li>&nbsp;Am 6. September 1791 war die Uraufführung der Opera seria <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/La_clemenza_di_Tito"><em>La clemenza di Tito</em></a> („Die Milde des Titus“, KV 621) in Prag</li><li>&nbsp;Am 30. September 1791 war die Uraufführung der großen Oper <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zauberfl%C3%B6te"><em>Die Zauberflöte</em></a> (KV 620) in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Schikaneder">Emanuel Schikaneders</a> Theater im Freihaus auf der Wieden. Damit war er zur deutschen Sprache zurückgekehrt. Geschichte und Texte der <em>Zauberflöte</em> gehen auf Emanuel Schikaneder zurück und stellen eine spekulative Mischung aus einem Vorgängerwerk <em>Der Stein der Weisen</em>, einem Märchen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Martin_Wieland">Wieland</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freimaurerei">freimaurerischen</a> Attributen, dar.</li></ul><div>In dieser Phase komponierte Mozart außerdem die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Messe_in_c-Moll">Große Messe in c-Moll</a> (KV 427) (1783) und wichtige Instrumentalwerke: die sechs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn">Joseph Haydn</a> gewidmeten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_kammermusikalischen_Werke_Mozarts_ohne_Klavier#Die_sechs_Haydn-Quartette">Streichquartette</a> (KV 387, 421, 428, 458, 464, 465) (1785), die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/36._Sinfonie_(Mozart)"><em>Linzer Sinfonie</em></a> (KV 425), die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/38._Sinfonie_(Mozart)"><em>Prager Sinfonie</em></a> (KV 504) (1786) und die Serenade <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eine_kleine_Nachtmusik"><em>Eine kleine Nachtmusik</em></a> (KV 525) (1787) sowie die drei letzten Sinfonien, in Es-Dur (KV 543, Nr. 39), g-Moll (KV 550, Nr. 40) und in C-Dur, genannt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/41._Sinfonie_(Mozart)"><em>Jupiter-Sinfonie</em></a> (KV 551, Nr. 41).&nbsp;</div><div>In Wien lernte Mozart um 1782/83 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_van_Swieten">Gottfried van Swieten</a> kennen, einen ausgewiesenen Musikliebhaber und Präfekten der kaiserlichen Bibliothek, der heutigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Nationalbibliothek">Österreichischen Nationalbibliothek</a>. Dieser machte ihn bei den regulären Sonntagskonzerten in van Swietens Räumen in der kaiserlichen Bibliothek mit den Manuskripten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach">Johann Sebastian Bachs</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Friedrich_H%C3%A4ndel">Georg Friedrich Händels</a> bekannt, die er in Berlin gesammelt hatte. Die Begegnung mit diesen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Barockmusik">Barockkomponisten</a> machte einen tiefen Eindruck auf Mozart und hatte umgehend großen Einfluss auf seine Kompositionen.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-11"><sup>[11]</sup></a></div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Constanze_Weber_1840_full.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:147,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e5/Constanze_Weber_1840_full.jpg/220px-Constanze_Weber_1840_full.jpg&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e5/Constanze_Weber_1840_full.jpg/220px-Constanze_Weber_1840_full.jpg" width="220" height="147"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Angeblich Constanze Mozart (links) mit Familie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Keller_(Komponist)">Keller</a>, Oktober 1840</div><div>Am 4. August 1782 heiratete Mozart <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Constanze_Mozart">Constanze Weber</a>, eine jüngere Schwester <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aloisia_Lange">Aloisias</a>. Mozart hatte seine Frau drei Jahre zuvor in Mannheim kennengelernt. Sie gebar ihm in den folgenden Jahren sechs Kinder: Raimund Leopold († 19. August 1783), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Thomas_Mozart">Carl Thomas</a> (* 1784; † <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/31._Oktober">31. Oktober</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1858">1858</a>), Johann Thomas Leopold († 15. November 1786), Theresia Konstantia Adelheid Friderika (* 1787; † 29. Juni 1788), Anna Maria († 16. November 1789) und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Wolfgang_Mozart">Franz Xaver Wolfgang</a> (* 1791; † <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/29._Juli">29. Juli</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1844">1844</a>). Lediglich Karl Thomas und Franz Xaver Wolfgang überlebten die Kinderzeit.&nbsp;</div><div>Der Vater <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Mozart">Leopold Mozart</a>, den Wolfgang in seinen Wiener Jahren 1783 noch einmal besuchte<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-12"><sup>[12]</sup></a> und der 1785 noch einmal bei ihm zu Besuch war, starb am 28. Mai 1787.&nbsp;</div><div>Durch seine Freundschaft mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Heinrich_von_Gemmingen-Hornberg">Otto Heinrich von Gemmingen-Hornberg</a> trat Mozart am 14. Dezember 1784 in die Wiener <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freimaurerloge">Freimaurerloge</a> <em>Zur Wohltätigkeit</em> ein. Mozart besuchte regelmäßig eine zweite Wiener Loge <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zur_wahren_Eintracht"><em>Zur wahren Eintracht</em></a>, in der der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Illuminatenorden">Illuminat</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_von_Born">Ignaz von Born</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stuhlmeister">Stuhlmeister</a> war. Dort wurde er am 7. Jänner 1785 zum Gesellen befördert. Er konnte aber am 11. Februar nicht bei der Initiation seines Freundes Joseph Haydn anwesend sein, da er am selben Abend, an dem auch sein Vater Leopold Mozart aus Salzburg angekommen war, das erste seiner sechs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Subskription">Subskriptionskonzerte</a> in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mehlgrube"><em>Mehlgrube</em></a> gab und dabei den Solopart seines Klavierkonzertes in d-Moll KV 466 spielte. Auf Mozarts Veranlassung wurde auch sein Vater Leopold Mozart Freimaurer: Dieser wurde am Mittwoch, den 6. April 1785, in der Bauhütte seines Sohnes als Maurerlehrling eingeweiht und am 16. und 22. April 1785, erneut in der Loge <em>Zur wahren Eintracht</em>, in den 2. resp. 3. Grad erhoben.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-IFL-13"><sup>[13]</sup></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-14"><sup>[14]</sup></a></div><div>Speziell in seinen Opern <em>Die Zauberflöte</em> und <em>Le nozze di Figaro</em> sind gesellschaftskritische Töne aus dieser Mitgliedschaft zu spüren, die vielleicht mit dazu beigetragen haben, dass es Mozart nach der Uraufführung des <em>Figaro</em> finanziell nicht mehr so gut ging, zumal kurz danach der ungünstig verlaufende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-%C3%96sterreichischer_T%C3%BCrkenkrieg_(1787%E2%80%931792)">8. Österreichische Türkenkrieg</a> gegen das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich">Osmanische Reich</a> geführt wurde. Am 7. Dezember 1787 ernannte Joseph II. Mozart zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserlich-k%C3%B6niglich"><em>k.k.</em></a><em> Kammermusicus</em> und stattete ihn mit einem Jahresgehalt von 800 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gulden">Gulden</a> aus, am 9. Mai 1791 außerdem zum unbesoldeten Adjunkten des Domkapellmeisters von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stephansdom_(Wien)">St. Stephan</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Hofmann_(Komponist)">Leopold Hofmann</a>.&nbsp;</div><div>Mit der Aufführung von <em>Le nozze di Figaro</em> 1786, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_II.">Joseph II.</a> trotz des <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Systemkritik&amp;action=edit&amp;redlink=1">systemkritischen</a> Inhalts freigab, überforderte er das Wiener Publikum, so dass es sich von ihm zurückzog. So verschlechterte sich seine wirtschaftliche Situation, ohne dass er dieser Tatsache mit seinen Ausgaben Rechnung trug. Trotz des vorherigen Wohlstandes hatte er keine Ersparnisse angesammelt und musste mehrfach von Freunden Geld leihen. Diese Misserfolge führten zu einem Wendepunkt in seinem Leben. Erfolg hatte er in dieser Zeit nur in Prag.&nbsp;</div><div>Abseits der Wiener Öffentlichkeit erschuf er die Werke seiner letzten Lebensjahre. Vergeblich versuchte er mit erneuten Reisen die wirtschaftliche Talfahrt aufzuhalten. Diese Reisen führten ihn zu den Aufführungen von 8. Jänner bis Mitte Februar 1787 und Ende August bis Mitte September 1791 nach Prag. Vom 8. April bis 4. Juni 1789 reiste er mit dem Fürsten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lichnowsky">Karl Lichnowsky</a> über Prag, Dresden und Leipzig nach Potsdam und Berlin zum preußischen König <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_II._(Preu%C3%9Fen)">Friedrich Wilhelm II.</a> Vom 23. September bis Anfang November 1790 reiste er zur Krönung des Kaisers <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_II._(HRR)">Leopold II.</a>, der dem verstorbenen Joseph II. nachfolgte, nach Frankfurt am Main. Dort war Mozart zusammen mit seinem Freund, dem Theaterdirektor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_B%C3%B6hm_(Schauspieler)">Johann Heinrich Böhm</a>, im „Backhaus“ in der Kalbächer Gasse 10 einquartiert.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-15"><sup>[15]</sup></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-16"><sup>[16]</sup></a> Auf Heimreisen machte er Station in Mannheim und München.