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      <title>Lernprotokoll Welternährungssysteme by </title>
      <link>https://padlet.com/gaehwnic/ne5xdsvu51vm8peq</link>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2025-02-20 12:29:33 UTC</pubDate>
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         <title>Einführung &amp; Agrarökologie</title>
         <author>gaehwnic</author>
         <link>https://padlet.com/gaehwnic/ne5xdsvu51vm8peq/wish/3335903291</link>
         <description><![CDATA[<p>ORGANISIEREN</p><p>Meine Erwartungen: </p><p>Ich erwarte etwas mehr über die Herkunft und politische Bedeutung des Begriffs Agrarökologie zu lernen. In dem UI-Studium haben wir schon sehr viel von internationalen Dokumenten, Zielvereinbarungen und Abkommen gehört, die nicht verbindlich sind und somit meistens keine grosse Wirkung haben.  Ich hoffe wir lernen an diesem Vorlesungstag auch etwas darüber, welche konkreten Auswirkungen solche Dokumente in der Praxis in der Schweiz und international  haben.</p><p><br/></p><p>Meine Fragen:</p><ul><li><p>Ich verstehe unter Agrarökologie eine landwirtschaftliche Praxis, welche Nahrungsmittel im Einklang mit dem ökologischen System produziert und dieses für die kommenden Generationen erhält. Ich frage mich, ob ich in dieser Annahme richtig liege oder ob es für den Begriff eine genauere Definition gibt.</p></li><li><p>Welche politischen Bestrebungen gibt es zur Förderung von einer agrarökologischen Praxis?</p></li><li><p>Wie funktioniert eine faire internationale Zusammenarbeit in der Forschung, wenn eine Industrienation und ein Entwicklungsland miteinander arbeiten ohne neokolonialistische Machtverhältnisse zu zementieren?</p><p><br/></p></li></ul><p>Dokumentation des Tages:</p><p>In der Vorlesung über International Agroecology Governance wurden folgende Punkte thematisiert:</p><ul><li><p>Definition von Agrarökologie mit den 13 Prinzipien und 10 Elementen</p></li><li><p>Die fünf Transformationsebenen</p></li><li><p>Die drei Institutionen die sich auf internationaler Ebene mit Agrarökologie beschäftigen:</p><ul><li><p>Food and Agriculture Organisation od the United Nations (FAO) mit dem International Symposium</p></li><li><p>Worl Committee on Food Security and Nutrition ( CFS) mit dem High Level Panel of Experts on Food Security and Nutrition (HLPE) </p></li><li><p>UN Food System Summit (UNFSS) mit der Agroecology Coalition</p></li></ul></li></ul><p>Das CFS und UNFFS wurden genauer vorgestellt.</p><p>Anschliessend gab es einen Input zur Agrarökologie in der Schweiz wobei die Studierenden Projekte, Initiativen und Akteure auflisteten welche in der Schweiz damit zu tun haben.</p><p>Zuletzt kam die Vorlesung von johanna Jacobi über Internationale Forschung in diesem Themenbereich. Folgende Punkte wurden thematisiert:</p><ul><li><p>Weitere  Definitionen von Agrarökologie </p></li><li><p>Forschungsfelder in dem Themenbereich</p></li><li><p>Ernährungssouveränität in der Bewegung</p></li><li><p>Politische Agrarökologie</p></li><li><p>Transformationsebenen</p></li><li><p>Beeinflussung von Nischen auf Mainstream und umgekehrt</p></li><li><p>Agrarökologische Transition</p></li><li><p>Qualitative Forschung und Transdisziplinarität</p></li><li><p>Beispiele von Forschungsprojekten</p></li></ul><p><br/></p><p>Der Tag wurde mit einer kurzen Diskussionsrunde beendet.</p><p><br/></p><p>Antworten auf meine Fragen:</p><p>Ich denke meine Grundannahme ging in die richtige Richtung. Durch die Vorlesungsinhalte wurde mir bewusst, wie zentral auch soziale Anliegen Teil der Agrarökologie sind. Die 13 Elemente und 10 Prinzipien waren mir neu.</p><p><br/></p><p>Insbesondere die beiden Beispiele von dem World Committee on Food Security und der UNFSS mit der Agroecology Coalition sind mir hängen geblieben. Das CFS hat ein politisches Dokument hervorgebracht, welches jedoch sehr schwammig formuliert ist, da alle UN Mitglieder daran beteiligt waren (quasi ob sie wollten oder nicht). Die Agroecology Coalition besteht aus Mitgliedern, welche eine intrinsische Motivation für das Thema mitbringen und sich stark an den 13 Prinzipien orientieren. Obwohl das Dokument des CFS schwammig formuliert ist, hat es die Agrarökologie in der internationalen Politik bekannter gemacht.