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      <title>Portfolio Dehnbarkeit und Elastizität by Antonia Leuschner</title>
      <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34</link>
      <description>Prüfungsleistung zum Schnittstellenseminar WiSe 21/22 zum Thema Dehnbarkeit &amp; Elastizität von Antonia Leuschner [219353]</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-03-10 11:11:54 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2022-03-13 23:20:30 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Erwerb von Stricktechniken</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092223964</link>
         <description><![CDATA[<div>Historisch: generationsübergreifender Erwerb<br>- Verbindung und Beziehung von (weiblichen) Familienmitgliedern<br><br>Bonding von Mutter und Kind schon pränatal durch Stricken von Babykleidung.<br><br>--&gt; Großmutter - Mutter - Tochter usw.<br>klar weiblich konnotiert und als häusliche Tätigkeit aufgefasst.<br><br>Strickgruppen/ Strickkreise als Räume für Frauen zum sozialen Interaktion außerhalb des eigenen Heims.<br><br>--&gt; Stricken / Handarbeiten können von zu Hause ausgeübt werden und benötigen keine bestimmten Räumlichkeiten&nbsp;<br><br>Stricken und andere Handarbeitstechniken werden schon früh von Mädchen erworben, meist durch weiblichen Verwandten aber auch im schulischen Kontext.<br><br>- Geschlechtergetrennter Unterricht in Schule:<br><br>--&gt;Hauswirtschaft + Ernährung und Handarbeitsunterricht nur für Mädchen während Jungen z.B. Unterricht im Holzwerken erhielten.<br><br>--&gt; Sehr frühe Sozialisation hinsichtlich des zeitgenössischen Rollenverständnis; Frau als Hausfrau.<br><br>--&gt; Weitergehend auch reine&nbsp;<br>Mädchenschulen/Jungenschulen mit unterschiedlichen curricularen Schwerpunkten sowie Haushalts- und Hauswirtschaftsschulen --&gt; bis in die 1980er Jahre war es nicht unüblich, dass Hauswirtschaftszweige an allgemeinen Berufsschulen nur von Frauen* besucht wurden oder auch nur Frauen zugänglich waren<br><br>*Frauen bezieht sich hier auf das historische, binäre Rollenverständnis von Mann und Frau.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 10:58:10 UTC</pubDate>
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         <title>Strick und die Rolle der Frau</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092245943</link>
         <description><![CDATA[<div>Binäre Organisation von Geschlechterrollen - ideeles Konstrukt der bürgerlichen Gesellschaft. --&gt; in der Realität nicht möglich.<br><br>Handarbeiten galt traditionell als "weibliche Bildung", wodurch ein Imageproblem entstand: banal, kitschig, langweilig, einfach<br><br>- Stricken und andere Handarbeitstechniken benötigen nicht viel Platz&nbsp;<br>--&gt; Bezug zur Rolle der Frau:<br>Frauen wurde historisch nur wenig Raum gegeben aufgrund des eng gefassten Rollenbildes. Dies spiegelt sich auch in den traditionell eher weiblich konnotierten Freizeitbeschäftigungen von Frauen wider, die häufig keinen bis wenig Platz im häuslichen Umfeld einnahmen und schnell in Schubladen, Dosen oder Körben verstaut und somit unsichtbar gemacht wurden.<br><br>- Stricken wird fälschlicherweise nicht als komplexe Technik angesehen;&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br>&nbsp; optisch sieht der Prozess des Stricken relativ simpel aus wodurch die&nbsp;<br>&nbsp; Komplexität und der Aufwand des Strickens nicht beachtet wird; im Vergleich&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br>&nbsp; anderen Techniken z.B. das Weben wird Stricken als nicht kompliziert&nbsp; &nbsp;<br>&nbsp; wahrgenommen --&gt; Mechanisierung vs. Handarbeit<br><br>- Fehlendes Verständnis gegenüber dem was hergestellt wird: Stricken beginnt&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br>&nbsp; nicht erst bei der Tätigkeit selbst sondern schon bei vorhergehenden&nbsp;<br>&nbsp; Denkprozessen wie Design, Wahl des Strickmusters, Verstehen der Technik&nbsp;<br>&nbsp; und Strickmuster etc.<br>&nbsp; Zusätzlich wird außer Acht gelassen, dass Stricken besonders bei&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br>&nbsp; schwierigen Mustern viel Konzentration und Aufmerksamkeit bedarf.<br><br>Stricken wird daher nicht unbedingt als wertige Technik angesehen.<br><br>Aber auch starke Ambivalenz:<br><br>Zum einen Imageproblem, dass Strick einfach und banal wäre aber gleichzeitig war Strick lange Zeit ein gängiger Liebesbeweis indem z.B. gestrickte Kleidung an Beziehungspartner oder auch eigene Kinder verschenkt wurde.<br>-&gt; Stricken von Kleidung ist zeitaufwendig und sollte daher nur für andere Menschen getan werden, wenn man sich sicher war dass diese Person auch "bleibt" ( im Kontext von romantischen Beziehungen).<br><br>Handgemachte Strickware als Statussymbol für den Mann:<br>Wirkung nach Außen: Mann wird umsorgt, steht fest im Leben mit einer Frau an seiner Seite, passt in das Rollenbild<br><br>ABER: zu viel Strick galt als unmännlich, zu feminin, weich und nicht selten Anlass für homofeindliche Äußerungen und "Verleumdungen" ( hinsichtlich der Tatsache dass Homosexualität lange Zeit von breiten Teilen der westlichen Gesellschaft abgelehnt und kriminalisiert wurde).<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 11:31:18 UTC</pubDate>
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         <title>Strick und das Aufbrechen von Rollenbildern</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092253603</link>
         <description><![CDATA[<div>Jugendkultur und der Bruch mit der Tradition:<br><br>C.a Mitte der 1950er Jahre<br><br>Jugendliche wollen sich weitläufig von ihren Eltern abgrenzen; Strickware spielt dabei eine nicht zu verachtende Rolle:<br><br>Orientierung an Jugendikonen wie James Dean, Marlon Brando...<br>Feinstrickware die zuvor nur als Unterwäsche getragen wurde wird von (meist männlichen) Jugendlichen als Oberbekleidung getragen&nbsp; --&gt; T-Shirt<br>- Strick und insbesondere Feinstrick betonen Körperkonturen und brechen dadurch bisher gängige Bekleidungsnormen v.a. für Männer (Männliche Körper sollten bedeckt/ nicht erkennbar sein.)<br>--&gt; Wirkung: "Angriff auf die guten Sitten"; Sex-Appeal, Kontroverse<br><br>Aber auch:&nbsp;<br>Ablehnung von Handarbeitstechniken u.a. im 2nd-Wave-Feminismus zu Zwecken die gängige Rollenbilder aufrechterhalten, trotzdem Handarbeit als politisches Statement z.b. im Kontext der 68er Bewegung.<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 11:44:27 UTC</pubDate>
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         <title>Strick heute</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Strickware ist allgegenwärtig. Besonders industriell hergestellte Feinstrickware ist beliebter denn je und wird für sämtliche Anlässe hergestellt.<br><br>Durch ein modernes Geschlechterverständnis sind Handarbeitstechniken wie das Stricken längst nicht mehr nur AFAB (assigned female at birth) Personen vorbehalten, sondern erfreuen sich bei vielen Personen unabhängig von geschlechtlicher Zuordnung großer Beliebtheit.<br><br>Stricken ist ein beliebtes Hobby und erlebt in Zeiten von Fas-Fashion und Massenware einen Imagewandel:<br><br>- Handgestrickte Kleidung als Fashion Statement:<br>&nbsp;--&gt; Wertschätzung von Design Kreativität und Individualität, Zeitaufwand und Komplexität - Kehrseite Designdiebstahl durch große Fast-Fashion Konzerne wie zb Shein, dadurch finanzieller Schaden für Kleinunternehmen und weite Verbreitung von Fast Fashion<br><br>- Stricken als Hobby:<br>--&gt; Freizeitbeschäftigung ohne Bildschirmzeit.<br>Die meisten Menschen verbringen viel Zeit vor Bildschirmen sei es im Berufsleben oder auch im Freizeitbereich.&nbsp;<br>Es zeigt sich, dass "analoge" Hobbys wieder beliebter werden und gerne als Ausgleich vom digitalen Alltag genutzt werden. Trotzdem Verknüpfung von analog und digital sehr beliebt:&nbsp;<br>-&gt; Massen an Tutorials auf Social Media Plattformen, Work-in-Progress Postings auf Plattformen wie Instagram und TikTok, Unzählig viele Ideensammlungen auf Pinterest und Co. Kreative Hobbys und deren Produkte werden gerne mit anderen Menschen weltweit geteilt und verbleiben nicht mehr nur im häuslichen Umfeld versteckt in einer Schublade.<br><br>Stricken als Politisches Statement:<br>-&gt; gegen Fast Fashion, Kapitalismus, Unethische Herstellungsbedingungen und für DIY Kultur<br>-&gt; gegen traditionelle Geschlechterrollen und -erwartungen<br><br>--&gt; Emanzipatorischer Aspekt: Stricken erhält eine ganz andere Herangehensweise im 21. Jahrhundert und wird dadurch neu konnotiert. <br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 12:04:00 UTC</pubDate>
