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      <title>Der Weg der jüdischen Welt ins Surbtal by Björn Klein</title>
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      <description>Textkarten und Bildkarten des Rahmenmoduls  1 (PH FHNW)</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-01-18 11:16:12 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2023-01-16 15:39:10 UTC</lastBuildDate>
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         <title>70 – Zerstörung des Tempels</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2002885674</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Römer hatten Judäa besetzt. Die jüdischen Könige waren unter der Kontrolle Roms. Sie konnten nicht frei entscheiden, wie sie regieren wollten. Auch versuchten die Römer, das jüdische religiöse Leben zu unterdrücken. Daher gab es immer wieder Unruhen. Viele Menschen wollten ihre Freiheit zurück. Sie wollten unabhängig von Rom sein. Im Jahr 66 kam es zu einem grossen Aufstand. Dies führte zum 1. Jüdischen Krieg (66-74). Im Jahr 70 eroberten Römer Jerusalem. Sie wurden von Titus geführt. In Jerusalem stand der Tempel, der für den jüdischen Glauben sehr wichtig war. <strong>Die römischen Truppen raubten alles Wertvolle aus dem Tempel.</strong> Danach zerstörten sie ihn. Sie brannten auch die Stadt nieder. Viele jüdische Menschen wurden getötet oder gefangen genommen. Titus liess in Rom einen <strong>Triumph-Bogen</strong> bauen, um seinen Sieg zu verewigen. Dieser steht heute noch. Er zeigt die römischen Truppen, die ihre Beute und Gefangene präsentieren.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-20 13:55:45 UTC</pubDate>
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         <title>135 – Bar-Kochba-Aufstand</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2002896864</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Römer hatten Jerusalem zerstört. Aber viele jüdische Menschen wollten wieder einen jüdischen Staat zurück haben. Sie versuchten, die Römer aus dem Land zu vertreiben. Einer von ihnen war Shimeon Bar-Kochba. Er führte den letzten grossen jüdischen Aufstand gegen die Römer an (132-136). Bar-Kochba wollte Jerusalem befreien. Dies kann man noch heute auf <strong>Münzen</strong> aus dieser Zeit sehen. Auf den Münzen steht: „für die Freiheit Jerusalems“. Der Aufstand scheiterte. Bar-Kochba wurde getötet. Jüdischen Menschen wurde es verboten, Jerusalem zu betreten. Hunderttausende jüdische Menschen starben. Viele weitere wurden zu Sklaven.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-20 14:00:18 UTC</pubDate>
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         <title>1.-2. Jh. – Beginn der Jüdischen Diaspora</title>
         <author>marvinrees1</author>
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         <description><![CDATA[<div>Sehr viele Menschen waren in den Kriegen und Aufständen gestorben. Städte und Dörfer im Land waren zerstört. Jerusalem war jetzt eine römische Stadt. Jüdische Menschen durften sie nicht mehr betreten. Die Römer wollten die jüdische Geschichte ausradieren. Sie gaben Jerusalem einen neuen Namen, Aelia Capitolina. Auch Judäa bekam einen neuen Namen, Palästina. Es gab keinen jüdischen Staat mehr. Jüdische Menschen waren nun also ein ‚Volk ohne Staat‘. Es gab zwar noch jüdische Menschen, die in Judäa lebten. <strong>Aber viele mussten ihr Heimatland verlassen.</strong> Sie lebten als Minderheiten in vielen unterschiedlichen Ländern. Dafür gibt es den Begriff <strong>„Diaspora“</strong>. Dieser bedeutet „Zerstreuung“.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-20 14:00:56 UTC</pubDate>
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         <title>2.-4. Jh. – Menora-Ring von Kaiseraugst</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2002914373</link>
