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      <title>Der Process - Franz Kafka by </title>
      <link>https://padlet.com/idamillauer/Bookmarks</link>
      <description>Literaturportfolio Ida Millauer </description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-03-29 16:31:33 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2022-03-30 15:01:52 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Franz Kafka (1883 - 1924)</title>
         <author>idamillauer</author>
         <link>https://padlet.com/idamillauer/Bookmarks/wish/2119866872</link>
         <description><![CDATA[<div>Bedeutender Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, viele Werke wurden jedoch erst nach seinem Tod unvollständig veröffentlicht z.B. der Process.<br><br>Seine Art des Schreibens wird als einzigartig angesehen, da seine Erzählungen sehr absurd sind. Zudem wurde das Eigenschaftswort kafkaesk, wegen seiner Schreibweise im Duden aufgenommen.<br><br></div><div>Werke von Kafka haben oft Übereinstimmungen mit seinem Leben, da er die schwierige Beziehung mit seinem Vater durch das Schreiben verarbeitete. Beispiele aus der Process:&nbsp;</div><ul><li>Der Nachname der Hauptperson wird mit K. abgekürzt, welcher für Kafka stehen könnte.</li><li>K. wird im Roman unschuldig verhaftet, einer Tat beschuldigt und bei den Verhandlungen nicht ordentlich angehört. Diese Verhandlung interpretiere ich, wie einen Streit mit seinem Vater</li><li>Kafka hatte in seinem Leben bis kurz vor seinem Tod Schwierigkeiten in der Beziehung zu Frauen. Ebenfalls K., da er eine Geliebte hat und trotzdem Fräulein Bürstner bedrängt und sich von Leni verführen lässt.</li></ul><div><br>Kafka studierte Rechtswissenschaften, arbeitete jedoch sein Leben lang bei einem Versicherungsunternehmen in Prag. Dabei fand er in der Nacht Zeit zum Schreiben seiner Erzählungen.<br><br>Kafka starb mit 40 Jahren in Berlin an einer unheilbaren Kehlkopftuberkulose. Zuvor litt er allerdings schon an diversen körperlichen, sowie psychischen Erkrankungen.&nbsp;<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-29 17:33:05 UTC</pubDate>
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         <title>Literaturhistorischer Kontext</title>
         <author>idamillauer</author>
         <link>https://padlet.com/idamillauer/Bookmarks/wish/2119927780</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Werke von Franz Kafka sind einzigartig und noch nie zuvor oder danach in solcher Form vorgekommen. Daher kann man ihn auch zu keiner genauen Epoche zuordnen. Von Literaturexperten wird er trotzdem oft zu den Expressionisten gezählt.&nbsp;<br><br>Expressionismus (1910 - 1925)<br><br>Der Expressionismus gehört der letzten großen Avantgardeströmung an, daher versucht er die Gesellschaft mit der Literatur voranzubringen. Geprägt wird diese Strömung vom ersten Weltkrieg und den Zerfall der Habsburger-Monarchie.<br><br>Kafka lebte in Prag, die tschechische Stadt erlebte nach dem ersten Weltkrieg einen Aufschwung, den tschechischen Nationalismus, zudem wanderten rund 50% der jüdischen Bevölkerung, welche zuvor 60% ausmachte, ab. Franz Kafka war ein deutschsprachiger Jude und gehörte dadurch der großen Minderheit in Prag an.&nbsp;<br><br>Außerdem zeichnet sich der Expressionismus durch seine absurden Handlungen in Texten und einer Weltuntergangsstimmung aus. Kafka selbst war Meister des absurden Schreibens, da der Sinn hinter seinen Texten oft hinterfragt werden kann. Weiters nehmen seine Erzählungen meist ein tragisches Ende für die Hauptpersonen. Beispiele dafür wären, die Verwandlung und der Process.<br><br>In Prag selbst bildet sich zudem ein Kreis von Literaten, der Pragerkreis. Dieser Versammlung gehörte auch Kafka an, allerdings waren die Versammlungen zu klein, um als eigene Epoche angesehen zu werden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-29 18:04:06 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Hauptprotagonist: Josef K.</title>
         <author>idamillauer</author>
         <link>https://padlet.com/idamillauer/Bookmarks/wish/2121194064</link>
         <description><![CDATA[<div>Josef K. ist Protagonist in einer Bank und wird an seinem 30. Geburtstag verhaftet. Das ganze Stück dreht sich um seinen Process. Am Ende wird er Josef K. hingerichtet, erfährt allerdings nie den Grund seiner Verhaftung.&nbsp;<br><br>Charakterisierung von Josef K.</div><ul><li>ehrgeiziger und angesehener Bankmitarbeiter</li><li>selbstbewusst --&gt; mit zunehmender Zeit unsicherer, fühlt sich schuldig für eine Tat, welcher er nicht begangen hat</li><li>unsicher im Zusammenhang mit Frauen -&gt; drängt sich einer anderen Mieterin auf, lässt sich von Leni verführen, vergisst jedoch alles Leid bei seiner Geliebten Elsa</li><li>möchte immer ein gutes Bild von sich präsentieren -&gt; es ist ihm unangenehm, wenn zu viele Personen von seiner Verhaftung wissen</li><li>verliert jedoch bei Verhandlungen seinen gutes Benehmen -&gt; stellt die Organisation, welche ihn verhaftet hat in frage und wählt beleidigende Worte</li><li>wenig soziale Kontakte -&gt; nur seine Stammhausrunde, der Bankdirektor und Elsa</li><li>fast kein Verhältnis zu seiner Familie -&gt; seine Mutter besuchte er 2 Jahre nicht, Onkel hilft ihm nur wegen dem guten Ruf der Familie</li><li>am Anfang ein sehr zufriedener Mensch, macht einen Wandel, hat am Ende sogar Suizidgedanken&nbsp;</li><li>führt ein einfaches Leben, trotz finanziellen Möglichkeiten&nbsp;</li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-30 10:18:53 UTC</pubDate>