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         <title>Elasthan</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Synthetische Chemiefaser, bestehend aus min 85% Polyurethan<br>- Rohmaterial: Erdöl, Erdgas, Steinsalz, Schwefel&nbsp;<br>- seit 1959 auf dem Markt, Revolution in der Bekleidungsindustrie<br>- Sehr hohe elastische Dehnung ( bis zu 700-800%) aber auch hohe Rückstellkraft<br>- Unterschiedlich elastisch: bielattisch, längselastisch, querelastisch; dementsprechend unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten<br>- Kann sehr dünn hergestellt werden, sehr geringes Gewicht<br>- nicht kochfest, Reinigung bei maximal 40° ohne Weichspüler um Schäden zu vermeiden</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 12:12:20 UTC</pubDate>
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         <title>Gummi</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Rohstoff: Kautschuk; kautschukähnliche Pflanzensäfte<br>- wasserlöslicher Anteil + Gummiharze (Latex)<br>durch vulkanisierungsprozesse entsteht der Werkstoff Gummi<br>-&gt; pflanzlicher Kautschuk wird gängig als Naturkautschuk oder Naturlatex bezeichnet. -&gt; bedeutet aber nur dass keine synthetischen Kautschuke zugesetzt wurden; Naturgummi im Gegensatz zu den meisten synthetischen Elastomeren ungiftig<br><br>Heute vorwiegend synthetische Herstellung aus hauptsächlich Styrol und Butadien - Neopren gehört zu den synthetischen Kautschukprodukten<br><br>Durch vulkanisieren enthält Gummi immer einen Schwefelanteil<br><br>Einsatzbereiche:<br>Gummikleidung<br>Radiergummi<br>Isolation/ elastische Dämmung<br>Silikongummi<br>Hygieneartikel und Verhütung<br>Sportbedarf ( Bälle, Bänder, Matten, Beschichtungen etc.)<br>In Elektrogeräten<br>Als Bindemittel z.b. bei Farben wie Gouache<br>In der Maskenherstellung<br>In der Lebensmittel und Pharmaidustrie<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 12:26:21 UTC</pubDate>
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         <title>Historische Sportkleidung</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>19. Jahrhundert<br>Sportliche Betätigung vebreitet sich als Freizeitbeschäftigung ( zunächst hauptsächlich unter Männern)<br><br>- Sportkleidung aus Naturfasern, meist Strickware, weit geschnitten für Bewegungsfreiheit<br>- Turnkleidung: bestehend aus langen Hosen und lockeren Hemden - Orientierung an gängiger Anzugmode<br><br>Zunehmend auch&nbsp; Frauen im Sport: Kleidung sehr an Alltagsmode orientiert mit den zeitgenössischen Schnitten, Silhouetten und Unterbekleidung ( Unterröcke, Lange Unterhosen, (Sport)korsett etc<br>- Material eher robuste Stoffe wie Leinen, Baumwolle, Wolle<br>- Häufig DIY aus Alltagskleidung oder Selbstgenäht; noch keine Kommerzielle Sportmode.&nbsp;<br>--&gt; Frauen nicht gerne gesehen im Sport, abhängig von Sportart mehr oder weniger toleriert, trotz allem mehr Hindernisse als männliche Sportler allein schon aufgrund der Kleidung.<br><br>--&gt; Stolpergefahr durch lange Röcke und Schuhwerk, beim Radsport auch Gefahr in den Speichen zu verheddern, Sturzgefahr durch Unterbekleidung nochmal Häher als im Alltag<br>--&gt; Korsett birgt Gefahr für Atemnot besonders wenn dieses nicht für die Trägerin und den jeweiligen Zweck maßgefertigt wurde. -&gt; Hoher Kostenfaktor, für die meisten Personen nicht bezahlbar; zusätzlich noch höheres Risiko bei unsachmäßigem Gebrauch (s. Tightlacing in der Kategorie Korsett.&nbsp;<br><br>Reitsport lange gefährlicher für Frauen aufgrund des Damensattels.<br><br>Sport war lange Zeit Personen der Oberschicht vorbehalten, da diese über die nötigen Ressourcen (Freizeit, Finanzen, Zugang) verfügten<br>--&gt; Statussymbol Sport: Sportliche Betätigung in der Freizeit anstelle von harter körperlicher Arbeit<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 13:00:57 UTC</pubDate>
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         <title>Tenniskleidung </title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Spätes 19. Jahrhundert:<br>Lange Röcke mit typischer Unterbekleidung (Petticoats, Unterhosen, Korsett, Polster und Torturen), lange Arme und hoher Kragen&nbsp;<br>&nbsp;Dazu meist Strohhüte (daraus lässt sich schließen, dass Tennis vorwiegend draußen und im Sommer gespielt wurde)<br><br>--&gt; Typisch für das zeitgenössische Bild der Frau: so wenig Haut zeigen wie möglich - Sittsamkeit<br><br>--&gt; Tennis wurde einer der beliebtesten Sportarten unter Frauen, höhere Toleranz im Gegensatz von anderen Sportarten die für Frauen gar nicht zugänglich waren.<br>Vereinzelt schon erfolgreiche Sportlerinnen z.B. Maud Watson erste weibliche Wimbledon Siegerin 1884<br><br>Herren trugen zu dieser Zeit meist Anzüge zum Tennis<br><br><br>Beliebt waren helle Farbtöne wie beige, weiß und creme<br><br><br>1920er&nbsp;<br><br>Tenniskleidung wird figurloser - Korsett, lange Unterröcke und Polster fallen weitestgehend weg wie auch in der 1920er Alltagskleidung zunehmend üblich<br>- Röcke werden kürzer etwa Knöchel bis wadenlang, aber auch bis etwa handbreit unter dem Knie.<br>- Entweder als Einteiler mit Rundhals oder V-Ausschnitt ( nicht zu tief) oder als Zweiteiler bestehend aus Rock und Bluse<br>- Dazu häufig eine Strickjacke, den Fotografien nach zu urteilen meist etwas dunkler als das Tenniskleid selbst&nbsp;<br>- Farben weitergehend helle Töne beliebt.<br>- Accessoires: Stirnband/ Tuch als Stirnband, Sonnenvisier<br>- Schuhwerk ähnelt schon eher Sportschuhen als den vorher üblichen Lederstiefeletten.<br><br>--&gt; Beweglichkeit stark verbessert durch weitere Kleidung!<br><br>Herren tragen weiterhin lange Stoffhosen, meist mit Gürtel (Funktioneller als Hosenträger), dazu ein Hemd und häufig einen Strickpullover<br><br>1950er<br>Tennisröcke für Damen werden kürzer -&gt; etwa Knielang<br>- mit der Kürze der Röcke wurden auch kurze Shorts für darunter beliebt.&nbsp;<br>- neue Technologien für Textilien beeinflussen auch die Funktionalität von Sportkleidung<br><br>Herren: Auch Herrenhosen werden zunehmend kürzer und luftiger<br><br>Heute:&nbsp;<br>Tenniskleidung für Damen und Herren bestehen aus hochmodernen Funktionsmaterialien ( besonders luftig, schnelltrockene, wasserabweisend)&nbsp;<br>zunehmend kürzere Shorts und Röcke, Trikots beliebt bei Herren und Damen, letztere aber auch häufig in Kurzen Tank Tops zu sehen.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 13:07:54 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 13:47:26 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>https://vintagedancer.com/1920s/1920s-tennis-clothes-womens-and-mens-outfits/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 13:51:52 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 13:53:30 UTC</pubDate>
