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      <title>Martas Portfolio by Marta</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-11-23 11:16:11 UTC</pubDate>
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         <title>Gemeinsame Interessen</title>
         <author>martabet</author>
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         <description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Buddyprogramms meiner Universität hatte ich die Gelegenheit, zwei Austauschstudierende zu begleiten: Florent aus Toulouse und ein Mädchen namens Anushka, die aus Indien stammt und in Italien Architektur studiert. Mit Anushka habe ich eine besondere Verbindung aufgebaut, die mich inspiriert und geprägt hat. Doch ehrlich gesagt war ich anfangs skeptisch. Wir kommen aus so unterschiedlichen Welten – sie aus Indien, ich aus Europa – dass ich mir kaum vorstellen konnte, wie wir etwas Gemeinsames finden könnten.</p><p>Diese Skepsis hat sich jedoch schnell als unbegründet herausgestellt. Schon bei unserem ersten Treffen, das in einer Bar stattfand, wo einige Freunde von ihr aus Indien arbeiteten, spürte ich, wie warmherzig und offen sie war. Wir fanden sofort Gesprächsthemen. Eine Verbindung entstand, als wir über Architektur, unsere Studienerfahrungen und die Herausforderungen des Lebens im Ausland sprachen. Besonders faszinierend war, wie viele Gemeinsamkeiten wir entdeckten, obwohl unsere Kulturen so unterschiedlich sind. Wir teilen die Leidenschaft für Architektur, und beide haben wir Zeit in Italien verbracht.</p><p>Anushka war begeistert, als ich ihr erzählte, dass ich im letzten Sommer eine Reise nach Indien gemacht habe. Ich berichtete von meinen Erlebnissen, den beeindruckenden Landschaften und der reichen Kultur. Besonders schön war, dass ich während dieser Reise einen traditionellen indischen Sari getragen hatte. Als ich ihr ein Foto davon zeigte, war sie so begeistert, dass sie es sofort den Kellnern in der Bar und ihrer Familie in Indien schickte. Sie meinte, ich hätte damit einen tiefen Respekt für ihre Kultur gezeigt, was sie sehr bewegte.</p><p>Nach der Bar schlug ich vor, ihr den meiner Meinung nach besten Döner Berlins zu zeigen. Dieser spontane Vorschlag führte dazu, dass wir ganze sechs Stunden miteinander verbrachten, voller Gespräche, Gelächter und kulturellem Austausch. Ich zeigte ihr weitere Fotos aus Indien, und sie erzählte mir Geschichten aus ihrer Kindheit. Es war unglaublich zu sehen, wie unsere Unterschiede nicht trennend, sondern bereichernd wirkten.</p><p>Dieser Abend hat mir viel über Offenheit und Neugierde gelehrt. Am Anfang meines Studiums hätte ich mir so ein Treffen nicht zugetraut. Ich war unglaublich schüchtern und vermied es, vor anderen zu sprechen oder mit fremden Menschen in Kontakt zu treten. Besonders auf Englisch fühlte ich mich unsicher. Tatsächlich sprach ich damals nicht einmal mit meiner Familie in Englisch, weil ich mich zu sehr schämte. Doch die vielen Präsentationen an der Universität haben mir geholfen, meine Angst zu überwinden. Heute fühle ich mich wohl dabei, auf Englisch zu sprechen, und genieße es, mich mit Menschen aus aller Welt auszutauschen.</p><p>Diese Erfahrung hat mir klar gemacht, dass echte Verbindungen unabhängig von kulturellen Hintergründen entstehen können. Es braucht nur Offenheit, Respekt und den Willen, voneinander zu lernen. Solche Begegnungen bereichern nicht nur das eigene Leben, sondern erweitern auch den Horizont und lassen einen die Welt mit neuen Augen sehen. Anushka hat nicht nur mein Englisch verbessert, sondern mir auch gezeigt, wie schön es ist, neue Freundschaften zu knüpfen, die über alle Grenzen hinweg bestehen. Jetzt, jedes Mal, wenn ich traurig bin, habe ich jemanden, den ich anrufen kann – und falls ich meinen Master in Italien machen möchte, habe ich dort schon eine Freundin.</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-23 11:31:11 UTC</pubDate>
