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      <title>Archiv 1 by </title>
      <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen</link>
      <description>Entdecken und Verstehen 1</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-05-22 15:20:01 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 16:     Die Entdeckung des Kupfers</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1550180380</link>
         <description><![CDATA[<div>Ein Bauer geht langsam ein trockenes Flussbett entlang. Sein Blick fällt auf einen Stein, der grün ist und viele scharfe Zacken hat (s. M1). Er hebt ihn auf und kratzt mit dem Fingernagel an der zerklüfteten Oberfläche. Am Abend sitzt er vor seiner Hütte. Mit einem Hammer schlägt er auf den merkwürdigen Stein. Doch es fliegen keine Splitter. Stattdessen verformt sich die Oberfläche und rote Farbe tritt hervor.&nbsp;</div><div>Nehmen wir an, die Geschichte hat sich während der Jungsteinzeit tatsächlich so zugetragen. Dann, hätte der Bauer, ohne es zu wissen, Kupfer bearbeitet und damit eine neue Epoche eingeläutet: die Metallzeit. <strong>&nbsp;</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-22 15:21:58 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 22:     Von der Bilderschrift zur Buchstabenschrift </title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1571343151</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Bilderschrift kann jeder lesen - auch wer eine andere Sprache spricht. Sie zu schreiben, dauert ziemlich lange. Ihre größte Schwäche ist ihre Mehrdeutigkeit. Außerdem fällt es schwer, mit ihr unanschauliche Begriffe, wie: Ferien, Verdienst und Ruhe wiederzugeben.<br>&nbsp;Eine Verbesserung der Bilderschrift ist die Silbenschrift. Bei ihr haben gleiche Laute dasselbe Zeichen wie „das Rad“ und „der Rat“.<br>&nbsp;Die Silbenschrift kommt mit weniger Zeichen aus als die Bilderschrift. Für unanschauliche Silben, wie „tung“ oder „keit“, werden bestimmte Symbole vereinbart. Dennoch: auch diese Schrift ist recht kompliziert.<br>&nbsp;Die höchst entwickelte Schrift ist die alphabetische Lautschrift. Sie zerlegt Silben in wenige Grundlaute. So besteht „Maus“ aus den Lauten: m – au – s (für „m“ darfst du nicht „em“ lesen, sondern musst wie im ersten Schuljahr „mh“ sagen).<br>&nbsp;Ersetzt man von Maus nur den ersten Laut, zum Beispiel durch ein H oder ein R, dann entstehen neue Wörter, die inhaltlich nichts miteinander zu tun haben.<br>&nbsp;Die alphabetische Lautschrift kommt mit wenigen Zeichen (= Buchstaben) aus. Außerdem ermöglicht sie eine genaue „Aufzeichnung“ von Sprache.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-30 08:35:46 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 29:     Rätsel der Pyramiden</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1578852556</link>
         <description><![CDATA[<div>Warum hatten die ersten Pyramiden solche gigantischen Ausmaße? Einige Forscher meinen, der Bau der riesigen Grabmäler diente dazu, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Ägypter zu stärken. Mit anderen Worten: Zum Beginn der ägyptischen Geschichte bauten die Pharaonen gewaltige Pyramiden, damit die Menschen aus den vielen Dörfern am Bauplatz zusammenfkamen, sich durch die gemeinsame Arbeit verbunden fühlten und aus Ägypten somit ein Staat wurde. Ob diese These (=Behauptung, Vermutung) stimmt, werden vielleicht zukünftige Funde und Erkenntnisse entscheiden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-02 07:38:35 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 36:     Viele Stadtstaaten – ein Griechenland</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1580026930</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Hellenen besetzten ein Land, das von zahllosen Gebirgszügen durchzogen wird. Sie ließen sich in den Tälern nieder. Wo es möglich war, errichteten sie auf einer Anhöhe eine Burg. Bei Gefahr suchten sie dort Schutz. Eine Reise zum nächsten Ort war beschwerlich und wurde daher nur selten unternommen. So lebten die Menschen in den einzelnen Tälern weitgehend für sich. Sie schufen sich eine eigene Regierung und verteidigten entschlossen ihre Unabhängigkeit. In Griechenland entstand daher kein großes Reich mit einer Hauptstadt wie in Ägypten, sondern fast jede griechische Stadt bildete mit dem umliegenden Land einen Staat für sich. Die Griechen nannten einen solchen Stadtstaat „Polis“.</div><div>Trotz der zahlreichen Stadtstaaten fühlten die Griechen, dass sie zusammengehörten. Ein Band, das sie einte, war die gemeinsame Sprache. Wer nicht griechisch sprach, wurde als „Barbar“ bezeichnet, als ein Mensch, der nur „br-br“ stammelt. Eine weitere Gemeinsamkeit war der Glaube an die gleichen Götter. Die Heldensagen des Dichters Homer, die bei den Griechen sehr beliebt waren, stärkten ebenfalls das Zusammengehörigkeitsgefühl.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-02 16:21:05 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 37:   Das Orakel von Delphi</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1581866386</link>
