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      <title>Never a failure, always a lesson! by Sophie</title>
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      <description>Wir wollen mit euch eine Art digitale Fuck-up-Night zelebrieren und bitten um eure Bewerbung für den Scheiter-Heiter-Award. Schreibt eure schönste private oder berufliche Scheiter-Story (anonym) auf und vergesst nicht fleißig zu liken. Die Story mit dem meisten Zuspruch gewinnt. Viel Spaß!</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-06-17 09:09:35 UTC</pubDate>
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         <title>Praktikumsbericht-Klau</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Ich musste kurz vor Ende des Bachelors meinen Praktikumsbericht bei einer Dozentin abgeben, die diese Berichte quasi 2x jährlich gesammelt kontrollierte und für ihre Pingeligkeit gefürchtet war. Nichts sollte fehlen oder verkehrt sein, um den Bericht und damit das Modul anerkannt zu bekommen. Da die Dozentin auch fast nie anwesend war, schmiss ich den Bericht in ihr Postfach im Institut. Ein paar Stunden später fiel mir blitzartig ein, dass ich an einer Stelle eine Unterschrift vergessen hatte. Ich fürchtete, das Modul jetzt nicht anerkannt zu bekommen und damit nicht mehr rechtzeitig fertig zu werden. Also hatten eine Freundin und ich die brillante Idee, den Bericht doch einfach aus dem Briefkasten zurück zu klauen. Wir also gegen 17/18 Uhr wieder ins Institutsgebäude und schön am Briefkasten rumgefummelt. Leider erfolglos und noch dazu ziemlich laut - der Briefkasten war einfach zu tief für meine Finger. Vom Lärm alarmiert erschien schließlich ein Doktorand auf dem Flur. Ihm zu erklären, was wir da gerade taten, war das peinlichste Erlebnis meines Lebens (so far). Er hat dann einfach wortlos den Briefkasten aufgeschlossen und mir den Bericht rausgeholt. Moral der Geschichte:&nbsp;<br>1. Immer legal bleiben!<br>2. Einfach fragen hätte es auch getan.<br>3. Was einmal im Briefkasten ist, bleibt für immer im Briefkasten.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-23 10:02:32 UTC</pubDate>
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         <title>Diplom im Fach &quot;Will ich nicht!&quot;</title>
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         <description><![CDATA[<div>Ich habe direkt nach dem Abitur ein duales Studium begonnen, in dem ich bereits nach der ersten Woche festgestellt habe, dass es keinerlei Passung zwischen mir und meinem "angestrebten" Berufsbild gibt. Aus Mangel an Alternativen und finanzieller Abhängigkeit habe ich das Studium dann irgendwie doch abgeschlossen, und wusste nach drei Jahren Unlust, morgendlichem Aufstehen und zur Arbeit schleppen und dem ein oder anderen "Fast-Nervenzusammenbruch" immerhin ziemlich genau, was ich mir in meiner beruflichen Zukunft nicht vorstellen konnte.<br>Auf der Haben-Seite hatte ich so immerhin die Zeit, mir intensiv die Frage zu stellen, was ich denn stattdessen will, und bin durch Zufall und einen sog. Soft-Skill-Kurs auf die Psychologie gestoßen.<br>Außerdem kann ich mir jetzt durch einen relativ gut bezahlten Nebenjob einen Teil meines Studiums finanzieren, und meine Steuererklärung selbst machen. :D<br>Als Fazit bin ich trotzdem heilfroh, dass die Zeit vorbei ist, und habe sehr viel über mich selbst gelernt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-29 08:20:58 UTC</pubDate>
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         <title>Theorie-Prüfung Führerschein </title>
         <author>fussnoten</author>
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         <description><![CDATA[<div>Alle meinten, die Theorie-Prüfung sei nicht so schwer, also dachte ich, ich könnte das locker ohne wirklich zu lernen - dicker Fail, bin zweimal durchgefallen.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-30 09:52:53 UTC</pubDate>
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         <title>Stipendium soll nicht sein</title>
         <author>luelektra</author>
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         <description><![CDATA[<div>Zu Beginn meines Bachelors habe ich mich für ein Stipendium beworben und wurde sogar in die nächste &amp; letzte Runde eingeladen. Dummerweise habe ich meine Bewerbung etwas besser ausgeschmückt, als mein Wissen es unterfüttern konnte und zusätzlich schien mich die Frau in der Jury nicht besonders zu mögen. Ich kam also zunehmend&nbsp; ins stammeln und, nja, das Stipendium bekam ich nicht.&nbsp;<br>Nun zu Beginn des Masters versuchte ich es bei der gleichen Stiftung erneut, leider ebenfalls ohne Erfolg. Noch Anfang diesen Jahres, wurde ich wieder motiviert und dachte mir, ein letzter Versuch soll es sein - aber auch dieser klappte nicht. Ich habe auf jeden Fall gelernt Gutachten zu schreiben sowie Bewerbungen, keine Ahnung ob die gut waren, betrachte ich die Resonanz scheinbar eher weniger :D&nbsp;<br>Trotzdem habe ich mich nicht unterkriegen lassen, wollen die Stiftungen es nicht mögen, ich fand sie gut und glücklicherweise komme ich auch so dank Bafög ganz gut finanziell durch das Studium.&nbsp;Aber am Ego hat es trotzdem gerkratzt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-07-01 10:51:51 UTC</pubDate>
