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      <title>Gruppe 4: LF 6 - Betontechnologie by sarah schweiger</title>
      <link>https://padlet.com/sarahschweiger/q0nww9n8f52phrin</link>
      <description>Bereiten, Verarbeiten und Nachbehandeln</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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         <title>Befördern d. Betons </title>
         <author>sarahschweiger</author>
         <link>https://padlet.com/sarahschweiger/q0nww9n8f52phrin/wish/2097253874</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Definition: Unter Befördern versteht man den Vorgang des Transports und<br>des Bereitstellens von Beton auf der Baustelle im Zuge der An-<br>lieferung des Frischbetons<br><br><br>In Abhängigkeit von Konsistenzklasse zu beachten: Frischbeton der Konsistenzklassen F2 (plastisch) bis F6 (sehr<br>fließfähig) darf nur in Fahrmischern und Fahrzeugen mit Rühr-<br>werk transportiert werden. Betone steifer oder sehr steifer<br>Konsistenz dürfen auch mit anderen Fahrzeugen, z. B. Mul-<br>denkippern, befördert werden.&nbsp;<br><br><br>Zeitlich zu beachten: Mischfahrzeuge sollten spätestens 90 Minuten, Fahrzeuge oh-<br>ne Mischeinrichtung spätestens 45 Minuten nach der ersten<br>Wasserzugabe vollständig entladen sein. Diese Zeiten sind<br>entsprechend zu vermindern bzw. zu verlängern, wenn infolge<br>von Witterungseinflüssen mit einem beschleunigten oder ver -<br>zögerten Erstarren des Betons gerechnet werden muss<br><br><br>Sonstiges:</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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         <title>Vorbereiten: Personal und Anzahl der Geräte müssen auf die Menge des angelieferten Betons abgestimmt sein. Vorbereitende Maßnahmen müssen vor Beginn des Betonierens abgeschlossen sein.</title>
         <author>sarahschweiger</author>
         <link>https://padlet.com/sarahschweiger/q0nww9n8f52phrin/wish/2097253875</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Betonierabschnitte:<br>Vor Beginn des Betonierens müssen die einzelnen Betonierabschnitte festgelegt werden. Bei komplexen Bauteilen sollte ein Betonierplan erstellt werden.<br><br>Größtkorn:&nbsp;<br>Das Größtkorn der<br>Gesteinskörnung ist auf die Bauteilabmessungen, die Stababstände<br>der Betonstähle und die Betondeckung abzustimmen.<br><br>Schalung:&nbsp;<br>Schalungsaufbau und Bewehrung müssen so angeordnet sein, dass die Behinderung für das Einbringen des Betons und dessen Verdichtung möglichst gering ist. Die Schalung ist vor dem Betonieren von Verunreinigungen zu befreien und mit Trennmittel zu versehen. </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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         <title>Verdichten</title>
         <author>sarahschweiger</author>
         <link>https://padlet.com/sarahschweiger/q0nww9n8f52phrin/wish/2097253876</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Definition:<br><br>1. Verdichtungsverfahren<br>&nbsp; &nbsp; Beschreibung: Stampfen/steifer Beton<br>&nbsp; &nbsp; Anwendungsgebiet: F1 Oberflächenrüttler, Stampfer,&nbsp; &nbsp; &nbsp;Schalungsrüttler – zum Teil zugleich unter Anwendung von Auflasten<br>&nbsp;<br>2. Verdichtungsverfahren<br>&nbsp; &nbsp; Beschreibung: Starkes Verdichten/plastischer Beton<br>&nbsp; &nbsp; Anwendungsgebiet: F2 : Innenrüttler, Schalungsrüttler&nbsp;<br><br>3. Verdichtungsverfahren<br>&nbsp; &nbsp; Beschreibung: normales Verdichten/weicher Beton<br>&nbsp; &nbsp; Anwendungsgebiet:&nbsp; F3 : Innenrüttler, Schalungsrüttler,&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Schalungsklopfer<br><br>4. Verdichtungsverfahren<br>&nbsp; &nbsp; Beschreibung: wenig Verdichten/Fließbeton<br>&nbsp; &nbsp; Anwendungsgebiet: F4 leichtes Rütteln, Stochern&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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         <title>Nachbehandeln</title>
