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      <title>Nibelungenlied Tagebucheintrag by Melisa Oktay</title>
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      <description>Verfasst einen Tagebucheintrag, bevor sie die Einladung überreichen lässt. Welche Gefühle, Emotionen oder Ideen könnten ihr in den Gedanken durchgehen?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-11-13 18:37:14 UTC</pubDate>
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         <title>Liebes Tagebuch, </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-11-14 13:21:49 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Liebes Tagebuch,<br><br>heute musste ich wieder daran denken, dass die arme Kriemhild so weit unter ihrem Stand verheiratet wurde. Wie kann sie mit dieser Schmach leben und dabei so hochmütig sein? Ich glaube, Gunther belügt mich und Siegfried wahrscheinlich auch! Sogar Kriemhild scheint mehr darüber zu wissen. Ich muss dafür sorgen, dass ich mit ihr reden und die Wahrheit herausfinden kann!!! Wie soll ich das schaffen? Vielleicht kann ich Gunther, den Schwächling, überreden, sie beide hierher einzuladen. Eigentlich müsste Siegfried doch auch Dienste für seinen Lehnsherr leisten, egal wie weit die Entfernung sein mag. Vielleicht erzähle ich Gunther einfach, wie sehr ich Kriemhild als Schwester liebgewonnen habe und wiedersehen will. Wenn die beiden hier sind, kann ich bestimmt herausfinden, was wirklich vor sich geht. Dabei versuche ich es am besten bei Kriemhild, sie ist so stolz, dass sie sich sicher leicht provozieren lässt.<br>Ich glaube, das ist ein guter Plan. Morgen spreche ich direkt mit Gunther! Ich werde ihn schon um den Finger wickeln können. Ich muss nur hartnäckig bleiben und er wird tun, was ich will, denn ich bin Brünhild. </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-11-14 13:42:14 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Liebes Tagebuch,&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>heute ist der Plan in seine finale Phase eingetreten. Mir gehen die Gedanken nicht aus dem Kopf, wie die Geschehnisse der vergangenen Wochen, Monate und Jahre möglich waren. Einerseits Gunther und sein Sieg über mich. War Siegfried wirklich am Boot bei den Pferden oder war dies nur eine Ausrede? Wieso unterlag mir Gunther am einen Tag, war mir aber am nächsten so überlegen? Was verheimlich mir dieser sogenannte König.&nbsp;</div><div>Dann Kriemhild und die Ehe mit Siegfried. Wieso sollte Gunther seine eigene Schwester an einen simplen Leibeigenen verheiraten?! Egal wie sehr ich diese Gedanken im Kopf drehe und wende, es macht einfach keinen Sinn. Entweder kann er seine Schwester nicht leiden, dann könnte ich mir vorstellen, warum er sie verheiratet und wegschickt. Aber ausgerechnet an einen Leibeigenen?! Ist sich dieser Idiot nicht bewusst, dass sich solche Handlungen negativ auf ihn und damit unweigerlich auch auf mich auswirken? Wie blöd kann ein einzelner Mann sein? Und wie war es so einem Idioten möglich, mich zu besiegen?&nbsp;</div><div>Ich brauche dringend Antworte. Von meinem Nichtsnutz von Ehemann kann ich mir keine Antworten erwarten. Also habe ich einen Plan ersonnen.&nbsp;</div><div>Ich werde ein Fest geben. Wein hat schon so manche Zunge gelöst und ganz besonders einfach ist dies bei Männern. Sie glauben immer, sie könnten ihren Alkohol vertragen, sind aber meist so schnell betrunken, dass es lachhaft ist. Wie sie dann immer wie neugeborene Fohlen herumstolpern und laut grölend ihre angeblichen „Heldentaten“ besingen. Nur in betrunkenem Zustand kann man diese Geschichten glauben.&nbsp;</div><div>Sobald Siegfried, Gunther und Kriemhild dann genug Wein getrunken haben, ist es einfach, ihnen die Antworten aus der Nase zu ziehen.&nbsp;</div><div>Jetzt muss ich nur noch meinen Kartoffelsack von einem Gatten weichklopfen, dass er die Einladung zum Fest aussendet. Ich könnte es ja selbst machen. Aber warum sollte ich? Es hat mehr Gewicht, wenn Gunther die Einladung verschicken lässt. Von mir aus soll er sich auch das Fest an die Fahne hängen. Ich habe zwar alles geplant und eigentlich ist es mein Verdienst, aber… so wichtig ist es ja nun wirklich nicht. Außerdem ist es dann nicht mein Problem, wenn irgendetwas schief geht.