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         <title>Zum Glück hat SciencesPo mich nicht angenommen... Oder: gefailtes online-Bewerbungsgespräch in der französischen Botschaft in Chile</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/zyklopenente/lw1bzz3l5l2dozky/wish/1642425476</link>
         <description><![CDATA[<div>Während meiner Schulzeit an einem Gymnasium mit bilingual Deutsch-Französischem&nbsp; Zug war es - geprägt von meinen Lehrer:innen und meinem Idealismus, etwas auf politischer Ebene bewirken zu wollen- lange mein Traum, irgendwann mit meinem AbiBac in der Tasche bei einem der Campi von SciencesPo in Frankreich zu studieren. Keine Schande, wenn ihr SciencesPo nicht kennt.. hier nur zum besseren Verständnis: in Frankreich ist SciencesPo eine absolute Institution, viele Menschen dort, die ranghohe Posten in der Politik oder Wirtschaft belegt haben oder belegen, haben ein Studium dort absolviert. Mir wurde immer vermittelt, dass ich damit super Chancen hätte, in die europäische oder internationale Politik zu gehen und so etwas zu verändern. Inhaltlich ist es eine Mischung aus Jura, Politikwissenschaft, Geschichte, Soziologie, Wirtschaft und verschiedenen Sprachen. Jedenfalls war ich dann nach dem Abi erstmal für ein Jahr in Chile und als ich mich dann von dort aus -nach einem dreiviertel Jahr Freiwilligendienst in einem sozialen Brennpunktviertel-dort beworben habe, hatte ich schon so ein Gefühl, dass ich mich zwischenzeitlich verändert habe und SciencesPo erschien mit seiner "elitären Welt" recht weit weg zu sein von der Realität, in der ich zu dem Zeitpunkt gelebt habe.&nbsp; Noch konnte ich das aber nicht so bewusst erfassen.. vermutlich war es einfach für zu viele Jahre mein Traum gewesen, dort zu studieren... Es war eher nur ein dumpfes Gefühl, das ich nicht richtig einordnen konnte, mein Kopf hat nach wie vor an diesem Traum festgehalten. Ich habe mich dann also trotzdem beworben, wurde zum überwachten online- Bewerbungsgespräch und -test in die französische Botschaft in Chile eingeladen....also ziemlich viel Tam Tam.Tja, und dann ging das Ganze gnadenlos in die Hose :D Yeiii. Trotz wochenlanger Bemühungen, wieder in mein Französisch hereinzukommen und mich auf den aktuellen Stand der Weltpolitik zu bringen.. es war ein richtiger Krampf, aus meinem Mund wollte eigentlich nur noch Spanisch kommen und auch beim Test konnte ich meine&nbsp; Fähigkeiten und Kenntnisse überhaupt nicht zur Geltung bringen. Ich hatte ein Gefühl von komplettem Kontrollverlust, war überrascht und schockiert von mir selbst (ich kannte mich nicht so versagend in solchen Situationen) und wollte das nur noch schnell hinter mich bringen. Als dann nach ein paar Wochen die Absage kam, war ich nicht überrascht, ich wusste, dass das Gespräch und der Test ein absoluter Fail gewesen war.. da mögen meine sonstigen Unterlagen noch so gut gewesen sein, ich hätte mich wahrscheinlich selbst nicht bei SciencesPo angenommen, wäre ich auf der anderen Seite gewesen. Interessanterweise hat mich die Absage von SciencsPo dann aber auch gar nicht so tief getroffen, wie ich es erwartet hatte. Und so begann ich dann langsam zu realisieren, dass ich schon einige Zeit davor dabei war, mich von diesem "Ideal" zu verabschieden und dass ein Studium bei SciencesPo nicht (mehr) zu mir passte. Dafür war mir das Ganze inzwischen viel zu elitär, ich war durch meinen Freiwilligendienst sehr kritisch gegenüber globalen Machtverhältnissen geworden, sah keinen Sinn mehr in dem extremen Leistungsdruck und verspürte bei all der (sozialen) Ungerechtigkeit, die ich z.B. auch in Chile sah, v.a. den Wunsch, etwas nahe am Menschen zu machen (auch wenn ich trotzdem noch Lust habe, auch politisch was zu bewirken). Aus heutiger Sicht bin ich mir jedenfalls sicher, dass ich bei SciencesPo / mit einem Abschluss von SciencesPo vielleicht hätte erfolgreich sein können, aber nicht wirklich glücklich als 20-Jährige und dass der von mir gegangene Weg mir eine viel ganzheitlichere Entwicklung meiner Persönlichkeit ermöglicht hat. Es klingt vielleicht klischeehaft, aber ich denke, es bedurfte vielleicht dieser Absage, also diesem "Scheitern", damit ich realisieren konnte und musste, dass das nicht (mehr) MEINE Ideale waren, dass SciencesPo und ich kein wirklich guter Fit damals gewesen wären und mein Pfad ein anderer ist. Last but not Least ist meine Geschichte aber auch ein Plädoyer dafür, dem eigenen Bauchgefühl mehr Vertrauen zu schenken&nbsp; ;-)&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-07-08 22:18:31 UTC</pubDate>
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