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      <title>Mein Padlet zu dem Roman &quot;Ellebogen&quot; by </title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2025-06-04 10:33:05 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2026-06-03 10:44:07 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Zusammenfassung des 1. Kapitels  Rebellion &amp; Wurzeln                        </title>
         <author>noahlakmes11</author>
         <link>https://padlet.com/noahlakmes11/nfaxzk15np3u0m13/wish/3478759008</link>
         <description><![CDATA[<p>Hazal schildert ihr Leben in Berlin, ihre Unzufriedenheit mit ihrer Familie und den strengen Regeln ihrer Eltern. Ihre Unsicherheit in Bezug auf Ihre Beziehung zu Mehmet (28 Jahre), der in der Türkei ist. Hazal fühlt sich in Deutschland nicht wirklich akzeptiert, fühlt sich allerdings ihrer türkischen Kultur ebenfalls recht wenig zugehörig. Ihre Perspektivenlosigkeit und Unzufriedenheiten nehmen zu.</p><p>Hazals Freunde haben ähnliche Probleme. Sie träumt davon aus ihrem Alltag auszubrechen. Sie freut sich auf die Party mit ihren Freundinnen, dies ist gegen den Willen ihrer Eltern, die sehr streng sind und als eine Art Rebellion zu sehen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 10:36:43 UTC</pubDate>
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         <title>Zugehörigkeit?</title>
         <author>noahlakmes11</author>
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         <pubDate>2025-06-04 10:39:36 UTC</pubDate>
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         <title>Flucht aus dem Alltag</title>
         <author>noahlakmes11</author>
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         <pubDate>2025-06-04 10:52:23 UTC</pubDate>
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         <title>Lieber anpassen oder ausbrechen?</title>
         <author>noahlakmes11</author>
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         <description><![CDATA[<p>Hazal fängt an in der Bäckerei ihres Onkels zu arbeiten. Ihr zuhause mit einem strengen Vater, der oft sehr spät zurück nachhause kommt, einer emotional abwesenden Mutter und einem Bruder, der so langsam den Anschein macht, als würde er in seiner Freizeit dealen, ist kein Rückzugsort mehr für Hazal. Hazal trifft sich viel mit ihren Freundinnen, sie laufen durch die Berliner Straßen, Kiffen, labern, albern und hängen herum. Doch ist das, dass leben, der Alltag, der sie erfüllt?</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 10:58:49 UTC</pubDate>
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         <title>Der Abend an dem sich alles ändert</title>
         <author>noahlakmes11</author>
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         <description><![CDATA[<p>Hazal steht davor 18. zu werden. Schon seid Wochen freut sie sich auf diesen Tag. Ihr Plan ist, mit ihren Freundinnen in einem Club zu feiern. Ihre Eltern halte nichts von Hazals Plan und reagieren abgeneigt. Doch nachdem Tante Semra ein gutes Wort für Hazal eingelegt hat, stimmen Hazals Eltern allmählich doch zu. Der Abend bricht ein und sie stehen vor dem Club. Hazal und ihre Freundinnen werden nicht reingelassen. Sie vermuten, dass das mit ihrer Herkunft zutun hat. Das böse Ohmen zieht sich weiter durch die Handlung. An der U-Bahn Station, treffen sie auf einen Jungen Mann, der ihnen gegenüber übergriffig wird. Hazal und ihre Freundinnen greifen ihn an die Auseinandersetzung endet in einem Dilemma, Hazal  stößt den Mann auf die U-Bahn Gleise und haut ab.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 11:08:12 UTC</pubDate>
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         <title>Flucht nach Istanbul</title>
         <author>noahlakmes11</author>