         <author>sarahschweiger</author>
         <link>https://padlet.com/sarahschweiger/q0nww9n8f52phrin/wish/2097253877</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Zweck:<br>&nbsp;Druckfestigkeit allein garantiert keine Dauerhaftigkeit. Beton nach DIN EN 206-1 [1] bzw. DIN 1045-2 [2] muss auch dicht sein. Denn je geringer die Porosität und die Permeabilität, also je dichter der Zementstein, desto höher ist auch der Widerstand gegen äußere Einflüsse. Deshalb ist eine früh einsetzende, ununterbrochene und ausreichend lange Nachbehandlung des Betons unerlässlich, damit er gerade in den oberflächennahen Bereichen die aufgrund seiner Zusammensetzung gewünschten Eigenschaften auch tatsächlich erreicht. DIN EN 13670/DIN 1045-3 [3] fordert in Abschnitt 8.5 die Nachbehandlung des Betons während der ersten Tage der Hydratation, um das Frühschwinden gering zu halten, eine ausreichende Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Betonrandzone sicherzustellen, den Beton vor schädlichen Witterungsbedingungen zu schützen, das Gefrieren zu verhindern und schädliche Erschütterungen, Stoß oder Beschädigung zu vermeiden.&nbsp;<br><br>Folgen einer unzureichenden Nachbehandlung:<br>&nbsp;Zusätzlich muss der noch frische Beton nicht geschalter, freiliegender Oberflächen gegen Regen geschützt werden. Schutz gegen vorzeitiges Austrocknen ist erforderlich, damit u.a. die Festigkeitsentwicklung des Betons nicht infolge Wasserentzugs gestört und seine Dauerhaftigkeit nicht beeinträchtigt wird. Die Folgen zu frühen Wasserverlustes sind: geringere Festigkeit an der Oberfläche, Neigung zum Absanden, größeres Wasseraufnahmevermögen, verminderte Witterungsbeständigkeit, geringere Widerstandsfähigkeit gegen chemische Angriffe, Entstehung von Frühschwindrissen, erhöhte Gefahr späterer Schwindrissbildung. Trocknet Beton aus, so verringert sich sein Volumen, er schwindet. Wird diese Verformung behindert, so entstehen Gefüge- und Eigenspannungen, die zu Rissen führen können. Schwindrisse beginnen an der Oberfläche des Betons und können sich nach innen fortsetzen. Es muss dafür gesorgt werden, dass der Beton nur langsam austrocknet. Das Austrocknen sollte erst dann beginnen, wenn der Beton eine Zugfestigkeit erreicht hat, bei der er die Schwindspannungen ohne Rissbildung aufnehmen kann. So genannte Frühschwindrisse entstehen in erster Linie infolge einer Volumenverminderung des grünen und jungen Betons an freiliegender Oberfläche durch scharfes Austrocknen. Dieser Vorgang wird als „plastisches Schwinden“ bezeichnet. Solange der Beton noch verformbar ist, können auftretende Frühschwindrisse durch Nachverdichten (z.B. mit einem Oberflächenrüttler) wieder geschlossen werden. Beton trocknet um so schneller aus, je geringer die relative Luftfeuchte und je größer die Windgeschwindigkeiten sind. Eine bedeutende Rolle spielt auch die Temperatur, insbesondere der Unterschied zwischen der Temperatur des erhärtenden Betons und seiner direkten Umgebung. Ist die Betonoberfläche wärmer als die sie umgebende Luft, wird das Austrocknen der Betonoberfläche beschleunigt. Darauf ist besonders an nicht geschalten Oberflächen, wie z.B. bei Decken, Betonböden oder Estrichflächen, zu achten&nbsp;<br><br>Gründe: Extreme Temperatureinflüsse, (z.B. starke Sonneneinstrahlung), schroffe Temperaturänderung (z.B. Abkühlung durch Schlagregen) und die durch die Hydratation des Zementes entstehende Wärme führen zu Temperaturunterschieden zwischen Oberfläche und Kern eines Bauteils. Die Folge sind Spannungen, da sich die unterschiedlichen