</p><p><br/></p><p>Die dritte Frage wurde nicht vollends beantwortet. Die vorgestellten Forschungsprojekte hörten sich sehr erfolgreich an und durch die Transdisziplinarität scheinen die Projekte einen Umgang mit den Menschen in Bolivien und Brasilien gefunden zu haben, bei welchem historisch aufgebaute Machtverhältnisse hinterfragt werden konnten. Konkrete Informationen wie man sich mit dieser Problematik der internationalen Zusammenarbeit auseinander gesetzt hat, waren mir jedoch zu wenig vorhanden.</p><p><br/></p><p>DIFFERENZIEREN UND REFLEKTIEREN</p><p>Zusammenhänge / Beispiele / Bedeutung:</p><p>Der Begriff Agarökologie reiht sich für mich mehr oder weniger ein in eine Reihe von Begriffen und Labels (wie z.B. Regenerative Landwirtschaft, Bio Suisse), die ähnliche Ziele verfolgen. Die Stiftung Bio Vision schreibt auf ihrer Webseite: "Es gibt nicht die eine Agrarökologie und die Definitionen variieren je nach Quelle und Perspektive". (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.biovision.ch/story/agraroekologie-kurz-erklaert/">https://www.biovision.ch/story/agraroekologie-kurz-erklaert/</a>)</p><p>Ein besonderer Aspekt der bei der Agrarökologie für mich heraussticht, ist der Fokus auf indigenes Wissen. Ich frage mich, was dies im Bezug auf die Schweiz bedeutet. Da wir seit langer Zeit keine indigene Bevölkerung mehr haben, sondern in einer hoch-modernisierten Gesellschaft leben, ist womöglich viel Wissen verloren gegangen.  </p><p><br/></p><p>Was fand ich interessant und was nicht: </p><p>Die Inputs des Tages fand ich durchgehend interessant. Den Vortrag von Johanna Jacobi fand ich besonders spannend, da mich die Inhalte aber auch ihr zügiges Vortragstempo angesprochen haben. Das Sammeln der Projekte und Akteure in der Schweiz fand ich nicht so relevant, das hätte man in zwei Sätzen kurz ansprechen können und dann andere relevante Inhalte vermitteln können.</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-20 12:32:26 UTC</pubDate>
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         <title>Globale Herausforderungen und planetare Grenzen</title>
         <author>gaehwnic</author>
         <link>https://padlet.com/gaehwnic/ne5xdsvu51vm8peq/wish/3335913233</link>
         <description><![CDATA[<p>ORGANISIEREN</p><p>Meine Erwartungen:</p><p>Zu Kreislauflandwirtschaft haben wir bereits in vorherigen Vorlesungen etwas gehört und da dies das Thema meiner Gruppenarbeit ist habe ich mich damit bereits seit Beginn des Moduls beschäftigt. Ich bin gespannt, ob ich in diesem Vorlesungsteil noch etwas wirklich neues dazu lerne (ich bezweifle es eher). Die grundsätzliche Problematik des Phosphors in der Landwirtschaft kenne ich bereits. Ich erhoffe mir, dass ich in der Vorlesung Peak Phosphor eine vertiefte Einsicht erhalte in das Thema. Die Umweltauswirkungen in der Landwirtschaft sind mir auch schon bekannt. Ich erhoffe mir, dass hierbei vertieft auf konkrete Lösungsstrategien (Bewirtschaftungsmassnahmen und Politische Massnahmen) eingegangen wird.</p><p><br/></p><p>Fragen</p><ul><li><p>Für wie lange reichen die nicht erneuerbaren Phosphorreserven aus?</p></li><li><p>Welche Rückgewinnungsstrategien gibt es?</p></li></ul><p><br/></p><p>Dokumentation des Tages:</p><p>Die Vorlesung zu der zirkulären Landwirtschaft bot wenig neue Inhalte. Ich fand die Wahl der Fotos bei dem Beispielbetrieb 1 sehr verwirrend, weil der Text einen eher autarken Betrieb beschreibt, die Bilder aber Hochleistungsmilchvieh zeigen, welche gar nicht auf dem genannten Betrieb stehen. Ich würde stark bezweifeln, dass mit den gezeigten Milchviehrassen Betrieb fast autark funktionieren würde. Besonders interessant fand ich den Input zu der Salat-Waschanlage. Die Anlage wurde aus ökonomischen Gründen umgebaut und nicht aus einer intrinsischen Motivation zu Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft. </p><p>In der Vorlesung zum Phosphor hat mich überrascht, wie schnell die planetare Grenze beim Phosphorkreislauf von dem grünen Bereich (2009) in die Hochrisikozone (2023) verschoben wurde. Die Informationen überschnitten sich mit dem Thema unserer Gruppe. Einerseits war es super, die ganzen Informationen auf einmal aufgetischt zu bekommen andererseits bedeutete dies für unsere Gruppe, dass wir nochmals spezifischere Forschungsfragen überlegen mussten, die über die Grundlagen zu der Phosphorrezyklierung hinausgehen.