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      <title>Die Leinwand - Benjamin Stein by </title>
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      <description>Sonja Surup, Dominik Schmotz, Debora Suter, Maren Petrich</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-01-27 12:51:50 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>deborasuter</author>
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         <description><![CDATA[<div>6. Juni 1970 in Ost-Berlin geboren, sein Geburtsname ist Matthias Albrecht, Namensänderung zu </div><div><em>„</em>Benjamin Stein" (s.u.). Bekennt sich zum orthodoxen Judentum.<br>Die Berlin-Biografie der Figur Jan Wechsler ist an Steins Kindheit in Ost-Berlin angelehnt. <br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Stein">https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Stein</a></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-27 13:24:23 UTC</pubDate>
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         <title>Literarischer Webblog Turmsegler</title>
         <author>deborasuter</author>
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         <description><![CDATA[<div>Darin kommentiert Benjamin Stein ausgewählte Themen, seinen Schreibprozess und veröffentlicht u.a. autobiographische Texte wie den folgenden.<br><a href="https://turmsegler.net">https://turmsegler.net</a> </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-27 13:24:56 UTC</pubDate>
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         <title>Beitrag „Deutsche Welle&quot; mit Stein (2010)</title>
         <author>deborasuter</author>
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         <description><![CDATA[<div>https://www.youtube.com/watch?v=DkqneiZajzI</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-27 13:29:35 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>deborasuter</author>
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         <description><![CDATA[<div>Literarische und reale Vorlage ist der <strong>Fall Wirkomirski</strong> <br>(vgl. Schuchmann 2012: 203-206)<br><br>Binjamin Wilkomirski:<strong> Bruchstücke. Aus einer Kindheit</strong> <strong>1939-1948</strong> <br>1995 im Jüdischen Verlag bei Suhrkamp erschienen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-27 13:53:13 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>deborasuter</author>
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         <description><![CDATA[<div>Form eines Kindheitsberichts (wurde als Autobiographie veröffentlicht), traumatisiertes Ich erinnert sich an die Zeit des Nationalsozialismus, galt als Zeugnis der Shoah-Erinnerungsliteratur, 1998 entlarvte der Journalist und Autor <strong>Daniel Ganzfried</strong> das Werk als Fälschung, der Autor<strong> Binjamin Wilkomirski</strong> heisst eigentlich <strong>Bruno Dösseker</strong> und hat die Kindheitserinnerungen seines  Adoptivbruders Bruno Grosjean in seinem Buch als seine eigenen ausgegeben, der Skandal besteht "in der Verletzung des 'autobiographischen Paktes', den der Text garantiert". (Schuchmann 2012: 205) Wie in Die Leinwand hatte Wilkomirski, bzw. Dösseker, in der Öffentlichkeit stets seinen Therapeuten<strong> Elitsur Bernstein </strong>an seiner Seite Benjamin Stein nimmt diesen Fall kunstvoll auf in "Die Leinwand".</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-27 13:54:12 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Benjamin Steins Roman „Die Leinwand“ ist ein <em>flip book</em>, das bedeutet, dass man dieses Buch sowohl von „hinten“ als auch von „vorn“ lesen kann.  