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         <title>Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Universitätskontext</title>
         <author>martabet</author>
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         <description><![CDATA[<p>Während meiner Zeit als Buddy hatte ich die Möglichkeit, viele Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Universitätskontext zu erfahren. Zunächst hatte ich einen Buddy namens Florent, mit dem ich jedoch nicht wirklich in Kontakt treten konnte. Er war eher distanziert und schien nicht interessiert an einer engeren Beziehung. Wir führten nur sehr kurze Gespräche, und es fühlte sich an, als ob ich ihn eher störe, was ich natürlich verstehe. Diese Erfahrung zeigte mir jedoch, wie unterschiedlich Menschen aus verschiedenen Kulturen mit sozialen Interaktionen und dem akademischen Leben umgehen. Es war eine lehrreiche Erfahrung, obwohl sie nicht zu einer tiefen Freundschaft führte.</p><p>Meine zweite Erfahrung als Buddy war mit Anushka, und hier entwickelte sich schnell eine echte Verbindung. Sie hatte mich eingeladen, mit ihr und einigen ihrer internationalen Freunde Beachvolleyball zu spielen. Dies war ein großartiger Moment, um das Eis zu brechen. Nach dem Spiel saßen wir zusammen und sprachen über unsere Erfahrungen an den Universitäten und den Herausforderungen des Studiums. Dabei merkten wir, dass es viele Unterschiede zwischen unseren Universitäten und Fachbereichen gab.</p><p>Anushka studiert auch Architektur und erzählt, dass das Studium in Indien sehr traditionell und stark theoretisch ist. Sie hat ihren Bachelor dort gemacht, wo der Fokus oft auf Prüfungen und weniger auf praktischen Erfahrungen liegt. Dies ist ein großer Unterschied zu meinem Studium in Berlin, wo das Lernen viel projektbasierter ist und wir sehr viel Wert auf kreative Arbeiten und die praktische Anwendung unseres Wissens legen. Die Lehrmethoden an meiner Universität in Berlin sind eher innovativ und setzen auf Kollaboration und Austausch. In Anushkas Heimatland ist das System eher wettbewerbsorientiert, und die Studierenden arbeiten oft allein und fokussiert. Dies habe ich auch selbst bei meiner Reise nach Indien festgestellt, als unser Fahrer oft über die Qualität der Universität seiner Tochter sprach und uns sehr deutlich machte, wie wichtig Bildung für eine indische Familie sein kann. In Indien gibt es immer noch stark ausgeprägte gesellschaftliche Klassenunterschiede, und Bildung wird oft als der Schlüssel zu sozialer Mobilität und der Verbesserung des Lebensstandards angesehen. Diese Perspektive zeigte mir, wie sehr der Wert von Bildung in verschiedenen Kulturen variieren kann und welche Bedeutung sie für die Zukunft einer Familie hat.</p><p>Anushka ist dann für ihren Master nach Piacenza gegangen, aber sie mochte die Stadt nicht besonders. Die Stadt war ihr zu ruhig und viel kleiner als Mumbai, ihre Heimatstadt. Ich konnte ihre Perspektive gut verstehen, weil ich selbst aus Italien komme und mit den Unterschieden zwischen meiner Heimatstadt Rom und anderen Städten vertraut bin. Piacenza war für Anushka sehr anders als Mumbai, und sie fühlte sich dort nicht wirklich wohl. Sie entschied sich daher, im Rahmen eines Erasmus-Programms nach Madrid und dann nach Berlin zu kommen.