         <description><![CDATA[<div>Einst fragte Krösus das Orakel, ob er im Krieg gegen die Perser siegen werde. Die Antwort der Priesterin lautete: „Wenn du die Grenzen deines Reiches überschreitest, wirst du ein großes Reich zerstören“. Zuversichtlich griff Krösus die Perser an und wurde vernichtend geschlagen. Ein Reich war zerstört worden – sein eigenes.</div><div>Krösus war König von Lydien, das in Kleinasien (= Teil der heutigen Türkei) liegt. Er lebte im 6. Jhdt. v. Chr. und war wegen seines unermesslichen Reichtums berühmt. Noch heute sagt man: „Bin Ich ein Krösus“, wenn man kein Geld zu verschenken hat.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-03 07:15:54 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 37   Der Streit der Göttinnen</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1581885969</link>
         <description><![CDATA[<div>Drei Göttinnen zankten sich, wer die schönste von ihnen sei. Zeus, der Göttervater, war klug genug, sich vor einer Antwort zu drücken. Also fragten sie Paris, einen Sohn des Königs von Troja. „Wähle mich und du wirst reich und mächtig“, versprach Hera. Athene lockte mit Weisheit und Aphrodite mit der attraktivsten Frau der Welt. Paris überlegte nicht lange und wählte Aphrodite. Die Göttin hielt ihr Versprechen und sorgte dafür, dass Helena, die schönste Frau des Altertums, mit ihm durchbrannte. Der betrogene Ehemann, König Menelaos, schwor Rache und stellte ein griechisches Heer zusammen. Zehn Jahre tobte der Krieg, dann lag Troja in Schutt und Asche. Und wer war schuld daran? Drei griechische Göttinnen, die sich wie Menschen benahmen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-03 07:26:04 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 23:     Der heilige Mistkäfer</title>
         <author>schneidermensch</author>
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         <description><![CDATA[<div>Das Skarabäus-Weibchen rollt aus Dung eine Kugel, in die es seine Eier legt. Es schleppt das Bällchen zu einer geeigneten Stelle, wo es sich und die Kugel eingräbt. Einige Wochen später krabbeln dort junge Käfer aus dem Boden.&nbsp;</div><div>Die Ägypter konnten sich diesen Vorgang nicht erklären. Sie meinten, der verstorbene Käfer sei zu neuem Leben erwacht. Daher wurde der Skarabäus zu einem heiligen Tier, zu einem Symbol für die Wiedergeburt. Oft legte man daher kleine Schmuckkäfer einem Verstorbenen auf die Brust, damit er im Jenseits weiterlebe.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-03 08:07:23 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 39:     Wettkämpfe für Frauen</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1581984632</link>
         <description><![CDATA[<div>Für Frauen gab es in Olympia gesonderte Wettkämpfe, die alle vier Jahre zu Ehren der Göttin Hera in Olympia stattfanden.</div><div>Der einzige Wettkampf war ein Lauf für Mädchen und Frauen, der in drei Altersklassen ausgetragen wurde. Nach der Vorschrift liefen sie mit offenen Haaren und einem hemdartigen Gewand, das bis zu den Knien reichte. Die Siegerinnen erhielten ebenfalls wie die Männereinen einen Kranz vom Ölbaum.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-03 08:24:52 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 40:     Sparta, ein Militärstaat</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1582020209</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Spartaner meinten, nur durch militärische Stärke die <strong>Heloten</strong> (s. Schaubild im Arbeitsheft) niederhalten zu können. Sie bauten daher ein schlagkräftiges Heer auf, das jederzeit einsatzbereit war. Da die Spartiaten in der Minderheit waren, durften sie nur einen Beruf erlernen, den des Kriegers. Alle spartanischen Männer waren also Berufssoldaten. Als Entgelt erhielten sie einen Gutshof, der von Heloten bewirtschaftet wurde. Von den Erträgen dieses Hofes lebten sie – nicht auf dem Lande, sondern in der Stadt. Dort wurden sie zu tüchtigen Soldaten ausgebildet. Die Erziehung der Jungen war äußerst hart. Gehorsam, Unterordnung, Kameradschaft und bedingungsloser Kampfeinsatz hießen die Erziehungsziele. Wer in der Schlacht floh oder auf dem Rücken verwundet war, galt als ehrlos. Die Spartiaten sollten nicht durch Luxus oder fremde Einflüsse abgelenkt werden. Deshalb durften Fremde sich nicht oder nur kurzfristig in der Stadt aufhalten.