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      <title>Widerstand im Nationalsozialismus ge-2 by Lisa Barkschat</title>
      <link>https://padlet.com/lisabarkschat/msvrafubmcgb8jsh</link>
      <description>Unterschiedliche Personen, Gruppen, Motive, Formen und Ziele des Widerstands</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-09-22 09:51:27 UTC</pubDate>
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         <title>Die &quot;weiße Rose&quot;</title>
         <author>lisabarkschat</author>
         <link>https://padlet.com/lisabarkschat/msvrafubmcgb8jsh/wish/2308468609</link>
         <description><![CDATA[<div><strong><em>Mitglieder</em></strong><br>-<strong><em>Hans Scholl </em></strong>(1918-1943)<br>-Sophie Scholl (1921-1943)<br>-<strong>Alexander Schorell </strong>(1917-1943)<strong><br>-</strong>Christoph Probst (1919-1943)<br>-Willi Graph (1918-1943)<br>-Prof. Kurt Huber (1893-1943)<br>--&gt; Dies waren die Kernmitglieder und <strong>Gründer</strong> der "weißen Rose"<br><br><strong><em>Motive</em></strong><em><br>-</em>Gruppe war überwiegend christlich- religiös motiviert<br>--&gt; Vorbild der religiösen Elternhäuser<br><strong>Ziel: </strong>-Verbrechen des NS-Regimes aufdecken<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; -Bevölkerung zum Protest gegen NS-Regimes <br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; auffordern<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; -Aufforderung der Studenten zur Abkehr vom&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Nationalsozialismus<br>-Empörung über Gewaltverbrechen gegenüber der Juden <br><br><strong><em>Aktivitäten und Peulvertsches Stufelmodell:</em></strong><em><br>-</em>Verteilen von Flugblättern in Öffentölichkeit, Münschner Universität<br>--&gt; Verteilung der Flugblätter begann Juni 1942 und endete Februar 1943<br>-<strong>Insgesamt:</strong> 6 verschiedene Arten von Flugblättern<br>-<strong>Peulvertsches Stufenmodell:</strong> passiver Widerstand <br><br><br><em><br></em><strong><em>Das ende der weißen Rose</em></strong><br>- nach Abwurf des 6. (und letzten) Flugblattes im Lichthof der Münchner Universität am 18. Ferbruar 1943<br>--&gt; Von Hausmeister entdeckt , an Gestapo übergeben<br>--&gt; Verhaftung, von Volksgerichtshof unter Roland Freister zum Tode verurteilt <br>-Tötung Sophie Scholl; Hans Scholl; Christoph Probst am 22. Februar 1943 <br><strong>Gründe: -</strong> landesverräterischer Feindbegünstigung&nbsp; &nbsp; &nbsp; <br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;-Vorbereitung zum Hochverrat<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;-Wehrkraftsetzung<br>-Tötung Alexander Schmorell und Kurt Huber am 13. Juli 1943 und Willi Graf am 12. Oktober 1943<br><br><strong><em>Leben nach 1945/ Öffentliche Würdigungen</em></strong><br>-Plätze vor Münchner Universität nach Geschwister Scholl, Professor Huber benannt <br>-Im Boden eingelassene steinerne Flugblätter<br>Schwurgerichtssaal des Münchner justizpalastes --&gt; Gedenkstätte<br>-<strong>seit 1980:</strong> Gründung der "Weiße Rose Stiftung e.V." <br>--&gt;heute noch aktiv<br>-zahlreiche Gendenksteine/Gedenkmäler <br>-Benennung zahlreicher straßen, Plätze Schulen nach Geschwistern scholl<br><strong>Bekannte Fime:</strong> -"Sophie Scholl-Die letzten Tage"<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;-"Die weiße Rose"<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;-"Fünf letzte Tage"<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;-"die Widerständigen-Zeugen der Weißen&nbsp;<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Rose"<br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-09-22 10:01:04 UTC</pubDate>
