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      <title>Krankheitsbewältigung by Ernst Hany</title>
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      <description>Wie soll man mit Tante Tina umgehen?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-14 20:20:12 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-12-14 20:20:12 UTC</pubDate>
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         <title>Das Problem</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[<div>Tante Tina hat eine Brustkrebsdiagnose erhalten. Sie scheint sich darüber keine Gedanken zu machen, bezeichnet ihren Arzt als unfähig und glaubt schlichtweg der Diagnose nicht. Stattdessen liest sie auf Facebook Erfahrungsberichte über Fehldiagnosen. Ihre Nichte Sophia befürchtet, dass ihre Tante völlig zusammenbrechen würde, wenn sie sich der Diagnose ehrlich stellen würde.  <br><br>Geben Sie Sophia einen Rat, wie sie mit ihrer Tante umgehen sollte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-14 20:20:12 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Eine Krebsdiagnose (bzw. allgemein die Diagnose einer schweren Krankheit) ändert im Leben und Umfeld des Betroffenen alles. Häufig lässt sich vom Leben vor und nach der Diagnose sprechen. Bis zur Akzeptanz der Krankheit vergeht oft viel Zeit. So ist es auch bei Tante Tina. Nach Kübler-Ross Stufen des Bewältigungsprozesses (1969) lässt sich Tante Tina der ersten Stufe (Verleugnung der Krankheit) zuordnen; nach Morris et al. Reaktions-Kategorien auf eine Diagnose (1977) entspricht Tante Tinas Verhalten auch dem der Leugnung der Diagnose. Sie will es nicht wahrhaben, dass sie von dieser schweren Krankheit betroffen ist und ist der Meinung, dass die Diagnose falsch sein muss. Wird die Diagnose bereits verleugnet, wird auch alles weitere verleugnet, was mit Brustkrebs in Zusammenhang steht. Wool und Goldberg (1986) gehen hier von einer adaptiven Wirkung aus, wenn ausgehend davon die aktive Lebensführung aufrechterhalten werden kann. Meiner Meinung nach, wird dies aber mit voranschreitender Krankheit zunehmend schwieriger werden.&nbsp;<br>Möglicherweise verfolgt Tante Tina aber auch eine andere Bewältigungsstrategie. Nach Klauer und Filipp (1989) zählt auch die Suche nach Informationen und der Erfahrungsaustausch zum Bewältigungsverhalten. Durch das Lesen von Erfahrungsberichten auf Facebook tastet sich Tante Tina an ihre Diagnose ran, um möglicherweise irgendwann zur Akzeptanz zu gelangen. Das ist immerhin ein Ansatz, auch wenn ich der Meinung bin, dass Facebook diesbezüglich nicht als passendes Medium gewählt werden sollte. Vielleicht könnte Sophia ihre Tante überzeugen, sich eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt einzuholen. Anderseits könnte Sophia ihrer Tante auch ärztlich aufbereitetes Informationsmaterial besorgen, um Tante Tina durch Fachinformationen zu sensibilisieren. Ob es Tante Tina dann auch liest ist jetzt mal dahingestellt.<br>Denn hinzu kommt außerdem das Nicht-Vertrauen dem Arzt gegenüber. Tante Tina wird vermutlich in der nächsten Zeit den Arzt, der die Diagnose gestellt hat, nicht weiter besuchen und keine Anordnungen bzw. Empfehlungen von ihm einholen. Nach Petermann (1998) ist hier von "non-compliance" zu sprechen. Möglicherweise könnte ein anderer Arzt Tante Tinas Einstellung ändern.&nbsp;<br><br>P. Credo<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-18 10:47:21 UTC</pubDate>
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         <title>Weitere ärztliche Meinungen einholen</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew2/wish/1958391486</link>
         <description><![CDATA[<div>Tante Tina verarbeitet die Diagnose offenbar bereits. Die Leugnung des Krankseins bedeutet jedoch, dass sie mit dieser Verarbeitung noch am Anfang steht. Da Krebs eine möglicherweise schnell voranschreitende Erkrankung ist, sollte möglichst schnell geklärt werden, ob es sich tatsächlich um eine Fehldiagnose handelt. Zu diesem Zweck sollte Sophia zunächst verständnisvoll auf die Zweifel ihrer Tante reagieren und sie davon überzeugen, eine*n Ärzt*in aufzusuchen, der*die eine&nbsp;<br>An- oder Abwesenheit von Brustkrebs erneut überprüfen könnte. Der Einfluss von Foren wie Facebook auf Informationssuche und Coping mit einer Diagnose kann sehr hilfreich sein, jedoch auch sehr hemmend für eine gesundheitsförderliche Einstellung. Sophia sollte sich hier die Facebook-Gruppe ansehen und ggf. Alternativen vorschlagen, die diverser bzw. multiperspektivisch und konstruktiver mit einer möglichen Diagnose umgehen. <br><br>L. Gerlinger</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-21 08:31:28 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew2/wish/1966687595</link>
         <description><![CDATA[<div>Da meine "Vorschreiberinnen" bereits einige wichtige Aspekte genannt haben, wie Sophia mit der Diagnose ihrer Tante Tina umgehen könnte, möchte ich gerne nur kurz ergänzen.&nbsp;<br><br>Wie Frau Credo und Frau Gerlinger bereits beschrieben haben, befindet sich Tante Tina noch in den Anfängen der Verarbeitung der Diagnose, da Sie die Bewältigungsstrategie der Verleugnung durchläuft. Jedoch ist sie bereits auf der Suche nach Informationen über die Krankheit und die Diagnose. Ähnlich zum Vorschlag von&nbsp; Frau Credo möchte ich Sophia raten, ihrer Tante Tina evidenzbasiertes und fachspezifisches Informationsmaterial zusammen zu suchen. Außerdem kann es hilfreich sein, wenn Sophia sich bereits Informationen bei fachspezifischen Ärzten holt. Somit kann sie bereits eine Vorauswahl treffen, da Tante Tina sich in der Verleugnungsphase wahrscheinlich eher nicht auf weitere Arztbesuche einlassen wird.&nbsp;<br>Nach der Informationspräsentation durch Sophia und Einschätzungen anderer Ärzte lässt sich Tante Tina möglicherweise eher auf weitere ärztliche Meinungen und einen erneuten Diagnoseversuch ein.&nbsp;<br><br>H. Fey</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-28 15:04:52 UTC</pubDate>
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