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      <title>Kriminalitätsbekämpfung by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri5</link>
      <description>Wo und wie lohnt sich ein Präventivprogramm gegen Kriminalität?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-01-06 14:08:38 UTC</pubDate>
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         <title>Problemstellung</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri5/wish/1978684042</link>
         <description><![CDATA[<div>Bronn und Lollys haben ein neuartiges Präventionsprogramm zur Vorbeugung einer kriminellen Karriere entwickelt und bieten es dem Bürgermeister von Königsmund an. „Wir sind sicher, dass unser Programm, bei jungen Menschen eingesetzt, die Entwicklung von delinquentem Verhalten massiv verringert“, versuchen Bronn und Lollys den Bürgermeister zu überzeugen. „Jetzt müsste man halt nur noch wissen, wer Gefahr läuft, kriminell zu werden“, antwortet der Bürgermeister süffisant, weil er sich nicht vorstellen kann, dass man das irgendwie vorhersagen kann.<br>  <br>Geben Sie dem Bürgermeister von Königsmund auf dieser Grundlage einen Rat, ob und unter welchen Bedingungen er das Programm von Bronn und Lollys finanzieren soll.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-06 14:08:38 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Generell wurden bis jetzt viele Versuche unternommen, um zu bestimmen welche Faktoren kriminelles Verhalten vorhersagen. Deshalb ist die Frage, ob sich kriminelles Verhalten überhaupt vorhersagen lässt, erst einmal mit Ja zu beantworten.<br><br></div><div>Der Bürgermeister sollte bei dem Programm darauf achten, dass:<br><br></div><div>Individuelle, soziale und gemeinschaftliche Faktoren berücksichtig sind und die Intervention auf Lernen und Verstehen ausgelegt ist.</div><div>Mit individuellen Faktoren meine ich hier besonders Persönlichkeitseigenschaften, die nachweislich einen Einfluss auf kriminelles Verhalten haben können.</div><div>Mit sozialen Faktoren meine ich vollem das familiäre Umfeld und die Beachtung der Peer-Groups.&nbsp;</div><div>Mit gemeinschaftlichen Faktoren meine ich wesentliche Umstände, die in der Nachbarschaft und in der Schule unerwünschtes Verhalten hervorrufen könnte.<br><br></div><div>Durch die Erfassung aller drei dieser Faktoren kann ein individuelles Interventionsprogramm entwickelt werden und nicht pauschal jeder Jugendliche gleich behandelt werden. Demnach sollte der Bürgermeister vor der Investition in das Programm folgende Fragen mit Ja beantworten können:</div><div>Wird das Verhalten der Jugendlichen auf individueller, sozialer und gesellschaftlicher Perspektive analysiert?</div><div>Wird auf den Jugendlichen individuell eingegangen?</div><div>Ist das Programm längerfristig (mind.4 Monate) und häufig (einmal die Woche)?<br>Wird die Selbstkontrolle und die Selbstregulation der Jugendlichen gestärkt?<br><br>Diese Auflistung an Fragen ist natürlich nicht vollständig und kann sehr gern noch ergänzt werden, aber bietet einen ersten groben Überblick, ob die Intervention sinnvoll ist. (Cindy Römer)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-06 14:47:16 UTC</pubDate>
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         <title>Erweiterung von Cindys Fragenliste</title>
         <author>melinapopp</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri5/wish/1981697489</link>
         <description><![CDATA[<div>Cindy spricht von einer individuellen Anpassung des Interventionsprogramms nach einer Risikobewertung, sodass dieses auf die entsprechende jugendliche Person zugeschnitten ist. Diese Ansicht teile ich und sehe diesen Schritt als gute Möglichkeit für eine möglichst erfolgreiche Prävention, sodass ich dem Bürgermeister von Königsmund zu einer Finanzierung einer individuell angepassten Präventionsmaßnahme raten würde. Die Schutzmaßnahmen, die den Risikofaktoren entgegenwirken sollen, müssten im Programm definiert sein, da diese sich teils nur auf einen Risikobereich beziehen können. Beispielsweise sind soziale und familiäre Risikofaktoren zu mindern, indem die Beziehung zu den Eltern verbessert und auch die elterliche Erziehung positiv verändert wird. In diesem Fall sollte ein präventives Programm nicht nur auf die betroffenen Kinder zielen, sondern auch die Eltern oder das soziale Umfeld mit einbeziehen. Eine weitere Frage zu Cindys Auflistung wäre also:</div><div>- Bezieht das Programm auch Eltern, das soziale und schulische Umfeld mit ein?<br><br></div><div>Zusätzlich kann im Rahmen des Programms eine Vorhersage zur Delinquenz von Jugendlichen anhand ihres Verhaltens in der Vorschule gemacht werden. Die Wahrscheinlichkeit eines späteren delinquenten Verhaltens lässt sich hier gut mit dem Prädiktor „Verhaltensprobleme in der Vorschule“ vorhersagen (White, Moffitt, Earls, Robins &amp; Silva, 1990). Eine umso frühere Prävention ist am effektivsten. Die Auflistung der Frage erweitert sich demnach:</div><div>- Wurden Vorhersagen zur Delinquenz anhand der Verhaltensprobleme im Vorschulalter festgemacht?</div><div>- Setzt die Prävention früh genug ein oder ist schon der Bereich der Intervention gefragt (wie das Anti-Aggressivitäts-Training)?<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-08 14:30:39 UTC</pubDate>
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         <link>https://padlet.com/ernst_hany/kri5/wish/1982237115</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich denke, man sollte hier zwischen einer Prävention und einer Intervention unterscheiden. Bronn und Lollys Behauptung ist, dass sich die <strong>Entwicklung </strong>von delinquenten Verhalten massiv verringert, wenn das Programm bei jungen Menschen eingesetzt wird. Es wird also davon ausgegangen, dass kriminelles Verhalten gar nicht erst auftritt. Somit muss das Programm auf jeden Fall zu einem Zeitpunkt eingesetzt werden, in dem sich das kriminelle Verhalten noch gar nicht manifestieren konnte. Dies ist eine wichtige Bedingung, die der Bürgermeister vor der Finanzierung auf jeden Fall prüfen sollte (was auch Melli als letzte Frage schon erwähnt hat).&nbsp;<br>Den weiteren Fragen von Melli und Cindy stimme ich auch zu. Vor allem die individuelle Anpassung des Programms auf die Jugendlichen mit Einbeziehung der individuellen, sozialen und gemeinschaftlichen Faktoren halte ich für besonders wichtig.  (Elena)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-09 11:19:21 UTC</pubDate>
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