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         <title>Dietrich Bonhoeffer - evangelische Kirche</title>
         <author>lisabarkschat</author>
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         <description><![CDATA[<div>https://drive.google.com/file/d/1nSeS4fHV8G4LCSjxkYQjA2SugZwbrirf/view?usp=sharing</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-09-22 10:22:09 UTC</pubDate>
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         <title>Carl Friedrich Goerdeler</title>
         <author>lisabarkschat</author>
         <link>https://padlet.com/lisabarkschat/msvrafubmcgb8jsh/wish/2308501588</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>&nbsp; 1.Wer war Goerdeler?</strong></div><div>-Politiker, Oberbürgermeister (OB) von Leipzig, Reichspreiskommissar (RPK)</div><div>-geb.: am 31.Juli 1884 in Schneidemühl, gestorb.: am 2.Februar 1945 Berlin-Plötzensee</div><div>-Mitglied der DNVP bis 1931&nbsp; <br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>2.Politische Überzeugung</strong></div><div>-Konservativer, welcher sich sehr für Kommunalpolitik einsetzte&nbsp;</div><div>--&gt;lehnte Beitritt in NSDAP ab&nbsp;</div><div>-1939: wird zum führenden Vertreter des konservativen Widerstands zusammen mit <em>Ludwig Beck</em></div><div><em>&nbsp;</em></div><div>&nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp;3.Ziele</strong></div><div>-möchte neue staatl. Verfassung in Deutschland&nbsp;<br>--&gt; mit Stärkung der Gemeindeverwaltung + internationaler Völkereinigung&nbsp;</div><div>-möchte einen Putsch<strong> </strong>gegen Hitler<strong> ohne</strong> Attentat</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>4.Vorgehen + Verlauf</strong></div><div>-ab 1923: Beteiligung an antiparlamentarischen Verfassungsplanungen zusammen mit <em>Hans von Seeckts </em>(=Oberbefehlshaber der Reichswehr)</div><div>-äußert Bedenken über Wirtschaftspolitik &amp; widerspricht der Autarkieforderung&nbsp;</div><div>--&gt;Adolf Hitler entlässt ihn als RPK 1935</div><div>-1937: Rücktritt als OB von Leipzig</div><div>--&gt;als Protest gegen Entfernung des Denkmals von <em>Felix Mendelssohn Bartholdy</em> (=jüd. Komponist) durch NS-Regime</div><div>-1937-1939: unternimmt zahlreiche Auslandsreisen</div><div>--&gt;Versuch <em>Göring</em> mit Berichten auf Gefahren des außenpol. Kurses des Dt.Reichs aufmerksam zu machen</div><div>-1939: führender Vertreter des konservativen Widerstands&nbsp;</div><div>-1940: <br><strong>Februar:</strong> Planung zusammen mit Gruppe von <em>Ulrich von Hassell </em>für Staatsstreich zur Ausschaltung Hitlers&nbsp;</div><div><strong>Juli:</strong> Verfassung einer Denkschrift mit Warnung, dass europäische Ordnung unter NS-Regime nicht möglich ist</div><div><strong>-</strong>1942: fordert Restauration des Dt.Reichs in Grenzen von 1914</div><div><strong>-</strong>1943: will mit Unterstützung aus Ausland, Putsch gegen Hitler durchführen</div><div><strong>-</strong>1944: Entwurf von Regierungsaufbau nach NS-Regime Sturz zusammen mit <em>H.von Tresckow</em> &amp; <em>Beck</em></div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>5.Ende von Goerdeler</strong></div><div>-12.August.1944: Festnahme in Ostpreußen</div><div>-08.September.1944: Verurteilung durch Volksgerichtshof zum Tode</div><div>-<strong>02.Februar.1945</strong>: Hinrichtung Goerdelers in Berlin-Plötzensee auf Drängen von <em>Otto von Thierack</em> (=Reichsjustizminister)</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>6.Einordnung in Peukertsches Stufenmodell</strong></div><div>-generelle Kritik am NS-System und dies auch im öffentlichen Raum</div><div>--&gt;zu Beginn als Protest (gegen 1937), später als führender Teil des Widerstands (ab 1939 offiziell)&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>7.Würdigungen</strong></div><div>-Gedenktafeln in verschiedenen Städten (z.B. Berlin, Solingen etc.)