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      <title>Methoden der Sprachvermittlung by Hanna Padberg</title>
      <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345</link>
      <description>Die Silben- und Morphemmethoden</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-05-11 14:00:42 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2023-05-17 01:58:37 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Inhalt</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1517377523</link>
         <description><![CDATA[<ol><li>Wie funktioniert der Schriftspracherwerb?</li><li>Erlernen des orthographischen Schreibens</li><li>Rolle des Unterrichts</li><li>Silbenprinzip</li><li>Vermittlungsmethoden</li><li>Morphemprinzip</li><li>Vermittlungsmethoden</li><li>Gruppenarbeit</li><li>Quellen<br><br></li></ol><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-12 13:28:00 UTC</pubDate>
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         <title>1. Wie funktioniert der Schriftspracherwerb?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1517381115</link>
         <description><![CDATA[<div><br><strong>Stufenmodell des Schriftspracherwerb </strong>(Valtin, 1997)<strong><br><br></strong>1. vorschriftliche Phase&nbsp;<br>- Kinder sammeln Erfahrungen im Kindergarten, im Elternhaus und im gesellschaftlichen Umfeld<br><br>2. logographische Phase<br>- Kinder können schon gespeicherte Wörter schreiben und wiedererkennen<br><br>3. alphabetische Phase<br>- Kinder fangen an, wahrgenommenen Sprachlaute Buchstaben zuzuordnen und können Wörter buchstabenweise lesen<br><br>4. orthographische Phase<br>- Kinder können schon einige Wörter automatisiert lesen und wenden beim Schreiben Rechtschreibregeln an<br><br>-&gt; Die Stufenmodelle der schriftsprachlichen Entwicklung stammen zwar aus der Entwicklungspsychologie, können aber nicht mit den Stufenmodellen der Kognitionsentwicklung (nach Piaget) verglichen werden<br><br>-&gt;&nbsp; In den entwicklungspsychologischen Modellen muss ein Stadium abgeschlossen sein, bevor ein neues beginnen kann; in der schriftsprachlichen Entwicklung greifen die Strategien sehr stark ineinander bzw. sind überhaupt nicht voneinander abgrenzbar<br><br>-&gt;&nbsp; Die entwicklungspsychologischen Stadien sind universell und kulturunabhängig, während der Schriftspracherwerb eindeutig methodenabhängig und institutionell gesteuert verläuft. Außerdem hängt der Erwerb der Schriftsprache insgesamt von dem jeweiligen Schriftsystem ab<br><br>-&gt; Bredel hält die Modellierung des Schriftspracherwerbs als Stufenabfolge für einen Zirkelschluss, da die Didaktik damit etwas erklärt, was sie methodisch selbst verursacht hat</div><div><br></div>]]></description>
         <pubDate>2021-05-12 13:28:49 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>2. Erlernen des orthographischen Schreibens</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1517401034</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Gibt es dabei bestimmte Kennzeichen oder Abläufe?<br><br>&nbsp;- Buchstabenkombinatorische Besonderheiten des Deutschen werden normalerweise sehr schnell beherrscht, insbesondere die Diphthongschreibungen &lt;ei&gt; und &lt;eu&gt;&nbsp; statt *&lt;ai&gt; und *&lt;ai&gt;, die Schärfungsschreibung &lt;ck&gt;&nbsp; für *&lt;kk&gt;, die Schreibung&nbsp; &lt;er&gt; für den Reduktionsvokal oder die Anlautschreibungen &lt;st&gt; und &lt;sp&gt;.&nbsp;<br><br>- Bei den silbisch und morphologisch begründeten Schreibungen wie der&nbsp; Schärfungs- und Dehnungsschreibung, dem silbeninitialen h und der Morphemkonstanz ist der Erwerb ohne explizite Anleitung ä&nbsp; sind ohne explizite Anleitung äußerst störanfällig<br><br>- Auslautschreibung mit den für stimmhafte Konsonanten stehenden Buchstaben (&lt;Hund&gt;, &lt;Lob&gt;, statt *&lt;Hunt&gt;, *&lt;Lop&gt;) verursacht wenig Probleme<br><br>- Die V/F- Schreibung wird oft recht früh von den Kindern als Besonderheit entdeckt und dann zunächst fast immer übergeneralisiert, oft bei semantischer Verwandtschaft zu v-Wörtern (&lt;Vogel&gt;, aber auch *&lt;Vlugzeug&gt;, *&lt;vliegen&gt;)<br><br>- Bei sämtlichen orthographischen Schreibweisen, ob sie nun durch eigene Beobachtung und innere Regelbildung erworben oder angeleitet erlernt werden, lässt sich zunächst eine Phase der Übergeneralisierung beobachten -&gt; Kinder müssen erst die Systematik dahinter erlernen und verinnerlichen<br><br></div><div><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-12 13:33:21 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>5.1. Methode: Zirkus Palope</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1517407677</link>