Zwei Erzählstränge geben die Lebensgeschichte von<strong> Amnon Zichroni</strong> und <strong>Jan Wechsler </strong>wieder, in der Mitte treffen sie sich, ein klares Ende bleibt aus. <br><strong>Amnon Zichroni</strong>, wächst bis zu seinem 15. Lebensjahr in Israel streng jüdisch-orthodox auf. Seine Neugier reicht aber über das Torah-Studium hinaus und gilt unter anderem der weltlichen Literatur. Als er dabei erwischt wird, wie er heimlich Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“ liest, wird er von der Schule verwiesen und von seinem Vater zu einem Freund, Nathan Bollag, nach Zürich geschickt. Noch vor seiner Abreise macht er zum ersten Mal die Erfahrung, durch Berührungen die Erinnerungen anderer Menschen zu fühlen. <br>Bollag führt einen modern-orthodoxen Lebensstil. Er sorgt dafür, dass Zichroni eine Talmudhochschule in den USA besucht. Während dieser Zeit erkennt er das Potenzial seiner Gabe und beschließt, diese aktiv zu nutzen. Nach einem Medizinstudium in New York und erfolgreicher Tätigkeit als Psychoanalytiker kehrt er nach Europa zurück. In Zürich begegnet er dem Geigenbauer <strong>Minsky. </strong>Zwischen ihnen entwickelt sich eine Freundschaft<strong>, </strong>in der Zichroni Minsky dabei begleitet, seine vorgeblichen Holocaust-Erinnerungen zu verarbeiten und niederzuschreiben. Das Leben beider Männer ändert sich schlagartig, als Minskys Erinnerungen von dem Schweizer Autor <strong>Jan Wechsler </strong>als Fälschungen aufgedeckt werden. Minsky wird von der Presse vernichtet, Zichroni verliert seine Approbation und zieht sich nach Israel zurück.</div><div> </div><div>Nun müssen die Leser_innen „Die Leinwand“ umdrehen, um den zweiten Erzählstrang nachzuverfolgen. </div><div> </div><div><strong>Jan Wechsler </strong>(Name kann als Worstpiel zu seinen Identitätswechseln gelesen werden)<strong> </strong>wuchs seiner Erinnerung nach in Ostberlin auf und entschloss sich im Alter von 15 Jahren zum Judentum zu konvertieren. Mittlerweile lebt er mit seiner Familie orthodox in München und arbeitet als Journalist. Eines Tages wird an ihn, als vorgeblichen Inhaber, ein Pilotenkoffer aus Tel Aviv zurück adressiert. Wechsler kann sich weder an eine Reise nach Tel Aviv noch an die sich im Koffer befindlichen Gegenstände erinnern und nimmt vorerst an, dass es sich dabei um eine Ver<strong>wechsl</strong>ung handeln müsse.  Als er in jenem Koffer ein Buch findet, in dem ein Autor namens Jan Wechsler die Geschichte Minskys als „Maskerade“ entlarvt, wird er stutzig. Beim Versuch, die Existenz eines zweiten Jan Wechsler zu beweisen, gerät seine Welt aus den Fugen. Seine Familie verlässt ihn. Statt eines DDR-Personalausweises findet er die Bestätigung, eingebürgerter Schweizer zu sein. Wechsler muss damit rechnen, durch sein Enthüllungswerk Minskys Identität demontiert  und sich selbst eine zweite DDR-Existenz zusammengelogen zu haben. Um die „ganze“ Wahrheit zu erfahren, fliegt er mit dem Pilotenkoffer samt Inhalt nach Tel Aviv. Bei der Einreise nach Israel wird er verhaftet. Wechsler steht im Verdacht, am rätselhaften Verschwinden seines Gastgebers bei einer früheren Reise nicht unschuldig zu sein. Der Mann heißt Amnon Zichroni.</div><div> </div><div>Wie die Dinge genau liegen, bleibt ungewiss. Beiden Ich-Erzählern gilt es zu misstrauen, beide haben spezielle Erfahrungen mit der Konstruktion von Identität mittels Erinnerung. </div><div> </div><div>Vor dem Hintergrund des realhistorischen Fall um Binjamin Wilkomirski, wird in Benj<br>amin Steins „Die Leinwand“ die Zuverlässigkeit von Identität und Erinnerungen provokativ in Frage gestellt. Gleichzeitig ergeben sich bisweilen verborgene Zusammenhänge von Erinnerung und Identitätsbildung, deren Überschneidungspunkte sich in der Grenze zwischen Autobiographie und Fiktion aufzulösen scheinen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-28 15:16:34 UTC</pubDate>
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         <title>Amnon Zichroni</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Amnon wächst zunächst in seiner streng orthodoxen Familie auf, sein Vater hat zwar weltliche Bildung genossen, aber versteckt diese (Schlafzimmer mit Bücherregal immer abgeschlossen)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 10:57:07 UTC</pubDate>
