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      <title>Unterrichts Material für AT by Emir Abay</title>
      <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok</link>
      <description>Gemacht ganz ohne Reue</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2018-04-26 08:27:15 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-09-24 20:30:29 UTC</lastBuildDate>
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      <item>
         <title>Was ist ein Atomkraftwerk?</title>
         <author>Emirabay</author>
         <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok/wish/255543719</link>
         <description><![CDATA[<div>Ein <strong>Kernkraftwerk</strong>, auch <strong>Atomkraftwerk</strong>, ist ein <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmekraftwerk">Wärmekraftwerk</a> zur <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung">Gewinnung elektrischer Energie</a> aus <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kernenergie">Kernenergie</a> durch kontrollierte <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kernspaltung">Kernspaltung</a></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-04-26 08:27:53 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Tätigkeiten eines Atomkraftwerks </title>
         <author>Emirabay</author>
         <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok/wish/255547009</link>
         <description><![CDATA[<div>Physikalische Grundlage von Kernkraftwerken ist die Energiefreisetzung bei der Spaltung von schweren Atomkernen. Die <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bindungsenergie">Bindungsenergie</a> pro <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nukleon">Nukleon</a> ist in den <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Spaltprodukt">Spaltprodukten</a> größer als vorher im spaltbaren Kern. Diese Energiedifferenz wird bei der Kernspaltung – hauptsächlich als <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bewegungsenergie">Bewegungsenergie</a> der Spaltprodukte – freigesetzt. Mittels Abbremsung der Spaltprodukte durch das umgebende Material entsteht Wärme, mit der <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wasserdampf">Wasserdampf</a> erzeugt wird.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-04-26 08:42:14 UTC</pubDate>
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         <title>Geschichte der Atomkraftwerke </title>
         <author>Emirabay</author>
         <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok/wish/255567821</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Bereits um das Jahr 1890 wurden von Antoine Henri Becquerels und Pierre Curie erste Experimente zur Radioaktivität durchgeführt. Die beiden Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann erforschten die Kernspaltung von Uran. Am Anfang wurden die erforschten Erkenntnisse zu militärischen Zwecken eingesetzt. Im Jahre 1942 gelang Enrico Fermi die erste nukleare Kettenreaktion in einem Kernreaktor, was die Grundlage für die zukünftigen Kernkraftwerke bildete. <br><br></div><div><br>Während im Militär viele Tests mit Kernfusion durchgeführt wurden, forschte man auch in der Zivilisation zur Verwendung von Kernenergie. Im Jahre 1954 wurde im russischen Obninsk das erste zivile Kraftwerk in Betrieb genommen. Bereits ein Jahr später wurde ein zweites Kernkraftwerk in Calder Hall, England errichtet. Es ist das erste kommerzielle Kraftwerk der Welt und lieferte eine Leistung von 55 Mega Watt. In den darauf folgenden sechziger Jahren wurde eine Reihe von Kernkraftwerken gebaut und in Betrieb genommen. Als in den siebziger Jahren die Ölkrise eintrat, entstand das Kernkraftwerk Biblis, welches eine Leistung von 1.3 Giga Watt hatte. <br><br></div><div><br>Am 26. April 1986 kam es in Tschernobyl zum Supergau. Während des Versuches, den totalen Stromausfall zu simulieren, kam es dann zur Katastrophe und es wurde eine große Menge an Radioaktivität ausgesetzt. Die Folgen für die Bevölkerung waren schwerwiegend und es sind heute noch Spuren sichtbar. <br><br></div><div><br>Nach diesem Unglück nahm die Kritik an der Nutzung der Kernenergie erheblich zu und findet auch heute noch Unterstützung.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-04-26 10:15:34 UTC</pubDate>
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         <title>Risiken Ohne Grenzen</title>
         <author>Emirabay</author>
         <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok/wish/256126000</link>