</p><p>Während wir weiter über unsere Studien sprachen, lernten wir auch viel über das Leben und die Ansichten unserer Freunde aus anderen Disziplinen. Eine ihrer Freundinnen, Elise, studiert Psychologie und sie erklärte uns, wie ihr Studium viel theoretischer ist, mit wenig praktischer Anwendung, was sie im Vergleich zu unserem Architekturstudium als eine große Herausforderung empfand. Sie betonte auch, wie wichtig die Interaktion mit anderen Menschen und das Verständnis ihrer Perspektiven in ihrer Disziplin ist.</p><p>Ich als Italienerin habe viele Freunde, die in unterschiedlichen Städten in Italien studieren, und ich merke auch, dass der akademische Druck im Vergleich zu Berlin ganz anders ist. Dort liegt der Fokus oft auf dem Erreichen sehr guter Noten und dem Aufbau eines starken beruflichen Netzwerks. Eine Sache, die mich im italienischen Bildungssystem besonders schockiert, ist, dass man das Ergebnis einer Prüfung ablehnen kann. Diese Möglichkeit kann insbesondere eine enorme Angst auslösen, da der Druck, immer die richtige Entscheidung zu treffen, sehr hoch ist. Man fühlt sich gezwungen, jedes Ergebnis genau zu hinterfragen und hat ständig die Sorge, ob man die richtige Wahl getroffen hat. In Berlin ist der Ansatz mehr auf Zusammenarbeit ausgerichtet. Das Studiensystem hier ermutigt zu kreativen Lösungen und unterstützt Studierende dabei, eigene Ideen zu entwickeln und zu verfolgen.</p><p>Diese Unterschiede wurden mir noch klarer, als Anushka mir von ihrem Wunsch erzählte, in Mailand zu arbeiten, nachdem sie ihren Master abgeschlossen hat. Sie sagte, dass sie sich darauf freue, in einer kreativeren und dynamischeren Stadt zu leben, die ihre beruflichen Ambitionen stärker unterstützt. Gleichzeitig hatte sie Bedenken, wie sie mit dem hohen akademischen Druck umgehen würde, der in Mailand stärker zu spüren ist als hier in Berlin.</p><p>Das Gespräch hat mir geholfen, meine eigene Perspektive auf mein zukünftiges Studium zu überdenken. Ich interessiere mich auch für einen Master in Mailand, und Anushkas Erfahrungen haben mir einen tieferen Einblick in die Realität des Studierens und Lebens in einer der hektischsten und anspruchsvollsten Städte Italiens gegeben. Es ist eine der besten Städte, um in meinem Bereich der Architektur zu arbeiten, aber ich weiß jetzt auch, dass ich mich auf den hohen Druck und die Wettbewerbsfähigkeit vorbereiten muss.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-03 17:31:12 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martabet</author>
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         <description><![CDATA[<p>Als wir uns zum ersten Mal getroffen haben, hatten wir beschlossen, uns in einer Bar zu treffen, in der einige Freunde von Anushka arbeiteten. Am Anfang war ich ein bisschen nervös, weil ich nicht genau wusste, was mich erwarten würde. Aber sobald wir zusammensaßen und etwas tranken, wurde die Atmosphäre sofort entspannter. Anushka war super herzlich, und wir fingen an, über alles Mögliche zu reden: Architektur, Reisen, unsere Studienerfahrungen. </p><p>Irgendwann erwähnte ich meine Reise nach Indien, und als ich Anushka ein Foto von mir in einem Sari zeigte, strahlte sie vor Begeisterung! Sie war so begeistert, dass sie das Bild sofort ihren Freunden und ihrer Familie schickte. </p><p>Nach der Bar bestand ich darauf, ihnen den, meiner Meinung nach, besten Döner in Berlin zu zeigen. Am Ende verbrachten wir ganze sechs Stunden zusammen, lachten, tauschten Geschichten aus und stellten fest, wie viel wir trotz unserer kulturellen Unterschiede gemeinsam haben.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-03 17:57:59 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martabet</author>
