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      <title>Co-Writing-Space 2024 @ Literaturhaus St. Jakobi by Franziska Bothe</title>
      <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024</link>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-03-19 14:03:05 UTC</pubDate>
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         <title>Live-Webcam: Saatkrähen-Nest</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2925237959</link>
         <description><![CDATA[<p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://niedersachsen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/webcam-saatkraehe/index.html">https://niedersachsen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/webcam-saatkraehe/index.html</a></p><p><br></p><p>Im Literaturhaus wird das Krähen-Nest per Beamer an die Wand und über den Link auf deinen Bildschirm gebracht.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-19 14:50:10 UTC</pubDate>
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         <title>Pomodoro-Technik</title>
         <author>cowritingspace</author>
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         <description><![CDATA[<p>Manchmal haben wir einen Flipper im Kopf. Er blinkt aufgeregt, die Kugel klötert gegen die Bande und irgendwo spielt Musik. Bei dem ganzen Trubel können wir uns nur schwer konzentrieren und wissen gar nicht, wo und wie wir anfangen sollen.   </p><p><br></p><p>Die&nbsp;Pomodoro-Technik&nbsp;kann helfen. Sie ist eine Methode des Zeitmanagements, die mit einem Wecker arbeitet: 25 Minuten fokussiert Dinge tun, 5 Minuten Pause. Und wieder von vorne.</p><p><br></p><p>Vorbereitung: Schreibe auf, was du erledigen möchtest und teile dir die Aufgabe in kleine Portionen ein. Das innere Wirrwarr geordnet auf dem Papier zu sehen erleichtert mich jedes Mal. Und scheint es so auch machbarer. </p><p><br></p><p>Versuche dich in der Zeit nur auf eine Sache zu konzentrieren. Wenn dir einfällt, dass du noch (bei Amei's Buchecke) einen Roman vorbestellen wolltest, notiere ihn einfach auf einem Schmierpapier. Optimal: Verschwinde in den Flugmodus und lege dein Handy außer Sichtweite.  </p><p><br></p><p>Die Pausen lassen dein Gehirn durchatmen. Tu in den 5 Minuten etwas ganz anderes: Strecken, einen Tee kochen, den Wolken beim Vorbeiziehen zuschauen, in meine Lieblingsyoga-Haltung "Happy Baby" gehen… Dann startest du die nächsten 25 Minuten.  Du kannst natürlich auch längere Intervalle ausprobieren. Schau einfach, wie es in deinen heutigen Flow passt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-19 18:05:27 UTC</pubDate>
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         <title>Und was passiert im St. Jakobi in Hildesheim?</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2925585259</link>
         <description><![CDATA[<p>Für Eindrücke schaut gerne auf Instagram vorbei:</p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.instagram.com/literaturhaus_stjakobi/">https://www.instagram.com/literaturhaus_stjakobi/</a></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-19 18:47:49 UTC</pubDate>
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         <title>Was ist hier eigentlich los? </title>
         <author>cowritingspace</author>
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         <description><![CDATA[<p>Wie schön, dass du den virtuellen Weg hergefunden hast! &lt;3</p><p><br/></p><p>Beinah jeden Morgen werden um 09:30 Uhr Schreibimpulse, die von unserem aktuellen Spielzeit-Programm inspiriert sind, online gestellt.</p><p><br/></p><p>Sehr, sehr gerne kannst du deinen Text unter dem jeweiligen Impuls hochladen*, die Texte der anderen herzen und ebenso herzliche Kommentare da lassen.</p><p><br/></p><p>Falls du die Tage in stiller Gesellschaft im Literaturhaus in Hildesheim schreiben oder an einem Schreibworkshop teilnehmen möchtest, kannst du dich auf der Homepage kostenlos anmelden.</p><p><br/></p><p>* Einfach auf das Kreuz klicken, deinen Text abtippen / einfügen und "Veröffentlichen" - zack, fertig! :)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-19 18:57:33 UTC</pubDate>
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         <title>Über das Foto</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2940866628</link>
         <description><![CDATA[<p>In unserem Foyer kannst du aktuell die Ausstellung „Welches Bild schaut dich an?“ vom Kunstverein Hildesheim sehen. Der Titel nimmt Bezug auf Katja Petrowskajas Buch „Das Foto schaute mich an”.</p><p><br></p><p>  Die beiden unteren Fotos wurden im Foyer aufgenommen.  Such dir eins aus, das dich anschaut und dir etwas sagt.  Stelle ihm Fragen. Vielleicht möchtest du sie auch gleich beantworten.  </p><p><br></p><p>Schreibimpuls &amp; Fotos: Franziska Bothe / @franziskakafka</p><p>  </p><p>Randnotiz:  Wir freuen uns Katja Petrowskaja am 23. April bei uns begrüßen zu dürfen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-02 20:53:30 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>cowritingspace</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-04-02 20:53:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2940867217</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-04-02 20:54:30 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Schreiben im Schiff. Meine Anker sind die lächelnden Zunicker, quer durch den Raum. N. von Norden, Ermutigung. S. und B. geben Deckung von Steuerbord her, und Backbord sitzt R. und schreibt auch. Unsere Möwen sind tintenkrächzschwarz und Wind kommt auf, wir rauschen auf dem Meer der Worte!</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2941602907</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-04-03 09:26:09 UTC</pubDate>
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         <title>Noch mal als Post</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2941623239</link>
         <description><![CDATA[<p>Frage an mich: Was sehe ich zuerst? Den Fuß im schwarzen Schlappen - wie in Kdramas mit diesen schönen Menschen mit makelloser Haut, verführerrisch glänzenden Zuckerschnütchen - mit langen romantischen Küssen. - Dann die Orange im Zentrum. Sie erinnert an die Oper, die Y zur Masterprüfung dirigiert. Das weckt Ängste, Befürchtungen, wieder verlassen zu werden. Wobei ich Y nicht so innig zugetan bin, wie ich es B war. Eine Art der Zuneigung, die kaum jemand verstand. Keine romantische Liebe, kein sexuelles Begehren - Zuneigung. Tat weh, sehr weh, als er ging. - Nicht nur Liebe tut weh.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-03 09:52:27 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Noch mal als Post (Sorrryyy Franzi)</title>