&nbsp;</div><div>Aber die Reisen nach Berlin 1789 und Frankfurt 1790 verhalfen ihm nicht zu erneutem Wohlstand. In Berlin erhielt er weder Einnahmen noch eine Anstellung. Die vom Kaiser erbetene Oper <em>Così fan tutte</em> fand nur mäßigen Anklang, ebenso wenig der Auftritt in Frankfurt am Main und die Uraufführung von <em>La clemenza di Tito</em> in Prag. Erst der große Beifall für die <em>Zauberflöte</em> versprach wirtschaftliche Besserung, aber jetzt war es nicht mehr der Adel, sondern die „einfachere“ Bevölkerung, bei der er Resonanz fand.&nbsp;</div><div>Letzte Werke und früher Tod</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Steffl_Mozartgedenktafel_WienWiki.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:193,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/Steffl_Mozartgedenktafel_WienWiki.jpg/170px-Steffl_Mozartgedenktafel_WienWiki.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/Steffl_Mozartgedenktafel_WienWiki.jpg/170px-Steffl_Mozartgedenktafel_WienWiki.jpg" width="170" height="193"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Gedenktafel in der Rauhensteingasse 8</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozart_Grabmal_Wien_StMarx.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:255,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e2/Mozart_Grabmal_Wien_StMarx.jpg/170px-Mozart_Grabmal_Wien_StMarx.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e2/Mozart_Grabmal_Wien_StMarx.jpg/170px-Mozart_Grabmal_Wien_StMarx.jpg" width="170" height="255"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Das Denkmal Mozarts auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Marxer_Friedhof">Sankt Marxer Friedhof</a> in Wien</div><div>Nach der Uraufführung von <em>La clemenza di Tito</em> in Prag war Mozart Mitte September 1791 nach Wien zurückgekehrt und hatte sich sofort in die Arbeit für die Uraufführung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zauberfl%C3%B6te"><em>Zauberflöte</em></a> (KV 620) gestürzt, die zwei Wochen später – endlich wieder mit Erfolg – über die Bühne ging. Gleichzeitig hatte er die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Motette">Motette</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ave_verum"><em>Ave verum corpus</em></a> (KV 618) ausgearbeitet und mit der Niederschrift des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Requiem_(Mozart)"><em>Requiems</em></a> (KV 626) begonnen, die er jedoch nicht mehr abschließen konnte. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_S%C3%BC%C3%9Fmayr">Franz Xaver Süßmayr</a>, laut Constanze Mozart ein ehemaliger Schüler Mozarts, vollendete das Requiem.&nbsp;</div><div>Wenige Wochen nach der Uraufführung der <em>Zauberflöte</em> am 30. September 1791 wurde Mozart am 20. November (etwa zwei Tage nachdem er die Uraufführung seiner Kantate <em>Laut verkünde unsre Freude</em> geleitet hatte)<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-17"><sup>[17]</sup></a> bettlägerig, am 5. Dezember, fünf Minuten vor 1 Uhr früh<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-18"><sup>[18]</sup></a> starb er. Er wurde nicht ganz 36 Jahre alt. Während seines letzten Lebensjahres wohnte er im <em>Kleinen Kayserhaus</em>, das sich bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in der Rauhensteingasse 8<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-19"><sup>[19]</sup></a> auf der Rückseite des heutigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Steffl_(Kaufhaus)">Kaufhaus Steffl</a> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4rntner_Stra%C3%9Fe">Kärntner Straße</a> 19) befand. Eine Gedenktafel erinnert daran, dass Mozart dort am 5. Dezember 1791 starb.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-20"><sup>[20]</sup></a></div><div>Als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Todesursache">Todesursache</a> wurde durch den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leichenschau">Totenbeschauer</a> „hitziges Frieselfieber“ (am ehesten „die Kombination eines hoch fieberhaften Krankheitsverlaufs mit einem sichtbaren Hautausschlag“) genannt.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-21"><sup>[21]</sup></a> In der Folge wurden diverse weitere Todesursachen in Erwägung gezogen.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-22"><sup>[22]</sup></a> Zum einen verschiedene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viren">virale</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bakterien">bakterielle</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parasiten_des_Menschen">parasitäre</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Infektionskrankheit">Infektionskrankheiten</a> wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis">Syphilis</a> (eventuell in Verbindung mit einer durch die damals zur Behandlung geläufige Anwendung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilber">Quecksilber</a> hervorgerufenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilbervergiftung">Überdosis</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-23"><sup>[23]</sup></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-24"><sup>[24]</sup></a>), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Trichinellose">Trichinellose</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pharyngitis">Pharyngitis</a> oder eine Infektion mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Streptokokken">Streptokokken</a>, die zu einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzreaktivit%C3%A4t">Kreuzreaktion</a> von gegen Streptokokken gerichteten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antik%C3%B6rper">Antikörpern</a> gegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Endokard">Herzinnenhäute</a> und -<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herzklappe">klappen</a> führte, dem sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rheumatisches_Fieber">Rheumatischen Fieber</a>, woraufhin sich dann möglicherweise eine zum Tode führende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aortenklappeninsuffizienz">Aortenklappeninsuffizienz</a> entwickelte.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-25"><sup>[25]</sup></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-26"><sup>[26]</sup></a> Ferner werden auch Erkrankungen wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Purpura_Sch%C3%B6nlein-Henoch">Purpura Schönlein-Henoch</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nierenversagen">Nierenversagen</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herzinsuffizienz">Herzversagen</a> oder die Folgen eines mehrmals, zuletzt am 3. Dezember durchgeführten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aderlass">Aderlasses</a> genannt. Mozart selbst war davon überzeugt, vergiftet worden zu sein, und äußerte sich gegenüber Constanze dazu wenige Wochen vor seinem Tod während eines Besuchs im Prater: „Gewiß, man hat mir Gift gegeben.“ Für einen Giftmord gibt es allerdings keinerlei dokumentierte Anhaltspunkte.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-27"><sup>[27]</sup></a> Die ersten Legenden zirkulierten schon kurz nach Mozarts Tod, die wohl bekannteste davon beschuldigte seinen angeblich missgünstigen Kollegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri#Salieri_und_Mozart">Antonio Salieri</a>.&nbsp;</div><div>Beigesetzt wurde der große Komponist, nachdem sein Leichnam zunächst verordnungsgemäß in der Wohnung aufgebahrt<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-28"><sup>[28]</sup></a> worden war, in einem allgemeinen Grab am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Marxer_Friedhof">Sankt Marxer Friedhof</a>. Organisiert wurde das Begräbnis durch Gottfried van Swieten.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-29"><sup>[29]</sup></a> Mozarts Witwe besuchte das Grab zum ersten Mal erst nach 17 Jahren. 1855 wurde der Standort seines Grabes so gut wie möglich bestimmt und 1859 an der vermuteten Stelle ein Grabmal errichtet, das später von der Stadt Wien in die Gruppe der Musiker-Ehrengräber am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Zentralfriedhof">Zentralfriedhof</a> (32 A-55) übertragen wurde. Auf der alten, frei gewordenen Grabstelle wurde in Eigeninitiative des Friedhofswärters Alexander Kugler abermals eine Mozart-Gedenktafel errichtet, die mit der Zeit aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spolie">Spolien</a> anderer Gräber zu einem Grabmal ausgebaut wurde und heute eine viel besuchte Sehenswürdigkeit ist.&nbsp;</div><div>Finanzielle Verhältnisse und Hinterlassenschaft</div><div>Die These vom „verarmten Genius Mozart“ stammt aus der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Romantik">Romantik</a>. Jeder Biograph versuchte Mozart „noch ärmer zu machen“. Besonders in der Öffentlichkeit ist das Klischee vom „armen Mozart“ noch verbreitet, während es die neuere Forschung ablehnt. Mozart war sicher nicht reich im Vergleich zu einem Grafen oder Fürsten, reich war er aber gegenüber den anderen Angehörigen seines Standes, des vierten Standes der Bürger.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-30"><sup>[30]</sup></a></div><div>Nach heutigen Maßstäben war Mozart ein Großverdiener, dennoch war er bedingt durch seinen Lebenswandel oft in finanziellen Nöten. Für ein Engagement als Pianist erhielt er nach eigenen Angaben „wenigstens 1000 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gulden">Gulden</a>“ (zum Vergleich: Seiner Magd bezahlte er einen Gulden pro Monat). Zusammen mit seinen Klavierstunden, für die er jeweils zwei Gulden berechnete, und seinen Einkünften aus den Konzerten und Auftritten verfügte er über ein Jahreseinkommen von rund 10.000 Gulden, was nach heutiger Kaufkraft etwa 125.000 Euro entspricht. Dennoch reichte das Geld nicht für seinen aufwendigen Lebensstil, so dass er oft genug andere, wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Michael_Puchberg">Johann Michael Puchberg</a>, einen Logenfreund, um Geld bat. Er bewohnte große Wohnungen<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-31"><sup>[31]</sup></a> und beschäftigte viel Personal, außerdem hegte er – so wird (bis heute unbewiesen) angenommen – eine Leidenschaft für Karten- und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Billard">Billardspiele</a> mit hohen Einsätzen, wodurch er große Summen verloren haben könnte. Der wertvollste Einzelposten seiner Hinterlassenschaft waren laut <em>Verlassenschaftsverzeichnis</em> nicht die zahlreichen wertvollen Bücher oder Musikinstrumente in seinem Besitz, sondern es war seine teure Kleidung. Mozart starb nicht in Armut, denn er hatte immer noch Kredit und bei Anton Stadler sogar einen Kredit von 500 Gulden ausständig. Sein Billardtisch, der zu jener Zeit ein luxuriöses Statussymbol war, gibt Zeugnis von Mozarts durchaus gehobenen Lebensumständen im Jahr 1791.