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         <title>Schwimmkleidung/ Badekleidung</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Für Frauen lange Zeit lange, hochgeschlossene Kleider aus schweren Materialien wie Wolle, häufig in dunklen Farbtönen<br><br>-&gt; Frauen wurde körperliche Schwäche zugeordnet und ertrinken wurde lange Zeit auf den Körper der Frau bezogen, bis allgemein akzeptiert wurde, dass die Badekleidung unpassend und gefährlich war.&nbsp;<br>--&gt; Frauen hielten sich aufgrund dieses Vorurteils generell eher in Ufernähe auf, trotz alledem waren Badeunfälle nicht selten und können rückblickend v.a. auf die Badekleidung und mangelnde Schwimmkenntnisse (basierend auf den vorherrschenden Vorurteilen) zurückgeführt werden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 13:59:40 UTC</pubDate>
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         <title>Schwimmkleidung 1920er</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Im Laufe der 1920er veränderte sich auch die Schwimmkleidung für Damen.<br>&nbsp;Figurbetontere Einteiler wurden modern, häufig aus Strickware, trotzdem leichter als vorherige Badekleider.<br>-&gt; Freizügiger: Arme, Dekolleté und Beine zeigen mehr Haut als bisher</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 14:02:53 UTC</pubDate>
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         <title>Entstehung/ Geschichte</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Entstehung im hochfunktionalen Kontext:<br>- Militär, Seefahrt, Schwerarbeit&nbsp; -&gt; Unterbekleidung für den Mann<br>-Membranische Funktion: nimmt Schmutz und Schweiß auf, zusätzlich Schutz der Haut vor Rüstung oder anderen Hautunfreundlichen Kleidungsstücken.<br>- Schutz der Oberbekleidung vor Schweiß -&gt; T-Shirts aus kochfester Baumwolle, klassisch in weiß/naturweiß --&gt; robust<br>-&gt; kann häufig gewaschen werden ohne direkten Verschleiß anders als z.b. Hemden, Sakkos etc.&nbsp;<br><br>Konsumartikel: Massenware aber trotzdem definierter Konsumbereich mit unterschiedlicher Wertigkeit<br>-&gt; Basic Kleidungsstück daher kein Modeartikel, Qualität entscheiden für die Langlebigkeit<br><br>Standardform des T-Shirts:<br>Grade geschnitten, kurze Ärmel, Rundhalsauschnitt, robuste Baumwolle<br>--&gt; Modifikation der Grundform im Designprozess fallen miniaturisiert aus z.b. Mischfaser, Farbe, Ausschnitt, taillierter Schnitt, Print etc. trotzdem Grundform noch erkennbar.<br><br>T-Shirt als Funktionskleidung:<br>- Von einem Funktionsbereich ( Militär, Schwerarbeit) zum nächsten Funktionsbereich ( Freizeit und Sport)<br><br>Bis 1950er Jahre T-Shirt als Oberbekleidung in Gesellschaft nicht akzeptiert. -&gt; reine Unterwäsche/Arbeitskleidung<br><br>- mit Aufkommen der Jugendbewegungen und ihren Idolen insb. James Dean und Marlon Brando verschiebt sich allmählich die Wahrnehmung des T-Shirts<br>--&gt; Zunächst löst das T-Shirt als Oberbekleidung weitgehend einen Skandal aus, da es gesellschaftliche Werte und Normen bricht und diese in Frage stellt&nbsp;<br>-&gt; Hauptsächlich durch Jugendliche/ junge Erwachsene. Elterngesellschaft nimmt dies als Angriff auf die gesellschaftlichen Werte wahr.<br>--&gt; Mit der Zeit zunehmend mehr Akzeptanz&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 14:21:55 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092372814</link>
         <description><![CDATA[<div>Das T-Shirt als Standardbekleidung betont das universelle, Uniformelle und kollektive als Produkt der Massenware, befriedigt durch Modifikation aber gleichzeitig das menschliche Streben nach Individualität z.B. durch Slogans und Prints --&gt; T-Shirt als Leinwand<br><br>Das T-Shirt als politisches Statement.<br><br>Mit zunehmender Akzeptanz des Basic T-Shirts in der Gesellschaft zeigen sich politische Statements zunehmend durch Modifikation der Grundform<br><br>- mit Aufkommen der Punk-Bewegung in den 1970er Jahren werden innerhalb der Subkultur weitreichende Modifikationen vorgenommen z.B.:<br>-&gt;Zerschneiden bis kaum Stoff übrig ist, Löcher in bestimmten Mustern, einfärben/bleichen, politische Statements in Form von Bild- und Textprints, Schockbilder, Sicherheitsnadeln etc.<br>--&gt; Modifiziertes T-Shirt wieder kontrovers<br>-&gt; DIY-Kultur aber auch Designerstücke z.B. von Vivienne Westwood<br><br>Tshirts aber auch Teil von Wahlkampagnen von John F. Kennedy während der Präsidentschaftswahl um Nahbarkeit zu schaffen -&gt; Imagekonstruktion<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 14:34:47 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Materialien und Bekleidungselemente</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092421351</link>
         <description><![CDATA[<div><em>Materialien:<br></em>- PVC/ Polyurethan ("Lackstoffe")<br>- Leder<br>- Gummi/ Latex<br>- Kunststoffe/ Plastik allgemein<br>- Netzstoffe<br>-&nbsp; (Kunst-)Fell <br>- Samt als weibliches Material<em><br><br>Bekleidungselemente:<br>-</em> Interpretationen von Uniformen/ Arbeitskleidung "Sexy Krankenschwester" etc.<br>- Kostüme<br>- Netzstrümpfe, -Oberteile, -Bodys<br>- Masken<br>- Halsbänder und Leinen<br>- Bodymodifications -&gt; Piercings insb. Korsettpiercings, gedehnte Intimpiercings, Scarification...<br>- Stilettoabsätze, High Heels, Overknee Stiefel, Lackschuhe inspiriert von Spitzenschuhen<br>- Seile/ Tape/ Ketten<br>- Vulgäre Muster/ Prints<br>- Reizwäsche z.b. ouvertslips, Strumpfmode, Negligés&nbsp;<br>- Korsett und Korsage<br>-Miniröcke, Tutus,&nbsp;<br>- Second Skin Mode zb Röcke, Bodysuits...<br>- Tierschwänze/ Tierohren<br>- Schnuller<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 15:38:59 UTC</pubDate>
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         <title>Wirkung</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092424603</link>
         <description><![CDATA[<div>- Erotik<br>- Ästhetik<br>- Tabubruch<br>- Macht und Unterwürfigkeit<br>-Demütigung<br>- Ikonographie<br>- Besonders bei Frauen sexy Image<br>- Soziale Differenzierung, "unter sich bleiben"<br>- Freiheit<br>- Einengend, zweite Haut<br>- Unterton von perverser Erotik "Terroristen-schick"<br>- Shock-value<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 15:43:13 UTC</pubDate>
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         <title>Sexualisierung</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092427082</link>
         <description><![CDATA[<div>- Neue sexuelle Szenarien erschaffen<br>- Kommerzialisierung<br>- Mode als Verbindung zwischen Sexualität und Macht<br>- Kleidung als Erregung<br>- Mode als Medium für das sexualisierte Bild der Frau&nbsp;<br>- Sex und Gewalt<br>- Sexualisierung von allem Möglichen und Unmöglichen<br>- Fantasie nicht immer = Umsetzung</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 15:46:27 UTC</pubDate>
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         <title>Entstehung</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092441951</link>
         <description><![CDATA[<div>Denim/ Jeans ursprünglich als Material für Schiffssegel<br>- Robuste Baumwolle<br>- Kettköper als funktionale Bindung<br><br>Hosen aus Denim schon lange verbreitet, als Kleidungsstück für Schwerarbeit z.B. Bergarbeiter, Militär, Farmer, Cowboys, Fabrik<br>-&gt;Modell wie wir es kennen ca. 1870er Jahre auf dem Markt.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 16:04:52 UTC</pubDate>