         <description><![CDATA[<div>Die antike Stadt Augusta Raurica liegt im Aargau. Bei Ausgrabungen hat man einen <strong>Ring</strong> gefunden. Er stammt aus der Zeit der Römer. Er zeigte eine Menora. Eine Menora ist ein sieben-armiger Leuchter. Er ist noch heute ein wichtiges Symbol des Judentums. Die Oberfläche des Rings ist abgenutzt. Historiker*innen vermuten, dass der Ring über längere Zeit als eine Art Siegel verwendet wurde. Der Ring zeigt, dass es schon in dieser Zeit jüdische Händler oder Handwerker im Aargau gab. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-20 14:06:59 UTC</pubDate>
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         <title>13. Jh. – Jüdische Menschen im Aargau</title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2004600809</link>
         <description><![CDATA[<div>Der römisch-deutsche <strong>König Albrecht I</strong> regierte von 1298 bis 1308. Er erlaubte am 26.05.1299 jüdischen Menschen, in Städten (z.B. Rheinfelden, Laufenburg oder Zofingen) zu leben.&nbsp; Jüdische Menschen hatten Berufe wie z.B. Händler, Geld-Verleiher oder Ärzte. Damit konnten sie einen wichtigen Beitrag für die Wirtschaft leisten. Sie zahlten auch Steuern. Dass einige jüdische Menschen als Geld-Verleiher arbeiteten war aber nicht ungefährlich. Immer wieder wurden jüdische Menschen vertrieben oder getötet, um die Schulden nicht zurück bezahlen zu müssen. Zusätzlich kamen die Täter*innen so an den Besitz der jüdischen Menschen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-21 08:31:05 UTC</pubDate>
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         <title>1215 – Diskriminierende Vorschriften</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2005407883</link>
         <description><![CDATA[<div>Im 1. Jahrhundert entstand aus den Anhängern des jüdischen Wanderpredigers Jesus von Nazareth die Religion des Christentums. Das Christentum wurde in Europa zur Staatsreligion. Andere Religionen wie das Judentum wurden nicht mehr geduldet. Zudem galten die jüdischen Menschen als Nachfahren von Mördern, weil Jesus von Nazareth in Palästina hingerichtet wurde. Im Jahr 1215 fand ein Konzil in Rom statt. Ein Konzil ist ein Treffen von Bischöfen. <strong>Papst Innozenz III</strong> leitete das Konzil. Dieses Konzil beschloss neue Gesetze, auch solche gegen die jüdischen Menschen. Sie durften keine öffentlichen Ämter haben. Sie mussten besondere Kleidung tragen. Damit konnten jüdische Menschen einfacher ausgegrenzt werden. Jüdische und christliche Menschen durften nicht heiraten. Wer es trotzdem tat, wurde mit dem Tod bestraft.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-21 16:52:07 UTC</pubDate>
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         <title>1349 – Pestpogrome</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2005442465</link>
         <description><![CDATA[<div>In Europa gab es von 1346 und 1353 eine schlimme Pandemie, die Pest. Diese breitete sich sehr schnell auch in der Schweiz aus. Es wird geschätzt, dass zwischen 25-50% der Menschen in Europa starben. Es gab viele Gerüchte über die Ursachen der Krankheit. Diese breiteten sich schnell aus. Ein Gerücht war, dass jüdische Menschen schuld an der Krankheit sind.&nbsp; Sie wurden zum Sündenbock für die Pest gemacht, obwohl sie unschuldig waren. Aufgrund dieser falschen Gerüchte wurden jüdische Menschen in vielen Orten verfolgt. Es gab viel Gewalt. Wenn es Gewalt und Hetze gegen eine religiöse Minderheit gibt, ohne dass die Regierung etwas dagegen macht, nennt man das <strong>Pogrom</strong>. Pogrome passierten auch in Städten im Aargau, z.B. in Baden. Viele Menschen mussten aus ihrem Wohnort fliehen. <strong>Viele jüdische Menschen wurden getötet.</strong>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-21 17:09:12 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>1363 – Zurzacher Messe</title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2007191948</link>