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         <title>Nathan Bollag, Amnons &quot;Onkel&quot;</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Nathan Bollag, bei dem Amnon in Zürich aufwächst, ist als modern-orthodoxer Jude ein postsäkularer Gegenentwurf zu Amnons orthodoxem Vater. Für ein gelungenes Leben sieht er es als notwendig an, Religion und Weltliches zu vereinen. Z. 29:</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 10:57:52 UTC</pubDate>
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         <title>Trotz moderner Orthodoxie: Abkapslung Amnon</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Trotz der „modernen“ Einstellung von Nathan Bollag, lebt Amnon dort abgekapselt von nicht-jüdischer Welt. Z. 33:</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 10:59:33 UTC</pubDate>
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         <title>Jan Wechsler</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Orthodoxe Lebensweise von Jan Wechsler: lebt seit seiner Konversion in säkularisierter Großstadt München nach Tradition und Kalender des Judentums, religiöser Alltag inmitten nicht-religiöser Menschen: <br><br></div><blockquote>„<em>Beim Essen und am Schabbes merkt man, dass man unter Fremden lebt, im Exil.</em>“ W. 7, </blockquote><div><br></div><blockquote>„<em>Die Studenten aus der WG eine Treppe tiefer haben von Gott, fürchte ich, nur eine ganz ungefähre Ahnung.</em>“ W. 7 </blockquote>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:04:24 UTC</pubDate>
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         <title>Kabbala</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Mystische Tradition des Judentums, Fokus auf Suche der direkten 1:1-Beziehung zu Gott; Mensch kann durch sein Handeln Schöpfung vollenden</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:07:52 UTC</pubDate>
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         <title>Kabbalistisches Motiv der Mikwe</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Mikwen-Motiv: Mikwe rituelles Tauchbad, das im orthodoxen Glauben eine untergeordnete Funktion hat. Hier wird es mit mystischen Motiven aufgeladen, typisch für kabbalistischen Glauben (vgl. Horstkotte 2014: 121): z.B. Eli (Amnons enger Freund) wird vom Krebs geheilt; Jan badet im Mikwe um seine Konversion zum Judentum zu besiegeln; Jan will in Mikwe baden, um sich von Schuld zu befreien. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:09:43 UTC</pubDate>
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         <title>Kabbalistisches Motiv der Psychoanalyse</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Amnon sieht Psychoanalyse als Vollendung der Schöpfung an:</div><blockquote><br><em>„In der Psychoanalyse sah ich also nichts weniger als die natürliche Verbindung von Kunst und Heilung. Es ging nicht darum, etwas auszulöschen oder loszuwerden, sondern einzusammeln und wiederherzustellen, was zerbrochen war. Es war ein Tikkun [Verbesserung der Welt durch Menschenhand, spielt in der Kabbala eine zentrale Rolle, MP], der die versprengten Funken eines verstörenden Selbst aus den Träumen zusammensuchte, um ihnen ein neues Gefäß zu geben. Und damit stellte man ein Stück Schöpfung wieder her, das beschädigt, vielleicht sogar nahezu zerstört worden war.“ </em>Z. 153</blockquote>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:12:31 UTC</pubDate>
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         <title>Kabbala u. Orthodoxie als alternatives Identitätsangebot</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hinwendung zur kabbalistischen und orthodoxen Lebensweise interpretierbar als neues jüdisches Identitätsangebot vor dem Hintergrund der verblassenden Erinnerungen an die Shoa (Zeitzeug_innen sterben, Wahrheitsgehalt verblassender Erinnerungen wird in Frage gestellt) (vgl. Sader 2020: 74)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:16:55 UTC</pubDate>