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         <description><![CDATA[<p>Hazal weiß nicht wohin mit sich und hat Angst in den Knast zu müssen. Sie entscheidet sich nach Istanbul, zu ihrem Freund Mehmet, den sie im Internet kennengelernt hat zu fliehen.</p><p>Die Stadt, die sie sich als Zufluchtsort erhofft hatte, entpuppt sich als fremder, anstrengender und herausfordernder als ihr klar war. Sie trifft auf Mehmet, den sie zuvor nur über die Skype Telefonate gesehen hatte und ihr Eindruck war anders als erwartet. Sie zieht bei Mehmet vorerst ein. Angekommen in der Wohnung trifft sie auf eine regelrechte Bruchbude. Überall Dreck, Müll und Schmutz. Mehmet arbeitet viel und wenn er Abends zurück ist, ist er oft zu müde oder kifft. Er zeigt wenig Interesse an Hazal, sodass Hazal langsam zunehmend hinterfragt ob Mehmet wirklich richtig an ihrer Seite ist. Hazal versucht sich nicht abhängig von Mehmet zu machen und versucht Fuß zufassen findet jedoch kaum Unterstützung. Sie nimmt ein Job Angebot als Kellnerin in einer Sisha-Bar an, wo sie gegen Unterkunft und Verpflegung arbeitet. Die politische Unruhen in der Stadt verstärken ihr Gefühl der Unsicherheit.</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 11:24:37 UTC</pubDate>
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         <title>Neuanfang, nur Illusion?</title>
         <author>noahlakmes11</author>
         <link>https://padlet.com/noahlakmes11/nfaxzk15np3u0m13/wish/3478807171</link>
         <description><![CDATA[<p>Haza erkennt in Istanbul zunehmend, dass ihre Hoffnung auf einen Neuanfang eine Illusion war. Immer wieder holen sie Gewissensbisse und Albträume ein. Immer öfter fragt sie sich Sachen über Mehmet, sie hat das Gefühl, dass sie ihn nicht richtig kennt und andersherum ebenfalls. Sie fühlt sich in der Türkei genauso wie in Deutschland nicht zugehörig. Weder als deutsche noch als Türkin, findet sie Anschluss. Ihre Unsicherheit nimmt zu. Hazal ist auf sich allein gestellt. Und immer öfter kommt es dazu, dass sie sich mit ihren verdrängten Gefühlen auseinandersetzen muss. Am Ende stellt sich die Frage, ob sie weiterhin vor ihrer Vergangenheit flieht oder sie sich den Konsequenzen ihrer Tat in Berlin damals stellen soll.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 11:33:45 UTC</pubDate>
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         <title>Ende Weiterschreiben</title>
         <author>noahlakmes11</author>
         <link>https://padlet.com/noahlakmes11/nfaxzk15np3u0m13/wish/3478823175</link>
         <description><![CDATA[<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hazal fängt an in einer Shisha Bar zu arbeiten. Sie kellnert und wird eingearbeitet. Ihr erster Tag, lässt sich als chaotisch und schwierig zusammenfassen. Sie bedient eine Gruppe deutsch-türken, die sie an Berlin erinnern. Ihr unterlaufen viele Fehler am ersten Tag, was den Chef der Shisha Bar, der sie ein arbeitet sehr stört. Plötzlich entsteht eine Unruhe, da außerhalb Schüsse fallen. Hazal ist überfordert und verwirrt. Die Lage ist sehr unklar. Es stürmen Menschenmassen in das Café, die sie alle bewirten soll. Plötzlich wird der Laden geschlossen, da von einer Ausgangssperre gesprochen wird. Hazal geht durch die Nacht und grübelt innerlich über das, was Tante Semra von ihr wollte.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>2. Kapitel 16 Fortsetzung</p><p>&nbsp;</p><p>Hazal bleibt in Istanbul und schlägt sich durch. Mit dem Verlauf ihres Offenhaltest, lebt sie sich mehr und mehr ein und lernt zahlreiche Menschen kennen. Sie arbeitet weiter in der Shisha Bar und verbringt nach und nach ihre Zeit mit anderen Männern die sie dort kennenlernt. Doch es kommt nie zu einer ernsthaften Bindung. Gewissensbisse holen sie in schwachen Momenten ein, die sie immer wieder durch Ablenkung wegstecken kann. Irgendwann spüren Sie ihre Freundinnen aus Berlin auf und stellen sie zur Rede.</p><p>Hazal bringt sie in ihrer kleinen Wohnung, die sie von ihrem ersparten durch die Arbeit im Café unter.</p><p>&nbsp;</p><p><br></p><p><br></p><p>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ende Fortsetzung</p><p>&nbsp;</p><p>Heute ist ein besserer Tag als gestern. Gestern haben mich die beschissenen Basar Verkäufer mit ihren Rufen und Blicken abgefuckt. Es hat geregnet und es war mega schwül.</p><p>Naja heute scheint die Sonne und ich habe meinen Freien Tag.</p><p>Vor einer Woche war die Ausgangssperre, von der mein Chef sprach.</p><p>Die Straßen waren wie leer gefegt es war wie in einer geister Stadt.</p><p>Im Radio habe ich gehört, dass irgendwelche Drogenbosse verfolgt wurden, die sich eine heftige Schießerei mit den Bullen geleistet haben. Naja wie auch immer. Mein Chef aus der Shisha Bar schuldet mir noch bisschen para.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 11:51:31 UTC</pubDate>