         <description><![CDATA[<div>Bad Zurzach war im Mittelalter ein wichtiger Ort für den Handel. Dort gab es schon seit mindestens 1363 die Zurzacher Messe. Die Messe fand einmal im Jahr statt. Sie war in ganz Europa bekannt. <strong>Viele Menschen</strong> kamen für die Messe nach Bad Zurzach. Auch jüdische Handwerkende verkauften hier ihre Produkte: Glas, Stoffe, Brillen, Schmuck. Zünfte rein.&nbsp; Man weiss nicht, ob es jüdische Handwerkende gab, die im Aargau lebten. Man nimmt aber an, dass jüdische Handwerkende aus anderen Regionen nach Bad Zurzach zur Messe kamen. Dort konnten Sie ihre Waren verkaufen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-23 14:21:13 UTC</pubDate>
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         <title>2.-11. Jh. – Veränderung des Judentums</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2029718548</link>
         <description><![CDATA[<div>Der Tempel war für jüdische Menschen sehr wichtig. Er wurde zerstört. Nach den Aufständen und Kriegen lebten viele jüdische Menschen nicht mehr in ihrem Heimatland. Dies veränderte auch das jüdische Leben. Rabbiner diskutierten darüber, wie man unter diesen Bedingungen als jüdischer Mensch leben sollte. In dieser Zeit entstanden wichtige <strong>jüdische Schriften</strong>, die darauf eine Antwort gaben. Dazu gehören die Mischna, der ‚Jerusalemer Talmud‘ und der ‚Babylonische Talmud‘. Diese Schriften beschreiben wichtige religiöse Regeln. Sie sind heute noch grundlegend für das Judentum.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-04 16:18:05 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>15. Jh. – Wirtschaftliche Veränderungen</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2047063903</link>
         <description><![CDATA[<div>Im Mittelalter konnte man nicht einfach den Beruf ausüben, den man wollte. Jüdische Menschen durften nur wenige Berufe ausüben. Einer dieser Berufe war <strong>Geld-Verleiher.</strong> Christen war es verboten, Geld-Verleiher zu sein. Dieses Verbot für Christen wurde aber nicht überall durchgesetzt. Viele jüdische Menschen wurden gedrängt, Geld-Verleiher zu sein. Im 15. Jh. aber sagte der Papst, dass auch Christen Geld-Verleiher sein durften. Es gibt daher auch Bilder von katholischen Geld-Verleihern. Jüdische Geld-Verleiher waren nun Konkurrenz. Sie wurden daher aus ihren Wohnorten vertrieben. Viele von ihnen gingen sogar aus der Schweiz weg. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-14 19:27:38 UTC</pubDate>
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         <title>1622 – Das Surbtal</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2051394366</link>
         <description><![CDATA[<div>Gegen Ende des 16<strong>. </strong>Jh. kamen jüdische Familien in das <strong>Surbtal.</strong> Sie kamen vor allem aus Süddeutschland und dem Elsass. Das Surbtal liegt in der Nähe von Baden und Bad Zurzach. Das waren wichtige Orte. Die Städte selbst hatten aber oft strengere Regeln als die Dörfer. Oft waren Städte auch noch feindlicher gegenüber jüdischen Menschen als die Dörfer. Daher wollten manche jüdischen Menschen lieber im Surbtal als in der Stadt wohnen. Im Mittelalter mussten jüdische Menschen spezielle Abgaben bezahlen. Eine Abgabe war ein Schutz-Geld. Das mussten sie dort bezahlen, wo sie wohnten. Eine andere Abgabe mussten sie zahlen, wenn sie von einem Gebiet in ein anderes reisten. Dieser Zoll war nicht für Waren, sondern für ihre Person. Sie mussten dafür bezahlen, dass man ihnen Schutz gab. Der Zoll wurde „Leibzoll“ genannt. In Lengnau wohnte z.B. ein jüdischer Mann namens Isaac. Als er 1622 in das Elsass nach Bergheim reiste, musste er Leibzoll bezahlen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-16 17:15:25 UTC</pubDate>
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         <title>1862 – Israelitische Cultusgemeinde Zürich</title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2052721709</link>