         <description><![CDATA[<div>Weltweit erzeugen über 430 Reaktoren Strom. Atomenergie hat einen Anteil am weltweiten Primärenergieverbrauch von etwa sechs Prozent, Tendenz sinkend. Allein in den deutschen Reaktoren gab es bisher jedes Jahr etwa 140 meldepflichtige Ereignisse: ein explodiertes Rohr im Atomkraftwerk Brunsbüttel im Dezember 2001, ausgelaufenes radioaktiv kontaminiertes Wasser im Atomkraftwerk Philippsburg im April 2004, Notstromausfall im Atomkraftwerk Biblis im Februar 2004 - nur drei Beispiele.</div><div><br>Weltweit ereignen sich täglich Zwischenfälle in Atomreaktoren - Zwischenfälle, die in jedem Kraftwerk ärgerlich wären, bei einem Atomkraftwerk aber potenziell unabsehbare Folgen haben können. Ein tragisches Beispiel dafür ist die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986, die sich in einem Reaktortyp ereignete, der zuvor (auch in der internationalen Fachpresse) als besonders sicher bezeichnet wurde.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-04-27 18:18:41 UTC</pubDate>
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         <title>Folgen für die Menschen nach einem Unfall </title>
         <author>Emirabay</author>
         <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok/wish/256128569</link>
         <description><![CDATA[<div>Die <strong>Folgen eines</strong> solchen Unfalls sind enorm. Der radioaktive Rauch und Staub, dem die betroffenen Menschen ausgesetzt sind, reichern sich in hohem Maße im Körper an. Dies ist z. B. Strontium, was sich im Knochenmark anreichert, Jod gefährdet die Schilddrüse, Caesium setzt sich in den Muskeln fest, Kobalt befällt die Leber. Yttrium reichert sich in der Hypophyse des Gehirns und Ruthenium in der Lunge an. Dadurch kommt es zur Strahlenkrankheit, da die radioaktiven Stoffe aus geringster Entfernung auf das Körpergewebe strahlen.<br>Es gibt zwei Typen von Strahlenkrankheit. Die eine Art ist sofort tödlich, die andere führt zuerst zu Durchfall, Erbrechen, hohem Fieber und Haarausfall. Im weiteren Verlauf der Krankheit kommt es dann zu gravierenden Schäden. Besonders gefährlich ist die Zerstörung des Erbgutes, auch DNS genannt. Sehr häufig treten Leukämie und andere Krebsarten auf. Durch die Genmutation kommt es zu Organschäden und geistigen Störungen. Außerdem wird die Sterblichkeit erhöht und die Lebenserwartung verkürzt. Auch die Säuglingssterblichkeit wird durch Bestrahlung im Mutterleib stark erhöht. Weiterhin führt die Erhöhung des Strahlenniveaus zur Erhöhung der Missbildungsrate bei neugeborenen Kindern und auch die Kindersterblichkeit wird erhöht. Durch die Strahlung kommt es zu einer Abschwächung des Immunsystems.<br>Wenn der Körper einige Substanzen einmal aufgenommen hat, kann er sie erst nach sehr langer Zeit ausscheiden und empfindlich Organe, besonders die blutbildenden Gewebe werden langanhaltenden schädigenden Strahlen ausgesetzt. Die bisher bekannten <strong>Spätfolgen</strong> sind unter anderem die Entstehung von Geschwülsten. Außerdem kommt es schnell zu einer Veränderung von Leberzellen und Knochenmarkszellen.<br>Auch radioaktiv verseuchte Nahrung unterstützt die Anreicherung von Radioaktivität im Körper. Dies passiert zum Beispiel durch Gemüse, welches auf verseuchtem Boden wuchs oder direkt vom radioaktiv verseuchten Regen betroffen war. Gebiete, die vom Fallout betroffen waren, sind für sehr lange Zeit unbewohnbar. Alle im Kernkraftwerk und in der Umgebung befindlichen Personen müssen, laut Katastrophenplan gegen die Windrichtung flüchten. Menschen die bereits in diesem Gebiet leben werden mit Geigerzählern und Atemschutz ausgestattet um sie vor der Radioaktivität zu schützen. Dies hilft jedoch nur, solange der Wind nicht dreht. In das verseuchte Gebiet kommt niemand mehr hinein und Zurückgebliebene können nicht mehr hinaus.<br>In Deutschland gäbe es bei einem Gau viel zu wenig Krankenhäuser und Ärzte, sowie Isolierstationen für die Überlebenden. Folglich kann also bei einem Reaktorunfall niemand helfend eingreifen. Eine effektive Behandlung ist also nicht möglich. Wer dennoch behandelt werden kann erhält Transfusionen um den Wasserhaushalt zu erhöhen, damit die toxischen Stoffe besser durch das Gefäßsystem ausgeschieden werden können.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-04-27 18:24:50 UTC</pubDate>
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         <title>Fünf gute Gründe für Atomkraft</title>
         <author>Emirabay</author>