&nbsp;</div><div>Vielleicht… wenn ich sie eh schon mit Alkohol abfülle… ich könnte ja schauen, ob ich Gunther so betrunken machen kann, dass er ausversehen eine steile Treppe runterfällt. Das löst gleich mehrere Probleme auf einmal. Oder er fällt in den Schlossgraben.&nbsp;</div><div>Na ja, jetzt erst mal meinen Schoßhund finden und den dressierten Köter nach meiner Pfeife tanzen lassen.&nbsp;<br>Dann sehen wir weiter.&nbsp;<br>Morgen mehr zu meinem Plan...</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-11-14 13:45:04 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>lauraestelle15</author>
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         <description><![CDATA[<div>Liebes Tagebuch,&nbsp;<br><br></div><div>und da ist er wieder. Dieser Tag, an den ich mich immer wieder zurückerinnere. Seit zehn Jahren quälen mich die Gedanken um Siegfried. Ist Siegfried wirklich der, der er vorgibt zu sein? Noch immer frage ich mich wie Gunther es schaffte mich zu besiegen. Er weicht meinen Fragen ständig aus. Nach dieser langen Zeit muss ich die Wahrheit herausfinden, sonst finde ich keine Ruhe mehr. Die schlaflosen Nächte rauben mir jeglichen Verstand. Doch wie komme ich zur Wahrheit? Die einzige Möglichkeit ist, Siegfried einzuladen und den Sachen auf den Grund zu gehen.&nbsp; Das Beste wäre es, Gunther zu bitten Siegfried an den Hof zu bestellen. Wenn sie erst einmal da sind, besteht die Chance die Wahrheit zu ergründen. Sollte ich es nicht durch Siegfried herausfinden, dann durch Kriemhild. Ich werde sie mit seiner Beziehung zu Gunther konfrontieren. Sie wird sich mir offenbaren, ob freiwillig oder nicht.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-11-14 13:45:17 UTC</pubDate>
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         <title>10 Jahre lang bin ich schon hier. 10 lange Jahre, seit dem Gunther mich zur Frau genommen hat. Vor 10 Jahren, als er nach Island kam, begleitet von seinen Dienstmännern Hagen … und Siegfried. Und 10 Jahre ist es her, seit dem Siegfried sich nicht mehr hat blicken lassen. Wie kann das sein? Ein Diener hat regelmäßig seine Pflicht zu leisten, und Gunther kann ihn gut gebrauchen. Warum ist er dann seit 10 Jahren nicht hier gewesen? Er hat auch keine Soldaten geschickt, keine Abgaben, nichts. Dabei ist es seine verdammte Pflicht. Überall gibt es Gerüchte von der Pracht seiner Herrschaft, eine Herrschaft, die der unseren ebenbürtig sein soll. Irgendetwas ist faul. Er regiert wie ein König, doch kann ein König niemals Lehnsmann sein. Ich habe Gunther schon oft darauf angesprochen, doch er lächelt nur, weicht aus und versucht mich zu beschwichtigen, was fast schon beleidigend ist. Er hat mir Rede und Antwort zu stehen! Da stimmt was nicht.Und es ist auch 10 Jahre her, dass meine Schwägerin, die schöne Prinzessin Kriemhild, mit dem niederen Siegfried aus unserem Lande zog. Eine zarte Blüte wie sie würde dahinwelken, wenn sie nicht mit einem König, sondern einem Diener ihr Dasein fristen muss. Oder…oder lebt sie vielleicht doch wie eine Königin? Kann das wirklich sein? Ich muss es in Erfahrung bringen. Es ist Zeit, meine geliebte Schwägerin und ihren Mann wiederzusehen. Gunther sollte endlich tun, was Herrscher machen, und Herrschaft über seine Lehensmänner ausüben. Der König muss zeigen, wer hier Herr und wer Diener ist. Siegfried wird kommen, und er und Kriemhild werden knien. Doch was wenn nicht? Ich muss mehr über die Natur des Bündnisses meines Mannes und seines „Dieners“ herausfinden. Wenn sie als Könige kommen... dann…Wer mich belügt, der wird mir übel büßen müssen!</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/melisaoktayqcaglar62/n4wfiv4fay15up7g/wish/2382901716</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-11-14 13:45:50 UTC</pubDate>
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