temperaturbedingten Verformungen im Bauteil gegenseitig behindern. Diese Spannungen führen bei jungem Beton, dessen Zugfestigkeit noch gering ist, häufig zu Rissen. Gegen diese äußeren Einwirkungen ist deshalb ein Witterungsschutz erforderlich. Die Temperaturunterschiede zwischen Betonoberfläche und Kern infolge der abfließenden Hydratationswärme sind zu begrenzen (i.d.R. &lt; 20 K, bei sehr dicken Bauteilen u.U. &lt; 12 K). Die Temperatur übt auch einen Einfluss auf die Festigkeitsentwicklung des Betons aus. Diese wird bei niedrigen Temperaturen verzögert und verläuft bei Temperaturen unter +5 °C sehr langsam. Um Schäden durch Gefrieren von frischem oder jungem Beton zu vermeiden, ist der Beton bei solchen Temperaturen wärmedämmend abzudecken, nötigenfalls ist Wärme zuzuführen. Hat ein gegen Fremdwasser (Regen, Schnee) geschützter Beton eine Druckfestigkeit von 5 N/mm2 erreicht oder seine Temperatur vorher wenigstens 3 Tage 10 °C nicht unterschritten, dann gilt er als „gefrierbeständig“, d.h. widerstandsfähig gegen einmaliges Durchfrieren. Ein mehrmaliges Gefrieren und Auftauen übersteht ein junger Beton jedoch meist nicht ohne Schäden. Die Leistungen zum Schutz des jungen Betons gegen kühle und warme Witterung sind – wie allgemein die Maßnahmen zur Nachbehandlung – eine Nebenleistung. Lediglich Vorsorge- und Schutzmaßnahmen für das Betonieren bei Lufttemperaturen unter +5 °C sowie bei über einen Zeitraum von 48 Stunden anhaltenden Lufttemperaturen von durchschnittlich über 30 °C vor dem Betonieren sind vergütungspflichtige „Besondere Leistungen“ im Sinne der VOB Teil C (DIN 18331) [5]. Grundsätzlich kann aber davon abweichend die Nachbehandlung auch als eigene Position im Leistungsverzeichnis erfasst werden. Mechanische Beanspruchungen wie heftige Schwingungen und starke Erschütterungen während des Erstarrens und in der ersten Zeit des Erhärtens (z.B. bei Arbeiten an benachbarten Bauteilen oder an Verkehrsbauwerken unter rollendem Verkehr) können ein Betonbauwerk schädigen, wenn hierdurch das Betongefüge oder der Verbund zwischen Beton und Bewehrungsstahl gelockert wird. Der Arbeitsverlauf sollte so geplant werden, dass bis etwa 36 Stunden nach Einbringen bzw. Erhärtungsbeginn des Betons keine derartigen Beanspruchungen auftreten. Beschädigungen durch nachfolgende Arbeiten sind durch möglichst spätes Ausschalen und nach dem Ausschalen durch Kantenschutz und Schutzabdeckungen zu verhindern. Bleibende Schäden am frischen oder jungen Beton durch Regentropfen und abfließendes Regenwasser können durch eine vollflächige Folien- oder Mattenabdeckung bzw. durch Schutz vor Überströmen und schadlose Ableitung von der Betonoberfläche verhindert werden.&nbsp;<br><br><br>Arten der Nachbehandlung:&nbsp;<br>Die im Folgenden genannten Schutzmaßnahmen zur Nachbehandlung des Betons dürfen nur bei regnerischem, feuchtem Wetter mit mindestens 85 % relativer Luftfeuchte während der ersten Tage der Hydratation unterbleiben. Da die Luftfeuchte über den Tag variiert, darf hierfür vereinfacht das Tagesmittel angesetzt werden. Eine Mittelwertbildung über längere Zeitspannen ist nicht zulässig [6]. Da das Wetter in unserer Klimazone relativ unbeständig ist und zuverlässige Vorhersagen nur bis zu drei Tagen möglich sind, sollte der Gebrauch der 85-Prozent-Regelung sorgfältig geprüft werden. Einzelne Regelwerke (WU-Richtlinie des DAfStb oder ZTVING) setzen die 85-Prozent-Regelung außer Kraft und fordern die Nachbehandlung über die nachfolgend genannten konventionellen Schutzmaßnahmen.