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      <title>Die Gesellschaft der Weimarer Republik by Axel Friesen</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-09-18 09:41:48 UTC</pubDate>
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         <title>6. Feb. 1919: Ort Weimar als Regierungssitz</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Weimar wurde nach dem Ersten Weltkrieg als Regierungssitz gewählt, weil Berlin, die Hauptstadt des Deutschen Reiches, aufgrund der politischen und sozialen Unruhen nach Kriegsende als zu unsicher galt. Es bestand die Sorge, dass diese instabile Lage die Arbeit der Verfassungsgebenden Nationalversammlung behindern würde. Weimar hingegen war eine kleinere und ruhigere Stadt, die eine sichere Umgebung für die Nationalversammlung bot. Darüber hinaus besaß Weimar eine symbolische Bedeutung als kulturelles Zentrum Deutschlands. Die Stadt war eng mit dem Erbe von Goethe, Schiller und der deutschen Klassik verbunden, was ihr eine gewisse geistige Autorität verlieh. Diese kulturelle Ausstrahlung machte Weimar zu einem geeigneten Ort, um die Gründung der ersten deutschen Demokratie, der Weimarer Republik, zu verankern. Ein weiterer praktischer Grund war, dass Weimar über die notwendige Infrastruktur verfügte, um eine solche politische Veranstaltung zu beherbergen. Das Deutsche Nationaltheater bot einen geeigneten Versammlungsort, und die Stadt konnte die Delegierten und Funktionäre problemlos unterbringen. (Lennert)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:06:18 UTC</pubDate>
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         <title>05-12 Jan 1919: Spartakusaufstand</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Inhalt:</strong>&nbsp;</p><p>Der&nbsp;<strong>Spartakusaufstand</strong>&nbsp;(5. bis 12. Januar 1919), auch Januaraufstand oder Januarkämpfe genannt, war eine&nbsp;<strong>Erhebung des Spartakusbundes</strong>&nbsp;unter Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.&nbsp;</p><p>Hier entwickelten sich revolutionäre Massendemonstrationen hin zu&nbsp;<strong>bürgerkriegsähnlichen Straßenkämpfen</strong>. Infolge der Niederschlagung des Aufstandes durch rechte Freikorps wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet.&nbsp;</p><p><br></p><p><strong>Hintergrund:</strong>&nbsp;</p><p><strong>Ebert-Groener-Pakt</strong>:</p><p><strong>-Friedrich Ebert</strong> und Wilhelm <strong>Groener (OHL)</strong> schließen Pakt zur Stabilisierung der Übergangsphase zwischen Kaiserreich und Republik &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;-Ebert Brauch dabei die Unterstützung des Militärs, um einen Zusammenbruch des Staates zu vermeiden &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;-Groener will will eine&nbsp;linksradikale Revolution verhindern&nbsp;→ Ebert mit seiner gemäßigten MSPD ist das "geringere Übel" für die monarchistischen Militärs&nbsp;</p><p><br></p><p>Jakob M</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:20:47 UTC</pubDate>
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         <title>10. Nov. 1918: der Ebert/Gröner Pakt</title>
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         <description><![CDATA[<p>Am 10. November 1918, kurz nach der Abdankung des Kaisers, einigten sich der Sozialdemokrat Friedrich Ebert und General Wilhelm Groener in einem Telefongespräch auf eine Zusammenarbeit: Die Oberste Heeresleitung (OHL) versprach der neuen Regierung militärische Unterstützung gegen linksradikale Revolutionäre, während Ebert zusicherte, die Befehlsgewalt der Offiziere über die Truppen zu bewahren. Gemeinsam wollten sie einen Bürgerkrieg nach russischem Vorbild und die Ausbreitung des Bolschewismus verhindern. Dies stärkte die Position der Sozialdemokraten, führte jedoch zur Entfremdung vieler Anhänger, die sich zunehmend der USPD oder KPD zuwandten.</p><p>(Sebastian)</p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:21:03 UTC</pubDate>
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         <title>19. Jan. 1919 - Wahl zur Nationalversammlung </title>
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         <description><![CDATA[<ul><li><p><strong>Bedeutung:</strong> Erste Wahl nach dem Ende des Kaiserreichs und Beginn der Weimarer Republik.</p></li><li><p><strong>Wahlrecht:</strong> Allgemeines, gleiches, geheimes und direktes Wahlrecht für Männer, Frauen und Soldaten ab 20 Jahren (erste Wahl, bei der Frauen in Deutschland wählen durften).</p></li><li><p><strong>Wahlbeteiligung:</strong> Rund 83%.</p></li><li><p><strong>Ergebnis: </strong></p><p>Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): 37,9%</p><p>Zentrum: 19,7%</p><p>Deutsche Demokratische Partei (DDP): 18,5%</p><p>Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD): 7,6%</p><p>Deutsche Volkspartei (DVP): 4,4% </p><p>Deutschnationale Volkspartei (DNVP): 10,3%</p></li><li><p><strong>Größte Zugewinne:</strong> USPD (7,6%), DDP (6,2%), Z (3,3%), SPD (3,1%)</p></li><li><p><strong>Größte Verluste:</strong> DVP (-9,2%), DNVP (-3,7%)</p></li><li><p><strong>Regierung:</strong> SPD, Zentrum und DDP bildeten die "Weimarer Koalition".</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:21:34 UTC</pubDate>
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         <title>1972: Die Erfindung des Döners</title>
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         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3127565209</link>
         <description><![CDATA[<p>Es geschah in Berlin: Der Legende nach steckte Kadir Nurman 1972 als Erster das Fleisch in einen Fladen- und hatte die in Deutschland so beliebte Variante des Döners erfunden.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:28:13 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>3. Nov. 1918 Matrosenaufstand</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3127567021</link>
         <description><![CDATA[<p>• 30. Oktober 1918: Befehlsverweigerung der Matrosen einzelner Schiffe in Wilhelmshaven gegen den eigenmächtigen Befehl der Seekriegsleitung (SKL) einen letzten Angriff gegen Großbritannien zu starten um die Ehre der Flotte zu bewahren<br>• OHL hatte zuvor einen Waffenstillstand gefordert, daher war das Ende des Kriegs absehbar und ein Angriff gegen die überlegende britische Flotte in den Augen der Matrosen ein unnötiges Sterben<br>• Auch wollten sie die neue parlamentarische Regierung Max von Badens unterstützen<br>• Aufgrund der Befehlsverweigerung fand der Angriff nicht statt, auf der Rückfahrt nach Kiel wurden ca.1000 Matrosen verhaftet<br>• Dagegen protestierten Matrosen in Kiel, ihnen hatten sich auch die Arbeiter Kiels angeschlossen, die einen schnellen Friedensschluss forderten<br>• Teile des Herres schlossen sich den Matrosen und Arbeiters an<br>• Es kam zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen aufständischen Matrosen und Soldaten<br>• Das führte zu bewaffneten Aufständen<br>• Aufstand in Kiel schlug auf alle größeren Stadte des Deutschen Reichs über<br>• Die Kontrolle übernahmen revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte, wodurch sich die Bundesfürsten und Kaiser Wilhem II. gezwungen sahen abzudanken<br>• Als Folge kam es zur Novemberrevolution<br><br><br><br>Quellen:<br>• <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kieler_Matrosenaufstand">https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kieler_Matrosenaufstand</a> <br>• <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/ba005865">https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/ba005865</a></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:29:21 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>09.11.1918: Die Ausrufung der „Freien Sozialistischen Republik Deutschland“                                            </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3127567071</link>
         <description><![CDATA[<p>Zwei Stunden nach der Ausrufung der  „deutschen Republik“ durch Phillip Scheidemann, ruft der Anführer des linksradikalen Spartakusbundes <strong>Karl Liebknecht, </strong>vor dem Berliner Stadtschloss, die <strong>"freie sozialistische Republik"</strong> aus.</p><p>Liebknecht ist ein bedeutender Unterstützer  einer <strong>radikalen Revolution </strong>in Deutschland, mit dem Ziel eine sozialistische<strong> Räterepublik,</strong> nach Vorbild der Sowjetunion, zu gründen .</p><p>Die gegesätzlichen Reden von Scheidemann und Liebknecht lassen die kommenden Konflikte und Auseinandersetzungen zwischen den gemäßigten und radikalen Fraktionen der Revolution schon erahnen.  </p><p>Emilia Drago </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:29:24 UTC</pubDate>
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         <title>Anfang Okt. 1918: neue Regierung</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Anfang Oktober bildet Reichskanzler Prinz Max von Baden ein Neue Regierung. Diese bestand aus Vertretern der SPD (Staatssekretäre Phillip Scheidemann und Gustav Bauer), dem Zentrum und der liberalen Fortschrittspartei. Dies geschah nachdem die Chefs der OHL, Generäle  Erich Ludendorff und  Paul von Hindenburg eine vom Parlament getragene Regierung forderten, um Waffenstillstandsverhandlungen zu führen und die Verantwortung für die Niederlage übernehmen. So sollte die Schuld von der militärischen Führung ferngehalten werden.</p><p>(Zoe F.)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:29:52 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>15. Januar 1919, Ermordung Rosa Luxemburg </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p><sup>Rosa Luxemburg Biografie:</sup></p><p><sup>Geboren: 5. März 1871, Zamosc Polen</sup></p><p><sup>Ermordet: 15. Januar 1919 Berlin</sup></p><p><sup>Partei: Kommunistische Partei Deutschlands</sup></p><p>Von Juli 1916 bis November 1918 ist Rosa Luxemburg in Berlin, Wronke und Breslau inhaftiert. Von dort aus unterstützt sie mit </p><p>Artikeln die Oktoberrevolution in Russland.</p><p>Am 9. November 1918 wurde sie aus der Haft entlassen und engagierte sich mit ganzer Kraft in der Novemberrevolution in Deutschland.</p><p>Am 15. Januar 1919 werden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Offizieren und Soldaten der Garde-kavallerie-Schützen-Division.</p><p>(Jeremy Hommer)</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:30:05 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>9.November 1918: Friedrich Ebert: Reichskanzler</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3127569498</link>
         <description><![CDATA[<p>Friedrich Ebert (1871-1925) übernahm nach Ausrufung der Republik 1918 die Regierungsgeschäfte und wurde 1919 erster Reichspräsident der Weimarer Republik. Am 9. November 1918 übergab Max von Baden das Amt des Reichskanzlers an Friedrich Ebert, ohne verfassungsrechtlich dazu befugt zu sein. </p><p>Am 10. November bildet Ebert den Rat der Volksvertretern mit Haase (USPD).</p><p>Friedrich Ebert arbeitete als Sattler, Redakteur und Gastwirt und übernahm ab 1913 den SPD- Vorsitz. Die SPD war zum Zeitpunkt der Kanzler Übergabe die stärkste Fraktion im Reichstag. Ebert überließ die Entscheidung über die künftige Staatsform einer gewählten Nationalversammlung, aus der die SPD als stärkste Partei hervorging und mit der Partei Zentrum und der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) die „Weimarer Koalition” bildeten. Die Weimarer Nationalversammlung wählte Friedrich Ebert am 11. Februar 1919 zum ersten Reichspräsidenten. In den Jahren von 1919-1923 ging Ebert gewaltsam gegen Massenproteste von Linksradikalen vor, stellte sich jedoch auch den Putschversuchen der Rechtsradikalen 1920 und 1923 und bekämpfte sie erfolgreich.</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:31:22 UTC</pubDate>