         <description><![CDATA[<div>Einführungsvideo:&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://www.youtube.com/watch?v=QNkg86SkSQI">https://www.youtube.com/watch?v=QNkg86SkSQI</a>&nbsp;<br><br><br></div><ul><li>Ziel: Strukturen der Sprache zu erkennen und zu nutzen</li></ul><div><br></div><ul><li>Rechtschreiben durch Rechtlesen</li></ul><div><br>-geschrieben Wörter richtig aussprechen lernen<br>-Rechtlesen &amp; Rechtschreiben fördert Frustabbau und Motivation</div><div><br></div><ul><li>Lieder: Rhythmus, Betonung, Kontraste...</li></ul><div><br>&nbsp;Orthographie zeigt Rhythmus der Sprache, Lieder legen Spotlights auf Elemente der Sprache-&gt; Aufmerksamkeit der Kinder darauf gerichtet, Spaß durch Singen, Tanzen und Rappen</div><div><br></div><ul><li>Erlernen der Systematik der Schrift</li></ul><div><br>-&gt; Verständnis des Vorgehens beim Lesen durch bestimmte Regeln<br>-&gt; systematische Erlernen eines neuen "Registers"<br><br></div><ul><li>Kognitive Aktivierung</li></ul><div><br>-Anleitung zum Beobachten, Vergleichen, Kombinieren, Kontrollieren und Verallgemeinern<br>-durch Beschäftigung mit der Schrift auch Ausbau Intelligentwicklung<br><br></div><ul><li>Kritik</li></ul><div>Prozess bis zum ersten Schreiben dauert sehr lange</div><div><br><a href="https://zirkus-palope.de/lieder/">https://zirkus-palope.de/lieder/</a></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-12 13:34:55 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>5.2. Methode: Häuser-Modell</title>
         <author>cplate1203</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1520327871</link>
         <description><![CDATA[<div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Silbenanalytische Modell nach Röber</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Modell zur Vermittlung der Wortschreibung, das sich von den lautbezogenen durch seine silbenphonologische Ausrichtung unterscheidet</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Dem Modell liegt die Voraussettung zugrunde, dass die deutsche Wortschreibung silbische Strukturen repräsentiert</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Es basiert auf dem Erkennen des jeweiligen Silbenschnitts (der entweder sanft ist, wie in dem Wort <em>beten</em>, oder scharf, wie in <em>Betten</em>) in Kombination mit der Belegung des Silbenendrands (konsonantisch geschlossen/nicht konsonantisch geschlossen)</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Voraussetzung ist, dass die Schüler/innen betonte und unbetonte Silben unterscheiden können, gespannte und ungespannte Vokale sowie geschlossene und offene Silben . Dies wird in einem ersten Unterrichtsschritt geübt .&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Im Zentrum des Modells steht die Darstellung der Silbentypen (betont, unbetont, unbetonbar/reduziert) durch unterschiedliche Häuser&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Ein Haus symbolisiert die betonte Silbe, eine Garage die Reduktionssilbe, ein Bungalow die unbetonte Vollsilbe&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Das rechte Zimmer beinhaltet den Endrand und der Kern und der Endrand bilden den Reim&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Im linken Zimmer steht der Anfangsrand&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Die Kinder lernen, die Buchstaben als Repräsentanten dieser Silbenbestandteile in die Häuser einzutragen und dadurch die Wortschreibung zu verstehen&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Kritik:&nbsp; &nbsp; &nbsp; Solche Modelle stehen