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br><br><br>Hinweise zur Durchführung:<br>&nbsp;Schutzmaßnahmen gegen vorzeitiges Austrocknen sind:  Abdecken mit Folien  Auflegen Wasser speichernder Abdeckungen  Aufbringen flüssiger Nachbehandlungsmittel  kontinuierliches Besprühen mit Wasser, Unterwasserlagerung (Fluten)  Belassen in der Schalung  eine Kombination dieser Verfahren. Die gebräuchlichste Maßnahme gegen vorzeitiges Austrocknen ist ein sorgfältiges Abdecken mit dampfdichter Kunststoff-Folie, die aus Gründen der Reißfestigkeit und Wiederbenutzbarkeit mindestens 0,2 mm dick sein sollte. Die Folien müssen auf den noch feuchten Beton überlappend aufgelegt und an ihren Stößen befestigt werden (z.B. durch Beschweren mit Brettern oder durch Klebebänder). Die Verwendung von Kunststoff-Folien ist besonders für Sichtbeton zu empfehlen. Auf diese Weise können unerwünschte Ausblühungen – verursacht durch nasse Nachbehandlung oder Niederschlagwasser – vermieden werden. Die Folie darf in diesem Fall nicht direkt anliegen, damit kein Kondenswasser an die Betonoberfläche gelangt, das seinerseits zu Ausblühungen führen kann. Zugluft zwischen Betonoberfläche und Abdeckung ist zu verhindern. Beim Umschließen von Betonoberflächen mit wasserspeichernden Materialien, wie Jutegewebe, Strohmatten, Sand­ 3 schichten o. Ä., ist die Abdeckung ständig feucht zu halten und ggf. zusätzlich durch eine Folie vor schneller Feuchtigkeitsabgabe zu schützen. Nachbehandlungsmittel (Curingmittel) können auf die Betonoberflächen mit handelsüblichen Geräten (z.B. Obstbaumspritzen mit geeigneter Sprühdüse) aufgesprüht werden. Das Aufbringen muss vollflächig und so früh wie möglich erfolgen: bei freiliegenden Betonflächen sobald der sichtbare Wasserfilm verschwindet (Betonoberfläche mattfeucht), bei geschalten Flächen sofort nach dem Entschalen. Wichtig ist, dass stets ein geschlossener Sprühfilm entsteht und die in der Arbeitsanweisung geforderte Menge je Quadratmeter aufgebracht wird. Diesen Mitteln ist meist ein heller Farbstoff beigemischt, sodass leicht zu erkennen ist, ob und wie gleichmäßig eine Fläche besprüht wurde. Bei hohen Temperaturen, starker Sonneneinstrahlung, starker Windeinwirkung oder extrem niedrigen Temperaturen sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Wachshaltige Nachbehandlungsmittel vermindern bei Anstrichen, Beschichtungen und Belägen die Haftung auf der Betonfläche. In diesen Fällen sind deshalb Nachbehandlungsmittel oder Reste davon zu entfernen, wenn nicht nachgewiesen wird, dass nachteilige Auswirkungen auf nachfolgende Arbeiten ausgeschlossen sind. Es stehen auch Kombinationsprodukte zur Verfügung, die auf der Basis von Acryl-Mischpolymerisaten, Epoxidharzlösungen mit feuchtigkeitsunempfindlichen Lösungsmitteln u.Ä. gleichzeitig die Nachbehandlung und einen Betonschutz bzw. die farbliche Gestaltung bieten. Im öffentlichen Verkehrsbau haben sich Produkte nach den TL NBM-StB [7] bewährt. Gegen ein vorzeitiges Austrocknen ist auch das Besprühen der Betonoberflächen mit Wasser eine gebräuchliche Maßnahme. Die Betonoberfläche muss ständig feucht bleiben, da wechselweises Anfeuchten und Austrocknen zu Spannungen und damit zu Rissen im jungen Beton führen können. Ein direktes Bespritzen des Betons mit starkem Wasserstrahl ist zu vermeiden, da infolge der schroffen Abkühlung der Betonoberfläche, insbesondere bei massigen Bauteilen, ebenfalls Risse entstehen können. Als Hilfsmittel sind perforierte Schläuche oder Düsen, wie sie zum Rasensprengen benutzt werden, geeignet. Zur Nachbehandlung können horizontale Flächen auch unter Wasser gesetzt werden. Bei Frost sollte eine feuchte Nachbehandlung nicht erfolgen. Da bei niedrigen Außentemperaturen unter 0 °C eine Folie zwar den Wasserverlust, nicht aber die Auskühlung an der Betonoberfläche verhindert, ist als zusätzliche Schutzmaßnahme in der Regel eine Wärmedämmung vorzusehen. Bei Belassen in der Schalung ist saugende Holzschalung feucht zu halten