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         <title>1895: Erfindung des Hamburgers </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Wann genau der erste Burger serviert wurde, lässt sich heute nur noch schwer sagen. Wahrscheinlich wurde er <strong>1895</strong> in einem Imbiss in New Haven in Connecticut zubereitet, andere Stimmen behaupten, dass ein Mann namens „Hamburger Charlie” in Wisconsin bereits zehn Jahre zuvor den ersten Burger verkauft hat.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 10:56:36 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>15. Jan. 1919: Die Ermordung von Karl Liebknecht</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3127986459</link>
         <description><![CDATA[<p>Kurze Biografie</p><p>Karl Liebknecht wurde am 13. August 1871 geboren, beendete sein Studium 1893, erhielt 1897 seinen Doktortitel und eröffnete 1899 eine Rechtsanwaltskanzlei. Er war überzeugter Sozialist und trat 1900 in die (damals noch recht sozialistische) SPD ein. Seine politische Gesinnung orientierte sich an Marx, widersprach diesem aber in einigen Punkten (etwa glaubte Liebknecht nicht, dass der Wert der Arbeit intrinsisch mit dem Wert des Produktes zusammenhängt) und war generell durch den Humanismus geprägt. Sein strikter Antimilitarismus brachte ihn mehrere Male in Schwierigkeiten, etwa als er für die 1907 veröffentlichte Schrift "Militarismus und Antimilitarismus", für wessen Inhalt er wegen Hochverrats zu einem Jahr Haft verurteilt wurde, oder als er, durch seine Antikriegshaltung sowieso selbst bei anderen SPDlern unbeliebt, 1916 wegen "Kriegsverrats" zu 4 Jahren im Zuchthaus (Gefängnis + schwerer Zwangsarbeit) verurteilt wurde. Nachdem er kurz vor Kriegsende frühzeitig entlassen wurde, trat er der abgespaltenen USPD bei und gründete später zusammen mit Rosa Luxemburg die KPD sowie den Spartakusbund. Am 9. November 1918 rief er die "freie sozialistische Republik Deutschland" aus und setzte sich für die Einführung des Rätesystems in Deutschland ein, bei welchem einzelne Arbeiter-, Bauern-, Soldaten-, (usw) -Räte eigene Repräsentanten direkt ins Parlament wählen würden. Dies scheiterte jedoch, und Deutschland wurde eine parlamentarische Republik. Im Januar reagierte Liebknecht auf die Absetzung eines USPD-Polizeichefs in Berlin mit dem Versuch, die Regierung durch einen Generalstreik zu stürzen. Zu diesem Zweck wurden auch Arbeiter bewaffnet, was, nach dem Scheitern der Zusammenstellung eines Streiks zu einigen Straßenkämpfen mit Polizei, Armee und Freikorps führte. Am 14. Januar wurde er zusammen mit Rosa Luxemburg festgenommen.</p><p><br></p><p>Ermordung</p><p>Am 15. Januar 1919 wurde Liebknecht von Soldaten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division zum Ufer des "Neuen Sees" geführt und dort mit mindestens vier Kugeln von hinten exekutiert. Am selben Tag tötete diese Einheit auch Rosa Luxemburg. Später wurde angegeben, man hätte Liebknecht beim Versuch zu fliehen getötet. Für die Mörder gab es keine Zivile Strafverfolgung. Als die KPD die Identitäten und Aufenthaltsorte der Mörder herausfand, wurde zwar ein Kriegsgerichtsverfahren eingeleitet, allerdings nur zwei Gefängnisurteile ausgesprochen, die beide nie angetreten wurden. Die Täter erhielten von den Nazis später alle Haftentschädigungen. Später behaupteten einige der Täter, dass Mitglieder der SPD die Morde befohlen und bei ihrer Vertuschung geholfen hätten.</p><p>(Theo Sülwald)</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 14:33:10 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>9. Nov. 1918: Abdankung Wilhelm II </title>
         <author>JakobFpunkt</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Gründe</strong></p><ul><li><p>Während des Krieges trat Wilhelm II immer stärker in den Hintergrund: </p><ul><li><p>überließ die ihm eigentlich zustehende Gesamtverantwortung für die Kriegsentscheidungen der Obersten Heeresleitung </p></li></ul><ul><li><p>-&gt;Machtverlust </p></li></ul></li><li><p>Scheitern der letzten großen Offensiven </p><p>-&gt; aussichtslose militärische Lage</p></li><li><p>Unruhen in Deutschland: Massenproteste und Arbeitsniederlegungen (Monarchie Gegner) </p></li><li><p>Wilhelm II steht dem Frieden im weg: die anderen Kriegsparteien fordern ein Ende der deutschen Monarchie </p></li><li><p>Oberste Heeresleitung erkennt die aussichtslose Situation in der die Monarchie steckt und Hindenburg empfiehlt eine Abdankung </p></li><li><p>Angst vor einer sozialen Revolution/ russischen Zuständen, wenn der Kaiser nicht abdankt. Um dies zu verhindern kam es zu keinem Rückhalt für Wilhelm II</p></li></ul><p><br></p><p><strong>Abdankung</strong></p><ul><li><p>9. Nov. 1918 Abdankung und Flucht ins Exil in die Niederlande, um eine Gefangennahme oder sogar Tötung Wilhelm II  durch die revolutionären Kräften oder meuternden Soldaten zu verhindern.</p></li></ul><p><br></p><p>Und damit endete die Monarchie in Deutschland.</p><p><br></p><p>Jakob Laabs</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 16:34:12 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>9. November 1918: Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Gegen Mittag des 9. Novembers 1918 erfuhr der SPD-Politiker und Staatssekretär Scheidemann von dem Vorhaben Liebknechts, eine deutsche Räterepublik auszurufen. Um sich und seiner Partei die Initiative gegenüber Liebknecht und der USPD zu sichern beschloss er ihm zuvorzukommen und rief um 14 Uhr von einem Balkon des Reichstagsgebäudes selbst die Republik aus - etwa zwei Stunden früher als Liebknecht. Da diese Handlung nicht von Friedrich Ebert autorisiert war, geriet er später darüber in einen heftigen Streit mit diesem; Ebert wollte die Nationalversammlung über Deutschlands künftige Staatsform entscheiden lassen. </p><p><br></p><p>Es ist anzumerken, dass Scheidemanns tatsächliche Rede häufig falsch wiedergegeben wird. Diese Versionen basieren auf einer nachträglich von ihm selbst abgeänderten Version, die auch in der bekannten Redeaufnahme von 1920 zu hören ist. Mit dem veränderten Text wollte sich Scheidemann vermutlich v.a. gegen die aufkommende Dolchstoßlegende verteidigen. </p><p><br></p><p>Hier die Rede nach dem anwesenden Journalisten Ernst Friedegg:</p><p><br></p><p>"Das deutsche Volk hat auf der ganzen Linie gesiegt. Das alte Morsche ist zusammengebrochen; der Militarismus ist erledigt! Die Hohenzollern haben abgedankt! Es lebe die deutsche Republik! Der Abgeordnete Ebert ist zum Reichskanzler ausgerufen worden. Ebert ist damit beauftragt worden, eine neue Regierung zusammenzustellen. Dieser Regierung werden alle sozialistischen Parteien angehören.</p><p><br></p><p>Jetzt besteht unsere Aufgabe darin, diesen glänzenden Sieg, diesen vollen Sieg des deutschen Volkes nicht beschmutzen zu lassen und deshalb bitte ich Sie, sorgen Sie dafür, daß keine Störung der Sicherheit eintrete! Wir müssen stolz sein können in alle Zukunft auf diesen Tag! Nichts darf existieren, was man uns später wird vorwerfen können! Ruhe, Ordnung und Sicherheit ist das, was wir jetzt brauchen!</p><p><br></p><p>Dem Oberkommandierenden in den Marken <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_von_Linsingen"><em>Alexander von Linsingen</em></a> und dem Kriegsminister <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Sch%C3%ABuch">Schëuch</a> werden je ein Beauftragter beigegeben. Der Abgeordnete Genosse <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_G%C3%B6hre">Göhre</a> wird alle Verordnungen des Kriegsministers Schëuch gegenzeichnen. Also gilt von jetzt ab, die Verfügungen, die unterzeichnet sind von Ebert, und die Kundmachungen, die gezeichnet sind mit den Namen Göhre und Schëuch, zu respektieren.</p><p><br></p><p>Sorgen Sie dafür, daß die neue deutsche Republik, die wir errichten werden, nicht durch irgendetwas gefährdet werde. Es lebe die deutsche Republik."</p><p><br></p><p>(Daniel Janz)</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 18:39:09 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>11. Nov. 1918: Der Waffenstillstand von Compiègne</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Mit dem Scheitern der Frühjahrsoffensive von 1918 wurde der deutschen Obersten Heeresleitung (OHL) klar, dass der Krieg militärisch nicht mehr zu gewinnen war. Die deutsche Militärführung befürchtete den Zusammenbruch der Westfront und das Vordringen feindlicher Truppen auf das Reichsgebiet. Am 29. September 1918 forderte Erich Ludendorff daraufhin, im Namen der OHL, die Reichsregierung auf, Verhandlungen über einen Waffenstillstand mit dem US-Präsidenten Woodrow Wilson zu beginnen. Ein Termin für ein Treffen kam erst nach einem wochenlangen Notenwechsel mit dem amerikanischen Außenminister Robert Lansing zustande. Als Ort wurde von französischer Seite ein Eisenbahnwaggon in einem Waldstück der Gemeinde Compiègne ausgewählt. Verhandlungen im eigentlichen Sinne gab es nicht. Den deutschen Vertretern wurde eine Frist von 72 Stunden gesetzt, und ihnen wurde nur der Dialog mit rangniederen Offizieren gestattet. Erzberger und den anderen deutschen Delegierten erschienen die Waffenstillstandsbedingungen, die ihnen vorgeschlagen wurden, als sehr hart, doch die Delegation der Entente-Mächte ließ Einwendungen nicht zu. Erzberger suchte Rücksprache in Berlin und wurde angeblich vom neuen Reichskanzler Friedrich Ebert nach Rücksprache mit dem Chef der OHL, Hindenburg, angewiesen, den Waffenstillstand zu jedweden Bedingungen anzunehmen. Der Vertrag wurde am 11. November zwischen 05:12 Uhr und 05:20 Uhr französischer Zeit unterzeichnet und trat um 11 Uhr in Kraft.</p><p><br></p><p>Jonas </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 18:54:19 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>16.-20. Dezember 1918:  Reichsrätekongress der Arbeiter- und Soldatenräte</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p><br></p><p><br></p><p>Der <strong>Reichsrätekongress</strong> oder auch <em>Reichsrätekongress der Arbeiter- und Soldatenräte </em>war ein Kongress, der über das <strong>zukünftige politische System Deutschlands</strong> nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs entscheiden sollte</p><p><br></p><p>- Der Reichsrätekongress tagte vom 16. bis 20. Dezember 1918 im preußischen Abgeordnetenhaus in Berlin und sollte über das zukünftige politische System Deutschlands nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs entscheiden.</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p>Teilnehmer: Rund 500 Delegierte aus ganz Deutschland nahmen teil. Zwei Drittel der Delegierten waren SPD-Mitglieder, etwa 100 gehörten der USPD an, und der Spartakusbund stellte nur ein Dutzend Delegierte.</p><p>&nbsp; - Verhältnis: 1 Delegierter pro 200.000 Einwohner, 1 Abgesandter pro 100.000 Soldaten.</p><p>&nbsp; - Insgesamt gab es 490 Räte (406 Arbeiterräte und 84 Soldatenräte).</p><p>Vorsitzende der Versammlung:</p><p>- Friedrich Seger (USPD),</p><p>- Robert Leinert (MSPD),</p><p>- Josef Gomolka (Soldatenrat)</p><p><br></p><p>Wichtige Entscheidung:  Zu Beginn des Kongresses war durch die sozialdemokratische Mehrheit klar, dass das Deutsche Reich nach der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. in eine parlamentarische Demokratie übergehen sollte.</p><p><br></p><p>Zentrale Debatte:</p><ul><li><p>Die radikale Linke (USPD, Spartakusbund und revolutionäre Obleute) wollte eine sozialistische Räterepublik als Grundlage der neuen Ordnung, mit den Räten als höchste gesetzgebende und vollziehende Gewalt.</p></li></ul><ul><li><p>Die Mehrheits-SPD (MSPD) wollte dagegen eine parlamentarische Demokratie etablieren. Dies setzte sich schließlich durch.</p></li></ul><ul><li><p>Ablehnung des Rätesystems: Der Antrag der radikalen Linken, am Rätesystem als Grundlage der Republik festzuhalten, wurde abgelehnt. </p></li></ul><p><br></p><p>Vorsitzende der Versammlung:</p><p>- Friedrich Seger (USPD),</p><p>- Robert Leinert (MSPD),</p><p>- Josef Gomolka (Soldatenrat)</p><p>(Iman)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 18:54:30 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Januar 1918: Januarstreik</title>