         <author>FrauAuge</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2941668609</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Fragen an ein Foto</strong></p><p>Wie kann ich in dich hineintreten? Darf ich mir die Orange nehmen?</p><p>Warum tut Liebe denn nun weh?</p><p>Würde es dich ärgern, wenn ich Lippenstiftabdrücke auf deiner weißen Tasse hinterlasse? Oder eher freuen?</p><p>Kann es sein, dass ich einmal ein Kissen aus dem gleichen Stoff hatte wie der deines Vorhangs?</p><p>Tut Liebe mehr oder weniger weh, nachdem man* Eva Illouz gelesen hat?</p><p>Oder bleibt das immer gleich?</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Fragen an die Liebe</strong></p><p>Bist du ein Raum? Und wenn ja: wie kann ich in dich hineintreten? Darf ich mir die Orange nehmen?</p><p>Würde es dich ärgern, wenn ich Lippenstiftabdrücke auf deiner weißen Tasse hinterlasse? Oder eher freuen?</p><p>Kann es sein, dass ich einmal ein Kissen aus dem gleichen Stoff hatte wie der deines Vorhangs?</p><p>Warum tust du weh?</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Antworten des Fotos / der Liebe</strong></p><p>Ja.</p><p>Ja.</p><p>Beides.</p><p>Weil die Welt kaputt ist.</p><p>Da täuschst du dich.</p><p>&nbsp;</p><p>Liebe schälte eine Orange für mich. Sie bohrte die Fingernägel in die Schale. Der Saft rann ihr über die Finger. Sie warf die Schalenstücke in eine leere Tasse und gab mir die Fruchtschnitze. Ich steckte sie in den Mund. Sie waren süßer, als ich es erwartet hatte.</p><p>Liebe zog die Beine an – ihre Füße in gemusterten Socken, in schwarzen Adiletten. Sie leckte sich die klebrigen Finger ab.</p><p>Wir saßen auf dem Boden zwischen Stapeln von Büchern und losem Papier.</p><p>Ich fragte: Warum tust du weh?</p><p>Liebe zuckte mit den Schultern.</p><p>Frag Eva Illouz. Sagte sie. Die kennt mich besser als ich mich selbst.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-03 10:53:07 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Über das Verlieren &amp; Vermissen</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2942036388</link>
         <description><![CDATA[<p>Schön, dass du da bist — also, dort, wo du gerade bist, aber auch generell im Leben. </p><p><br></p><p>Am 23.05.24 werden Daniel Schreiber und Elke Naters mit Joachim Dicks (NDR) über Verlust und Trauer sprechen. Puh, das könnte ganz schön doll werden. Doll emotional, aber eben auch schön.  </p><p><br></p><p>Heute haben wir zwei Impulse für dich.  Nimm den, der sich in diesem Moment richtig für dich anfühlt.  Achte auf deine emotionalen Kapazitäten.  </p><p><br></p><p>1) Was hast du schon einmal in deinem Leben verloren? Und was gewonnen? </p><p><br></p><p> 2) Vermisst du einen Menschen? Schreibe ihm einen Brief.  Du kannst die Zeilen danach löschen, verbrennen, verstecken, aufbewahren, per Brieftaube abschicken oder dort abspeichern, wo sie dir erst einmal nicht begegnen werden. </p><p><br></p><p>Schreibimpuls: Franziska Bothe (@franziskakafka)</p><p>Foto: Lea Bothe</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-03 16:23:44 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Verloren</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2943250378</link>
         <description><![CDATA[<p>Ich habe mich verloren, als ich noch ein Kind war. Ich habe mich selbst verloren in der Trauer, die ich empfunden habe, weil ich nicht verstehen konnte. Ich wusste zu wenig, ich war noch zu jung, ich war nur ein Kind. Ich wusste nicht, was Schuldgefühle sind, ich wusste nicht, wie man darüber redet. Ich war, ohne es zu wissen, auf mich allein gestellt. Das war nicht einfach, das war nicht schön. Hätte ich es besser gewusst, hätte ich über meine Gefühle geredet. Heute weiß ich es besser, heute kann ich meine Gefühle mit Worten ausdruck verleihen. Seien es ausgesprochene oder aufgeschriebene Worte. Ich habe gelernt, was es bedeutet, Verständnis für meine Gefühle und Erlebnisse zu bekommen. Ich wurde in den Arm genommen, als ich geweint habe. Vorher habe ich immer nur alleine geweint, im Bett, besser noch unter der Dusche, dann hört man das von außen gar nicht. Ich habe gelernt, dass ich nicht der einzige bin, der solche Erfahrungen gemacht hat und solche Gefühle empfunden hat und immer noch empfindet. Heute sehe ich die Welt anders als mein neunjähriges Ich. Meine Augen haben sich geschärft, haben neue Farben entdeckt, haben neues Licht wahrgenommen. Wenn ich ehrlich bin, dann bin ich dankbar für die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Auch wenn sie nicht schön waren, haben sie mich doch zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und ich könnte mir nicht vorstellen, anders zu sein, als ich es jetzt bin. Ich habe mich selbst wieder gefunden, weil ich (die Hoffnung) nicht aufgegeben habe</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-04 13:10:31 UTC</pubDate>
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         <title>Verlieren &amp; Gewinnen</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2943586977</link>
         <description><![CDATA[<p>Verloren:</p><p>- einen zweifarbigen Flummi (lila/pink, rau, passte perfekt in meine Kinderhandfläche)</p><p>- viele einzelne Socken</p><p>- eine relativ neue Brille</p><p>- ein "WAS LAN WAS"-Shirt (im "WAS IST WAS"-Logo)</p><p>- tausend Lieblingskullis (Stabilo, blaue Tinte)</p><p>- Kindheitserinnerungen (viele)</p><p>- einen Cityroller (ok, gebe zu, ich habe ihn vorm Supermarkt vergessen &amp; ist es mir erst Tage später wieder eingefallen)</p><p>- meinen Kopf</p><p>- eine holographische Federtasche (verlieren ≠ vergessen - ich war so verschalltert, dass ich sie trotz des damals essentiellen Inhalts in einer Pommesbude in Hamburg vergaß)</p><p>- einen Scout-Sportbeutel (mit Orcas drauf, passte perfekt zu meinem Schulranzen; Oma bestand darauf beides von ihrer mickrigen Rente zu zahlen)</p><p>- eine Pausenhof-Schlägerei mit einer Grundschulfreundin</p><p>- den Glauben daran, dass M. das Paket noch abschicken wird</p><p>- meine Geduld</p><p>- den Reiz an kaputten Männern</p><p>- phasenweise mich selbst</p><p>- Zähne, die wider ihrer Natur nicht geblieben sind</p><p>- Haare (aber zumindest nicht die Flausen in meinem Kopf)</p><p>- einen Arbeitsplatz (ich sag mal so: war im gegenseitigen Einverständnis)</p><p>- den Glaubenssatz, dass ich nichts an der Uni verloren habe</p><p>- meinen Papa</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Gewonnen:</p><p>- 10 DM (Rubbellos aus'm Lottototto-Laden)</p><p>- klöterndes Kleingeld am Spielautomaten (ich drückte nur bunte Knöpfe)</p><p>- meine Sprache</p><p>- ein Leben in Unabhängigkeit</p><p>- Wohlwollen (Danke an Res Sigusch für dieses Wort!)</p><p>- die Erkenntnis: Nicht alle, die „Solidarität“ schreien, praktizieren sie auch</p><p>- mich (lieb)</p><p>- den Anschein, dass alles gut wird</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-04 18:18:59 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Über die bunte Tüte</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2943612081</link>
         <description><![CDATA[<p>Willkommen am Ende der Woche.  Hast du eine Decke*, die du dir auf den Schoß legen magst? Oder möchtest du dich in sie einmurmeln? Es darf dir gut gehen.</p><p><br></p><p>*Alternative: ein flauschiges Haustier</p><p><br></p><p>Am 07.05. wird das Team von 248 Sachen „literarische Häppchen“ verteilen. Dafür konnten sich Menschen mit Texten zum Thema „süß, sauer, salzig, omami“ bewerben.  </p><p><br></p><p>Mein Hirn spuckt dazu folgende Brocken wie zu saure Center Shocks aus:  hungrig auf mehr sein / sich den Bauch vollschlagen / das Auge isst mit / Liebe geht durch den Magen / verliebt und versalzen  </p><p><br></p><p>Was fällt dir dazu ein? </p><p>Schreibe kleine Häppchen, die Lust auf mehr machen - wie in fancy Restaurants, in denen es diese Mini-Portionen gibt. Im Anschluss kannst du daraus ein 5 Gänge-Menü zaubern.</p><p><br></p><p>Schreibimpuls &amp; Foto: Franziska Bothe (@franziskakafka)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-04 18:48:19 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Morgenminze</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2944292389</link>