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         <title>Amnon Zichroni</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Amnon als postsäkulare Figur, die mehrere Lebensweisen/Wahrheiten anerkennt: hat sowohl traditionell als auch modern gelebt, lässt (selbst-)kritische Fragen an seine Religion zu, akzeptiert andere religiöse Auffassungen und Lebensweisen (z.B. den nicht observant lebenden Minsky).</div>]]></description>
         <pubDate>2021-01-30 11:19:38 UTC</pubDate>
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         <title>Medizin heilt nur mit Religion</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Amnons enger, jüdischer Freund Eli muss in seiner Jugend gegen eine Krebserkrankung kämpfen. Diese wird nicht durch Mediziner_innen bekannt, sondern durch einem jüdischen Gelehrten. Um gegen den Krebs anzukämpfen, lernt Eli Mischna (religionsgesetzliche Texte) auswendig. Eli fühlt sich nicht von nicht durch Chemotherapie etc. geheilt, sondern durch Bad in der Mikwe. Studierter Psychiater Amnon hat ähnliche Auffassung. Z. 108</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:21:24 UTC</pubDate>
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         <title>Dem Amnon-Text vorangestelltes Motto</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<blockquote><em>„Wir wissen ja nicht, was wahr ist, sagst du. Wir können nur sagen, was zählt.“</em> </blockquote><div><br>Stammt von Nathan Bollag, der die Wissenschaft dafür kritisiert, dass sie an eine Wahrheit glaubt: <br><br></div><blockquote><em>„Perfide ist, dass sie [die lediglich an Wissenschaft glauben] fortwährend den Versuch machen, ihre kleine Erkenntnis als Wahrheit in den Schaukasten zu stellen. Aber es gibt diese Wahrheit nicht. Sie ist in niemandes Besitz. Wir alle halten nur Bruchstücke davon in den Händen. Und weil wir nicht wissen, was wahr ist, müssen wir uns entscheiden, was für uns zählt.“ Z. 61</em></blockquote><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:23:53 UTC</pubDate>
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         <title>Was bringt eine objektive Wahrehit?</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Amnon stellt Nutzen von objektiver Wahrheit infrage: </div><div><br></div><blockquote>„Was […] ist eine Wahrheit, die tötet [Meinung der Öffentlichkeit, Minskys Erinnerungen stimmen nicht, woran Minsky letztendlich zugrunde geht], wert gegenüber einer Wahrheit, die jemanden leben lässt [Minskys vermeintlich rekonstruierte KZ-Erinnerungen]?“  Z.179</blockquote><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:27:20 UTC</pubDate>
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         <title>Erinnerungen - Wahrheit</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Erinnerungen entsprechen nicht der absoluten Wahrheit, sondern sind veränderbar: Durch Psychoanalyse können Patient_innen auf <br><br></div><blockquote>„Leinwand ihrer Erinnerungen neue Akzente setzen.“ Z. 152</blockquote>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:33:41 UTC</pubDate>
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         <title>Hebräische Wörter</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Verwendung hebräischer Wörter, die in einem extra angelegten Glossar am Ende beider Texte erklärt werden. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:35:37 UTC</pubDate>
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         <title>Flipbook</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Kann von beiden Seiten gelesen werden, zwei Geschichten, die sich gegenseitig widersprechen und damit zwei Anfänge und kein Ende haben, sondern: </div><blockquote>„zwei Anfänge und eine Mitte“ (vgl. Horstkotte 2014: 118)</blockquote><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 11:36:34 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 12:58:47 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Foto: https://www.literaturport.de/Benjamin.Stein/</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 13:01:48 UTC</pubDate>
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         <title>Nathan Bollag, Amnons &quot;Onkel&quot;</title>