</div><div>-ca. 168 Straßen wurden nach ihm benannt (Stand: 2018)</div><div>--&gt;z.B. Goerdelerstraße in Solingen, Goerdelerring im Leipziger Stadtring</div><div>-Denkmäler&nbsp;</div><div>--&gt;z.B. an Südwest-Ecke des Neuen Rathaus in Leipzig</div><div>(dies sind nur ein paar Beispiele, es gibt noch viele weitere…)<br><br><br><br>von Vivien</div><div><br><br></div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-09-22 10:27:28 UTC</pubDate>
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         <title>Die &quot;Rote Kapelle&quot;</title>
         <author>lisabarkschat</author>
         <link>https://padlet.com/lisabarkschat/msvrafubmcgb8jsh/wish/2308505574</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Aus welchen Mitgliedern setzte sich die Gruppe zusammen?</strong></div><ul><li>Keine "festen" Mitglieder: "Rote Kapelle" = Sammelbegriff der Gestapo (Geheime NS-Staatspolizei)</li><li>Trotzdem wichtigere Widerstandskreise wie:<ul><li>Kreis[-e] von Harro Schulze-Boysen (während NS-Regime Offizier der Luftwaffe), Arvid Harnack (Jurist/Nationalökonom), beide aus Berlin</li><li>Geheimdienstliche Gruppen, aktiv in/aus Paris &amp; Brüssel, aufgebaut von Leopold Trepper (Kommunist, sowjetischer Geheimagent) im Auftrag des sowjetischen militärischen Nachrichtendienstes (GRU)</li></ul></li><li>Sonstige, nicht-interagierende Kleingruppen/Einzelpersonen, die unabhängig voneinander aktiv waren:<ul><li>Willy Lehmann (Berliner Kriminalinspektor, angeworben von sowjetischem Innenministerium)</li><li>Herrnstadt-Gruppe (mit GRU in Verbindung)</li><li>Diverse Kontake von Leopold Trepper nach Paris/Brüssel</li></ul></li><li>Bekannt ca. 400 weitere, sonstige Einzelpersonen in RK, welche unabhängig agierten</li></ul><div><br></div><div><strong>Welche Motive, welche politische Gesinnung verfolgte die Gruppe?</strong></div><ul><li>Viele verschiedene Mitglieder = viele verschiedene politische Ansichten, Motive, Motivations-/Widerstandsgründe</li><li>Einzige Sache, die Rote Kapelle "vereinte", war Kritik am Nationalsozialismus</li><li><strong>Aber: </strong>viele einflussreiche RK-Mitglieder pflegten (engen) Kontakt mit sowjetischem Innenministerium/sowjetischem Nachrichtendienst, für Hilfe, Informationsaustausch, etc.<ul><li>d.h. Rote Kapelle hat durchaus kommunistisch-sowjetischen Einfluss, bzw. aus ideologischer Sicht kommunistisch angehaucht</li></ul></li></ul><div><br><strong>Welche Aktivitäten des Widerstands führte diese Gruppe aus? + Einordnung Peukertsches Stufenmodell</strong></div><ul><li>Riesige Mitgliedermenge, die auch komplett verschiedenen Widerstandsaktionen nachgingen, u.a.:<ul><li>NS-Kritik</li><li>Verbreitung von regimekritischen Flugblättern</li><li>Aufforderung von NS-Vertretern zur Gehorsamverweigerung</li><li>Unterstützung von verfolgten Nazigegnern und deren Angehörige (Lebensmittel, Kleidung, Geld)</li><li>Hilfe für Juden: Lebensmittelkarten und gefälschte Dokumente besorgen, nach Reichskristallnacht auch Hilfe zu Versteck und Flucht</li><li>Informationsweitergabe an Sowjetunion, bzw. sowjetischen Nachrichten-/Geheimdienst</li></ul></li><li>Peukertsches Stufenmodell: Großteil der Aktionen der Roten Kapellen können durchaus in Prostest-/Widerstands-Richtung eingegliedert werden</li></ul><div><br><strong>Was passierte mit den Widerständlern?