         <description><![CDATA[<p>Der Mund ist noch müde, schmeckt von innen nach Zahnpasta. </p><p>Alles soll so frisch.</p><p>Jeden Morgen, jeden Abend.</p><p>Ist aber zu bekannt, um frisch zu sein.</p><p>Der Alltag kann einfach nicht weggeminzt werden.</p><p>Es bräuchte Alltagsgeschmack.</p><p>Alltag geht durch den Zahn.</p><p>Hungrig auf weniger.</p><p>Die Zähne essen mit.</p><p>Sich den Mund leerputzen.</p><p>Gesundheit legt sich über die Bürste.</p><p>Müde und minzig.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-05 07:55:18 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>FrauAuge</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2944315355</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Süß</strong></p><p>Süß ist die Farbe rosa, vermutlich weil sie an Zuckerwatte erinnert.</p><p>Süß sind Honig, Karamelsirup, Wassermelonen im Sommer.</p><p>Süß bist du, wenn du mich fragst, wie mein Tag war.</p><p>Weil du es wirklich wissen willst.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Sauer</strong></p><p>Morgens trinke ich als erstes ein Schnapsglas voll Apfelessig. Damit ich sauer genug bin für den Tag. Die Wut soll mir nicht abhanden kommen und sie ist sauer.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Salzig</strong></p><p>To-do-Liste:</p><p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Salz der Erde sein</p><p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was dann noch zu tun ist</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Omami / Umami</strong></p><p>Im Kühlschrank stehen 2 Packungen mit Miso. Meine Urgroßmutter hätte nichts mit ihnen anzufangen gewusst. Meine Großmutter auch nicht. Nicht meine Mutter. Und ich auch nicht bis vor ein paar Jahren.</p><p>Sandra bringt mir bei, dass ich Nudeln mit Butter und Miso essen kann und davon nach einem anstrengenden Tag satt und Glücklich werde.</p><p>Tiktok bringt mir bei, dass sich sogar Schmelzkäse und Miso kombinieren lassen.</p><p>Es war mir immer ein Rätsel, wie irgendjemand in Europa Essen zubereiten konnte vor der Eroberung des Amerikanischen Kontinents. Vor dem Import von Kartoffeln, Mais und Tomaten.</p><p>Vielleicht wird mein Neffe sich irgendwann fragen, wie es sein kann, dass es europäische Haushalte gab, in denen kein Miso im Kühlschrank stand.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-05 08:26:29 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2944341870</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Süß</strong> - wie schmelzendes Eis unter fluffigen Sahnewolken - wie duftende Erdbeeren im Sommer - rot so rot</p><p><strong>Süß</strong> - wie tapsige Hundewelpen - seidig und flauschig ihr Fell - möchte ich - will ich - streicheln wie Dein Haar</p><p><strong>Süß</strong> - sweetie pie - cutie pie - wie kpop idols - jung so jung - makellos hell die Haut - verführerisch glänzend die Lippen </p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-05 08:58:33 UTC</pubDate>
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         <title>Ungeplante Reaktion auf &quot;Morgenminze&quot; (Danke!)</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2944360114</link>
         <description><![CDATA[<p>Kann jemand bitte Zahnputzbecher mit dem Schriftzug "Mood: Müde &amp; minzig" bedrucken lassen?</p><p><br/></p><p>Was anderes: Wofür nutzt du diese Becher?</p><p>Sie stellt dort nur die Pasta (nicht die Nudeln) und Bürste (dank ihres Flipperhirns hat sie wirklich einmal versucht eine Haarbürste reinzustellen, passte nicht) rein. Wenn sie denn mal Mundspülung nutzt (selten, weil der ganze Akt des Putzens schon oft nervig genug für sie ist), kippt sie die alkoholfreie (das ist ihr wichtig) Flüssigkeit in den Plastedeckel und dann in ihre Mundhöhle.</p><p><br/></p><p>Was anderes: Was versteckst du in deiner Mundhöhle? Wann hat zuletzt jemand mit einer Stirnlampe hineingeleuchtet?</p><p><br/></p><p>Was anderes: Bleibende Zähne haben sie getäuscht (Lügenzähne!) und sich nicht mal verabschiedet. Für ihre Hafermilchzähne hatte sie eine kleine Dose aus Porzellan. Auf dem Deckel saß ein speckiges Baby mit Zahnlücke. Die Mini-Zähne sind mit der Zeit zerbrochen.</p><p><br/></p><p>Was anderes: Morgens putzt sie mit ihrer Strombürste. Abends nicht, das ist ihr dann zu viel aufreibender Krach. Dann muss die Minions-Bambusbürste mit den gelben Borsten dran glauben. Butter bei die Zahnfleisch: Manchmal geht sie ohne ins Bett. Schrubbst du jeden Tag mindestens zwei Mal?</p><p><br/></p><p>Was anderes: Sanft, Mittel, Hart. Sie schwankt in ihrem Alltag, vermeidet Härte. Außer sich selbst gegenüber. Und du?</p><p><br/></p><p>Was anderes: Lieber Lücken im Lebenslauf, als zwischen den Zähnen. Zumindest fand sie ihre Zwischenräume als Jugendliche ziemlich unschön. Mittlerweile sieht sie das anders und ist mit ihnen okay. Besonders mit denen, durch die sie schlüpfen kann.</p><p><br/></p><p>Was anderes: Auch mit den meisten Wissenslücken ist sie okay. Sie mag es, dass sie nicht wie andere einen Teppich drüber legt, sondern auf sie mit rot-weißem Flatterband aufmerksam macht. Außerdem können manche Lücken gefüllt werden. Muss sie aber gar nicht. Aber für diejenigen, die sie unbedingt schließen möchte, muss sie kiloweise plastische Subtanz (nicht die von früher) anrühren und sie mit einem Spachtel und ordentlich Schmackes dazwischen klatschen.</p><p><br/></p><p>Was anderes: Manche Erinnerungslücken wurmen sie nachts. Grüne Pflanzen, weiße Masse und buntes Gepresstes haben Löcher in ihren Flipper gebohrt. Womit beschmierst du dein Zahnfleisch?</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Randnotizen:</p><p>Vielen Dank an die Person, die "Morgenminze" geschrieben hat! Eigentlich wollte ich den 248 Sachen-Impuls ignorieren, um meine erste Kolumnenfolge zu korrigieren, haha, najaaaa.</p><p><br/></p><p>Das Thema Zähne ist für mich ziemlich schambehaftet (deswegen auch die dritte Person, in der ICH sonst nie schreibe, haha) - und dann trotzdem darüber schreiben: Beste. Also nochmal: Danke an die anonyme Person!</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-05 09:20:40 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2944389284</link>
         <description><![CDATA[<p>Manno, ich hab meine Käsebrote vergessen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-05 09:58:08 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>efrederking</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2944468858</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-04-05 11:46:15 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2944512662</link>