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         <title>Levi Strauss und die Jeans </title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092469480</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Jeans und die zahlreichen Erzählungen zu ihrer Entstehung werden typischerweise mit Levi Strauss in Verbindung gebracht.<br>Strauss und Davis optimierten die bisherigen Formen der Jeanshose zu einem Modell das heute als 5-Pocket-Modell bekannt ist. Insbesondere die Nutzung von Nieten waren ein großer Punkt in der Optimierung der Jeanshose, da diese die Stabilität des Kleidungsstück erhöhten.<br><br>Levi Strauss wird häufig als "Erfinder der Jeanshose" bezeichnet, allerdings ist dieser Alleinanspruch auf Erfindung kritisch zu betrachten, da sich Kleidungsstücke üblicherweise über längere Zeit generieren . Auch sollte Patentieren und Erfindungsdatum nicht gleichgesetzt werden, da der Sinn einer Patentierung zunächst den "Schutz" einer Idee vor der Konkurrenz bedeutet.<br>Im Sinne von "history marketing" besteht allerdings durchaus Firmeninteresse darin einen Alleinanspruch auf "Erfindung" einzunehmen und diesen mit einer idealisierten Geschichte zu untermauern.<br>Im Falle von Strauss ist demnach anzunehmen, dass der Mythos über die Erfindung der Jeans auch mit der Idee des "American Dream" zusammenhängt.<br>Der Erzählung nach entstammt Strauss einer jüdischen Familie aus Franken die ein Stoff und Kurzwarengeschäft führten aber trotzdem relativ arm waren. Er immigrierte in die USA und soll beim Beobachten der Goldschürfer die Idee für die Jeanshose bekommen und dann zusammen mit Davis umgesetzt haben.&nbsp;<br>-&gt; Dies ist eine sehr hoffnungsvolle und idealisierte Narration die für die USA einen hohen Imagewert hat&nbsp;<br>--&gt; USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, vom Tellerwäscher zum Millionär etc.<br>-&gt; Diese Narrationen halten sich länger und beliebter im Vergleich zur Realität nd finden auch ihren Weg in Publikationen und führen so zu einer Konstruktion der Wirklichkeit.<br><br>Viel Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass Verwandte von Levi Strauss in den USA bereits mit Denimstoff, Planen usw. besonders in Goldrauschgebieten gehandelt haben und Levi Strauss in die Vereinigten Staaten immigrierte um die bereits bestehenden Vertriebsstrukturen zu unterstützen. Jeanshosen existierten bereits in unterschiedlichsten Formen und Levi Strauss hat diese dann zu einem Basic Modell optimiert.<br>Dieses Modell wurde dann patentiert, da Jeanshosen bereits von einigen Firmen industriell als Massenware hergestellt wurden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 16:42:00 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Konstruktion und Modifikation</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092501998</link>
         <description><![CDATA[<div>Die klassische Jeanshose:<br>- Baumwolle in Kettköperbindung -&gt;Stabilität<br>- Blaue Farbe als Mantelfärbung -&gt; Färberei und Indigo als typische Farbstoffe -&gt; blau als günstiger Farbstoff<br>-&nbsp; lange Zeit keine Grundform: sehr unterschiedlich in Bezug auf Taschenform und -anzahl, Reißverschluss oder Knöpfe, Gürtelschlaufen etc. -&gt; heute wird das 5-pocket-Modell als Grundform der Jeans angesehen<br>- Baumwolle, Konstruktion und Farbe gemäß Zweck -&gt; Form follows Funktion<br>- ähnlich wie T-Shirt ist der Grundgedanke der Jeans zweckgebunden und keine Mode<br>- günstig herstellbar, robust konstruiert, einfach anzuziehen.<br>- Maschinenfertigung, sichtbare Nähte mit Kontrastgarn, Gürtelschlaufen, Nieten, Flicken.<br>- Steifes Material, muss eingetragen werden, Jeans individualisiert sich "von selbst" durch Abnutzungen beim Tragen<br><br>Modifikation:<br><br>- Variationen der Grundform in Schnitt, Farbe, Waschung, Material, sowie Einsatz Mode &gt; Funktion.<br><br>Zeitgebundene Signatur:&nbsp;<br>- Grundform der Jeans erkennbar aber trotzdem klare Rückführung einzelner Variationen auf verschiedene Dekaden rückführbar.<br>- ab c.a. 1980er Jahre stark designte Jeans im Trend (used look, Acid washed, Steinchen, Fransen)<br>- DIY-Kultur<br>- Generationenunterschiede was modisch ist und was "Müll"&nbsp;<br>-Jeans für sämtliche Anlässe <br><br>Fast Fashion:<br>- Starker Einfluss auf Jeanstrends<br>- schnelllebige Veränderungen, keine Zeit zum Eintragen, daher heute häufig Mischgewebe mit Elasthan<br>- Schnitte ändern sich schnell (skinny vs. wideleg, Bundhöhe etc)<br>- Industriell initiierter Used Look -&gt; Used look fertig zu kaufen anstelle von selbst gemacht.<br>- Trendwaschungen, "Veredelungen" als hohe chemische oder physikalische Belastung für Mensch und Umwelt<br>- extrem hoher Wasser und Energieverbrauch<br>-Fast Fashion als Wegwerfartikel&nbsp;<br>- Unethische Herstellungsbedingungen<br>- Viele Trends gar nicht erst zuhause umsetzbar (vgl. bunte/ Pastell Jeans der frühen 2010er)<br><br>Aber auch Secondhand Kultur:<br>- Verbindung von materiell und immateriell z.B. Vintage Jeans von den Eltern<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 17:24:45 UTC</pubDate>
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         <title>Gesellschaft und Jeans</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092561749</link>
         <description><![CDATA[<div>Ähnlich wie beim T-Shirt:<br>Zunächst nur Arbeitskleidung, Jeans als Alltagshose gesellschaftlich verpönt. Auch hier wieder großer Einfluss durch Hollywood Filme mit Stilikonen in den 50er Jahren auf Jugendliche und spätestens in den 1980ern Akzeptanz als Freizeitkleidung in der Gesamtgesellschaft.<br>- Seitdem Jeanstrends und frage nach dem was modisch ist<br>- Jeans in unterschiedlichen Subkulturen als Leinwand für Individualisierung und DIY<br><br><strong>Jeans und Kommunismus<br></strong>Jeanshosen wurden in vielen kommunistisch geprägten Ländern nicht verkauft:<br>- symbolisch für den Westen und dessen Werte, Jeanshosen daher häufig Schmuggelware.<br>--&gt; Jeans als Objekt von Ideologie und Kapitalismus<br>--&gt;Paradox: Jeans als Arbeitshose für alle eigentlich passend für sozialistische Idee von Gesellschaft<br>-&gt; Dadurch dass die Jeans einen hohen ideologischen Wert für die USA hat wurde diese zu einem kapitalistischen, demokratischen Kleidungsstück und somit ein No-Go im Sozialismus<br><br>Jeans in der BRD und DDR<br>- Die ersten Jeans in der BRD wurden in den 1950ern z.B. von Mustang hergestellt.<br>- Jeanshosen aus Westdeutschland waren begehrt in der DDR, allerdings gefährlich, da diese ein Grund für Beobachtung durch die STASI waren -&gt; Jeans als "Indiz", dass Ideale und Werte der DDR in Frage gestellt wurden.&nbsp;<br>- In der DDR wurden zwar Jeanshosen hergestellt, sowohl für die BRD als auch die DDR selbst, diese hatten aber erhebliche qualitative Unterschiede -&gt; Jeans für DDR mit schlechterer Baumwolle hergestellt<br><br>Aktuelles:<br>Jeans heute hauptsächlich in Fast-Fashion-Produktion in Ländern wie Bangladesch, Pakistan, China.<br>C&amp;A verlegt Produktion eines Jeansmodells Testweise wieder nach Deutschland -&gt; dadurch steigender Verkaufspreis, Test ob Kunden dieses Modell trotzdem bevorzugen.<br>-&gt;Frage danach inwieweit dies Greenwashing ist und der Versuch einer Imagepolitur oder ob diese Testphase ernstgemeint ist für zukünftige Produktion.<br><br>Jeans heute als gesellschaftliche ausRÜSTUNG -&gt; universell passend<br><br>Jeans zeigt gut gesellschaftliche Prozesse<br>-&gt; Praktisch: Genese der Jeans und Anfänge der Fotografie liegen nah beieinander wodurch Referenzmaterial jenseits von idealisierten Skizzen existiert</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 18:44:56 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092569753</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://www.vogue.fr/fashion/article/vogue-encyclopaedia-the-history-of-denim-jeans" />
         <pubDate>2022-03-13 18:56:34 UTC</pubDate>