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         <description><![CDATA[<p>Im Januar 1918 kam es erstmals nach Kriegsbeginn zu Streiks.</p><p>Diese entstanden auf Grund von schlechter Lebensmittelversorgung, schlechter Arbeitsbedingungen und die ausbleibenden Kriegserfolge, welche dafür sorgten, dass die schlechten Umstände als nicht mehr tragbar angesehen wurden.</p><p>Die Hauptforderungen der Massenstreikes waren „Brot und Frieden“.</p><p>Am 28.02.1918 wurde vom Spartakusbund und von Metallarbeitern zu Streiks aufgerufen.</p><p>In Berlin gab es allein 40000 Streiks.</p><p>Hierdurch wurde bspw. die Wahl eines 414 köpfigen Groß-Berliner-Arbeiterrat ermöglicht.</p><p>Dieser bildete einen aus elf Personen bestehenden Aktionsausschuss.</p><p>Vorsitzender war  Richard Müller, Leiter der revolutionären Obleute. Dazu gehörten aber auch, Phillip Scheidemann(Anführer der Sozialdemokratischen Partei),Friedrich Ebert, Otto Braun (spd), Georg Ledebour und Hugo Haase(uspd).</p><p>Um ein Machtverlust zu verhindern war es den Beteiligten wichtig dem Spartakusbund nicht alleine über Streiks entscheiden zu lassen. Allerdings führte die Beteiligung an den Streiks zu viel Kritik im Reichstag. So behauptete die Rechte, die Spd würde den kämpfenden Truppen in den Rücken fallen.</p><p>Die Streiks breiteten sich aus, sodass am 31.01.1918 ein verschärfter Belagerungszustand über Berlin herrschte, da größere Aufstände vermutet wurden.</p><p>Demonstration und Verkündungen wurden gewaltsam aufgelöst mit vielen Verletzten und Toten als Resultat.</p><p>Die Streikenden hatten nun Zeit bis zum 04.02.1918 um die Arbeit wieder aufzunehmen, ansonsten würden diese verhaftet oder in den Kriegsdienst gesendet werden. </p><p>Am 03.02.1918 wurde vom Aktionsausschuss der Stopp der Streiks verkündet, was als Zeichen der Kriegsmüdigkeit gedeutet werden kann.</p><p>Im Februar 1918 gab es einige Verhaftungen von Streikenden und Arbeitern, um einer Revolution entgegen zu wirken.</p><p><br></p><p>(Rebekka)</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 20:57:09 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>15. Nov. 1918: Stinnes-Legien-Abkommen</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<ul><li><p>Aufgrund der Novemberrevolution waren die Unternehmer bereit, weitreichende Zugeständnisse zu machen um weitere Sozialisierungsmassnahmen wie bspw. im Zuge der Russischen Revolution, zu verhindern. Das am 15. Nov. 1918 unterzeichnete Stinnes-Legien-Abkommen (benannt nach den beiden Verhandlungsführern) setzte alte gewerkschaftliche Forderungen um. Die Unternehmer erkannten die Gewerkschaften als Vertretung der Arbeiter und als gleichberechtigte Tarifpartner an. In Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten gab es Arbeiterausschüsse (auch Betriebsräte genannt) und ein Achtstundentag bei vollem Lohnausgleich wurde eingeführt. Aus dem Heeresdienst zurückkehrende Arbeiter hatten Anspruch auf ihren alten Arbeitsplatz. Die Gewerkschaften ihrerseits erkannten die freie Unternehmerwirtschaft an. Damit waren Forderungen wie eine Vergesellschaftung nach sowjetischem Vorbild abgewendet Es wurde eine Zentralarbeistgemeinschaft (ZAG) gebildet, die von Unternehmern und Gewerkschaftsvertretern paritätisch besetzt wurde. Für die Unternehmer war dieses lediglich ein Zweckbündnis, das 1924 nach Streit um die Arbeitszeit auseinander brach.</p><p>(Adriana)</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-19 21:45:35 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Ab September 1918- OHL drängt auf Waffenstillstand</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<ul><li><p>aussichtslose Lage an der Westfront und der Zusammenbruch des Verbündeten Bulgarien führt zur Forderung der OHL nach Waffensillstandsverhandlungen am 29. September 1918</p></li><li><p>wochenlange Gespräche zwischen Prinz Max von Baden und dem US-Präsidenten Woodrow Wilson</p></li><li><p>8. November 1918 Waffenstillstandsverhandlungen bei Compiègne im Norden von Paris</p></li><li><p>11. November 1918  Matthias Erzberger und Ferdinand Foch unterzeichnen die Waffenstillstandsverordnung</p></li><li><p>-&gt;tritt noch am selben Tag in Kraft, Trompetensignale an den Fronten verkünden  Ende der Kampfhandlungen</p></li><li><p>(Frea)</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 05:04:41 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Mai 1919: Niederschlagung der Unruhen</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Im Mai 1919 wurden die Unruhen in Deutschland beendet. Diese hatten nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution stattgefunden. Diese Unruhen waren Teil der politischen und sozialen Veränderungen, die zur Gründung der Weimarer Republik führten.</p><p>Im Mai 1919 war die Stimmung in vielen Teilen Deutschlands, vor allem in Bayern, sehr aufgewühlt. Nach dem Ende der Monarchie wollten verschiedene linke Gruppen, vor allem Kommunisten und Anarchisten, eine sozialistische oder kommunistische Republik gründen. Im April 1919 wurde in München die Bayerische Räterepublik ausgerufen. Diese wurde von radikalen Kräften getragen.</p><p>Die Regierung der Weimarer Republik wollte die Revolution stoppen. Sie bekam dabei Hilfe von konservativen Kräften und der Reichswehr. Im Mai 1919 wurden deshalb Soldaten in Bayern eingesetzt, um die Räterepublik zu beenden.</p><p>Die Soldaten waren brutal. In München und anderen bayerischen Städten gab es heftige Kämpfe. Viele Menschen wurden getötet, darunter viele Zivilisten. Die Anführer der Räterepublik wurden getötet. Die Weimarer Regierung konnte ihre Macht in Bayern festigen und den Vormarsch der Revolutionäre stoppen. Die gewaltsame Niederschlagung der Unruhen führte zu einer tiefen Spaltung der Gesellschaft und schürte den Hass zwischen den politischen Lagern. Dadurch wurden extremistische Bewegungen begünstigt.</p><p>Die Niederschlagung der Unruhen im Mai 1919 war der endgültige Bruch mit den revolutionären Bewegungen in Deutschland. Es war der Beginn einer instabilen Phase, in der die Weimarer Republik zwischen rechten und linken Extremen schwankte.</p><p>(MAX)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 06:03:30 UTC</pubDate>
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         <title>Freikorps</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 befand sich Deutschland in einer schweren politischen und sozialen Krise. Der Vertrag von Versailles und die Novemberrevolution führten zum Zusammenbruch des Kaiserreichs und zur Ausrufung der Weimarer Republik.</p><p>Viele Soldaten waren nach Kriegsende arbeitslos, enttäuscht und empfanden den Waffenstillstand als Dolchstoß“ in den Rücken der Armee.</p><p>Die Freikorps waren paramilitärische Freiwilligenverbände, die sich aus ehemaligen Soldaten, Offizieren, Kriegsheimkehrern und nationalistisch gesinnten Bürgern zusammensetzten. Sie formierten sich ab 1918/1919, oft unterBilligung der neuen Weimarer Regierung, um gegen linke Aufstände vorzugehen und die Ordnung zu bewahren.</p><p>Hauptziel war die Bekämpfung revolutionärer Bewegungen, besonders der Spartakisten und anderer kommunistischer Gruppierungen. Sie spielten eine zentrale Rolle bei der Niederschlagung der Spartakusaufstände 1919 und anderer Arbeiteraufstände sowie der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Viele Freikorpsmitglieder beteiligten sich auch an Grenzkonflikten, etwa in den baltischen Staaten oder Oberschlesien. Ab 1920 wurde ihre Bedeutung zunehmend durch die Reichswehr und andere offizielle Sicherheitskräfte übernommen. Dies geschah auch aufgrund des Verbots vieler Freikorps durch Beteiligung am Kapp-Putsch.</p><p><br></p><p>Joscha</p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-20 06:23:55 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Liebknechtstreik 1916</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3133969784</link>
         <description><![CDATA[<p>Juni 1916 ereignete sich in Deutschland die erste große Niederlegung von Arbeiter*innen während des Ersten Weltkrieges. Die Kriegssituation verursachte zu dieser Zeit erhebliche soziale und wirtschaftliche Belastungen, die vor allem die Arbeiterklasse schwer beeinträchtigten. Die Unzufriedenheit wurde durch steigende Nahrungspreise, Wohnungsmangel, niedrige Löhne und die allgemeine Kriegserschöpfung geweckt.</p><p><br></p><p>Der größte Streik während dieser Periode war der Berliner Januarstreik 1916 mit 55.000 Teilnehmern. Die zunehmende Arbeitsbelastung und die drastische Verschlechterung der Lebensumstände wurden von den Arbeiterinnen und Arbeitern protestiert. Das sogenannte Hilfsdienstgesetz im Dezember 1916, das die Arbeiter stärker in die Kriegsproduktion einband und ihnen noch weniger Freiheit gab, war auch der Grund für den Unmut. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-23 18:39:24 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Max von Baden (Biographie und Handlungen)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Max von Baden (Prinz Maximilian Alexander Friedrich Wilhelm von Baden, 1867–1929) war ein deutscher Aristokrat und Politiker, der vor allem als letzter Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs bekannt wurde. Er spielte eine entscheidende Rolle in den letzten Wochen des Ersten Weltkriegs und bei der Übergabe der Macht an die neu entstehende Weimarer Republik. Seine politische Karriere war geprägt von Reformbemühungen und dem Wunsch, einen geordneten Übergang von der Monarchie zur Demokratie zu ermöglichen.</p><p><strong>Frühes Leben und Karriere</strong></p><p>Max von Baden wurde am 10. Juli 1867 in Baden-Baden geboren. Er stammte aus dem großherzoglichen Haus Baden, einer der ältesten Adelsfamilien Deutschlands. Sein Vater war Prinz Wilhelm von Baden, und Max wurde als Sohn einer Nebenlinie des Hauses geboren, was ihn anfangs von den zentralen Machtpositionen fernhielt.</p><p>Max schlug zunächst eine militärische Laufbahn ein und diente in der preußischen Armee. Seine militärische Karriere war jedoch nicht besonders bemerkenswert, und er war nie ein leidenschaftlicher Soldat. Stattdessen entwickelte er ein starkes Interesse an Sozialpolitik und humanitären Fragen.</p><p>Er war bekannt für sein Engagement in verschiedenen karitativen und humanitären Organisationen, darunter das Rote Kreuz. Max von Baden war auch ein Befürworter von Reformen innerhalb des deutschen politischen Systems und versuchte, die drängenden sozialen Probleme seiner Zeit anzugehen.</p><p><strong>Rolle als Reichskanzler</strong></p><p>Im Oktober 1918, kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs, wurde Max von Baden zum Reichskanzler ernannt. Er trat diese Position in einer Zeit enormer politischer und gesellschaftlicher Instabilität an. Deutschland war militärisch geschwächt, und die allgemeine Kriegsmüdigkeit griff um sich. Die Oberste Heeresleitung unter General Ludendorff hatte erkannt, dass der Krieg nicht zu gewinnen war, und drängte auf einen Waffenstillstand.