und Stahlschalung gegen Aufheizung durch Sonneneinstrahlung bzw. bei niedrigen Temperaturen vor zu schneller und starker Abkühlung zu schützen. Die vorgenannten Arten der Nachbehandlung sind in Abhängigkeit von der Außentemperatur in der Tafel 1 zusammengefasst. Eine darauf basierende baustellengerechte Checkliste zur Arbeitsanweisung und Ausführungskontrolle findet sich als Tafel 4 auf Seite 5 des Merkblatts. Sie kann ausgefüllt als Dokumentation dienen und z.B. dem Bautagebuch beigelegt werden. Vor schädigenden Temperatureinflüssen kann Beton bei starker Sonneneinstrahlung und hoher Temperatur durch Sonnenschutz bzw. durch feuchte Abdeckungen geschützt werden. Wenn junger Beton gegen schädigenden Kontakt mit angreifenden Stoffen (z.B. Chloride) geschützt werden muss, ist dies in den bautechnischen Unterlagen anzugeben.<br>Beginn und Dauer:<br>&nbsp; Nach Abschluss des Verdichtens und der Oberflächenbearbeitung des Betons ist die Oberfläche unverzüglich nachzubehandeln. Soll die Rissbildung an der freien Oberfläche infolge Frühschwinden vermieden werden, ist eine zwischenzeitliche Nachbehandlung vor der Oberflächenbearbeitung durchzuführen. Die Mindestdauer der Nachbehandlung richtet sich nach der Expositionsklasse, der Oberflächentemperatur und der&nbsp; festigkeitsentwicklung des Betons. Die Festigkeitsentwicklung r wiederum hängt von der Betonzusammensetzung ab. Sie wird definiert durch das Verhältnis der Mittelwerte der Druckfestigkeit nach 2 Tagen (fcm2) und 28 Tagen (fcm28), ermittelt an im Labor gesondert hergestellten Probekörpern [8] bei der Erstprüfung oder an einem vergleichbaren Beton (gleicher Zement, gleicher Wasserzementwert). Die Festigkeitsentwicklung kann für Beton nach Eigenschaften und ggf. für Standardbeton dem Lieferschein des Transportbetons entnommen werden. Wird bei besonderen Anwendungen die Druckfestigkeit zu einem späteren Zeitpunkt als nach 28 Tagen bestimmt, ist zur Ermittlung des Wertes r statt fcm28 die mittlere Druckfestigkeit zum entsprechend späteren Zeitpunkt anzusetzen (z.B. fcm56). Bei Umweltbedingungen, die den Expositionsklassen außer X0, XC1 und XM entsprechen, muss der Beton bis zum Erreichen von 50 % seiner charakteristischen Festigkeit im oberflächennahen Bereich nachbehandelt werden. Diese Forderung ist in Tafel 2 in Abhängigkeit von Festigkeitsentwicklung und Oberflächentemperatur des Betons in eine Mindestdauer der Nachbehandlung in Tagen umgesetzt. Wenn die Mindestdauer der Tafel 2 nicht eingehalten wird, ist ein spezieller Nachweis der tatsächlichen Festigkeitsentwicklung im Bauteil (z.B. durch eine Berechnung der Reife) erforderlich. Anstelle der Werte nach Tafel 2 kann alternativ für die Expositionsklassen XC2, XC3, XC4 und XF1 die Ermittlung der Nachbehandlungsdauer über die Messung der Frischbetontemperatur ϑfb zum Einbauzeitpunkt und über die Festigkeitsentwicklung des Betons r erfolgen. Die hiernach erforderliche Nachbehandlungsdauer ist in Tafel 3 festgelegt. Bei Verwendung von Stahlschalung oder an ungeschalten Oberflächen darf Tafel 3 nur angewendet werden, wenn ein übermäßiges Auskühlen des Betons im Anfangsstadium der Erhärtung durch entsprechende Schutzmaßnahmen ausgeschlossen wird. Ferner gilt für die Ermittlung der Mindestdauer der Nachbehandlung:  für Beton mit einer Verarbeitbarkeitszeit &gt;5 h: angemessene Verlängerung (mind. um die Verzögerungszeit)  bei Temperatur der Betonoberfläche &lt;5 °C: Verlängerung um die Zeitspanne mit Temperaturen unter 5 °C  für die Expositionsklassen XM: bis zum Erreichen von 70 % seiner charakteristischen Festigkeit; ohne speziellen Nachweis sind die Werte nach Tafel 2 zu verdoppeln.  