</div><div>Das Leben in Sparta war ganz auf den Krieg ausgerichtet. Ein Familienleben wie in anderen griechischen Stadtstaaten oder wie wir es heute kennen, gab es nicht.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-03 08:48:53 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 7:     Die Beherrschung des Feuers</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1616209353</link>
         <description><![CDATA[<div>Sicherlich hatte der Urmensch wie das Tier zunächst vor dem Feuer eine instinktive Angst. Erst als sein Bewusstsein einen Teil der vorprogrammierten Reaktionen verdrängt hatte, war der Mensch fähig, sich dem Feuer zu nähern. Wahrscheinlich hielt er in seiner magischen Einstellung die züngelnden Flammen für ein gefährliches Tier, das er „zähmen“ und „bändigen“ musste. Tag und Nacht hatte er das unberechenbare Wesen zu „füttern“ und zu „behüten“ – eine Tätigkeit, die wohl von älteren erfahrenen Frauen verrichtet wurde.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-20 14:58:45 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 48:     Alexander und der gordische Knoten</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1620054910</link>
         <description><![CDATA[<div>In Gordion zeigte man Alexander einen Wagen, dessen Deichsel kunstvoll verknotet war. Wer in der Lage sei, den Knoten zu lösen – so hieß es –, werde über Asien herrschen. Alexander besah sich den Knoten, zupfte eine Weile vergeblich daran herum, zückte sein Schwert und hieb den Knoten entzwei.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-22 17:06:37 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 51      Die Sage von Romulus und Remus</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1621342379</link>
         <description><![CDATA[<div>Der König der Latiner, Proca, hatte zwei Söhne: Numitor und Aemilius. Aemilius vertrieb seinen älteren Bruder und machte sich selbst zum König. Er zwang Numitors Tochter, Rhea Silvia, Priesterin zu werden. Priesterinnen durften nicht heiraten. Dennoch wurde Rhea Silvia schwanger und schenkte zwei Söhnen das Leben. Sie behauptete, der Kriegsgott Mars sei der Vater ihrer Zwillinge. Aemilius fürchtete, die Kleinen könnten ihm eines Tages den Thron streitig machen. Er wollte sie deshalb aus dem Weg räumen, wagte aber nicht, sie eigenhändig umzubringen. Zwillinge galten nämlich als göttliches Zeichen. So nahm er der Mutter die Säuglinge weg - sie hießen Romulus und Remus - und setzte sie in einem Körbchen auf dem Tiber aus. Die Kleinen hatten Glück. Der Korb verfing sich in den Wurzeln eines Feigenbaums. Eine Wölfin hörte ihr Wimmern und säugte sie mit ihrer Milch. Kurz darauf fand sie der Hirte Faustulus. Gemeinsam mit seiner Frau zog er die Jungen groß.&nbsp;</div><div>Romulus und Remus wollten an der Stelle, wo die Wölfin sie einst gestillt hatte, eine Stadt bauen. Doch wer sollte über sie herrschen? Die Brüder stritten sich. Romulus nahm einen Pflug, zog eine Furche und begann, eine Stadtmauer zu errichten. Remus spottete über das "Bollwerk" und sprang darüber. Da geriet Romulus in Wut, erschlug seinen Bruder und sagte: "So soll es jedem ergehen, der über die Mauern dieser Stadt steigt!". Nach Romulus heißt die Siedlung „Rom“.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-23 08:33:52 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Seite 54     Namen</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1621364380</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Römer hatten in der Regel drei Namen: den Vornamen, den Familien- oder Sippennamen und den Beinamen. Den Vornamen erhielt der Sohn neun Tage nach seiner Geburt. Den Römern machte es nichts aus, ihre Söhne einfach durchzunummerieren und sie Quintus (der Fünfte) oder Decimus (der Zehnte) zu nennen. Am Familiennamen konnte man erkennen, ob jemand aus „gutem Hause“ kam, also einer angesehenen Familie entstammte. Der Beiname war ursprünglich ein Spitzname, den jemand wegen bestimmter Fähigkeiten oder Auffälligkeiten bekommen hatte. Später wurde er wie der Familienname weitergegeben, z. B. „Flaccus“ (Schlappohr) oder „Plautus“ (Plattfuß). Mädchen hatten meist keinen besonderen Vornamen. Sie wurden mit dem Familiennamen angeredet, dessen Form durch ein „a“ verweiblicht wurde. Die Tochter des Senators Cicero aus dem Geschlecht der Tullier hieß Tullia, die Tochter von Gaius Julius Caesar: Julia.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-23 08:53:06 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Seite 56:     Der Aufstand des Spartakus</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1625599736</link>