</p><p>Max von Baden übernahm die Kanzlerschaft, um den Friedensprozess einzuleiten und politische Reformen zu fördern. Er sah es als seine Aufgabe, den Übergang von der Monarchie zur Demokratie zu erleichtern. Unter seinem Kanzleramt fanden tiefgreifende Reformen statt, wie die Einführung des allgemeinen Wahlrechts.</p><p><strong>Die Abdankung des Kaisers</strong></p><p>Eine seiner wichtigsten und bekanntesten Handlungen als Reichskanzler war die Rolle, die er bei der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. spielte. Wilhelm II. war nicht bereit, freiwillig abzudanken, was die politische Situation in Deutschland weiter destabilisierte. Am 9. November 1918 erklärte Max von Baden eigenmächtig die Abdankung des Kaisers, obwohl er nicht die Zustimmung des Monarchen hatte. Diese Entscheidung beschleunigte den Zusammenbruch des Kaiserreichs und bereitete den Weg für die Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann.</p><p>Am gleichen Tag übergab Max von Baden die Kanzlerschaft an Friedrich Ebert, den Vorsitzenden der SPD, und zog sich aus der Politik zurück.</p><p><strong>Nach dem Ersten Weltkrieg und Tod</strong></p><p>Nach seinem Rücktritt zog sich Max von Baden weitgehend aus der Politik zurück und widmete sich philanthropischen und sozialen Projekten. Er engagierte sich weiterhin für das Rote Kreuz und setzte sich für die Jugendbildung und Völkerverständigung ein.</p><p>Max von Baden starb am 6. November 1929 im Alter von 62 Jahren.</p><p><strong>Zusammenfassung seiner wichtigsten Handlungen:</strong></p><ul><li><p><strong>Friedensinitiative</strong>: Versuchte als Reichskanzler, den Ersten Weltkrieg durch Verhandlungen zu beenden.</p></li><li><p><strong>Politische Reformen</strong>: Setzte Reformen durch, die den Übergang zu einer parlamentarischen Demokratie ermöglichten, darunter das allgemeine Wahlrecht.</p></li><li><p><strong>Abdankung des Kaisers</strong>: Erklärte eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II., um die Monarchie zu beenden und eine neue politische Ordnung zu schaffen.</p></li><li><p><strong>Rückzug aus der Politik</strong>: Übertrug die Macht an Friedrich Ebert und trug zum Übergang zur Weimarer Republik bei.</p></li></ul><p>Max von Baden wird oft als eine tragische Figur in der deutschen Geschichte betrachtet, da seine Reformbemühungen in einer Zeit tiefgreifender Krise stattfanden und der von ihm erhoffte geordnete Übergang von der Monarchie zur Demokratie in den politischen Wirren der frühen Weimarer Republik nur teilweise erfolgreich war.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-24 07:50:22 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Scheitern der Großoffensive (März-August 1918) </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>-Nach Friedensschluss Brest-Litowsk wollte OHL mit geplanter Offensive im Westen siegen </p><p><br></p><p>-Start der Offensive begann mit <mark>"Michae</mark>l" <mark>(21. März)</mark>, dem Plan Amiens + Trennung der britischen und französischen Verbände </p><p>--&gt; Trotz anfänglicher Erfolge wurde der Verstoß 17 Kilometer vor der Stadt gestoppt (Erschöpfung der deutschen Truppen, Nachschubprobleme + Widerstand der Alliierten) </p><p>-<mark>April 1918</mark> plante Ludendorff neuen Angriff "<mark>Georgette"</mark>, mit dem Ziel die britischen und portugiesischen Einheiten des Nordens niederzuschlagen. </p><p>--&gt; Trotz großer erzielten Geländegewinne (Eroberung Armentiéres + Kemmelberg) scheiterte auch dieser Versuch einer richtigen strategischen Offensive, aufgrund französischer Verstärkung und wiederholender Nachschubprobleme. </p><p>- <mark>Mai 1918</mark> <mark>erreichten Deutschen die Marne</mark> --&gt; führte zu Panik in Paris und Regierung verließ Hauptstadt. </p><p>Ferdinand Foch (alliierter Oberbefehlshaber) war der Überzeugung deutsche Offensive würde sich "totlaufen" --&gt; verzichtete auf Truppenverschiebung. </p><p><br></p><p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Strategieziele <mark>immer wieder</mark> <mark>scheiterten</mark>. <mark>Und dies durch die sich immer</mark> <mark>gleichen wiederholenden Gründe</mark>: Nachschubprobleme und Widerstand der angegriffenen Mächte. Zudem führte die Großoffensive bei vielen Soldaten zu Erschöpfung und zur Grundlage der ab dem 08. August 1918 führenden Gegenoffensive der Alliierten. </p><p><br></p><p>(Inga) </p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-09-25 21:08:46 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Berliner Vertrag (1926)</title>
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         <description><![CDATA[<p><strong>1. Hintergrund</strong></p><p>Nach dem Ersten Weltkrieg waren Deutschland (Weimarer Republik) und die Sowjetunion international isoliert. Der Rapallo-Vertrag von 1922 legte den Grundstein für eine Annäherung beider Länder, die im Berliner Vertrag von 1926 weitergeführt wurde.</p><p><strong>2. Der Berliner Vertrag</strong></p><p>Am <strong>24. April 1926</strong> unterzeichneten Deutschland und die Sowjetunion den Berliner Vertrag, der folgende Kernpunkte enthielt:</p><ul><li><p><strong>Neutralität</strong>: Im Falle eines Angriffs durch Dritte blieben beide Länder neutral.</p></li><li><p><strong>Nichtangriffspakt</strong>: Beide verpflichteten sich zu friedlichen Beziehungen.</p></li><li><p><strong>Wirtschaftliche Zusammenarbeit</strong>: Förderung des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.</p></li></ul><p><strong>3. Bedeutung</strong></p><ul><li><p><strong>Für Deutschland</strong>: Strategische Sicherheit und wirtschaftliche Vorteile.</p></li><li><p><strong>Für die Sowjetunion</strong>: Internationale Anerkennung und wirtschaftliche Unterstützung.</p></li><li><p>Der Vertrag zeigte die Unabhängigkeit beider Staaten von den westlichen Alliierten.</p></li></ul><p><strong>4. Folgen</strong></p><p>Der Berliner Vertrag stabilisierte die deutsch-sowjetischen Beziehungen und führte zu:</p><ul><li><p><strong>Verstärktem Handel</strong>: Positive wirtschaftliche Effekte für beide Seiten.</p></li><li><p><strong>Druck auf den Völkerbund</strong>: Die westlichen Mächte sahen die Annäherung kritisch.</p></li></ul><p><strong>5. Fazit</strong></p><p>Der Vertrag stärkte kurzfristig die Beziehungen, verlor jedoch mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren an Bedeutung.</p><p>(Jophiel Baud)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 07:51:53 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>16. Okt. 1925: Vertrag von Locarno</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Der Vertrag von Locarno wurde am 16. Oktober 1925 unterzeichnet und war ein Versuch, den Frieden in Europa nach dem Ersten Weltkrieg zu sichern. Die beteiligten Länder waren Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Italien sowie die Schweiz und Polen. Ein zentraler Punkt des Vertrages war Deutschlands Verpflichtung, die im Versailler Vertrag festgelegten Grenzen zu akzeptieren und anzuerkennen, insbesondere die Grenzen zu Frankreich und Belgien. Zudem wurde ein Nichtangriffspakt zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien vereinbart, der die drei Staaten dazu verpflichtete, sich gegenseitig nicht anzugreifen und im Falle eines Angriffs von außen zu unterstützen. Zudem verpflichtete man sich dazu, Streitigkeiten durch Schiedsgerichte und diplomatische Verhandlungen zu lösen, anstatt militärische Gewalt anzuwenden. Großbritannien und Italien traten als Garantiemächte auf, um die Einhaltung des Vertrages zu sichern. Der Vertrag von Locarno trug dazu bei, das Vertrauen und Ansehen zwischen Deutschland und seinen westlichen Nachbarn zu stärken und wurde ein Symbol für die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden in Europa. Dennoch konnte der Vertrag die aufkommenden Spannungen der 1930er Jahre und den Zweiten Weltkrieg nicht verhindern, da er keine langfristige Sicherheitsgarantie bot.</p><p>(Lennert)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:07:55 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>ab 1919: Revision des Versailler Vertrags </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p><br></p><ul><li><p><strong>Vorrangige außenpolitische Ziele der Weimarer Republik</strong>:</p><p>  -<mark> Revision des Versailler Vertrags</mark></p><p>  -&gt; Senkung der Reparationsforderungen.</p><p>  -&gt; Räumung der besetzten Gebiete westlich des Rheins</p><p> -&gt; Wiedererlangung verlorener Gebiete </p></li><li><p><strong>Deutsche Minderheiten in den Nachbarstaaten</strong>:</p><p>  - In Polen und der Tschechoslowakei lebten fast vier Millionen Deutsche als Minderheit.</p><p>  -&gt; Problem: Abtrennung Westpreußens, die Ostpreußen vom restlichen deutschen Staatsgebiet abschnitt</p><p>-&gt;<strong>Spannungen mit Polen</strong> (Nationalistische Bewegung in DE &amp; PL)</p></li><li><p>Emilia Drago</p><p>  </p><p><br></p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:13:15 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>1919-1921: Bewaffnete Auseinandersetzung in Oberschlesien</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Volksabstimmung war vorgesehen, um über den Verbleib Oberschlesiens im Deutschen Reich abzustimmen.</p><p><br></p><ol><li><p>Aufstand (1919): Ausgelöst durch Repressionen gegenüber polnischer Minderheit. Dieser wurde jedoch schnell von deutschen Truppen niedergeschlagen</p></li><li><p>Aufstand (1920): Nach der Abstimmung in Ostpreußen erhob sich die polnische Bevölkerung, um bessere Bedingungen im Hinblick auf die Volksabstimmung zu erzwingen. </p></li><li><p>Aufstand (1921): Die Mehrheit stimmte für den Verbleib Oberschlesiens im Deutschen Reich. Dadurch kam es zu Unruhen, da die polnische Bevölkerung die Wahlen als manipuliert ansahen. Der Konflikt eskalierte und entwickelte sich zu einer Auseinandersetzung paramilitärischer Einheiten. Schlussendlich führte der Aufstand zur Teilung Oberschlesiens, da der Völkerbund intervenierte. Der industrielle und Teil ging an Polen.</p></li></ol><p>Franz</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:16:41 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>20.03.1921 - Volksabstimmung Oberschlesien</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<ul><li><p>Nach dem Ersten Weltkrieg unklar, ob Oberschlesien mit seiner Schwerindustrie im Osten zu Deutschland oder dem neugegründeten Staat Polen gehören soll</p></li><li><p>Volksabstimmung soll über Staatszugehörigkeit der Region entscheiden</p></li><li><p>Wahl fand am 20.03.1921 statt, Wahlberechtig: Menschen über 18 Jahren, die schon länger in dem Gebiet lebten (1,2 Millionen Menschen)</p></li><li><p>Wahlergebnis: 60 Prozent Deutschland, 40 Prozent Polen; 664 Gemeinden deutsch, 597 polnisch</p></li><li><p>Vorschlag der Teilung des Gebiets durch Völkerbund, unterschiedliche Teilungsvorschläge verschiedener Nationen</p></li><li><p>Teilung ca. nach Wahlergebnis der einzelnen Gemeinden: ca. 2/3 deutsch; 1/3 polnisch, wirtschaftlich starker Osten geht an Polen</p></li><li><p>Folgen: Schwächung deutscher Wirtschaft, Zollprobleme im Grenzgebiet, Spannungen zwischen Bevölkerung beider Nationen, sowie zwischen den Regierungen</p></li></ul><p><br/></p><p>(Florian)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:17:07 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Rapallo-Vertrag (16.4.1922)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Unterzeichnung</strong>: 16. April 1922, in Rapallo (Italien)</p><p><strong>Parteien</strong>: Weimarer Republik und Sowjetunion</p><p><strong>Hauptinhalte</strong>:  </p><ul><li><p>Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Sowjetrussland.  </p></li><li><p>Verzicht auf gegenseitige Reparationsforderungen aus dem Ersten Weltkrieg.  </p></li><li><p>Förderung wirtschaftlicher Zusammenarbeit (Prinzip der Meistbegünstigung) besonders in der Ölindustrie</p></li></ul><p><strong>Hintergrund</strong>:  </p><ul><li><p>Deutschland suchte nach Partnern, um Isolation durch die Alliierten zu durchbrechen.  </p></li><li><p>Sowjetunion wollte wirtschaftliche Unterstützung und internationale Anerkennung.  </p></li></ul><p><strong>Folgen</strong>:  </p><ul><li><p>Internationale Irritation, insbesondere bei Frankreich und Großbritannien.  </p></li><li><p>Grundlage für enge, wenn auch pragmatische, deutsch-sowjetische Beziehungen in den 1920er Jahren.  </p></li></ul><p><br></p><p>Joakim</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:18:29 UTC</pubDate>