</strong></div><ul><li>Deutsche Spionageabwehr fängt Moskauer Funkspruch (26. August 1941) ab; Namen &amp; Adressen von Harnack, Schulze-Boysen nun bekannt</li><li>Einrichtung "Sonderkommission Rote Kapelle"</li><li>Verhöre, Verhaftungen, Beschattungen, von Horst Kopkow (SS-Hauptsturmführer) koordiniert</li><li>Leopold Trepper: "Tatsächlich trägt die Verantwortung für die Liquidierung der Berliner Gruppe die Direktion des militärischen Nachrichtendienstes in Moskau und das Zentralkomitee der illegalen Kommunistischen Partei Deutschlands." (aus späterem Bericht über Treppers Tätigkeit in der Kriegszeit)</li><li>22.12.1942, 19:00-19:20 Uhr: Erhängung von Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack</li><li>22.12.1942, 20:18-20:33 Uhr: Erhängung von Schulze-Boysens Frau, Libertas Schulze-Boysens</li><li>Großteil der Roten Kapelle entweder inhaftiert, hingerichtet, zum Zuchthaus bestraft, oder in Haft in Suizid getrieben</li><li>Wenige Überlebende</li></ul><div><br></div><div><strong>Wie sah das Leben der Gruppenmitglieder nach 1945 aus - bzw. gab es öffentliche Würdigungen der Personen?</strong></div><ul><li>Würdigung durch Karl Barth (bedeutender Theologe)</li><li>Gemälde <em>"Rote Kapelle Berlin" </em>von Carl Baumann in 1941; hängt im Westfälischen Landesmuseum (Münster)</li><li>Sieben Verfilmungen über Rote Kapelle</li><li>1970er: Einige Straßen im Wohngebiet Frankfurter Allee Süd in Lichtenberg, Berlin nach Mitgliedern der RK benannt, sowie Mildred-Harnack-Oberschule in gleichem Wohngebiet</li><li>Nachguss von Skulptur <em>"Freiheitskämpfer" </em>von Fritz Cremer in Bremen</li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2022-09-22 10:31:03 UTC</pubDate>
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         <title>Clemens August Graf von Galen - kathol. Kirche</title>
         <author>lisabarkschat</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-09-22 10:32:59 UTC</pubDate>
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         <title>Der Kreisauer Kreis (Claus Graf Schenk von Stauffenberg)</title>
         <author>lisabarkschat</author>
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         <pubDate>2022-09-26 17:39:28 UTC</pubDate>
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         <title>Swing-Jugend</title>
         <author>lisabarkschat</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Welche Mitglieder?&nbsp;</strong></div><div>- Jugendliche zwischen 14 und 21 aus Mittelstand und gehobenem Bürgertum</div><div>- Herkunft größtenteils aus Städten wie Hamburg, Frankfurt und Berlin</div><div>- Günther Discher (1925-2012) = Swing Liebhaber und Platten-Sammler</div><div>&nbsp;→ wurde Januar 1943 als „Rädelsführer“ der Swing Jugend eingestuft (Folge: Deportation in Jugendkonzentrationslager Moringen), wird heutzutage als „ältester Jazz-DJ Deutschlands“ bezeichnet</div><div><br><strong>Welche Motive, politische Gesinnung?&nbsp;</strong></div><div>- eigenständige Ausdrucksmöglichkeit → Abgrenzung zum Nationalsozialismus</div><div>- Widerstand und Entzug vom verpflichtenden HJ- Dienst</div><div>- ausleben einer anderen Jugendkultur als der deutsch, nationalsozialistischen Jugendkultur</div><div>- unpolitisch→ Widerspruch zum Nationalsozialismus durch zivilen Ungehorsam</div><div><br><strong>Welche Aktivitäten des Widerstands?