         <description><![CDATA[<div>Immer wieder haben Sklaven aufbegehrt oder sind geflohen. Wegen ihrer unterschiedlichen Lebensbedingungen hat es aber nie eine allgemeine Erhebung gegeben.&nbsp;</div><div>Im Jahr 73 v. Chr. rebellierten 200 Sklaven in Capua, wo sie zu Gladiatoren ausgebildet wurden. Leidensgenossen schlossen sich ihnen an, so dass ihr Anführer Spartakus bald über ein kleines Heer verfügte. Mehrere römische Truppen wurden besiegt. Zwei Jahre dauerte es, bis es den Römern gelang, die Aufständischen niederzuringen. Die Sieger übten ein grausames Strafgericht. Sie schlugen die 6000 Gefangenen entlang der Via Appia ans Kreuz – zur Abschreckung und als Warnung vor erneuten Aufständen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-25 16:02:18 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Seite 56:      Sklaven – billige Werkzeuge?</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1625614851</link>
         <description><![CDATA[<div>Von ihren Feldzügen brachten die Römer Zehntausende von Kriegsgefangenen mit, die als Sklaven auf Märkten verkauft wurden. Sklaven besaßen keinerlei Rechte. Ihr Herr konnte mit ihnen machen, was er wollte; sie verschenken, vererben – oder verprügeln. Rechtlich galten Sklaven nicht als Person, sondern als Sache.&nbsp;</div><div>Die Sklaven bildeten keine einheitliche Gruppe. Zu unterschiedlich waren ihre Lebensbedingungen. Das schwerste Los hatten die Bergleute. Nicht viel besser erging es den Land- oder Feldsklaven. Kein Wunder, dass es unter ihnen häufig zu Aufständen kam. Haus- oder Stadtsklaven hatten es meist besser. Für treue Dienste wurden sie freigelassen; sie waren aber weiterhin von ihrem Herrn abhängig. Die Freilassung geschah in einer kleinen Feier Der Herr setzte seinem ehemaligen Diener eine kegelförmige Filzmütze auf: die Kopfbedeckung des freien Römers. Erst die Kinder des Freigelassenen wurden römische Vollbürger.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-25 16:15:23 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 57:      Rom bei Nacht</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1625664729</link>
         <description><![CDATA[<div>Auch während der Nacht war es in Rom nicht leise. Pferdefuhrwerke und Reisekutschen, die während des Tages vor den Toren der Stadt warten mussten, rumpelten über das Pflaster. Sklaven eilten ihnen voraus, um mit Fackeln den Weg zu leuchten. Öffentliche Laternen gab es nicht. In einigen Häuserecken schliefen Obdachlose. Dann und wann traf man Betrunkene, die nach Hause torkelten. Manchmal wurden die Passanten mit Unrat überschüttet. Die Römer nutzten die Dunkelheit, um ihren Abfall zu entsorgen. Ein römischer Dichter spottete: Wer abends ausgeht und vergessen hat, sein Testament zu schreiben, ist ein Dummkopf. Ab und zu war der feste Schritt der Polizeistreife zu hören. Sie machte, ausgerüstet mit Äxten und Eimern, ihre Runde, stets bereit, einen Brand zu löschen oder verdächtige Gestalten festzunehmen</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-25 16:51:12 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 63:     Brief des Apostel Paulus</title>
         <author>schneidermensch</author>
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         <description><![CDATA[<div>Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft! Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht! Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden! Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise! Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht! Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr. Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt. Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-25 17:09:14 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 66:     Ostia und der Seehandel</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1625698122</link>