</p><p>Die Vorlesung zu den Umweltauswirkungen der Ernährung war nicht auf unsere Vorkenntnisse abgestimmt. Wir haben  Dinge repetiert, die wir schon im ersten Jahr des Studiums vertieft behandelt haben. </p><p><br/></p><p>Antworten auf meine Fragen:</p><ul><li><p>Eine konkrete Antwort auf die Frage zum Zeithorizont gab es nicht. Auch in unserer Gruppenarbeit sind wir auf sehr unterschiedliche Zahlen dazu gestossen.</p></li><li><p>Welche Rückgewinnungsstrategien gibt es?</p><p>Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher chemischer Rückgewinnungsstrategien. In dem Interview von der Gruppenarbeit mit Jan Landert erwähnte er weitere Verfahren, welche auch für eine Phosphorrückgewinnung für einen biologischen Dünger anwendbar wären. Diese Strategien sind beispielsweise Kompostierung, Hydrolyse, Pyrolyse, Extrudierung und Struvitfällung.</p></li><li><p><br/></p></li></ul><p>DIFFERENZIEREN UND REFLEKTIEREN</p><p>Zusammenhänge / Beispiele / Bedeutung:</p><p>Der Wasserkreislauf der Salat- Waschanlage wurde nicht aus Umweltschutzgründen durchgeführt sondern aus einer Motivation zur Senkung der Kosten. Im Endeffekt scheint es  oftmals nicht so relevant zu sein, aus welchen Gründen eine Verbesserung erzielt wird, solange sie erzielt wird. Hierbei musste ich auch an die Pariser Verkehrpolitik denken, die in den letzten Jahren vermehrt in den Schlagzeilen auftauchte. Die Stadt baute ihre Strassen unter den Argumenten von Lärmbelastung und Luftverschmutzung in den letzten Jahren rasant um. Es gibt viele neue Radwege, Parkplätze für SUV's wurden massiv verteuert, Tempo 30 eingeführt und erst vor kurzem wurden darüber abgestimmt weitere 500 Strassen für Autos zu sperren. (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.welt.de/politik/ausland/article255771148/Buergerbefragung-Pariser-wollen-Hunderte-Strassen-fuer-Autos-dicht-machen.html">https://www.welt.de/politik/ausland/article255771148/Buergerbefragung-Pariser-wollen-Hunderte-Strassen-fuer-Autos-dicht-machen.html). </a></p><p><br/></p><p>Was fand ich interessant und was nicht:</p><p>Besonders spannend war die Vorlesung von Fabienne zu Peak Phosphor, da in diesem Teil die Informationen gut gebündelt und spannend präsentiert wurden. Die anderen Vorlesungen hatten mir zu wenig neue Inhalte. Die generellen Auswirkungen von der Ernährung auf Klima und Umwelt verstehen UI-Studierende im sechsten Semester mehr als ausreichend. Dahingehend fühlte ich mich in dieser Vorlesung etwas fehl am Platz.</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-20 12:41:01 UTC</pubDate>
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         <title>Ressourcenschonende und nachhaltige Produktionssysteme</title>
         <author>gaehwnic</author>
         <link>https://padlet.com/gaehwnic/ne5xdsvu51vm8peq/wish/3335913646</link>
         <description><![CDATA[<p>ORGANISIEREN</p><p>Meine Erwartungen:</p><p>Ich bin mir nicht ganz sicher was Land Grabs sind aber stelle mir darunter vor, dass Land von der indigenen Bevölkerung gestohlen und für kommerzielle Zwecke missbraucht wird. Ich hoffe, dass wir in der Vorlesung die Definition und Beispiele von Land Grabs kennenlernen. Ich freue mich auf die Inputs zu der Landwirtschaft in der Ukraine und zu Neokolonialismus und globaler Agrarhandel. Zu diesen Themen haben wir noch nie konkrete Vorlesungen gehabt und ich freue mich darauf neues zu lernen. </p><p><br/></p><p>Meine Fragen:</p><p>Was sind Land Grabs und welche Beispiele gibt es?</p><p>Wie sah die biologische Landwirtschaft vor dem Krieg aus und wie steht es jetzt darum?</p><p>Was genau ist Neokolonialismus und welche Beispiele gibt es weltweit?</p><p><br/></p><p>Dokumentation des Tages:</p><p>In der Vorlesung von Virtual Water and Land Grabs ging es vor allem um Virtual Water. Spannend waren die Fragen zu Resilience vs. Interdependence und Efficiency vs. Inequality. In der Vorlesung Climate neutrality in EU land use (LAMASUS) haben wir nur dieses Auktionsverfahren genauer kennengelernt. Am Nachmittag lernten wir mehr über die biologische Landwirtschaft in der Ukraine vor und während dem Krieg. Die Vorlesung zu Neokolonialismus fokussierte auf Afrika, was angesichts der kurzen Zeit sehr gut war und die Problematik anhand von konkreten Beispielen sehr gut zusammengefasst hat. Auch die letzte Lektion war vollgepackt mit vielen Informationen zu der Ausbeutung von Mensch und Natur und der Dynamik von globalen Wertschöpfungsketten. </p><p><br/></p><p>Antworten auf meine Fragen:</p><p>Die Fragen zu Land Grabs und Beispielen sind für mich nicht ganz beantwortet worden. Der Fokus lag mehr auf Land Deals und den Auswirkungen aber die Funktionsweise dieser Deals (wer sind die "Teilnehmenden"/"Partner:innen" in diesen Deals und wie kommen sie zustande) habe ich nicht ganz verstanden.