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         <title>Entstehung von Konfektionsgrößen</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092576592</link>
         <description><![CDATA[<div>Entstehung mit Industrialisierung -&gt; Kleidung als Massenware<br>-&gt; benötigt Größensystem als Orientierungsmarker<br>- Normiert aber trotzdem nicht einheitlich:&nbsp;<br>-&gt;proportional angepasst, international variabel und von Firma zu Firma unterschiedlich ( z.B. aufgrund von unterschiedlichen Schnittprogrammen)<br>- In Deutschland Ermittlung durch das Hohenstein Institut<br>-&gt; Letzte Messung in den 1970ern<br>-&gt;Initiative Size Germany 2007: Ausmessung mithilfe Digitaler Medien und Laser, bestreben nach Aktualisierung der alten Maße, Daten allerdings nicht öffentlich zugänglich<br><br>--&gt; Aufgrund von veralteten Daten, Globalisierung und Firmeneigener Marken Konfektionsgröße als Kauforientierung relativ unzuverlässig<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 19:06:57 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Fertigung von Bekleidung - Handwerk vs. Konfektion</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092584689</link>
         <description><![CDATA[<div>Handwerk:<br>- Individuell angepasst, Einzelanfertigung<br>- Mehrere Anproben<br>- Viel Handarbeit, insb. im Herrenbereich&nbsp;<br>-&gt; z.B. Knopflöcher sticken, Inneneinlagen, Ziernähte, Dressieren<br>- Meist geringer Maschineneinsatz&nbsp;<br>-&gt; Nähmaschine: Doppelsteppstich, Zickzack<br>-&gt; ggf. Overlockmaschine&nbsp;<br>- Keine/ wenig Arbeitsteilung; i.d.R. nicht mehr als 3 Personen; Arbeitsteilung anhand von unterschiedlicher Spezialisierung&nbsp;<br><br>Maßkonfektion:<br>- "Kundenindividuelle Massenanfertigung" von Bekleidung<br>- Passform anhand von Musterteilen individualisiert<br>- Ermöglich Individualisierung bis zu gewissem Grad hinsichtlich Passform, Material...<br>- Nachteil: Häufig viel Nachbearbeitung nötig, auf vieles kann nicht eingegangen werden z.B. Asymmetrie, körperliche Besonerheiten<br><br>Konfektion:<br>- Kleidung "von der Stange"<br>- Massenanfertigung nach festgelegten Maßen<br>- Festgelegte Arbeitsschritte: erst Schritte generieren, dann Produktion -&gt; Effizienz<br>- Akkordarbeit, 1 Person für 1 Arbeitsschritt<br>- Viele verschiedene, spezialisierte Maschinen für einzelne Fertigungsschritte<br>- Maschinen die Handarbeit imitieren<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 19:17:51 UTC</pubDate>
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         <title>Dresscode</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092591301</link>
         <description><![CDATA[<div>Regeln und Vorschriften zur Kleidung<br>- Ausdruck sozialer Zugehörigkeit<br>- Konsens und Konvention, Wunsch nach Konformität<br>- Anlässe häufig gesellschaftlich; Feierlichkeiten<br><br>Formal wear:<br>-Formelle Kleidung<br>-&gt; Feierlichkeiten wie z.B. Hochzeit, Konfirmation, Beerdigung; Abhängig von Tageszeit Herren meist Anzug Krawatte/Schleife, Smoking/Frack&nbsp;<br><br>Business wear:&nbsp;<br>- Geschäftskleidung, gehobene Geschäftskleidung z.B. Leitungsebene<br>-&gt; Anzug, Hosenanzug, Kostüm, professionell-nüchtern<br><br>Casual wear:&nbsp;<br>- zwanglos, bequem, informell<br>-&gt; klassische Jeans, Chino, Culotte, Blusen, Hemden, Polo shirts<br><br>Leisure wear:<br>- Kleidung für zuhause, Passform nicht so wichtig -&gt; Bequemlichkeit ausschlaggebend<br>-&gt; Jogginghosen, Leggings, Sewatshirt, Nicki, Fleece, Jersey<br><br>Aktuelle Trends:<br>2020 zunächst mehr Nachfrage nach Leisure Wear -&gt; Aufgrund des Pandemiegeschehens Menschen hauptsächlich zuhause, Bequemlichkeit über Dresscodes -&gt; Meist nur obenrum für Anlass angemessen gekleidet, da im Videocall nur dieser Bereich sichtbar ist<br><br>Mittlerweile wieder mehr Nachfrage nach Formal Wear. </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 19:27:57 UTC</pubDate>
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         <title>Passform eines klassischen Sakkos</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Revers und kragen nicht abstehen keine knicke</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Schulterpartie ausgefüllt aber nicht spannen</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Länge stilabhängig aber ca beckenknochen</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Ärmellänge knapp über Daumenansatz</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Keine zu starken Diagoalen oder waagerechten Falten</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Unterster Knopf immer Offen, daher mittlerer Knopf meiste Spannung</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Falten bilden sich häufig im Nackenbereich bei nicht perferkter Passform<br><br>&nbsp;Zwei Stile, inzwischen nicht mehr 100 % trennscharf<br><br></div><div>1. Neapolitanisch Sprezzatura</div><div>- Sprezzatura erstmals von Castiglione benutzt</div><div>- Beschreibt Eigenschaft anstrengende Tätigkeit mühelos aussehen zu lassen, Ungezwungenheit, häufig Merkmal Adel/ Oberschicht<br><br>-&gt;Schultern nur leicht gepolstert</div><div>Stärkere Taillierung</div><div>Etwas kürzere Sakkos</div><div>Detailreiche Verarbeiotung</div><div>Brusttasche ehr Rund</div><div>Viele knopflöcher , an Ärmeln funktionale knöpfe</div><div>Weichere Einlagen Schulternaht angewinkelt</div><div>Mehr Accesssoires</div><div>Unterschiedliche leichtere Materialien (Wolle, Baumwolle, Seide, Mischgewebe, Leinen)<br><br>2.Gentleman Stil</div><div>- Begriff geht ins 13 Jahrhundert zurück; angehörige Oberschicht/Adel; zeichnet sich für Verhalten und Äußeres des Trägers aus</div><div>&nbsp;</div><div>-&gt;Dreiteilige Anzüge</div><div>-&gt;Einfarbig mies weiße Oberhemden</div><div>-&gt;Accessoires eher zurückhaltend</div><div>-&gt;Anzuüge Körpernah aber nicht anliegend</div><div>-&gt;Schultern stärker betont und gepolstert,&nbsp;<br>-&gt;leicht tailliert</div><div>-&gt;Steiferes Innenleben</div><div>-&gt; Häufig Wollstoffe</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 19:33:03 UTC</pubDate>
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         <title>Verhüllt und trotzdem zur Schau gestellt</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092611129</link>
         <description><![CDATA[<div>Textarbeit zu Eva Stille " Verborgenes sichtbar gemacht - hautnahe Kleidung die formt, verhüllt und zur Schau stellt."<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 19:57:38 UTC</pubDate>
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         <title>Nachhilfe für die weibliche Figur</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Der weibliche Körper und Körperideale<br><br></strong>- Erwartung , dass die Frau ihren Körper an die aktuell modische Figur und Silhouette anpasst -&gt; Frau wird durch Eigen- und Fremdurteil über den eigenen Körper definiert<br>--&gt; Wenn der Körperbau von aktuellem Schönheitsideal abweicht soll nachgeholfen werden.<br><br>- Das Korsett als historisch weit verbreitetes Objekt zur Formung des Körpers.<br>- Krinolinen <br>- Polster, Wattierung und Tornüre für Kurven an den "richtigen" Stellen<br><br>Besonderer Reiz: schmale Taille - ausladende Hüften<br>- Spiel mit Proportionen historisch sehr beliebt und häufig in unterschiedlichsten Variationen vorherrschendes Schönheitsideal.<br><br>- Der Reifrock: seit 1470 immer wieder von Frauen getragen -&gt; zunächst dem Adel und der Oberschicht vorbehalten - Trägerin nimmt viel Raum ein und benötigt Assistenz aufgrund von Form und Gewicht der Gewandung.<br><br>um 1800 kurzzeitig eine "natürlichere" Silhouette im Trend, dieser wurde jedoch schnell wieder durch ein stark geformtes Ideal ersetzt.