&nbsp;</strong></div><div>- internationaler, weltstädtischer Lebensstil → orientierte sich an englischen und amerikanischen Vorbild</div><div>- Treffen der „Swing-Kids“ zu großen Partys auf denen Swing, Jazz etc. gehört wurde → nach Razzien 1940 eher in kleinem Rahmen</div><div>- Tanzen im neuen, ausgelassenen Stil&nbsp;</div><div>- Entstehung von Swing- Cliquen → Tragen eines Clubabzeichens<br><br>- Änderung der Sprache:</div><div>→ nutzen viele Anglizismen in Sprache</div><div>→ Begrüßungsformeln werden ins Lächerliche gezogen („Sieg Heil“ → „Swing Heil“)</div><div>→ geben sich englische Namen</div><div>→ nutzen jüdische Begriffen zur Provokation<br><br></div><div>- Aussehen nach englischen und amerikanischen Vorbild:</div><div>→ Jungen: lange Haare nach hinten gekämmt, Sakkos, Anzüge, Mäntel, Hut und Regenschirm</div><div>→ Mädchen: kurze Röcke oder lange Hosen, Zigarette mit langer Zigarettenspitze, Dauerwelle und Make Up&nbsp;<br><br></div><div>- Parodie von Empfang hoher Nazi Persönlichkeiten in Hamburg 1941&nbsp;</div><div>- Ausschreitungen durch Gewalt gegen HJ<br><br></div><div><strong>Peukertsches Stufenmodell:</strong></div><div>- Hauptsächlich Verweigerung und Protest gegen Anpassung an Hitlerjugend → Verlangen nach eigener Entfaltung</div><div>- im weiteren Sinne auch Widerstand aufgrund von Gewaltakten, Kontakt zur Weißen Rose und den Edelweißpiraten</div><div><br><strong>Was passierte mit der Swing-Jugend?<br></strong>- ab 1937 örtliche und regionale Verbote zum Swingtanzen <br>- ab 1940 gezielte Repressionen gegen die (Swing)-Jugend<br>-&gt;&nbsp; ,,Polizeiverordnung zum Schutze der Jugend"<br>-&gt; Verbot jugendlichen unter 18 den Besuch von ,,Tanzlustbarkeiten"<br><br>- 18.08.1941&nbsp; „Sofort-Aktion gegen die Swing-Jugend“ <br>-&gt; Verhaftung von 300 Mitgliedern der Swing-Jugend<br>-&gt; Konsequenzen von langen Haaren abschneiden bis Einweisung in Konzentrationslager <br><br><strong>Zeit nach dem NS-Regime</strong><br>- zwei Filme zur Swing-Jugend&nbsp;<br>-&gt; Swing Kids (1993) und Schlurf- Im Swing gegen den Gleichschritt (2007)&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-09-26 17:40:58 UTC</pubDate>
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         <title>Die Edelweißpiraten</title>
         <author>lisabarkschat</author>
         <link>https://padlet.com/lisabarkschat/msvrafubmcgb8jsh/wish/2314121762</link>
         <description><![CDATA[<div><br><strong>Wer oder was waren sie?</strong> <br><br>- informelle Jugendgruppen, die vor allem zw. 1939 und 1945 Widerstand leisteten <br><br>- waren freiheitlich eingestellt +&nbsp; Ablehnung gegen die von NS-Regierung geleiteten Hitlerjugen (HJ) <br><br>- versch. Einzelgruppen aus der Arbeiterklasse:<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;- Köln: Navajos<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;- Düsseldorf: Fahrtenjungs<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;- Leipzig: Meuten <br><br><strong>Was waren die Ziele/Motive?</strong> <br><br>- gab keine Leitung, Haltung eher unpolitisch <br><br>-Trzd. Widerstand durch Ziele:<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 1. Selbstverantwortlichkeit und&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Selbsterziehungsrecht<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 2. Anerkennung des Freiraums der Jugend<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 3. eigene und individuelle Jugendkultur und Identität<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 4. Unabhängigkeit von Einschränkungen und Militarisierung <br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 5. Unabhängigkeit von HJ <br><br>-&gt; Gegensatz zur HJ, denn lehnten den Zwangscharakter ab <br><br><strong>Wie wurde dieser vollzogen?