         <description><![CDATA[<div>1862 wurde die Israelitische Cultusgemeinde Zürich (ICZ) gegründet. Die Gründer waren 12 jüdische Männer. Hauptsächlich stammten sie aus dem Surbtal. Die ICZ hat die älteste<strong> </strong>Synagoge <strong>Zürichs </strong>von 1884. Den Einfluss des Surbtals konnte man noch viele Jahre nach der Gründung sehen. So gab es im Surbtal z.B. den Brauch, an Feiertagen kein Duchenen (Segen der Kohanim) im Gottesdienst zu sprechen. Kohanim sind die männlichen Nachfahren der Priester, die früher im Tempel in Jerusalem gearbeitet haben. Bis vor wenigen Jahren wurde auch in der ICZ noch kein Segen der Kohanim an den Feiertagen gesprochen. Heute ist die ICZ die grösste jüdische Gemeinde der Schweiz.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 08:33:59 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>1776 – Wohnen nur im Surbtal </title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2052741510</link>
         <description><![CDATA[<div>Wenn jüdische Menschen in der Region Baden wohnen wollten, brauchten sie einen Schutzbrief.&nbsp; Dieser legte fest, was sie nicht tun durften, wenn sie dort wohnen wollten. Der Schutzbrief war für 16 Jahre gültig. Die jüdischen Menschen mussten ihn kaufen. Nach den 16 Jahren mussten sie den Schutzbrief verlängern. 1696 stellte der Badener Landvogt den ersten Schutzbrief aus. Jüdische Menschen durften kein Land besitzen und kein Haus bauen. Sie durften kein Handwerk ausüben. Auch als Bauern arbeiten durften sie nicht. Sie lebten deswegen vom Handel. Der Schutzbrief von 1776 legte fest, dass jüdische Menschen nur noch in <strong>Endingen</strong> und Lengnau wohnen durften. Jüdische Menschen durften dort jedoch kein Haus besitzen, sondern nur mieten. Jüdische und christliche Familien durften auch nicht zusammen wohnen. Oft wurden aber Ausnahmen von diesen Regeln bewilligt. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 08:46:31 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>1866 – Niederlassungsfreiheit</title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2052741871</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Schweiz hatte Verträge mit Frankreich und mit den USA. Diese betrafen den Handel. Wegen diesen Verträgen konnten jüdische Menschen aus Frankreich und den USA in der Schweiz wohnen. Das galt auch für Orte, wo jüdische Schweizer es zum grossen Teil noch nicht durften. Aus dem Ausland gab es auch Proteste gegen die Diskriminierung von jüdischen Menschen in der Schweiz. Im Bundesrat wurde darüber diskutiert. Danach wurde beschlossen, eine Volksabstimmung zu machen. Diese fand 1866 statt. Die Leute sollten entscheiden, ob jüdische Menschen das Recht haben sollten, überall wohnen zu können.&nbsp; Es gab grosse Unterschiede zwischen den Kantonen. In Zürich waren 93.9% dafür. In Appenzell Innerrhoden nur 2%. Insgesamt wurde die Vorlage angenommen. Jüdische Menschen durften jetzt überall in der Schweiz wohnen. Das nennt sich Niederlassungsfreiheit. Jüdische Menschen hatten in der Schweiz aber immer noch nicht komplett die gleichen Rechte wie nicht jüdische.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 08:46:47 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>1920 – Verstädterung des Schweizer Judentums</title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2123546908</link>
         <description><![CDATA[<div>Jüdische Menschen hatten Ende des 19. Jh. mehr Rechte in der Schweiz bekommen. Dadurch veränderte sich Einiges. Nachdem jüdische Menschen überall in der Schweiz wohnen durften, zogen viele vom Land in die Stadt. Zürich, Basel und Genf waren besonders beliebt. 1910 lebten bereits 55% der jüdischen Menschen in der Schweiz in diesen drei Städten. Aber auch in anderen Städten wuchsen die jüdischen Gemeinden. Nun wurden Synagogen gebaut, z.B. in Lausanne 1909/10, in Luzern in 1911/12 und in Baden 1912/13. Ausserdem zogen mehr jüdische Menschen in die Schweiz. Sie kamen zuerst vor allem aus Frankreich, Deutschland und Österreich. Später kamen auch jüdische Menschen aus Osteuropa. 1850 gab es 3000 jüdische Menschen in der Schweiz. 1920 gab es 21‘000.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-31 13:09:06 UTC</pubDate>
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         <title>1933-1945 – Die Schoa </title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