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         <title>Londoner Abkommen 1921</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Am 5. Mai überreichte der Britische Premierminister der deutschen Botschaft das Londoner Ultimatum, indem die Frage der Reparationszahlung aus Sicht der Entente beantwortet war.</p><p>Das Abkommen, wodurch Deutschland 132 Milliarden Goldmark zahlen musste, wurde Deutschland binnen Tage durch Androhung von militärischer Besetzung aufgedrängt.</p><p><br></p><p>Nach der Annahme des Vertrages durch Kanzler Joseph Wirth (oben), begann die Phase der Erfüllungspolitik.</p><p>Um die Ruhrbesetzung zu vermeiden, verfolgte die Reichsregierung eine Politik, welche zwar auf die Erfüllung der entente Forderungen abzielte. Tatsächlich versuchte sie jedoch genau dadurch den Nachweis zu erbringen, dass die jährliche Rate von drei Milliarden Goldmark vom Deutschen Reich nicht aufzubringen sei.</p><p>(Jannes Modlich)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:24:40 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Der „Ruhrkampf“ (1923)</title>
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         <description><![CDATA[<p>Nach dem Ersten Weltkrieg verpflichtete der Versailler Vertrag Deutschland zu hohen Reparationszahlungen, die die ohnehin fragile Wirtschaft überlasteten. Als Deutschland 1922 Reparationslieferungen in Kohle und Industriegütern nicht vollständig erbringen konnte, besetzten Frankreich und Belgien am 11. Januar 1923 das Ruhrgebiet. Die deutsche Regierung unter Reichskanzler Wilhelm Cuno rief daraufhin zum „passiven Widerstand“ auf: Arbeiter streikten, Unternehmen stellten den Betrieb ein, und lokale Behörden verweigerten die Zusammenarbeit.</p><p><br></p><p>Die Besatzungsmächte reagierten mit strengen Maßnahmen, wie Unternehmensbesetzungen, Zwangsarbeit und Verhaftungen. Gewaltsame Zusammenstöße, etwa in Essen, forderten zahlreiche Opfer. Der Stillstand im Ruhrgebiet brachte die deutsche Wirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs. Die Regierung finanzierte die Streikkosten durch massives Gelddrucken, was die Hyperinflation verschärfte. Der Wert der Mark verfiel, und die Bevölkerung verlor ihre Ersparnisse.</p><p><br></p><p>Angesichts der katastrophalen Lage brach die neue Regierung unter Gustav Stresemann den Widerstand am 26. September 1923 ab, womit der „Ruhrkampf“ endete.</p><p><br></p><p>(Jonas)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:25:15 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>1925: Überprüfung der Zahlungsfähigkeit durch die USA</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Auf der Höhe der Hyperinflation der Mark 1923 und den damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Problemen der Weimarer Republik wurde von den USA eine Überprüfung der Zahlungsfähigkeit dieser aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war Deutschland bereits mit seinen Zahlungen im Rückstand, weshalb Frankreich 1923 das Ruhrgebiet besetzte um die Zahlungen zu erzwingen. 1925 wurde schließlich die Prüfung vorgenommen und es wurde eine Verminderung der Pflichten zur wirtschaftlichen Stärkung Deutschlands empfohlen, was letztlich 1924 zum Dawes-Plan führte.</p><p><br/></p><p>(Daniel)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:26:22 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Gustav Stresemann</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3218642017</link>
         <description><![CDATA[<p>Gustav Stresemann wurde 1925 zum Außenminister ernennt und veränderte die Außenpolitik maßgeblich.</p><p>1903 trat Stesemann einer Nationalliberalen Partei bei und wurd 1907 bereits zum Reichstagsabgeordnenten.</p><p>Zehn Jahre darauf wurde er zum Vorsitzenden der Partei  ernannt.</p><p>1918 gründete er seine eigene Partei, die deutsche Volkspartei (DVP), diese erlangte im Volke Jahr bereits einen Platz in der Verfassungsebene. 1920 wurde Stresemann Fraktionsvorsitzender und 1923 Reichskanzler. Dieses Amt übte er bis zum Oktober 1923 aus, Außenminister blieb er jedoch bis zu seinem Tod.</p><p>1925 wurde er Teil des Vertrages von Locarno, welcher zu Frieden in Europa führen sollte. Für diesen Vertrag erhielt er 1926 zusammen mit Aristide Briand den Friedensnobelpreis.</p><p><br></p><p>Rebekka </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:28:51 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Politiker: Gustav Stresemann </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Der deutsche Politiker Gustav Stresemann prägte maßgeblich die Außenpolitik der Weimarer Republik. Als Außenminister war er 1925 federführend bei den Verhandlungen in Locarno über eine Neugestaltung der internationalen Beziehungen Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg.</p><p>Seine politischen Visionen: </p><ul><li><p>Deutschland international wieder zu integrieren </p></li><li><p>Bemühte sich um faire Revisionen des Versailles Vertrags (ohne aggressive Konfrontationen) </p></li><li><p>„Frieden als oberstes Ziel“ —&gt; arbeitete daran Deutschland zu einem geachteten Mitglied als Völkergemeinschaft zu machen </p></li><li><p>Er war fest davon überzeugt, das echter Friede nur mit ehemaligen Gegnern möglich ist und erkannte daher auch eine starke deutsch-französische Beziehung für den Frieden in Europa. </p><ul><li><p>Stresemann erreicht somit Erfolge, wie Locarno-Verträge (Gewaltverzicht mit Frankreich und Belgien) </p></li><li><p>1926 trat Deutschland auf Stresemanns Initiative dem Völkerbund bei </p></li></ul></li></ul><p>„Die diplomatische Erfolge Stresemanns und seines französischen Kollegen Aristide Briand&nbsp; wuchsen aus der Erkenntnis, dass Europa nur dann friedlich, frei und erfolgreich sein kann, wenn es intern von einer starken deutsch-französischen Freundschaft getragen wird und wenn es in eine regelbasierte friedliche und gerechte Weltordnung integriert ist. Stresemann und Briand waren Pioniere für Europa in einer Zeit des Nationalismus und Isolationismus. Die letzten Monate haben uns gezeigt, dass wir heute wieder Pioniere für Europa brauchen.“</p><p><br></p><p><em>Aus der Grußbotschaft von Frank-Walter Steinmeier zum 65-jährigen Bestehen des Gustav-Stresemann-Instituts 2016</em></p><p><br></p><p><em>(Inga)</em></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:29:11 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>08.09.1926: Deutschland im Völkerbund</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3218643620</link>
         <description><![CDATA[<p>Am 8. September 1926 trat Deutschland offiziell dem Völkerbund bei, was eine bedeutende Wende in der Außenpolitik der Weimarer Republik darstellte. Nach dem Ersten Weltkrieg war Deutschland aufgrund des Versailler Vertrags international isoliert, doch durch intensive diplomatische Bemühungen, insbesondere durch Außenminister Gustav Stresemann, gelang es, das Land wieder in die internationale Gemeinschaft zu integrieren. Der Beitritt war ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen der ehemaligen Kriegsgegner zurückzugewinnen und die politische sowie wirtschaftliche Stabilität Europas zu fördern.</p><p>Mit dem Beitritt erhielt Deutschland einen ständigen Sitz im Völkerbundsrat, was dem Land erstmals seit dem Kriegsende wieder eine wichtige Rolle in der globalen Diplomatie erbrachte. Dies stärkte nicht nur die internationale Stellung Deutschlands, sondern galt auch als Zeichen dafür, dass das Land die Bestimmungen des Versailler Vertrags respektierte und sich zu einer friedlichen Zusammenarbeit verpflichtet hatte.</p><p>Der Beitritt stieß in Deutschland auf gemischte Reaktionen: Während gemäßigte Kräfte ihn als Wiederherstellung von Ansehen und Souveränität begrüßten, lehnten Nationalisten und Kommunisten ihn ab, da sie ihn als Unterwerfung unter die Bedingungen des Versailler Vertrags sahen. Trotz dieser Kritik markierte die Mitgliedschaft einen wichtigen Schritt hin zu einer stabileren und friedlicheren Nachkriegsordnung in Europa.</p><p>(Max Pellenwessel)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:30:25 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>27. Aug. 1928: Briand-Kellog- Pakt</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3218646569</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>Inkrafttreten Juli 1929</p></li><li><p>Nichtangriffspakt, völkerrechtlicher Vertrag zur Ächtung des Krieges</p></li><li><p>initiiert vom französischen Außenminister Aristide Briand und dem amerikanischen Außenminister Frank Billings Kellog</p></li><li><p>Hintergrund:</p></li><li><p>Briand sttebte bilaterales Abkommen mit USA an-&gt;  war darüber besorgt, dass sich das Verhältnis zwischen den USA und dem Deutschen Reich mit dem Frankreichs rivalisierte,</p><p>Vertiefung französisch- amerikanische Beziehungen, Kriegsvermeidung, Verbesserung Stellung in Europa</p></li><li><p>USA Ablehnung Sonderabkommen, Billings Kellog: Vorschlag andere Länder mit einzubeziehen</p></li><li><p> Deutsche Regierung:  Hoffnung durch Aussöhnung mittels Beitritt handlungsfähiger zu sein</p></li><li><p>Inhalt:</p><p>Völkerrechtlicher Vertrag, in dem die </p><p>Unterzeichnerstaaten sich verpflichten</p><p>keine zwischenstaatlichen Angriffskriege zu führen(völkerrechtswidrig)</p></li><li><p> Erklärung zukünftig friedlich Streitigkeiten zu lösen</p></li><li><p>Selbstverteidigung blieb erlaubt</p></li><li><p> Teilnahme an Sanktionen des Völkerbundes blieb erlaubt</p></li><li><p>Vertrag enthält keine Kündigungsklausel-&gt; auf unbeschränkte Dauer gültig</p></li><li><p>Unterzeichnung insgesamt von 15 Ländern, 1939 :60 Staaten</p></li></ul><p><br></p><p>Adriana</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:33:53 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>11. Jan. 1923: Besetzung des Ruhrgebiets </title>
         <author>JakobFpunkt</author>