</p><p>Die biologische Landwirtschaft in der Ukraine wurde durch den Krieg massiv erschwert durch fehlende Arbeitskräfte, unzuverlässige Energieversorgung und Energiepreise, fehlenden finanziellen Ressourcen, etc. </p><p>Vor dem Krieg waren die Voraussetzungen und das Interesse für die Bio Landwirtschaft jedoch vorhanden und auch jetzt gibt es ein Beispiel von einem Educational Program in welchem Schüler:innen mehr über nachhaltige Landwirtschaft lernen.</p><p>Neokolonialismus ist eine Form des Kolonialismus, welcher noch heute betrieben wird. Die Beispiele waren auf Afrika beschränkt. Die Firma Socfin wurde als Beispiel herangezogen. Dieses Beispiel zeigt wie eine Firma die Macht hat über die ganze Wertschöpfungskette und Abhängigkeiten generiert und am laufen gehalten werden.</p><p><br/></p><p>DIFFERENZIEREN UND REFLEKTIEREN</p><p>Zusammenhänge / Beispiele / Bedeutung:</p><p>Die Vorlesungen am Morgen haben mir inhaltlich nicht sonderlich viel gebracht. Über Virtual Water wusste ich bereits einiges. Die Frage zu Resilience vs. Interdependence fand ich spannend, da eine Arbeitsteilung nach Stärken unterschiedlicher Regionen sicher spannend wäre, in einer Welt die auf Zusammenarbeit, Respekt und Miteinander basiert. In der Welt wie wir sie kennen und mit unserem Wirtschaftssystem würde ich tendenziell immer dafür sprechen, kleine resiliente Systeme zu bevorzugen um Abhängigkeiten insbesondere von grossen Firmen zu minimieren. </p><p><br/></p><p>Zusätzlich zu der Vorlesung zu Neokolonialismus habe ich eine Reportage von SRF über Kinderarbeit in der Kakaoproduktion für Lindt &amp; Sprüngli geschaut <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.srf.ch/news/schweiz/lindt-spruengli-in-schweizer-schoggi-steckt-kinderarbeit">(https://www.srf.ch/news/schweiz/lindt-spruengli-in-schweizer-schoggi-steckt-kinderarbeit)</a>. Der 15 Minuten lange Rundschaubeitrag aus Januar 2024 zeigt, wie Lindt &amp; Sprüngli Hochglanz-Werbevideos produziert, in welchen gezeigt wird, wie "verantwortungsbewusst" sie die Kakaoproduktion überprüfen um Kinderarbeit zu verhindern. Dabei wird behauptet, dass die Kontrolle durch die Firma selbst durchgeführt wird. Die Recherche zeigt jedoch, dass die Kontrolle von der Firma Ecom durchgeführt wird, welche zugleich Lindt's Lieferant für Kakaobohnen aus Ghana ist. Die Kontrollberichte von Lindt &amp; Sprüngli zeigen eine viel zu tiefe Anzahl von aufgedeckten Fällen der Kinderarbeit im Vergleich mit der Vielzahl an Fällen, welche die Journalist:innen vor Ort vorfinden. Die Kakaobohnen von nicht zertifizierten Betrieben landen schlussendlich trotzdem in der Lindt Schokolade. </p><p>Ob das Beispiel von Socfin oder von Lindt &amp; Sprüngli, mich erstaunt immer wieder, wie wenig die Firmen Konsequenzen von Seiten der Konsumierenden spüren. Gleichzeitig ist klar, dass Konsumierende in Coop und Migros nicht bei jedem Produkt die Herkunft kennen können und viele Labels weiterhin als vertrauenswürdig beachtet werden, obwohl hinter der Werbefassade viele illegale Geschäfte gemacht werden. Allerdings macht es mich umso wütender, dass der Nein-Anteil bei der Konzernverantwortungsinitiative 2020 bei 49.3 Prozent lag. Mit dieser Bedingung hätte man ja gerade die Last von den Konsumierenden auf die Konzerne übertragen können, um nicht ein Studium asolvieren zu müssen um zu wissen welchen Produkten und Labels man im Laden vertrauen kann und welchen nicht. Ich werde nie verstehen, wie Menschen ihren eigenen Profit über das Wohlergehen und das bare Minimum an guten Lebensbedingungen von anderen Menschen stellen. Gleichzeitig sind dies die Menschen, die um jeden Fall verhindern wollen, dass andere aus prekären Bedingungen in die Schweiz flüchten. </p><p><br/></p><p>Was fand ich interessant und was nicht:</p><p>Die Lektionen am Vormittag waren für mich weniger informativ. Der Nachmittag war hingegen voller neuer Inputs und anregenden Gedanken. Es tat gut wieder einmal die eigenen Konsummuster zu hinterfragen. Im Bezug auf tierische Produkte konsumieren viele UIs sehr bewusst, aber unser absolute Blind Spot sind Kaffee und Schokolade, welche aus unserem Alltag nicht wegzudenken sind. Es täte uns gut, uns auch bezüglich dieser Produkte mehr zu hinterfragen und unseren Konsum zu mässigen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-20 12:41:27 UTC</pubDate>