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         <description><![CDATA[<div>1933 kamen die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht. Sie sahen sich selbst als „Herren-Rasse“ an. Juden sahen sie als „minderwertige Rasse“. Sie begannen, jüdischen Menschen Schritt für Schritt Rechte wegzunehmen. Immer mehr gab es auch Gewalt gegen jüdische Menschen. Im November 1938 wurden jüdische Menschen auf der Strasse zu Tode geprügelt. Synagogen wurden niedergebrannt. Wohnungen von jüdischen Menschen wurden ausgeraubt. Mehr als 7500 jüdische Geschäfte wurden verwüstet. 1942 beschlossen die Nationalsozialisten, dass jüdische Menschen systematisch vernichtet werden sollten. Insgesamt wurden rund sechs Millionen jüdische Menschen ermordet. <strong>Dazu zählten auch viele Kinder.</strong> Die Vernichtung jüdischer Menschen wird ‚Schoah‘ oder ‚Holocaust‘ genannt. Während dieser Zeit wollten viele Menschen aus den von Deutschland kontrollierten Gebieten fliehen. Manche versuchten in die Schweiz zu kommen, um ihr Leben zu retten. Doch an der Schweizer Grenze wurden von 1939 bis 1945 mindestens 30‘000 Flüchtlinge abgewiesen. Darunter waren auch viele jüdische Menschen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-31 13:20:28 UTC</pubDate>
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         <title>1999 – Die Bundespräsidentin Ruth Dreifuss </title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Ruth Dreifuss</strong> wurde 1940 geboren. Sie ist in Endingen heimatberechtigt. Ihre Vorfahren wohnten seit dem 17. Jh. in Endingen und Lengnau. Sie wurde allerdings nicht in Endingen geboren und wuchs auch nicht dort auf. Als sie 25 Jahre alt war, trat Ruth in die Sozialdemokratische Partei (SP) ein. Sie begann, in der Politik zu arbeiten. 1993 wurde sie in den Bundesrat gewählt. Sie war erst die zweite Frau, die jemals in den Bundesrat gewählt wurde. Sie war ausserdem die erste Person in dieser Rolle, die jüdisch war. Von 1993 bis 2002 war sie Innenministerin. 1999 wurde sie die erste Frau und die erste Jüdin, die Bundespräsidentin war. Ruth sagt, sie ist nicht religiös. Sie ist trotzdem Jüdin und fühlt sich dem Judentum verbunden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-31 13:39:16 UTC</pubDate>
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         <title>1897 – Zionistenkongress</title>
         <author>marvinrees1</author>
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         <description><![CDATA[<div>Auch nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem gab es immer eine jüdische Minderheit, die im Land Israel wohnte. Viele jüdische Menschen wohnten aber ausserhalb von Israel. Durch die Jahrhunderte hindurch hatten jüdische Menschen die Hoffnung, als Volk in das Land zurück kehren zu können. Sie wollten wieder unabhängig sein. Auch der Tempel sollte wieder aufgebaut werden. Viele traditionelle Gebete zeigen diese Hoffnung. Auch wird z.B. bei Pesach, einem religiösen Feiertag, der Satz „Nächstes Jahr in Jerusalem“ gesagt. Seit den 1880er Jahren gab es ausserdem eine nicht-religiöse Bewegung, die wieder einen unabhängigen jüdischen Staat im Land Israel haben wollte. Seit 1892 wird sie „Zionismus“ genannt. Eine wichtige Person für diese Bewegung war Theodor Herzl. Die Bewegung organisierte 22 <strong>Kongresse</strong>. 11 dieser Kongresse fanden in Basel statt, der erste 1897. Das wichtigste Ziel war die Gründung eines Staates für das jüdische Volk im Land Israel. Auch der letzte Kongress fand 1946 in Basel statt. Wichtige Vorbereitungen für den modernen Staat Israel wurden also in der Schweiz getroffen. 1920 wurde von einer internationalen Gruppe in San Remo beschlossen, dass es wieder einen jüdischen Staat geben sollte. Dies wurde 1922 von der „League of Nations“, dem Vorgänger der UN, bestätigt.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-08 15:54:08 UTC</pubDate>
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         <title>1948 – Gründung Israels</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2136570180</link>