         <link>https://padlet.com/martabet/pxwd5qiiyyql3xcv/wish/3314056257</link>
         <description><![CDATA[<p>Wir hatten uns verabredet, Beachvolleyball zu spielen, keine Ahnung, wie das laufen würde, weil ich ehrlich gesagt nicht besonders gut bin. Aber Anushka und ihre Freunde waren super entspannt, also war der Druck gleich weg.</p><p>Das Spiel war... chaotisch. Anushka war überraschend gut und hat ein paar starke Schmetterbälle gemacht, während ich mehr damit beschäftigt war, nicht ständig den Ball zu verpassen. </p><p>Trotzdem hatten wir mega viel Spaß. Jedes Mal, wenn jemand einen Punkt gemacht hat, haben wir gefeiert, als hätten wir Olympia gewonnen. Nach einer Stunde waren wir komplett voller Sand und durchgeschwitzt, also haben wir uns einfach hingesetzt, etwas getrunken und gequatscht. Am Ende ging es sowieso mehr um das Zusammensein als ums Gewinnen, auch wenn Anushka das natürlich anders gesehen hat :)))</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-03 18:06:11 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martabet</author>
         <link>https://padlet.com/martabet/pxwd5qiiyyql3xcv/wish/3314062544</link>
         <description><![CDATA[<p>ABSCHLUSSREFLEXION</p><p>Das interkulturelle Buddy-Programm war eine der unerwartet bereicherndsten Erfahrungen meines Studiums. Anfangs war ich unsicher, ob ich wirklich eine tiefgehende Verbindung zu meinen Buddys aufbauen könnte. Doch im Laufe des Semesters wurde mir klar, dass kulturelle Unterschiede nicht trennend wirken müssen, ganz im Gegenteil, sie sind eine Quelle der Inspiration und des persönlichen Wachstums.</p><p>Begegnungen, die Perspektiven verändern</p><p>Eine der eindrücklichsten Lektionen, die ich aus dem Buddy-Programm mitgenommen habe, war die Erkenntnis, dass wir oft mehr von anderen lernen als wir erwarten. Bei unserem ersten Treffen war ich gespannt, welche Dynamik sich entwickeln würde, schließlich treffen hier völlig verschiedene Lebensgeschichten aufeinander. Doch anstatt mich auf die Unterschiede zu konzentrieren, entdeckte ich Gemeinsamkeiten an den unerwartetsten Stellen.</p><p>Mit Anushka teilte ich nicht nur die Leidenschaft für Architektur, sondern auch die Faszination für urbane Räume und kulturelle Identität. Unsere Gespräche drehten sich bald nicht mehr nur um das Studium, sondern um Themen wie gesellschaftliche Entwicklungen, Kunst und persönliche Träume. Diese Art des Austauschs erweiterte meinen Horizont und zeigte mir, dass interkulturelle Freundschaften viel mehr sind als nur ein akademisches Konzept.</p><p>Florent hingegen war weniger zugänglich. Anfangs empfand ich dies als Herausforderung, doch später verstand ich, dass nicht jeder Mensch sich sofort auf neue soziale Dynamiken einlassen kann. Diese Erfahrung hat mich gelehrt, Geduld zu haben und zu akzeptieren, dass jeder seinen eigenen Zugang zu interkulturellem Austausch hat.</p><p>Herausforderungen, die zum Wachstum führen</p><p>Ein Highlight des Semesters war der Workshop über die Herausforderungen internationaler Studierender. Dabei wurde mir bewusst, dass ein Erasmus-Aufenthalt nicht nur aus Sightseeing und neuen Erlebnissen besteht. Von Sprachbarrieren über bürokratische Hürden bis hin zur sozialen Isolation, denn viele Austauschstudierende stehen vor unerwarteten Schwierigkeiten. Die gemeinsame Arbeit am Kulturpass war dabei eine wertvolle Reflexion, die mir half, meine eigene Rolle als Buddy besser zu verstehen. Gleichzeitig zeigte es mir, dass wir als Buddys aktiv dazu beitragen können, diesen Herausforderungen entgegenzuwirken.