mitunter in der Kritik, für den Unterricht zu anspruchsvoll zu sein&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Kinder sind aber grundsätzlich sehr gut in der Lage, Sprache in Silben aufzugliedern oder auch zu verändern, indem beispielsweise die Vokale ausgetauscht werden oder mit sich reimenden Wörtern gespielt wird</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Dagegen können sie nicht ohne weiteres bestimmen, aus welchen Einzellauten ein Wort zusammengesetzt ist&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Insofern schließt der Zugang über die Silbenstruktur an die Sprachwahrnehmung der Kinder an&nbsp;</div><div>-&nbsp;     Außerdem hat sich das Modell in der Unterrichtspraxis als geeignet erwiesen, Kinder über schriftsprachliche Strukturen nachdenken und das, was sie entdecken, auch in Worte fassen zu lassen</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-13 06:55:52 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>5.3. Methode: Lassomodell</title>
         <author>cplate1203</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1520354708</link>
         <description><![CDATA[<div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Wie bei den Häusern geht es darum, den Blick und die Wahrnehmung für die prosodische Struktur der Wörter zu schärfen&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Die Kinder beginnen nicht von links nach rechts, Buchstaben zu synthetisieren, sondern erfassen das gesamte Wort&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Dazu lernen sie zunächst, dass jede Schreibsilbe einen Vokalbuchstaben hat</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Ausgangsmaterial für die Übungen sind zweisilbige, nicht komplexe Wörter wie <em>Wolke, Mantel, Amsel </em>(ungespannter Vokal in geschlosse- ner Silbe) und <em>Bude, Löwe, Wagen </em>(gespannter Vokal in offener Silbe)</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Als erstes markieren die Kinder die Vokalbuchstaben: Vollvokalbuchstaben in der betonten Silbe, <em>e </em>in der Reduktionssilbe&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Da Silben im Deutschen möglichst einen Konsonanten im Anfangsrand haben, aber nicht unbedingt einen auslautenden Konsonanten (vgl . <em>le sen</em>: das <em>s </em>gehört an den Anfang der zweiten Silbe), wird das Lesen mit der zweiten Silbe begonnen</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Für die kindgerechte Veranschaulichung das Bild eines Cowboys, der mit seinem Lasso die Wörter von ihrem Ende her einfängt&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Dafür umkreist er zunächst den <em>e-</em>Buchstaben der Reduktionssilbe und nimmt den links davorstehenden Konsonantenbuchstaben hinzu&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; damit sind Anfangsrand und Kern der Reduktionssilbe erfasst:&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Dieses Modell ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Kindern die Analyse der Schriftsprache von Anfang an so ermöglicht werden kann, wie es kompetente Leser/ innen automatisch tun&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Wenn wir lesen, erfassen wir mit einem Blick neben der morphologischen auch die Silbenstruktur der Wörter&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Das hilft uns beispielsweise auch, unbekannte Wörter schnell richtig zu erfassen</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-13 07:15:24 UTC</pubDate>
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         <title>Begrüßung</title>
         <author>hannapadberg</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-05-15 18:18:59 UTC</pubDate>
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         <title>Fehlerquellen </title>
         <author>hannapadberg</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1528229876</link>