         <author>marenpetrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Er  versteht die Kunst als Ausdruck des Ewigen. Z. 30:</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 16:12:31 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>deborasuter</author>
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         <description><![CDATA[<div>Garloff, Katja (2016): The Power of Paratext: Jewish Authorship and Testimonial Authority in Benjamin Stein's Die Leinwand. In: Mc Glothlin, Erin/Kapczynski, Jennifer M. (Hg.): Persistent Legacy: The Holocaust and German Studies. Rochester/New York: Camden House, S. 141-158.<br><br>Horstkotte, Silke (2014): 'Ich bin, woran ich mich erinnere': Benjamin Steins Die Leinwand und der Fall Wilkomirski. In: Fischer, Torben/Hammermeister, Phillipp/Kramer, Sven (Hg.): Der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Amsterdam/New York: Brill, S. 115-132.<br><br>Huth, Verena (2016): Von Binjamin Wilkormirski zu Benjamin Stein: Die literarische Rezeption eines Autobiografie-Skandals. Berlin: epubli.<br><br>Langenhorst, Georg (2013): "Die erzählte Geschichte ist, was am Ende zählt" - Postmoderne Spiegelungen jüdischen Lebens im literarischen Werk Benjamin Steins. In: Communicatio Socialis, S. 164-182. <br><br>Schuchmann, Kathrin (2012): 'Unser Gedächtnis ist der wahre Sitz unseres Ich. Erinnerung und Geschichte(n) in Benjamin Steins Die Leinwand. (= Zagreber Germanistische Beiträge 21) Köln, S. 201-220.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 16:14:49 UTC</pubDate>
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         <title>Trennung heilig-profan Amnon</title>
         <author>marenpetrich</author>
         <link>https://padlet.com/marenpetrich/o4tzbt5rt2w4cwap/wish/1143746594</link>
         <description><![CDATA[<div>Dementsprechender Schock seitens Amnon, als er in New York in Kontakt mit nicht-jüdischer Welt kommt: Er muss sich der Unvereinbarkeit von Heiligem und Profanem stellen. Z. 107</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 16:15:25 UTC</pubDate>
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         <title>Wichtiges  Motiv: die Macht der Erinnerung/Wahrheit.</title>
         <author>deborasuter</author>
         <link>https://padlet.com/marenpetrich/o4tzbt5rt2w4cwap/wish/1143758089</link>
         <description><![CDATA[<div>Der Erzählstrang von Wechsler dauert von Februar bis Oktober 2008. Es ist ein simultanes Erzählen. Er selbst ist jedoch kein zuverlässiger Zeitzeuge, da er sich an viele Geschehnisse aus seinem Leben nicht richtig erinnern kann. Er ist teilweise schon bei kleinen Dingen sehr verunsichert: Zum Beispiel kann er sich kaum daran erinnern, wo und ob er bestimmte Bücher gekauft hat. Seine Frau hingegen bewahrt alle Belege auf und kann mit diesen handfesten Beweisen Wechslers Gedächtnis nachhelfen. Bei wichtigeren Erlebnissen, wie Jobwechsel, kann er nicht mehr rekonstruieren, weshalb er diese vollzogen hat. Er ist sich jedoch bewusst, dass seinen Erinnerungen nicht zu trauen ist. <br><br><strong>Erinnerungen als identitätsstiftendes Grundlage</strong> </div><div><br></div><blockquote> <em>„Vielleicht irre ich mich auch, und ich hatte bereits gekündigt. Oder es hatte einen Vorfall gegeben, der mich fest davon ausgehen ließ, dass es unweigerlich geschehen würde. Das ist ebenso möglich. Eigentümlich. Ich kann mich für gewöhnlich auf mein Gedächtnis verlassen.“ </em>W. 8</blockquote><div><br></div><blockquote><em>„Und nicht nur das. Auch alle Ereignisse und Empfindungen, die zur Beendigung meiner Laufbahn als Journalist geführt oder doch zumindest beigetragen haben müssen, sind aus meinem Gedächtnis wie ausradiert. Normal ist das nicht. Die Vorstellung, dass dies nicht meine einzige empfindliche Erinnerungslücke sein könnte, macht mir Angst.“ </em>W. 21</blockquote><div><br></div><blockquote><em>„Aber was sind meine Behauptungen wert, wenn die Möglichkeit besteht, dass ich mich lediglich nicht mehr erinnere, als wäre ein Teil meines Gedächtnisses schlagartig ausgelöscht worden?“ </em>W. 23</blockquote><div> </div><blockquote><em>„Aber sie, sie konnte es beweisen und bewies mir damit immer wieder und wieder, dass meinen Erinnerungen nicht zu trauen war.“</em> W. 26</blockquote>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-30 16:22:32 UTC</pubDate>