<br><br><strong><em>Krinoline</em></strong><br><br>Reifrock aus Rosshaar - 1855 schon ein&nbsp; Musst-have der Unterbekleidung<br>1856 Weiterentwicklung: Stahlreifen versteifen den Stoffrock<br>- mindestens 3,5 meter Durchmesser des untersten Rings, dazu viel Polsterung um einen Möglichst großen Kontrast zur Taille herzustellen.<br>-&gt; Krinoline beliebt bei Frauen jeglicher Gesellschaftsschichten; trotzdem nochsehr&nbsp; kostspielig<br><br>-&gt; Frauen nehmen Raum ein:<br>- Frauen abhängig von erfolg des Ehemannes, daher einzige Möglichkeit auf Selbstverwirklichung durch eigenes Aussehen<br>-&gt; starres Rollenbild, Frauen sollten möglichst wenig Raum einnehmen, Krinoline dadurch Mittel zur Aufmerksamkeit, zum Raum einnehmen und Wahrgenommen zu werden.<br><br>Obwohl viele Risiken bestanden, wurde die Krinoline von ihren Trägerinnen positiv wahrgenommen.<br>-&gt; Risiken der Krinoline:&nbsp;<br>-Unbequem,<br>- sitzen nur schwer möglich,&nbsp;<br>- Türen kaum passierbar v.a. im bürgerlichen Kontext,<br>- Risiko hängenzubleiben, Stolpergefahr, da Krinoline mitsamt den darüberliegende Kleidungsstücken beim Gehen mitschwingt wie eine Glocke und dadurch den Füßen in den Weg kommen kann&nbsp;<br>--&gt; Stürze hohes Verletzungspotenzial da abfangen mit Krinoline, Korsett, Kleidungsschichten und Polstern nicht ohne weiteres möglich.<br>Vorteile der Krinoline im Gegensatz zur vorherigen Unterbekleidung:<br>- Weniger Wäsche, da weniger Unterröcke für die erwünschte Silhouette nötig wurden<br>-dadurch auch leichteres Gewicht der Kleidung,&nbsp;<br>- auch wenn Sturzgefahr auch durch Krinoline besteht, kein Verheddern von Rockschichten zwischen den Beinen<br>- "leicht" anzuziehen im Gegensatz zu mehreren Schichten, die alle irgendwie befestigt werden mussten.<br>- Selbstbewusstsein der Trägerin: sich selbst Raum verschaffen, dem Ideal entsprechend, ohne Anstand zu verletzen Reize einsetzen - Knöchel und Fuß beim gehen sichtbar&nbsp;<br><br>Krinoline veränderte oft ihre Form, wurde schmaler, keilförmiger, also angepasst an die jeweilige Trend-Silhouette - 1868 ging sie langsam aus der Mode<br><br>-&gt; Bei Frauen beliebt, von Männern verspottet und abgelehnt.<br>- Frauenmode mit Krinoline oft Motiv von Karikaturen, "Auslöser" diverser Krankheiten, Angriff auf das männliche Ego -&gt; Frau würde den Platz einnehmen der ihren männlichen Mitmenschen zustehen würde und die genutzte Stoffmenge wäre unsinnig<br>-&gt; Paradox: Schönheitsideal konstruierten sich nicht aus dem nichts sondern in Abhängigkeit mit dem "Male Gaze" und dem wie das Rollenbild der Frau war - schwach, zerbrechlich, weich, schmal, zurückhaltend -&gt; die Krinoline entstand als "Auswuchs eines männlichen Frauenideals" und entwickelte sich durch Übertreibung zu einer Bedrohung für das männliche Selbstverständnis<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 20:40:20 UTC</pubDate>
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         <title>Turnüre und Polster</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Nach der Krinolinezeit wurde die Silhouette an sich zwar wieder schmaler, das Gesäß und die Hüften rückten dafür in den Fokus<br>- Korbartige Unterröcke, daran befestigte Polster zur Betonung des Gesäß<br>--&gt; starke optische Betonung ohne den prüden Konventionen zu widersprechen<br>- Auch das Korsett veränderte sich in der Form, zu einer verlängerten Linie, die die Taille langzieht und den Bauch und die Hüften miteinschließt<br>-&gt; Anpassung der natürlichen Rundungen an die schmale Taille um dann künstliche Polster an den bevorzugten Stellen zu setzen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 20:49:19 UTC</pubDate>
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         <title>Das Korsett</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Lange Zeit das Essentiellste Kleidungsstück der weiblichen Unterwäsche<br><br>Das Korsett als Objekt zur Formung des Körpers in die unterschiedlichsten Silhouetten.<br>- Erschaffung einer künstlich schmalen Taille durch Schnürung.<br><br>- Weit verbreitete Überzeugung, dass der Frauenkörper grundsätzlich Stütze bedarf<br>- korreliert mit de, vorherrschenden Bild, dass Frauen schwach und zerbrechlich wären.<br>- Der Körper der Frau galt als Fehlerhaft und nicht stark genug sich selbst zu halten wodurch das Korsett sehr lange einen hohen Stellenwert einnahm<br>Schon im Kindesalter wurde Korsett getragen; zwar gab es auch Korsetts für Jungen und Männer, diese wurden allerdings nicht den gleichen Stellenwert zugeteilt wie denen für die weibliche Bevölkerung.&nbsp;<br>Im Gegensatz zu der zeitgenössischen Überzeugung war die Zahl der Personen die wirklich durch das Tragen eines Korsetts profitiert haben z.B. aufgrund einer Rückenfehlbildung wie Skoliose eher gering und galt nicht für die breite Masse.<br><br>Das Korsett als Bedingung für die zeitgenössische Mode:<br>- Abgesehen von den künstlichen Silhouetten an sich wäre die Kleidungspraxis mit den vielen Schichten ohne das Korsett als feste Basis nicht tragbar. --&gt; Gewicht der Kleidung für den Rücken ohne feste Basis schwer haltbar.<br>--&gt; Korsett als Selbstverständlichkeit wie das Waschen.<br><br>Das Korsett als Medium der weiblichen Selbstverwirklichung:<br>- mit nur wenigen Bereichen in denen Frauen ihr Leben selbst gestalten konnten , nahm Schönheit und Mode einen großen Stellenwert ein.&nbsp;<br>- Durch das Anpassen des eigenen Körpers durch das Korsett ergab sich für Frauen eine Kontrolle über den eigenen Körper.<br>- Das Korsett als Objekt für Erotik seltsamerweise besonders im viktorianischen England, welches eher durch eine prüde Denkweise geprägt war.&nbsp;<br><br>Das Korsett beeinflusste den Körper nicht nur temporär sondern modifizierte ihn auch auf Lange Sicht.&nbsp;<br><br>Menschen generell schon schmaler und kleiner im Vergleich zur heutigen Durchschnittsgröße aufgrund von Unterernährung v.a. in der Mittel- und Unterschicht, daher Verkleinerung einer sowieso schon schmalen Figur -&gt; Anderes Verständnis ab wann ein Körper als dick gilt&nbsp;<br><br>Tight-lacing<br>- Praxis bei der das Korsett extrem eng geschnürt wird und die Taille zunehmend verkleinert wird<br>-&gt; Entstanden aus der Idee, die Taille sollte mit zwei Händen umfassbar sein;&nbsp;<br>- auch wenn nicht alle Frauen am tight-lacing partizipierten und zu einem Maximum trieben, war diese Praxis unter Frauen, besonders unter den jüngeren verbreitet.<br>- Auch wenn Korsettschäden auch bei der alltäglichen "nicht-extremen" Schnürung auftraten, so wurden diese durch das tight-lacing&nbsp; massiv verstärkt mit weitreichenden Folgen_<br>--&gt; Erschlaffung des Körpers, Sodass dieser dann wirklich auf das Korsett angewiesen war<br>--&gt;Starke Verlagerung und Verformung der inneren Organe<br>--&gt; Atemnot und Ohnmacht, da die Atmung erschwert wird<br>--&gt; gebrochene Rippen mit hohem Risiko zur Lungenperforation, tödliche innere Verletzung<br>--&gt;Mangelernährung/Verhungern<br><br>Ambivalenz der männlichen Sicht auf Frauen im Korsett:<br>- zum einen schmal geschnürter Körper sehr begehrt und Körperideale durch Männer konstruiert - festigt Rollenbild der schwachen Frau<br>- andererseits ähnlich wie bei der Krinoline Thema von Karikaturen und Belustigung, dass Frauen den Körper um jeden Preis einschnüren und die Taille verkleinern.<br><br>Das Korsett und Klassismus:<br><br>Körperschäden sehr von der Qualität und Passform eines Korsetts abhängig.