</strong> <br><br>- Abhebung von HJ durch Dresscode:<br>&nbsp; &nbsp; -&gt; längere Haare, bunte Halstücher, Skihemden, Wanderschuhe <br><br>- öfter handgreifliche Auseinandersetzungen mit HJ auf Ausflügen, Wanderungen etc. <br><br>- Flugblätter <br><br>--&gt; Übertragung auf das Stufenmodell:<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp;Allgemein Edelweißpiraten <strong>Protest</strong>:<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; denn generelle Ablehnung des Regimes, aber keine Vorbereitung auf "Sturz" oder Beseitung des NS-Regimes <br><br><strong>Verfolgung der Edelweißpiraten</strong> <br><br>- wurden von NS-Regierung verfolgt <br><br>- HJ bekam 1938 neue Rechte, selbst Streifendienst oder Razzien gegen Edelweißpiraten durchzuführen <br><br>- Später ging auch Gestapo gegen diese vor und die Mitglieder wurden hart bestraft <br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;-&gt; Strafversetzung an Kriegsfront, Gefängnis, 1940 Jugend-KZ erbaut (viele Häftlinge waren Edelweißpiraten), Todesstrafe <br><br>- 10. November 1944 Hinrichtung 13 Mitglieder in Köln ohne Urteil<br> <br><br><strong>Leipziger Meuten</strong> <br><br>- 1.500 Jungen und Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren aus Arbeitervierteln und sozialdemokratischen Elternhäusern <br><br>- Widerstand vor allem von:<br>&nbsp; &nbsp;- "Reeperbahn" aus Lindenau, "Hundestart" in Kleinzschocher und "Lille" aus Reudnitz <br><br>-Übergriffe aus HJ-Heime oder Anhänger, Schaukästen mit Propaganda wurden eingeschlagen, Streuzettel mit Aufdrucken wie "HJ verrecke" <br><br><strong>Ehrung der Edelweißpiraten</strong>&nbsp;<br><br>- Köln-Ehrenfeld: Gedanktafel an die hingerichteten Edelweißpiraten im November 1944&nbsp;<br><br>- Film: Edelweißpiraten von Niko von Glasow aus 2004 über Widerstandsgruppe aus Köln-Ehrenfeld&nbsp;<br><br>- Ehrung von Jean Jülich, Barthel Schink und Wolfgang Schwarz in 1984 in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; -&gt; versteckten Juden und versorgten diese mit Lebensmitteln&nbsp;<br><br>- Leipzig: Antrag für Errichtung einer Stätte am Lindenauer Markt in Erinnerung an die Meuten</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-09-26 17:42:00 UTC</pubDate>
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         <title>Georg Elser</title>
         <author>lisabarkschat</author>
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         <description><![CDATA[<div>„Ich habe den Krieg verhindern wollen.“&nbsp;</div><div>Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939<br><br><strong>Wer war Elser?:</strong>&nbsp;</div><ul><li>Johann Georg Elser</li><li>4. Jan 1903 geboren / 9. Apr 1945&nbsp; gestorben (KZ Dachau)</li><li>Sohn eines Landwirts und Holzhändlers&nbsp;</li><li>Dt. Kunstschreiner und Widerstandskämpfer gegen Nationalsozialismus&nbsp;</li></ul><div><br></div><div><strong>Politische Überzeugungen:</strong></div><ul><li>lehnte Nationalsozialismus radikal ab&nbsp;</li><li>Verweigerte konsequent den „Hitlergruß“, nimmt nicht am gemeinschaftlichen von Hitlerreden im Rundfunk teil</li><li>Motiv für Gegnerschaft zu NS war Verschlechterung d. Lebensbedingungen d. Arbeiterschaft</li></ul><div><br><strong>Vorbereitungen:</strong></div><ul><li>will