&nbsp;</div><div>Mozarts Begräbnis – Fakten und Spekulationen</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Wolfgang-amadeus-mozart_1.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:250,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1e/Wolfgang-amadeus-mozart_1.jpg/170px-Wolfgang-amadeus-mozart_1.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1e/Wolfgang-amadeus-mozart_1.jpg/170px-Wolfgang-amadeus-mozart_1.jpg" width="170" height="250"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Das wohl berühmteste Mozart-Porträt, in Anlehnung an das Familiengemälde von 1780/81 postum gemalt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Krafft">Barbara Krafft</a> im Jahr 1819</div><div>Die Fakten</div><ul><li>&nbsp;Wolfgang Amadeus Mozart starb am Montag, dem 5. Dezember 1791, gegen ein Uhr früh in seinem Haus in Wien.</li><li>&nbsp;Er wurde noch am selben Tag in seiner Wohnung und am 6. Dezember bei der über dem Abgang zu den Katakomben errichteten Kruzifixkapelle am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stephansdom_(Wien)">Stephansdom</a> aufgebahrt.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-32"><sup>[32]</sup></a> Der Abschied wurde im Kreise seiner Freunde und Verwandten zelebriert.</li><li>&nbsp;Laut der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4tssternwarte_Wien">Sternwarte in Wien</a>, die Wetteraufzeichnungen durchführte, war das Wetter mild und trocken.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-33"><sup>[33]</sup></a> Allerdings ist dies kein Hinweis auf die Straßenverhältnisse im Dezember 1791.</li><li>&nbsp;Laut dem Wiener Stadt- und Landesarchiv ist nicht bekannt, ob Mozart am 6. Dezember 1791 abends oder am 7. Dezember 1791 frühmorgens zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Marxer_Friedhof">Sankt Marxer Friedhof</a> gebracht wurde. Es gibt darüber keinerlei Aufzeichnungen. Einer damals gültigen Sanitätsverordnung zufolge<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-34"><sup>[34]</sup></a> wäre eine Beerdigung erst ab dem 7. Dezember erlaubt gewesen.</li><li>&nbsp;Mozart wurde in ein „allgemeines einfaches Grab“ gebettet. Das Bezeichnen der Gräber war aufgrund der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josephinismus">Josephinischen Reformen</a> vom August 1788 zwar nicht verboten, geschah aber im Falle Mozarts nicht.&nbsp;</li></ul><div>Die Spekulationen</div><ul><li>&nbsp;Mozart starb verarmt und wurde in einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Armengrab">Armengrab</a> beerdigt:</li></ul><div>&nbsp;Falsch ist, dass er völlig mittellos starb. Vielmehr ist richtig, dass er als Musiker standesgemäß in einem „einfachen allgemeinen Grab“ bestattet wurde, nicht in einem „Armengrab“.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-35"><sup>[35]</sup></a> Richtig ist allerdings auch, dass Mozarts Witwe die verbliebenen Verbindlichkeiten nur begleichen und den Lebensunterhalt der Familie für einige Zeit decken konnte, weil ihr von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_II._(HRR)">Kaiser Leopold II.</a> eine Pension und der Gewinn aus einem Benefizkonzert, für das der Kaiser selbst einen großzügigen Betrag gab, zugesprochen wurden.</div><ul><li>&nbsp;Mozart wurde erst am 7. Dezember eingesegnet und nicht am Friedhof St. Marx, sondern am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waldm%C3%BCllerpark">Matzleinsdorfer Friedhof</a> begraben:</li></ul><div>&nbsp;Unter Hinweis auf zeitgenössische Erinnerungen von Salieri, Gall und den Brüdern Aschenbrenner wurde publiziert, dass die Einsegnung und Beisetzung der Leiche Mozarts erst am 7. Dezember 1791 während eines massiven Schlechtwettereinbruches stattgefunden haben soll und Indizien auf eine Bestattung am Friedhof Matzleinsdorf hindeuten. So soll der Leichenzug nicht (Richtung St. Marx) durch das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stubentor">Stubentor</a> gegangen sein, sondern durch das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Stadtmauern">Kärntner Tor</a> Richtung Matzleinsdorfer Friedhof, die ursprünglich für diesen Friedhof geltenden Angaben über die Lage des Grabes sollen erst später auf den St. Marxer Friedhof angewendet worden sein. Mozart soll auch in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Schikaneder">Schikaneders</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freihaustheater">Freihaustheater</a> aufgebahrt gewesen sein.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-36"><sup>[36]</sup></a></div><ul><li>&nbsp;Niemand begleitete den Leichenzug Mozarts zu seinem Grab:</li></ul><div>&nbsp;Richtig ist, dass der Leichenzug nicht von Freunden und Verwandten zum Sankt Marxer Friedhof begleitet wurde. Falsch ist, dass dies wegen der Wetterverhältnisse geschah. Richtig ist vielmehr, dass damals in Wien das Begleiten des Leichnams bis zum tatsächlichen, in Mozarts Fall vier Kilometer entfernten Grab unüblich war. Mit der Aussegnung in Sankt Stephan waren die zu jener Zeit vorgesehenen Begräbnisfeierlichkeiten beendet.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-37"><sup>[37]</sup></a></div><ul><li>&nbsp;Die Leiche Mozarts wurde umgebettet:</li></ul><div>&nbsp;Erst 17 Jahre nach Mozarts Tod versuchte seine Frau Constanze, das Grab ihres Mannes zu finden. Da es aber kein Kreuz oder Bezeichnung dieses Grabes gab, musste man sich auf höchst unsichere Erinnerungen der Friedhofsangestellten verlassen. Es ist daher nicht möglich anzugeben, wo Mozart beerdigt worden ist.</div><ul><li>&nbsp;Der echte Schädel Mozarts wird bei der Internationalen Stiftung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozarteum">Mozarteum</a> (ISM) in Salzburg aufbewahrt:</li></ul><div>&nbsp;Experten konnten erstmals eine DNA-Analyse und eine chemische Prüfung an dem Schädel durchführen. Das für die DNA-Analyse erforderliche Vergleichsmaterial stammte von Skeletten, die aus dem Familiengrab der Mozarts auf dem Salzburger Friedhof St. Sebastian geborgen wurden. Leopold Mozart ist nicht in diesem Grab, sondern in der Kommunalgruft begraben. Das im Jänner 2006 veröffentlichte Ergebnis erbrachte somit mangels Vergleichmaterials keinerlei Hinweise auf die Echtheit des Schädels. Im April 1991 fand <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walther_Brauneis">Walther Brauneis</a>, der von der ISM gebeten worden war, den historischen Sachverhalt zu bearbeiten, in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wienbibliothek">Wienbibliothek</a> im „Vorgeordneten Nachlaß von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_August_Frankl">Ludwig August Frankl</a>“ das Manuskript mit dem Titel „Mozart’s Schädel ist gefunden“ (1868). Frankls Beschreibung des sogenannten Mozart-Schädels war bekannt, nicht bekannt war allerdings, dass Hyrtl den Text von Frankl attestiert hatte. Danach unterscheidet sich der Schädel von dem, den die ISM verwahrt, erheblich: Für den „Frankl-/Hyrtlschen Schädel“ werden sieben Zähne genannt, der Schädel in der ISM zählt dagegen elf Zähne. Damit ist bewiesen, dass der in der ISM verwahrte Schädel nicht mit dem „Frankl-/Hyrtlschen Schädel“ identisch sein kann.</div><div>Medizinische Spekulationen</div><div>Der dänische Neurologe und Psychiater Rasmus Fog spekulierte 1985 über eine mögliche Erkrankung Mozarts am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tourette-Syndrom">Tourette-Syndrom</a>.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-38"><sup>[38]</sup></a> 2005 untersuchte der irische Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Fitzgerald_(Mediziner)">Michael Fitzgerald</a> in seiner Veröffentlichung <em>The Genesis of Artistic Creativity</em> die Frage, ob Mozart das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Asperger-Syndrom">Asperger-Syndrom</a> gehabt hätte. Anhand des biographischen Materials hält er es durchaus für möglich. Wegen Mozarts Hyperaktivität und Impulsivität würde aber eher eine Diagnose von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6rung">ADHS</a> zutreffen.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-39"><sup>[39]</sup></a></div><div>Mozarts Vornamen</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozart_Taufeintrag.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:110,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ed/Mozart_Taufeintrag.jpg/570px-Mozart_Taufeintrag.jpg&quot;,&quot;width&quot;:570}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ed/Mozart_Taufeintrag.jpg/570px-Mozart_Taufeintrag.jpg" width="570" height="110"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Taufeintrag vom 28. Jänner 1756</div><div>Am 28. Jänner 1756 – einen Tag nach seiner Geburt – wurde Mozart auf die Namen <em>Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus</em> getauft (andere Schreibweise seiner Vornamen: <em>Joannes Chrisostomus Wolfgang Gottlieb</em>.