         <description><![CDATA[<div>Was fällt euch auf? Findet übereinstimmende Auffälligkeiten bei Mirco, Pia und Sina!<br>Weshalb sind die Übereinstimmungen besonders interessant?<br><br>- Falsche Schreibung auslautender Konsonanten -&gt; Hund, Fahrrad<br><br></div><div>- Probleme mit der Schreibung des Reduktionsvokals -&gt; Hammer<br><br></div><div>- der Buchstabe r für den ch-Laut -&gt; Kuchen<br><br></div><div>- Schwierigkeiten bei der Diphtongschreibung -&gt; Mäuse, Eimer<br><br></div><div>- Probleme mit der Schreibung von Doppelkonsonanten -&gt; Hammer<br><br></div><div>- Probleme mit der Anlautschreibung -&gt; Spiegel<br><br></div><div>- Probleme mit dem Dehnungs-h -&gt;&nbsp;Fahrrad<br><br></div><div>- phonologische Schwierigkeiten -&gt; Fahrrad<br><br></div><div>- Probleme mit dem sch-Laut -&gt; Flasche&nbsp;<br><br></div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-16 10:26:58 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>4. Silbenprinzip</title>
         <author>hannapadberg</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1528233527</link>
         <description><![CDATA[<div>- Rechtschreibprinzip<br>- Silben bilden Rhythmus der Sprache<br><br><strong>Zum Silbenbau</strong></div><ul><li>Anfangsrand: Kann durch einen oder mehrere Konsonanten besetzt sein (<em>bl</em>ut), wenn nicht, dann handelt es sich um eine <strong>nackte Silbe</strong> (z.B. Arm)&nbsp;</li><li>Kern der Silbe: immer durch Vokale belegt&nbsp;</li></ul><div>-&gt; Konsonanten hinter Vokal (also Endrand) für Rechtschreibung relevant&nbsp;</div><ul><li>Endrand kann durch einen oder mehrere Konsonanten belegt sein &gt; kurzer Vokal: ein oder mehr Konsonanten (z.B. &lt;Sil-be&gt;, &lt;Kan-te&gt;, &lt;Rand&gt;,)</li></ul><div>-&gt; wenn der Endrand nicht besetzt ist, dann handelt es sich um eine <strong>offene Silbe</strong> &gt; langer Vokal (Fälle wie &lt;Tag&gt; oder &lt;Ruf&gt; sind auf die zweisilbige Form &lt;Tage&gt;, &lt;rufen&gt; zurückzuführen<br><br><strong>Offene Silbe:</strong> Silbenendrand unbesetzt (Vokal vor der Silbengrenze, z.B. &lt;See&gt;, &lt;ge-hen&gt;)<br><br><strong>Geschlossene Silbe</strong>: Silbenendrand besetzt (Vokal von Konsonanten eingeschlossen &gt; vor Silbengrenze steht Konsonant<br><br><strong>Unbetonte Silben</strong> &gt; immer kurz<br>-&gt; Vor- oder Nachsilben (be- oder ver-) und grammatische Funktionen (Pluralschreibungen)<br><br><strong>Betonte Silben</strong> &gt; lang und kurz<br>-&gt; typische Markierungen: <br>- langer Vokal: Doppelvokal (z.B. See) und Dehnungs-h (z.B. Kehle)<br>- kurze Vokale: Doppelkonsonant (z.B. Halle)<br><br><strong>Silbengelenk</strong>: Konsonanten gehören zu zwei Silben<br>-&gt; Doppelkonsonant (z.B. Robbe)<br>-&gt; Wort Katze (Schärfung des "z")<br><br><em>Ausnahmen</em>:&nbsp;<br>-"h" wird nie verdoppelt -&gt; dient der Dehnung<br>-"k" und "c" werden nicht verdoppelt -&gt; "ck"&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-16 10:30:03 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>6. Morphemprinzip</title>
         <author>hannapadberg</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1528233932</link>
         <description><![CDATA[<div>Morpheme = Wortbausteine<br>Morphemkonstanz = Die Gleichschreibung von Wortbausteinen<br>-&gt; wirkt nur, wenn lautliche Prinzipien nicht dagegen sprechen<br>-&gt; durch die Morphemkonstanz können beim Lesen Stämme erkannt werden, weil diese häufig einfach gegeben sind (Bsp.: Mensch - Menschen)<br><br>- Die morphologische Wortanalyse als einer der schwierigsten Bereiche des Schriftspracherwerbs<br><br>- Probleme beim Schreibenlernen durch unzureichende Schulbuchvermittlung: Schreibschwierigkeiten bei Plosiv- und Reibelauten, Flexionsendungen (z.B. "ein" statt "einen")<br>- Problem: Man hört nicht alles Geschriebene!<br>(Bsp.: Vogel vs. Fogel, Flugzeug vs. Flukzeuk, Wasser vs. Wassa -&gt; V/F-Schreibung, Auslautverhärtung, Reduktionsvokal)<br>=&gt; starke Lautorientierung führt zu gestörtem Schriftspracherwerb<br><br>- Bsp. für Schreibungen, die durch die Morphemkonstanz verstanden werden:<br><br>* Wind, Hund, Flugzeug wegen Winde, Hunde, Flugzeuge/Flüge<br>* gab wegen geben<br>* Freund/freundlich wegen Freunde<br>* endlich/endlos wegen Ende<br>* Stärkere mit ä anstatt mit e wegen stark -&gt; a wird zum Umlaut ä<br>* genauso: erwärmen/Blätter wegen warm/Blatt<br>*gehemmt/musste mit Doppelkonsonanten wegen hemmen/müssen<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-16 10:30:30 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>7. Methode: Haus-Garagen-Modell</title>
