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      <title>WS2122: Das Problem der Motivation by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/mo2</link>
      <description>Posten Sie hier Ihre Analysen des Verhaltens von Stefanie und Ihre Vorschläge für sie!</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-10-30 16:03:46 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-10-17 18:32:31 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Aufgabe</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/mo2/wish/1855668265</link>
         <description><![CDATA[<div>Studentin Stefanie bereitet sich zuhause auf ihre Klausuren an der Uni vor. Aber immer, wenn sie sich an ihren Schreibtisch setzt, fällt ihr Blick aus dem Fenster auf das Fitnessstudio auf der anderen Straßenseite. Dort sieht sie durch die Glasscheiben meist schwitzende Menschen auf den Trimmgeräten. Das motiviert Stefanie, selbst Sport zu treiben, und sofort zieht sie los zum Joggen. So richtig zum Lernen kommt sie dadurch nicht.</div><div>Legen Sie dar, wie sich das Verhalten Stefanies durch die Konzepte von Carver und Scheier erklären lässt, und machen Sie Vorschläge, wie es Stefanie leichter fallen könnte, kontinuierlich auf die Prüfungen zu lernen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-30 16:05:15 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/mo2/wish/1855668265</guid>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/mo2/wish/1867889834</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich denke Stefanie verfolgt in diesem Beispiel zwei Ziele gleichzeitig.&nbsp;<br>1. Sport treiben&nbsp;<br>2. Lernen&nbsp;<br>Demnach laufen 2 Ziele parallel zueinander und beeinflussen Ihr Verhalten in unterschiedliche Richtungen.&nbsp;<br><br>Es lässt sich vermuten, dass Stefanie das Ideal eines in Zukunft sportlichen Körpers entwickelt hat, welches sie durch das Ziel ins Fitnessstudio zu gehen erreichen will. Während sie am Schreibtisch sitzt und andere Personen im Fitnessstudio beobachtet, gibt die Umwelt Stefanie somit ein Feedback. Die Aufmerksamkeit ist auf das Erreichen des Ziels gelenkt und dadurch, dass Stefanie Joggen geht, wird die Diskrepanz zwischen Soll- und Ist-Zustand verringert (Die negativ Schleife ist aktiviert).&nbsp;<br>Bei dem Versuch #1 zu erreichen, wird der Fortschritt für #2 gestoppt.&nbsp;<br><br>Ich rate Stefanie die Priorisierung ihrer Ziele zu überdenken und feste Zeitfenster für die Verwirklichung einzuplanen.<br><br>L.Ehlers&nbsp;<br>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 16:16:55 UTC</pubDate>
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         <title>Stefanie, bist du dir über die Konsequenzen im Klaren? </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/mo2/wish/1872862460</link>
         <description><![CDATA[<div>Stefanie, probier doch mal eine Verhaltens-Regulierung.<br>Sonst erreichst du deine Ziele nie. Was sind denn deine Ideale?&nbsp;<br>Bist du dir bewusst darüber? Stell dir lieber mal ganz ein paar grundlegende Fragen.&nbsp;<br>Carver und Scheier sagen, &nbsp;<br>Du hast dich mit deiner Feedback-Schleife verrannt.&nbsp;<br>Du kannst das Joggen doch auf morgen legen, oder grundsätzlich in der Früh laufen. Das regt den Kreislauf an, und du startest mit einem Gewinn an Selbstvertrauen in den Tag.<br>&nbsp;<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 14:49:57 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Eine weitere Erklärung für Stefanies Verhalten könnte laut Carver &amp; Scheier auch im Modell der Selbstregulierung zu finden sein, denn Stefanie könnte im Schritt des Beobachtens der anderen Sportler auch eine Diskrepanz zwischen dem gewünschten Zustand (dem Ziel eines sportlichen und gesunden Körpers) und dem aktuellen Zustand festgestellt haben. Diese Diskrepanz könnte so viele negative Emotionen hervorgebracht haben, dass Stefanie ihre derzeitige Handlung am Schreibtisch unterbrechen musste, um ihrem präferierten Ziel des Sportes nachgehen zu können. Zudem scheint es als hätte Stefanie nicht ausreichend Fokus auf der Handlung des Lernens, weshalb es überhaupt dazu kommt, dass sie auf die andere Straßenseite schaut. Obwohl ihr Ziel des Lernens eine durchaus hohe Priorisierung in ihrer Zielhierarchie haben kann, kann es dennoch aufgrund des ausbleibenden oder zu langsamen Erfolgs, als Folge dessen zu negativen Emotionen kommen. Diese können mit der Zuwendung eines weniger abstrakten Ziels (dem Sport) durchaus verringert werden. </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/mo2/wish/1875795361</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-08 17:19:03 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/mo2/wish/1878683952</link>