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-Vornamen2-4"><sup>[4]</sup></a>) Der erste und letzte der genannten Vornamen verweisen auf den Taufpaten Joannes Theophilus Pergmayr, <em>Senator et Mercator Civicus</em>, die ersten beiden Namen zugleich auf den damaligen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Namenstag">Tagesheiligen</a> des Geburtstages <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Chrysostomos">Johannes Chrysostomos</a>,<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-MGG-40"><sup>[40]</sup></a> der mittlere Vorname <em>Wolfgang</em> auf Mozarts Großvater Wolfgang Nicolaus Pertl. Das griechische <em>Theophilus</em> („<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gottlieb">Gottlieb</a>“) hat Mozart später in seine französische Entsprechung <em>Amadé</em> bzw. (selten) latinisierend <em>Amadeus</em> übersetzt.&nbsp;</div><div>Sein Rufname war zeitlebens <em>Wolfgang.</em> In der Zeit der Italienreisen nannte er sich oft <em>Wolfgango Amadeo Mozart.</em> Als Erwachsener unterschrieb er zumeist als <em>Wolfgang Amadé Mozart,</em> wenn nicht überhaupt nur als <em>Wolfgang Mozart</em> (so etwa trug er sich in die Anwesenheitsliste der Wiener Freimaurerloge <em>Zur Wohlthätigkeit</em> ein). <em>Amadeus</em> nannte er sich nur im Scherz in drei seiner Briefe. Die Namensform <em>Wolfgang Amadeus</em> erschien zu Mozarts Lebzeiten offiziell nur einmal, und zwar im Frühjahr 1787 in einem amtlichen Schreiben der Niederösterreichischen Statthalterei.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-41"><sup>[41]</sup></a> Die erste postume amtliche Nennung Mozarts mit dem latinisierten Vornamen ist die Eintragung im Totenbeschauprotokoll des Wiener Magistrats am 5. Dezember 1791. In Umlauf gebracht hat sie der Dichter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/E._T._A._Hoffmann">E. T. A. Hoffmann</a>, der sich aus Bewunderung für Mozart Ernst Theodor <em>Amadeus</em> Hoffmann nannte.&nbsp;</div><div>Mozarts Briefe</div><div>→ <em>Hauptartikel: </em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozarts_Briefe"><em>Mozarts Briefe</em></a></div><div>Mozart schrieb, beginnend im Jugendalter, während seines Lebens zahlreiche Briefe, die ein Kennenlernen seiner Persönlichkeit und seiner musikalischen Ansichten und Arbeitsweisen ermöglichen und so eine wichtige Forschungsbasis zu Mozarts Leben und Werk liefern. Der wichtigste briefliche Korrespondenzpartner war Mozarts Vater Leopold Mozart.&nbsp;</div><div>Mozarts Reisen</div><div>Mozart war insgesamt über zehn Jahre, beinahe ein Drittel seines Lebens auf Reisen, die ihn in zehn Länder des heutigen Europas führten. Allein schon die Fahrten per Kutsche – eine Reise von Salzburg nach Wien dauerte zum Beispiel je nach Jahreszeit und Wetter etwa sechs Tage – waren zur damaligen Zeit eine physische Herausforderung. Zudem reisten die Mozarts oft im Winter.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-Angerm%C3%BCller-42"><sup>[42]</sup></a> So schreibt Leopold Mozart am 29. Dezember 1762 über die Fahrt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bratislava">Preßburg</a> nach Wien an Lorenz Hagenauer, den Vermieter und gleichzeitigen Gönner der Mozarts in Salzburg:&nbsp;</div><blockquote>„[…] wir reisten diesen Tag nicht sonderlich bequemm, indem der weeg zwar ausgefrohren, allein unbeschreiblich knoppericht und voller tieffer gruben und schläge war; den̄ die Ungarn machen keinen weeg. Hätte ich in Pressburg nicht einen Wagen kauffen müssen, der recht gut gehängt ist, so hätten wir ganz gewiß ein paar Rippen weniger nach Hause gebracht. Den wagen muste ich kauffen, wenn ich anders wollte, daß wir gesund nach Wien̄ kommen sollten. Den̄ in ganz Presburg war kein 4sitziger geschlossner wagen bey allen Landkutschern anzutreffen. Diesen wagen hatte ein Stattkutscher – die Stattkutscher därffen aber nicht über Land fahren, aufgenommen mit 2 Pferd nur auf etliche Stunde.“<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-43"><sup>[43]</sup></a></blockquote><div>Wie unangenehm er eine Fahrt von Salzburg nach München erlebte, schildert Wolfgang Amadeus am 8. November 1780 in einem Brief an seinen Vater:&nbsp;</div><blockquote>„Glücklich und vergnügt war meine Ankunft! – glücklich, weil uns auf der Reise nichts widriges zugestossen, und vergnügt, weil wir kaum den Augenblick, an ort und Ende zu kommen, erwarten konnten, wegen der obwohl kurzen doch sehr beschwerlichen Reise; – denn, ich versichere Sie, daß keinem von uns möglich war nur eine Minute die Nacht durch zu schlafen – Dieser Wagen stößt einem doch die Seele heraus! – und die Sitze! – hart wie stein! – Von Wasserburg aus glaubte ich in der that meinen Hintern nicht ganz nach München bringen zu können! – er war ganz schwierig – und vermuthlich feuer Roth – Zwey ganze Posten fuhr ich die Hände auf dem Polster gestützt, und den Hintern in lüften haltend – doch genug davon, das ist nun schon vorbey! – aber zur Regel wird es mir seyn, lieber zu fus zu gehen, als in einem Postwagen zu fahren.“<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-44"><sup>[44]</sup></a></blockquote><div>Mozarts Nationalität</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Archbishopric_of_Salzburg,_c._1715.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:186,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/Archbishopric_of_Salzburg%2C_c._1715.jpg/220px-Archbishopric_of_Salzburg%2C_c._1715.jpg&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/Archbishopric_of_Salzburg%2C_c._1715.jpg/220px-Archbishopric_of_Salzburg%2C_c._1715.jpg" width="220" height="186"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Diese Karte aus dem Jahr 1715 zeigt in rosa das Fürsterzbistum Salzburg</div><div>Die Frage der Bürgerschaft bzw. Landsmannschaft des Komponisten wird in der Rezeptionsgeschichte unterschiedlich beantwortet. Salzburg war seit dem späten 14. Jahrhundert Hauptstadt eines im Wesentlichen unabhängigen<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-45"><sup>[45]</sup></a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrsterzbistum">Fürsterzbistums</a> namens <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erzstift_Salzburg">Erzstift Salzburg</a>,<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-46"><sup>[46]</sup></a> das geistlich dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Stuhl">Heiligen Stuhl</a> in Rom unterstand, weltlich dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-deutscher_Kaiser">römisch-deutschen Kaiser</a> (zu Mozarts Lebzeiten waren das 1745–1765 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_I._Stephan_(HRR)">Franz I.</a>, 1765–1790 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_II.">Joseph II.</a> und 1790–1792 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_II._(HRR)">Leopold II.</a>), nicht aber der „österreichischen“ <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Habsburgermonarchie">Habsburgermonarchie</a>. Mozart war im Erzbistum als Untertan der Fürsterzbischöfe geboren und blieb das auch sein Leben lang. Die Landeszugehörigkeit Mozarts könnte daher als „(Fürsterzbischöflich-)Salzburg(er)isch“ bezeichnet werden,<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-47"><sup>[47]</sup></a> jedoch ist diese Umschreibung seiner Landsmannschaft weniger verbreitet.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-48"><sup>[48]</sup></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-49"><sup>[49]</sup></a> Das viel verwendete <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Grove_Dictionary_of_Music_and_Musicians"><em>Grove Dictionary of Music and Musicians</em></a> bezeichnet Mozart als österreichischen Komponisten.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-50"><sup>[50]</sup></a> Auch das <em>Houghton Mifflin Dictionary of Biography</em> (2003), das <em>Oxford Concise Dictionary of Music</em> (Bourne und Kennedy 2004) und das <em>NPR Listener’s Encyclopedia of Classical Music</em> (Libbey, 2006) bezeichnen ihn als solchen. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Encyclop%C3%A6dia_Britannica"><em>Encyclopædia Britannica</em></a> liefert zwei unterschiedliche Ergebnisse:<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-51"><sup>[51]</sup></a> Die kurze anonyme Fassung in der <em>Micropedia</em> bezeichnet ihn als österreichischen Komponisten; der Hauptartikel in der <em>Macropedia</em>, geschrieben von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/H._C._Robbins_Landon">H. C. Robbins Landon</a>, befasst sich nicht mit seiner Nationalität. In früheren Quellen wird Mozart oft als Deutscher bezeichnet, vor allem vor der Gründung des heutigen modernen österreichischen Nationalstaates. Eine Londoner Zeitung berichtete im Jahr 1791 vom Tod des Komponisten. Dort wird er als „der gefeierte deutsche Komponist“ (englisch: <em>the celebrated German composer</em>) bezeichnet.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-52"><sup>[52]</sup></a> In Lieber u. a. (1832, S. 78), wird Mozart als „der große deutsche Komponist“ vorgestellt. Ferris (1891) nahm Mozart – unter anderem neben <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin">Frédéric Chopin</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert">Franz Schubert</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn">Joseph Haydn</a> – in sein Buch <em>The Great German Composers</em> („Die großen deutschen Komponisten“) auf. Andere Bezeichnungen als Deutscher findet man bei Kerst (1906, S. 3), Mathews und Liebling (1896), sowie MacKey und Haywood (1909); viel später auch bei Hermand und Steakley (1981).&nbsp;</div><div>Manche Quellen änderten ihre Zuordnungen Mozarts zu heutigen Staaten im Laufe der Zeit. <em>Grove</em> bezeichnete Mozart nicht immer als „Österreicher“; dies erschien erstmals in der ersten Auflage des <em>New Grove</em> im Jahr 1980. Ähnlich war es auch beim <em>Baker’s Biographical Dictionary of Musicians</em>. Ursprünglich erwähnten sie die Landsmannschaft Mozarts nicht. Das Wort „Austrian“ wurde erstmals im Anfangssatz in der achten Auflage von 1992 erwähnt, und wurde seither beibehalten.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-53"><sup>[53]</sup></a> Die <em>Encyclopædia Britannica</em>, die ihn heute als „Austrian“ bezeichnet, beschrieb ihn früher als deutschen Komponisten.