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         <description><![CDATA[<p>ab dem 11. Januar 1923</p><p><br></p><p>Reaktion auf den deutschen Rückstand bei den Reparationszahlungen. Die französischen und belgischen Soldaten besetzten das Ruhrgebiet und sollten durch die Kontrolle über das Ruhrgebiet die ausstehenden Reparationszahlungen sichern. Diese Besetzung führte zu einem Widerstand innerhalb der deutschen Gesellschaft und der deutschen Regierung, dem „Ruhrkampf“</p><p><br></p><p>Warum das Ruhrgebiet? </p><p>Das Ruhrgebiet ist der größte Stahlproduzent und einer der größten Regionen für den Kohleabbau. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-15 08:36:40 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Young Plan-1929/1930</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<ul><li><p>Plan zur Regelung der deutschen Reparationszahlung nach 1.WK</p></li><li><p>1929 in internationaler Komission unter Owen D. Young vorgeschlagen</p></li><li><p>ersetzte Dawes Plan von 1924, sah vor jährliche Zahlungen DE zu reduzieren und die Laufzeit für die Begleichung der Schulden bis 1988 zu verlängern</p><p>-&gt;man hoffte auf Stabilisierung der deutschen Wirtschaft und Stärkung der internationalen Finanzmärkte</p></li><li><p>Wollte System schaffen zur Überwachung der Zahlungen+ wirtschaftlichen Entwicklung</p></li><li><p>Reparationen: Reduktion der deutschen Verpflichtungen, Etablierung eines internationalen Bankenkonsortiums, stärkere Überwachung der Wirtschaft durch Alliierte</p><p><br></p><p>Folgen:</p><p>• Wirtschaftliche Stabilisierung Deutschlands.</p><p>• Politische Beruhigung im Inland für eine Zeit.</p><p>• Kritik von nationalistischen Gruppen und rechten Parteien, z. B. der NSDAP, die den Plan als ungerecht und demütigend betrachteten.</p><p>• Volksabstimmung 1929: 85 % der Deutschen stimmten für den Plan, aber der Widerstand blieb stark.</p><p><br></p><p>Langfristige Auswirkungen:</p><p>• Verzögerte Bezahlung der Reparationen bis 1988, aber immer noch eine hohe finanzielle Belastung für Deutschland.</p><p>• Trotz wirtschaftlicher Stabilisierung konnte der Plan nicht langfristig den politischen Druck und die nationalistische Stimmung verhindern.</p><p>• Politische und wirtschaftliche Instabilität trugen zum Aufstieg des Nationalsozialismus bei.</p><p>• Ab 1932: Deutschland setzte die Reparationszahlungen aus; mit der Machtübernahme Hitlers 1933 wurde der Young Plan faktisch aufgehoben.</p></li><li><p>(Frea)</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-11-21 07:38:59 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>31. Juli 1932: Reichstagswahl</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Die Reichstagswahl am 31. Juli 1932 war ein entscheidender Wendepunkt in der Weimarer Republik. Die <strong>NSDAP</strong> unter Adolf Hitler erzielte mit <strong>37,4 %</strong> der Stimmen ihr bisher bestes Ergebnis und wurde stärkste Partei im Reichstag. Trotz dieses Erfolgs konnte keine stabile Regierung gebildet werden, da die politischen Kräfte weiterhin stark zersplittert waren. Die <strong>SPD</strong> kam auf <strong>21,6 %</strong>, die <strong>KPD</strong> auf <strong>14,3 %</strong> und die <strong>Zentrum</strong>-Partei auf <strong>11,0 %</strong>.</p><p>Die Wahl verdeutlichte die politische Instabilität und die wachsende Unterstützung für extreme Parteien. Die NSDAP nutzte ihre gewonnene Stärke, um Druck auf die politische Elite auszuüben, was schließlich zur Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 führte. Dieser Sieg leitete das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der NS-Diktatur ein. Die Wahl von 1932 war somit ein Schlüsselmoment, da sie den politischen Wandel hin zur totalitären Herrschaft der Nationalsozialisten beschleunigte.</p><p>(Lennert)</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 09:36:26 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>1977: Erfindung des Ofenkäse </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Ofenkäse, wie wir ihn heute kennen — also ein ganzer, runder Käse, der im Ofen geschmolzen und direkt aus der Schale gegessen wird — wurde in den 1970er-Jahren populär. Die deutsche Firma Geramont brachte 1977 den ersten industriell produzierten Ofenkäse auf den Markt.</p><p><br/></p><p>Die Idee, Käse zu erhitzen und zu schmelzen, ist aber viel älter: Gerichte wie das Schweizer Fondue oder der Vacherin Mont d’Or (ein Käse aus dem Jura, der traditionell im Ofen gebacken wird) gibt es schon seit Jahrhunderten. Die moderne Variante als bequemer Fertigkäse für den Backofen wurde jedoch erst im 20. Jahrhundert entwickelt.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 09:41:02 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>3. Oktober 1929: Tod Stresemann</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3346410648</link>
         <description><![CDATA[<p>Gustav Stresemann starb am 3. Oktober 1929 an einem Schlaganfall.</p><p><br></p><p>Auswirkungen seines Todes:</p><p><br></p><p>Stabilisierende Figur fehlt: </p><p>Stresemann war als Außenminister eine wichtige Stimme für Verständigung und Demokratie (Locarno-Verträge, Völkerbund).</p><p><br></p><p>Krise und Radikalisierung: Nach seinem Tod verschärfte die Weltwirtschaftskrise die politische Lage, extreme Parteien gewannen an Einfluss</p><p>-&gt; demokratisierende Person viel weg, die den Extremismus abfing</p><p><br></p><p>Teilung der Gesellschaft: Viele Menschen trauerten um Stresemann, während rechte Parteien ihn weiter diffamierten.</p><p><br></p><p>Adriana, Sebastian </p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 09:43:18 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>6. November 1932: Reichstagswahl</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3346413547</link>
         <description><![CDATA[<p>– NSDAP: 196 Sitze<br>– SPD:  121 Sitze<br>– KPD: 100 Sitze</p><p>- Zentrum: 70 Sitze<br>– DNVP: 51 Sitze</p><p>- BVP: 20 Sitze</p><p>- Kleinparteien: 15 Sitze</p><ul><li><p>NSDAP verliert Stimmen, bleibt aber stärkste Kraft; Hitlers Verhandlungsposition wird kurzfristig geschwächt.</p></li><li><p>SPD verzeichnet leichten Rückgang; KPD gewinnt an Zustimmung, was eine zunehmende Radikalisierung signalisiert.</p></li><li><p>DNVP profitiert von den Unzufriedenen und gewinnt deutlich an Sitzen.</p></li><li><p>Die Zersplitterung im Reichstag führt zu keiner regierungsfähigen Mehrheit.</p></li><li><p>Politische Instabilität und anhaltende Blockade des Parlaments untergraben das Vertrauen in die demokratischen Institutionen.</p></li><li><p>Wachsende Polarisierung zwischen radikalen linken und rechten Kräften verstärkt den Druck auf das politische System.</p></li><li><p>Konservative und autoritäre Eliten, die an einer „starken Führung“ interessiert sind, nutzen die Krise.</p></li><li><p>Die Unfähigkeit, stabile Mehrheiten zu bilden, ebnet den Weg für den Rückgriff auf Präsidialkabinette.</p></li><li><p>Letztlich trägt diese Entwicklung dazu bei, dass die Weimarer Republik faktisch regierungsunfähig wird und den Übergang zur nationalsozialistischen Diktatur erleichtert.</p></li></ul><p><br></p><p>Joakim</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 09:46:44 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>14. September.1930: Reichstagswahlen</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3346416452</link>
         <description><![CDATA[<p>Wahlergebnisse bei der Reichstagswahl vom 14.09.1930</p><p><br></p><p>Vor der Wahl/Hintergrund: </p><ul><li><p>Weltwirtschaftskrise; Arbeitslosigkeit, soziale Not </p></li><li><p>Zerbrechen der Koalition März 1930</p><p><br></p></li></ul><p>Wahlergebnisse: </p><ul><li><p><strong>unerwarteter Erfolg der </strong><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/nsdap"><strong>NSDAP</strong></a><strong>; mit 18,3% zweitstärkste Partei (+15,5%) und zog mit 107 Abgeordneten (vorher: 12) in den Reichstag ein</strong></p></li><li><p><strong>  </strong><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/kpd"><strong>KPD</strong></a><strong>, </strong><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/zentrum"><strong>Zentrum</strong></a><strong> und </strong><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/bvp"><strong>BVP</strong></a><strong>; geringfügige Vergrößerung  </strong></p></li><li><p><strong>  </strong><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/spd"><strong>SPD</strong></a><strong> verlor zehn Mandate</strong></p></li><li><p><strong>stärkste Verluste hatte die </strong><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/dnvp"><strong>DNVP </strong></a><strong>(-7,3%) </strong></p></li></ul><p>Folgen:</p><p><strong>• Starker Anstieg der Stimmen für extremistische Parteien (NSDAP und KPD)</strong></p><p><strong>• Erschwerung der Bildung stabiler Regierungskoalitionen</strong></p><p><strong>• Zunahme der politischen Radikalisierung </strong></p><p><strong>• Verstärkte Nutzung von Notverordnungen durch die Regierung Brüning</strong></p><p><strong>(Iman Rauf)</strong></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 09:50:15 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>30.08.1932: Misstrauensvotum gegen Franz von Papen </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<ul><li><p>Neuwahlen (31.07.1932) -&gt; NSDAP stärkste Kraft </p></li><li><p>Hindenburg belässt Franz von Papen im Amt des Reichskanzlers (trotz Druck der Nationalsozialisten Hitler zu ernennen) </p></li><li><p>30.08.1932: Erste Sitzung des neuen Reichstages: </p><p>-&gt; <strong>Misstrauensvotum gegen Franz von Papen </strong></p><p>-&gt; Papen verliert Misstrauensvotum (512 gegen 42) </p></li><li><p>Papen bleibt im Amt </p><p>-&gt; löst Reichstag auf (12.09.1932) </p><p>Emilia Drago </p></li></ul><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 09:51:31 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>24./25. Oktober 1929: Weltwirtschaftskrise und der dazugehörige „Black-Friday“</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3346420452</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Weimarer Republik hatte von Anfang an mit einigen strukturellen Problemen zu kämpfen, die sie besonders anfällig für internationale Krisen machten. Ein entscheidender Wendepunkt war dabei der Börsencrash an der Wall Street am 24. und 25. Oktober 1929, der als Black Friday in die Geschichte einging. In den USA hatte sich über Jahre hinweg eine Spekulationsblase aufgebaut, die durch exzessive Kreditvergaben und riskante Finanzgeschäfte immer weiter anwuchs, bis ihr Platzen einen massiven Vertrauensverlust im internationalen Finanzsystem auslöste. Besonders hart traf es Deutschland, da die deutsche Wirtschaft stark von amerikanischen Krediten abhängig war – ein Umstand, der im Rahmen des Dawes-Plans geschaffen wurde. Die Finanzkrise, die daraus resultierte, hat zu einer tiefgreifenden Bankenkrise geführt. In Kombination mit einem rapiden Anstieg der Arbeitslosigkeit und einer allgemeinen wirtschaftlichen Verarmung hat sie die ohnehin fragile soziale Ordnung erschüttert.Diese ökonomischen Erschütterungen haben das Vertrauen in die demokratischen Institutionen untergraben und radikalen Kräften wie der NSDAP und der KPD den idealen Nährboden geboten, um an Zulauf zu gewinnen. Der Black Friday von 1929 war also ein Symptom der zugrunde liegenden strukturellen Schwächen. Dessen verheerende wirtschaftliche und politische Folgen haben den Niedergang der Weimarer Republik beschleunigt und den Weg für eine radikale Umgestaltung des politischen Systems geebnet.</p><p><br></p><p>Max</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 09:54:34 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Juli 1927 Arbeitslosenversicherung</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3346444670</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Hintergrund:</strong><br>• nach dem Ersten Weltkrieg starker Anstieg der Arbeitslosigkeit<br>• bisher Aufgabe der Kommunen im Rahmen der "Erwerbslosenfürsorge", nun durch Staat<br>• Gesetz wurde mit großer Mehrheit eingeführt<br></p><p><strong>Inhalt der Gesetzes:</strong><br>• obligatorische (gesetzlich vorgeschriebene) Arbeitslosenversicherung für Arbeitnehmen mit Einkommen unter bestimmter Grenze<br>• eine "Arbeitswilligkeit" und "Arbeitslosenunterstützung" muss gegeben sein<br>• gleiche Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (max. 3% des Lohns)<br>• Organisiert durch "Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung" (heute "Bundesagentur für Arbeit")<br>• Arbeitslosengeld wird nach einer bestimmten Beiragszeit ausgezahlt<br></p><p><strong>Folgen und Probleme</strong><br>• Bis Weltwirtschaftskrise wirksam, durch Massenarbeitslosigkeit hohe Kosten für das Program -&gt; finanzielle Schwierigkeiten<br>• 1931 System wird reformiert, Leistungen gekürzt<br>• 1933 Übernahme durch Naionalsozialisten</p><p><br></p><p>(Franz und Florian)</p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 10:20:48 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>März 1930: Zusammenbruch der „Großen Koalition“  - Einsetzung des Präsidialkabinetts unter Heinrich Brüning</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3346448069</link>