         <description><![CDATA[<p>Wie ein Steak weichklopfen zu müssen. So fühlt sich das gerade an. Dachte ich. Ich habe noch nie ein Steak gegessen, geschweige denn weichgeklopft und ich möchte es auch niemals tun müssen, trotzdem kam es mir in den Kopf.</p><p>&nbsp;</p><p>Schreibe ich zu lange nicht, verschwindet das Schreiben nicht. Das kann es nicht, denn es ist mit mir verwachsen. Wenn es nicht verschwinden kann, ich es aber auch nicht leben lasse, muss es also irgendwas anderes in mir machen.</p><p>In den letzten Wochen verklumpte es, verhärtete es, zog es sich zusammen zu einem zähen, beleidigten, traurigen und sehr ernsten Kloß. Das verstand ich aber erst, wo ich es mir nehmen und was damit machen wollte. Wo ich sagte: So, jetzt habe ich Zeit zum Spielen. Los, spiel mit mir!</p><p>Es wollte jetzt aber nicht mehr, es sträubte sich, widersetzte sich. Nichts ging. Wörter, Sprache, Schreiben hatten sich mir entzogen.</p><p>&nbsp;</p><p>Erst nach Stunden behutsamer Annäherung passierte was. Das Schreiben wurde langsam beweglicher, weicher, zugänglicher. Zeigte sich mir wieder verletzlich. Zart. Verspielt. Und luftig.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich revidiere das Bild mit dem Steak. Und denke lieber an Hefeteig.</p><p>&nbsp;</p><p>Welchen Körper hat dein Schreiben?</p><p>&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-05 12:36:04 UTC</pubDate>
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         <title>Kurz nach Stendal </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2944559468</link>
         <description><![CDATA[<p>holt die Frau gegenüber einen Bounty Riegel aus ihrer Tasche und reißt die Packung vorsichtig an der einen Seite auf. Ich lächle ihr kurz zu, als sich unsere Blicke treffen. Sie fragt: Wollen Sie eine Hälfte? Ich, überrascht: Oh. Sie: Ich soll nämlich eigentlich gar nicht so viel Zucker, ich hab das auch schon sehr zurück gefahren, aber vorhin am Bahnhof, da hatte ich einfach plötzlich so eine Lust darauf. Ich: Ja, tatsächlich, ähm, gerne. Sie hält mir die Packung so hin, dass ihre Finger nur das auseinanderklaffende Plastik berühren und die Schokolade zu mir zeigt. Ich nehme vorsichtig den Block aus der Verpackung. Von der Wärme meiner Fingerspitzen wird die Schokoladenhülle weich, wo ich sie berühre. Ich stecke mir den Riegel ganz in den Mund. Einen Moment lang füllt mich der Kokos-Schokoladen-Geschmack völlig aus. Ich bestehe aus weichweiß Raspeligem und warmsüßer Schokolade. Ich noch mit halb vollem Mund: Danke, das ist der erste Bissen Schokolade, seit einer ganzen Weile, ich bin erst ein paar Stunden wieder in Deutschland… Wir kommen ins Gespräch.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-05 13:18:33 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Über die Papas</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2946446238</link>
         <description><![CDATA[<p>Willkommen heute. Schön, dass du und der Frühling da seid. Wir lieben ja Listen, du auch?</p><p><br></p><p> Am 15.05. wird Christian Dittloff mit Toni Tholen über Männlichkeit sprechen. In seinem autobiografischen Text „Prägung — Nachdenken über Männlichkeit“ schreibt Christian Dittloff eine „Vater-Liste“: </p><p><br></p><p>„Mein Vater war ein lieber Mann. </p><p>Mein Vater hieß Hans Jürgen.</p><p> Mein Vater lud alle dazu ein, ihn Hansi zu nennen, aber nur wenn seine Frau nicht dabei war.</p><p>Mein Vater liebte mich. </p><p>Meinen Vater machte es stolz, wenn ich etwas erreichte, was er nicht verstand. </p><p>Mein Vater hat meine Mutter heimlich gefragt, wann ich mir die langen Haare abschneiden würde. </p><p>Mein Vater ist ohne seinen Vater aufgewachsen.</p><p>Mein Vater mochte Helene Fischer. </p><p>Mein Vater hat mit mir in der Kneipe für meine Matheklausuren gelernt. </p><p>Mein Vater hat sich in der Pensionsrede bei mir dafür entschuldigt, dass er so wenig zu Hause war.</p><p>Mein Vater hat mir nie gesagt, dass er mich liebt, jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern. </p><p>Mein Vater hat, wenn er uns Zettel schrieb, mit einer gemalten Maus unterzeichnet. </p><p>Mein Vater nannte seinen Urologen Pimmelarzt.</p><p>Mein Vater hat die Testausdrucke seines Tintenstrahldruckers datiert und abgeheftet.“ (Auszüge aus S. 196 - 198)</p><p><br></p><p> Schreibe eine Liste über eine männlich gelesene Person, die dich in deinem Leben geprägt hat — über deinen Vater, Opa, Onkel, Freund, Partner…</p><p>Du kannst natürlich auch über eine fiktive Person schreiben. </p><p><br></p><p>Schreibimpuls &amp; Foto: Franziska Bothe (@franziskakafka)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-08 07:33:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Die Fränze</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2946474157</link>
         <description><![CDATA[<p>Meine Opas sind sehr unterschiedlich, aber beide heißen sie Franz.</p><p>Ein Franz lebt noch, einer ist tot.</p><p>Der Franz, der noch lebt, antwortet gerne auf die Frage, wie es ihm geht mit "schlechten Leuten geht's immer gut."</p><p>Der Franz, der noch lebt, ist der beste Geschichtenerzähler, den ich kenne. </p><p>Der Franz, der noch lebt, war lange im Schützenverein, im Wanderverein, war Wirt, unter Tage, Postbeamter, Filmvorführer. Der Franz, der noch lebt, hat viel Material, über das er erzählen kann.</p><p>Manchmal erzählt der Franz, der noch lebt, auch von den vielen <em>Fremden</em>, die in <em>seine</em> Stadt kommen. Da macht der Franz, der noch lebt, große Gräben zwischen uns auf. Dabei höre ich ihm sonst so gerne zu während er beim Rommé Hand macht.</p><p>Das konnte der Franz, der schon tot ist, besser. Wir hatten viele große Gräben zwischen uns. Der Franz, der schon tot ist, hat sich aber im entscheidenden Moment an seine eigenen Fremdheitserfahrungen erinnert. Als Jugendlicher. In Auffanglagern. Beäugt werden. Der Franz, der schon tot ist, hat sich erinnert bevor er dement wurde. Hatte Empathie für die, die heute kommen. Der Franz, der schon tot ist, konnte eine Brücke bauen.</p><p>Beide Fränze hab ich lieb. Beiden Fränzen habe ich mein Leben zu verdanken.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-08 08:00:48 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2946474157</guid>
      </item>
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         <title>Über Väter</title>
         <author>useebo</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2947096238</link>