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         <title>Soziale Dimensionen und globale Gerechtigkeit</title>
         <author>gaehwnic</author>
         <link>https://padlet.com/gaehwnic/ne5xdsvu51vm8peq/wish/3335913810</link>
         <description><![CDATA[<p>ORGANISIEREN</p><p>Meine Erwartungen:</p><p>Die Vorlesungen vom 14. März liefen unter dem Thema Soziale Dimensionen und globale Gerechtigkeit. Zu diesem Thema hätte ich mir noch eine Vorlesung zu der sozialen Gerechtigkeit, Arbeitsbedingungen in der Schweiz gewünscht. Im Bezug auf die soziale Dimension wäre auch eine Vorlesung zu der sozialen Position und Problemen von Frauen in der Landwirtschaft  spannend und wichtig gewesen. Auf die Vorlesung zu globalen Rohstoffmärkten und Spekulationen freue ich mich an diesem Tag am meisten, da ich mich damit noch wenig auseinandergesetzt habe. Insbesondere von Spekulation habe ich schon oft gehört und mir ist bekannt, dass diese problematische Auswirkungen auf die Welternährung hat. Jedoch fällt es mir meistens schwer, die Funktionen unseres Finanzsystems zu verstehen, weil es mir zu abstrakt ist. Ich hoffe, dass ich nach dieser Vorlesung verstehe wie Spekulationen funktionieren und wie und wo dadurch Probleme entstehen. </p><p><br/></p><p>Meine Fragen:</p><p>Wie funktioniert Spekulation?</p><p><br/></p><p>Dokumentation des Tages:</p><p>In dem ersten Input wurde die Definition und Beispiele von Globalen Wertschöpfungsketten thematisiert. Die Vorlesung bot mir keine besonders neuen Inhalte. Hier hätte ich mir gewünscht, dass beispielsweise zu der Global Value Chain Governance konkrete Beispiele geliefert werden. Die Vorlesung zu globalen Rohstoffmärkten und Spekulationen war für mich die spannendste des Tages. Den Input zu Crowd Container zeigte, wie eine Alternative zu den ausbeuterischen Systemen funktionieren kann, über welche wir die Woche zuvor einen Input erhalten hatten. </p><p><br/></p><p>Antworten auf meine Fragen:</p><p>Trotz des Inputs verstehe ich die genaue Funktionsweise des globalen Getreidehandels und der Spekulationen noch immer nicht wirklich. Ich verstehe, dass die "Nicht-kommerziellen"  darauf wetten können, ob der Preis des Weizens bis zu einem bestimmten Zeitpunkt steigt oder fällt und ich verstehe auch, dass diejenigen Spekulant:innen, die über mehr Informationen verfügen den Preis besser vorhersagen können (insbesondere wenn sie das Angebot selbst nach ihren Wünschen steuern können, wenn sie selbst über Weizen in undokumentierten Lagerhallen verfügen) aber ich verstehe noch nicht, wieso die die kommerziellen Marktteilnehmer auf diese Preise reagieren müssen. Das "big picture" darüber wie dieser Markt funktioniert habe ich noch immer nicht verstanden. </p><p><br/></p><p>DIFFERENZIEREN UND REFLEKTIEREN</p><p>Zusammenhänge / Beispiele / Bedeutung:</p><p>Um die Funktion von unserem Weltfinanzsystem besser zu verstehen habe ich mir nochmals den Film "The Big Short" angeschaut. Dieser erklärt anhand einer fiktiven Geschichte von ein paar Finanz Bros', wie die Finanzkrise von 2008 zustande gekommen ist. Durch den Film habe ich zwar ein Verständnis von den Immobilienpaketen erhalten aber dennoch verstehe ich die Spekulationen immer noch nicht wirklich. (Der Film ist übrigens auch nur mit grossem Vorbehalt zu empfehlen, das mit dem Erklären der Krise funktioniert zwar einigermassen aber nebenbei gibts noch eine lässige Portion Sexismus und Rassismus dazu). Um mehr über das Finanzsystem zu verstehen habe ich vor einiger Zeit den Online-Kurs Weltfinanzsystem und Nachhaltigkeit von der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit der Uni Bremen entdeckt (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://oncourse.uni-bremen.de/?redirect=0&amp;theme=ocboosterchild2">https://oncourse.uni-bremen.de/?redirect=0&amp;theme=ocboosterchild2</a>). Der Kurs entspricht einem Aufwand von 3 ECTS aber ich habe vor diesen bei Gelegenheit einmal anzuschauen. </p><p><br/></p><p>Was fand ich interessant und was nicht:</p><p>Der Input zu globalen Rohstoffmärkten und Spekulation fand ich sehr spannend, da wir uns im Studium sonst nur selten mit dem Finanzsystem befassen. Der Input zu Crowd Container war ebenfalls interessant. Der Vortrag zu den internationalen Wertschöpfungsketten hat mich gar nicht abgeholt, da es entweder ein sehr trockenes Thema ist oder das Thema eher langweilig vermittelt wurde.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-20 12:41:36 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen</title>