         <description><![CDATA[<p>Die sogenannte „große Koalition“ bestand aus der (gemäßigt-linken) sozialdemokratischen Partei Deutschlands <strong>(SPD)</strong>, der katholischen Zentrumspartei<strong> (Z) </strong>und der linksliberalen deutschen demokratischen Partei <strong>( DDP)</strong>. </p><p><br></p><p><strong>Ziel war es die Zersplitterung der WR</strong> zu überwinden und die <strong>Sicherung einer demokratischen Ordnung.</strong> Zudem verfolgten sie das Ziel, die wirtschaftliche Erholung nach den Kriegsfolgen zu fördern und extremistische Strömungen/Parteien zu unterdrücken. </p><p>Eine der größten <strong>Faktoren</strong>, weshalb die <strong>Koalition zusammenbrach war die Weltwirtschaftskrise</strong> und die daraus resultierenden Differenzen in der Wirtschaftskrise. Auch interne Spannungen führten zu Vertrauensverlust in der Regierung. </p><p>Hermann Müller (SPD) war Kanzler der großen Koalition und dankte aufgrund des Unvermögens, die Krise zu bewältigen, ab. </p><p><br></p><p>Nachfolger von Müller war Heinrich Brüning, welcher von Hindenburg ernannt wurde und eine konsequente Deflationspolitik verfolgte. </p><p><strong>Ziel der Deflationspolitik war die Wiederherstellung der Haushaltsdisziplin und die Stabilisierung der Währung. </strong></p><p>—&gt; Brachte bestimmte Maßnahmen auf den Weg: </p><ul><li><p>Strenge Sparmaßnahmen und</p></li><li><p>Ausgabenkürzungen </p></li><li><p>Steuererhöhungen und Reduktion der Staatverschuldung </p></li></ul><p>Kritik/Folgen: </p><p>Es kam zur Verschärfung der Wirtschaftskrise und Anstieg der Arbeitslosigkeit. </p><p>Zudem führte zu politischen Radikalisierungen und den Aufstieg extremistischer Parteien. </p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-28 10:24:24 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Folgen der Weltwirtschaftskrise in Deutschland ab 1929</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3349296786</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929, welche Deutschland ohnehin aufgrund seiner Abhängigkeit von ausländischen, besonders US-Amerikanischen Krediten traf, wurde durch den Umgang der Regierung mit der Krise weiter verschlimmert. Deutschland setzte unter dem durch Hindenburg eingesetzten Reichskanzler Heinrich Brüning auf eine Sparpolitik unterstützt durch vergrößerte finanzielle Unabhängigkeit durch einen Fokus auf Warenexporte. Letzteres schlug aufgrund der durch andere Nationen auferlegten Zölle auf ausländische Waren als Teil derer eigenen protektionistischen Politiken fehl, und der deutsche Warenexport sank zwischen 1929 und 1932 von 13,5 auf 5,7 Milliarden Reichsmark. Ersteres hatte massenhafte Steuererhöhungen, Gehaltskürzungen, Entlassungen, dadurch eine Verminderung der Kaufkraft, dadurch eine weitere Verschlechterung der Wirtschaftslage, dadurch weitere Sparmaßnahmen und so weiter zur Folge. Reallöhne sanken um etwa 10%, die Zahl der Arbeitslosen zwischen Beginn der Krise und ihrem Tiefpunkt 1932 von 1,3 auf etwa 6 Millionen, die Industrieproduktion viel um 40%, viele Menschen waren dazu gezwungen, quasi alle noch so inadäquaten Verdienstmöglichkeiten in Kauf zu nehmen und die Suizidrate stieg dramatisch. Das ohnehin schon fragile Vertrauen in die repräsentative Republik Deutschlands wurde erneut kritisch geschädigt, und die KPD sowie die NSDAP erzielten in den auf die Krise folgenden Reichstagswahlen massive Erfolge.</p><p><br></p><p>Quelle: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/industrie-und-wirtschaft/weltwirtschaftskrise">https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/industrie-und-wirtschaft/weltwirtschaftskrise</a></p><p><br></p><p>Von Theo</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 15:53:25 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>30. Mai 1932: Entlassung Heinrich Brünings und Ernennung Franz von Papens</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3349590062</link>
         <description><![CDATA[<p>Wer war Heinrich Brüning?</p><p>Heinrich Brüning war von März 1930 bis Mai 1932 Reichskanzler der Weimarer Republik. Er war Mitglied der Zentrumspartei und überzeugter Demokrat. Jedoch konnte er keine parlamentarische Mehrheit gewinnen und regierte per Notverordnungen mit Unterstützung von Reichspräsident Paul von Hindenburg. Seine Ziele in der Politik waren Sparmaßnahmen zur Bewältigung der Weltwirtschaftskrise und Verhinderung einer nationalsozialistischen oder kommunistischen Machtübernahme.</p><p>Seine Entlassung hatte mehrere Gründe, einerseits trafen seine strengen Sparmaßnahmen in Form von Kürzung von Löhnen, Renten, Sozialleistungen auf empören in der Bevölkerung, dazu bekam er den Spitznamen "Hungerkanzler". Zudem verschlechterte sich die Wirtschaftslage weiter und die Arbeitslosigkeit stieg auf über 6 Millionen (1932).</p><p>Andererseits verbot Brüning die SA und SS (April 1932), um Straßenkämpfe einzudämmen und legte sich somit mit den rechten Parteien an, die in den Wahlen immer mehr an Zustimmung gewannen. Somit sahen Alfred Hugenberg (DNVP) und Schleicher Brüning als Hindernis für eine Annäherung an die NSDAP und überzeugten Hindenburg, dass Brüning ersetzt werden müsse. </p><p>Als Alternative kam Franz von Papen infrage, ein konservativer Politiker und enger Vertrauter Hindenburgs, der bereit war mit der NSDAP zu kooperieren, um eine autoritäre Regierung zu errichten.</p><p>Hindenburg teilte Brüning am 29. Mai 1932 mit, dass er nicht länger sein Vertrauen habe und 1 Tag später trat Brüning offiziell zurück.</p><p>Am 1. Juni 1932 ernannte Hindenburg Franz von Papen offiziell zum neuen Reichskanzler. Seine Regierung bestand fast ausschließlich aus konservativen Adel und Militärs ("Kabinett der Barone"). Papen hatte (auch) keine eigene Mehrheit im Reichstag, sondern regierte nur mit Hindenburgs Notverordnungen. Seine ersten Maßnahmen als Kanzler waren Aufhebung des SA- und SS-Verbots und die Auflösung des Reichtags (4. Juni 1932), um Neuwahlen zu ermöglichen. In der kommenden Wahl wurde die NSDAP weiter gestärkt und wurde zur stärksten Partei gewählt. Papen versuchte Hitler zu kontrollieren, unteranderem bot er ihm das Vizekanzler Amt an jedoch lehnte Hitler dies ab, er scheiterte aber da die NSDAP zu mächtig wurde. </p><p><br></p><p>Fazit: </p><p>Die Entlassung Heinrich Brüning und die Ernennung von Franz von Papen markierte einen entscheidenden Schritt zur Abschaffung der Demokratie in der Weimarer Republik. Brüning scheiterte an der Wirtschaftskrise, seiner kontroversen Sparpolitik und dem Widerstand konservativer Eliten. Seine Entlassung schwächte die Demokratie weiter. </p><p>Papens Maßnahmen insbesondere die Aufhebung des SA-Verbots stärkten die NSDAP weiter und stellten den Weg für Hitlers Machtübernahme. </p><p><br></p><p>(Jeremy Hommer)</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 19:42:33 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>27. März 1930: Zerbrechen der Koalition Herrmann Müller</title>
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         <description><![CDATA[<p>-&gt; Große Koalition zwischen SPD und DVP zerbricht</p><p><strong>Hintergrund:</strong></p><p>Wahlsieg der SPD mit 29,8% bei der Reichstagswahl 1928</p><p>Bildung einer Großen Koalition aus SPD, DVP, Zentrum, DDP, BVP</p><p>unter dieser schon früh innenpolitische Differenzen z.B.:</p><ul><li><p>Streit um den Panzerkreuzer A</p></li><li><p>Young Plan</p></li><li><p>Ruhrreisenstreit</p></li></ul><p>Kabinett Müller zerbricht schließlich an <strong>Streit um Arbeitslosenversicherung</strong>:</p><p>wirtschaftl. Lage verschlechtert sich durch Weltwirtschaftskrise</p><p>Zahl der Arbeitslosen steigt, Gelder der Arbeitslosenversicherung reichen nicht</p><p>-&gt; Staatsverschuldung nimmt zu</p><p>Keine Einigung der Parteien über den Abbau der Schulden</p><p><strong>Positionen:</strong></p><p>SPD (und Gewerkschaften) plädieren dafür den Beitragsatz zur Arbeitslosenversicherung zu erhöhen</p><p>DVP (und Arbeitnehmer) wollen Leistungen kürzen</p><p>-&gt; Erhöhung des Beitragssatzes um 0,5% nicht erfolgreich, Auseinandersetzungen zwischen DVP und SPD gehen weiter</p><p><br></p><p><strong>Kompromissvorschlag von Heinrich Brüning:</strong></p><p>Verschiebung der Entscheidung, Bezuschussung des Reiches zur Arbeitslosenversicherung</p><p>-&gt; SPD-Fraktion lehnt ab, Müller jedoch für diesen Kompromiss</p><p>-&gt; reicht Rücktritt seines Kabinetts ein</p><p>3 Tage später Heinrich Brüning zum Reichskanzler ernannt</p><p>-&gt; Müller war letzter Reichskanzler der sich auf Mehrheit im Parlament stützte, nach seinem Rücktritt regierten Kanzler auf Basis von Präsidialkabinetten dh. ohne Mehrheit im Parlament</p><p>(Frea)</p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 20:00:09 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>20. Juli 1932: „Preußenschlag“</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Am 20. Juli. 1932 wurde durch Paul von Hindenburg die letzte wesentliche Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten beendet. Er setzte die preußische Regierung in einer Notverordnung ab.</p><p>Bis dahin war Otto Braun (SPD) Ministerpräsident gewesen.</p><p>Am 24. April. 1932 hatte die preußische Regierung keine parlamentarische Mehrheit mehr und war nur noch geschäftsführend im Amt.</p><p>Franz von Papen wurde Reichskanzler und Franz Bracht wurde Innenminister.</p><p>Dieser war auch der Stellvertreter Papens und führte Regierungsgeschäfte in der „roten Festung“.</p><p>Gerechtfertigt wurde dieses Vorgehen durch den Altonaer Blutsonntag am 17. Juli . 1932. Es wurde behauptet die Regierung wäre nicht in der Lage Ruhe und Ordnung in das Land zu bringen.</p><p>Außerdem wurde der „Preußenschlag“ genutzt, um mögliche Widerstände gegen die Restaurationspolitik einzudämmen.</p><p>Die SPD und die Gewerkschaft nahmen diesen Wandel einfach hin.</p><p>Des weiteren wurde der Staatsstreich durch die Reichswehr unterstützt, was militärisches Vorgehen ausschloss.</p><p>Auch ein Generalstreik hätte auf Grund der Massenarbeitslosigkeit nicht viel gebracht.</p><p>Die letzte Hoffnung war die Reichstagswahl am 31. Juli.1933, allerdings erhielt die NSDAP mehr Stimmen als erwartet. </p><p>Die Klage blieb vor dem Leipziger Gerichtshof erfolglos.</p><p>Im Oktober 1932 genehmigte der Gerichtshof die Einsetzung der Kommissare.</p><p>Die sardisch gewonnene Kontrolle über Preisen und die preußische Polizei, erleichterte Hitler 1933 die Machtübernahme.</p><p><br></p><p>Rebekka Stubbe</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 20:16:55 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Anfang der 1930er Jahre: Straßenkämpfe in der Weimarer Republik </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>In den frühen 1930er Jahren eskalierte die politische Gewalt in der Weimarer Republik. Paramilitärische Organisationen verschiedener Parteien lieferten sich heftige Auseinandersetzungen auf den Straßen und störten gezielt Veranstaltungen ihrer politischen Gegner. Uniformierte Aufmärsche waren Alltag. Die politischen Wehrverbände erreichten in dieser Zeit ihren Höhepunkt.