         <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok/wish/256130690</link>
         <description><![CDATA[<div><strong><mark>1. Beschleunigung der Evolution</mark></strong></div><div>Radioaktive Strahlung ist mutagen – sie verändert also eventuell das Erbgut einzelner Zellen – das ist soweit ich weiß wissenschaftlich gesichert. Daraus resultieren viele Fehlgeburten und Erbkrankheiten – aber es kann auch zu vorher nicht dagewesenen Mutationen kommen. Und letztendlich sind es die Mutationen, die uns Menschen zu dem gemacht haben, was wir sind. Ohne Mutationen wären wir heute immernoch Einzeller. Keiner, der von der Richtigkeit der Darwintheorie ausgeht, wird es bestreiten können: Evolution ist gut! Also sind Mutationen gut! Und Atomkraftwerke und die Lagerung von Atommüll sorgen genau dafür.<br><br></div><div><strong><mark>2. Erhaltung der Entropie</mark></strong></div><div>Der aktuelle Umweltschutz zielt zumeist nur auf die Reduktion des Ausstoßes von Monocarbondioxid, oder wenigstens chemischer Stoffe. Dies ist ein klarer Fehler. Klarerweise verursachen Wind-, Wasser- und Gezeitenkraftanlagen weniger Monocarbondioxid als die Verbrennung fossiler Brennstoffe. In dieser Hinsicht kann man nicht leugnen, dass sie als vorübergehende Alternative, bis man die Kapazitäten hat, weitere Atomkraftwerke zu bauen, hervorragend geeignet sind. Dennoch wird ein wichtiger Faktor vergessen: Die Entropie. Diese motorischen Anlagen entziehen dem Wind und dem Wasser seine Bewegungsenergie, und vermindern damit auf lange Sicht hin die Entropie der Atmosphäre der Erde. Weniger Entropie, weniger Wärmeenergie. Wenn wir auf solche alternativen Methoden zur Stromerzeugung zu lange setzen, werden wir es also früher oder Später mit einer Klimaabkühlung zu tun bekommen. Ein noch viel schlimmeres Szenario würde uns bei dem Großeinsatz von Gezeitenkraftwerken bevorstehen. Sie nehmen der Ebbe und der Flut ihre Energie – doch diese Energie kommt direkt vom Mond, Ebbe und Flut werden ja bekanntlich von der Gravitation des Mondes hervorgerufen. Wenn wir Ebbe und Flut Energie klauen, klauen wir auch dem Mond seine Energie, die er braucht, um sich in einer Umlaufban um die Erde zu halten. Die Folgen sind fatal: Der Mond würde sich auf lange Sicht hin der Erde immer mehr nähern, bis er ins Trudeln gerät, und auf die Erde stürzt. Die Folgen sind nicht abzusehen, aber es ist anzunehmen, dass ein großteil der Menschheit deswegen ausgerottet werden würde.<br><br></div><div><strong><mark>3. Verminderung der Lärmbelästigung</mark></strong></div><div>Aus Sicherheitsgründen werden Flugzeugrouten nicht in die Nähe von Atomkraftwerken gelegt werden dürfen. Dies wird dazu führen, dass die Lärmbelastung in Atomkraftnahen Gebieten stark abnimmt. Auch die Schadstoffbelastung durch die Verbrennung von Benzin in diesen Flugzeugen nimmt damit an den gegebenen Stellen ab. Es resultiert ein gesünderes Klima für alle Anwohner. Auch die hoch fliegenden Vögel haben in diesen Gebieten keine Gefahr mehr, von einem Flugzeug erfasst zu werden. Man kann also Atomkraftwerkgebiete zu hervorragenden Vogelschutzgebieten umfunktionieren.<br><br></div><div><strong><mark>4. Schutz vor kriegerischen Angriffen</mark></strong></div><div>Die Sicherheit von Atomkraftwerken wird immer wieder fälschlich kritisiert. Atomkraftwerke würden demnach ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen, und die Folgen eines Unfalles seien nicht abzusehen, im Krassen Gegensatz zur Realität: Atomkraftwerke gefährden nicht unsere Sicherheit, sie erhöhen sie noch. Kriegerische Angriffe zum Zwecke der Eroberung werden de facto nicht mehr stattfinden, denn durch eine große Fülle an Atomkraftwerken ergibt sich ein natürlicher Selbstzerstörungsmechanismus des Standortes Deutschland. Ein Versuch der Annexion Deutschlands oder großer Teile davon würde zwangsläufig keinen Ertrag bringen.<br><br></div><div><strong><mark>5. Verminderung der Gefahr durch Tuonische Schädlinge </mark></strong></div><div>Die Atommülllager in tiefen Gesteinsschichten sorgen dafür, dass Würmer und andere Schädlinge aus der Tuonela nicht an die Erdoberfläche geraten können. Sie verstärken den natürlichen, aber nicht immer ausreichenden Schutzschild aus Erdstrahlen durch radioaktive Strahlung.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-04-27 18:29:40 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Aufbau von einem Atomkraftwerk</title>
         <author>Emirabay</author>