für die Expositionsklassen X0 und XC1: 12 Stunden. Bei Fertigteilen darf diese Zeit unterschritten werden, wenn der Beton eine Reife aufweist, die sich unter Annahme einer konstanten Oberflächentemperatur von 20 °C und einer Nachbehandlungsdauer von 12 Stunden ergibt. Bei Bauteilen mit besonders hoher Oberflächenbeanspruchung kann es ratsam sein, bei Auftragserteilung eine gegenüber Tafel 2 angemessen verlängerte Nachbehandlungsdauer zu vereinbaren, ähnlich der Praxis im Verkehrs- oder Wasserbau z.B. mit verdoppelter Anzahl der Nachbehandlungstage. Wie wesentlich die Nachbehandlung für die Dichtheit des Betons bzw. Zementsteins ist, lässt sich aus Bild 2 ablesen. In dem Diagramm ist die Wasserdurchlässigkeit von Zementstein in Abhängigkeit vom Anteil der Kapillarporen im Zementstein aufgetragen und darunter der Zusammenhang zwischen Anteil der Kapillarporen, Wasserzementwert und Hydratationsgrad (der mit dem erreichten „Festigkeitsgrad“ einhergeht) dargestellt. Daraus ist einerseits abzulesen, dass bei vollständiger Hydratation Beton mit einem Wasserzementwert von 0,70 weitaus wasserdurchlässiger (und damit auch diffusionsoffener) ist, als mit einem von 0,50. Es geht weiter auch daraus hervor, dass Betone mit w/z-Werten von 0,40, 0,50 und 0,60 etwa die gleiche Durchlässigkeit aufweisen, wenn der Zement nur zu 60 %, 80 % bzw. 100 % hydratisiert ist. Da die Hydratation bzw. Festigkeitsentwicklung und Zunahme der Dichtheit der Betonoberfläche aber direkt von der Dauer des ausreichenden Wasserangebots an den Zement abhängt, wird deutlich, wie ausschlaggebend die Nachbehandlung für die&nbsp;Qualität und Dauerhaftigkeit von Betonoberflächen ist.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sarahschweiger</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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         <title>Fördern d. Betons</title>
         <author>sarahschweiger</author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Definition:<br>Das Fördern des Frischbetons beginnt mit der Übergabe des</div><div>Transportbetons auf der Baustelle, bei Baustellenbeton mit der</div><div>Entleerung des Mischers. Es endet an der Einbaustelle.</div><div>Die Förderung hängt von den baubetrieblichen Gegebenheiten, wie einzubringender</div><div>Menge, Förderweite, Förderhöhe, Bauteilabmessungen,</div><div>Konsistenz und den verfügbaren Geräten, ab.</div><div><br><br>Wahl des Förderverfahrens abhängig von:<br><br><br>1. Förderverfahren: Kran- oder Aufzugskübeln<br>&nbsp; &nbsp;Anforderung:<br>Damit wird plastischer oder weicher Beton gefördert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die</div><div>Verschlussklappen der Kübel dicht schließen und kein Zementleim</div><div>auslaufen kann. Werden fahrbare Behälter, zum Beispiel</div><div>Karren oder Loren, zum Fördern des Betons eingesetzt, besteht</div><div>bei langen und unebenen Wegen die Gefahr des Entmischens</div><div>des Betons, vor allem bei weichen Konsistenzen.&nbsp;</div><div><br><br>2. Förderverfahren Förderbändern<br>&nbsp; &nbsp; Anforderung:<br>Hier ist es erforderlich, an der oberen Umlenkrolle<br>des Förderbands ein Prallblech zur Rückführung grober<br>Gesteinskörnungen und einen Abstreifer zum Abnehmen des<br>Zementleims vom Band sowie einen Sammler, zum Beispiel ein Fallrohr, anzuordnen.<br>Bei Verwendung langer Bandstraßen muss<br>der Beton gegen Witterungseinflüsse geschützt werden.<br><br>3. Förderverfahren: Pumpen<br>&nbsp; &nbsp; Anforderung:<br>Pumpbeton muss entsprechend zusammenhaltend sein. Er soll kein Wasser absondern und in möglichst gleichmäßiger Konsistenz angeliefert werden.Um möglichst störungsfreies Pumpen zu<br>gewährleisten, sollte die Betonkonsistenz mindestens im plastischen<br>Bereich sein.</div><div><br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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         <title>Einbringen: Der Beton ist so einzubringen, dass er seine Festigkeit und Dauerhaftigkeit erreicht und dass eine ausreichende Umhüllung der Bewehrung und aller Einbauteile sichergestellt ist.</title>