         <description><![CDATA[<p>Wir dürfen ihn Vater nennen, hat Jesus gesagt.<br>OK, besser als Herr, unser Herrscher.</p><p>Das ist familiär und was ganz Besonderes, hab ich im Studium gelernt.<br>Na ja, Väter und familiär… <br>Für die Generation meines Vaters, ehrlich gesagt, keine sehr sprechende Zuschreibung.</p><p>Sie stellt sich G*tt manchmal wie eine alte, weißhaarige Frau vor, <br>hat Birgit (@FrauAuge) gerade noch einmal gesagt (#spiritusblog).<br>Das is mir viel lieber. In dieser Vorstellung fühle ich mich geborgen, beschützt.</p><p>An diesem Wochenende allerdings…</p><p>War ich in *seinem Auftrag unterwegs (wie meistens).<br>(Mit Sonnenbrille und der entsprechenden Musik <br>gefällt mir sogar „im Auftrag des Herrn“ 😊.)</p><p>Mit mir auf dem Weg Konfis und Konfinen.<br>Und es ging um Vorbilder, die wir im Gottesdienst andern vorstellen wollten.<br>Und plötzlich um die AfD. <br>Nicht etwa als falsches Vorbild, sondern darum, dass ihre Funktionär*innen<br>Recht haben mit ihren Positionen: „Meine Meinung!“.<br>Sicher waren nicht alle dieser Auffassung.<br>Aber niemand hat laut widersprochen.</p><p>Und da stand ich. Zuerst sprachlos. <br>Nicht einmal fassungslos, <br>das Thema war bereits mehrfach aufgekommen.<br>Und ich hätte Beistand gebraucht. Dringend.<br>Fand ich.<br>Suchte nach Worten, die überzeugen, etwas ändern.<br>Fand sie nicht.</p><p>Ich wollte ihn verkünden: den G*tt, der alle liebt,<br>sich auf das „Ja“ der Konfis und Konfinen freut,<br>mit ihnen geht.<br>Aber er zeigte sich nicht. War nicht greifbar für mich.</p><p>In mir nur das „Nein! <br>Wenn Ihr das durchzieht, dann konfirmiere ich Euch nicht!“<br>Ich hab begründet, den KV informiert, (Rückendeckung bekommen, GottseiDank).<br>Und hatte die ganze Zeit das Gefühl, ins Leere zu sprechen.</p><p>Sie sind dann doch zurückgezuckt.<br>Sie wollen das Fest, das Geld (wurde so benannt).<br>Sie haben im Vorstellungsgottesdienst „die richtigen Dinge“ gesagt,<br>was anscheinend die empfindliche Pastorin hören will.<br>Stolze Eltern. Fotos.</p><p>Und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich bin gescheitert,<br>als Pastorin, als Pädagogin:<br>„Wenn das am Ende des Konfirmandenunterrichts herauskommt…“</p><p>Eine Kollegin schrieb mir, ich könne stolz auf mich sein,<br>dass ich so klar war. Kante gezeigt habe. <br>Trotz allem einen gelungenen Gottesdienst gefeiert habe.</p><p>Ich war sehr erstaunt über diese Sicht. <br>Fühlte ich so gar nicht. <br>Und dachte dann: krass. Irgendwas Wahres ist ja dran.</p><p>Und sitze heute hier. <br>Und denke an meinen Vater.<br>Also den in Aurich.</p><p>Der war auch oft nicht da.<br>Also beim Mittagessen schon, aber emotional nicht.<br>Er hat mich auch in beschissenen Situationen allein gelassen.<br>Das tat scheiße weh.</p><p>Er hat mich argumentieren gelehrt.<br>Die Muttersprache, sie steht für mich<br>für Inhalte, Themen. Werte. Gefühle.<br>Die Wortwahl, den Sprachduktus<br>hab ich vom Vater.</p><p>Wir waren (und sind) häufig nicht einer Meinung.<br>Aber die unausrottbare Hoffnung,<br>dass Argumente (gute selbstverständlich) überzeugen können,<br>den Unterschied machen, <br>die hab ich von ihm.<br>Wahrscheinlich auch das Pädagogen-Gen:<br>Nüchtern, offen, zugewandt jungen Menschen begegnen,<br>gepaart mit dem dringenden Bedürfnis,<br>Erkenntnisse weiterzugeben.<br>Bei mir halt nicht so oft über die alten Römer 😊.</p><p>Es hat wirklich lange gedauert, <br>bis ich auch nur ansatzweise den Eindruck hatte,<br>ich könne meinem Vater argumentativ das Wasser reichen.<br>Und es ist so manches Mal laut geworden.<br>In einer Familie kommen dann halt doch Gefühle dazwischen…<br>(Das würde mein Vater natürlich so nicht unterschreiben.)</p><p>Tatsächlich habe ich mich – womöglich in Folge <br>vieler Diskussionen am elterlichen Esstisch -<br>selten davor gescheut, meine Meinung/Haltung zu vertreten.<br>Das ist mir manchmal schlecht bekommen.<br>Aber ich kann nicht anders.<br>Und meine Angst vor Konsequenzen<br>war nie größer als die Ablehnung<br>eines Verrats an mir selbst.</p><p>Ich werde noch lange über dieses Wochenende nachdenken.<br>Hadern. Überlegen, was ich hätte besser machen können.<br>Mir wünschen, dass die weise alte Gotteskraft<br>mir dann vielleicht Worte für die Konfirmation schenkt.<br>Und dass sie sich häufiger zeigt. Nahbar. <br>Überzeugend. Zukunftseröffend.</p><p>Und gleichzeitig den Vätern, - ja was - <br>Respekt zollen? <br>wahrnehmen, dass ich ihre Tochter bin?<br>ihre Stärke auch als meine erkennen?<br>(- Eine Großtante, väterlicherseits natürlich,<br>hat mir als Kind den Namen „Fräulein Nein“ verliehen,<br>viele Spuren…)</p><p>Was ich mitnehme von diesem Heiligen Ort:<br>Eine gestärkte Hoffnung, weiter nach Worten zu suchen, <br>nach Überzeugungskraft.<br>Vielleicht hab ich mehr Eindruck gemacht<br>als ich dachte…<br>Bin Vaters Tochter<br>und Mutter von Söhnen…<br>und weiterhin unterwegs</p><p>&nbsp;</p><p>Ulrike Seebo</p><p>Entstanden am 8.4.24 im Co-Writing-Space</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-08 17:03:33 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2947096238</guid>
      </item>
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         <title>Mein Papa hieß Hans-Günther.</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2947251993</link>
         <description><![CDATA[<p>Mein Papa hat an seine Schreibtischlampe eine Mini-Discokugel aufgehängt.</p><p>Er donnerte für alles einen Nagel in die Wand. (ich habe ihn nie bohren sehen)</p><p>Er aß sein weich gekochtes Frühstücksei am liebstem mit Maggie.</p><p>Er markierte mit Mini-Markern Rechnungen und Mahnungen.</p><p>Er mochte Wandteller mit Tiermotiven.</p><p>Er trug gerne weiße Shirts, die ich jetzt manchmal zum Schlafen anziehe.</p><p>Er hing seine Stoffhosen an speziellen Kleiderbügeln auf. (seine Routine hat mich als Kind dabei sehr beeindruckt)</p><p>Er trug mindestens einmal die Mickey Mouse-Krawatte. (ich weiß nicht mehr zu welchem Anlass, aber sehe ich ihn noch vor mir)</p><p>Er ließ sich für sein Kochbuch mit den Interviewpartner*innen fotografieren und vergrößerte manche Fotos für den Betrieb.  </p><p><br/></p><p>Mein Papa machte auch im Sommer „für die Gemutlichkeit“ Kerzen an.</p><p>Er hatte Angst, wenn meine Schwester oder ich sie anzünden wollten.</p><p> Er leckte seine Daumen- und Zeigefingerspitze an, um die Flamme zu erlischen. </p><p> Er drehte das Radio lauter, wenn Songs liefen, die meine Schwester und ich mochten.</p><p>Er machte sehr viel Quatsch, um uns zum Lachen zu bringen.</p><p>Er drehte mit meiner Schwester ein TikTok-Video und erkundigte sich regelmäßig nach den Aufrufen. (eben mal geguckt: 7.175) </p><p><br/></p><p>Mein Papa stand um 4Uhr auf, um Dinge im Betrieb vorzubereiten.</p><p>Er machte einen Hauptschulabschluss.</p><p>Er wurde mit einem Rohrstock um das Lehrerpult getrieben.</p><p> Er entschied sich nicht für die Ausbildung zum Koch.</p><p> Er machte seinen Meister (das Zertifikat hing im Betrieb) und war Klassenbester.</p><p><br/></p><p>Mein Papa hatte Parkinson. </p><p>Er nahm Medikamente gegen die Nebenwirkung anderer Medikamente. </p><p>Er stand schon um kurz vor 8 Uhr auf dem Supermarkt-Parkplatz, weil er volle Supermärkte nicht aushielt. </p><p>Er verließ an schlechten Tagen durch die Hintertür den Betrieb.</p><p><br/></p><p>Mein Vater hatte eine Tochter aus seiner ersten Ehe, die nach der Sängerin Alexandra benannt wurde. </p><p>Er vererbte uns Schulden.</p><p>Er war großzügig. </p><p>Er war nicht da, als seine Mutter in den Armen seines Vaters an einem Gehirntumor starb. </p><p>Er besuchte seinen Vater nicht im Krankenhaus.</p><p>Er hatte Angst vor ihm. </p><p><br/></p><p>Mein Papa schrieb Leserbriefe.</p><p>Er veröffentlichte mit einem Freund ein Kochbuch.</p><p>Er trug Markenklamotten nur, wenn das Logo sichtbar war. </p><p>Er nahm seine Ringe nie ab. (Im Krankenhaus wurden sie vom Personal in eine durchsichtige Tüte mit seinen anderen Wertgegenständen gelegt, seitdem trage ich seinen Verlobungsring) </p><p>Er fragte mich mehrmals, ob ich nicht auch einen Siegelring möchte.</p><p>Er fuhr sonntags mit mir zu McDonald's.</p><p> Er mochte Heimatfilme und Naturdokus. </p><p>Er tratschte gerne. </p><p>Er war ein Charmeur.  </p><p>Er brachte Oma und Opa gefühlt jeden Morgen Brötchen vom Bäcker mit.</p><p><br/></p><p>Mein Papa war ein guter Papa - auch mit dem, was hier nicht steht.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-08 19:47:52 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2947251993</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Über das Zelebrieren (Info: Video mit Ton :)</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2947941848</link>