<br>Auch wenn alle Korsette den Körper negativ beeinflussen, so litten vor allem Frauen aus bürgerlichen Schichten und Arbeiterinnen unter massiver Schädigung des Körpers<br>- Wohlhabende, Privilegierte Frauen konnten es sich leisten ein maßgefertigtes Korsett mit hochwertigen Materialien herzustellen zu lassen, dieses Individuell auf Bedürfnisse anzupassen und einzutragen. Zudem hatten diese auch die finanziellen Mittel für geeignete Unterbekleidung die auch die Haut vor Reizungen schützte.<br><br>Allen anderen Frauen blieben häufig nur normierte Massenkorsetts von schlechter Qualität die eher schlecht als recht auf die unterschiedlichsten Körper passte.&nbsp;<br>Normierung bedeutet zudem meist nur eine Größe, da es Konfektionsgrößen wie wir sie heute kennen noch nicht gab.<br>Qualitativ waren vor allem die Korsettstangen mangelhaft, da diese häufig brachen und den Körper verletzten.<br>Auch das Eintragen war hier nicht ohne weiteres möglich, da gerade erwerbstätige Frauen nicht die Zeit und finanziellen Ressourcen hatten um den Körper an das jeweilig moderne Korsett zu gewöhnen; auch Spezialanfertigungen wie Schwangerschaftskorsetts waren eher Wohlhabeneren Frauen vorbehalten.<br><br>Besonders von Armut betroffene Frauen erlebten Gesundheitliche Schäden durch die Selbstverständlichkeit des Korsetts.<br>Diejenigen, die sich ein Korsett und passende Unterhemden gar nicht leisten konnten, halfen sich mit gefährlichen Alternativen.&nbsp;<br>So wurden z.B. Bänder genutzt oder die Unterröcke besonders eng geschnürt und die Taille zu modifizieren, was zu Einschnitten und Furchen in der Haut führe -&gt; Im Gegensatz zum Korsett ist die Belastung hier nicht gleichmäßig verteilt sondern schneidet genau an einer Stelle ein.<br>--&gt; Das Bedürfnis nach Konformität und gesellschaftlicher Teilhabe stand über der eigenen Körperlichen Gesundheit und dem Leben.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 21:33:49 UTC</pubDate>
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         <title>Unterbekleidung</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Unterbekleidung der Frau war vielschichtig und bestand aus vielen Einzelteilen. Diese wurde in einer bestimmten Reihenfolge angelegt<br><br>- Unterhose, etwa knie-wadenlang, lange Zeit im Schritt offen für den Toilettengang<br>- Unterhemd/ Unterkleid<br>- Strümpfe<br>- Schuhe ( diese wurden für angezogen, da dies nach dem Anlegen des Korsetts nicht ohne Hilfe möglich ist)<br>- Korsett<br>- Leibchen für über das Korsett - verdeckt z.B. Sichtbarkeit der Stäbe und Nähte<br>- Je nach Mode Unterröcke, Krinoline, Reifrock<br>- ggf. Polster<br>- Oberbekleidung: Rock und Bluse, Jacke etc.<br><br>Aufgrund der vielen Schichten brachte das entkleiden einen besonderen erotischen Reiz mit sich<br>- Die Formenden Bestandteile der Unterbekleidung war hauptsächlich bestimmt für die Darstellung des Körpers in der Öffentlichkeit, während die Unterwäsche selbst im Verborgenen, also im Kontext von Intimität und Beziehung wirkte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 21:45:01 UTC</pubDate>
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         <title>Wandel des Körperideals ab 1920</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>In den späten 1910er Jahren verschwindet das Korsett allmählich:<br>- Die neue Generation verkörpert neue Ideale an die Gesellschaft und darüber wie der Körper auszusehen hat.<br><br>Das neue Ideal ist eine gerade, "jungenhafte" Figur<br>-&gt; Das Korsett ist dafür nicht mehr zeitgemäß, was nicht bedeutet, dass es von heute auf morgen verschwand.<br><br>Die neuen Helferlein um den Körper dem Ideal anzupassen waren Büstenhalter und Hüftgürtel aber auch Korsetts die die Taille nun nicht mehr verschmälern sondern Brust, Hüfte und Taille in eine Linie brachten. <br>-&gt; Frauen die dem Körperideal schon entsprachen nutzen diese Hilfsmittel eher selten, und trugen als Unterwäsche häufig s.g. Hemdhöschchen die es als Einteiler ähnlich wie ein luftig geschnittener Body aber auch als Zweiteiler bestehend aus Hemdchen und Höschen gab.<br>--&gt; Mit dem steigenden Popularität von geraden Schnitten und kürzeren Röcken verschwanden auch die Rüschigen, mehrteiligen Unterwäschestücke.<br><br><strong>1930er -1950er Jahre</strong><br><br>Der geformte Frauenkörper kommt wieder in Mode.<br>- Das Korsett ist verschwunden, dafür kommen elastische Hüftgürtel und Korseletten sowie der Bh zum Einsatz.<br>- Durch Innovation in der Textilindustrie zunehmend elastische Materialien und Kunstfasern<br>- In den 1950ern zudem Formung von Kleid und Körper durch den Einsatz von Petticoats<br><br><strong>1960er - 1970er<br></strong>Großer Umschwung innerhalb der Gesellschaft bezüglich des Rollenverständnisses -&gt; neue Feministische Welle, Protestbewegungen...<br>- Ablehnung gesellschaftlicher Normen - Wunsch nach Befreiung<br>-&gt; BH wird abgelehnt und von Aktivistinnen verbrannt als symbol der Emanzipation.<br>- Verzicht auf Miederwaren als politisches Statement<br>- FKK Bewegung <br>- Massiver Einfluss auf Unterwäsche- und Dessousbranche - Versuch Kunden mit neuen, nahtlosen BHs zu generieren<br><br><strong>Ab 1980er<br></strong>Unterwäsche wird wieder getragen und durchlebt Modetrends wie andere Kleidungsstücke auch<br>- Bandbreite an Produkten um für "jeden" den passenden Artikel anzubieten.<br><br><strong>Aktuelle Trends<br></strong><br>Unterwäsche grob in zwei Kategorien einteilbar<br>- bequeme Basic Unterwäsche <br>- Dessous<br>besonders letztere haben einen deutlich steigenden Marktwert.<br>-&gt; Aber auch hier Wandel im Selbstverständnis<br>- während Dessous bisher häufig von Männern für Frauen designed wurden und daher eher den Bedürfnissen der Männer entsprachen im Sinne von Ästhetik und Erotik,<br>so zeigt sich, dass die Nachfrage nach Frauengeführten Wäschelabels steigt. <br><br>- Moderne Funktionsunterwäsche z.B. Periodenslips entstehend aus Ideen wie Nachhaltigkeit, Tabubruch, Effizienz<strong><br></strong><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:06:42 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:08:56 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:14:05 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:14:49 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>https://www.mythicalcreaturesguide.com/kitsune/</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:15:56 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:16:29 UTC</pubDate>
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         <title>Planung</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Spezifizierung nach Themenauswahl:<br>-&gt; zuerst war die Überlegung da die Mythenfigur des japanischen Kitsune als Kostüm darzustellen.<br>Mit weiterer Recherche zur Mythologie bin ich allerdings immer wieder auf das Verhältnis von Tradition und Moderne in der japanischen Kultur gestoßen und habe mich dazu entschlossen den Kitsune als Ankerpunkt für die Darstellung dieses Sprannungsverhältnisses zu nutzen.<br><br>Der Kitsune ist ein formwandelndes Fuchswesen in der japanischen Mythologie, der sowohl als listig und hinterhältig dargestellt wird aber auch als gutes Wesen welches die Fruchtbarkeitsgöttin Inari begleitet.&nbsp;<br><br>In der Mythologie können Kitsune jegliche Menschliche Gestalt annehmen, bevorzugen jedoch die einer jungen Frau um durch Heirat mit den Menschen zusammenzuleben.<br>Wird der Kitsune jedoch enttarnt verlässt er die Menschen.<br><br>Japan ist seit jeher sehr ambitioniert darin die Kultur des Landes aufrechtzuerhalten, durch die Öffnung zur westlichen Welt im Rahmen der Meiji-Restauration.<br><br>Zugleich zeigte sich eine Anpassung an westliche Vorbilder und das zurückgewinnen auf die japanische Kultur und Tradition.<br><br>Heute ist das Leben in Japan geprägt durch dieses Spannungsverhältnis zwischen Modernität und Tradition, ähnlich wie die Figur des Kitsune ein ewiges Spannungsverhältnis zwischen seinen Formen aber auch zwischen den Nuancen von Gut und Böse einnimmt.<br><br>Weitergehend ist der Kitsune ein beliebtes Motiv in moderner&nbsp; japanischer Popkultur und spielt in vielen Manga und Anime, aber auch Romanen und der Musik eine Rolle.&nbsp;<br>Auch die traditionell shintoistische Verehrung in Schreinen und das tragen der traditionellen Fuchsmaske zu Festlichkeiten sind typisch im modernen Japan.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:18:42 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:18:48 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>https://www.focus.de/finanzen/news/tradition-und-moderne-japan_id_2072756.html</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:21:25 UTC</pubDate>