         <author>sarahschweiger</author>
         <link>https://padlet.com/sarahschweiger/q0nww9n8f52phrin/wish/2097253882</link>
         <description><![CDATA[<div><br><br><br><br><br><strong>Was beachtet werden muss:<br></strong>Der Beton darf sich beim Einbringen in die Schalung nicht entmischen. Besonders in Schalungen für vertikale Bauteile (Wände, Stützen) wächst mit der Fallhöhe des Betons die Entmischungsgefahr. Dies gilt vor allem, wenn dichte waagerechte Bewehrung vorhanden ist.&nbsp;<br><br>Bei Fallhöhen über 2 m (bei Sichtbeton über 0,5 m) sollte der Beton durch Fallrohre bzw. Schläuche geführt werden. Diese sind, wie Rutschen oder Verteilerschläuche von Pumpleitungen, bis kurz über die Einbaustelle zu führen.<br><br>In Wänden sollten durchlaufende Anker und Haken wegen möglicher Behinderungen untereinander angeordnet sein.&nbsp;<br>Als Richtmaß für die Schütthöhe gelten 50 cm.<br><br>Die Schütt- bzw. Steiggeschwindigkeit des einzubringenden Betons ist so zu wählen, dass die Schalung den auftretenden Betondruck zu jeder Zeit aufnehmen kann.<br>&nbsp;<br>Arbeitsfugen sind so auszubilden, dass alle dort auftretenden Beanspruchungen aufgenommen werden können und ein ausreichender Verbund der Betonschichten sichergestellt ist.&nbsp;<br>Vor dem Weiterbetonieren sind Verunreinigungen, Zementschlempe und loser Beton zu entfernen und die Arbeitsfugen ausreichend vorzunässen.&nbsp;<br>&nbsp;Zur Verbesserung der Verbindung der Betonschichten und zur Sicherstellung der Dichtheit der Fuge empfiehlt es sich, eine Anschlussmischung mit einem verringertem Größtkorn zu verwenden.&nbsp;<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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         <title>Nachverdichten</title>
         <author>sarahschweiger</author>
         <link>https://padlet.com/sarahschweiger/q0nww9n8f52phrin/wish/2097253883</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Definition:<br>&nbsp;Das Nachverdichten des Betons ist eine zusätzliche Maßnahme zur Steigerung oder Sicherung der geplanten Qualitätseigenschaften.&nbsp;<br><br>Zeitraum:<br>&nbsp;Je nach Erstarrungsbeginn kann es nach einer Stunde und später erfolgen. Das Nachverdichten ist aber auf jeden Fall&nbsp; innerhalb eines Zeitraums durchzuführen, in dem der Beton noch verformbar ist.&nbsp;<br><br>Sonstiges:&nbsp;<br>Dies ist zum Beispiel am bereits genannten Zusammenfließen (Schließen der Oberfläche) des Betons beim Herausziehen des Rüttlers erkennbar. Durch Nachrütteln werden Hohlräume, die sich unter waagerechten Bewehrungsstäben oder Aussparungen gebildet haben, geschlossen. Wasser- oder Lufteinschlüsse unter groben Gesteinskörnern, im Grenzbereich zwischen Frischbeton und Schalung oder in Unterschneidungsbereichen der Schalung, werden mobilisiert und ausgetrieben. So wird eine weitere Verdichtung des Betongefüges erreicht und die Bildung von Fehlstellen sowie die Rissneigung werden verringert. Vor allem schlanke, hohe und schnell betonierte Bauteile (z. B. Stützen und Wände) sollten im oberen Bereich nachverdichtet werden. Die Verwendung dünnerer Rüttelflaschen bei engeren Abständen kann ebenfalls sinnvoll sein. Das Nachverdichten waagerechter Betonflächen kann auch durch Verfahren der Oberflächenbearbeitung (Flügel- oder Scheibenglätter) erfolgen. Die Gefahr von Frühschwindrissen lässt sich auf diese Weise vermindern.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-16 03:48:31 UTC</pubDate>
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