         <author>gaehwnic</author>
         <link>https://padlet.com/gaehwnic/ne5xdsvu51vm8peq/wish/3335913999</link>
         <description><![CDATA[<p>Ich konnte die Vorlesung aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-20 12:41:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Zukunftsperspektiven und Ideen</title>
         <author>gaehwnic</author>
         <link>https://padlet.com/gaehwnic/ne5xdsvu51vm8peq/wish/3335914206</link>
         <description><![CDATA[<p>ORGANISIEREN</p><p>Meine Erwartungen:</p><p>Ich bin gespannt was die Vorlesungen zu Future of Lifestock zu bieten hat. Ich habe meine Bachelorarbeit im Januar abgegeben in welcher ich die Entwicklung von Bodenfruchtbarkeit zwischen zwei Weideverfahren (Mob Grazing und Umtriebsweide) untersucht habe. Mob Grazing ist eine "neuere" trockenheitsangepasste Weidestrategie, welche in trockenen Gebieten der USA schon breiter angewendet wird und nun in Europa eine grössere Aufmerksamkeit erhält insbesondere als Strategie der regenerativen Landwirtschaft. Ich bin sehr interessiert daran, herauszufinden, wie eine klimaneutrale Tierhaltung in der Schweiz aussehen kann. Ich hoffe die Vorlesung bietet dazu einige Informationen. Zudem freue ich mich auf die Vorlesung zu den Treiber von Pflanzenbau für die menschliche Ernährung im Berggebiet. Ich hoffe herauszufinden, was den Pflanzenbau im Berggebiet ermöglicht, was ihn verhindert und wie die Menschen dazu stehen.</p><p><br/></p><p>Meine Fragen:</p><p>Ist eine klimaneutrale Landwirtschaft in der Schweiz möglich, wenn Wiederkäuer nur noch graslandbasiert ernährt werden, Nahrungskonkurrenten wie Schwein und Huhn nicht mehr gehalten und auf allen möglichen Flächen Pflanzenbau für die menschlicher Ernährung angebaut wird?</p><p><br/></p><p>Antworten auf meine Fragen:</p><p>Die vorgestellte Studie von Jaisli und Grüter 2024 (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.mdpi.com/2071-1050/16/23/10362">https://www.mdpi.com/2071-1050/16/23/10362</a>) hat die Potentiale von Graslandbasierten Tierhaltung in der Schweiz untersucht. Dabei wurden die Auswirkungen von 13 Szenarien verglichen, welche alle einer Feed-no-Food Strategie folgten. Das Fazit war, dass die Treibhausgasemmisionen nicht ausreichend reduziert würden wenn die Anzahl der Nutztiere nur durch verfügbare Graslandressourcen begrenzt würden. </p><p><br/></p><p>DIFFERENZIEREN UND REFLEKTIEREN</p><p>Zusammenhänge / Beispiele / Bedeutung:</p><p>Ich fand die Grafik zu den Auswirkungen einer graslandbasierten Viehhaltung interessant. Insbesondere der Punkt von der zunehmenden Intensivierung der Wiesen und Weiden hat mich etwas irritiert. Es ist klar, dass die Umwelt leidet, wenn man einfach nur die Wiesen und Weiden mittels Düngung zum Maximalertrag treibt. Doch meines Erachtens würde dies dann nicht mehr dem Ziel von Feed no Food entsprechen. Ich frage mich, ob eines der Szenarios eine Strategie beinhaltet hat, welche die Tierzahl auf ein solches Minimum reduziert, dass das Weideland deswegen nicht intensiviert wird. Ich bin der Überzeugung, dass eine korrekte Beweidung mit Tieren die Böden aufwerten und die Biodiversität steigern würde. Dadurch könnte wiederum mehr Kohlenstoff gespeichert werden und Ökosysteme regeneriert werden. Diese Überzeugung kommt aber eher aus dem Gedanken der Wilden Weiden wie sie zum Beispiel im Rewilding Projekt auf der Farm Knepp in England betrieben wird (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://knepp.co.uk/">https://knepp.co.uk/</a>). Natürlich würden tierische Produkte dadurch zu einem Luxusprodukt und die vegane Ernährung wäre stattdessen die Normalität. Wie genau so etwas in der Dicht besiedelten Schweiz funktionieren könnte ist natürlich fraglich. Es gibt aber auch weitere Beweidungsmethoden wie eben das Mob Grazing, welche versprechen Bodenfruchtbarkeit aufzuwerten. In meiner Bachelorarbeit konnte ich anhand von signifikant höheren Regenwurmzahlen auf Mob Grazing Weiden eine positive Auswirkung des Weidesystems auf