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         <title>Projektbeschreibung</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Mein Projekt besteht daher aus einem Wickelkleid, welches ich aus einem japanischen Kimono umgearbeitet haben, welches symbolisch für die Verbindung von Tradition, Kultur und Moderne steht.<br>Als Accessoires habe ich einen Fuchsschwanz aus Kunstfell genäht, der als Anhänger am Kleid aber auch an Taschen getragen werden kann. Hier habe ich mich für weißes Kunstfell entschieden, passend zu der traditionellen Darstellung der Kitsune.&nbsp;<br><br>Zudem habe ich mithilfe von Karton und Pappmache eine Fuchsmaske nach japanischem Vorbild angefertigt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:41:18 UTC</pubDate>
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         <title>Material</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092707882</link>
         <description><![CDATA[<div>Kimono, Vintage aus Japan, Zustand eher mittelmäßig, schon teilweise als Mottensnack geendet<br><br>Pappkarton, Zeitung, Kleister<br><br>Acrylfarben<br><br>Garn<br><br>Kunstfell weiß&nbsp;<br><br>Kordel&nbsp;<br><br>Handnähnadel, Stechnadeln, Nähmaschine, Schere/ Rollschneider&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:43:42 UTC</pubDate>
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         <title>Präsentation</title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092709236</link>
         <description><![CDATA[<div>In Form von Fotos anhand einer Kleiderbüste.<br>Aufgrund der Online- Ausstellung habe ich mich für Fotografien entschieden, ansonsten hätte ich das Ensemble gerne mit einer Schneiderpuppe/ Schaufensterpuppe ausgestellt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:46:46 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:51:11 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:51:29 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:51:52 UTC</pubDate>
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         <title>Ausgangslage Kimono</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:52:18 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:52:30 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Erste Zerlegung in zwei Teile</div>]]></description>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Stoffbahn für den Rockteil</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 22:53:15 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:53:42 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 22:54:11 UTC</pubDate>
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         <title>Konstruktion Kimono</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Kimono werden traditionell Handgefertigt und während ich meinen Kimono teilweise auseinander genommen habe, habe ich einiges über die Konstruktion dieses Kleidungsstückes gelernt.&nbsp;<br><br>- Ein Kimono wird traditionell aus schmalen Stoffbahnen genäht, diese bestehen meist aus Seide und sind Handgefärbt und Bemalt/ Bedruckt<br><br>- Das Innenfutter ist anders als bei westlicher Mode nicht ein eigenes Stoff Teil sondern besteht auch aus einzelnen Stoffbahnen, die aber im Gegensatz zum Außenstoff nicht durchgängig sein müssen.&nbsp;<br>- häufig sind die innenliegenden Stoffteile nur kurz und werden dann übereinander gelappt so vernäht, dass dies optisch nicht auffällt ( Es sei denn man nimmt das ganze Konstrukt auseinander).<br><br>Aufgrund der Rund 30 Jahre alten Seide musste ich einige Teile per Hand nähren um den Stoff, aber auch meine Nähmaschine nicht zu beschädigen, durch das ausfransen an manchen Stellen.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 23:00:20 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>antonialeuschner</author>
         <link>https://padlet.com/antonialeuschner/o248tiqhux3otz34/wish/2092716799</link>
         <description><![CDATA[<div>Kimono sind üblicherweise im Achselbereich offen, diese Schlitze habe ich halb geschlossen und dort auch die Bänder zum Schließen des Kleides mit angebracht.&nbsp;<br><br>Dazu habe ich Handnähtechniken wie z.B. einen Leiterstich genutzt<br><br>Auf dem Foto sieht das Oberteil noch reicht beulig aus, da ich mit der Platzierung der Bänder und der Höhe des zunähen noch experimentieren musste</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 23:02:06 UTC</pubDate>
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         <title>Fuchsschwanz Accessoire</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Das Schnittmuster habe ich auf einem Stück Tonkarton vorgezeichnet direkt auf den Stoff übertragen und ausgeschnitten.&nbsp;<br><br>Die Schnittteile habe ich per Hand vernäht, Gestürzt und das Fell gekämmt.&nbsp;<br><br>Als Finish hab ich mit einem zum Kimono passenden Rosa ton die Spitze verziert </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 23:05:33 UTC</pubDate>
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         <title>Grundkosntruktion Maske aus Müslikartons</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 23:06:15 UTC</pubDate>
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         <title>zweite Schichte Pappmache</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 23:06:48 UTC</pubDate>
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         <title>Grundierte Maske </title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <pubDate>2022-03-13 23:07:24 UTC</pubDate>
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         <title>Resümee</title>
         <author>antonialeuschner</author>
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         <description><![CDATA[<div>Grundsätzlich bin ich mit meinem Objekt und meiner Leistung wirklich zufrieden, vor allem weil das Kleid aufgrund der Konstruktion des Kimono mich vor einigen Herausforderungen stellte, die vorher so nicht absehbar waren<br>- unterschiedlich dicke Stoffschichten, Schnittmusterteile die nicht genau auf die verfügbaren Stoffbahnen passten -&gt; Puzzearbeit<br>- vorsichtig genug mit der Seide umgehen damit diese keine weiteren Schäden annimmt<br>- Zeitverzögerung, da der Kimono aus Japan geliefert wurde und erstmal 1,5 Wochen Lüften musste um den Geruch nach Mottenkugeln erträglich zu machen.<br><br>Ich bin an den Herausforderungen die sich beim Umarbeiten des Kleides ergeben haben sowohl in meinen Nähfähigkeiten aber auch in Bereichen wie Geduld, Ausprobieren bis etwas passt und Frustration gewachsen.<br><br>Auch die Herstellung der Maske brauchte zunächst mehrere Anläufe bis sie erfolgreich war und Rückblickend würde ich mich eher für Gipd entscheiden anstelle von Pappmache, aber das ist einfach eine Präferenz die sich im Herstellungsprozess gezeigt hat.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-13 23:14:05 UTC</pubDate>
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