         <description><![CDATA[<p>Wir werden diese Spielzeit 10 (in Worten: zehn!) Jahre alte. Donnerkiesel. Das werden wir am 30. April mit allem Pipapo (ich hoffe ja auf neongelbes Konfetti) zelebrieren. Dazu laden wir Mariana Leky, Lisa Krusche, Thea Mengeler und dich ein.</p><p><br></p><p>Schreibe einen Text über eine Feier deiner Wahl. </p><p>(z.B. Freundschaften, Trennungen, die Abschaffung des Patriarchats, Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburten, Umzüge, Berufsschulabschlüsse…) </p><p>Oder du schreibst eine Rede, die dort gehalten wird. </p><p>Oder du schreibst eine Liste, wofür du dich selbst feierst.</p><p><br></p><p>Randnotizen:</p><p>Der Eintritt ist frei und die Plätze begrenzt.</p><p>Im Video legt Thomas Meinecke bei uns auf. Was man halt so in einer alten Pilgerkirche macht, nech.</p><p><br></p><p>Schreibimpuls &amp; Video: Franziska Bothe (@franziskakafka)</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-09 07:03:38 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2947941848</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>FrauAuge</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2948120229</link>
         <description><![CDATA[<p>Kleine Feste (oder große):<br>Am Tag, an dem man das erste Mal im Jahr längere Zeit barfuß morgens auf dem Balkon stehen kann</p><p>Am Tag, an dem es rote Paprika bei Aldi gibt und den einen besten Primitivo</p><p>Am Tag, an dem ein Pferd dir so nah kommt, dass ich seine Nüstern vibrieren sehe und keine Angst habe</p><p>Überhaupt alle Tage ohne Angst, wo vorher welche war</p><p>Außerdem:<br>Wenn der Nagellack perfekt mit den Schuhen matcht</p><p>Wenn die Tulpe in der Vase ein Blatt fallen lässt und es genau in dem Moment so leise ist, dass ich es höre</p><p>Immer wenn wo Krähen sind<br>Wenn jemand sagt: Du bist am richtigen Ort. Dies hier hat einen Sinn.<br>Überhaupt immer, wenn jemand etwas sagt, was ich mir nicht selber sagen kann</p><p>Kleines oder großes Fest jedes einzelne Mal, wenn ich fühle: ich bin nicht allein<br><br></p><p>Zu begehen mit:</p><p>Kleinem Freudensprung, Blick in den Himmel, Seufzen (aber die gute Art, die, die mit einem Lächeln endet, das keine Lüge ist)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-09 09:54:28 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2948120229</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2948496346</link>
         <description><![CDATA[<p>Meiner hieß Klaus-Peter. <br>Viel kann ich nicht berichten. <br>Er wollte immer viel mehr, als ging. <br>Er kam nicht gegen seine gewalttätige Frau an. <br>Er konnte uns fünf Kinder nicht schützen. <br>Nur irgendwann sie schlagen, damit wir überleben. <br>Er hat sein Leben lang gearbeitet. <br>Immer viel, immer schwer, er ging vor die Hunde. <br>Seine Mutter, die eine Oma, die ich kannte, hat ihn getadelt. <br>Per Postkarte, sein Leben lang, "So liebe Kinder und du so schwach." <br>Er war stark genug, mich auf den Schultern zu tragen. <br>Mir einen Riesenteddybären zu schenken, meinen Wegbegleiter. <br>Die Karten hat er aufbewahrt, einen ganzen Karton voll. <br>Den habe ich entsorgt nach seinem Tod. <br>Wir haben die gleiche Art Humor, teilten denselben Wortwitz. <br>Weiche Erinnerung, die versöhnt. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-09 15:08:28 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2948496346</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Häppchen - schluckweise </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2948817753</link>
         <description><![CDATA[<p>Am besten ist der allererste Schluck. <br>Immer, jeden Morgen aufs Neue. <br>Der eine Moment, der sich hinzieht. <br>Den frischen Kaffee in den Mund schlürfen. <br>Geschmack - duftend - belebt. <br>Nach hinten befördern. <br>An den Mandeln vorbei in die Speiseröhre. <br>Wärme, Zentimeter für Zentimeter. <br>Und dann im Magen. <br>Breitet sich aus. <br>Unterm Zwerchfell, ich spüre es genau. <br>Atmen. <br>Genauso ist ins Meer eintauchen. <br>Nur von außen, und kühler. <br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-09 19:50:19 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Über das Ungesagte</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2949209973</link>
         <description><![CDATA[<p>Am 03.06. wird Mara Genschel die Hildesheimer Poetikvorlesung halten. Vor zwei Jahren wurde ihre Lesung beim Ingeborg Bachmann-Preis heiß diskutiert.</p><p><br/></p><p>Während solcher Veranstaltungen gibt es verschiedene ungeschriebene Regeln.</p><p>Eine davon lautet: Autor*innen sollen während der Besprechung ihres Textes nicht eingreifen / sich nicht erklären. Diese Regel hat sie unterlaufen, indem sie einem Juroren den Mittelfinger zeigte. </p><p><br/></p><p>Schreibe einen Text über ungeschriebene Verhaltensregeln.  Du kannst alte Regeln über den Haufen werfen, neue aufstellen oder darüber schreiben, was passiert, wenn sie gebrochen werden.  Schreib dir die Welt, wie sie dir gefällt.</p><p><br/></p><p>Schreibimpuls &amp; Foto: Franziska Bothe (@franziskakafka)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-10 07:05:50 UTC</pubDate>
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         <title>Eingepfercht...</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2949503163</link>
         <description><![CDATA[<p>... ins Erfüllen von Vorgaben. Es nimmt mir den Atem. Erwartungen, meist unausgesprochen. Ich brauchte keine Anweisung.</p><p>Alles immer untergeordnet der Gefahrenabwehr, Überleben um jeden Preis, Verbindung zu anderen nicht verlieren.</p><p>Das Korsett ist wirkmächtig, ist verwachsen in jede Zelle, jede Ahnung, jede Synapse. Ich werde es nicht los. Wahrscheinlich würde ich ohne es in mir zusammenfallen, verschwinden, und so das Schlimmste doch noch heraufbeschwören.</p><p>Ich weiß um diese fatalen Verstrickungen. Und vermag inzwischen trotzdem ein weiches Lächeln in mir zu spüren. Irgendwo ist es da drinnen, ein Stückchen hinterm Sonnengeflecht, einfach so.</p><p>Manchmal geht es bis nach außen, dann spüre ich es in der Körperhaltung und im Gesicht. Manchmal ist da wer, der nimmt es entgegen. Manchmal kommt es den umgekehrten Weg zu mir, jemand schenkt mir dieses Lächeln.</p><p>Und ich kann es lassen.  :)</p><p><br/></p><p>(Der Text ist schon etwas älter. Regelbruch???)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-10 12:34:41 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2949628121</link>