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-54"><sup>[54]</sup></a></div><div>Mozart selbst äußerte sich in seinen nachgelassenen Schriften nicht zur Frage seiner „Staatsangehörigkeit“ im modernen Sinne, nennt sich selber aber <em>Teutscher</em>, so in Briefen an seinen Vater, z. B. vom 29. Mai 1778, in dem es heißt: „Was mich aber am meisten aufrichtet und guten Muthes erhält, ist, daß ich ein ehrlicher Teutscher bin“<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-55"><sup>[55]</sup></a> – und vom 11. September 1778, in dem er schreibt: „mir ist nur leid, daß ich nicht hier bleibe, um ihm zu zeigen, daß ich ihn nicht brauche – und daß ich so viell kann als sein Piccini – obwohl ich nur ein Teutscher bin.“<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-56"><sup>[56]</sup></a> In einem Brief vom 17. August 1782 schreibt er: <em>Will mich Teutschland, mein geliebtes Vaterland, worauf ich (wie Sie wissen) stolz bin, nicht aufnehmen, so muß in Gottes Namen Frankreich oder England wieder um einen geschickten Teutschen mehr reich werden – und das zur Schande der teutschen Nation.</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-57"><sup>[57]</sup></a></div><div>Daraus wird ersichtlich, dass für ihn <em>Teutschland</em> als Bezeichnung für die deutschsprachigen Gebiete Mitteleuropas und die <em>teutsche Nation</em> (jeweils in der damals im oberdeutschen Raum üblichen Schreibung) als Kollektivum der dort lebenden deutschsprachigen Menschen begriffliche Realität waren, ohne dass dabei der Nationalstaatsgedanke unserer Zeit darauf Anwendung finden könnte: Zu seiner Zeit existierte ein Rechtssubjekt mit Namen „Deutschland“ ebenso wenig wie eines namens „Italien“, von dem er an anderer Stelle schreibt.&nbsp;</div><div>Nachkommen</div><ul><li>&nbsp;Raimund Leopold Mozart (* 17. Juni 1783 in Wien; † 19. August 1783 ebenda)</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Thomas_Mozart">Carl Thomas Mozart</a> (* 21. September 1784 in Wien; † 31. Oktober 1858 in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mailand">Mailand</a>)</li><li>&nbsp;Johann Thomas Leopold Mozart (* 18. Oktober 1786 in Wien; † 15. November 1786 ebenda)</li><li>&nbsp;Theresia Maria Anna Mozart (* 27. Dezember 1787 in Wien; † 29. Juni 1788 ebenda)</li><li>&nbsp;Anna Maria Mozart (* 16. November 1789 in Wien; † 16. November 1789 ebenda)</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Wolfgang_Mozart">Franz Xaver Wolfgang Mozart</a> (* 26. Juli 1791 in Wien; † 29. Juli 1844 in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsbad">Karlsbad</a>)</li></ul><div>Gedenken an Mozart</div><div>Überblick</div><div>Das Gedenken an Wolfgang A. Mozart und die Beschäftigung mit seinem Werk wird heute weltweit durch Biographien, musikwissenschaftliche Forschung, Radio- und Fernsehsendungen, Symposien und insbesondere durch Aufführungen seiner Kompositionen in den Opernhäusern und Konzertsälen aufrechterhalten. Seit dem 19. Jahrhundert werden – vor allem in Österreich und Deutschland – zu allen runden Gedenkjahren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozartjahr">Mozartjahre</a> begangen.&nbsp;</div><div>Die Republik Österreich hat Mozart mehrfach auf Münzen oder Banknoten verewigt, wie zum Beispiel auf der 5000-Schilling-Banknote von 1989 und der österreichischen 1-Euro-Münze. Die Bundesrepublik Deutschland hat zu Ehren seines 250. Geburtstages im Jahr 2006 eine 10-Euro-Silbermünze mit dem Abbild von Wolfgang A. Mozart herausgebracht. Damit soll, so die offizielle Begründung, die Persönlichkeit des Komponisten als großes Ereignis „aus der deutschen Kultur und Geschichte“ für die Nachwelt erhalten bleiben. Außerdem hat die Deutsche Post AG zum gleichen Anlass eine Sondermarke herausgegeben.&nbsp;</div><div>Daneben gibt es etliche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Merchandising">Merchandising</a>-Artikel (z. B. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozartkugel">Mozartkugeln</a>).&nbsp;</div><ul><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:2_Schilling_1931_Mozart_hinten.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:180,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/2_Schilling_1931_Mozart_hinten.jpg/180px-2_Schilling_1931_Mozart_hinten.jpg&quot;,&quot;width&quot;:180}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/2_Schilling_1931_Mozart_hinten.jpg/180px-2_Schilling_1931_Mozart_hinten.jpg" width="180" height="180"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li>2-Schilling-Münze (1931)&nbsp;</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:25_Schilling_1956_Mozart.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:180,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/25_Schilling_1956_Mozart.jpg/180px-25_Schilling_1956_Mozart.jpg&quot;,&quot;width&quot;:180}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/25_Schilling_1956_Mozart.jpg/180px-25_Schilling_1956_Mozart.jpg" width="180" height="180"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li>25-Schiling-Münze (1956)&nbsp;</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:%C3%96sterreich_1e.gif&amp;filetimestamp=20110525203309&amp;"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:153,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/71/%C3%96sterreich_1e.gif&quot;,&quot;width&quot;:151}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/71/%C3%96sterreich_1e.gif" width="151" height="153"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Eurom%C3%BCnzen">Österreichische 1-Euro-Münze</a> (2002)&nbsp;</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:2006_Mozart_Bildseite.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:180,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/15/2006_Mozart_Bildseite.jpg/177px-2006_Mozart_Bildseite.jpg&quot;,&quot;width&quot;:177}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/15/2006_Mozart_Bildseite.jpg/177px-2006_Mozart_Bildseite.jpg" width="177" height="180"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li>Deutsche 10-Euro-Münze (2006)&nbsp;</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:5000_Schilling_Mozart_obverse.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:180,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8d/5000_Schilling_Mozart_obverse.jpg/374px-5000_Schilling_Mozart_obverse.jpg&quot;,&quot;width&quot;:374}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8d/5000_Schilling_Mozart_obverse.jpg/374px-5000_Schilling_Mozart_obverse.jpg" width="374" height="180"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li>5000-Schilling-Banknote (1989)&nbsp;</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozart-Taurus.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:180,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/00/Mozart-Taurus.jpg/270px-Mozart-Taurus.jpg&quot;,&quot;width&quot;:270}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/00/Mozart-Taurus.jpg/270px-Mozart-Taurus.jpg" width="270" height="180"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Bundesbahnen">ÖBB</a>-Werbelok zum 250. Geburtstag, 2006&nbsp;</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:DBP_1956_228_Wolfgang_Amadeus_Mozart.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:180,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e5/DBP_1956_228_Wolfgang_Amadeus_Mozart.jpg/210px-DBP_1956_228_Wolfgang_Amadeus_Mozart.jpg&quot;,&quot;width&quot;:210}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e5/DBP_1956_228_Wolfgang_Amadeus_Mozart.jpg/210px-DBP_1956_228_Wolfgang_Amadeus_Mozart.jpg" width="210" height="180"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Briefmarken-Jahrgang_1956_der_Deutschen_Bundespost">Briefmarke (1956)</a> der Deutschen Bundespost zum 200. Geburtstag&nbsp;</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stamp_Mozart.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:180,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7b/Stamp_Mozart.jpg/180px-Stamp_Mozart.jpg&quot;,&quot;width&quot;:180}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7b/Stamp_Mozart.jpg/180px-Stamp_Mozart.jpg" width="180" height="180"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li>Briefmarke (2006) der Deutschen Post zum 250. Geburtstag&nbsp;</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozartkugeln-Fuerst.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:180,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/34/Mozartkugeln-Fuerst.jpg/240px-Mozartkugeln-Fuerst.jpg&quot;,&quot;width&quot;:240}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/34/Mozartkugeln-Fuerst.jpg/240px-Mozartkugeln-Fuerst.jpg" width="240" height="180"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></li><li>Mozartkugeln, seit 1890&nbsp;</li></ul><div>Mozarts Name bedeutet für Orte aus seiner Biographie einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor im Bereich internationaler <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tourismus">Städtetourismus</a>. Eine besondere Rolle kommt seiner Geburtsstadt Salzburg (Mozartdenkmal am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozartplatz_(Salzburg)">Mozartplatz</a>), Wien als seinem langjährigen Wohnort (Mozart-Statue im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Burggarten_(Wien)">Burggarten</a>) und außerdem der Stadt Augsburg als Geburtsstadt seines berühmten Vaters <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Mozart">Leopold Mozart</a> zu. Prag war ein von Mozart geschätzter Aufführungsort. Daher genießt er auch hier große Popularität. Ihm zu Ehren wurde eine Büste in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walhalla">Walhalla</a> aufgestellt.&nbsp;</div><div>In mehreren Städten gibt es Mozart-Gedenkstätten, die sich der Erinnerung an den Komponisten in besonderer Weise annehmen. Gleiches gilt auch für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozartgesellschaft">Mozart-Gesellschaften und -Vereine</a>.