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         <title>Der Process</title>
         <author>idamillauer</author>
         <link>https://padlet.com/idamillauer/Bookmarks/wish/2121246047</link>
         <description><![CDATA[<div>Wichtige Zitate:<br>"... 'Ich will also nicht sagen, dass es ein Spaß ist.' ... 'andererseits aber kann die Sache auch nicht viel Wichtigkeit haben. Ich folgere daraus, dass ich angeklagt bin, aber nicht die geringste Schuld auffinden kann wegen deren man mich anklagen möchte.'" (Seite 16) -&gt; Am Beginn nimmt Josef K. den Process noch nicht ernst<br><br>"K. wusste jetzt genau, dass es seine Pflicht gewesen wäre, das Messer, als es von Hand zu Hand über ihn schwebte, selbst zu fassen und sich einzubohren." (Seite 210) -&gt; K. bekennt sich schuldig für eine Tat, welche er nie begonnen hat<br><br>"'Wie ein Hund!' sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben." (Seite 211) -&gt; aus dem angesehenen Bankmitarbeiter, wurde ein "Verbrecher", den man ohne Scheu hinrichtete</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-30 11:02:58 UTC</pubDate>
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         <title>Sprache und Stil</title>
         <author>idamillauer</author>
         <link>https://padlet.com/idamillauer/Bookmarks/wish/2121552399</link>
         <description><![CDATA[<div>Der Roman "Der Process" wird aus der Sicht von Josef K. erzählt. Während dem Lesen erhält man nur Informationen über seine Sichtweise der Dinge und erfährt auch nur jene Sachen, welche K. weiß.&nbsp;<br><br>Allgemein wir der Roman in kafkaesker Form verfasst, weil die Gesamtsituation auf den Leser sehr absurd, aber trotzdem bedrohlich wirkt.&nbsp;<br><br>Außerdem kann man durchgehend einen sachlichen und eher emotionslosen Schreibstil feststellen. -&gt; Hinrichtung wird im Kapitel Ende wird ganz emotionslos erzählt. Eventuell besteht hier ein Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit von Kafka, weil er als Beamter seine Texte ebenfalls sehr sachlich formulieren musste.<br><br>Der Einstieg in den Roman ist medias in res. Kafka seigt sofort in die Geschichte ein mit dem Satz: "Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. " -&gt; Die eigentliche Anklage muss schon vor den Beginn geschehen sein.<br><br>Die Sprache ist einfach gehalten und gut verständlich. Da nicht verraten wird, warum K. verhaftet wurde oder wer ihn angeklagt hat, bleibt dem Leser trotzdem viel Interpretationsspielraum.<br><br>Ebenfalls wird das Aussehen von K. oder Angaben zu Ort und Zeit nie beschrieben, somit kann sich der Leser selbst ein passendes Bild zur Hauptperson ausmalen und es wird ihm keines vorgegeben.&nbsp;<br><br>Kafka verwendet auch viele direkte Reden, welche das Lesen abwechslungsreicher und dadurch auch spannender machen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-30 14:01:30 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/idamillauer/Bookmarks/wish/2121552399</guid>
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         <title>Persönliches Statement</title>
         <author>idamillauer</author>
         <link>https://padlet.com/idamillauer/Bookmarks/wish/2121605664</link>
         <description><![CDATA[<div>Persönlich habe ich den Roman sehr gut zum Lesen gefunden, allerdings muss man sich am Anfang erst in diese absurde Situation einfinden, da Kafka direkt, ohne Vorgeschichte in den Roman einsteigt. Je länger man liest, desto mehr kann man sich in die Lage von Josef K. hineinversetzen und empfindet gezwungenermaßen Mitleid für ihn. Weil keine Orts- oder Zeitangaben aufscheinen, finde ich die Geschichte von Josef K. für die jetzige Zeit auch sehr passend. Der gesellschaftliche Druck wird immer größer, dadurch wollen viele Personen, wie Josef K., ein perfektes Bild von sich selbst der Gesellschaft vorzeigen. Außerdem kommt es immer häufiger vor, dass Personen via Social-Media einer Sache anonym beschuldigt werden, z.B. Mobbing. Ein derartiger "Prozess" zerstört ebenfalls das Selbstbewusstsein der betroffenen Person und die meisten schämen sich, es mit der Öffentlichkeit zu teilen.<br><br>Der die einzige Sache, die mich als neugierige Leserin gestört hat, war, dass man den Hintergrund der Anklage nicht erfährt. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-30 14:25:39 UTC</pubDate>
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