         <description><![CDATA[<p>31. Geburtstag <br>Alle haben plötzlich kleine Kinder. Sie können abends nicht feiern, oder nur einer von beiden kommt, vielleicht. <br>Kurzerhand: Kindergeburtstag. <br>Einladung an die Kinder, sie dürfen ihre Eltern (oder ähnlichen) mitbringen, Gartenparty ab 15.00 Uhr. Planschbecken, Weingummi, Hähnchennuggets, Sandkasten, Luftballons, Nudelsalat, Wickeltisch, Topfkuchen, Ketchup. Für die Älteren eine Schatzsuche im Ort. Bestes Wetter. Für die Erwachsenen Kaffee und eine kleine Auswahl Alkohol, durch alles andere müssen sie irgendwie durch. <br>Ein wirklich toller Tag. <br>Geilste Feier ever. <br><br>43. Geburtstag <br>Nicht wieder so viele Leute, nicht wieder so viel Essen, nicht wieder so viel Reste danach... <br>Kurzerhand: Eine schlichtere Runde. <br>13 Leute um den Tisch. Darauf ein Laib Brot, Butter, ein Stück Gouda, eine Stracke, eine Schale Feldsalat (mit roten Zwiebeln, hauchzart geschnitten, und guter Vinaigrette). <br>Ein sehr langer Abend mit sehr guten Gesprächen. <br>Geilste Feier ever. <br><br>49. Geburtstag <br>Fragen: Was wünschst du dir? Machst du was? Soll ich was mitbringen? <br>Es geht mir nicht gut. Gar nichts zelebrieren? <br>(Nicht ganz so) kurzerhand: Drei Freundinnen dürfen rein. <br>Eine hat eine kleine rosa Torte gezaubert, eine hat Prosecco dabei, eine bleibt zum Aufräumen. <br>Erinnerungswürdig schön. <br><br>Bald werde ich 58. Mal sehen, was ich mache. <br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-10 14:08:53 UTC</pubDate>
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         <title>Über die Sammlung</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2950692361</link>
         <description><![CDATA[<p>Schön, dass du hier bist und dir Zeit zum Schreiben nimmst.  Mach’s dir muckelig und verschwinde in deine Schreibkapsel. Solltest du dabei gedanklich abdriften, ist das vollkommen ok.   </p><p><br></p><p>In der Anthologie „Blauer Salon“ stellen Master-Studierende des Literaturinstituts Hildesheim ihre Schreibprojekte vor. Am 31.05. feiern wir die neue Veröffentlichung.</p><p><br></p><p>Wir können schon verraten, dass die Textsammlung in drei Themen unterteilt wurde:  Drift, Kapsel, Linien. </p><p> Schreibe dazu. </p><p><br></p><p>Randnotiz: Die jeweiligen Textauszüge wurden von Franziska König (@fran.koe) in Fotos übersetzt.</p><p>Hier oben: „Von den Fetzen“ - Rebecca Siegert</p><p><br></p><p>Schreibimpuls: Franziska Bothe (@franziskakafka)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-11 06:49:11 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Drift Kapsel Linien</title>
         <author>FrauAuge</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2950796940</link>
         <description><![CDATA[<p>Drift = die Bewegung des Wassers, die der Wind verursacht</p><p>Drift = die Bewegung der Kontinentalplatten, die das Innere der Erde verursacht</p><p>Drift = die unkontrollierte unkontrollierbare die unbeherrschte unbeherrschbare die versehentlich freie Bewegung eines Körpers eines Kopfes eines Haares einer Hand zweier Beine, die der Wind das Innere der Erde der nasse Boden der Schmerz der Rausch das Gebet die Musik die Klitoris das Kommen verursacht</p><p>&nbsp;</p><p>Die Kapsel der Mohnblüte gleicht dem verkapselten Schmerz. Eine hart gewordene Fülle. Geschützt durch Gewebewände. Getrocknet von der Zeit. Wenn die Kapsel aufbricht, fällt der Schmerz in kleinen Kügelchen heraus. Aus ihm wächst etwas mit behaartem Stängel, rot und fragil.</p><p>&nbsp;</p><p>Linien müssen von Hand gezeichnet werden. Linien von Haaren. Weiß auf dunklem Tuch. Weiße Haare, dahinter Nachthimmel, daran Sterne, zu verbinden mit Linien, dass Zeichen entstehen. Geboren im Zeichen der Drift.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-11 08:17:04 UTC</pubDate>
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         <title>Linien</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2950851143</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Linien </strong>– auf dem Papier – gedruckt – von Hand gezogen mit schwarzem Stift – immer wieder – ruhig – seltsam beruhigend</p><p><br/></p><p><strong>Linien</strong> – auf der Haut – gezeichnet – vom Leben – vom Lachen, vom Zürnen – vom Alter – ungeliebt – zugeschminkt – weggezogen – bekämpft.</p><p><br/></p><p>Hast Du Falten, Gott? Wie eine weise Frau? Voller Wärme, voller Güte, voller Heiterkeit?</p><p><br/></p><p>Hätte ich auch gerne – und lächle.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-11 09:13:56 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Heute im Schiff. </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2950882165</link>
         <description><![CDATA[<p>Vortext: <br>Draußen baut einer aus Sand. Aus Sand. Hatte er vorher schon mal auf Sand gebaut? Und macht jetzt was aus der Materie, die übrig geblieben ist? <br>Arne sagt: "Du kannst nur mit den Bordmitteln arbeiten, die da sind." <br>Was entsteht, ist noch nicht zu erkennen. Vielleicht ein (kleines) Schiff gegen den nächsten Schiffbruch? Oder dafür? <br>Ich sitze im Schiff. Im alten Gemäuer, hat viel gesehen, gehört, gelitten, getanzt. <br>Neu freigegeben für Platz von heute. Platz, auch für mich. Kaffee und Hund inklusive. Schön. <br>Ohne Plan. Ist das Freiheit? Im Moment sein? <br>Nee, eher haltlos. Irgendwie. <br><br><br>Jetzt richtiger Text: <br><br>Ich hätt' so gern ne Linie. Eine Linie mit Richtung. Nach besser, Glück(licher), zufrieden(er)? <br>Nee, nach okay. Nach okay für jetzt. <br>Das scheint mir die längste Linie. <br><br>Dreht sich zur Spirale, ist nicht durchgehend. <br>Gestrichelt, Strich-Punkt, Strich-Punkt-Punkt, mit Unterbrechungszeichen. (Ich hab mal Zeichnerin gelernt, kenne mich da aus.) <br><br>Zwischen Strich und Punkt ist Platz. Ich lümmle mich in die Lücke, breite die Arme aus, lasse die Beine baumeln, schlafe aus. Ruhig mal abdriften. <br><br>Manche Lücken siehst du nicht. Da bin ich reingestürzt, tiefer und tiefer. Eine war zwei Jahre lang. <br><br>Wenn ich mich umdrehe, sehe ich andere. Die Geschichten der anderen machen meine Geschichte. Ihre Linien machen meine Linie. <br><br>An zwei Punkten stand ein Liebster. Zwei Linien gemeinsam, wurden eine. Eine Zeit lang. <br><br>Wenn ich mich umdrehe, sehe ich was liegen geblieben ist. Vieles ist Müll, lässt sich nicht trennen. <br>Ein Traum liegt da, den hole ich mir, den kann man doch noch gebrauchen. <br>Mehrere Vorhaben liegen da, die hole ich mir, die kann man doch noch gebrauchen. <br>Ungeschönte Wahrheiten liegen da, sind die zu recyceln, kann man die noch gebrauchen? <br>Wo ist Beppo, wenn man ihn braucht? <br><br>Hin und wieder ziehe ich eine fette geschlossene Linie um mich. Eingekreist, Limes, weich gebettet, Notwendigkeit, organisch, definiert. Nimm einfach den Schuh, der dir passt. <br>(Ist das jetzt ne Kapsel?) <br><br>Und während ich schreibe, mich warmschreibe, merke ich (wieder). Da ist eine Linie. In mir. Diese Linie hat eine Richtung. Nach es wird schon. <br>Die Linie trägt. Sie ist nicht immer so wirklich sichtbar, mehr fühlbar, auch nicht immer. <br>Und es ist okay. Okay für jetzt. <br><br><br>Danke für den Impuls. <br>(Das nenne ich mal Linienführung.) <br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-11 09:45:53 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Über die Botschaft</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2951510264</link>
