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      <title>Judentum &amp; Islam by Johannes Meier</title>
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      <description>Ein Vergleich der Weltreligionen</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-02-24 14:28:12 UTC</pubDate>
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         <title>Anhänger</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong> Juden. Man kann drei wichtige Gruppen unterscheiden: die liberalen, die orthodoxen und die Reform-Juden. Die orthodoxen Juden haben teilweise strenge Regeln für ihr Leben.<br><br><strong>Islam:</strong> Muslime. Man unterscheidet zwischen zwei großen Hauptgruppen – den Sunniten und den Schiiten.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 15:58:58 UTC</pubDate>
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         <title>Symbol</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong> Der Davidstern. Dieser Stern besteht aus zwei Dreiecken, die miteinander verbunden sind. Das eine Dreieck steht für Gott und das andere für die Menschen. Der Davidstern zeigt so die Verbundenheit zwischen Gott und den Menschen. Ein weiteres wichtiges Symbol ist der siebenarmige Leuchter. Man sieht ihn auf dem Wappen von Israel.<br><br><strong>Islam:</strong> Der Halbmond. Dieses Zeichen war das Stadtwappen<br>von Byzanz. Heute heißt die Stadt Istanbul und liegt in der Türkei. Als muslimische Krieger die Stadt eroberten, machten sie den Halbmond zu ihrem Symbol.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:01:52 UTC</pubDate>
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         <title>Das heilige Buch</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong><br>Der Tanach ist die Hebräische Bibel. Der Tanach ist eine Sammlung vieler verschiedener Texte. Das Christentum hat diese Texte später übernommen. Dort nennt man sie Altes Testament. Der Tanach umfasst drei Teile: die Tora, die Bücher der Propheten Newiim und die Schriften Ketuvims. Die Tora besteht aus den fünf Büchern Moses und beschreibt die Geschichte des jüdischen Volkes. Aus ihr wird in jedem Gottesdienst vorgelesen – und zwar in der Originalsprache Hebräisch. <br><br>Außerdem gibt es noch den Talmud. Darin stehen viele weitere jüdische Geschichten und auch Erklärungen, die dabei helfen, sie zu verstehen. Zudem enthält er Regeln für das Zusammenleben, die den Gläubigen helfen sollen, wenn sie Entscheidungen in ihrem Leben treffen müssen oder sich streiten.<br><br><strong>Islam:</strong><br>Koran. In diesem Buch sind die Texte gesammelt, die der<br>Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed diktiert hat.<br>Das arabische Wort Qur’an bedeutet Lesung. Dieser Name soll zeigen, dass die Worte nicht von Mohammed kommen, sondern direkt von Allah. Der Koran ist aufgeteilt in 114 Kapitel, die Suren heißen. Sie erzählen von Gott und geben den Muslimen Regeln für ihr Leben.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:04:50 UTC</pubDate>
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         <title>Gotteshaus</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong> Synagoge<br><br><strong>Islam:</strong> Moschee</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:05:50 UTC</pubDate>
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         <title>Wichtige Feste</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong><br>Ein kleines Fest feiern die Juden jede Woche, nämlich den Sabbat (oder auch Schabbat). Er ist nach dem jüdischen Kalender der siebte Tag der Woche. Der Sabbat beginnt mit dem Sonnenuntergang am Freitag und endet mit dem Sonnenuntergang am Samstag. An diesem Tag sollen die Menschen sich ausruhen, beten, die Tora lesen, essen und feiern – aber nicht arbeiten.<br><br>Das wichtigste Fest ist das Pessach-Fest (oder auch Passah-Fest). Es wird im Frühling gefeiert und dauert acht Tage. In dieser Zeit erinnern sich die Juden an die Befreiung ihres Volkes aus der Sklaverei in Ägypten.