         <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok/wish/256133506</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Kernkraftwerke bestehen aus einem Kernreaktor, mit dem heißer Wasserdampf mit einer Temperatur von etwa 285 Grad Celsius erzeugt wird. Dieser treibt eine Dampfturbine an, die mit einem Generator gekoppelt ist und den Strom erzeugt. Der Dampf wird anschließend in einem Kondensator wieder zu Wasser abgekühlt und zur erneuten Erhitzung in einem geschlossenen Kreislauf in den Reaktor zurückgeführt.<br></strong><br></div><div>Der Unterschied zu anderen dampfbetriebenen Kraftwerken besteht, vereinfacht ausgedrückt, vor allem darin, dass zur Dampferzeugung für den Antrieb der Stromturbine nicht die Verbrennung von Kohle, Öl oder Erdgas benutzt wird, sondern die Wärme, die im Kernreaktor bei der Spaltung von Uran-235 freigesetzt wird.<br><br></div><div>Nach Angaben des Deutschen Atomforums waren in Deutschland Ende 2016, fünf Jahre seit dem Inkrafttreten der Atomgesetznovelle vom 31. Juli 2011, noch acht Kernkraftwerke mit einer Bruttoleistung von 11 357 Megawatt elektrischer Leistung in Betrieb, neun Kraftwerke wurden in der Zeit vom Netz genommen. Bei den aktiven Kraftwerken handelte es sich um sechs Druckwasser- und zwei Siedewasserreaktoren. Sieben Kernkraftwerke mit einer brutto Nennleistung von 8414 Megawatt befanden sich im sogenannten dauerhaften Nichtleistungsbetrieb. Der Unterschied zwischen den beiden Reaktortypen liegt in ihrem inneren Aufbau.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-04-27 18:36:00 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Erster Todesfall im Atomkraftwerk Fukushima </title>
         <author>Emirabay</author>
         <link>https://padlet.com/Emirabay/md0zmw6f98ok/wish/256135674</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Bei den Reparaturarbeiten im havarierten <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/atomkraft">Atomkraftwerk</a> Fukushima ist erstmals ein Arbeiter vermutlich aus Erschöpfung ums Leben gekommen. Der zwischen 60 und 70 Jahre alte Mitarbeiter einer Vertragsfirma kollabierte und verlor das Bewusstsein. Der Mann war gerade mit dem Transport von Materialien an einer Abfallbeseitigungsanlage im Atomkraftwerk beschäftigt, wie der Betreiber der Atomanlage, Tepco, am Samstag bekanntgab.<br>Radioaktive Substanzen seien an ihm nicht festgestellt worden, auch habe er keine Verletzungen aufgewiesen. Der Mann hatte seit Freitag in der Atomanlage gearbeitet und zum Zeitpunkt des Unfalls Schutzkleidung getragen, wie der Betreiber weiter mitteilte. Er sei einer Strahlenhöhe von 0,17 Millisievert ausgesetzt gewesen, hieß es. Eine Stunde nach Dienstbeginn am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) sei er kollabiert. Er sei in bewusstlosem Zustand in ein Sanitätszimmer und anschließend in ein Krankenhaus in der Stadt Iwaki gebracht worden, wo sein Tod festgestellt wurde. Ein Kollege, der an seiner Seite arbeitete, habe über keine gesundheitlichen Beschwerden geklagt.<br>Es ist der erste Todesfall während der Reparaturarbeiten in dem vom Erdbeben und <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/thema/tsunami">Tsunami</a> vom 11. März zerstörten Atomkraftwerk. Der Betreiberkonzern Tepco setzte am Samstag seine Arbeit zur Errichtung eines Ersatz-Kühlsystems im Reaktor 1 fort. Dort war ein großer Teil der Brennstäbe geschmolzen. Kurz nachdem der Arbeiter bewusstlos zusammengebrochen war, suchte erneut ein stärkeres Erdbeben die Unglücksprovinz Fukushima heim.<br>Berichte über Schäden oder Verletzte durch das Beben gab es jedoch nicht. Auch wurde keine Tsunamiwarnung ausgegeben. Amerikanische Messungen hatten bei der Erschütterung eine Stärke von 6,2 ergeben, japanischen Behörden zufolge lag die Stärke bei 5,7. Das Epizentrum befand sich in rund 30 Kilometern Tiefe vor der Küste Fukushimas. Am selben Tag fuhr der Betreiberkonzern Chubu Electric auf Regierungsanweisung den letzten Reaktor in der zentraljapanischen Atomanlage Hamaoka herunter.<br>Die Regierung hatte angesichts der Katastrophe im AKW Fukushima Druck auf den Betreiber ausgeübt. Das Kraftwerk Hamaoka in der Region Shizuoka liegt über einer geologisch kritischen Erdplatte und könnte bei einem weiteren Erdbeben ähnlich wie am 11. März die AKWs in Fukushima gefährdet sein. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll die Anlage mit einem Wall gegen Tsunamis geschützt werden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-04-27 18:40:57 UTC</pubDate>
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