         <author>hannapadberg</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1528240986</link>
         <description><![CDATA[<div>- für zweisilbige Wörter<br>- für trochäische Basismuster<br>- zeigt die morphologische Struktur des Wortes<br>-&gt; durch das Eintragen von Wörtern analysieren die Kinder das Wort und prägen sich beiläufig die morphologische Analyse ein<br><br>Verwendung:<br>- Das Haus ist die 1. Silbe bzw. die Vorsilbe<br>- Die Garage ist die 2. Silbe bzw. die Reduktionssilbe<br>- im jeweils mittleren Zimmer steht ein Vokal, im ersten Zimmer der Garage ein Konsonant<br><br>-&gt; Das Wort wird in Silben zerteilt und eingetragen<br>-&gt; Wenn das 3. Zimmer im Haus frei bleibt, spricht man den Vokal im Haus lang, ist es besetzt, spricht man den Vokal kurz (Bsp.: le gen&nbsp; vs.&nbsp; Tan&nbsp; te)<br><br>-&gt; Die Verfärbung zeigt den Stamm des Wortes an<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-16 10:37:16 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>3. Rolle des Unterrichts </title>
         <author>hannapadberg</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1528248950</link>
         <description><![CDATA[<div>- In der Schule werden ganz entscheidende Weichen gestellt<br><br>- Fibeln folgen dem systematisch-analytischen Ansatz -&gt; Phonem-Graphem- Korrespondenz&nbsp;<br>- Buchstabentabellen sind segmentale Zuordnung von Lauten zu schriftlichen Zeichen<br>-&gt; fokussieren nur den Laut-Buchstaben-Bezug und&nbsp; rhythmisch-prosodische Merkmale (Akzentmuster) werden ausgeblendet<br>-&gt; Wörter sind nicht eine bloße Aneinanderreihung einzelner Phoneme<br>-&gt; Sie weisen Silbenstrukturen einschließlich der Anschlussverhältnisse und Betonungsmuster auf<br><br>Deshalb wurden die Silben- und Morphemmethoden entwickelt!<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-16 10:45:31 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Danke für eure Aufmerksamkeit!</title>
         <author>hannapadberg</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1528264156</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-05-16 11:01:04 UTC</pubDate>
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         <title>Quellen</title>
         <author>hannapadberg</author>
         <link>https://padlet.com/hannapadberg/12345/wish/1528265565</link>
         <description><![CDATA[<div>Bredel, U., Fuhrhop, N. &amp; Noack, C. (2017): Wie Kinder lesen und schreiben lernen. 2., überarb. Aufl. Tübingen: Narr Francke Attempto, S. 45-47, 51 95-112<br><br><a href="https://zirkus-palope.de/">https://zirkus-palope.de/</a> (zuletzt aufgerufen am 16.05.21 um 21:25 Uhr)<br><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=_3Q_CM9oEqE">https://www.youtube.com/watch?v=_3Q_CM9oEqE</a> (zuletzt aufgerufen am 17.05.21 um 11:57 Uhr)<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-16 11:02:35 UTC</pubDate>
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         <title>8. Gruppenarbeit</title>
         <author>hannapadberg</author>
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         <description><![CDATA[<div>Gruppe 1:&nbsp;<br>Maik hat Probleme bei der Schreibung von Doppelkonsonanten. Er schreibt zum Beispiel Roller mit nur einem l.<br><br>Gruppe 2:&nbsp;<br>Lisa hat Probleme mit der Schreibung von auslautenden Konsonanten. Sie schreibt zum Beispiel Fahrrad mit t am Ende.&nbsp;<br><br>Gruppe 3:&nbsp;<br>Abdul hat Probleme bei der Schreibung des Dehnungs-h. Er schreibt zum Beispiel Mühle ohne h.<br><br>Gruppe 4:&nbsp;<br>Elisa hat Probleme mit dem Reduktionsvokal. Sie schreibt zum Beispiel Lehrer mit a am Ende.&nbsp;<br><br>Mit welcher Methode würdet ihr dem Schüler:in helfen?&nbsp;<br>Wie wendet ihr die Methode an?<br>Wieso würdet ihr diese Methode wählen?<br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-05-16 11:02:53 UTC</pubDate>
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