         <description><![CDATA[<div>Nach der San Remo Konferenz 1920 wurde das Gebiet von Israel von den Briten verwaltet. 1921 gaben die Briten einen Teil des Gebietes an einen Mann namens Abdullah. So wurde Jordanien gegründet. Somit gab es auf einem Teil des von den Briten verwalteten Gebietes jetzt einen arabischen Staat. 1947 wollte die Mehrheit der UN, dass das restliche von den Briten verwaltete Gebiet noch mal unterteilt werden sollte. Es sollte einen jüdischen und einen arabischen Staat geben. Obwohl der jüdische Staat damit sehr viel kleiner gewesen wäre als ursprünglich geplant, stimmte die jüdische Seite der Teilung zu. Die arabische Seite aber lehnte die Teilung ab. Sie wollten das ganze Gebiet für sich. Die britische Verwaltung des Gebietes endete am 14.05.1948. Am gleichen Tag erklärte Israel seine Unabhängigkeit. Damit wurde der moderne Staat Israel gegründet. Ein Jahr später wird die Unabhängigkeit Israels unter anderem mit <strong>einer Briefmarke </strong>gefeiert. Seit der Gründung Israels sind einige jüdische Menschen aus der Schweiz nach Israel ausgewandert. Auch gibt es Menschen aus Israel, die in die Schweiz gezogen sind. Das war natürlich nicht das einzige Land, von dem jüdische Menschen nach dem 2. Weltkrieg in die Schweiz kamen – oder in das sie von der Schweiz wegzogen. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-08 15:54:38 UTC</pubDate>
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         <title>2016 – Vereinsgründung Doppeltür</title>
         <author>marvinrees1</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2136570551</link>
         <description><![CDATA[<div>Auch heute noch kann man im Surbtal viele Spuren der jüdischen Geschichte sehen. Seit vielen Jahren versucht man, diese Spuren zu erhalten. 2009 wurde ein „jüdischer Kulturweg“ eröffnet. Besucher*innen können den Weg selbst gehen. Vor wichtigen Gebäuden und beim Friedhof stehen Informationstafeln. Man kann auch eine Führung buchen. 2013 wurde eine frühere Matzen-Bäckerei in Lengnau abgerissen. Matzen sind eine spezielle Art von Fladen-Brot. Sie werden von jüdischen Menschen besonders während Pesach gegessen. Nach dem Abriss wurde diskutiert, wie man mit den Spuren jüdischer Geschichte in der Region umgehen sollte. Einzelpersonen, Organisationen, der Kanton Aargau und die Gemeinden Endingen und Lengnau wollten etwas tun. Sie wollten die Spuren dieser Geschichte besser erhalten. Man wollte sie auch Besucher*innen besser zugänglich machen. Daraus entstand das Projekt „Doppeltür“.&nbsp; Zur Umsetzung wurde ein Verein gegründet. Dieser hat das Begegnungszentrum in Lengnau geplant. Es wurde 2024 eröffnet.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-08 15:54:51 UTC</pubDate>
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         <title>1859 – Israelitische Cultusgemeinde Baden</title>
         <author>Bjoern_Klein</author>
         <link>https://padlet.com/Bjoern_Klein/p35emmcbygke5y2h/wish/2172746465</link>
         <description><![CDATA[<div>Seit den 1840er Jahren durften jüdische Menschen auch ausserhalb von Lengnau und Endingen wohnen. Das ging aber nur als Ausnahme, für die man eine Bewilligung brauchte. 1850 wohnten über 200 jüdische Menschen in Baden und Ennetbaden. Sieben davon gründeten 1859 den Cultusverein Baden. Sie wollten einen gemeinsamen Gottesdienst. Auch religiöse Bildung gehörte zu den Zielen des Vereins eine eigene Synagoge konnten sie aber erst 1903 bauen. Auch in der Bundesverfassung von 1848 gab es für jüdische Menschen keine gleichen Rechte. Erst 1856 gab der Bundesrat jüdischen Menschen in einigen Bereichen die gleichen Rechte wie christlichen Menschen. Sie durften z.B. nun auch die gleichen Sachen kaufen und verkaufen. Auch durften sie z.B. auf Bundesebene wählen und gewählt werden. Im Aargau mussten die jüdischen Menschen länger auf diese Rechte warten. Der Beschluss von 1856 wurde hier erst 1863 umgesetzt. </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-06 11:37:18 UTC</pubDate>
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