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         <title>Namenswechsel</title>
         <author>marenpetrich</author>
         <link>https://padlet.com/marenpetrich/o4tzbt5rt2w4cwap/wish/1145610521</link>
         <description><![CDATA[<blockquote><em>„</em>Den Namen zu wechseln, zunächst als Autor, später auch im gesamten bürgerlichen Leben, kam mir wie eine zwingende Notwendigkeit vor.  Ich wollte mich emanzipieren – von den Toten, vom Exil, von der Staatskarosse und seinem stolzen Insassen. Es ist ebensowenig ein persönliches Verdienst, Nachkomme von ‚Opfern‘ zu sein, wie es eine persönliche Schuld ist, Nachkomme von ‚Tätern‘ zu sein. Ich wollte selbst bestimmen, wer ich sein würde – als Autor, als Mensch. Ich wollte selbst bestimmen. Das kann ein Name allein nicht leisten. Aber er hilft dabei."  </blockquote>]]></description>
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         <pubDate>2021-01-31 15:14:05 UTC</pubDate>
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         <title>Frage: Gibt es nur die subjektive Wahrheit?</title>
         <author>deborasuter</author>
         <link>https://padlet.com/marenpetrich/o4tzbt5rt2w4cwap/wish/1147434471</link>
         <description><![CDATA[<div><strong><br></strong>Als Journalist und  Leser von vielen (fiktionalen) Büchern, kennt Wechsler sich in der Welt der Literatur aus. Interessant scheint hier seine Erkenntnis,</div><blockquote> <em>"dass die Grenze zwischen Realität und Fiktion in jeder Erzählung mäandernd inmitten der Sprache verläuft,  getarnt, unfassbar – und beweglich."</em> W. 14. </blockquote><div><br><strong>Erkenntnis: stetiges Zusammenspiel von Wahrheit und Fiktion --&gt; gilt für die Welt der Bücher, wie auch für Wechslers Leben</strong> <br><br>Es gibt demnach im Leben eines Individuums nur die subjektive Wahrheit. Diese Anschauung kommt Zichronis Auffassung von Erinnerung, bzw. seiner Definiton von Identität sehr nahe:<em> </em></div><blockquote><em>"Unsere Erinnerungen sind es, die uns zu dem machen, was wir sind. Unser Gedächtnis ist der wahre Sitz unseres Ich."</em> Z. 7</blockquote><div><br>Wenn die Erinnerungen (und nicht nur der Geist) nun das Individuum zu dem machen, was es ist, müssen diese Erinnerungen wohl auch bis zu einem gewissen Grad der Wahrheit entsprechen. Im Laufe des Lebens werden diese jedoch neu geformt und narrativ gestaltet. (vgl. Schuchmann 2012: 201-202) <br><br></div><blockquote><em>"Erinnerung aber ist unbeständig, stets bereit, sich zu wandeln. Mit jedem Erinnern formen wir um, filtern, trennen und verbinden, fügen hinzu, sparen aus und ersetzen so im Laufe der Zeit das Ursprüngliche nach und nach durch die Erinnerung an die Erinnerung."</em> Z. 7-8</blockquote>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-01 08:00:29 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>marenpetrich</author>
         <link>https://padlet.com/marenpetrich/o4tzbt5rt2w4cwap/wish/1149228154</link>
         <description><![CDATA[<div>Trailer zum Film "Was von der Lüge bleibt" (2020) über den Fall Wilkomirski</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-01 15:27:55 UTC</pubDate>
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         <title>Unzuverlässige Erzähler</title>
         <author>marenpetrich</author>
         <link>https://padlet.com/marenpetrich/o4tzbt5rt2w4cwap/wish/1152969064</link>
         <description><![CDATA[<div>vermitteln keine alleinige Wahrheit, unterschiedliche subjektive Wahrheiten koexistieren nebeneinander.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-02 10:50:25 UTC</pubDate>
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