&nbsp;</div><div>Mozart zu Ehren erhielt ein 1924 entdeckter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Asteroid">Asteroid</a> die Bezeichnung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/(1034)_Mozartia">(1034) Mozartia</a> und ein 1991 entdecktes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mineral">Mineral</a> den Namen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozartit">Mozartit</a>. Darüber hinaus trägt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozart-Piedmont-Gletscher">Mozart-Piedmont-Gletscher</a> vor der Westküste der antarktischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander-I.-Insel">Alexander-I.-Insel</a> seinen Namen.&nbsp;</div><div>Festivals</div><div>Zahlreiche Festivals befassen sich überwiegend mit Mozarts Werken. Bereits im 19. Jahrhundert fanden in seiner Geburtsstadt eine Reihe von <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mozart-Feste&amp;action=edit&amp;redlink=1">Mozart-Festen</a> statt. Zu den bedeutenden Festivals der Gegenwart gehören (in Klammer jeweils das Gründungsdatum):&nbsp;</div><div>&nbsp;| <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Festspiele">Salzburger Festspiele</a> (1920) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Glyndebourne_Festival_Opera">Glyndebourne Festival Opera</a> (1934) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlosstheater_Drottningholm">Schlosstheater Drottningholm</a> (1946) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Festival_d%E2%80%99Aix-en-Provence">Festival d’Aix-en-Provence</a> (1948) |&nbsp; &nbsp; | <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozartwoche">Mozartwoche</a> Salzburg (1956) <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Deutsches_Mozartfest_Augsburg&amp;action=edit&amp;redlink=1">Deutsches Mozartfest Augsburg</a> (frühe 1960er Jahre) <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mostly_Mozart&amp;action=edit&amp;redlink=1">Mostly Mozart</a> New York (1966) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Garsington_Opera">Garsington Opera</a> (1989)</div><div>Charakteristikum fast aller dieser Festivals ist, dass Mozart zwar deren zentrale Achse darstellt, aber zumeist auch Kompositionen anderer Komponisten aufgeführt werden. Weiters finden regelmäßig Mozart-Festivals in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bath">Bath</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Texas">Texas</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vermont">Vermont</a> statt.&nbsp;</div><div>Salzburg</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ludwig_Michael_Schwanthaler-Wolfgang_Amadeus_Mozart-Mozartplatz_Salzburg-2.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:227,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/27/Ludwig_Michael_Schwanthaler-Wolfgang_Amadeus_Mozart-Mozartplatz_Salzburg-2.jpg/170px-Ludwig_Michael_Schwanthaler-Wolfgang_Amadeus_Mozart-Mozartplatz_Salzburg-2.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/27/Ludwig_Michael_Schwanthaler-Wolfgang_Amadeus_Mozart-Mozartplatz_Salzburg-2.jpg/170px-Ludwig_Michael_Schwanthaler-Wolfgang_Amadeus_Mozart-Mozartplatz_Salzburg-2.jpg" width="170" height="227"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Mozartdenkmal am Mozartplatz in Salzburg</div><div>In der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Getreidegasse_(Salzburg)">Getreidegasse</a> richtete die einstige <em>Internationale Mozart-Stiftung</em> (die von 1870 bis 1879 existierte) im Geburtshaus Wolfgang Amadeus Mozarts (→ <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Getreidegasse_(Salzburg)#Hagenauerhaus_%E2%80%93_Mozarts_Geburtshaus"><em>Hagenauerhaus</em></a>) ein Museum ein. Ein weiteres Mozart-Museum befindet sich in Mozarts 1773 bezogenen Wohnhaus am Makartplatz, dem sog. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Makartplatz_und_Dreifaltigkeitsgasse#Das_Tanzmeisterhaus_%E2%80%93_Mozarts_Wohnhaus"><em>Tanzmeisterhaus</em></a>. 2006 wurden die Räume durch den Regisseur und Designer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Wilson_(Regisseur)">Robert Wilson</a> neu gestaltet. Das Mozart-Denkmal von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Schwanthaler">Ludwig Schwanthaler</a> auf dem Mozartplatz ist in Blickrichtung Alte Residenz und Dom ausgerichtet und wurde 1842 enthüllt. Wie sehr Mozart damals schon nicht nur lokalpatriotisch österreichisch, sondern als ständeübergreifender Besitz aller Deutschen verstanden wurde, zeigt die Planung und Finanzierung des Projektes: An den Plänen waren vor allem Nicht-Salzburger beteiligt, und unter den finanziellen Förderern findet man neben Kaiser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_I._(%C3%96sterreich)">Ferdinand I.</a> die Könige von Preußen und Bayern, den Adel sowie bürgerliche Musikvereine und prominente Musiker.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-58"><sup>[58]</sup></a><br>Eine bronzene Mozart-Statue befindet sich auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kapuzinerberg">Kapuzinerberg</a>. Diese wurde anlässlich des <em>Ersten Internationalen Mozartfestes</em> im Jahr 1877, einem Vorläufer der <em>Salzburger Festspiele</em>, enthüllt und stammt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Edmund_von_Hellmer_(Bildhauer)">Edmund Hellmer</a>.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-59"><sup>[59]</sup></a> Dabei wurde auch das <em>Zauberflötenhäuschen</em>, in dem Mozart angeblich <em>Die Zauberflöte</em> komponiert hatte, hinter der Statue aufgestellt.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-60"><sup>[60]</sup></a> Betreiber dieser Aktionen war der Mozart-Enthusiast <em>Johann Evangelist Engl</em> (1835–1925), auf den die Gründung der <em>Stiftung Mozarteum</em> zurückgeht und der auch das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastiansfriedhof#Gr%C3%A4berfeld">„Schaugrab“</a> der Mozarts errichten ließ.<br>Die am Ursulinenplatz vor der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Markuskirche_(Salzburg)">Markuskirche</a> 2005 aufgestellte Mozart-Skulptur „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozart_%E2%80%93_Eine_Hommage_(Salzburg)">Mozart – Eine Hommage</a>“ von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_L%C3%BCpertz">Markus Lüpertz</a> führte einige Zeit zu Kontroversen.&nbsp;</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozart.birth.500pix.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:363,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3a/Mozart.birth.500pix.jpg/220px-Mozart.birth.500pix.jpg&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3a/Mozart.birth.500pix.jpg/220px-Mozart.birth.500pix.jpg" width="220" height="363"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Mozarts Geburtshaus in Salzburg</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Salzburg_Mozarteum_Saal.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:155,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0a/Salzburg_Mozarteum_Saal.jpg/220px-Salzburg_Mozarteum_Saal.jpg&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0a/Salzburg_Mozarteum_Saal.jpg/220px-Salzburg_Mozarteum_Saal.jpg" width="220" height="155"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Großer Saal des Mozarteums</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Haus_f%C3%BCr_Mozart_Zuschauerraum_Parkett_und_R%C3%A4nge_1.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:293,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d8/Haus_f%C3%BCr_Mozart_Zuschauerraum_Parkett_und_R%C3%A4nge_1.jpg/220px-Haus_f%C3%BCr_Mozart_Zuschauerraum_Parkett_und_R%C3%A4nge_1.jpg&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d8/Haus_f%C3%BCr_Mozart_Zuschauerraum_Parkett_und_R%C3%A4nge_1.jpg/220px-Haus_f%C3%BCr_Mozart_Zuschauerraum_Parkett_und_R%C3%A4nge_1.jpg" width="220" height="293"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Haus für Mozart</div><div>In Salzburg hat die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Stiftung_Mozarteum"><em>Internationale Stiftung Mozarteum</em></a> ihren Sitz. Sie wurde 1880 von Salzburger Bürgern gegründet und ist aus dem 1841 entstandenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozarteum"><em>Dommusikverein und Mozarteum</em></a> hervorgegangen. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Autograph">Autographensammlung</a> der Stiftung enthält rund 190 Originalbriefe Mozarts, die <em>Bibliotheca Mozartiana</em> ist mit rund 35.000 Titeln die umfangreichste einschlägige Bibliothek der Welt. Die Stiftung besitzt zudem reiches Bildmaterial, darunter mehrere authentische Mozart-Porträts. Die Ton- und Filmsammlung verfügt über rund 18.000 Audiotitel (darunter sonst nicht zugängliche Mitschnitte von Mozart-Aufführungen) und etwa 1800 Videoproduktionen (Spielfilme, Fernsehproduktionen, Opernaufzeichnungen, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentarfilm">Dokumentarfilme</a>). Die Stiftung verwaltet auch die beiden Salzburger Mozart-Museen. In der Satzung der Stiftung verankert ist das 1931 gegründete Zentralinstitut für Mozart-Forschung, das heute unter dem Namen <em>Akademie für Mozart-Forschung</em> firmiert. Sie veranstaltet in regelmäßigen Abständen wissenschaftliche Tagungen, über die im <em>Mozart-Jahrbuch</em> berichtet wird. Sämtliche Bereiche der Mozart-Forschung werden hierbei berücksichtigt, zentral jedoch ist seit 1954 die Herausgabe der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Mozart-Ausgabe">Neuen Mozart-Ausgabe</a>, der historisch-kritischen Edition von Mozarts Werken.&nbsp;</div><div>Die Stiftung besitzt auch das Konzertgebäude Mozarteum mit zwei Sälen. Der Große Saal des Mozarteums wird nicht nur für den Salzburger Konzertbetrieb genutzt, sondern regelmäßig auch von den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Festspiele">Salzburger Festspielen</a> – mit Matineen, Liederabenden, Solistenkonzerten, aber auch Orchesterkonzerten – bespielt. Alljährlich im Jänner veranstaltet die Stiftung seit 1956 die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozartwoche">Mozartwoche</a>, bei der renommierte Orchester (etwa die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Philharmoniker">Wiener Philharmoniker</a> oder das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mahler_Chamber_Orchestra">Mahler Chamber Orchestra</a>) und Interpreten (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Harnoncourt">Nikolaus Harnoncourt</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Riccardo_Muti">Riccardo Muti</a> u. a.) Mozarts Werke aufführen, ebenfalls im Großen Saal des Mozarteums.