<br><br><strong>Islam:</strong><br>Das wichtigste Fest ist für die Muslime das Opferfest. Auf<br>Arabisch heißt es Id al-Adha. An diesem Tag erinnern sich die Gläubigen daran, dass sie Allah vertrauen können. Sie erinnern sich an eine Geschichte über Abraham, die man auch im Judentum und im Christentum kennt. In dieser Geschichte verlangt Gott von Abraham, dass er ihm seinen Sohn opfern soll. Abraham ist verzweifelt, aber er gehorcht Gott und will seinen Sohn töten. Gott sieht, dass Abraham ihm vertraut. Er schickt einen Engel, der Abraham davon abhält, seinen Sohn zu töten. Denn Gott hat Abrahams Treue gesehen. Stattdessen opfert Abraham einen Widder. Zur Erinnerung an das Vertrauen, das Abraham in Gott hatte, wird an diesem Festtag deshalb von zahlreichen Familien ein Tier geschlachtet. Außerdem beschenken sich viele Muslime gegenseitig.<br><br>Weitere wichtige Feste sind der Tag des Fastenbrechens am Ende des Ramadan und der Geburtstag des Propheten Mohammed.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:08:38 UTC</pubDate>
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         <title>Wichtige Rituale</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong><br>Kleine Jungen werden acht Tage nach ihrer Geburt meistens<br>beschnitten. Dabei wird ihnen ein kleines Stück Haut am Penis entfernt. Die Beschneidung soll den Bund mit Gott ausdrücken.<br><br>Es gibt außerdem ein wichtiges Ritual zur Aufnahme der Kinder in die jüdische Gemeinde. Bei Jungen heißt dieses Fest Bar Mizwa und wird an ihrem 13. Geburtstag gefeiert. Bei Mädchen findet es schon am 12. Geburtstag statt und heißt Bat Mizwa. An diesem Tag dürfen Kinder zum ersten Mal in der Synagoge aus der Tora vorlesen.<br><br>Wenn Juden sich noch einmal vergewissern wollen, dass Gott sie beschützt, wenn sie das Haus verlassen, dann bringen sie an ihrem Türrahmen die Mesusa an, eine kleine Pergamentrolle mit einem biblischen Text. Beim Verlassen der Wohnung wird die Mesusa berührt und gesprochen: „Gott beschütze mich bei meinem Weggehen.“<br><br><strong>Islam:</strong><br>Die meisten gläubigen Muslime beten jeden Tag fünfmal. Die<br>Zeiten für diese Gebete sind genau festgelegt. Für das Gebet wendet man sich in Richtung Mekka, denn dort steht die Kaaba, das wichtigste Heiligtum des Islam: ein riesiger schwarzer Würfel. Ein weiteres wichtiges Ritual ist die Pilgerfahrt nach Mekka. Sie soll von jedem Muslim einmal im Leben unternommen werden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:10:05 UTC</pubDate>
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         <title>Essen</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong><br>Die Mahlzeiten sind für Juden sehr wichtig, und in ihren heiligen Schriften gibt es viele Regeln für die Zubereitung der Speisen. Manche Juden halten sich sehr streng daran. Andere weniger. Die wichtigste Regel ist, dass Essen „koscher“ sein muss. „Koscher“ bedeutet erlaubt oder geeignet. Einige Tiere, wie Schweine, sind nicht koscher. Die Tiere, die gegessen werden dürfen, müssen auf eine bestimmte Weise geschlachtet werden. Eine weitere wichtige Regel ist, dass Fleisch nicht mit Milch vermischt werden darf. Das geht sogar so weit, dass es in jüdischen Haushalten Geschirr gibt für Fleisch und Geschirr, das nur für Milchprodukte verwendet wird.<br><br>Im Judentum gibt es mehrere Tage im Jahr, an denen gefastet wird. An diesen Tagen essen und trinken gläubige Juden den ganzen Tag lang nichts. Mehr als 25 Stunden soll aber niemand auf Essen und Trinken verzichten, um der Gesundheit nicht zu schaden.<br><br><strong>Islam:</strong><br>Der Koran fordert dazu auf, nur Dinge zu essen, die halal sind. Das ist arabisch und bedeutet erlaubt. Nicht halal sind zum Beispiel alle Lebensmittel, die Bestandteile vom Schwein enthalten. Dazu gehört zum Beispiel auch die Gelatine, die oft aus den Knochen von Schweinen hergestellt wird. Sie steckt in vielen Süßigkeiten wie Gummibärchen oder Kaubonbons und manchmal auch in Frischkäse und Joghurt. Andere Tiere zu essen, ist erlaubt. Allerdings nur, wenn das Tier auf eine bestimmte Weise geschlachtet wurde. Auch Alkohol ist im Islam verboten.<br><br>Der neunte Monat des islamischen Kalenders heißt Ramadan. Er ist ein Fastenmonat. Im Ramadan dürfen Muslime nichts essen und trinken, während die Sonne scheint. Daher essen sie morgens früh und abends spät und verzichten den Rest des Tages auf Nahrung und Getränke. Alte, Kranke, Schwangere und stillende Frauen, Kinder und auch Reisende müssen aber nicht fasten. Der Ramadan soll auch dafür genutzt werden, mehr im Koran zu lesen, zu beten und so Allah näher zu kommen. Außerdem sollen<br>die Menschen während dieser Zeit besonders rücksichtsvoll und freundlich miteinander umgehen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:14:06 UTC</pubDate>