die Bodenbiologie feststellen. Die genauen Mechanismen welche die erhöhten Regenwurmzahlen herbeiführten konnte ich hingegen nicht identifizieren. Ich hoffe in Zukunft auf mehr Forschung in diesen Bereichen, um herauszufinden, wie wir eine zukunftsfähige Landwirtschaft erschaffen können. Obwohl ich ethisch nicht ganz hinter dem Töten von Tieren stehen kann, glaube ich, dass Tiere in unsere Ökosysteme gehören und eine vegane Landwirtschaft nicht das Ziel sein wird. </p><p>Dieser Abschnitt ist  sehr unwissenschaftlich formuliert mit viel "glauben" und "überzeugt sein aber das sind meine Gedanken dazu. Nun bin ich gespannt was die Forschung der nächsten Jahre bringt und werde mir die Studie von Jaisli und Grüter 2024 nochmals genauer durchlesen.</p><p><br/></p><p>Was fand ich interessant und was nicht:</p><p>Die Vorlesung zu Future of Livestock fand ich am interessantesten. An diesem Tag hatte ich für die restlichen Vorlesungen einfach zu wenig Energie und habe sehr wenig mitgekriegt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-20 12:42:02 UTC</pubDate>
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         <title>International Day</title>
         <author>gaehwnic</author>
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         <description><![CDATA[<p>ORGANISIEREN</p><p>Meine Erwartungen:</p><p>Ich freue mich sehr auf den Input zu dem Versuch Sri Lankas die biologische Landwirtschaft grossflächig einzuführen. Auch den Teil zu der Abholzung im Amazonasgebiet interessiert mich besonders. Insgesamt bin ich gespannt, was die Forschenden aus unterschiedlichen Regionen der Welt zu berichten haben. </p><p><br/></p><p>Meine Fragen:</p><p>Wieso hat Sri Lanka die Umstellung auf Bio beschlossen?</p><p>Was waren die Gründe für den Rückzug?</p><p><br/></p><p>Dokumentation des Tages:</p><p>Der erste Beitrag zu der Umstellung auf Bio von ganz Sri Lanka zeigte im Grunde ein worst case scenario davon wie man eine grossflächige Bio-Umstellung der Landwirtschaft eines ganzen Landes anstellen könnte. Die Umstellung von einem Tag auf den nächsten ohne jegliche Ressourcen für eine Umschulung der Landwirt:innen ging spektakulär nach hinten los. Diese schlechte politische Entscheidung hat schlussendlich bezweckt, dass die Leute das Konzept "bio" abgeschrieben haben und nichts mehr damit am Hut haben wollen. Eine Verständliche Reaktion wenn man beachtet, wie diese Entscheidung die Lebenssituationen der Bevölkerung verschlechtert haben. Der Input zu den Nudges bei den Pestiziden zeigte, wie die Menge an Pestiziden und die Handhabung massiv verbessert werden konnte. Der Beitrag aus Kenia zeigte die Forschungsresultate, welche mit der Verwendung von Biokohle erreicht wurden. Besonders beeindruckend fand ich die Resultate der Studie von Kamau et al. 2018 (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00374-019-01381-8">https://link.springer.com/article/10.1007/s00374-019-01381-8</a>) zu dem Einfluss von Biokohle und Biokohle-Düngemischungen auf die Bodennährstoffe, Fauna und Maiswachstum. Dabei wurde gezeigt, dass der Ertrag der mit Biokohle behandelten Parzellen  &gt;6-mal höher als der der Kontrolle war. Zuletzt folgte der Beitrag zu den Initiativen gegen die Abholzung im Amazonasgebiet.</p><p><br/></p><p>Antworten auf meine Fragen:</p><p>Die Definition der Regierung Sri Lankas' zu "organic agriculture" lautet etwas anders als unsere Definition. Dabei wird lediglich auf chemische Inputs wie synthetische Düngemittel und Pestizide verzichtet. Die Aspekte der Erhaltung der Ökosysteme sind in dieser Definition nicht enthalten. Die Regierung hat aufgrund von zwei Problemen die Umstellung auf Bio beschlossen (dabei galt ihre etwas unvollständige Definition) </p><ul><li><p>grosse gesundheitliche Probleme (Kidney-Disease CKD) in der landwirtschaftlichen Bevölkerung</p></li><li><p>Die Importkosten für Düngemittel waren zu hoch (350 Millionen US-Dollar) weil diese sehr stark subventioniert wurden.</p></li></ul><p>So wurden also chemische Düngemittel und Pestizide verboten ohne begleitend irgendwelche Ersatz- und Umschulungsmassnahmen zur Verfügung zu stellen. Die Bodenfruchtbarkeit hat massiv abgenommen und mit ihr die Erträge. Die wichtigsten Nährstoffe (NPK) konnten durch organische Düngemittel nicht ausreichend abgedeckt werden.