         <description><![CDATA[<div>An der Tibermündung liegt die Hafenstadt Ostia. Von dort wurden die Waren tiberaufwärts nach Rom weiterverschifft und im römischen Stadthafen gelöscht. (Seeleute sagen löschen für ausladen).&nbsp;</div><div>Die Römer transportierten Wein, Olivenöl, Fischsoße und getrocknete Früchte in Amphoren; das sind Tonkrüge mit zwei Henkeln. Das Fassungsvermögen dieser Behälter lag zwischen 5 und 50 Liter. Amphoren waren oft „Einwegbehälter“ und wurden nach dem Transport weggeworfen. Aus deren Scherben entstand In Rom im Laufe der Zeit ein Hügel, der heute Monte Testaccio (= Scherbenberg) heißt.</div><div>Wenn immer es möglich war, beförderten die Römer ihre Güter mit dem Schiff. Der Transport mit dem Karren war kostspielig und dauerte wesentlich länger. Um zum Beispiel eine Ölpresse im Werte von 460 Sesterzen (eine römische Münze) auf ein 100 km entferntes Gut zu bringen, benötigte ein Ochsenkarren in der Regel sechs Tage. Der Transport kostete rund 270 Sesterzen und war damit mehr als halb so teuer, wie die Ölpresse wert war.</div><div>Die Handelsschiffe waren zwischen 25 und 30 Meter lang und zwischen 8 und 10 Meter breit. Ihr Rauminhalt wurde in Amphoren gemessen, wobei 1 Amphore etwa 26,3 Liter entspricht. Die meisten Schiffe hatten eine Tonnage (= Fassungsvermögen) von 3000 bis 4000 Amphoren. Wenn der Wind günstig stand, legte ein Schiff 70 bis 90 Meilen am Tag zurück. Eine Fahrt von Rhodos nach Alexandria dauerte dann drei Tage.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-25 17:19:04 UTC</pubDate>
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         <title>Seite 78:     Die Blütezeit des Islam</title>
         <author>schneidermensch</author>
         <link>https://padlet.com/schneidermensch/ArchivEntdeckenundVerstehen/wish/1626237730</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Wissenschaften</strong></div><div>m Reich der Kalifen lebten Goten, Berber, Griechen, Juden Syrer, Ägypter, Perser, Gemeinsam schufen sie eine Kultur, die der abendländischen weit überlegen war.</div><div>Arabische Gelehrte übersetzten die Bücher der Griechen und entwickelten deren Gedanken weiter. Geographen erforschten Länder und fertigten recht genaue Karten an. Selbst Einzelheiten der chinesischen Küste waren ihnen bekannt. Mathematiker führten die indischen Ziffern mit der Null und dem Zehnersystem. Die Alchimisten (arabisch: al-kimiya) waren die Vorläufer der Chemiker. Astronomen beobachteten den Himmel. Ihre Kenntnisse über die Sternenbilder halfen Reisende, sich auf dem Meer oder in der Wüste zurecht zu finden. Besondere Verdienste erwarben sich arabische Wissenschaftler auf dem Gebiet der Medizin. Avicennas „Kanon der Medizin“ diente jahrhundertelang als Standardwerk. Seine Behandlung von Krebs – das kranke Gewebe so früh wie möglich entfernen – wird heute noch praktiziert. Er wusste, dass Tuberkulose ansteckend ist. Bei Operationen benutzten die Ärzte Betäubungsmittel, unter anderem Opium, dessen Wirkung sie mit Wein verstärkten. Bereits zu Beginn des 9. Jahrhunderts hatte Bagdad sein erstes Krankenhaus.</div><div><strong>Bewässerung</strong></div><div>In den heißen Gebieten mussten die Felder bewässert werden. Unter den Arabern wurde das einheimische Kanalnetz erneuert und ausgebaut. Schöpfräder, die von Eseln angetrieben wurden, schütteten Eimer um Eimer aus Flüssen und Zisternen in Kanäle, um Felder zu bewässern.</div><div><strong>Handel</strong></div><div>Die islamischen Städte wurden reich durch den Handel. Die Erzeugnisse ihrer Handwerker waren weltweit begehrt wie Glasartikel, Papier, Textilien, Teppiche, Damaszener Klingen.</div><div>Die Kunst der Papierherstellung haben die Araber von den Chinesen übernommen. Wie führend sie in der Textilbranche waren, zeigen die vielen Stoffnamen, die sich auch in unserer Sprache eingebürgert haben, z. B. Atlas, Taft, Mohair, Musselin und Kattun.</div><div>Kaufleute ließen sich ihre Waren gerne mit einem Scheck (von arabisch: schakk) bezahlen.</div><div><strong>Kompass</strong></div><div>Auf ihren Schiffen segelten die Kaufleute bis nach China. Wahrscheinlich war ihnen der Magnetkompass bereits bekannt. Die Seeleute nutzten zudem die Monsunwinde (von arabisch mausin = Jahreszeit), die im Sommer von Arabien nach Indien und im Winter in die entgegengesetzte Richtung wehen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-26 07:45:43 UTC</pubDate>
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