&nbsp;</p><p><br></p><p><strong><em>Die wichtigsten Akteure:</em></strong><em>&nbsp;</em></p><ul><li><p>SA und SS (NSDAP) &nbsp;</p></li></ul><ul><li><p>Kampfbund gegen den Faschismus (ehemals Roter Frontkämpferbund, KPD)&nbsp;</p></li></ul><ul><li><p>Stahlhelm (DNVP) </p></li><li><p>Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold (SPD, DDP, Zentrum) &nbsp;</p></li></ul><p><strong><em>Entwicklung:</em></strong><em>&nbsp;</em></p><ul><li><p>Ab 1930: Die NSDAP und die KPD gewinnen zunehmend an Einfluss. Der politische Diskurs radikalisiert sich.</p></li></ul><ul><li><p>1930: Gründung des Kampfbunds gegen den Faschismus, nachdem der Rote Frontkämpferbund&nbsp;1929 verboten wurde. &nbsp;</p></li></ul><ul><li><p>1932: Verbot der SA und SS. Wenige Monate später durch Franz von Papen wieder aufgehoben.&nbsp;</p></li></ul><ul><li><p>1932: Enorme Mitgliederzuwächse in den Wehrverbänden. Die SA wächst von 60.000 Mitgliedern (vor 1930) auf über 400.000. Auch die anderen Organisationen verzeichnen starke Zuwächse.&nbsp;</p></li></ul><ul><li><p>1933: Nach der Machtübernahme der NSDAP werden alle oppositionellen Wehrverbände verboten, ihre Mitglieder verfolgt und verhaftet. Rechtsextreme Wehrverbände, wie der Stahlhelm, wurden eingegliedert oder aufgelöst.&nbsp;</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 20:17:17 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>27. Februar 1933: Reichstagsbrand - Reichstagsbrandverordnung</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3350315374</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Reichstagsbrand (27. Februar 1933)</strong></p><ul><li><p>Reichstagsgebäude in Berlin brennt</p></li><li><p>Marinus van der Lubbe (niederländischer Kommunist) als Hauptverdächtiger verhaftet</p></li><li><p>Nationalsozialisten nutzen Brand als Vorwand zur Verfolgung politischer Gegner</p></li><li><p>Hintergrund des Brandes bis heute umstritten</p></li></ul><p><strong>Reichstagsbrandverordnung (28. Februar 1933)</strong></p><ul><li><p>Offizieller Name: <strong>„Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“</strong></p></li><li><p>Von Reichspräsident <strong>Paul von Hindenburg</strong> erlassen</p></li><li><p><strong>Einschränkung von Grundrechten</strong> (Meinungs-, Presse-, Versammlungsfreiheit)</p></li><li><p><strong>Ermöglichung von willkürlichen Verhaftungen und Hausdurchsuchungen</strong></p></li><li><p><strong>Zerschlagung der politischen Opposition</strong>, vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten</p></li><li><p><strong>Legitimierte Diktatur Hitlers</strong> und blieb bis 1945 in Kraft</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-04 07:27:33 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>12.09.1932: Reichstagsauflösung</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3350427921</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Reichstagsauflösung</p><p>Im Jahr 1932 befand sich die Weimarer Republik in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Die <strong>Große Depression</strong> hatte die deutsche Wirtschaft hart getroffen, die Arbeitslosigkeit war extrem hoch, und es gab zunehmende soziale Unruhen. In dieser Situation wurde die politische Landschaft immer instabiler.</p><ul><li><p><strong>Heinrich Brüning</strong>, der seit 1930 Reichskanzler war, regierte vorwiegend mit <strong>Notverordnungen</strong> und versuchte, durch <strong>Sparmaßnahmen</strong> die Wirtschaft zu stabilisieren. Diese Maßnahmen stießen jedoch auf breite Ablehnung, da sie zu weiteren sozialen Härten führten. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wuchs, was radikale Parteien wie die <strong>NSDAP</strong> (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und die <strong>KPD</strong> (Kommunistische Partei Deutschlands) stärkte.</p></li><li><p><strong>Weimarer Koalitionen</strong> waren aufgrund von Uneinigkeiten oft instabil. Brüning konnte keine stabile Mehrheit im Reichstag aufbauen, was die politische Blockade weiter verschärfte.</p></li></ul><p><strong>Die Reichstagsauflösung:</strong></p><ul><li><p>Wegen der <strong>politischen Blockade</strong> und der Unfähigkeit, eine stabile Regierung zu bilden, beschloss <strong>Präsident Paul von Hindenburg</strong>, den <strong>Reichstag aufzulösen</strong> und Neuwahlen anzusetzen.</p></li><li><p>Die <strong>Erste Reichstagswahl 1932</strong> fand am <strong>31. Juli 1932</strong> statt. Vorab war die politische Atmosphäre von einer zunehmenden Polarisierung geprägt, und die Wahlergebnisse spiegelten dies wider.</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-04 08:58:45 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>3. Dezember 1932: Entlassung von Franz von Papen; Einsetzung von Kurt von Schleicher</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3350438842</link>
         <description><![CDATA[<p><br></p><p>Am 3. Dezember 1932 wurde Franz von Papen von Reichspräsident Paul von Hindenburg als Reichskanzler entlassen. Der Hauptgrund für seine Absetzung war sein fehlender Rückhalt im Reichstag sowie der wachsende Einfluss von Kurt von Schleicher, seinem ehemaligen Verbündeten und Intriganten im Hintergrund.</p><p><br></p><p><strong>Folgen und Papens weitere Rolle</strong></p><p>- Papen fühlte sich von Schleicher hintergangen und begann, gegen ihn zu intrigieren.</p><p>- Er knüpfte enge Kontakte zur NSDAP und bot sich als Vermittler an, um Hitler als Kanzler durchzusetzen.</p><p>- Diese Bemühungen führten schließlich zur Machtübernahme Hitlers am 30. Januar 1933, bei der Papen als Vizekanzler fungierte.</p><p>- Er glaubte fälschlicherweise, Hitler kontrollieren zu können, was sich als Fehleinschätzung herausstellten.</p><p><br></p><p>(Jonas)</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-04 09:07:29 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>1927-1930 Regierungskoalitionen </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3350465948</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Bürgerblock-Koalition (1927-1928)</strong></p><p><br></p><p><strong>Beteiligte Parteien:</strong></p><p>• Deutsche Volkspartei (DVP)</p><p>• Deutsche Demokratische Partei (DDP)</p><p>• Zentrum</p><p>• Bayerische Volkspartei (BVP)</p><p><strong>Kanzler:</strong> Wilhelm Marx (Zentrum)</p><p><strong>Politische Ausrichtung:</strong></p><p>• Bürgerlich-konservativ</p><p>• Wirtschaftsliberal</p><p>• Christlich-sozial</p><p><strong>Ziele &amp; Politik:</strong></p><p>• Stabilisierung der Weimarer Republik</p><p>• Wirtschaftspolitische Kontinuität</p><p>• Mäßigung zwischen linken und rechten politischen Kräften</p><p><strong>Gründe für das Ende:</strong></p><p>• Spannungen zwischen den Koalitionsparteien</p><p>• Wahlerfolge der SPD führten 1928 zur Bildung einer Großen Koalition unter Hermann Müller (SPD)</p><p><br></p><p><strong>Große Koalition (1928–1930)</strong></p><p><br></p><p><strong>Beteiligte Parteien:</strong></p><p>• Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)</p><p>• Zentrum</p><p>• Deutsche Demokratische Partei (DDP)</p><p>• Deutsche Volkspartei (DVP)</p><p>• Bayerische Volkspartei (BVP)</p><p><strong>Kanzler:</strong> Hermann Müller (SPD)</p><p><strong>Politische Ausrichtung:</strong></p><p>• Überparteiliche Zusammenarbeit von Sozialdemokraten, Katholiken, Liberalen und Wirtschaftsliberalen</p><p>• Reformorientiert, aber mit internen Spannunge</p><p><strong>Ziele &amp; Politik:</strong></p><p>• Stabilisierung der Republik durch eine breite Regierungsbasis</p><p>• Sozialpolitische Reformen (u. a. Arbeitslosenversicherung)</p><p>• Kompromisse zwischen linken und rechten wirtschaftspolitischen Ansätzen</p><p><strong>Gründe für das Ende:</strong></p><p>• Wirtschaftskrise nach dem Börsencrash von 1929 (Weltwirtschaftskrise)</p><p>• Uneinigkeit über den Umgang mit der steigenden Arbeitslosigkeit und Sparmaßnahmen</p><p>• Austritt der DVP aus der Koalition wegen Streit um Beitragserhöhungen zur Arbeitslosenversicherung</p><p>• Müller trat 1930 zurück, woraufhin Heinrich Brüning (Zentrum) eine Präsidialregierung bildete</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-04 09:31:38 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>30. Januar 1933: &quot;Machtergreifung&quot; Adolf Hitlers</title>
         <author>axelfriesen</author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3352720599</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2025-03-05 16:01:04 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>1924-1929: &quot;Goldene Zwanziger&quot;</title>
         <author>axelfriesen</author>
         <link>https://padlet.com/axelfriesen/nxzamsfs1pooc4u3/wish/3352730206</link>
         <description><![CDATA[<p>Material Siehe IServ</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-05 16:07:53 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>28.01.1933 Absetzung Kurt von Schleichers &amp; 30.01.1933 „Machtergreifung“ Hitlers </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Am 28. Januar 1933 trat Reichskanzler Kurt von Schleicher nach nur zwei Monaten im Amt zurück. Er hatte versucht, eine breite Regierungskoalition aufzubauen, die auch Gewerkschaften und gemäßigte Nationalsozialisten einbinden sollte. Sein Plan scheiterte jedoch, da er weder die Unterstützung der Reichswehr noch des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg gewinnen konnte. Konservative Kräfte, allen voran Franz von Papen, arbeiteten hinter den Kulissen daran, Adolf Hitler als Kanzler einzusetzen, da sie glaubten, ihn kontrollieren zu können. </p><p>Mit Schleichers Rücktritt war der Weg für eine neue Regierungsbildung frei, und Hindenburg ließ sich von Papen und weiteren Beratern überzeugen, Hitler als Kanzler zu ernennen.</p><p><br/></p><p>Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler schließlich zum Reichskanzler ernannt. Die neue Regierung bestand offiziell aus einer Koalition zwischen der NSDAP, der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) und konservativen Politikern. Neben Hitler waren nur zwei weitere Nationalsozialisten in der Regierung vertreten: Wilhelm Frick als Innenminister und Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich. Dennoch inszenierten die Nationalsozialisten diesen Tag als ihre große „Machtergreifung“. Am Abend zogen SA- und SS-Formationen mit Fackeln durch das Brandenburger Tor, während konservative Politiker die Hoffnung hegten, Hitler als Kanzler in eine gemäßigte Richtung lenken zu können.</p><p>Doch bereits in den folgenden Wochen zeigte sich, dass Hitler keineswegs bereit war, sich kontrollieren zu lassen. Durch geschickte politische Manöver und eine Reihe von Notverordnungen begann er, seine Macht auszubauen. </p><p>Der Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 lieferte ihm den Vorwand, mit der „Reichstagsbrandverordnung“ Bürgerrechte massiv einzuschränken und politische Gegner, vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten, zu verfolgen. Mit der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933 erhielt Hitler schließlich diktatorische Vollmachten, womit die Weimarer Republik faktisch endete und der Übergang zur nationalsozialistischen Diktatur vollzogen wurde.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-11 08:48:24 UTC</pubDate>
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