Verhältnisse der Arbeiterschaft verbessern, Krieg verhindern&nbsp;</li><li>Gehört christlichem glauben an, empört sich über Unterdrückung Glaubens- und Religionsfreiheit&nbsp;</li><li>Herbst 1938 Vorhaben zum Attentat an NS-Führung (Hitler, Goebbels, Göring)&nbsp;</li><li>1. Sep 1939 Ausbruch 2. WK + endgültiger Entschluss&nbsp;</li><li>8. Nov 1938 wählt Bürgerbräukeller für Anschlag&nbsp;</li><li>Beginnt systematisch mit den Vorbereitungen des Bombenanschlages —&gt; beschafft sich an Arbeitsplatz (Heidenheim Armaturenfabrik) ca. 250 Presspulverstücke, zeichnete Pläne , entwickelte Zeitzünder, prüft Umstände um nach Tat in Schweiz zu entkommen&nbsp;</li><li>Um Sprengstoff zu beschaffen arbeitet im Steinbruch in Königsbronn (&gt; 100 Sprengpatronen, &gt;125 Sprengkapseln entwendete)&nbsp;</li><li>1939 überprüft er Überwachung, misst Säule aus in die er Sprengstoff einbauen will, präpariert anschließend Säule von Aug bis Sep&nbsp;</li><li>2. aus 3. Nov fixiert Sprengkopf, 5. auf 6. Installation Zeitzünder, 7. auf 8. Überprüfung&nbsp;</li><li>Fährt nach Konstanz um vor Detonation in Schweiz zu gelangen, aber 20;45 Uhr zufällig von Zoll festgenommen&nbsp;</li></ul><div><br><strong>Attentat am 8. Nov 1939:&nbsp;</strong></div><ul><li>Hitler erstmals dazu entschlossen nicht selbst zu reden an Jahrestag des Hitlerputsches 1923 wegen der kriegsbezogenen Umstände im Westen, sollte nur Rudolf Heß sprechen (Stellvertreter)&nbsp;</li><li>Kurzfristiges Umentscheiden , spricht jedoch erheblich kürzer, verlässt Raum früher mit weiteren hohen NS- Mitgliedern&nbsp; (muss sofort wieder nach Berlin)&nbsp;</li><li>Ende 21:07 Uhr, Detonation 21:20 Uhr</li><li>Deckeneinsturz—&gt; 8 Tote, &gt; 60 Verletze unter Trümmern&nbsp;</li><li>Sofortiger Beginn der Suche nach den Täter, Großalarm wird ausgelöst —&gt; verstärkte Grenzkontrollen, Verhöre der Anwesenden, Tatort gründlichst durchsucht, schnell war klar um was für eine Art Bombe es sich handelt, keine Hinweise auf Täter, erst nach Tagen ein Hinweis auf unbekannten „Handwerker“&nbsp;</li></ul><div><br><strong>Propaganda:&nbsp;</strong></div><ul><li>1 tag nach Anschlag: Joseph Goebbels ging davon aus das London Finger im Spiel hatte&nbsp;</li><li>Stelle Ereignis als Verschwörung zwischen englischen Nachrichtendienst, dt. Emigranten dar&nbsp;</li><li>Elser als „Werkzeug“ des britischen Geheimdiensten bezeichnet&nbsp;</li></ul><div><br><strong>Ehrungen:&nbsp;</strong></div><ul><li>selbst viele Historiker sahen ihn als NS-Instrument, erste Ende 1960er klar alleine&nbsp;</li><li>1980er, 1990er allgemeine Ehrung (Internat. beachteter Film, mehrere Publikationen, Gedenkstätte in Königsbronn, Plätze, Straßen, Schulen, Denkmäler)</li><li>gilt heute als »der wahre Antagonist Hitlers« (Joseph P. Stern), der »einsame Attentäter« (Peter Steinbach), der »einsame Zeuge« (Klemens von Klemperer), als einer der konsequentesten Gegner der NS-Diktatur</li><li>Gibt Gedicht über ihn von Rolf Hochhuth</li><li>Briefmarke anlässlich seines 100. Geburtstages&nbsp;</li></ul><div><br><strong>Einordnung nach Detlev Peukerts Stufen abweichenden Handelns:&nbsp;</strong></div><ul><li>Es handelt sich um Widerstand</li></ul><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-09-26 17:49:12 UTC</pubDate>
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         <title>Mitglieder des Kreisauer Kreis </title>
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         <pubDate>2022-10-03 17:06:25 UTC</pubDate>
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