         <description><![CDATA[<p> Sitzt du gemütlich? Ist dir warm genug? Hast du etwas gefrühstückt?  Nichts davon ist selbstverständlich. </p><p><br/></p><p> Am 13.06. werden Sandra Bils und Katja Riemann über Flucht und Rettung sprechen. Letztens sah ich von United4Rescue (ein Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung) den Sticker auf dem Uni-Klo: „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“  </p><p><br/></p><p>Was würdest du auf Sticker schreiben / drucken? Wo sollten sie kleben? Und wer sollte sie lesen? </p><p><br/></p><p>Schreibimpuls &amp; Foto: Franziska Bothe (@franziskakafka)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-11 18:53:55 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2951510264</guid>
      </item>
      <item>
         <title>O Himmel</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2952335833</link>
         <description><![CDATA[<p>O Himmel, </p><p>wenn ich höre oder lese</p><p>"Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.".</p><p>dann denke ich:</p><p>Und man lässt auch keine Menschen verhungern oder verdursten oder erfrieren oder vereinsamen oder...</p><p>So viel Elend, so viel Leid, so viel notwendige Hilfe.</p><p><br/></p><p>Ich mag sie nicht, diese Appelle, dass Christen dies tun sollen und jenes, sich hier und dort engagieren müssen. Ich mag diese Haltung nicht, dass Christinnen immer im Dienst sind. Ich kann das nicht. Meine Kraft ist begrenzt. Oft scheitere ich schon daran, für mich zu sorgen.</p><p><br/></p><p>Nein - ich möchte nichts auf Sticker drucken. Und wenn, dann etwas Aufbauendes, Freundliches - ich weiß nicht was.</p><p>Ich möchte keine Sticker irgendwo hinkleben. Für mich ist das Vandalismus. - </p><p><br/></p><p>Vielleicht würde ich gerne Herzen aufhängen- zum Mitnehmen. - Urban Knitting - Urban Crocheting. - Oder ich würde gerne mehr lächeln, freundlicher sein - immer wieder.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-12 08:00:44 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Sticker. Sticker?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2952366981</link>
         <description><![CDATA[<p>Na klar, da will ich Gutes verbreiten: <br>Vielfalt - immer und überall! <br>Gegen rechts! <br>Hi bleibt bunt. </p><p>Ich bremse für Nacktschnecken.<br><br>Sticker, Postkarten, Lesezeichen - gut designt - so nimmt's jeder gleich mit. <br><br>Mein Hirn spukt anderes aus. <br>Grauer, langweiliger. <br>Viel grauer, viel langweiliger. <br><br>Je eher dabei, je eher davon. <br>Spare in der Zeit, so hast du in der Not. <br>Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. <br>Jeder ist seines Glückes Schmied. <br>Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. <br><br>Wo holt mein Hirn das nur her? <br>Allerdings (und zum Glück) hat es für alles auch einen Gegensticker, Gegenwehr quasi. <br><br>Hetz' mich nicht. <br>Wovon eigentlich? <br>Da ist was zwischen Aufgabe und Selbstoptimierung. <br>Selber Schuld!? <br>Tesamoll - gegen Durchzug. <br><br>Wären auch nette Lesezeichen. <br><br>In der Schulzeit gab's "Freiheit für die Gummibärchen!" <br>Ok, das sagt was über Alter. <br>Hier im Schiff bin ich die einzige mit Block und Stift. (Gefällt mir irgendwie.) <br><br>Einen Sticker habe ich. Klebt seit fast vier Jahren in der Innenseite meiner Handyhülle. <br>Gib acht auf dich. <br>Von der deutschen Krebsgesellschaft. <br><br>Wie im Impuls beschrieben: <br>Nichts davon ist selbstverständlich. <br><br>Gesundheit, Wohlstand, Bildung, Unversehrtheit, Würde. <br>Es ist nicht selbstverständlich, dass du jemanden rettest. <br>Es ist nicht selbstverständlich, dass du gerettet wirst. <br><br>Und das wäre also der Sticker: <br>Nichts ist selbstverständlich. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-12 08:36:09 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>NETT.</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2952392698</link>
         <description><![CDATA[<p>NETT. <br><br>Nur NETT. <br>Nicht mehr. Nicht weniger. Kann überall hin. <br>In allen Schriftarten und -größen. <br>Farbkombinationen sind keine Grenzen gesetzt. <br><br>NETT. <br><br>Denn NETT. ist tatsächlich mehr als nur die kleine Schwester von irgendwem oder irgendwas. <br><br>NETT.: <br>Grundlage, Ausgangspunkt, kleinster gemeinsamer Nenner, immerhin, mehr als sonst, freundlich, Versuch, zugewandt, das Beste das heute geht, verbindend, ausgleichend, tröstend, Kontakt, schüchtern, Ausweg, die letzte Rettung, überraschend, einladend, Deeskalation, Neubeginn, übertragbar, selbstwirksam... </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-12 09:03:15 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Über Banden</title>
         <author>cowritingspace</author>
         <link>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2952465550</link>
         <description><![CDATA[<p>Du darfst alles fühlen.</p><p>Bewohne die Scham.</p><p>Sei wütend.</p><p>Fordere alles.</p><p>Sei unbequem.</p><p>Lass die Leute reden.</p><p>Nimm dir deinen Raum. Er steht dir zu.</p><p>So, wie es ist, muss es nicht bleiben.</p><p>Schreib weiter.</p><p>Verbindet euch.</p><p>Bildet Banden. </p><p><br></p><p><br></p><p>Sichtbar für...</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass du dich nicht so haben sollst.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass es nicht so schlimm ist.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass du zu sensibel bist.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass du zu viel bist.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass du deine Klasse ablegen kannst.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass die Welt nun mal so ist.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass das eh nichts wird.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass du übertreibst.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass du kokettierst.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass du dich nur anstrengen musst.</p><p>... diejenigen, die dir sagen, dass wir alle die gleichen Chancen haben.</p><p><br></p><p><br></p><p>(Jetzt bin ich wütend und traurig und klicke erstmal das Fenster weg.)</p><p><br></p><p><br></p><p>Aber und vor allem auch sichtbar für...</p><p>... diejenigen, die es fühlen.</p><p>... diejenigen, die über ihre Herkunft verstehbar sind.</p><p>... diejenigen, die sich nicht mehr rausnehmen.</p><p>... diejenigen, die genug eingesteckt haben.</p><p>... diejenigen, die kaputte Körper von der Lohnarbeit haben.</p><p>... diejenigen, die in ihrem Zentrum sind.</p><p>... diejenigen, die wie ein Schwamm durch ihr Leben laufen.</p><p>... diejenigen, die ihr "Scheitern" für individuelles Versagen halten.</p><p>… diejenigen, die in eine neue Welt aufgebrochen sind und feststellen, dass sie in einem Zwischenraum landeten.</p><p>... diejenigen, die in diesem Zwischenraum bemerken, dass sie nicht alleine sind.</p><p>... die Guten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-12 10:29:15 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/cowritingspace/2024/wish/2952465550</guid>
      </item>
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