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         <title>Heilige Vertreter</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong><br>Die Verehrung von Heiligen ist im Judentum verboten. Wichtig<br>sind die Propheten aus der Bibel, dem Tanach, die auch für<br>Muslime und Christen eine große Bedeutung haben.<br><br><strong>Islam:</strong><br>Im Koran steht, dass Gott Propheten auf die Erde geschickt hat, um den Menschen von ihm zu erzählen. Die wichtigsten<br>Propheten sind Noah, Abraham, Moses, Jesus und Mohammed.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:15:05 UTC</pubDate>
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         <title>Wichtige Orte</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong><br>Sehr wichtig sind für die Juden das Land Israel und seine Hauptstadt Jerusalem. Dort ist der Tempelberg. Im Tanach steht, dass der König Salomo dort vor fast 3.000 Jahren einen Tempel gebaut hat. In diesem Tempel wurden die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt, die die Menschen von Gott erhalten haben. Der Tempel wurde jedoch vor langer Zeit zerstört, und die Tafeln sind verschwunden.<br><strong><br>Islam:</strong><br>Die Städte Mekka und Medina in Saudi-Arabien sind für Muslime sehr wichtig, weil der Prophet Mohammed in Mekka geboren wurde und dort und in Medina gelebt hat. Auch die Stadt Jerusalem wird mit Mohammed in Verbindung gebracht und ist im Islam wichtig. Dort steht die Al-Aqsa-Moschee, eine der drei wichtigsten Moscheen der Welt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:17:00 UTC</pubDate>
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         <title>Kleidung</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong><br>Jungen und Männer dürfen die Synagoge nur mit der Kippa<br>betreten. Das ist eine kleine Kappe aus Stoff, die auf dem Hinterkopf getragen wird. Manche Juden tragen sie auch, wenn sie nicht in die Synagoge gehen. Die Kippa ist ein Zeichen für die Ehrfurcht vor Gott. Auch jüdische Frauen bedecken in der Synagoge ihren Kopf. Viele tragen Hüte oder Kopftücher oder aber eine Perücke. Für das Gebet ziehen die meisten Juden noch einen weißen Gebetsmantel, den Tallit, an. Die orthodoxen Juden haben beim Morgengebet außerdem die Tefillin angelegt. Das sind breite Bänder aus Leder. Eines wird um den Kopf getragen und eines um den linken Arm. An jedem Riemen ist eine kleine, rechteckige Kapsel befestigt. Darin sind Pergamentstücke, auf denen Texte aus der Heiligen Schrift stehen. Kleiderregeln für den Alltag gibt es nur bei den streng ortho-<br>doxen Juden, die man leicht an ihren langen Locken an der<br>Schläfe erkennen kann.<br><br><strong>Islam:</strong><br>Gläubige Muslime sollen ihren Körper möglichst bedecken, wenn sie aus dem Haus gehen. Im Koran wird außerdem ein Kopftuch für Frauen erwähnt. Eigentlich entscheidet jede Frau selbst, ob und wann sie ein Kopftuch tragen möchte. Nur bei den streng-gläubigen Muslimen müssen Frauen ihren Kopf bedecken. Es gibt Reinigungsvorschriften für das Gebet. Deshalb zieht man beim Betreten einer Moschee ordentliche und saubere Sachen an. Die Schuhe werden am Eingang ausgezogen. Die Frauen müssen ihren Kopf bedecken.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:19:09 UTC</pubDate>
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         <title>Nach dem Leben</title>
         <author>johannesmeier1992</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Judentum:</strong><br>Die Juden glauben an ein Leben nach dem Tod. Im Judentum gibt es viele Bräuche, die Freunde und Verwandte eines Toten durchführen. So beten sie ein Jahr lang jeden Tag für ihn und treffen sich am Todestag an seinem Grab. Auch legen sie Steine auf das Grab des Verstorbenen.<br><br><strong>Islam:</strong><br>Muslime glauben an ein ewiges Leben nach dem Tod. Je nachdem, wie man sein Leben gelebt hat, kann man ins Paradies gelangen oder in die Hölle kommen. Die Entscheidung darüber liegt aber allein bei Allah.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-24 16:20:27 UTC</pubDate>
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