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         <title>Sicht auf Männer und Frauen</title>
         <author>noahlakmes11</author>
         <link>https://padlet.com/noahlakmes11/nfaxzk15np3u0m13/wish/3478829744</link>
         <description><![CDATA[<p>Hazals Sicht auf Männer und Frauen ist stark von Vorurteilen und Stereotypen geprägt. In Berlin hat sie überwiegend negative Erfahrungen mit Männern gemacht – sie erscheinen ihr übergriffig, aufdringlich und sexuell aufgeladen. Auffällig ist, dass Hazal kaum eine Vorstellung davon hat, dass Männer auch anders sein könnten. Es scheint, als fehle ihr jegliches positives männliches Vorbild. Ihr Vater war emotional abwesend und in ihrem Leben nie wirklich präsent. Die fehlende Nähe zu ihm hat dazu geführt, dass sie keine funktionale Vaterfigur erlebt hat – ein Mangel, der sich in ihrem Misstrauen gegenüber Männern widerspiegelt.</p><p>Auch ihre Wahrnehmung von Frauen ist von Unsicherheit geprägt. Zwar begegnet sie ihnen mit weniger Misstrauen als Männern, doch oft sieht sie sie als Konkurrenz: zickig, berechnend oder trügerisch. Ihre Beziehung zur Mutter war ähnlich distanziert wie die zum Vater. Die Mutter bleibt emotional unerreichbar, fast unsichtbar. Diese emotionale Leerstelle hat Hazals Selbstbild als junge Frau entscheidend mitgeprägt – sie sucht nach Orientierung, nach Zugehörigkeit, findet aber weder Halt noch Vorbilder in ihrer unmittelbaren Umgebung.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 11:59:14 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>noahlakmes11</author>
         <link>https://padlet.com/noahlakmes11/nfaxzk15np3u0m13/wish/3478830697</link>
         <description><![CDATA[<p>st es okay, dass Hazal alle in Schubladen steckt?</p><p>Im Roman Ellbogen von Fatma Aydemir geht es um Hazal, ein Berliner Mädchen mit türkischen Wurzeln, das sich in einer Welt zurechtfinden muss, in der sie sich oft nicht willkommen fühlt. Sie hat viele schlechte Erfahrungen gemacht – mit Männern, mit ihrer Familie, mit der Gesellschaft. Vor allem Männern gegenüber ist sie sehr misstrauisch und sieht sie oft als übergriffig oder gewalttätig. Dabei merkt man, dass sie gar keine Vorstellung davon hat, dass es auch anders geht.</p><p>Ich denke, das hat viel mit ihrer Kindheit zu tun. Ihr Vater war kaum für sie da, ihre Mutter emotional total distanziert. Sie hat nie erlebt, wie eine gute Beziehung zu einem Erwachsenen aussehen kann. Kein Wunder also, dass sie vorschnell urteilt und andere in Schubladen steckt.</p><p>Verstehen kann man das – aber richtig ist es trotzdem nicht. Menschen sind verschieden, und man sollte nicht alle über einen Kamm scheren. Hazal leidet selbst unter Vorurteilen, macht aber das Gleiche mit anderen. Das zeigt, wie leicht man in so ein Denken rutscht, wenn man sich oft ausgeschlossen fühlt – und wie wichtig es ist, bewusst dagegenzusteuern.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 12:00:16 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>noahlakmes11</author>
         <link>https://padlet.com/noahlakmes11/nfaxzk15np3u0m13/wish/3478836085</link>
         <description><![CDATA[<p>Buchrezension des Romans „Ellbogen“</p><p>Der Roman Ellbogen von der Autorin Fatma Aydemir, erschienen im Jahr 2017, thematisiert gesellschaftliche Unterschiede, Diskriminierung und stereotypische Rollenbilder. Die Protagonistin Hazal wird auf ihrem Weg als Jugendliche in der Berliner Großstadt begleitet. Geprägt von Konflikten, Drogenexzessen, Diebstahl und dem alltäglichen Leben innerhalb einer türkischstämmigen Gastarbeiterfamilie der zweiten Generation, beschreibt der Roman das Leben zwischen zwei Identitäten. Hazal fühlt sich weder der deutschen noch der türkischen Kultur wirklich zugehörig – sie bleibt zwischen beiden Welten heimatlos.</p><p>Das Buch ist aus Hazals Ich-Perspektive geschrieben. Diese Erzählweise ermöglicht es den Leser*innen, tief in ihre Gedankenwelt einzutauchen, ihre Ängste, Wut, Sehnsüchte und Verzweiflung nachzuvollziehen. Dadurch entsteht ein sehr persönlicher Zugang zu einer Figur, die auf den ersten Blick wütend und radikal wirkt, bei genauerem Hinsehen aber vor allem verletzlich und verloren ist. Der Schreibstil ist direkt, roh und unverblümt – passend zu Hazals emotionaler und manchmal explosiver Sicht auf die Welt.