&nbsp;</div><div>Ebenfalls im Jahr 1880 gegründet wurde die <em>Öffentliche Musikschule Mozarteum</em>, aus der sich schließlich die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Mozarteum"><em>Universität Mozarteum</em></a> entwickelte. Dort werden Ausbildungen für Streich-, Blas-, Zupf- und Schlaginstrumente und auch eine Ausbildung für Schauspiel angeboten. Die Universität Mozarteum ist heute in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neustadt_(Salzburg)">Neustadt</a> im Alten Borromäum nächst dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mirabellgarten">Mirabellgarten</a> beheimatet. Zunächst aus Studierenden dieser Institution haben sich auch die <em>zwei Mozart-Orchester</em> Salzburgs entwickelt:&nbsp;</div><div>Seit 1908 besteht das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozarteumorchester_Salzburg"><em>Mozarteumorchester Salzburg</em></a> (derzeit mit 91 Musikern), das heute als Orchester von Stadt und Land Salzburg sowohl den Opern- und Operettenbetrieb des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Landestheater">Salzburger Landestheaters</a> bestreitet, als auch bei den Salzburger Festspielen wichtige Aufgaben übernimmt: Es spielt seit 1950 alljährlich Mozarts <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Messe_in_c-Moll">Große Messe in c-Moll</a> (KV 427) in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftskirche_St._Peter_(Salzburg)">Stiftskirche St. Peter</a>, wirkt in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oper">Opernproduktionen</a>, den <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mozart-Matineen&amp;action=edit&amp;redlink=1">Mozart-Matineen</a> am Sonntagvormittag, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serenade">Serenaden</a>, Orchesterkonzerten und Festveranstaltungen mit. Der Klangkörper hat seine Wurzeln im 1841 gegründeten „Dommusikverein und Mozarteum“ und wurde unter Mithilfe von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Constanze_Mozart">Constanze Mozart</a> ins Leben gerufen.&nbsp;</div><div>Das zweite Salzburger Mozart-Orchester ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Camerata_Salzburg"><em>Camerata Salzburg</em></a>, die 1952 von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Paumgartner">Bernhard Paumgartner</a> als <em>Camerata Academica des Mozarteums Salzburg</em> aus Lehrern und Schülern der Universität Mozarteum gegründet wurde. Das Ziel der Camerata war und ist vorrangig die Mozart-Pflege. Unter ihrem Chefdirigenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A1ndor_V%C3%A9gh">Sándor Végh</a> (1978–1997) übernahm sie für viele Jahre die Mozart-Matineen der Salzburger Festspiele und gastiert seither weltweit unter Leitung namhafter Dirigenten, wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Holliger">Heinz Holliger</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kent_Nagano">Kent Nagano</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Trevor_Pinnock">Trevor Pinnock</a> oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Welser-M%C3%B6st">Franz Welser-Möst</a>.&nbsp;</div><div>Aus den Mozart-Festen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts entwickelten sich schließlich ab 1920 die Salzburger Festspiele, in deren Mittelpunkt unverändert seit der Gründung Mozart steht. Analog zu Bayreuth, das alljährlich die Werke <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner">Richard Wagners</a> aufführt, sollte der Salzburger Genius loci jeden Sommer in exemplarischen Aufführungen gewürdigt werden. Rund die Hälfte aller <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opernproduktionen_der_Salzburger_Festspiele">Opernproduktionen</a> der Festspiele sind Mozart-Opern gewidmet, die erste Opernaufführung der Festspiele war der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Don_Giovanni"><em>Don Giovanni</em></a> am 14. August 1922, dirigiert von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Strauss">Richard Strauss</a> und gesungen von den Damen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Claire_Born">Claire Born</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrud_Kappel">Gertrud Kappel</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lotte_Sch%C3%B6ne">Lotte Schöne</a> und den Herren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Jerger">Alfred Jerger</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Madin">Viktor Madin</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Markhoff">Franz Markhoff</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Mayr">Richard Mayr</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Tauber">Richard Tauber</a>.&nbsp;</div><div>Zu den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spielst%C3%A4tten_der_Salzburger_Festspiele">Spielstätten der Salzburger Festspiele</a> zählt seit 2006 das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_f%C3%BCr_Mozart"><em>Haus für Mozart</em></a> in der Hofstallgasse. Ursprünglich stand an dieser Stelle die <em>Große Winterreitschule</em>, welche 1925 für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Reinhardt">Max Reinhardts</a> Schauspielproduktionen als <em>Festspielhaus</em> adaptiert wurde. Ab 1927 spielte man jeden Sommer auch Opern – überwiegend Mozarts – in diesem Haus, welches schließlich noch mehrmals umgebaut wurde. Anlässlich des bevorstehenden 250. Geburtstags Mozarts wurde das Festspielhaus zwischen 2003 und 2006 grundlegend erneuert und erhielt den neuen Namen. Die Eröffnung fand am 26. Juli 2006 mit einer Neuproduktion von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Le_nozze_di_Figaro"><em>Le nozze di Figaro</em></a> statt. In diesem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozartjahr"><em>Mozartjahr</em></a> wurden erstmals alle anderen Bühnenwerke Mozarts im Rahmen der Festspiele gezeigt (Projekt <em>Mozart 22</em>, siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opernchronologie_der_Salzburger_Festspiele#%C3%9Cbergangsintendanzen">Opernchronologie der Salzburger Festspiele</a>).&nbsp;</div><div>Wien</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mozartdenkmal_Wien_1900.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:227,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f2/Mozartdenkmal_Wien_1900.jpg/170px-Mozartdenkmal_Wien_1900.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f2/Mozartdenkmal_Wien_1900.jpg/170px-Mozartdenkmal_Wien_1900.jpg" width="170" height="227"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Mozart-Denkmal in Wien, um 1900</div><div>In Wien ist eine der Wohnungen Mozarts erhalten, allerdings ohne Möbel, die verschollen sind; sie wurde in ein Museum umgewandelt: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Domgasse_(Wien)">Domgasse</a> 5, gleich hinter dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stephansdom_(Wien)">Stephansdom</a>. Die ursprüngliche Gedenkstätte wurde vor einiger Zeit um zwei Stockwerke erweitert und im Jänner 2006 als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozarthaus_Vienna">Mozarthaus Vienna</a> wiedereröffnet. Mozarts Leben und seine Zeit werden dem Besucher durch teils aufwendige multimediale Präsentationen erläutert. An zahlreichen anderen Häusern, in denen Mozart lebte oder auftrat, sind Gedenktafeln angebracht.&nbsp;</div><div>Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozart-Denkmal_(Wien)">Mozart-Denkmal</a>, von Architekt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_K%C3%B6nig_(Architekt)">Karl König</a> und Bildhauer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Tilgner">Viktor Tilgner</a> 1896 gestaltet, stand auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albertinaplatz">Albertinaplatz</a>. Nach dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> wurde es 1953 in den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Burggarten_(Wien)">Burggarten</a> überstellt. Die Skulpturen bestehen aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laaser_Marmor">Laaser Marmor</a> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vinschgau">Vinschgau</a>, Südtirol), die Stufen der Basis aus dunklem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Diorit">Diorit</a>. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Balustrade">Balustraden</a> sind aus grobem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sterzing">Sterzinger</a> Marmor in Südtirol, zwei bei der Neuaufstellung dazugekommene Pfeiler wurden aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/St._Margarethener_Kalksandstein">St. Margarethener Kalksandstein</a> gefertigt.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-61"><sup>[61]</sup></a></div><div>Im Jahr 1862 wurde in Wien <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wieden_(Wien)">Wieden</a> (4. Bezirk) die <em>Mozartgasse</em> nach dem Komponisten benannt, 1899 der <em>Mozartplatz</em>; 1905 wurde dort der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozart-Brunnen_(Wien)">Mozart-Brunnen</a> errichtet. Im Jänner 2006 wurde das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_an_der_Wien">Theater an der Wien</a>, welches in den Jahrzehnten zuvor überwiegend <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Musical">Musical</a>-Produktionen beherbergte, anlässlich des Mozart-Jubiläumsjahres wiederum zu einem Opernhaus umgewidmet. Mozart stellt nach wie vor einen Schwerpunkt der Programmierung von Wiens <em>Neuem Opernhaus</em> dar.