</p><p>Die Ernährungssicherheit brach ein, es musste massiv Mais importiert werden, Hühnereier-Preise stiegen um 300%. Wegen der Missstände gingen Landwirt:innen auf die Strasse. Die Regierung war gezwungen, die Massnahmen rückgängig zu machen.</p><p><br/></p><p>DIFFERENZIEREN UND REFLEKTIEREN</p><p>Zusammenhänge / Beispiele / Bedeutung:</p><p>Ich hätte nicht gedacht, dass man eine grossflächige Umstellung auf Bio so schlecht machen kann. Nun wird die Bio-Landwirtschaft verteufelt, obwohl sie nicht das Feindbild sein sollte. Wenigstens gibt es nun ein Negativ-Beispiel für andere Entscheidungsträger:innen. </p><p>Es bleibt zu hoffen, dass man sich wenigstens darauf konzentriert, die Anwendung zu optimieren wie es die Nudging Versuche von Indien zeigen. So könnte die Gesundheit und die Kosten sinken. In dem Input der Nudging Versuche fand ich spannend das Herr M. Sharif meinte, eine vollständige Bio-Umstellung der Reisproduktion wäre in Indien nicht möglich. Ich kann dies selbst natürlich nicht beurteilen aber ich denke, dass die Wahrnehmung von Lebensmittelproduktion in Indien sicher nochmals ganz anders ist als in der Schweiz, da es sich um das bevölkerungsreichste Land der Welt handelt (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1722/umfrage/bevoelkerungsreichste-laender-der-welt/?__sso_cookie_checker=failed">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1722/umfrage/bevoelkerungsreichste-laender-der-welt/</a>).</p><p><br/></p><p>Was fand ich interessant und was nicht:</p><p>Alle Beiträge waren interessant und ich bin dankbar für den vielseitigen Einblick in unterschiedliche Problemstellungen und ihre Lösungsansätze.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-20 12:42:17 UTC</pubDate>
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         <title>Fazit</title>
         <author>gaehwnic</author>
         <link>https://padlet.com/gaehwnic/ne5xdsvu51vm8peq/wish/3406286027</link>
         <description><![CDATA[<p>Das Modul Welternährungssysteme beinhaltete einige sehr gute Vorlesungen. Die Inhalte der Vorträge zu Neokolonialismus, Spekulation und Future of Lifestock haben besonders viele Gedanken und Reflexionsprozesse ausgelöst bei mir. Wieder einmal ist es ein Modul, in welchem globale Probleme aufgezeigt wurden. Aus der Fülle der unterschiedlichen Vorlesungen wird klar, dass es es innerhalb der Ernährungssysteme weltweit an Problemen und Herausforderungen nicht mangelt. Ich versuche gerade ein Fazit über das Modul hinweg zu ziehen, doch es fällt mir schwer etwas auf den Punkt zu bringen. Trotz einiger Inputs zu Lösungsansätzen bleibt vor allem die Überforderung zurück. Jedes Mal wenn ich wieder in ein neues Thema eintauche, habe ich einen kurzen Moment der Motivation, mich in dieses einzuarbeiten und Lösungsansätze zu finden. Doch nach kurzer Zeit fällt alle Energie wieder in sich zusammen und ich sehe an allen Ecken und Enden weitere Probleme, die ebenfalls dringend gelöst werden müssten. Aus lauter Überforderung kann ich mich nicht entscheiden, für welches Thema ich mich nun einsetzen sollte. Alle Möglichkeiten, sich für etwas einzusetzen, erscheinen mir zu klein und wirkungslos im Anbetracht der Grösse und Verwebung der globalen Probleme. Schlussendlich bin ich meist völlig paralysiert und setze mich für gar nichts mehr ein. </p><p>Mir fehlt allerdings auch eine Gemeinschaft an Menschen, die sich aktiv für etwas engagieren. Es erscheint mir manchmal so, als hätten sich die Menschen seit Corona alle in ihre Schneckenhäuser zurückgezogen und versuchen die Dinge einfach zu ignorieren. Dabei würde es allen gut tun, uns zusammenzutun und uns wie die Schnecke Helga, der Regenwurm Knuti und die Gärtnerin Karla zusammen für eine bessere Welt einzusetzen. Meinerseits wäre ich glücklich, wenn ich eine grössere aktive Gemeinschaft hätte, die auch mich zu mehr Aktivismus antreibt. Schlussendlich wurden die meisten sozialen Errungenschaften bottom-up durch gesellschaftliche Bewegungen und People Power erreicht. Die Bewertungskriterien verlangen nach 2-3 zentralen Erkenntnissen aus dem Modul aber ich kann nicht mehr bieten als die Wichtigkeit von Vernetzung und People Power zu betonen. Meiner Meinung nach sind dies die stärksten Werkzeuge um die Veränderung zu bewirken, die wir dringend brauchen. </p>]]></description>
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         <pubDate>2025-04-11 14:10:09 UTC</pubDate>
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