         <description><![CDATA[<div>Es scheint als würden die Feedbackschleifen von Stefanie gegeneinander arbeiten und einen Konflikt verursachen. Sie könnte ihre Priorisierung anpassen und entweder mehr Sport treiben oder mehr für die Uni lernen. Eventuell ist sie mehr durch den Sport motiviert, da sie immer das Fitnessstudio auf der anderen Straßenseite sieht. Damit hat sie ihr Ziel quasi direkt vor Augen, wohingegen ihr Studienabschluss ein etwas abstrakteres Ziel ist, was dadurch weniger greifbar und eventuell weniger attraktiv wirkt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-09 15:45:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/mo2/wish/1879243221</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Gehe ich von dem Szenario aus, dass Stefanie im Zuge des kybernetischen Verhaltenszyklus eine negative Erfahrung bezüglich des Vergleichs ihrer Leistung (eine zuvor geschriebene Klausur/Hausarbeit) mit dem von ihr gesetzten Ziel (gute Noten zu schreiben bzw. „eine gute Studentin zu sein“) machte, wird daraus eine Anpassung der Erwartungen für zukünftiges Verhalten hervorgehen und auch eine negative emotionale Reaktion aufgrund der Diskrepanz zwischen dem zuvor gesetzten Ziel und der Leistung.&nbsp;<br><br></div><div><br>Auch nach Carver und Scheier resultiert der Vergleich von Leistung mit dem Ziel in einer Anpassung des Verhaltens. Für die Anpassung des Verhaltens mittels Feedbackschleifen ist die Reflektion des Ist- und Soll-Zustands nötig. Dabei sollte, je nach Herangehensweise von Stefanie, entweder eine diskrepanz-verringernde Feedbackschleife angestrebt werden, um die Diskrepanz zwischen dem Ziel der guten Studentin und dem Input zu verringern, oder eine diskrepanz-vergrößernde Feedbackschleife angestrebt werden, um die Diskrepanz zwischen dem Anti-Ziel (bspw. unter Armut zu leiden) und dem Input zu vergrößern. Auch hier steht also in der zweiten Feedbackschleife das Ziel bzw. der Referenzpunkt in Diskrepanz mit dem Ist-Zustand, wodurch Stefanie negative Affekte erfährt, was die Unterbrechung ihres Verhaltens (dem Lernen) und der erneuten Priorisierung der Ziele erklären kann. Die negativen Affekte können nach Carver und Scheier auch durch den zu langsamen Fortschritt begründet werden, somit sollte Stefanie sich bewusst mit Strategien des Lernens auseinander setzten, um den (Lern-)Fortschritt zu beschleunigen und somit positive Affekte zu erzielen. Auch ist hierbei die Visualisierung bzw. Affirmation von positiven Szenarien in Bezug auf das Ziel als hilfreich zu nennen. Weiter sollte Stefanie auch bewusst gemacht werden, dass aufgrund des langsamen Minimierens der Diskrepanz zwischen dem Ziel eine gute Studentin zu sein und dem gezeigten Verhalten, die Priorisierung zweier Ziele neu evaluiert werden kann, wodurch das Ziel ein gesundes und sportliches Leben zu führen an Priorität gewinnt. Hier sollten also bewusst die Prioritäten überprüft und ggf. angepasst werden, bevor sie ihr Ziel möglicherweise ganz aufgibt.&nbsp;<br><br></div><div><br>Desweiteren kann diese bereits negativ konnotierte Lernsituation zusätzlich, aufgrund der schlechten Leistungen, durch fehlende Selbstwirksamkeitsüberzeugungen beeinflusst werden. Hier sollte Stefanie aufgezeigte werden, dass die Selbstwirksamkeit nicht zwingend den eigenen Fähigkeiten entsprechen (Brown, 1998). Möglicherweise hat sie auch durch die Erfahrung schlechter Leistung ein negativeres mögliches Selbstbild von sich im Bezug auf ihre universitäre Laufbahn entwickelt – das kann hier sogar als abschreckendes Beispiel hilfreich sein. Jedoch scheint es, als würde Stefanie die durch die Diskrepanz zwischen Leistungen und Standard bedingten aversiven Gefühle vermeiden, anstelle diese als Anreiz für eine Verhaltensänderung zu nutzen. Es ist möglich, dass bereits durch das bewusst machen dieses Umstands eine Verhaltensänderung herbeigeführt werden kann.<br><br></div><div><br>&nbsp;<br>Dunker</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-09 19:07:44 UTC</pubDate>
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