&nbsp;</div><div>Augsburg</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Augsburg_Fronhof_Mozartstele.jpg"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:227,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1c/Augsburg_Fronhof_Mozartstele.jpg/170px-Augsburg_Fronhof_Mozartstele.jpg&quot;,&quot;width&quot;:170}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1c/Augsburg_Fronhof_Mozartstele.jpg/170px-Augsburg_Fronhof_Mozartstele.jpg" width="170" height="227"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Die 1991 errichtete Mozartstele in Augsburg</div><div>Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mozarthaus_Augsburg">Mozarthaus</a> in der nördlichen Altstadt von Augsburg befindet sich eine Gedenkstätte zur Geschichte der Familie Mozart. In diesem Haus wurde sein Vater <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Mozart">Leopold</a> geboren. Eine Gedenktafel am Haus der Augsburger <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fuggerei">Fuggerei</a> (Mittelgasse 14) erinnert zudem an seinen Urgroßvater, den Maurermeister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Mozart_(Baumeister)">Franz Mozart</a> (1649–1694), der hier wohnte und starb.&nbsp;</div><div>Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Mozart-Gesellschaft">Deutsche Mozart-Gesellschaft</a> (DMG) mit Sitz in Augsburg „widmet sich … der praktischen und wissenschaftlichen Pflege des Werkes von Wolfgang Amadé Mozart, der Erforschung des Lebens und Schaffens des Meisters und seiner Familie und der Erhaltung und Förderung der Mozart-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere des Geburtshauses von Leopold Mozart in Augsburg“.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-62"><sup>[62]</sup></a></div><div>Mannheim</div><div>Vielfach gedacht wird Mozarts auch in Mannheim, wo er nicht nur bei vier Aufenthalten 176 Tage seines Lebens verbracht, sondern auch eine Reihe bedeutender Werke komponiert, 1790 eine Aufführung von <em>Le nozze di Figaro</em> dirigiert<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-63"><sup>[63]</sup></a> und sich bei seinem ersten Aufenthalt, 1777, in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aloisia_Lange">Aloisia Weber</a> verliebt sowie deren Schwester <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Constanze_Mozart">Constanze</a>, seine spätere Frau, kennengelernt hat. Die damalige „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mannheimer_Schule">Mannheimer Schule</a>“ war musikhistorisch von europäischem Rang, doch konnte Mozart dort beruflich letztlich nicht reüssieren.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-64"><sup>[64]</sup></a> Gedenktafeln befinden sich an zahlreichen Wohn- und Wirkungsstätten des Komponisten, so etwa am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Mannheim">Schloss</a>, an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jesuitenkirche_(Mannheim)">Jesuitenkirche</a> und am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palais_Bretzenheim">Palais Bretzenheim</a>.&nbsp;</div><div><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bertramka_Mozart_Museum.JPG"><figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:165,&quot;url&quot;:&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6c/Bertramka_Mozart_Museum.JPG/220px-Bertramka_Mozart_Museum.JPG&quot;,&quot;width&quot;:220}" data-trix-content-type="image"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6c/Bertramka_Mozart_Museum.JPG/220px-Bertramka_Mozart_Museum.JPG" width="220" height="165"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></a></div><div>Die Villa Bertramka in Prag</div><div>Prag</div><div>Im Prager Stadtteil <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sm%C3%ADchov">Smíchov</a> wurde 1956 in der sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vila_Bertramka&amp;action=edit&amp;redlink=1">Vila Bertramka</a> ein <em>Mozartmuseum</em> eingerichtet. Zu Mozarts Lebzeiten lag das Gebäude jenseits der Stadtmauer und diente der Familie des Komponisten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Duschek">Franz Xaver Duschek</a> als Landgut. Es gehörte der Ehefrau Duscheks, der Sängerin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josepha_Duschek">Josepha Duschek</a>, der Enkelin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ignatz_Anton_von_Weiser">Ignatz Anton von Weisers</a>, des Salzburger Bürgermeisters und Textdichters Mozarts. Mozart wohnte hier im Oktober 1787 (Vollendung und Uraufführung des <em>Don Giovanni</em>) und von Ende August bis Anfang September 1791 (Einstudierung und Uraufführung von <em>La clemenza di Tito</em>).<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-65"><sup>[65]</sup></a></div><div>Musik</div><div>Joseph Haydn würdigte Mozarts Musik, als er 1785 nach dem ersten Hören der ihm von Mozart gewidmeten Streichquartette Leopold Mozart versicherte:&nbsp;</div><blockquote>„[…] ich sage ihnen vor gott, als ein ehrlicher Mann, ihr Sohn ist der größte Componist, den ich von Person und den Nahmen nach kenne: er hat geschmack, und über das die größte Compositionswissenschaft.“<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-66"><sup>[66]</sup></a></blockquote><div>&nbsp;Mozart selbst bekannte in einem Brief an seinen Vater vom 7. Februar 1778:&nbsp;</div><blockquote>„denn ich kann so ziemlich, wie sie wissen, alle art und styl vom Compostitions annehmen und nachahmen.“<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-67"><sup>[67]</sup></a></blockquote><div>&nbsp;Es ist eine nachweisbare Eigenheit Mozarts, dass er während all seiner Kompositionsperioden Musik der verschiedensten Stile in sich aufgenommen und hieraus mannigfaltige Anregungen geschöpft hat.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-68"><sup>[68]</sup></a> Wesentlich geprägt ist sein Kompositionsstil von süddeutschen und italienischen Stilelementen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die frühesten Einflüsse stammen von seinem Vater und den Salzburger Lokalkomponisten. Wie sehr Mozart zunächst seinem Umfeld verhaftet blieb, zeigt der Streit um die beiden „Lambacher“ Sinfonien, bei denen lange unklar war, welche von Leopold Mozart und welche von Wolfgang Amadeus Mozart stammt.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-69"><sup>[69]</sup></a></div><div>Bei seinen Reisen nach Italien lernte er den dortigen Opernstil kennen, der ihn stark prägte und ihm auch in London von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christian_Bach">Johann Christian Bach</a> vermittelt wurde. Großen Einfluss – vor allem auf sein späteres Schaffen – hatte das Studium des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrapunkt">Kontrapunktes</a>: zuerst durch den Kompositionsunterricht bei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Battista_Martini">Padre Martini</a> in Italien, später in Wien durch die praktische Auseinandersetzung mit der Musik <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach">Johann Sebastian Bachs</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Friedrich_H%C3%A4ndel">Georg Friedrich Händels</a>, die er bei Gottfried van Swieten kennenlernte. Mozart dazu an seinen Vater am 30. März 1783: „denn wir lieben uns mit allen möglichen Meistern zu unterhalten; – mit alten und mit Modernen“.&nbsp;</div><div>Als typisch für Mozarts kompositorisches Schaffen lassen sich folgende Punkte nennen:&nbsp;</div><ul><li>&nbsp;Der Gattung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klavierkonzert">Klavierkonzerts</a> verlieh Mozart symphonische Qualitäten<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-70"><sup>[70]</sup></a> und führte sie zu formaler Vollendung.</li><li>&nbsp;Mozart schrieb mehr als seine Zeitgenossen einen sehr differenzierten und anspruchsvollen Orchestersatz, insbesondere die Bläser erlangten eine zuvor unbekannte Eigenständigkeit.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-71"><sup>[71]</sup></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-72"><sup>[72]</sup></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart#cite_note-73"><sup>[73]</sup></a></li><li>&nbsp;Damit einher geht – ebenso wie bei Joseph Haydn – eine Zunahme der Länge und des Umfanges der einzelnen Werke (am deutlichsten zu beobachten bei den Sinfonien).</li><li>&nbsp;Mozart integrierte in seine Kompositionen kontrapunktische Kompositionstechniken und verschmolz den klassisch-homophonen und den barock-polyphonen Stil (Finale des Streichquartetts KV 387, Finale der „Jupiter“-Sinfonie KV 551).</li><li>&nbsp;Seine Werke sind von drei die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Klassik">Wiener Klassik</a> charakterisierenden Kompositionsverfahren geprägt, die Mozart gemeinsam mit Joseph Haydn erarbeitet hat und die von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven">Beethoven</a> weiterentwickelt wurden: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Begleitung_(Musik)#Obligates_Akkompagnement">obligate Begleitung</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Durchbrochener_Stil">durchbrochener Stil</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Motivisch-thematische_Arbeit">motivisch-thematische Arbeit</a>.</li><li>&nbsp;Vor allem in seinen späten Opern schuf Mozart eine überzeugende psychologisch-dramaturgische Charakterzeichnung.</li><li>&nbsp;Mozart gelang in seiner Musik die Verbindung des scheinbar Leichten, Eingängigen mit dem musikalisch Schwierigen und Anspruchsvollen.</li><li>&nbsp;Mozart komponierte „Musick für aller Gattung leute […] ausgenommen für lange ohren nicht“. (Brief Mozarts vom 16. Dezember 1780)</li></ul><div>Alles in allem schuf Mozart aus den von ihm vorgefundenen Stilen und Kompositionstechniken dank seiner herausragenden Fähigkeiten Musik von großer Komplexität und bedeutender Stilhöhe. Daran konnten Beethoven und die Komponisten des 19. Jahrhunderts anknüpfen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <title>Immagine di Mozart da bambino e da adulto</title>
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         <title>GABRIELE BANFI</title>
         <author>gabrielebanfi526</author>
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         <title>LORENZO OSTO</title>
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