</p><p>Anushka hatte zum Beispiel große Schwierigkeiten mit der deutschen Bürokratie. Sie fand es verwirrend, wie kompliziert Anmeldungen und Visumsverlängerungen waren. Ich half ihr, Formulare auszufüllen, und erklärte ihr die Abläufe. Besonders frustrierend war für sie die Wohnungssuche in Berlin, da viele Vermieter nicht an internationale Studierende vermieten wollten. Ich stellte ihr einige hilfreiche Plattformen vor und gab ihr Tipps, wie sie am besten an Besichtigungen kommen konnte. Letztendlich fand sie eine Unterkunft, was uns beide sehr erleichterte und mir zeigte, dass kleine Hilfestellungen einen großen Unterschied machen können.</p><p>Darüber hinaus fühlte sich Anushka oft einsam, besonders in den ersten Wochen. Sie hatte Schwierigkeiten, in bestehende Freundesgruppen hineinzufinden, was sie sehr belastete. Ich motivierte sie, an Universitätsveranstaltungen teilzunehmen, und stellte sie meinen Freundinnen vor. Besonders schön war zu sehen, wie sie nach und nach selbstständiger wurde und neue Freundschaften schloss.</p><p>Interkulturelle Begegnungen und Vorurteile abbauen</p><p>Durch den engen Austausch mit meinen Buddys wurde mir bewusst, wie oft wir unbewusst Vorurteile haben oder generalisieren. Ich habe gelernt, dass hinter jeder kulturellen Eigenheit eine Geschichte steckt, und dass Offenheit und Neugier entscheidend sind, um ein tieferes Verständnis füreinander zu entwickeln. Interkulturelle Begegnungen helfen dabei, stereotype Vorstellungen zu hinterfragen und zu erkennen, dass kulturelle Identität vielschichtig ist.&nbsp;</p><p>Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?</p><p>Rückblickend würde ich mir mehr Zeit nehmen, um auch andere Austauschstudierende in die Treffen einzubeziehen und interkulturelle Gruppenaktivitäten zu initiieren. Ich habe gesehen, wie wertvoll es sein kann, einen offenen Raum für Begegnungen zu schaffen, und würde mich in Zukunft aktiver darum bemühen. Besonders hilfreich wäre es gewesen, regelmäßig Feedback von den Buddys einzuholen, um gezielter auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Zudem würde ich stärker darauf achten, kulturelle Missverständnisse proaktiv zu klären und sensibler mit möglichen Barrieren umzugehen.</p><p>Empfehlungen für zukünftige Buddys</p><p>Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass jeder Buddy unterschiedlich ist und verschiedene Bedürfnisse hat. Offenheit und Kommunikation spielen eine große Rolle. Oft hilft es, direkt auszusprechen, was man denkt oder fühlt. Es ist entscheidend, sich nicht in sich selbst zurückzuziehen, vor allem in den ersten Wochen, wenn Unsicherheit und Schüchternheit noch eine Rolle spielen. Es lohnt sich, jede mögliche Situation zu bedenken, in die sich der Buddy versetzen könnte, und proaktiv Unterstützung anzubieten. Gleichzeitig sollte man dem Buddy auch Raum lassen. Wenn er oder sie klar signalisiert, dass kein regelmäßiger Kontakt gewünscht ist, dann ist es in Ordnung, die Beziehung nicht zu forcieren.&nbsp;</p><p>Fazit</p><p>Das Buddy-Programm war weit mehr als eine universitäre Pflichtveranstaltung. Es war eine Reise voller kleiner, aber bedeutender Erkenntnisse über Kommunikation, kulturelle Offenheit und die Fähigkeit, sich auf andere Menschen einzulassen. Die Freundschaft mit Anushka hat mir gezeigt, wie wertvoll interkultureller Austausch ist&nbsp; und dass Verbindungen, die in einem Semester entstehen, weit über die Universitätszeit hinaus bestehen können.</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-03 18:11:20 UTC</pubDate>
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