</p><p>Thematisch beschäftigt sich der Roman mit vielen gesellschaftlich relevanten Fragen: Was bedeutet Zugehörigkeit? Was passiert mit jungen Menschen, die sich in keiner Kultur vollständig zuhause fühlen? Wie wirken sich systematische Ausgrenzung, Rassismus und familiäre Kälte auf die Entwicklung einer jungen Frau aus? Besonders eindrücklich ist die Darstellung von Geschlechterrollen: Männer erscheinen in Hazals Welt oft als autoritär, gewalttätig oder übergriffig – ein Bild, das stark von ihren negativen Erfahrungen geprägt ist. Frauen hingegen begegnet sie meist mit Misstrauen, sieht sie als Konkurrentinnen oder als Teil eines Systems, das sie unterdrückt.</p><p>Das Ende des Romans bleibt offen, aber dennoch kraftvoll. Hazal steht vor der Entscheidung, sich ihrer Vergangenheit und Schuld zu stellen oder weiter zu fliehen. Es ist kein klassisches Happy End, sondern ein realistischer Ausblick auf eine junge Frau, die sich selbst erst noch finden muss. Genau das macht den Roman so authentisch: Er bietet keine einfachen Lösungen, sondern zeigt die Komplexität von Identität, Herkunft und dem Wunsch, einfach dazuzugehören.</p><p>Insgesamt ist Ellbogen ein kraftvoller, schonungsloser Roman, der zum Nachdenken anregt und eine Stimme hörbar macht, die in der deutschen Literatur lange zu wenig Beachtung gefunden hat. Fatma Aydemir gelingt es, ein wichtiges Stück Gegenwartsliteratur zu schaffen, das gesellschaftliche Missstände aufzeigt, ohne dabei belehrend zu wirken – und das vor allem eins tut: berühren</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 12:06:30 UTC</pubDate>
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         <title>Apsilon &quot;Köfte&quot;</title>
         <author>noahlakmes11</author>
         <link>https://padlet.com/noahlakmes11/nfaxzk15np3u0m13/wish/3479309245</link>
         <description><![CDATA[<p>Schon früh beim Lesen des Romans Ellbogen kam mir der Song Köfte von Apsilon in den Sinn, ein Berliner Rapper aus Moabit mit türkischen Wurzeln, der, ähnlich wie Hazal, zwischen zwei Welten aufgewachsen ist. In seinem Song geht es um viel mehr als Essen oder Straßen Rap. Es geht um Identität, Herkunft, Geschichte und vor allem: um das Gefühl, immer irgendwie „zwischen den Stühlen“ zu stehen.</p><p>Hazal, die Protagonistin in Ellbogen, erlebt genau das. Sie wächst als Tochter einer türkischstämmigen Familie in Berlin auf, fühlt sich aber in Deutschland nie wirklich akzeptiert. Gleichzeitig ist ihr das Herkunftsland ihrer Eltern fremd – in Istanbul merkt sie schnell, dass sie dort genauso wenig dazugehört. Genau dieser Zwiespalt wird auch in Köfte thematisiert: Das Gefühl, sich immer erklären zu müssen, sich ständig zwischen zwei Nationalitäten entscheiden zu sollen – als gäbe es nur ein richtiges „Zuhause“.</p><p>Apsilon greift die politische Seite dieses Dilemmas offensiv auf. Er spricht über die Geschichte der Gastarbeiter nach dem Zweiten Weltkrieg, über Rassismus in der BRD und darüber, wie alte Nazis in staatlichen Strukturen weiterwirkten. Während Hazal diese Themen eher auf persönlicher Ebene erlebt   durch Ablehnung, Kontrolle und Perspektivlosigkeit , formuliert Apsilon sie auf gesellschaftspolitischer Ebene, aber aus einer ähnlichen Lebensrealität heraus.</p><p>Ein besonders berührender Gedanke, den Apsilon in seinem Song aufwirft, ist die Abkehr von Nationalität als identitätsstiftendem Element. Er sagt sinngemäß: Es geht nicht darum, ob man Türke oder Deutscher ist – sondern darum, wo man aufgewachsen ist, mit wem man groß geworden ist, wem man sich wirklich verbunden fühlt. Dieser Perspektivwechsel ist extrem wertvoll, gerade für Menschen wie Hazal, die sich von beiden Seiten nicht wirklich akzeptiert fühlen. Hazal hätte vermutlich viel davon profitiert, diesen Gedanken früh zu hören – dass Identität auch in Freundschaften, im Kiez, im gemeinsamen Alltag entstehen kann, nicht nur im Pass oder in der Herkunft.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-06-04 21:08:18 UTC</pubDate>
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